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Starklachender Smiley
Bergwitz – Landesmeisterschaften Maiks RennberichtAntwortenAntworten
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Steve hat früher immer gesagt „ Leute es sind Landesmeisterschaften“, da sollte immer etwas gehen. Ich habe das irgendwie so verinnerlicht, dass meine Motivationskurve bei diesem Wettkampf immer sehr weit oben ist. So war ich dann auch pünktlich 2 Stunden vor Beginn am Wettkampfort. Komischerweise sah alles noch gar nicht so nach Wettkampf aus und ich dachte schon ich hätte mich im Tag geirrt. Zugegebenermaßen sind 2 Stunden nun wirklich sehr früh, aber ich hatte ja noch die Medaillen und Pokale im Gepäck und die wollte ich rechtzeitig beim Veranstalter abgeben, sonst kriegen die wieder Panik. (Im letzten Jahr hatte ich diese erst nach dem Rennen abgegeben.) Die restliche Zeit wollte ich nutzen, um noch das Training der letzten Woche nachzuholen. Es regnete, ich verquatschte die Zeit mit der Konkurrenz. Als der Regen etwas nachließ, setzte ich mich dann doch auf meine Rennmaschine und fuhr die Strecke ab. Jetzt konnte ich endlich gute 10km für diese Woche in meinen Trainingskalender schreiben. Die Zeit wurde nun allmählich knapp, noch eine halbe Stunde bis zum Start und Einchecken musste ich auch noch. Doch dann wurde der Start um 20 Minuten verschoben und es blieb noch viel Zeit. Da ein Kälteschutzanzug erlaubt war, zog ich diesen dann auch an, allerdings nicht so sehr wegen der Kälte. Ein wenig Einschwimmen noch, dann der Start. Links und rechts neben dem Starterfeld wurden Rauchbomben gezündet. 4,3,2 und los. Bis zu ersten Boje ein Sprint, das war normal. Ich kam gut weg und war vorne mit dabei. Nach der Boje wurde es nicht ruhiger. Was war hier los? Bis auf einen Schwimmer, welcher enteilt war, waren wir immer noch eine ziemlich große Gruppe. An der zweiten Boje wurde immer noch um Positionen gekämpft, kein ruhiges Einreihen an die Füße des Vordermanns. Ich fühlte mich gut und rangelte mit. Nach der letzten Boje legte ich noch eins drauf und sprintete weiter nach vorne. Am Ufer machte ich zwei Hechtsprünge und war mit vorne. Neo runter und den Berg hoch. Neben mir lief Sören, doch das sah ich erst später auf dem Foto. Seine Probleme beim Neoausziehen fingen da schon an. Währen meiner auf der Hüfte baumelte, pfriemelte er immer noch im Rücken an der Schnur rum. Grammi (heute Staffelstarter), rief mir zu „Maik – erste Gruppe, vor euch nur eine Staffel“. Na dann. Wir sprinteten zu den Rädern. Nun bekam auch ich Probleme beim Ausziehen. Leider konnte ich mich nicht so einfach rausstrampeln und musste die Hand anlegen. Brutalstmöglich riss ich das Gummi über die Hacken. Zum Glück hatte ich den Transponder etwas höher unter dem Neo angebracht, so dass jetzt alles flutschte. Diesen Trick habe ich mir von Andreas Schultz im letzten Jahr abgeschaut, da ich damals schon ähnliche Probleme hatte. Noch drei Sekunden verlor ich beim Schließen des Helmes und dachte „Gut geschwommen, aber die Anderen sind wieder alle weg, wie schon in Arendsee“. Doch wahrscheinlich hatten alle ihre Probleme beim Wechsel und ich stieg als erster des Feldes aufs Rad. Das Anziehen der Schuhe war trotz Nässe kein großes Problem, noch vor der Kopfsteinpflasterpassage saßen diese sicher an meinen Füssen. In den Kurven musste man höllisch aufpassen besonders an der folgenden. Ich bremste fast auf null runter. „Immer noch besser als ungewollt absteigen“ dachte ich mir. Auf der Hauptstraße konnte ich erstmals Druck machen, da noch keiner überholt hatte, war ich auch höchst motiviert meine Position zu halten. An der Brücke kam der Staffelfahrer in Sicht und vor Ihm das Führungsfahrzeug. Jetzt gab es kein Halten mehr. Hinter der Brücke, kurz vor der Kurve war es soweit. Ich übernahm die Führung und durfte als Erster hinter dem blauen BMW das Feld der Athleten anführen. Es war zwar niemand an der Strecke, doch in meinen Ohren hörte ich Stimmen „Da kommt der Erste“. Das motivierte und ich trat mehr rein als ich konnte. Der Wind kam nun direkt von vorn, doch das machte mir nichts. An der spitzen Kurve schaute ich dann erstmals zurück, na groß war der Abstand nicht. Mit brennenden Oberschenkeln jagte ich über den Feldweg, an der Straße eine letzte Kontrolle nach hinten, der Abstand war nun größer. Also in Runde Eins würde mich keiner kriegen. Der BMW fuhr gerade weiter, ich bog in Runde Zwei ab. Ich wollte den Vorsprung unbedingt bis zum Wechsel halten, ich drückte wieder meine Pedale. Ich war nicht so gut wie im Vorjahr, das merkte ich schon jetzt. Trotz schmerzender Anstrengung und des Rückenwindabschnitts ging der Schnitt nicht über 39. Doch mein Vorsprung war immer noch ganz gut. Ich schlängelte mich in den Kurven an einigen Erstrundlern vorbei, was bei feuchter Fahrbahn nicht ganz einfach war. Ich hoffte, dass meine Konkurrenz ähnliche Probleme hatte. Als der Feldweg wieder auf die Straße führte sah ich meine Verfolger. Oh Sch… viel zu nah dran und auch noch eine ganze Gruppe. Ich stellte mir nochmals vor, wie es wäre als Erster auf der Straße zum See dem Ziel entgegenzubrettern. Das half. An der Kreuzung war dann auch wieder das Führungsfahrzeug vor mir. Doppelt motiviert, holte ich nochmal das Letzte raus und sprintete wie ein Besengter die Brücke hoch. Nur keinen Druck verlieren. An der Kopfsteinpflasterkurve bremste ich wieder fast auf null, nur um dann umso härter reinzutreten. Die Schuhe zog ich dann wirklich im allerletzten Moment aus und lief dann in den Wechselgarten ein. Der Sprecher rief sogleich das Eintreffen des Ersten in Verbindung mit meinem Namen aus. Damit nicht genug, zählte er auch gleich sämtliche Bergwitzplatzierungen und Altersklassenerfolge von 2010 angefangen auf. Als er beim 41 Platz in Arendsee letztes Wochenende angekommen war, dachte ich mir, „Das hätte er jetzt aber weglassen können“. Ich war nun längst an meinem Platz und als der Sprecher dann auch mitbekam, dass die Anderen mich überwechselten ließ er von mir ab.
Noch immer habe ich Probleme in meine neuen Schuhe reinzukommen, diesmal verhakten sich meine Zehen im Schnürgummi. Damit ich jetzt nicht wieder ein Krampf bekam, setzte ich mich erstmal hin. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich endlich die Treter an. Als vierter lief ich dann auf die Strecke. Das sollte aber nicht lange halten, Ulf rannte als erster an mir vorbei, er war schnell, doch andere waren noch schneller. Bis zur ersten Wende waren bestimmt schon 10 Läufer an mir vorbei. Sören und auch Altersklassenkonkurrent Frank waren unter ihnen. Am Ende der Wendeschleife, sah ich kurz zurück, USC Einteiler, das musste Christian sein. Na lange würde es nicht dauern. An der Kreuzung wieder einer aus der Altersklasse, Jürgen vom TC Merseburg. Zum Glück sah er mich nicht. Ich hatte genau die Wenderunde als Vorsprung. Der Vierte meiner AK, Holger, kam dann auf der Gegengerade entgegen. Lief er in Arendsee noch auf den letzten zwei Kilometern an mir vorbei, wusste ich, heute wird er mich nicht kriegen. Nur nicht langsamer werden. Irgendwann lief Henrik vorbei, er war sehr schnell und sollte auch Christian noch einholen. In Runde 2 überholten dann weniger, die Schnellen waren halt schon durch. Auf dem letzten Kilometer war, wie schon in Aschersleben, dann auch Tony wieder ran. „Bleib dran“ rief er, aber mehr als 50m waren nicht drin. Für Platz 18 quält man sich halt nicht so, wie für Platz 1. Auf der Zielgeraden sprintete ich dann doch wieder, denn da lasse ich mich nicht mehr so gerne abfangen. Tolles Rennen, man müsste nur schnell laufen können.
Die Siegerehrung zog sich dann gewohntermaßen etwas hin, da alle Altersklassen auch in der LM – Wertung ausgewertet wurden. Landesmeisterin in der Gesamtwertung und auch Siegerin Gesamt wurde Marie, herzlichen Glückwunsch. Landesmeister in der AK wurden Christian und Henrik. Andreas und ich wurden Vize. Bronze erhielt Sören, obwohl er Insgesamt sehr weit vorne war. Auch herzlichen Glückwunsch.



Maik Köhler, 29.06.2018

 
 
Starklachender Smiley
Triathlon Aschersleben – Rennbericht von MaikAntwortenAntworten
  [431 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 31.05.2018]
  
Schwimmbad war, ist und bleibt Mist. Was jedoch den Spaßfaktor insgesamt anbetraf, war dieser recht hoch. Überhaupt ist alles sehr komfortabel in Aschersleben, wie ich als Erststarter feststellen musste. Parken kann man quasi direkt vor der Wechselzone. Startunterlagen lagen inclusive der Werbegeschenke schon bereit. In einem kleinen Rucksack fanden sich unter anderem so nützlichen Dinge wie ein Startnummernband und ein Liquidgel der Geschmacksrichtung Cola. Für Leute die öfter in Aschersleben sind ist der Gutschein fürs Schwimmbad auch nicht schlecht. Aber nun zum Wettkampfgeschehen.
Meine Startwelle (6) war die letzte und so hieß es zunächst warten. So kam es, dass der Erste bereits im Ziel war und ich immer noch im Gastronomiebereich des Schwimmbads saß. Marie, Christian und Martin warteten mit mir. Andreas (Welle 3) durfte schon Schwimmen. Wir vertrieben uns die Zeit mit Witzen. Dann endlich war es so weit, kurz Einschwimmen, dann ging es schon los. Ich schwamm hinter Martin und hinter mir Marie. Dazu kam noch der Ebendorfer Torsten Gründel. Der Platz an den Wenden war gefühlt kein Platz. Dazu kam, dass Martin einen unheimlichen Beinschlag hatte. Nach der sechsten Bahn war es dann soweit, ich atmete einen kräftigen Schluck Wasser ein. Dieser hatte nicht annähernd so viel Sauerstoff wie nötig. Ich musste husten und prusten und leider auch reißen lassen. Auf der nächsten Bahn kam auch noch Wasser in die Brille und ich ließ Marie erstmal vorbei. Bei ihr konnte ich mich nun nicht mehr reinhängen, denn sie schwamm mit doppeltem Tempo zu Martin auf. Noch nie kamen mir 400m schwimmen so lange vor. Ein zügiger Wechsel brachte mich dann allerdings wieder nach vorne und so wurde es noch die viertbeste „Schwimmzeit“.
Auf dem Rad machte sich mein längeres Nichtstun bemerkbar. Bis ich Marie eingesammelt hatte, war schon Maik Müller an mir vorbei. Als wir aus der Stadt raus waren, ging es dann Schlag auf Schlag. Frank Schräpel, Alexander Burghardt, Olaf Ueberschär, … irgendwie waren alle einen Tick schneller als ich. Nach 5km kam mir Christian entgegen. Er war 15 Minuten vor mir in Welle 5 gestartet, also zeitlich ungefähr gleich auf. Zurück in meine Welle. Ich hatte nochmal Luft und bin wieder an Olaf vorbei. Doch die nächste kleine Erhebung vor dem Wendepunkt schaffte mich sehr. So verlor ich wieder an Boden. Kurz vor der Wende überholte dann Carlo vom TV Dessau. Auf dem Rückweg kam mir als Erster sein Vereinskamerad Tony entgegen, gefolgt von Martin und Marie. Es war also Eile geboten, um wenigstens einen kleinen Vorsprung auf die Laufstrecke zu retten. Mir gelang es auch, wieder zu Carlo aufzufahren. Wir überholten uns dann gegenseitig zweimal. Zum Ende war er dann aber doch wieder ein Stück weggesprungen.
Der nächste Wechsel klappte nicht so gut, beim Reinschlüpfen in meine neuen Treter verdrehte sich die Lasche etwas. Damit war Carlo weg und Tony fast ran. Während Ersterer sowieso nicht zu schlagen war, wollte ich mit einem guten Lauf wenigsten vor Tony bleiben.
Nun „aber raus“. Laufen! Gleich beim Rausrennen sah ich Doreen (MTC), wie sie ihre zweite Runde in Angriff nahm. Sie war ca. 300m vor mir und ich probierte zunächst, den Abstand zu halten. Es gelang auch, bis an der kleinen Brücke ein Anstieg zu meistern war. Oben angelangt, war sie auf einmal weg. Dafür näherten sich die Athleten von hinten. Schwarze Klamotte, das war bestimmt schon Tony. Ich versuchte bergab wieder etwas mehr Tempo zu machen. Dann wurde ich überholt, doch es war nicht Tony, sondern Nico Pflüger aus Eisleben. Hinter der Kurve sah ich auch Doreen wieder, nur der Abstand passte nicht mehr. Nun lief Jeff Kammerad vorbei, ich kam mir langsam vor. Endlich hatte ich die erste Runde geschafft. Wäre ich allein ohne Zeitnahme auf der Strecke, hätte ich mein aufkommendes Hochgefühl bestimmt besser ausgelebt. Ich fühlte mich leicht und locker, es war so gar nicht anstrengend. So in Gedanken erinnerte mich Tony daran wieder Gas zu geben und dranzubleiben. Das funktionierte aber nicht, so hatte er dann schnell einige Meter Vorsprung. Jetzt wieder die Brücke, Tony schwächelte. Ich wahrscheinlich auch, denn ich kam nicht näher. Ein Blick nach hinten verriet, es könnte noch einer überholen. Da ich jetzt schon gefühlt Letzter war, wollte ich das auf keinen Fall zulassen. So lief ich den letzten Kilometer wieder schneller. Dann kam das Ziel. Dort angekommen wurde ich von einigen „Sportskameraden“ für den Letzten gehalten. Strenggenommen war ich das auch, denn laut Liste war keiner hinter mir, den ich nicht schon vor dem Rennen hinter mir gesehen habe. Aber man muss ja erstmal in die Wettkampfsaison reinkommen und kann nicht gleich beim ersten Rennen an Willy Hirsch vorbeiradeln. Teamintern war ich sogar Zweiter, nur Christian war 1:23 schneller. Marie hat neben ihrer Spitzenschwimmzeit ein Klasserennen gemacht und sich den zweiten Platz in der Gesamtwertung gesichert. Martin muss seinen Wechsel verbessern und Andreas sollte nicht so über die vermeintlich zuletzt einlaufenden Vereinskameraden lästern.


Maik Köhler, 30.05.2018

  Antworten
  blauer weinender Smiley mit Tränen und heruntergezogenem MundRe: Triathlon Aschersleben – Rennbericht von Maik 
   
Oh, das tut mir leid. Das habe ich gar nicht so wahrgenommen. Dann möchte ich mich hiermit für meine Äußerungen entschuldigen.

Andreas Schulz, 31.05.2018

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Wanzleben, die siebente …AntwortenAntworten
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Die siebente Auflage des Wanzleben-Triathlons erwartete den ein oder anderen Triathleten am 2. Juli. Zeitgleich fand in Roßbach bei Braunsbedra der Geiseltaltriathlon mit Wertung in der Landesliga statt. Nichtsdestotrotz hatten sich nicht nur einige USCler nach Wanzleben verirrt.
Nach ein paar Jahren Abstinenz war auch ich mal wieder in Wanzleben dabei. So traf ich mich im Wechselgarten mit Freunden und Vereinskollegen auf einen kurzen Plausch, richtete meinen Platz ein, korrigierte die Lage des Schnellspannerhebels am Hinterrad und dann begab ich mich auch schon zusammen mit den anderen zum Start der ersten Welle. Ich startete in der dritten Welle, so konnte ich noch den Start der ersten und zweiten Welle verfolgen. Dann ging es für mich los. Im Wasser kam ich schnell in einen guten Rhythmus, nur einmal kurz vor Ende unterbrochen, weil die Bahn dann doch für fünf Leute nebeneinander zu eng war. Nach 500m schnell raus aus dem Becken, kurz das Schienenbein am Beckenrand angeschlagen und dann rüber zum Wechselgarten. Helm auf, T-Shirt übergeworfen, Helm im Weg, Helm ab, T-Shirt übergeworfen, Helm auf, Söckchen an (soviel Zeit muss sein), Rad geschnappt und raus. Das Wetter war mit etwas Regen angekündigt, aber bis jetzt blieb es trocken. Die ersten Meter auf dem Rad gingen echt schleppend voran und das sollte sich im Laufe der 22km auch nicht bessern. Ich wunderte mich, warum ich so am Asphalt klebte und auch der ein oder andere, der mir unterwegs begegnete und mich kannte, guckte besorgt, ob es mir gut ginge. In der zweiten Runde fing es dann auch noch an etwas zu regnen, und ich wunderte mich immer noch, warum ich nicht vorwärts kam. Ein Blick auf das Hinterrad verriet auch keine Lösung also strampelte ich weiter. Zurück am Wechselgarten, runter vom Rad und zum Wechselgarten geschoben. Doch was war das?? Mein Hinterrad rollte nicht mit! Ich parkte erstmal ein, wechselte in die Laufschuhe und ging auf die Laufstrecke. Und da dämmerte es mir …. Hatte ich nicht vor dem Schwimmen noch an meinem Schnellspanner hinten rumgefummelt?!? Na klar! Und dabei muss sich mein Hinterrad minimal schräg gestellt haben, so dass die ganze Zeit auf einer Seite die Bremse an der Felge hing. Jetzt war mir klar warum ich nicht vorwärts gekommen bin. So ein selten dämlicher Fehler! Natürlich habe ich nach der Fummelei mein Rad nicht noch mal auf Fahrbereitschaft kontrolliert. Das hatte ich nun davon. Die 4,6km auf der Laufstrecke verbrachte ich damit, mich über mich selbst zu ärgern, während ich von einigen bekannten Läufern überrundet wurde.
Im Ziel angekommen, ärgerte ich mich immer noch und der Streuselkuchen konnte mich erstmal nur ein wenig trösten.
Dafür konnten andere punkten und sogar auch AK-Platzierung holen: Christian D. 1. AK, Sebastian B. 3. AK, Haiko 2. AK und Alice 3. AK
Aus Frust habe ich mich jetzt (um und herauszufinden, ob ich noch Rad fahren kann) beim Oschersleben-Tri angemeldet.

Ein großer Dank geht an die Helfer und Organisatoren des WZL-Tri, der wieder sehr gut organisiert war!

Nadine Kloss, 16.07.2017

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Einfach mal ...AntwortenAntworten
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... rumeiern war das Motto am Ostersamstag im Klosterbergegarten.
Von der Magdeburger Laufkultur veranstaltet, fanden sich jede Menge Lauffreudige am Ruderbootshaus beim Mückenwirt ein. Das schlechte Wetter schien kaum jemanden abzuhalten.
Mit der Aussicht auf eine kleine Überraschung im Ziel starteten erst die Kinder zu ihrem 400m-Lauf, bevor die "Großen" auf die 3.3, 6.6 oder 9.9km lange Laufstrecke gingen. Während Jane und ich auf den 3,3km rumeierten, entschieden sich Christian, Costa und Falko für die 9,9km. Über Schwitzen musste man sich keine Gedanken machen, Abkühlung kam genug von oben.
Im Ziel gab es dann auch warme Getränke und für jeden einen Schokohasen ... :o)
Ergebnislisten gibt es keine, es wurde keine Zeit genommen. Der Spaß am Laufen und einfach mal gemeinsam rumeiern stand im Vordergrund.


Nadine Kloss, 22.04.2017

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Die Wettkampfsaison 2017 hat angefangen!AntwortenAntworten
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Naja, genau genommen nicht erst jetzt sondern schon bei der Schlammschlacht in Osterburg am 11.3., zu dem sich wenigstens auch Haiko verirrt hatte.
Der Anfang des Jahres verlief für mich persönlich schon sehr gut, denn: Ich war im Gegensatz zu 2016, in den ersten drei Monaten nur einmal kurz erkältet. Dementsprechend gut verliefen die Vorbereitungen und ich freute mich schon auf die ersten Wettkämpfe.

Für Osterburg lieh ich mir dann sogar noch ein Cyclocross. Eine vorherige Probefahrt zeigte, dass es meiner Radzeit durchaus gut tun könnte, zumal die Strecke (entgegen der Namensdeutung) zu der Zeit wieder recht trocken war. Die Konkurrenz konnte ich über Strava gut verwirren, was sich darin zeigte, dass einige mit Cyclo und MTB angereist waren und sich erst spät entschlossen womit sie starten wollten.
Beim Start zog sich das Feld wie erwartet, durch den kleinen Anstieg an der Landessportschule in die Länge. Mit zweieinhalb und vier Minuten hinter der Spitze, konnten Haiko und ich uns im vorderen Drittel halten. (Eine Minute vorher war einsam und allein Sven Schenk schon längst durch den Wechselgarten enteilt.)
Auf der Radstrecke gab es dann die große Verwirrung. An einer Abbiegung zur Abfahrt nach dem ersten Berg gab es nur noch einen halbherzig nach rechts deutenden Pfeil. Das Flatterband, welches den Weg geradeaus versperren sollte fehlte komplett. Da ich den Weg kannte folgten mir meine Verfolger den Hügel hinab, doch als ich dann den "Remoberg" hinauf fuhr, kamen mir von der Abkürzung her ein paar Teilnehmer entgegen. Auf den Fehler aufmerksam gemacht fluchten sie zunächst, dann folgten sie uns auf dem richtigen Kurs. Bis die Füchse jemanden an der Abzweigung positioniert hatten kamen noch eine handvoll Weiterer auf die Idee der Abkürzung zu folgen. Ab der zweiten Runde fuhren dann wohl alle korrekt.
Meine Wahl des Cyclocrosser hat sich positiv auf meine Rundenzeiten ausgewirkt. Nur mit der Übersetzung haderte ich zum Ende. Merke: 39-27 kann im Gelände verdammt weh tun, besonders wenn kurz vor dem Ende des Anstiegs noch ein paar Wurzeln zu queren sind. Auf der letzten Runde konnte ich dann sogar noch Sven Schenk überholen und hoffte, dass ich genug Abstand gewinnen könnte.
Als 10. ging ich wieder auf die Laufrunde, doch am langen Anstieg, nach 3 km kam Sven in Sichtweite und ließ mich bergab förmlich stehen. Immerhin nahm ich den 11. Platz mit ins Ziel. Haiko lief kurz danach auf Rang 19 ein.
Am Ende gab es dann nur eine Siegerehrung der Gesamtsieger. Altersklassen sollten wegen der Streckenprobleme nicht geehrt werden und außerdem wurde kurzfristig entschieden, dass Osterburg deswegen auch nicht für den Cup gewertert wird. Wie ich aber mittleweile von Pit erfahren habe, fällt die letzte Entscheidung diesbezüglich am 18.04. bei einem extra dafür anberaumten Treffen von TVSA-Vorstand, Einsatzleiter und Veranstalter.



Nach einer Woche Familien- und Radurlaub an der Algarve hieß es dann am Sonntag: auf zum 3. Halle-Duathlon. Das Wetter war zwar die Tage zuvor noch etwas schöner, doch nach einer Nacht mit Gewitter war die Strecke zum Rennen wieder trocken und kurz vor dem Start zweigte das Thermometer sogar 17°C, was dann trotz Wind, sogar kurz-kurz in Sachen Kleidung bedeutete.
Die ersten fünf Laufrunden, mit je 1 km, gehen schon gewaltig auf den Kopf. Kurzzeitig hatte ich mich sogar verzählt, doch ich konnte mich wieder konzentrieren und lief dann korrekt in den Wechselgarten. In sachen Laufstrecke sollten sich die Hallenser gerne mal was einfallen lassen.
Auf dem Rad fuhr ich schnell zu Rodrigo Berger auf, der dann aber selbst in meinem Windschatten am Anschlag fuhr. Zum Ende der ersten Runde kam auch Robert Richter vom BSC Brandenburg hinzu, der an den Anstiegen ordentlich dampf machte. Als wir in die zweite Runde gingen, war Steffen Rarek in Sichtweite und Ich vermutete, dass Robert am langen Berg nicht zimperlich sein würde um weiter nach vorne zu kommen. Ich nahm mir vor an ihm dran zu bleiben und vermutete, dass Rodrigo es nicht schaffen würde. Zur Hälfte des Anstiegs war Rodrigo dann auch weg. Ich blieb dran so gut ich konnte, doch oben angekommen war auch vor mir schon eine Lücke von 5 Metern. Den Puls am Anschlag gab auch der Wiegertritt nicht genug vortrieb her um nochmal ran zu kommen und so fehlten mir etwa 40 m, als Robert zu Steffen aufschloss. Steffen der auf Robert gewartet hatte machte dann auch gleich wieder Tempo, damit ich es nicht schaffen sollte. Ich machte weider etwas ruhiger, doch auch Rodrigo sollte sich ruhig noch ein wenig allein hinter mir Abstrampeln. Beim Laufen würde er ohnehin etwas schneller als ich. Ende der zweiten Runde kamen dann Torsten Blauwitz und Gregor Bogen von hinten, so dass wir nun zu dritt Rodrigo zogen. Zu Anfang der vierten Runde überholten wir auch Sven Schenk, der es nicht geschafft hatte sich in einer Gruppe festzubeißen. Auch bei uns musste er am Anstieg reißen lassen.
Nach dem Wechselgarten sortierten wir uns wie schon beim ersten Lauf. Rodrigo, ich, Torsten, Gregor. Damit dürfte sich auch nicht mehr viel bei der Platzierung ändern dachte ich, doch anscheinend hatte es auch Sven irgendwann von der Radstrecke geschafft. Ich wusste nicht wieviel Vorsprung ich hatte. Waren es 500 oder 1500 m? Jedes mal wenn ich ihn sah, hatte er wieder ein paar Leute überholt. Kein Wunder, zumal er etwa 3:20 er Schnitt lief, doch bei den Vielen Runden hat auch kaum einer einen Überblick. Kurz vor der letzten Kurve nach dem letzten Wendepunkt kam mir Sven wieder entgegen. Er war also real etwa 200 m hinter mir, die ich mit ins Ziel retten musste. Auf der Geraden bog ich dann Richtung Zeil ab. Sven durfte tatsächlich noch eine Runde mehr laufen. War also doch alles safe. Immerhin bin ich dadurch nochmal einen guten Schnitt gelaufen und mit Rang 7 sicher in der Top 10 und in der Ak auf Rang 2 gelandet.
Dieses mal hatte sich auch niemand verfahren oder Verlaufen, sodass die Siegerehrungen ohne Probleme stattfinden konnten und die Ergebnisse in den Cup einfließen können.

Ich hoffe mal, dass ich vielleicht den ein oder anderen motivieren konnte sich noch kurzfristig für einen der nächsten Wettkämpfe zu entscheiden, um die präsenz des USC wieder zu erhöhen. Beim Gesieltalduathlon geht es am 23.4. auch um die Landesmeistzerschaft.

Sportliche Grüße

Christian

Christian Huth, 04.04.2017

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Im Dienste des USC: Endlich einmal ein paar Punkte für den Verein geholt! AntwortenAntworten
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Im Dienste des USC: Endlich einmal ein paar Punkte für den Verein geholt!

Ronny Meier, 23.08.2016

 
 
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20.Wakenitzman 2015 - Vom vorsichtigen Bambi zum strahlenden Finisher AntwortenAntworten
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Wie einer der Organisatoren im Rahmen der Siegerehrung sagte. “Es gibt viele bekannte Gesichter, die schon mehrmals hier waren und entspannt am Start warten. Und dann gibt es da noch die ängstlichen zurückhaltenden Bambis, die noch nicht wissen, was auf sie zukommt. Aber hinterher sieht man alle nur strahlen”. Dies ist der Rennbericht eines solchen Bambis ;)

Am Tag vor dem Wettkampf gab es wie üblich eine Pastaparty, aber hier auf einem für mich ganz neuen Niveau. Von der Mitgliedern des Tri-Sport Lübeck wurde man mehr als herzlich empfangen. Leckere Nudeln mit 3! verschiedenen leckeren Soßen, verteilt mit nem Lächeln und nem netten Spruch auf den Lippen. Natürlich gab es auch die Startunterlagen (Startnummer 1 :O ) und noch einige Infos zur Wettkampfbesprechung am nächsten morgen. Dabei waren auch die Schutzengel T-Shirts für die Begleitpaddler. Jeder Schwimmer wird bei diesem 14km langen Wettkampf von 2-3 Paddlern begleitet, die einen ver- und umsorgen und ein sicheres Gefühl geben.

Sonntag, 7 Uhr früh, Wettkampfbesprechung
Luft 12°, Wasser 20.4°, windig

Man hätte fast schon wieder die Wintersachen heraus kramen können, als die Wettkampbesprechung begann. Es wurde noch einmal auf die Besonderheit der Wakenitz hingewiesen. Sie ist ein Naturschutzgebiet und darf nicht außerhalb von Freibädern beschwommen werden. Nur einmal im Jahr, zum Wakenitzman wird dies genehmigt.
Dementsprechend bewachsen ist das am Start klein anmutende Flüsschen auch. Außerhalb der Fahrrinne der Fahrgastschiffe ist jederzeit mit Kraut, Seerosen oder allerlei Fesselndem zu rechnen. Daher kommt auch der Name “Amazonas des Nordens”
Pünktlich um 8 wurde dann das Startsignal gegeben und 58 Einzelkämpfer machten sich auf den Weg von Rothenhusen nach Lübeck.
Trotz Wasserstart und engem Fluss ging es hier ziemlich ruhig und entspannt zu. Ein bisschen Schwimmen im Wasserschatten war auf den ersten 1-3 km möglich, aber irgendwann fand jeder sein eigenes Tempo und auch seine Schutzengel, die von hinten aufschlossen.
Von jetzt an wurde wie vorher abgesprochen nach jedem Kilometer eine kurze Pause eingelegt um etwas zu Trinken und Energie nachzufüllen. Trotz dieser Pausen lag die Geschwindigkeit für mich bei sehr guten 17-18min/km. Ob die (angekündigte, aber für mich nicht spürbare) Strömung da etwas zu beigetragen hat, kann ich nicht beurteilen, aber das Schwimmen hat sich abgesehen von den Kälte sehr gut angefühlt.
Etwa gegen km5 setzte dann der Heißhunger ein und ich begann heftig zu frieren. Schlagartig fiel die Geschwindigkeit auf 25min/km und ich musste alle 500m eine Verpflegungspause machen. Dazu gesellten sich dann auch noch Krämpfe, ein für mich nur sehr seltenes Problem beim Schwimmen, und wenn dann auch nicht so früh. Mit diesen Problemen im Kopf begann ich zu Rechnen, ob ich es überhaupt noch innerhalb des Zeitlimits zum Bootsanleger bei km7 schaffen werde. Bei 2h45 sollten hier alle Schwimmer aus dem Wasser genommen werden.


Zur nächsten rar gesäten Ausstiegsgelegenheit nahm ich mir vor aus dem Wasser zu gehen um etwas von der Sonne zu haben und kurz eine Pause an Land zu machen. Glücklicherweise war dieser Ausstieg gar nicht mehr so weit entfernt. Die Arme und das Gesicht wurden noch einmal mit reichlich Melkfett gegen die Kälter versorgt, womit ich den wartenden Staffelschwimmern doch etwas Angst machte. Beim Wiedereinstieg merkte ich, dass dieser Punkt der kritische 7km Punkt war. Durchgangszeit 2h10 min. Also doch noch alles im Rahmen. Der Hunger war weg, die Temperatur war auch etwas besser auszuhalten, und um die Krämpfe zu vermeiden ging es zunächst in einem Freistil/Brust-Wechsel weiter.
Dennoch wurde es zunehmend anstrengender Meter gut zu machen. Das lag nicht nur an zunehmender Erschöpfung, sondern viel mehr am Gegenwind, der so kräftig war, dass sogar die Paddler abgedriftet wurden und nur noch kreuzend vorwärts kamen.
Kurz vor km10 schäkelte es mich dann wieder richtig aus. Krämpfe zeitgleich in beiden Beinen und einem Arm…. Wäre das Boot nicht so nahe gewesen hätte ich wohl vom geliehenen Restube gebrauch machen müssen.
Kurze Zeit Ruhe halfen und ich konnte bis zum nächsten Anleger schwimmen um mal kräftig zu dehnen. Der kurze Landstand wirke dann in der Tat entspannend und schon ging es weiter.
Nach ungezählten Armzügen tauchte dann endlich der lang ersehnte Betonpfeiler auf. Beim nächsten Sichten konnte man schon eine Brücke erahnen. Diese Gewissheit entlockt mir dann einen lauten Jubel. Nicht mehr ganz 2km bis zum Ziel. Das ist doch zum jetzigen Zeitpunkt fast geschenkt. 2 km schwimmt man ja regelmäßig locker im Training. Alles easy... Vor mir, seit geraumer Zeit einer Schwimmerin etwa 50m entfernt, hinter mir etwa 150m ein anderer Schwimmer. So wirklich näher kam man sich nicht mehr, aber irgendwie war es schon toll zu wissen, dass sich hier noch andere Leute abquälen. Zug um Zug ging es bis zur nächsten Brücke weiter, auf der dann sogar schon Zuschauer warteten. Das Ziel kam immer näher. Das gab wieder so viel Kraft, dass von jetzt an nur noch durchgekrault wurde.
Nur noch kurz entlang des Bootsanlegers, und entlang des nächsten, und des nächsten, und dann noch einer... Endlich waren die Zielbojen in Sicht, die den Bereich in das Schwimmerbecken markierten. Von hier an mussten die Paddler abdrehen und die Schwimmer die letzten Meter allein bewältigen. Nach einer kleinen Kurve war der Zielbanner in Sicht. Mit letzter Kraft und einem beherzten Schwung wurde die Zielglocke geläutet: Zielzeit 5:00:04

Beim aus dem Wasser steigen, hatte ich dann doch noch Gänsehaut, und diesmal nicht vor Kälte. Die unglaubliche Stimmung, und das Gefühl, es doch endlich geschafft zu haben, haben mich etwas aus der Bahn geworfen :)

Bis zur Siegerehrung war dann noch etwas Zeit um von dem reichlich vorhanden, unglaublich leckeren Kuchenbuffet zu naschen. Vermutlich machte ich hier meine Drohung vom Vortag (für mich ein halbes Blech) wahr ;) Besonders klasse war dann auch die Ehrung, jeder der Teilnehmer wurde persönlich geehrt und durfte seine Urkunde in Empfang nehmen. Neben der klasse Medaille und den flauschigen Hoody eine echt tolle Lösung :)

Danke an meine Schutzengel für die tolle Begleitung.
Danke an das Orgateam, dass dieses unglaubliche Event möglich macht.
Danke an die vielen freiwilligen Helfer, die gut gelaunt, freundlich mit Rat und Tat unterstützt haben.
Danke an den klasse Moderator, der mir so oft ein Lachen entlockt hat
Danke an den Busfahrer, der uns auf der Rückfahrt nach Zuruf am Parkplatz rausließ ;)


Jan Maluche, 28.07.2015

 
 
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Havelhammer – Das halbe DutzendAntwortenAntworten
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8 USC Starter/innen finishten am vergangenen Samstag den als Landesmeisterschaft ausgetragenen 6. Havelhammer Triathlon über die „Mitteldistanz“.

Jan und Katja, Haiko, Sören, Sebastian, Andreas, Mirjam und mich spülte es an diesem super schönen Morgen zur Insel am Hafen von Havelberg. Während Andreas und Mirjam sich als Staffel für diese kurze Mitteldistanz (1,5/66/16,5 km) angemeldet haben, starteten die anderen sechs regulär als Einzelstarter. Damit stellte der USC das größte Teilnehmerfeld auf dieser Distanz.

Um neun Uhr ging es auf die Strecke. Nach dem Wasserstart schwammen wir gegen die leichte Strömung im Hafenbecken über 1500m um die Spülinsel herum, hinaus auf die Havel. Ich hab mich zum Anfang etwas schwer getan ein paar passende Füße zu finden und kreuzte zunächst durch das Feld. Nach der 2. Boje fand ich dann den „Deluxe-Express“ genau vor mir, zwei Berliner, die sich beide nichts schenkten und dicht nebeneinander blieben. Das brachte mir die 9. schnellste Schwimmzeit ein – ein Ohmen für den späteren Verlauf. Beim Wechsel und auf der Radstrecke konnte ich ein paar schnelle Schwimmer/ Plätze gut machen die ich jedoch auf der Laufstrecke wieder abgeben musste – irgendwie hat mir hier die Cola gefehlt und/ oder das Schwein am Grill an dem wir Runde für Runde vorbei liefen – so das ich zurück auf dem 9. Platz gesamt durchs Ziel lief.

Alle USCler erreichten das Ziel – Glückwunsch. Katja wurde Gesamtzweite bei den Damen und schließlich Landessiegerin und Landesmeisterin – Super Katja. Bei den Herren gewannen Gold/ Landesmeisterschaft: Jan (gesamt 16.), Sören (gesamt 34.- Spitze für die erste längere Distanz) und ich. Silber/ Landesmeisterschaft gab es für Sebastian und Bronze/ Landesmeisterschaft für Haiko. Unsere beiden Staffelstarter finishten als Gesamtzweite. Ich hoffe ich hab keinen vergessen und wünsche allen eine erfolgreiche und verletzungsfreie 2. Saisonhälfte.


Christian Damboldt, 23.07.2015

 
 
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Landesmeisterschaften Sprint 2015 am BergwitzseeAntwortenAntworten
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Nach dem etwas verkorksten Rennen in Moritzburg wollte ich am Bergwitzsee nun zeigen, dass ich im Frühjahr doch gut trainiert hatte. Um jegliche Aufregung vor dem Rennen zu verbannen, verzichtete ich diesmal auf die Messung sämtlicher Parameter, wie Zeit, Puls und Geschwindigkeit. Ich wollte mich am eigenen Gefühl orientieren und der Konkurrenz entsprechend Tempo aufnehmen. Mit Anja, Armin und Max fuhr ich zum Einrollen bis zur Eisenbahnbrücke, dass sollte fürs Erste reichen. Dann Einchecken, Neo anziehen und Einschwimmen. Noch nie war ich so unaufgeregt und hatte trotzdem ein gutes Gefühl. Zum großen Verdruss Einiger, erfolgte der Schwimmstart in zwei Wellen. Die üblichen Schwimmgemeinschaften mussten neu sortiert werden. Wie in jedem Jahr am Bergwitzsee herrschte genau in Gegenrichtung ein leichter Wellengang. Für mich nicht so ideal, da es so viel schwerer ist, den Kontakt zum Vordermann (Frau) zu halten. Aber egal, die mit denen ich sonst zusammen schwamm waren sowieso in der zweiten Welle und ich musste mich neu orientieren. Ich stellte mich neben Sucki, Martin, Juliette und Joel. Mit etwas Glück würde ich das Tempo der drei Letztgenannten mitgehen können. Der Start war dann auch wie immer. Etwa eine Sekunde zu früh kam das Feld in Bewegung. Ich kam sehr gut weg und lag gleich vorne, doch Sucki, welcher es heute ohne Neo versuchte, ließ nicht lang auf sich warten. Ich suchte zunächst seine Füße und konnte sein Tempo ein paar Züge lang halten. Sein Beinschlag war jedoch zu heftig und beim Atmen lief ich Gefahr, Wasser zu schlucken. Ich entschloss mich dazu, mir jemanden anderes zu suchen, auch weil das Tempo mir nun doch zu schnell wurde. Bis zur Boje war dann auch ein Schwimmer an mir vorbei und ich hängte mich rein. Tempo und Beinschlag passten. So ging es dann zu Boje 2. Hin und wieder legte der Vordermann einen Brustschlag zur Orientierung ein. „Was sollte das jetzt?“, ich kam leicht aus dem Takt und schaute nun selbst mal nach vorn. Die Richtung war nicht ganz optimal und der Vordermann war eine Frau. „Das konnte nur Juliette sein“ dachte ich so. Auf dem nächsten Abschnitt tauchte links von mir ein weiterer Schwimmer auf, Hannes vom SV Halle. Dann schien mir, dass Juliette die dritte Boje nicht direkt ansteuerte und ich versuchte mein Glück über den kurzen Weg. Auch Hannes nahm nun meine Richtung auf. Dennoch war Juliette vor uns an Boje 3 und ich lag nun hinter Hannes. Ab dann dachte ich schon an meinen Wechsel, das Radfahren und sogar ans Laufen. Wie gut das heute alles werden würde. Ein paar Tagträume weiter hatte ich den Kontakt nach vorn verloren, doch der Ausstieg nahte bereits und beim Wechsel holte ich alles wieder auf. Auf dem Rad hatte ich etwas Schwierigkeiten, in die Schuhe zu kommen, zu viel Dreck klebte noch an den Füßen. Doch die Beiden waren nun direkt vor mir, hatten die Schuhe schon an, trödelten aber rum. Das gab mir die Zeit, die Schuhe in Ruhe anzuziehen. Im Nachhinein hat das bestimmt wertvolle Sekunden gekostet. Martin und Joel konnten, so glaubte ich, schon hier zu uns aufschließen. Inzwischen hatte ich meine Schuhe angezogen und fuhr sogleich nach vorn. Auf der Hauptstraße empfing mich dann ein ungewohntes Bild. Gähnende Leere. Es fehlten die Starter aus Welle 2 zur Orientierung. Meinen Tacho hatte ich extra zu Hause gelassen, wie dumm von mir. Nun musste ich rein aus dem Gefühl heraus fahren. An der Eisenbahnbrücke merkte ich dann auch, dass meine Beine schon mal besser radgefahren sind. Aber was nützte all das Jammern. „Darfst dich halt nicht einholen lassen“ dachte ich. In Runde Eins klappte das auch. Einzig Teamkollege Martin folgte mir. Nun wurde es windig und dann kurvig, Martin machte keine Anstalten, zu überholen, hielt aber den Abstand. Ganz in der Ferne kam nun auch Sucki in Sicht, doch der war zur Orientierung viel zu weit weg. Am Ende der ersten Radrunde schaute ich dann doch auf meine Uhr, es war kurz nach halb Eins. Also waren wir eine gute halbe Stunde unterwegs und ich erwartete nun, in mitten des Feldes aus Welle 2 zu landen. Zu meinem Erstaunen sah ich aber Thomas Schmidt von der Brücke kommen. Nun, der wird gleich vorbeifahren, aber eigentlich hätte der schon seit mindestens 5 Minuten durch sein müssen. Dann war er auch schon vorbei. Ein Stück weit konnte ich nun seinem Tempo folgen, was mir sagte „Maik du hast getrödelt“. Doch schon auf dem nächsten Streckenabschnitt gegen den Wind, merkte ich, dass meine Tempoverschärfung doch zu viel Kraft gekostet hatte. Das Tempo von Thomas konnte ich nun nicht mehr halten. Auf einmal tauchte Dennis Schmidt neben mir auf, der Beweis, dass ich nun wirklich getrödelt hatte. Zu mindestens dachte ich das, konnte ja nicht wissen, dass er nur 40 Sekunden langsamer geschwommen war als ich. Im letzten Jahr hatte er noch über zwei Minuten Rückstand gehabt. Ich schaute mich nun erstmal um, ob noch mehr folgen. Aber da war nur Martin und der wollte nicht vorbei. Bis zum Wechselgarten verlor ich nochmal 30 Sekunden auf Dennis, doch das war egal, da er in einer anderen Liga läuft als ich. Beim Einlaufen zum Wechsel fühlten sich meine Beine bereits schwer an. „Ich sollte öfters mal Koppeltrainig machen“. Die Verfolger waren nun direkt in meinem Nacken. In die Laufschuhe kam ich sehr schnell rein und lief los. Ich hätte sie nur etwas fester zumachen sollen. Nun aber war ich bereits unterwegs und wollte nicht mehr anhalten. Tempo hieß die Devise. Es half jedoch nicht, Tobi vom Radmitteteam war ran und kurz hinter ihm Martin. Martin hatte langsamer gewechselt, lief dafür schneller, was gut für uns war. Mitten auf der Strecke hielt Tobi an, der Grund für seinen schnellen Wechsel kam ans Licht, er musste sich die Schuhe etwas fester Schnüren. Auch mir hätte, das sicher gut getan, doch aus Angst vor der nahenden Meute, dachte ich, „es wird auch so gehen“. Dummerweise bin ich nun auf einen etwas größeren Stein getreten, die dünne Sohle schütze nicht wirklich und der Fuß schmerzte. Am Wendepunkt sah ich dann, dass ich gar nicht so schlecht lag wie gedacht. Hinter mir war keiner zu sehen und vorne kam erstmals Sucki richtig in Sicht. Ich schätzte sein Tempo ab und war mir sicher, dass ich ihn wohl bis zum Ende einholen würde. Die Gegengerade brachte dann Aufschluss darüber, wer noch zu befürchten war und wer nicht. Im Normalfall sollte mein Vorsprung aber für die gesichteten Starter reichen. Interessanter war es da zu überlegen, wer denn alles nicht zu sehen war. Schließlich ging es ja nicht nur um die Zeit, sondern auch um den Sieg in der AK, einen Platz unter den ersten Drei im Team und die ersten Frauen wollte ich allesamt beim Zieleinlauf mit einem Stückchen Melone in der Hand beobachten. Aus der AK war keiner zu sehen, Joel und Juliette auch nicht. Die Ziele waren also in Gefahr und ich sollte alles geben, um zu Sucki aufzuschließen. Einen sah ich dann doch noch Dietzi (Steffen Dietzmeyer) vom MTC. Er war zwar nicht in meiner AK, war aber im letzten Jahr 12 Sekunden hinter mir ins Ziel gelaufen und hatte deshalb vor dem Rennen gewisse Andeutungen gemacht. Es gab also genügend Gründe, um auf die Zähne zu beißen. Am Ende von Runde Eins schaute sich Sucki um, er muss mich wohl gesehen haben, denn von nun an kam ich ihm keinen Schritt mehr näher. In der Zwischenzeit hatten mich weitere Läufer überholt und ich prüfte jedes Mal „Darf er oder darf er nicht“. Am Anfang der zweiten Runde war es Joel, er durfte natürlich nicht, aber meine Beine waren schwächer als mein Wille. Die Mannschaftswertung war damit für mich gelaufen, dennoch gut fürs Team, denn so gibt es mehr Punkte. Die Verfolger im Nacken blieb meine Motivation hoch, auf der Zielgeraden wurde ich dann sogar so schnell, dass ich Gefahr lief, mir auf den letzten Metern noch einen Krampf einzufangen. Im Ziel gratulierte ich dann meinen drei Teamkameraden. 14 Sekunden nach mir kam Dietzi ins Ziel. „Das war knapp.“ Juliette, als erste Frau, folgte 30 Sekunden später. Diese Strecke hier ist doch sehr gut bemessen, fand ich. Nur wenn ich ans nächste Wochenende denke, kommt ein wenig Wehmut auf. Gut gelaunt überwachte ich den weiteren Zieleinlauf, auch Starter der zweiten Welle kamen nun ein. Aufschluss über Platzierung und Zeiten sollte aber erst die Liste geben. Dass es ein voller Erfolg für mich und das USC Team war, hatte ich ja bereits im Hauptartikel geschildert. Einziger Wermutstropfen, die laufende Nase vom Vormittag wurde zum Abend ein handfester Schnupfen. Dazu noch der riesige blau Fleck unter der Fußsohle, welcher beim Auftreten schmerzt. Sieben Tage sollten jedoch ausreichen, um wieder fit zu werden.


Maik Köhler, 28.06.2015

 
 
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Der Saisonstart ist geglücktAntwortenAntworten
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Zum Auftakt der Landesligasaison 2015 und zur Landesmeisterschaft im Sprint präsentierte sich unser Club, bei den Frauen wie bei den Männern, als Top- Team. Mit insgesamt 16 USC-ern/- innen stellten wir schon mal das zahlenmäßig stärkste Team. Der Start erfolgte in diesem Jahr erstmals in zwei Wellen, was für reichlich Irritation sorgte. Einige empfanden diesen Umstand als äußerst ungerecht, weil auch der direkte Vergleich fehlte. Nun aber zum Rennen. Wie immer führte Sucki nach dem Schwimmen das Feld an, doch nur eine knappe Minute später folgte Juliette als schnellste Frau. In ihrem Schlepptau eine kleine Gruppe Männer, darunter auch Martin und ich. Marie und Joel knapp hinter uns, so ging es auf die Radstrecke. In Startgruppe zwei mischte Christian vorne mit. Auf dem Rad fuhren alle stark, das gute Training machte sich bemerkbar. Lediglich die starken Fahrer von den Trimagos und dem MTC nahmen uns hier einige Sekunden ab. Ansonsten gab es kaum nennenswerte Positionsverschiebungen und das Laufen brachte dann die Entscheidung. Es waren noch keine 10 Starter im Ziel und wir waren schon zu fünft, das hatte jedoch noch nichts zu sagen, denn mit Spannung wurde auf die zweite Welle gewartet. Am Ende wurde Juliette mit Gesamtplatz 1 die schnellste USClerin und Christian mit Platz 5 bei den Männern der schnellste USCler. Auch Martin schaffte mit dem Sechsten ein Top-Ten Platz, was bei den Damen Marie (5) und Mirjam(9) gelang. Anja wurde 15. und komplettierte damit unser neugegründetes Damenteam, welches sich mit dieser Topleistung super präsentierte. In der Tabelle werden sie sicherlich in mitten einiger Männerteams stehen, da es ja keine separate Damenteamwertung gibt. Doch da werden sie wohl erst recht stolz drauf sein und einige Männerteams müssen sich nun warm anziehen. Bei uns Männern komplettierte Joel mit seinem 11ten Platz die Teamwertung, was nach meiner Rechnung sogar für einen vorerst sehr guten zweiten Rang sorgen wird. Doch das werden wir nächste Woche in der Aufrechnung sehen. Die Punkteholer sind genannt, doch die anderen Männer unseres Teams waren auch sehr stark und verdienen es jetzt genannt zu werden. Sucki welcher als erster auf die Laufstrecke ging wurde 16ter, ich schaffte es auf den 18ten, dann folgte Hendrik (22), Sebastian (26), Constantin (41), Thoralf (46), Ronny (52), Armin(66) und Max (75). Glückwunsch dazu und mögen wir immer so zahlreich vertreten sein. Nun folgte noch die Siegerehrung, es waren ja Landesmeisterschaften und da werden auch die Altersklassen gewertet. Musste Juliette noch bis zum Schluss auf ihren Pokal warten, will ich sie gleich an erster Stelle nennen. Sie gewann schließlich die Gesamtwertung der Frauen und wurde Landesmeisterin. Zwei Pokale und eine Goldmedaille (AK-Wertung) ihr Lohn dafür. Weitere Goldmedaillen gab es für Mirjam und Martin, auch ich durfte mich über Gold freuen. Die Silbermedaillen gingen an Anja, Christian, Max und Joel. Eine Bronzene gab es für Marie, alle anderen hatten heute nur die falsche AK. Also alles in allem ein sehr gelungener Saisonstart. Mein Rennbericht folgt dann im Forum.




Maik Köhler, 27.06.2015

 
 
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Halbdistanz Moritzburg – Von ganz hinten bis ins ZielAntwortenAntworten
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Eigentlich gut vorbereitet und sehr ausgeruht gingen Anja und ich an den Start zur Halbdistanz. Armin lag bis vorletzte Woche noch um, hatte in den letzten zwei Wochen auch nicht trainiert und die letzte Tage sich dann immer besser gefühlt. So war er dann dennoch guter Dinge. Am Abend vor dem Wettkampf trafen wir uns noch zur Nudelparty mit unserem Staffelteam. Die USC Magdeburg Rookies mit Steve, Christian und Markus hatten sich auch die Mitteldistanz ausgesucht, nur eben als Staffel. Eine kleine Besonderheit hatten sie sich auch ausgedacht, jeder sollte bei seiner schwächsten Disziplin starten, was dann doch bis spät abends vorher noch diskutiert wurde.
Um 10.50 Uhr war Start der Frauen, ich war auch schon eine Weile im Wasser zum Einschwimmen, alles schien perfekt. Nicht ganz… für die „Nichtschwimmer“ der Schock – Neoverbot. Anja noch schnell einen Kuss aufgedrückt und mit donnernden Knall ertönte die Kanone zum Start. 10min. später waren wir dran. Armin und ich stellten sich ziemlich weit links. 30sek. Vor dem Start schnellte mein Puls plötzlich hoch auf 160, dieses Problem habe ich seit dem Unitriathlon 2014. Keine Angst , ärztlich habe ich das schon abgeklärt, doch es tritt halt immer mal wieder auf und geht dann ganz plötzlich. Auch unser Startschuss erfolgte nun, keine Zeit zu warten. Schwimmen geht ja immer leicht und der Puls ist im Normalfall auch im Wettkampf nicht besonders hoch. Zuerst schwamm ich in der ersten Gruppe, doch kleine Zwischensprint´s konnte ich nicht mitgehen, so ließ ich reißen. Eine Weile schwamm ich nun allein, das war sehr kraftraubend. Mit der zweiten Gruppe kam ich besser klar. Auf der anderen Teichseite war das Wasser weniger trübe und ich konnte die Füße des Vordermanns sehr gut halten. Kurz vor der zweiten Brücke sah ich Anja, ich winkte ihr zu. Als sie mich sah winkte sie zurück. Auch ohne Neo war sie gut geschwommen, denn eigentlich wollte ich sie etwas eher einholen. Nicht ganz so gut wie erhofft, doch immerhin als 17ter kam ich aus dem Wasser. Beim Ausstieg merkte ich dann schon, dass es ist pulsmäßig nicht besser geworden schien, er lag nun bei über 200. Später bei der Auswertung meiner Daten stellte ich fest das 227 das Maximum beim Schwimmen war, aber das kriege ich während der Anstrengung oft nicht mit, nur halt das Weniger geht. Da ich schon vom Training wusste, dass Radfahren bei diesem Puls wenig Sinn hat, ging ich nun eher gemächlich zum Rad. Naja erstmal rausschieben und Uhr neu stoppen. Der Puls war noch bei 190, ich stellte mich erstmal an den Rand. Nach 3 min. kam Anja vorbei, ich winkte ihr kurz zu. 9-10min. später folgte Armin. Mittlerweile saß ich schon auf der Wiese am Rand. Christian habe ich jedenfalls verpasst, Steve war mit 34 min gut geschwommen und die Staffel lag gut. Auch ich lag, aber nicht gut sondern am Rand in der Hoffnung, der Puls ginge runter. Als nach gut 25 min. es nicht besser wurde, entschloss ich mich loszufahren, denn die allerletzten Staffelleute stiegen bereits aus dem Wasser und dann wäre es wohl zu spät. Ich fuhr ruhig los, gleich am ersten Anstieg wurde es schwer, sofort lag der Puls bei 216. Bergab ging‘s wieder besser. Dieses auf und ab zog sich über die ersten 10km hin. Auf einer längeren Abfahrt hoffte ich, dass der Puls endlich runter geht, aber Fehlanzeige. Die Anstiege ab Ebersbach und das Kopfsteinpflaster waren mörderisch, zumindest für mich. Einmal musste ich fasst absteigen, die Uhr zeigte 225 an, doch irgendwie konnte ich immer wieder weiterradeln. Gedanklich war ich dennoch beim Ausstieg. Eine zweite Runde so zu fahren, macht nicht nur keinen Spaß, es wäre auch völlig sinnlos. Wieder in Moritzburg angekommen suchte ich nach bekannten Gesichtern. Ich fand Steve und Markus, welcher sich schon auf seinen Lauf vorbereitete. Sie waren allerdings sehr verwundert als ich bei ihnen anhielt. Dann erklärte ich mein Problem. Ungläubig prüften sie immer wieder meinen Puls, beim Stehen 180 im sitzen 160. Die Zeit verrann weiter. Jetzt kam Conrad vorbei, er war Läufer in der MTC Staffel. Auch er konnte es nicht glauben und meinte es wäre wohl am besten, nicht weiter zu machen. Ich hoffte aber immer noch, mein Puls würde noch sinken. Nun kam Christian vorbei er hatte nun schon zwei Runden geschafft und wir feuerten ihn ordentlich an. Kurz darauf ging auch Markus los um pünktlich im Wechselgarten zu sein. Steve hielt Ausschau nach Anja und Armin und ich ruhte. Die beiden waren aber noch nicht in Sicht, da passierte es endlich der Puls ging von 160 auf 90 Schläge und dass innerhalb von wenigen Sekunden, mein Leiden war vorbei. Ich sagte „ Steve mein Puls geht runter“, er schaute ungläubig auf meine Uhr. Ich bekam ein Fünkchen Hoffnung und Gänsehaut. Schnell die Radschuhe an und den Helm auf, eine Lücke suchen und auf die andere Straßenseite wechseln. Der Aufstieg klappte nicht, so aufgeregt war ich auf einmal. Mit Sicherheit war ich jetzt der Allerletzte, doch die Kraft war plötzlich wieder da. Hinter der Verpflegungsstelle ging es leicht bergan, mein Puls schnellte auf 160 doch mit dem Unterschied, dass die Tachonadel auf 40 stand. In Auer legte ich mich mit über 50 Sachen in die Kurve. Erst hinter Buschhaus beim Anstieg wechselte mein Tacho von vorne 4 auf drei. Bereits da hatte ich mindestens 30 Starter eingeholt. Es machte nun richtig Spaß. Immer wieder tauchten kleine Grüppchen vor mir auf, welche ich mir schnell holte. Dann kam die hügelige Strecke und ein Staffelfahrer konnte mein Tempo mitgehen. Bis zum Ende der Runde wechselten wir ständig die Führung, natürlich regelkonform. Als ich ihn gerade mal wieder überholte (meistens überholte ich auf der Abfahrt und er am Hügel) sagte e,r das es gleich geschafft sei. Ich gab ihm zu verstehen, dass ich noch eine musste. Er wünschte viel Glück und ich bog in Runde drei. Vor mir gähnende Leere, selbst Stände wurden schon abgebaut. Am Hügel kam dann endlich ein Fahrer in Sicht. Ein „Grüner“ (Langdistanzler mit grüner Startnummer), naja wenigstens einer hinter mir. Mittlerweile hatte auch der Regen schon eingesetzt und ich fuhr die Kurve in Auer nur noch mit 40. Bis Buschhaus holte ich weitere Fahrer ein, sogar einen „Roten“. Ich war nun nicht mehr Letzter. Jetzt merkte ich aber, dass ich die zweite Runde zu sehr geballert hatte, denn es lief nicht mehr ganz so schnell. Nun ja, mein Ziel war nun ankommen plus Medaille und nicht mehr die 5 Stunden Marke. Auch im Hinblick auf das Laufen kurbelte ich jetzt mit höherer Umdrehung und nicht im dicksten Gang. Bei der Einfahrt nach Moritzburg wurde es eng. Läufer in beide Richtungen, Zuschauer und einige langsame Fahrer vor mir. Geschickt manövrierte ich vorbei zum Wechselgarten. Das Schuhe ausziehen auf dem glitschigen Kopfsteinpflaster war eine weitere Herausforderung. Beim Reinschieben ereilte mich ein heftiger Krampf im Oberschenkel. Auch das noch. Ich dehnte etwas, dann humpelte ich zu meinen Turnschuhen. Erstmal hinsetzten. In Ruhe zog ich nun meine Beinlinge an, die Zeit nahm ich mir und der Krampf ging auch gleich weg. Die ersten 2km waren nicht schlecht, jedenfalls unter 10min. Doch nun ging es leicht bergan und mein Tempo sank. Durch den Wald folgte nun ein mehrmaliges auf und ab. Ich wurde nicht mehr schneller und stellte nun ganz auf durchhalten um. Jede Verpflegung auskostend und den Zuschauern zulächelnd, lief ich nun meine drei Runden. Gegen Ende der ersten kam Staffelläufer Markus vorbei und erkundigte sich nach meinem Befinden. In der anderen Richtung sah ich immer wieder Armin und Anja sie liefen beide zusammen. In der letzten Runde trafen wir uns dann nochmal an der Verpflegung. Anja gab mir ein Küsschen und wünschte mir alles Gute, „Bis gleich“. Das Laufen war geprägt von nicht enden wollendem Regen und Gewitter. Im Ziel war ich dann doch richtig glücklich, es geschafft zu haben, trotz der 6:15 h. Im Übrigen mein längster Wettkampf überhaupt. Anja und Armin gratulierten als erste, doch Anja war bereits kalt und wir ließen uns nicht mehr allzu viel Zeit. Für die nächsten Rennen wünsche ich mir mehr Glück mit meinem Pulsschlag. Die Alternative wäre eine kleine OP am Herzen, doch dazu fühle ich mich irgendwie noch nicht bereit.






Maik Köhler, 14.06.2015

 
 
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Schwimm-Trainingslager OsterburgAntwortenAntworten
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Obwohl etwas kurzfristig geplant fanden sich kurz vor (Schwimm-)Saisonbeginn zehn motivierte USCler, um vom 08. bis 10.05. am Schwimmtrainingslager in Osterburg teilzunehmen.
Direkt nach der Anreise am Freitag Nachmittag stand gleich die erste Schwimmeinheit auf dem Programm. Anschließend fanden sich noch vor dem Abendessen ein paar Laufwütige, die eine kleine Runde im angrenzenden Waldgebiet absolvierten. Der nächste Morgen, weil’s so schön war, startete gleich wieder mit einem Lauf, bevor es zum Frühstück ging. Vollpension ist was Schönes. Frisch gestärkt ging es zur nächsten Schwimmeinheit, die Sucky sich für uns ausgedacht hatte. Ich überwachte das Ganze und gab von draußen ganz wichtig Anweisungen. Mittags schlugen wir wieder in der Mensa zu, um anschließend ein paar Stabi-Übungen durchzuführen. Sehr beliebt bei einigen ist übrigens der Seestern .. und Seestern reverse (bei Fragen wendet Euch bitte an Jane).
Am Nachmittag wurde wieder geschwommen, und wenn man schon zwei Stunden Zeit hat, auch gefilmt. So konnte der ein oder andere seine Technik auch mal sehen und entsprechend versuchen, diese zu verbessern.
Vollpension ist was Schönes, und so fanden wir uns auch zum Abendessen wieder in der Mensa ein. Leider fehlte eine süße Nachspeise. Das gibt einen Minuspunkt.
Auch Sonntag früh wurde wieder gelaufen, bevor es nach dem Frühstück zur letzten Schwimmeinheit dieses Wochenendes ging. Nach dem Mittagessen fand das Wochenende mit Sport und Spiel seinen Abschluss.
Wer sehen will, wieviel Spaß Jane, Mirjam, Marie, Andreas, Sören, Falko, Stefan, Martin und Niko hatten, sollte sich den Videozusammenschnitt von Martin ansehen :o)
Was das Training sonst so gebracht hat, wird die Saison zeigen …



Nadine Kloss, 12.05.2015

 
 
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Erster Duathlon seit langemAntwortenAntworten
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Nachdem ich schon im letzten Jahr auf Duathlon verzichtet habe und letzte Woche zunächst in der Staffel als Radfahrer startete, musste ich mich endlich mal wieder der Lauferei stellen. Das Wetter war sonnig und nicht zu warm, das sollte sogar für mich ein guter Lauf werden. Beim Start stellte ich mich ganz nach rechts, dafür aber in die erste Reihe. Wie schon in Tangermünde, wurde sehr schnell angelaufen. Da diesmal zwei Stadionrunden fällig waren, musste ich nun sehen, dass ich auf die Innenbahn kam. Eine Lücke tat sich auf und ich nutzte die Chance. Armin und Juliette liefen dicht hinter mir und trieben mich so vor sich her. Anja und Max ließen es ruhiger angehen. Mein Tempo war gefühlt sehr hoch, doch irgendwie erträglich. Dann ging es ab in den Park. Ich lief schön in der Gruppe mit und konnte das Tempo gut halten. Nach der ersten Runde gelangt man zunächst in den Wechselgarten zum Wendepunkt. Auf der Gegenstrecke konnte ich nun die Abstände gut kontrollieren. Nach vorne war dieser schon jetzt riesig. Ich dachte, wenn die so weiterlaufen, werde ich noch überrundet. Da ich das aber nicht wollte, versuchte ich es mit schnelleren Schritten. Nach hinten sah es aber gut aus, sogar Armin hatte schon reißen lassen. Auch Runde zwei lief gut, nach vorne wuchsen die Abstände jetzt nicht mehr so rasch. Dann wurde ich aber langsamer, Juliette überholte und ich blieb die ganze dritte Runde dran. In Runde 4 ging ich fast KO und schleppte mich mit etwas Abstand zur Laufgruppe aufs Rad. Juliette schob schon raus, ich setzte noch meinen Helm auf. Nun aber ab, dachte ich, aber nichts ging. Zumindest nicht so, wie letzte Woche. Hinter der ersten Kuppe zog ich meine Schuhe an, sofort wurde ich überholt. Am nächsten Berg konnte ich dann mühsam kontern und sammelte noch fünf Fahrer ein. Ging doch. Bergab wollte ich etwas verschnaufen, zumal unten sowieso fast eine Vollbremsung anstand (scharfe Linkskurve). Schon wieder war einer dran. Auch am nächsten Berg kam ich nicht weg, ganz im Gegenteil, das Tempo wurde von der Konkurrenz vorgegeben. Bergab war wieder mein Ding, die Strecke am Hassesee vorbei, das der Anderen. Am Ende der Feldwegstrecke überholte ich die erste Frau. Oh das wird heute knapp werden wenn ich vor ihr landen will. Richtig Federn musste ich am seichten Anstieg gegen den Wind lassen, dabei hatte ich extra vorn das normal Rad drin gelassen um besser steuern zu können. Ein Fehler? Wer weiß? Doch meine Viertelstunde sollte jetzt kommen. Zurück ging es mächtig den Berg runter. Der Wind von vorn machte nun nichts mehr aus. Mit Tempo 53 ließ ich die Hangabtriebskraft walten und fuhr endlich so wie gewollt an allen in meinem Sichtfeld liegenden Fahrern (ca. 10) vorbei. Den letzten kurzen Anstieg nahm ich im Stehen. Das lag mir und ich konnte noch an Hannes Kreuzmann vorbeifahren. Jetzt war weit und breit keiner mehr zu sehen und ich kam zum Wechsel. Die erste Laufrunde ging nicht so gut, am rechten Oberschenkel hinten bahnte sich ein Krampf an. Ich versuchte ihn weg zu atmen und stellte um auf Stechlauf. In Runde zwei kamen mir die führenden Damen Anny-Joan und etwas dahinter auch Juliette entgegen. Uh, das war höchstens eine Minute. Aber eine Runde, das konnte ich schaffen. Trotzdem erhöhte ich jetzt die Schlagzahl, guter Laufstil sieht bestimmt anders aus. Doch krampflos konnte ich jetzt auch mal ein paar Läufer überholen. Auf der Stadionrunde holte mich noch der 11 Jahre ältere Jürgen Vaupel aus Sangerhausen ein, er motivierte mich dranzubleiben, da noch ein paar Jedermänner folgten. Nach 1:11:53 h kam ich dann glücklich ins Ziel. Für mich war mein Saisonstart gelungen, Laufbestzeit und Rad war auch OK. Danke an Juliette, denn ihre schnellen Läufe motivierten mich, noch mehr auf die Tube zu drücken.

Maik Köhler, 11.05.2015

 
 
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Sekt und Pokal beim Tangermünder DuathlonAntwortenAntworten
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Mit drei Männern und zwei Damen sowie einem Mixteam gingen unsere Triathleten in Tangermünde an den Start. Das Wetter meinte es gut mit den Athleten, so konnte in dünnen Leibchen gestartet werden. Hatten wir beim letzten Duathlon in Halle mit Markus Sudy noch einen Mann ganz vorne mit dabei, so muss ich den Leser schon mal jetzt vertrösten. In den vorderen Männerbereich gelang keiner von uns, doch das war ja auch nicht unbedingt das Ziel. Vielmehr sollte die Form getestet und Wettkampferfahrung gesammelt werden.
Das Rennen aus meiner Sicht
Den Start konnte ich gut beobachten, als Staffelfahrer musste ich ja nicht laufen. Also schoss ich ein paar Fotos der Athleten auf der Stadionrunde. Dann begann die Zeit des Wartens. Nach gut 18 Minuten waren die ersten wieder ran. Auch Haiko und Jan ließen nicht lange auf sich warten. Wie schon beim Halbmarathon durchs Ziel, kamen beide diesmal gemeinsam zur Wechselzone. Etwas später kam Martin Jahn, auch USC Starter, gemeinsam mit Staffelfrau Anja Köhler zu den Rädern. Während Anja erstmal verschnaufen durfte und mich in die Spur schickte, mussten die Anderen selbst aufs Rad. Zwei Staffeln waren bereits auf dem Rad unterwegs. Die erste von beiden hatte ca. 3 Minuten Vorsprung. Aus dem Feld der Einzelstarter waren Grammi und Andreas kurz vor mir los. Jedem von ihnen, hatte ich noch die optimistische Mitteilung auf den Weg gegeben: „Wir sehen uns gleich“. Das war natürlich erstmal so zum Spaß. Nun aber raus auf die Straße. Schon auf dem Weg dorthin hatte ich gleich zwei Leute überholt. Hinter der Kurve beschleunigte ich rasch auf Tempo 35-40 und zog meine Schuhe an. Dann mit etwas Rückenwind knackte ich die 50. Meine Oberschenkel brannten schon jetzt. Wie zum Trost flog ich quasi an den anderen Teilnehmern vorbei. Das motivierte mich so sehr, dass ich noch vor der Brücke an Andreas vorbei war. Er seiner Seit‘s fluchte mir noch etwas hinterher. Auf jeden Fall war er heute nicht so gut wie gewohnt drauf. Die folgenden Brückenanstiege fuhr ich im Stehen mit dem dicken Gang hoch. Mit Tempo 38 konnte ich so weitere Fahrer „stehenlassen“. Das ganze machte jetzt echt Spaß, naja ich musste vorher auch nicht laufen. Auf der Brücke vor Staffelde kam Haiko in Sicht, hinter der Ortschaft war ich dann vorbei. Auch nach Jan hielt ich Ausschau, doch der war offensichtlich schneller unterwegs. In Arnim konnte ich dann den ersten wirklichen Gegner überholen. Es war die Staffel, welche zuerst gewechselt hatte. Der Fahrer der Zweiten war etwas besser, ihn holte ich erst hinter dem Strandbad Wischer, wie ich später von ihm erfuhr. Hinter Wischer lag ein kleiner Anstieg und der Wind kam nun von vorn. Da sah ich Grammi. Bis zum Abzweig war ich dran. Zeit zum Verschnaufen ließ ich mir aber nicht und fuhr gleich vorbei. Auch er hatte ein paar aufmunternde Worte für mich übrig. In der Ferne blitzte nun auch Jan’s Trikot auf, dass motivierte mich, weiter kräftig reinzutreten. Der Wind ging nun ordentlich und ich musste aufpassen, dass er mich nicht umwehte. Kurz vor Storkau hätte ich Jan einen Gruß zuwerfen können, tat es aber nicht. Ich brauchte jedes bisschen Luft, um für Anja einen möglichst großen Vorsprung heraus zu fahren. Nun kam der Wind bis Staffelde wieder von hinten, doch die Geschwindigkeit vom Anfang schaffte ich nicht mehr. An den Brücken drückte ich meine Kurbel mit allem was ging, wieder im Stehen hoch, dass tat richtig weh. Vor dem Abbiegen ins Stadion, zog ich noch schnell die Schuhe aus, dass klappte wie immer. Wechsel, jetzt flitzte Anja. Nach ca. einer Minute Verschnaufens registrierte ich die nun einlaufenden Fahrer, Jan war dabei und Grammi. Jetzt erst blickte ich mich um und stellte fest, dass noch alle Staffelläufer auf ihre Radkollegen warteten. Nach weiteren anderthalb Minuten war es dann soweit, unsere Verfolger wechselten. Als dann die Staffel mit dem schnellen Läufer wechselte, hatte ich nicht mehr so große Sorgen. Fünf Minuten, dass würde auch der nicht schaffen. Zeit, endlich noch ein paar Fotos zu schießen und die Anderen zu beobachten. Miriam kam gerade zum Wechsel, ich nahm gleich mal ein kleines Video auf. Schön anzusehen, was man als Erststarterin so im Wechselgarten macht. Trinken zum Beispiel sollte man vorher noch auf dem Rad erledigen. Bei der Erörterung vor dem Wettkampf, wann denn der Helm abzusetzen sei, hatte Alice noch gesagt: „Es passiert dir eher, dass du mit Helm losläufst“. Und was ist jetzt auf dem Video zu sehen? Insgesamt war es aber dennoch ein zügiger Wechsel, fürs erste Mal sehr gut. Wenig später waren die Schnellsten schon wieder im Stadion, im machte ein paar Fotos vom Zieleinlauf. Jan lief als 18ter ins Rund. Die Spannung stieg, denn auch Anja durfte nicht mehr weit sein und tatsächlich da war sie auch schon. Knapp hinter ihr ein verbissen kämpfender Sportfreund. Anja dachte die ganze Zeit, der wäre aus der andern Staffel. Am Ende war es aber der Sieger vom Jedermannrennen. Dann unser gemeinsamer Zieleinlauf, ich wusste schon, dass von unseren Konkurrenten noch keiner da war und jubelte. Das die beiden Verfolgerstaffeln sich noch ein knappes Rennen lieferten, bekam ich leider nicht mit. Da hatte der schnelle Läufer es am Ende doch noch geschafft, 9 Sekunden so sein Vorsprung. Bereits in der Stadionrunde war auch Haiko, er wurde 22zigster. Fast auf die Sekunde so schnell, wie in seiner ersten Runde, das war stark. Miriam lief als dritte Frau ein, auch das eine super Leistung. Da sie beim Jedermann startete, wurde sie Erste mit Sekt statt Dritte mit Sekt und Pokal. Alice wurde dann Vierte und Zweite in der AK, ebenfalls schön mit Urkunde. Ansonsten kam noch Haiko aufs Podium, Dritter in der AK, leider war er schon auf dem Heimweg. Nur Jan, als schnellster USCer blieb ohne Ehrung. Dafür an dieser Stelle meinen Glückwunsch, natürlich ebenso an die Anderen. Auch wir erhielten eine Auszeichnung, Pokal und Sekt. Ein gelungener Saisonstart. Nun geht es morgen nach Braunsbedra, da sind Landesmeisterschaften. Wir fahren wieder hin, doch diesmal als Einzelstarter.


Maik Köhler, 09.05.2015

 
 
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Triathlon mal anders in DessauAntwortenAntworten
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Am vergangenen Sonnabend war in Dessau ein kleiner, alljährlicher Wettkampf angesagt, bei dem es eher um den Spaß und das Dabeisein geht. Der Ablauf für einen Triathlon eher untypisch, führt mit einem Radstart zunächst knapp 12 km zum Sollnitzer See, dessen 1000 m dann nur mit Brustschwimmen absolviert werden dürfen, danach folgen 1,5 Runden Laufen um den See (4,5 km) und schließlich mit einem Radsprint zurück zum Ausgangsort.

Christian Damboldt und ich stellten uns der Herausforderung 13. AC-Lindner-Triathlon. Der Start gestaltete sich zunächst ruhig, da die ersten 1-2 km auf einem Radweg sehr beengt sind, galt hier Überholverbot, allerdings hieß es sich hier schon gut in Position zu bringen, da erfahrungsgemäß der dann folgende "fliegende Start" sofort die Spitzengruppe uneinholbar vom Peloton trennt. So kam es auch diesmal. Christian setzte sich an die Spitze und der Rest der Spitzengruppe folgte dicht an dicht im Windschatten (hier erlaubt - was manches Mal schon zu komischen Auslegungen führte), darunter auch ich und Gordon Sprenger vom TV Dessau. Alle ließen erstmal Christian arbeiten, der das Tempo sehr hoch hielt - so hoch, dass ich es nicht schaffte auch nur daran zu denken ihn ablösen zu können. Auffällig zurück hielt sich die gesamte Zeit auch Gordon mit seiner Siegesabsicht. Nach der gemeinsamen Ankunft am Seeufer sprintete die Meute ins Wasser, drei Mann vor mir und ganz vorn, schon mit 10 -15 m Abstand Christian, der nun kontinuierlich seinen Vorsprung ausbaute. Der sprang nach 1 km aus dem Wasser, da hatte ich knapp hinter dem Zweiten noch über eine Minute zu schwimmen. Ich ging als Dritter aus dem Wasser und mein Plan war, diesen Platz ins Ziel zu bringen. Von Christian war schon lange nichts mehr zu sehen, beim Laufen konnte auch sein Verfolger Gordon nicht verkürzen. Im Gegenteil, es sah eher nach weiterem Ausbau des Vorsprungs aus. Nach anderthalb Runden Laufen, was bei mir dieses Mal ganz gut lief, noch immer an dritter Stelle, sprang ich auf´s Rad und hatte niemanden in meiner Nähe, weder vor mir, noch hinter mir, mit dem ich mir die Radstrecke hätte erleichtern können. Also zog ich los, mit einem festen Ziel im Visier: Das Treppchen! Vor mir war auf der gut einsehbaren Radstrecke Christian schon längst am Horizont verschwunden. Im weiten Abstand vor mir ein Staffelfahrer und davor Gordon. Die Kilometer flogen dahin, meine Verfolger behielt ich im Blick. 3 km vorm Ziel - Einfahrt in die letzte Ortschaft vorm Ziel. Ein letzter Blick nach hinten zeigte keine Gefahr. Ich kurbelte mit voller Kraft durch den kurvigen Vorort, nur noch einmal abbiegen auf den letzten Kilometer und da der Schock: Während ich auf der Straße fahre, taucht zehn Meter links von mir, hinter Büschen und Leitplanken auf dem Radweg der altersklassenhöhere Dessauer Heiner Schmidt auf und liefert einen gewaltigen Antritt. Sofort gebe ich alles was geht und schaffe es, mit viel Mühe wieder heranzufahren. Jetzt galt es, die bessere Position beim gleich folgenden Zielsprint zu nutzen. Die letzte Kurve, eine sehr schmale 90-Grad-Abbiegung, nahm mein Vordermann sehr gut, um dann sofort in den Schlussprint überzugehen. Mein Versuch dranzubleiben scheiterte kläglich, meine letzten Körner waren beim Heranfahren verbrannt. Völlig demoralisiert musste ich ihn ziehen lassen. Der nächste Tiefschlag sollte mich ereilen, als ich Christian zum Sieg gratulieren wollte. Hatte es doch noch Gordon auf unerklärliche Weise geschafft, Christian auf dem Rad einzuholen. Somit musste er sich wie im Vorjahr mit dem zweiten Platz zufrieden geben und ich mich mit dem undankbaren vierten. Die traditionell stattfindende Abendveranstaltung mit Wettkampffotopräsentation, Siegerehrung, freiem Abendbuffet und Getränken (für Sportler und Angehörige) machen aber dieses Ereignis so einmalig und den Frust vergessen. Leider fehlt in Dessau eine Beschiedsrichterung, aber wie der Veranstalter ausdrücklich sagt, ist es ein Spaßwettkampf. Bei Pokalen hört dem ungeachtet bekanntlich der Spaß auf ;-) Leider gab es auch einen Unfall mit zwei Beteiligten auf der Radstrecke, an dieser Stelle wünsche ich den beiden gute Genesung.

Ronny Meier, 27.08.2014

Ronny Meier, 27.08.2014

 
 
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Altmarktriathlon – wieder ein ganzer Renntag von früh bis spätAntwortenAntworten
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Es war noch nicht 6.00 Uhr, aber wir waren schon wach. Pünktlich losfahren, denn um 9.00 startete der Kindertriathlon und den wollte Ossi nicht verpassen. Schon dreimal konnte er hier in der AK glänzen und wir waren dann immer super stolze Eltern. Und so ließen wir uns wieder auf einige Hektik vor`m eigenen Start ein. Es sollte sich wieder lohnen. Der Start wurde etwas verschoben. Glücklicherweise konnte ich in der Zeit unsere eigenen Startunterlagen ergattern, was es mir ermöglichte, dass Kinderrennen in Ruhe zu verfolgen. Dann der Start, Oskar gleich vorn mit drin, gut weggekommen. Beim Rauslaufen lag er schon auf einem aussichtsreichen 5.Platz, der schnelle Wechsel brachte Position drei. Nun aufs Rad, Oskar hielt gut mit. Nur die beiden ersten waren zu schnell für ihn, aber die waren auch etwas älter. Dann kam eine kleine Gruppe und Oskar mit dem Mountainbike mittendrin. Vom Straßenrand brüllte ich, dass der vor ihm auf Platz 3 liegt. Ob er es registriert hatte und nun beim Laufen Gas gab? Der Zeltplatz war schlecht einzusehen, also hin zu den Campern. Platz eins und zwei standen fest. Wo blieb Ossi? Da kam er, 20 Meter Vorsprung, ich wies ihm den Weg und rief „Hinter dir kommt einer“. Endspurt, Ziel, dritter Platz gesamt, Toll. Selbst die Siegerehrung schafften wir diesmal, ein schöner Pokal. Nun aber stand der eigene Wettkampf an.
Ein kurzes Einschwimmen schaffte ich noch, die Arme fühlten sich locker an. Schwimmstart, ich stand ganz rechts, gerade Linie zur Boje. Pit zählte 5, 4 die Masse bewegte sich, bei eins gab es kein Halten mehr. Ich sprintete los, ein Blick nach vorne „ Da war keiner“. Aha, von links kam Sucki mit ein paar anderen im Schlepptau. An der Boje wurde es eng, ich kam gut rum und war noch vorn dran. Zeit runterzuschalten und den eigenen Rhythmus schwimmen. Sofort wurde ich überholt, aber das Rennen war noch lang und ich würde das Tempo eher verschleppen. Sollten die Anderen besser das Tempo machen, z.B. Thomas, der schwamm gerade links vorbei. Wegschwimmen konnte ich ihm sowieso nicht, also dranhängen. Doch diese Idee hatte noch einer, ich versuchte meine Position zu verteidigen, dann merkte ich, dass es Jörg war. Unnötig weiter um die Position zu kämpfen, er würde nicht reißen lassen. An der dritten Boje ließ ich ihn vor. Immer besser fand ich jetzt zu meinem Rhythmus. Überlegte kurz, Führungsarbeit zu leisten, doch die erste Runde war noch nicht zu Ende und ich wollte mich auf keinen Fall übernehmen. Am Anfang von Runde Zwei tauchte Marie rechts neben mir auf. Erst dachte ich, sie schwimmt jetzt an uns vorbei. Doch dann wollte sie an die Füße meines Vordermanns wechseln. Doch den Gentleman wollte ich nicht spielen und hielt dagegen. Wieder an Boje zwei übernahm nun Jörg die Führungsarbeit. Thomas wollte seinen Bruder aber nicht vorbei lassen, so wechselte ich jetzt wieder zu ihm rüber und überließ Marie doch noch meinen Platz. Zwischen Boje drei und vier wollten nun plötzlich auch die hinter uns Schwimmenden etwas reißen. Links und rechts ging nun die Post ab, nach der vierten Boje konnte ich unter fünf paar Füssen wählen. Den schnellsten Endspurt traute ich Marie zu, ich sollte Recht bekommen und lag nun mit den anderen gleich auf. Prima, oder doch nicht? Ich schaute hoch, oh nein, Marie steuerte auf die Boje zu, während Thomas das Ufer anpeilte. Ein anderer Schwimmer hatte vorhin noch weniger zugehört und schwamm noch rechts um die Boje. „Ruder hart Backbord“, ich schwenkte um fast 90 Grad. Ein kurzer Spurt war noch drin und ich erwischte die anderen noch. Während neben mir Thomas, Jörg und Toni an ihren Wetsuits pfriemelten, nutze ich meine Chance und sprintete zum Wechsel. Der klappte bilderbuchmäßig und ich ging mit 15 Sekunden Vorsprung auf die Radstrecke.
Der Weg zur Straße war wunderbar mit einem grünen Teppich ausgelegt, dafür erstmal ein großes Lob an die Veranstalter, sehr, sehr gut. Kaum mit einem Fuß im Schuh und eine ungelenke Bewegung später, machte sich im rechten Oberschenkel ein krampfartiges Ziehen breit. Da ich dieses Gefühl aber schon kannte, wusste ich auch, dass es wieder vergeht. Dennoch wäre es ohne leichter gewesen gleich Druck zu machen. Denn Druck brauchte ich gerade auf den ersten zwei Kilometern. Meine Taktik war, die Position wenigstens bis zum Abzweig am Ende des Hügels halten. Siehe da es klappte. Pünktlich hinter der Kurve hatte Thomas mich zwar gestellt und fuhr ein Mördertempo, doch nun wehte Rückenwind und es ging leicht bergab. War es anfangs noch sehr hart ihn nicht fahren zu lassen, so lief es mit jedem Meter Richtung Storkau besser. In der Abfahrt hätte ich mit etwas Mühe sogar wieder vorbeifahren können, doch ich sparte besser meine Kräfte. In Staffelde fuhr ich dank Thomas die Kurven in Ideallinie. Auch auf dem Waldstück Richtung Arnim hielt ich mich gut und wir hatten, so glaube ich, schon zwei Plätze gut gemacht. Laut Ergebnisliste müssten das Helge und Patrick gewesen sein. Wieder auf der Geraden zum Ziel wuchs jetzt der Abstand zu Thomas an. Ich versuchte mich noch kleiner zu machen, um Wind und Regen zu entgehen. Oder war das in der zweiten Runde? Jetzt kam wieder die Steigung, welche ich zwar mit einem dicken Gang fuhr, aber an ranfahren war nicht mehr zu denken. Trotzdem hatte ich das Gefühl schnell zu sein, was mir ein Fotografierender Grammi bestätigte. In Runde zwei gab es jetzt nur Regen und Erstrundler zum Überholen. Von hinten immer noch keiner, dass machte mir Mut. Am Anstieg sah ich vor mir einen etwas schnelleren Fahrer. Könnte einer aus meiner Runde sein. Es war Maik aus Dessau. Bis zum Abzweig war ich ran und fuhr vorbei. Ich beschleunigte rasch und war schnell auf hohem Tempo. Zeit endlich meine Trinkflasche nachzufüllen, ein Fehler wie sich gleich zeigte. Maik ließ mich nämlich nicht so leicht fahren und hatte mit mir einen guten Tempomacher. Ich zog noch mal an, bis zum Wechsel sollte mich keiner mehr einholen. Langsam wurden auch die Beine schwerer, doch ich drückte nochmal was ging. Ab Arnim konnte man schon die Läufer sehen. Der erste hatte den Straßenabschnitt schon fast geschafft und auch der zweite war nicht weit dahinter. Martin war der nächste, aber schon mit etwas Abstand und noch nicht bei der Kilometermarke. Dann Sucki bei ca. 500m und schließlich Thomas am Eingang Waldbad. Der Wechselgarten war noch leer, also war ich Sechster. Doch direkt hinter mir lief schon Ulf sowie noch ein zwei andere. Ulf wechselte sehr schnell, doch die Zeitmatte sollte er hinter mir erreichen. Mit halb offenen Schuhen hatte ich es geschafft. Wären Rangliste und Landesliga nicht, könnte ich jetzt gemütliche zwei Runden mit Cola und Bananen drehen. Bis jetzt hatte es nämlich Spaß gemacht. Doch nach Spaß kommt Ernst und das hieß zwei Runden a 5km bei ständigem überholt werden. Vorn an der Straße meinte Ulf noch zu mir, dass wir uns den Thomas gleich schnappen werden. Naja ein kleiner Spaß noch. Der erste Kilometer lief erstaunlich gut und ich schaute mir an, wie die Abstände so aussahen. Ich erkannte Marco, Markus, die Dessauer, dann Jan und Thoralf. Alles in allem zwischen ca. 2 und 8 min. Vorsprung. Endlich kam der Abzweig, ich genehmigte mir ein Schluck Cola und zog die Schuhe fest. Nun war Dirk vorm mir, sein Tempo konnte ich eine Weile halten. Es war zwar nicht allzu hoch, doch nach der leichten Steigung war ich dann Platt. Ich trabte weiter. Jörg und Carlo überholten und bei Kilometer 4 Marco, dann Markus. Der legte ein Klassetempo vor. Wie macht er das bloß? Anfang der Saison war er doch nur wenig schneller als ich. Wenn Sucki auch so gut läuft, könnten wir heute doch noch ordentlich Punkte holen. Doch noch vor Ende der ersten Runde war auch Harry an mir vorbei. Das bedeutete, er war der dritte Dessauer, ich der dritte USC-ler. Mein Abstand zu ihm, wird nachher der Abstand in der Teamwertung sein. Doch selbst auf dem Stück bergab konnte ich sein Tempo nicht halten. Am Anfang der zweiten Runde ließ ich mich dann von einem Ihleläufer aus Burg ziehen. Meine Hoffnung doch noch gut durchzukommen stieg wieder. Nun kam Armin von hinten. Auch er wollte Zugpferd spielen. Ein Stück ging das auch gut und wir kamen den Läufern vor uns näher. Doch ich merkte schon das ich erstens nicht mehr lange dranbleiben werde und zweitens, dass Armin viel schneller laufen könnte. Ich sagte, er solle doch laufen, was er auch tat. Nach der Getränkestelle an der ich eine weitere Cola trank wurde es noch schwerer. Am kleinen Anstieg im Waldstück wäre ich dann fast gegangen. Gerade noch so konnte ich mich zusammennehmen. Da vor mir noch mehr Elend auf der Strecke war, überholte ich sogar. Am letzten Getränkeposten wollte ich mir noch eine Cola für den Endspurt gönnen. Doch als ich den Becher erfasste, wurde ich von einem heftigen Krampf gepackt. Ich musste anhalten, trank erstmal, dehnte kurz, aber es ging noch nicht. Ein netter Mann fragte, ob er mich mit dem Auto zum Ziel fahren solle. „ Nee, Nee ich schaff das schon“, rief ich, obwohl ich mir nicht ganz sicher war. Von hinten hörte ich jetzt lustiges Gegackere. Ich musste mich nicht erst umdrehen, um zu sehen wer da kam. Extrem dringend wollte ich nun diesen Krampf loswerden. Knie durchdrücken, Hände auf den Boden, eins, zwei … fünf, laufen. Im Stechschritt ging es wieder vorwärts und zum Glück bergab, Anja war trotzdem schon neben mir. Bis zur Ecke liefen wir gemeinsam, so schnell war ich in der ganzen Runde nicht. Hinter der letzten Kurve wagte ich ein Blick zurück, Toni. So ein Mist, der wird mich wohl noch abfangen. Anja wollte mich jetzt noch schneller ziehen, doch ich bekam die Füße nicht mehr sonderlich hoch. Im Vorbeilaufen spornte Toni mich noch mal an. Ha, na vielen Dank, hätte er nicht hinter mir bleiben können. Obwohl, ist doch eigentlich ganz nett und ich müsste mich auch noch bei ihm bedanken, denn je eher ich im Ziel bin desto besser für unser Team. Im Ziel war ich dann völlig am Ende, doch das war ja schließlich auch das Ziel der ganzen Sache.


Maik Köhler, 19.07.2014

 
 
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Der Triathlon am Bergwitzsee war in den letzten Jahren immer einer meiner besseren Wettkämpfe. Auch diesmal wollte ich mir bei der Landesmeisterschaft eine Medaille sichern. Doch das hängt nicht immer von der eigenen Form ab, vielmehr spielt es eine Rolle wer gerade noch in der gleichen AK startet. Heute kam noch hinzu, dass mein Vertrauen in das eigene Leistungsvermögen stark angekratzt war. Der letzte UNI – Triathlon lief ja bekanntlich nicht so gut für mich und eine genaue Ursache konnte ich noch nicht ausmachen. Glücklicherweise bin ich letzten Sonntag in Moritzburg beim Sprint gestartet und konnte mich selbst von meiner guten Form überzeugen. Problem war nur, bis Dienstag war dann Regenerationsphase und ab Mittwoch Ruhephase in Vorbereitung auf Bergwitz. Allerdings schaffte ich es dennoch 36 km zu radeln und 4 km locker zu traben. Fürs Schwimmen reichte die Zeit auf Grund von Feierlichkeiten nicht. Schon in der letzten Woche war der misslungene UNI-Tri die einzige Trainingseinheit. In der Woche davor habe ich wegen einem leichten Husten auch eher Pause gemacht. Alles in allem stand für heute ein großes Fragezeichen.
Im Vorfeld des Wettkampfs konnte ich mich bezüglich der Abfahrtszeit gegen Anja durchsetzen und wir fuhren eine halbe Stunde eher los. Genau die Zeit die der Athlet braucht, um die Radstrecke einmal gründlich zu inspizieren. Da Anja sich zuletzt verfahren hatte, fuhren wir zusammen die Runde ab. Dann wurde es doch wieder etwas knapp. Den Weg zum Schwimmstart schaffte ich aber noch durchs Wasser. Meine Befürchtungen schwerer Arme in Verbindung mit Schmerzen in der Schulter traten zum Glück nicht ein, obwohl ich ja gute 6 Tage nicht im Wasser war. Dann der Start. Ich wollte schnell wegkommen und stellte mich neben Fischi und Sucki. Diesen Plan hatte offensichtlich nicht nur ich und so wurde ordentlich gerangelt. Startschuss und schon war ich in der dritten Reihe. Dann fand ich doch noch eine Lücke und watete so lange es ging aufrecht. Richtiges Wasserschatten-schwimmen war wegen der Wellen recht schwierig, zudem wusste ich nicht, wer denn da vor mir schwamm. Also Kopf hoch und mal geschaut. Rechts hinter mir konnte ich irgendwo noch Ulf’s blaue Badekappe ausmachen sonnst erkannte ich keinen. Links neben mir schwamm einer nur mit Badehose recht schnell. Na wenn der mit Badehose jetzt noch vorn ist, ist er bestimmt ein Guter, so meine Folgerung. Ich hängte mich dahinter und dass war gar nicht so leicht. Trotzdem schwamm es sich gut, einzig die Gewissheit, dass ich auch wirklich gut war fehlte. Also wieder umschauen, wo wir denn liegen, die Gruppe vor uns hatte nun schon einen größeren Vorsprung. Das wäre auch nicht weiter schlimm, nur waren für meine Begriffe zu viele Schwimmer in dieser Gruppe. Waren heute alle so gut? Dann sah ich links vor mir eine blaue Kappe, Ulf. Habe ich den kleinen Vorsprung vertrödelt? Wann war der denn vorbeigeschwommen? Ich mühte mich, seine Füße zu erschwimmen, in Bergwitz kamen wir schon oft zusammen raus. An den Bojen wurde wenig gedrängelt und ich kam gut voran. Nach der letzten Boje tauchte plötzlich Lena rechts von mir auf. Sie schwamm zwar ohne Neo, doch müsste sie trotzdem weiter vorne sein. Irgendwas stimmte nicht. Auch machte sie keine Anstalten, zu überholen und schien nicht in der Ideallinie zu schwimmen. Beim Rauslaufen merkte ich dann meinen Irrtum. Die blaue Badekappe war die von Maik Friedrich und der war zuletzt immer 20 - 30 Sekunden vor mir. „Könnte heute schnell gewesen sein ;-)“ dachte ich jetzt. Der Wechsel ging dann auch recht flott, obwohl mein Neo nicht gleich über den Zeitchip rutschen wollte. Als ich rausschob wurde gerade Joel ausgerufen, so knapp hinter ihm zu sein war ein weiteres gutes Zeichen. Auf dem Rad sah ich vor mir aber nur Maik und die Hallenserin Anny-Joan Preissler. Nach der ersten Kurve fuhr Maik gerade aus. Was ist denn mit dem los? Er war aber nicht der einzige, der sich verfuhr. Weitere Sportler hatten ihren Irrtum bemerkt und kamen ihm schon entgegen. Anny vor mir hatte eine bessere Ortskenntnis und bog richtig ab. Noch während ich meine Schuhe anzog, fuhr ich an ihr vorbei. Auf der Hauptstraße sah ich dann, dass es nichts zu sehen gab. Keiner vor mir, lediglich ein Trekkingrad war zu sehen und da merkte ich erst beim Überholen, dass der auch beim Rennen mitmachte. Nun galt es die Brücke zu erklimmen. Besonders leichtfüßig kam ich mir nicht vor. Von oben sah ich dann doch zwei Fahrer in weiter Ferne. Hinter mir war sicher die ganze Meute, doch umdrehen wollte ich mich nicht. Hinter Klitzschena überholte Grammi, schwertretend und nicht so viel schneller. Ich beschloss, ihn erstmal nicht ziehen zu lassen, doch weitere zwei Fahrer hatten sich Grammis Tempo verschrieben. Einer von ihnen war dann der richtige Ulf, den anderen kannte ich nicht. Er fuhr aber schräg hinter Ulf. Von weiten sah es so aus, als würde er überholen. In Wirklichkeit lag er so genau in seinem Windschatten. Ich hingegen, als fairer Sportsmann, ließ den Abstand größer werden. Nun folgte die Gerade mit heftigem Gegenwind, am liebsten wäre ich jetzt auch nach links in den Windschatten geschlüpft. Das tat ich aber nicht, so fiel ich weiter zurück. An der spitzen Kurve holte ich wieder etwas auf, doch bis zur Rückenwindstrecke verlor ich wieder an Boden. Mit dem Wind ging es dann leichter, doch richtiges Tempo konnte ich nicht machen. In Runde zwei sammelte ich dann zunächst Tobias Schulz und Willy Hirsch aus dem A Jugendkader vom SV-Halle. Das hatte aber nichts zu sagen, da die Jugendlichen auf dem Rad nicht zu den Schnellsten gehörten. So ziemlich an der gleichen Stelle wie in Runde eins wurde ich dann wieder überholt. Marco Kleinsteuber von Trimagos, ab dieser Saison meine AK, fuhr vorbei. Dass er am Ende vor mir landen würde, hatte ich bereits einkalkuliert, nur beim Radfahren sollte er mich eigentlich noch nicht kriegen. Doch auch er war gut geschwommen und noch viel besser Radgefahren, keine Chance. Ihm folgte dann Dirk und Matze Friedrich. Jetzt war ich wieder verwirrt, auch ihn hatte ich vor mir vermutet. Das Überholtwerden hielt nun bis zum Ziel an, leider. An der Brücke freute Christian sich, dass er hier schneller hochkam. Bis zum Wechsel sollte er mir aber nicht entkommen. Beim Ausziehen der Schuhe hätte ich an ihm vorbeifahren können, doch wozu. Um im Wechselgarten als Bremse zu fungieren? Nein, so blieb ich hinter ihm. Andere waren da weniger fein, so auch ein junger Mann im schwarzen Leibchen. Naja wer‘s braucht. Alle die mich vorher überholt hatten, waren noch im Wechselgarten, doch das nütze recht wenig. Beim Laufen würde der Rückstand weiter wachsen. Mein Schnürsystem muss ich auch noch verbessern, ich verlor gut 50 Meter auf Christian. Laufen ging dann gut, dennoch waren die Anderen schneller. Noch vor der Wende überholte die ganze Dessauer Riege. Obwohl ich meine Zeit vom Vorjahr um 30 Sekunden unterbieten sollte, gelang mir ein dranbleiben nur kurzfristig. Auf dem kurzen Gegenstück sah ich dann wer mich heute, auch bei noch so hohem Tempo nicht kriegen würde. Die entscheidenden Personen waren aber nicht dabei und so musste ich damit rechnen, dass sie direkt hinter mir waren. Beim Einbiegen in Runde zwei sah ich dann Anja 150 Meter vor mir. Als Tempomacher ideal, da wollte ich natürlich zu ihr auflaufen, um „Hallo“ zu sagen. Bis zum Wendepunkt gelang mir das auch, doch dann wurde sie plötzlich schneller, so dass ich keinen Meter mehr näher kam. Volker Dürkop vom MTC überholte, auch sein Tempo bin ich schon mal gelaufen, also dranhängen und durchbeißen. Vor dem Einbiegen auf die Zielgerade setzte Hüthchen sich noch vor mich. Auf der Zielgeraden wollte ich dann doch meine Position sichern und mir gelang ein fulminanter Endspurt. Marius Buchwald vom SV Halle blieb so doch noch knapp hinter mir. Altersklassendauergegner Holger Rothenberger kam trotz der etwas anspruchsvollen Radrunde nicht so nah ran, wie noch im Vorjahr.


Maik Köhler, 19.07.2014

 
 
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Sucki gewinnt interne USC-Wertung beim UNI-TRIATHLON 2014AntwortenAntworten
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Andreas Suck hat die interne USC-Wertung beim diesjährigen Uni-Triathlon gewonnen. Hervorragender Zweiter wurde unser Jüngster, Joel Niklas Maly, Dritter Christian Damboldt. Neu dabei beim USC und gleich siegreich bei der internen USC-Wertung der Frauen war Marie Alert vor Katja Albrecht und Jane Klemen. Super Mädels und Jungs, weiter so. (-:

Michael Kauert, 13.06.2014

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  Heulender SmileyRe: Sucki gewinnt interne USC-Wertung beim UNI-TRIATHLON 2014 
   
Super Leistung, Glückwunsch an alle. Bei mir lief leider gar nichts. Aber Besserung ist schon eingetreten. Gruß Maik PS.auch Neuzugang Markus Sudy hat mit Platz 19 gut abgeschnitten.

Maik Köhler, 17.06.2014

 
 
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Seeburg Heros - Maik’s Rennbericht zum ersten Triathlon des JahresAntwortenAntworten
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Es ist wieder Wettkampfzeit und schon seit gestern machte sich bei mir eine gewisse Unruhe breit. Der Athlet hat viel und gut trainiert, aber hatte er auch das richtige Timing bei der Ruhephase vor dem Rennen? 6.00 Uhr Frühstück oder war es eher? Die Kinder wollten nicht mit und so kam es, dass wir tatsächlich schon um 8.00 an Ort und Stelle eintrafen. Zeit genug zum schwatzen, mit Thoralf, der war mit Lena auch sehr pünktlich da. Naja als „Neulinge“ sollte man nichts dem Zufall überlassen. Überhaupt wagten heute so einige neue USC- Gesichter ihren ersten Start, die alt eingesessenen sowieso. Dann zur Startnummernausgabe, alles war super organisiert. Umziehen und erstmal auf die Radstrecke zur Inspektion. Der Weg zur eigentlichen Strecke Kopfsteinpflaster, es ließ sich aber gut fahren. Der erste Hügel war auch nicht so schlimm, von der Länge her genau richtig. Oben auf der B80 boten sich dem Sportler nun traumhafte Bedingungen, etwas Wind dafür bergab. Auf dem Rückweg merkte ich schon, dass wird heute keine Spazierfahrt. Wieder zurück, gleich zum Check in. Weitere Teamkameraden und -innen begrüßend machte ich mich startbereit, alle waren guter Dinge. Nur Sucki versuchte noch sein Zeitrad an den Kampfrichtern vorbei zu schmuggeln, aber die Herren mit den gelben Westen kannten keine Gnade. Schade für ihn und für uns. Lockeres Traben oder Einlaufen ersetzte ich durch weiteres Einschwatzen. Oh ist schon Wettkampfbesprechung? Ich wollte meinen neuen Neo doch noch fluten, also am erklärenden René vorbei. Auch Marki (Markus Wirth) testete lieber schon das Wasser. Schnell rein in die Pelle und ein paar Meter gekrault.
Der Schwimmstart war gut mit Bojen markiert, alle standen hinter der gedachten Linie. Links neben mir Marki, prima der war auf Malle schon gut geschwommen an ihn wollte ich mich halten. Auch Marie und Lena standen neben mir, es konnte also schnell werden. Der Starter, ein ausgeschlafener Bursche, verzichtete aufs runterzählen und erreichte so, dass selbst der Erste erst nach dem Pfiff losschwamm. Neben mir schwamm Markus und dann keiner weiter zu sehen. Ein Blick nach links verriet, die ganz schnellen waren auf der anderen Seite. Schläge auf die Beine setzten mir gehörig zu und es wurde enger. Bis zur Boje schwamm ich nun hinter meinem Clubkameraden. Ich hätte mich doch lieber neben ihm halten sollen, denn nun bekam auch noch Schläge auf meinen „Fernseher“ (Brille). An der Boje teilte der Schläger weiter aus und drängelte an uns vorbei. Von nun an war Toni neben mir und wäre es wohl auch bis zum Ausstieg geblieben, doch es wurde immer flacher. Wären da nicht so viele Steine hätte man laufen können. Ich versuchte ein paar Hechtsprünge und Ruck Zuck kam ich sogar noch vor „unserem Mallorca- Orca“ aus dem Wasser. Im Wechselgarten sah ich noch Lena einige Meter vor mir, langsam waren wir also nicht. Ein bis aufs Laufen gefühlt schneller Wechsel brachte mich noch näher an die Spitze.
Der Aufstieg auf Rad klappte einigermaßen und nach drei Überholungen am Berg schlüpfte ich in meine Treter. Ein Blick nach hinten offenbarte mir, alles richtig gemacht, ca. 6 Mann unter ihnen Grammi, Jens und natürlich Toni, dem mein Hinterrad schon im letzten Jahr gefallen hatte. Leider hat Marki die Gruppe verpasst, naja aber warten ging nicht. Grammi übernahm die Spitze musst aber auch noch in die Schuhe, also fuhr ich wieder. Dann kam so ein Antreiber mit der Aufschrift „Raphael“ nach vorn, er sorgte für ein schnelles Rotieren und hohes Tempo. Bergab war ich gerade hinten und musste sogar etwas bremsen. Könnte man diese Kraft nicht irgendwie sinnvoll speichern? Die Wende rückte näher und ich fuhr wieder nach vorne, auf dem Rückweg begannen wir einzusammeln. Der erste war der Magdeburger Maik Friedrich vom TV Dessau. Jetzt Stand die erste Zerreisprobe auf dem Plan, mit Mühe konnte ich verhindern, dass am Berg Raphael und Grammi uns zu weit entkamen. Maik hatte etwas verschnauft und konnte den beiden noch am ehesten folgen. Auf der Abfahrt zum See kam ich wieder ein Stück ran, verschenkte aber etwas von meinem Schwung. Am gepflasterten Hügel konnte ich gut reintreten und zu Maik ran sprinten. Ich glaube an eben dieser Stelle kam der Rest nicht mehr nach. Ich ließ Maik noch ein wenig im Wind, weil ich wusste, das die 100 Meter zu Grammi und Raphael gleich zufahren werde. Die Abfahrt kam, ich wurde nach vorn gewunken. Es hat allerdings doch etwas gedauert bis wir dann am Fuße wieder zu viert waren. Die Wende kam, alles war gut. Noch! Raphael machte wieder Druck, wieder sollten wir durchwechseln, doch so richtig konnte so keiner von uns. Auf einmal war da noch ein fünfter Fahrer. Wo kam der jetzt her, Grammi meinte später „Den haben wir doch eingeholt“. Zur Freude Raphaels, machte der den gewünschten Druck. Ausgerechnet jetzt, wo schon wieder der unliebsame Berg wartet. „Bleib dran“, keine Chance, die Lücke wuchs und wuchs. Der Gipfel war noch weit und die spätere Abfahrt nicht lang genug. Die Gruppe hinter mir noch arg weit weg, so wusste ich, die letzte Runde bin ich allein. Unten am See sah ich dann nochmal meine Gruppe, fasste so wieder etwas Mut. Luft und Kraft waren auch wieder da und so sprintete ich den Berg hoch wie kein Zweiter. Auf der Abfahrt kam ich dann wieder näher ran. Ca. 200 Meter vor der Wende kam mir Grammi entgegen, hinter ihm der Antreiber Trupp. Der Hügel kam noch, also keine Chance da nochmal ranzufahren. So blieb Zeit andere Wettkämpfer zu beobachten. Die Gruppe hinter mir, würde mich nicht holen. Ich erkannte Markus Sudy. Na wem sollte diese Strecke besser liegen als ihm, am Brocken ist er ja auch schon gefahren als gäbe es keine Steigung. Leider sah ich auch Harry und Toni und überhaupt viele Dessauer Leibchen. Nicht das ich sie nicht leiden kann, aber sie sind ja unsere Kontrahenten. In der nächsten Gruppe sah ich dann Marki. Noch eins weiter Thoralf und auch Konrad irgendwo. Ich sinnierte gerade, wen ich von den gesehenen gerne beim Laufen vorbeilassen werde und wen ich lieber hinter mir sehen wollte. Da sah ich Grammis stramme Waden vor mir und komisch war auch, dass Anja vor ihm war. War die Gruppe nicht schon vorhin knapp hinter ihr? Grammi schloss auf, jetzt erzählten sie sich auch noch was. Was war da denn los? Was war passiert: Wie ich später erfuhr, nahm Anja kurzzeitig meinen Platz in der Gruppe ein. Natürlich hinten dran und auf der Windseite. Grammi fiel dass auf und er unternahm den selbstlosen Versuch Anja zu zeigen, auf welcher Seite mehr Windschatten zu haschen ist. Sein Vordermann hingegen fuhr eine Welle, er ins Rad sein, schlingern, schlingern, Sturz, aus. Anja hielt kurz an, „Nix passiert, alles noch dran“ rief der Verunglückte. Zurück im Wechselgarten kamen mir nun schon die ersten Läufer entgegen. Der Wechsel klappte nicht so gut und auch die zweite Radgruppe war bereits ran. Neben mir wechselte schon unser neuer Markus. Zeit für ein lobendes Wort, ich hatte ja so viel Zeit. Ein Stück hinter Grammi und Harry ging ich dann auf die Laufstrecke. Beim Uni-Tri baue ich wieder Gummis in die Schuhe.
Das Laufen an sich war eine schöne Sache, selbst der Hügel kein Problem, wenn gleich ich gerne schneller wär. Immerhin, der Abstand zu Grammi blieb konstant. Doch die Wende war noch nicht in Sicht, wie soll ich bloß meine Kräfte einteilen? Auf dem Rückweg wurde ich dann auch überholt. „Geht dass jetzt schon los! Tempo Maik, Tempo! “ Nach der ersten Runde wusste ich, heute werden es reichlich 5km und erst zwei aus meinem Team lagen vor mir. Denn Hüthchen hatte mich soeben gekascht, auch er hatte nicht nur auf Malle gut trainiert. Gegen Ende der zweiten Runde raste Marki an mir vorbei, er meinte ich solle mich dranhängen. Ich überlegte „ noch eine Runde“, da war er auch schon auf etliche Meter weg. An der Kurve zur dritten Runde sah ich gerade noch wie er gerade aus lief. So ein Mist, hatte ich mich zu sehr geschont, waren es gar nicht drei sondern nur zwei Runden? Ich rief dem Streckenposten entgegen: „ Zwei oder Drei“. „Drei“, rief sie. Das war auch nicht gut, gar nicht gut. Ich konnte nur hoffen, dass Marki sie noch irgendwie gehört hatte. Hatte ich mich bereits gedanklich aus der Teamhatz verabschiedet, so musste ich jetzt nochmal alles geben. Wie gesagt ich konnte heute auch gut laufen, nur eben nicht so schnell. Vor mir lief Katja, ich zeigte ihr den Damboldt-Daumen zur Motivation. Hinten an der Schleife überholte Bernhardt, er machte mir Mut und ich blieb eine Weile dran. Er war zwar USC ler, aber eine Runde hinter mir. Dann überholte mich noch Tony, er war in meiner Runde. Ich hatte geplant, ihn nicht vorbei zu lassen. Der Plan ging nicht auf, so lief ich dann als 23zigster ins Ziel.
Ergebnisse und Platzierungen und ein kurzer Überhauptbericht folgen noch.


Maik Köhler, 01.06.2014

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
USC MalleDiven wieder SiegreichAntwortenAntworten
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Kurz und Knapp: Schwimmerin Nadine 38 min.  Radfahrerin Katja 2:55 min.  Läuferin Anja 1:42 min. + 5 Minuten Wechselzeit und einige Sekunden = 1. Platz Frauenstaffel. Glückwunsch zur Titelverteidigung !!! Männer Markus: 27 min.  Hüthchen 2:34  Ersatzläufer Armin: 1:41 min. +Wechselzeit = 5. Platz Männerstaffel  Bravo , Zeitgleich mit dem 4. Platz ??? Auf einen Rennbericht sind wir gespannt.


Maik Köhler, 11.05.2014

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  japanischer Smiley (gelb) mit HutRe: USC MalleDiven wieder Siegreich 
   
Klasse Leistung. Herzlichen Glückwunsch an die Siegerinnen und Platzierten.

Michael Kauert, 13.05.2014

  gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene AchseRe: USC MalleDiven wieder Siegreich 
   
Und nicht zu vergessen Haiko, der wieder eine super Leistung abgeliefert hat und den Ironman Mallorca zum vierten Mal in Folge als Einzelstarter gefinisht hat: 5:12h Herzlichen Glückwunsch Haiko!

Nadine Kloss, 13.05.2014

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Der frühe Vogel schwimmt 24 Stunden im KreisAntwortenAntworten
  [18842 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 30.12.2013]
  
Zwischen Weihnachten und Neujahr und eine Woche vor dem Schwimmtrainingslager war für sechs Unerschrockene noch genügend Zeit, um zwei Tage lang bei den Nordbayern ein paar Bahnen zu ziehen. 24 Stunden schwimmen war angesagt in Mellrichstadt.

Jane, Andreas und Jan waren schon kurz nach 6 Uhr in Magdeburg in den Zug gestiegen, während Sucki noch ein paar Minuten Geduld haben musste, sich der Truppe in Schönebeck anzuschließen. 9:15 Uhr warteten sie im Erfurter Bahnhof beim Bäcker, bevor es mit weiterer Verstärkung durch mich nach Mellrichstadt weiter ging. Dort angekommen konnten wir die Schwimmhalle schon vom Bahnhof aus sehen, so dass wir mit unseren Reiserucksäcken, die mit allerlei Süßkram und anderem Carbo Food gefüllt waren, nur einen kurzen Weg zu laufen hatten. In der Schwimmhalle trafen wir auch Niko, der direkt aus Aachen kam.

Nachdem die Anmeldung durch gewesen war, gab es noch eine kleine Einweisung für die ambitionierten Schwimmer, denen die Bahnen 5 (nur Kraulschwimmer) und 4 (Kraul und Brustschwimmer) vorbehalten waren. Pünktlich um 12 Uhr ging es los. In der ersten Stunde waren circa 16 bis 18 Personen auf Bahn 5. Für durchschnittliche Schwimmer hieß es ruhig bleiben, denn überholen machte keinen Sinn. Die zwei oder drei schnellen Schwimmer wie Sucki bewegten sich permanent in der Mitte. Zu viert nebeneinander gehörte zur Normalität. Irgendwann sah ich, dass Andreas am Beckenrand stand, und meine Uhr, die mich alle zehn Minuten ans Trinken erinnerte, meldete, dass die erste Stunde vorbei war.

Ich ging also raus und Jan und Sucki kamen auch. Jane musste erst auf Bahn drei Schwimmen, weil es keine Badekappen mehr für Bahn 4 und 5 gab. Niko musste für die erste halbe Stunde sogar mit Bahn 1 vorlieb nehmen, konnte nach der Aufwärmphase aber auf eine angemessene Bahn wechseln. Die Badekappen waren begrenzt, um die Bahnen nicht zu voll werden zu lassen, und nummeriert, so dass die Zähler auf Tablets nur immer die Nummern antippen mussten, um mitzuzählen. Wer Pause machte, gab diese zurück, so dass er ausgebucht wurde und jemand anderes schwimmen konnte. Wir machten also Pause, um abzuwarten, bis ein paar Leute weniger im Becken waren. Bei dieser Dichte an Schwimmern müsste jeder Meter doppelt geschwommen werden, meinte Sucki.

Nach einer längeren Pause ging es dann wieder ins Wasser. Jane und ich verfolgten die Strategie, Pausen und Belastungen gleichmäßig zu verteilen. Andreas und Jan wollten lieber bis Mitternacht kürzere Pausen machen, dann länger schlafen, um am nächsten Morgen nochmal richtig loszulegen. Sucki hatte so oder so eine ganz andere Streckenleistung für sich vorgesehen und schien auch keinerlei Müdigkeit durch die Belastung zu kennen. Bei der Teamwertung für die längste Strecke lagen wir auf dem vierten Rang knapp hinter den dritten, die immerhin mehr als doppelt so viel Personal stellten. Platz 1 und 2 boten zehnmal so viel Leute als wir und bewegten sich immer weiter außer Schlagweite. Mit doppelt so viel Personal hätten wir um Längen vorne gelegen.

Gegen Abend deutete sich aber ein Konkurrent für Sucki an. Ein Mitstreiter aus Wien, derim letzten Jahr mit 50 km gewonnen hatte, war seit 12 Uhr nicht aus dem Wasser gekommen und lag permanent knapp vor ihm. Er schwamm zwar nicht schneller als Sucki, machte aber gar keine Pausen. Sucki packte der Ehrgeiz und kam gefühlt zwischen 21 und 2:30 Uhr nur noch zum Auffüllen der Trinkflaschen aus dem Wasser. Seine Box mit Bananen und Süßkram stand sowieso schon am Beckenrand. (In einer kleinen Pause holte er sich auch schnell zwei Pizzen, um nach deren Verschlingen gleich wieder ins Wasser zu springen.)

Andreas machte bis 22 Uhr noch die 20 km voll und versuchte dann im Ruheraum, der gleich unter dem Saal lag, in dem gerade Disco war, etwas Schlaf zu finden. Jane und ich stellten gegen 23 Uhr fest, dass auch Jan schon länger nicht mehr zu sehen war. Niko hatte gegen Abend noch Magenprobleme, weshalb er eine längere Pause machen musste und so hinter seinen Plänen lag. Zwischendurch holte ich mir noch eine zweite, vom Veranstalter frisch zubereitete Pizza, um die Völlerei mit Süßkram etwas abwechslungsreicher zu gestalten, und genoss wie Jane die Leere des Schwimmbeckens mit zeitweise nur vier Schwimmern auf Bahn 4. Zwischen 3 und 4 Uhr hatte ich dann auch endlich die 20 km deutlich überschritten. Neben den schmerzenden Schultern in den ersten zehn Minuten, nachdem man wieder im Becken gewesen war, verließ mich dann auch deutlich die Motivation. Es war fast so, als müsste man nach vier Stunden Radfahren und einer kurzen Pause wieder auf den Sattel. Im Gegensatz dazu konnte ich aber im Wasser nicht frei denken wie bei einer langen Radfahrt oder einem Dauerlauf. Beim Schwimmen war ich permanent Zombie.

Sucki lag gegen 3 Uhr zwei Kilometer vor dem Österreicher und genehmigte sich eine Stunde Schlaf, während ich mal eben ins Wasser sprang. Als ich 4 Uhr aus dem Becken stieg, weckte ich ihn, doch er bat um eine weitere Stunde. Ich legte mich auch wieder ein wenig hin und checkte nochmal den Zwischenstand beim Onlineticker. Als ich feststellte, dass der Österreicher seit einer Stunde wieder im Wasser war und schon wieder 2000 Meter Vorsprung hatte, musste ich Sucki gleich nochmal wecken, was ihm wohl den letzten Schlaf raubte. Ich öffnete gegen 5 Uhr wieder die Augen, um nochmals Weckdienst zu spielen, doch statt Sucki schlief gerade Jane auf der Isomatte. Sucki war wieder im Wasser und hatte nur noch 800 Meter Rückstand. Kurze Zeit später waren auch Andreas und Jan wieder im Wasser. Die Nacht im Schlafraum war weniger erholsam und wurde häufig durch Discolärm oder laute Partybesucher unterbrochen. Von einem erholsamen Schlaf war hier nicht die Rede, aber immerhin konnten sich die Gelenke und Muskeln für eine kurze Zeit ein wenig erholen.

Ich ließ mir Zeit, da mein Ziel von 25 km nur noch eine Stunde entfernt lag und ging erst am Morgen wieder ins Becken. Ich schwamm mit Andreas und Jan, denen die Erschöpfung deutlich anzumerken war, auf Bahn 4. Andreas konnte zwar nicht mehr wirklich schnell, doch aufhören wollte er auch nicht. Zunehmend sah man ihn in Rückenlage oder Brust schwimmen. Als ich ins Becken ging, fragten die Frauen, die die Bahnen zählten, ob sie mir Bescheid geben sollten, wenn meine 25 Kilometer voll wären. Ich sagte, dass ich so oder so eine volle Stunde schwimmen wollte und dass sie mich, falls die 25 noch nicht erreicht wären, wieder hinein schubsen sollten. Als ich nach 39 Minuten auf Toilette musste, war ich dann bei 25050 Meter und schwamm danach noch die letzten 21 Minuten spürbar schneller. Nach genau neun Stunden hatte ich dann 26050 Meter. Das sah auch irgendwie doof aus und ich beschloss, noch 200 Meter drauf zu legen. Als das geschafft war, war ich auch geschafft. Um aus dem Wasser zu steigen, mache ich normalerweise einen Zug und hocke dann am Beckenrand. Mittlerweile reichte es fast nicht einmal mehr, um mich auf den Beckenrand zu setzen, und ich drohte fast wieder hinein zu rutschen.

Das war es für mich. Meine Pflicht war erfüllt. Ich beschloss kurz nach 6 Uhr Feierabend zu machen und den anderen über die Schulter zu schauen. Jan und Niko taten es mir ein paar Stunden später mit genau 25km gleich. Jane und Andreas zogen in Ruhe ein paar Bahnen, machten kurze Pausen und gingen gleich wieder ins Wasser. So näherten sie sich immer mehr der 30-Kilometer-Marke. Sucki hatte mittlerweile seinen Konkurrenten fast eingeholt. Weil der das Tempo von Bahn 5 etwas später nicht mehr halten konnte, ist er etwas später auf Bahn 4 gewechselt. Vielleicht auch weil ich Sucki am Beckenrand seinen restlichen Rückstand gesagt hatte und er es wohl gerade mitbekommen hatte.

Irgendwann waren dann auch die schnellen Schwimmer sichtlich mitgenommen und überholten auch nicht mehr ganz so oft. Sucki zog seelenruhig Bahn um Bahn. Sein Konkurrent machte dann hin und wieder Pausen, so dass Suckis Vorsprung immer mehr wuchs. Sein Plan, die letzten zwei Stunden nicht mehr zu schwimmen, rückte wieder näher. Als er dann circa 10 Uhr bei 60,75 km aus dem Wasser stieg, bemühten wir uns alle noch im Kopfrechnen, ob der Österreicher die mittlerweile 6 km Vorsprung noch schaffen könnte. Sucki wollte notfalls um 11 Uhr nochmals ins Wasser, doch der Ösi hatte sein Ziel von 55 km erfüllt und legte nur noch zwei weitere Kilometer oben drauf. Überraschenderweise hatte unser Team mittlerweile auch wieder den dritten Platz in der Teamwertung erreicht. Genauere Beobachtungen ergaben, dass die bisher Drittplatzierten nicht mehr im Wasser waren und so auch kein Druck mehr auf uns lastete, den Vorsprung zu halten.

Jane hatte dann auch die 30km geschafft und beabsichtigte nicht mehr ins Wasser zu gehen. Für Andreas hingegen ging es noch um die Ehre. Er lag noch auf einem guten Platz in den Top 10. Doch ein Schwimmer mit der Nummer 19 auf der gleichen Bahn lag nur knapp hinter ihm, wirkte aber um einiges schneller. Wir versuchten Andreas, noch mehrmals zu motivieren, und er machte noch ein paar Bahnen. Später stellte sich heraus, dass Nummer 19 in der Wertung "Jugendliche" geführt wurde und Andreas ihm nicht mehr davon schwimmen konnte. Auch für ihn hieß es somit, endlich Schluss zu machen. Mittlerweile war auch Doreen zur Unterstützung aus Erfurt eingetroffen, konnte wegen Magenproblemen aber dann doch nicht ins Wasser.

Die letzten Minuten wurden mit lauter Musik eingeläutet und es ergaben sich mehrere Gespräche mit Radioreportern und dem Veranstalter vom Meininger 24-Stunden-Schwimmen, der von unserer Teamleistung beeindruckt war und uns gerne am 20. Juli nach Meiningen eingeladen hat. Wir könnten eine Bahn nur für unseren Verein haben, meinte er, doch wir mussten ihn sogleich enttäuschen, zumal Triathleten im Sommer anderweitig ausgebucht sind. Die Siegerehrung lief, wie man es auch von anderen Veranstaltungen kannte. Das Versprechen 30 Minuten nach Wettkampf-Ende zu beginnen, konnte wegen der langsamen Drucker nicht gehalten werden.

Nachdem dann auch der Bürgermeister und ein Vertreter des “Bayrischen Roten Kreuz” gesprochen hatten, wurden zuerst die Pizzabäcker ausgezeichnet, die einen echt guten Job gemacht haben. In der Gruppenwertung nach erreichter Länge wurden “wie jedes Jahr” die Wasserwacht aus Wülfershausen und Mellrichstadt ausgezeichnet. Für eine Überraschung sorgten unsere sechs Schwimmer, die sich mit gut 200 km kurz vor Schluss noch vor die Viertplatzierten setzen konnten. Da man annahm, dass die Gruppenstärksten und damit auch die wahrscheinlichsten Sieger der Streckenwertung wie in den Vorjahren aus der Umgebung kommen, wurden statt Pokale nur Eintrittsgutscheine verschenkt. Daher gab es leider nichts für die Vitrine. Man gelobte aber für das nächste Mal Besserung. Zweiter Höhepunkt für uns war dann, als Sucki für den ersten Platz ausgezeichnet wurde. Nach der Siegerehrung kam dann nochmal der Chef-Organisator zu uns und bedankte sich für unsere Teilnahme und dass die gesamte Veranstaltung sehr fair und freundlich über die Bühne ging. Vermutlich hatte man wohl auch wegen der Übermüdung der Teilnehmer schon schlimmere Erfahrungen machen müssen, zumal bei vollen Bahnen damit zu rechnen ist, dass der ein oder andere mal was abbekommt.

Auf der Rückfahrt, zu fünft im kleinen Peugeot 206 mit viel zu viel Gepäck ging es nach Erfurt. Kurz nach der Auffahrt auf die Autobahn wurde es ruhig. Doreen fuhr und nur Andreas schaute sichtlich erschöpft mit offenen Augen aus dem Fenster. Der Rest schlief schon. Nach einer Stunde warfen Doreen und ich Sucki, Jan und Andreas am Bahnhof aus dem Auto. Für sie ging es jetzt mit dem Zug circa 2,5 Stunden zurück nach Magdeburg.

Nachdem ich zuhause war, legte ich mich für eine Stunde hin, damit ich auch in der Nacht noch schlafen konnte. Von 21 bis 10:30 Uhr habe ich dann tief und fest durchgepennt. Gleich geht es noch zur Physio, um mir die verspannten Schultern behandeln zu lassen. Jan meinte, er habe 18 Stunden am Stück gepennt, weil im überfüllten Zug fast nicht an Schlaf zu denken war. Mein Fazit: schönes Event, aber einmal im Jahr reicht vollkommen aus.

Christian Huth, 30.12.2013

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  Daumen nach obenRe: Der frühe Vogel schwimmt 24 Stunden im Kreis 
   
Glückwunsch euch "Early Birds". Wahnsinn ich hab mit Annett alles im Live Ticker verfolgt es war wirklich spannend und aufregend. Da hat der USC den Bayern aber mal sowas von das Fürchten gelehrt mit Maximus-KM-Sucky an der Spitze.

Christian Damboldt, 30.12.2013

 
 
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Maik’s Rennbericht zum Löderburger TriathlonAntwortenAntworten
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Mit dem Saisonabschluss in Löderburg stand für uns in diesem Jahr wieder mal so ein „Triathlon – Marathon“ an. Oskar wollte bei den LM Schüler B mitmachen, da hieß 8.30 Uhr Aufbruch. Beim Einchecken die ersten Überraschungen „Papa, die haben ja alle ein Rennrad“, ein Schüler trat gar mit Scheibenrad an. Trotzdem machte Oskar dann eine gute Figur und hatte Spaß bei der Sache, man muss ja nicht gleich vorne mitmischen. Nach diesem Rennen folgten noch weitere Kinder- und Jugendwettkämpfe. Ich muss schon sagen, dass sieht alles schon sehr professionell aus.
Dann war es endlich so weit, unser Wettkampf stand an. Der Wind wehte recht heftig und ich beschloss Anja, mein Scheibenrad für heute anzubieten, doch sie wollte nicht und so blieb es im Auto. Die Schräglage vom letzten Jahr wollte ich mir ersparen. Innerlich schon auf Neo eingestellt, wurde dann doch ohne gestartet, wie schön. Vor dem Start erinnerte mich Matze Friedrich noch mal an die kleine Wette vom Vortag. Er wollte mir heute auf die Füße hauen. Ich meinte „Da musst du erst mal dranbleiben“. Derart motiviert, schwamm ich gleich volle Pulle los. Wieder mal ein Stück mit Sucki, dann hinter Martin. Doch meine Verfolger konnte ich nicht abschütteln, immer wieder wurde ich ordentlich an den Beinen malträtiert. Das wird doch nicht Matze sein? Nein war er auch nicht, denn kaum hatte ich die Beiden vorne ziehen lassen, schwamm er an mir vorbei. Jetzt war der Spieß umgedreht, doch als fairer Sportsmann hielt ich mich mit dem Schlagen zurück. Soweit ich das überblicken konnte, lagen wir beide an der Spitze des Verfolgerfeldes. An und hinter der letzten Boje wurde es enger, das Schlagen setzte wieder ein. Links wurde ich nun überholt. Unter Wasser las ich “Rad – Mitte Team“, hä wer war das jetzt. Hatte Martin sich verschwommen, nein der sah etwas anders aus. Aufklärung sollte erst später mit einem Blick auf die Ergebnisliste folgen. Auf jeden Fall waren seine Füße hart umkämpft. Wieder eine Boje jetzt ging es zurück, ich nutze meine Chance und hängte mich dran. Langsam aber stetig zog ich an Matze vorbei. Der wurde seinerseits rechts vom späteren Sieger Dag Störmer überholt. Jetzt waren zwei vor uns und wir schwammen wieder nebeneinander. Bis zum Ausstieg änderte sich nicht viel, ich ließ Matze allerdings den Vortritt, schließlich hatte er sich so angestrengt und die Wette gewonnen. Beim Wechseln lief ich dann wieder an ihm vorbei, auch Thomas nestelte noch an seinem Wetsuit rum. Auf dem Rad musste ich feststellen, dass vor uns auch eine schnelle Schwimmerin lag. Nach dem ich sie überholt hatte, lag ich auf Platz 4, dann ging‘s nur noch abwärts. Leider nicht mit dem Rad sondern mit der Platzierung. Erst fuhr einer der beiden vor mir Schwimmenden vorbei. An der langen Steigung folgten Thomas, Grammi und wenig später Ulf. Auch ein Dessauer überholte mit einem Affenzahn. Jetzt nur nicht stehen bleiben, der Berg wollte nicht enden, meine Kräfte schon. Bis zur Wende waren dann noch Matze und Norman Tiesler (Ferchland) beim Vorbeifahren gesichtet worden. Auf dem Rückweg bestätigte sich meine Bummelei, nahezu das ganze Feld war herangerollt. Glücklicherweise ging es nun auch mit dem Rad abwärts. Der Wind wehte nicht so stark, wie angenommen. Nun stellte ich fest, dass ich doch meine Scheibe hätte reinhängen sollen. Eventuell wäre ich dann wieder an Matze und Normen herangerollt, so rückte ich nur ein Stück näher heran. Auf jeden Fall war ich motiviert genug, um mir das Feld vom Leibe zu halten. Kurz hinter Normen lief ich los, sah aber schon die ganze Meute. Ach du je, selbst Conrad war schon dabei, der hatte den ganzen Schwimmvorsprung zugefahren. Kurz und gut, auf dem ersten Teil der ersten Laufrunde würden mich jetzt gleich 10 Leute überholen. Sogleich verfiel ich in eine tiefe Depression, welche meine langsamen Schritte nur noch langsamer machten. Jens war schon am Getränkestand ran, dann folgte Gordon. Da hätte ich jetzt eigentlich dranbleiben sollen, so wie in Wischer, aber Kopf und Beine wollten nicht. Der erste Lichtblick kam dann mit Christian, wenigsten war er aus meinem Team. Mühsam alle aufzuzählen, doch ich will es trotzdem tun. Conrad vom MTC und Marco von Trimago sollten nicht die Einzigen sein. Dann waren da noch Torsten Henkel und Robert Zander. Andreas Fenske war der Letzte in der ersten Runde. Hoffentlich geht das in Runde zwei nicht so weiter, da werde ich am Ende noch Letzter. Am schlimmsten war allerdings, dass ich nun das Finish von Dag und Martin beobachten konnte. Für den Zuschauer zwar attraktiv, für den Athleten jedoch die Höchststrafe. Beim Einbiegen auf Runde zwei, bog Armin auch gerade auf die Laufstrecke. Ich erinnerte mich daran, dass ich immer noch unser Dritter war. Das Timing hätte nicht besser sein können, so hängte ich mich an ihn ran. Wieso, denkt mein Kopf eigentlich, dass er bei Armin dranbleiben kann und bei anderen nicht? Jeder nun folgende Kilometer ging jetzt 30 sec. eher zu Ende als in Runde eins. Es schien sogar, dass Andreas wieder näher rückte. In meinem Kopf rumorte es „Sag Armin schon, er soll da zu dem Schwarzgelben laufen, ich bleibe dran“. Die andere Stimme sagte „Nur nicht schneller werden, Maik du bist am Anschlag und muss vielleicht reißen lassen“. Außerdem kann ich Armin ja nicht einfach so rumkommandieren, der läuft sein eigenes Rennen und hat noch eine Runde. Uwe Köhn überholte und riss mich aus meinen Gedanken. Armin gab von sich aus Gas und es wurde härter als mein Kopf eigentlich wollte. Fast schon im Ziel, überholte Steffen, bei jedem anderen wäre ich jetzt mitgesprintet, doch bei ihm war ich nicht so überzeugt. Gerade wollte ich mich bei Armin bedanken, da merkte ich, dass das schnelle Mädel, die spätere Siegerin Suse Werner überholen wollte. Mein Kopf schaltete sofort auf „Männer“ und ich legte die letzten 200 Meter unter 30 Sekunden zurück. Gefühlt, vielleicht waren es auch 100 Meter, dann aber unter 10 ;-)


Maik Köhler, 10.09.2013

 
 
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2012 Olympischer Triathlon in Arendsee mit geänderter StreckenführungAntwortenAntworten
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Bisher war Arendsee immer ein Wettkampf mit Kurzurlaub und Übernachtung. In diesem Jahr stand nur der Wettkampf an, schließlich wartete noch Christians und Annettes Hochzeitsfeier. Nur keinen Triathlon verpassen. Danach zur Feier, ist doch auch schön. Wichtige Punkte für die Tabelle waren zwar nicht zu erwarten, aber wer weiß, was die anderen Mannschaften so aufbieten. So traten Ronny, Haiko, Christian Huth, Armin und ich für die Männer, sowie Anja und Linda für die Frauen an.
Schönes Wetter, nicht zu warm und 21°Wassertemperatur waren ideale Bedingungen für den Olympischen Triathlon mit geänderter Strecke. Die Fahrt mit der Queen startete diesmal vom Wasserausstieg aus, die aufregende Busfahrt entfiel. Beim Schwimmstart war wie immer das Ziel nur schwer zu erkennen, also musste ich eine Gruppe finden oder selbst Ausschau halten. Ich schwamm aus der Mitte los, erst mal weg, dann sehen, wer so auf meiner Höhe schwimmt. Nach ca. 50m waren Jörg und Thomas gleich auf, die machten höllisch Tempo und waren nicht darauf aus, andere im Wasserschatten mitzuschleppen. Hier Anschluss zu halten wird sehr schwer, das merkte ich sofort. Dann schwamm Thomas vor und Jörg hinter ihm, ein weiterer Schwimmer drängelte sich dazwischen. Jetzt machte sich das fehlende Einschwimmen bemerkbar, dazu noch der blöde Neo, der zwar schneller macht aber andere mehr als mich. Die Schulter schmerzte schon, kurz in Rückenlage zurechtzuppeln und weiter. Jetzt war alles Kopfsache, wenn nicht nach dem Schwimmen Schluss sein sollte, musste ich einfach raus nehmen, so meine Gedanken. Ich ließ die drei schwimmen, jetzt lief es besser. Einfach herrlich, mal ein wenig herum zu planschen. Weshalb der ganze Stress? Ach ja stimmt, es war ja ein Wettkampf heute, ich vergaß. Dann bot Franzi kurz die Möglichkeit für Wasserschatten, aber sie wollte ja zu den Dreien da vorne, auch zu schnell für mich. Jetzt mal schauen, wer da noch so folgt, Rückenlage, drei Schwimmer ca. 10 m hinter mir. Einen erkannte ich, Grammi. Ich schwamm weiter Rücken und ließ die Gruppe aufschließen. Aber irgendwie kochte hier jeder sein eigenes Süppchen, als gebe es Wasserschattenverbot. So schwammen wir eine Weile zu viert nebeneinander, dann hintereinander, dann wieder jeder für sich. Beim Ausstieg war ich an Position 7, der Neo machte die Beine schwer und den Treppenaufstieg nicht gerade leicht. Dann aufs Rad, auch hier wurde vor mir ein höheres Tempo angeschlagen. Nach der Wende konnte man die Nachfolgenden gut beobachten. Zwei Kameraden vom Wasserausstieg waren schon ein Stück hinter mir, ergo ca. 40 sec. gut gemacht. Dann irgendwann Dirk, schwer zu sagen ob der mich schon auf dem Rad holt oder später. Christian war sehr gut geschwommen und kam mir eher als gedacht, freudestrahlend entgegen. Wüsste ich nicht schon jetzt, dass ich heute schneller laufen wollte, dann hätte er eine gut Chance, vor mir zu landen. Wieder in Schrampe kamen mir dann Ronny und Armin entgegen. Haiko und die Frauen etwas später. Noch vor Arendsee fuhr ich an Franzi vorbei. An der Wende bekam ich wenig mit und war nur darauf bedacht, den Marktplatz schnell und unfallfrei hinter mir zu lassen. Abseits der Masse feuerte Katrin vom MTC uns lautstark an. Der Vorsprung auf die unmittelbaren Verfolger hatte sich schon erhöht, allerdings hatte Dirk schon fast zu denen aufgeschlossen. Der Abstand auf Hüthchen (Christian), war schwer einzuschätzen, aber Holger Rothenberger hatte schon ein paar Plätze gut gemacht. Da ich nach vorne keinen mehr zum Einholen hatte (waren alle vier zu schnell), fühlte ich mich irgendwie wie der Gejagte. Noch zwei Runden, ständiges Abchecken der Abstände, es sah nicht so gut für mich aus. Letzte Wende, Dirk schon 30 sec. hinter mir. Auf dem Rad wollte ich mich heute nicht einholen lassen. Gegen den Wind und an den Hügeln drückte ich jetzt mehr als zuvor. Die überrundeten Fahrer waren nicht unbedingt eine Motivation, die standen ja fast. Entschuldigung, wollte Keinem zu nahe treten, nur feststellen. Als fünfter kam ich in den Wechselgarten, als sechster wieder raus. Dirk war vorbei und hinter uns Keiner zu sehen. Was jetzt folgte war ein Kampf gegen die Psyche. Lauf, bleib dran, der ist schneller, lass ihn nicht ziehen, bleib auf Abstand, naja die Bäume verdecken die Sicht, eventuell siehst du ihn auf der langen Geraden wieder. Kurz vor Km 4, du bist 6-ster, 5 min. auf den ersten, na das klingt doch gut. Lange Schritte, nur Keinen mehr vorbeilassen, ich war schnell wie lange nicht. Ein Stück weiter war es doch so weit, wer überholt den jetzt? Bei dem Tempo, wenn ich schlurfen würde, ja, aber es ging leicht abschüssig zur Fischerei hin. Meine Beine überschlugen sich fast, aber gegen Uwe vom USV hatte ich keine Chance, was auch seine Zeit bewies (schnellste Laufzeit). Der Abstand wuchs aber beruhigend langsam. Nachdem das baumlose Stück durchlaufen war, wagte ich einen Blick nach hinten. Irgendwer war da, aber noch auf Abstand. Ab Km 7 wurde es schwer, über meinem rechten Knie schmerzte der Muskel. Ein komisches Gefühl, als würde er gleich den Dienst quittieren. Doch nicht jetzt, lange Schritte, das wird schon aufhören. Endlich, es rollte wieder, aber die Verfolger waren ran. Jens Eckhard jagte vorbei, hatte das Tempo erhöht, dranhängen ging gerade nicht. „2,5 km noch“ rief Hüthchen „hol dir den Ebendorfer“ rief ich. So ein paar Meter, nur ein wenig schneller. Wollte ich nicht oder konnte ich nicht, ich weiß es nicht. Ich wusste nur, dass Holger auch nicht mehr weit sein konnte, ein Zuschauer meinte: „ keiner hinter dir“. Ich versicherte mich besser selbst. Sollte ich heute wirklich 9-ter werden, dass wäre die erste Top 10 Platzierung. Kurz vor der Kaskade war dann doch wieder ein Verfolger nähergekommen. Jetzt nicht mehr mein Freund, den ollen Berg hoch, nicht überdrehen ein paar Pulsschläge werden noch benötigt. Laufen, umdrehen, Tony aus Dessau keine 25 m, auch der hatte mich bisher auf den letzten Kilometern noch abgefangen. Lange Schritte, Sprint, kurz vorm Ziel noch einmal umdrehen. Geschafft, 7sec blieben noch. Ich umarmte Christian Platz 8 und 9 für uns. Das Beste allerdings war dieser Lauf, ich will nie wieder langsamer laufen. Melone, Ausruhen, auf die anderen warten. Als 34-zigster lief Haiko ein, dann Ronny und Armin. Kurz danach Anja als 4te Frau, Linda kämpfte um Susan Luft noch abzufangen, konnte aber nicht an ihr vorbei laufen und wurde 9-te Frau. Diesmal war nichts mit dem Siegen für Jedermann, nur die besten drei wurden geehrt. Schade, heute war ich mal Zweiter.


Maik Köhler, 10.09.2013

 
 
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Maiks Rennbericht zum Arendsee Triathlon AntwortenAntworten
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Schönes Wetter, keine Kinder zu versorgen, mitzunehmen oder sonst wie zu betreuen. Beste Voraussetzungen,ganz in Ruhe den Start vorzubereiten. So kam es dann auch, Anmeldung, ein Schwätzen hier, ein Scherz dort. Als nächstes Rad zusammenbauen und Strecke testen. Nun zum Wechselgarten Lauf, endlos lang. Ein Teppich lag aus, um die Füße der barfußlaufenden Athleten vor Prellungen zu bewahren bzw. die Klicker der Radschuhe zu schonen. Leider war der Teppich so dünn, dass man ihn gar nicht sah. Allenfalls taugte er, um sich Schwielen und Hornhaut der vielen Trainingseinheiten abzuraspeln. Naja, wenigstens der Radgarten war altbewährt auf Rasen aufgebaut. Aber wozu der Quatsch mit dem alles in die Tüte packen, wenn sowieso alles liegen bleibt und die Athleten ihren Kram abholen müssen. Gut hingegen die zwei Klohäuschen am Bootssteg, welcher auch in diesem Jahr komfortabel ohne Bus zu erreichen war. Auch ein Einschwimmen war noch möglich, wunderbar.
Dann ging‘s los, alles rauf auf die Queen. Meine schlimmste Befürchtung, trotz warmen Wassers wieder mit Neo zu schwimmen, hatte sich nicht bewahrheitet. Da ich letztes Mal meinen Neo als Ausrede vorbrachte, nutzte Ulf gleich die Gelegenheit mich daran zu erinnern, dass ich heute dann wieder weiter vorne sein müsste. Da ich natürlich auch nicht wusste, wie das Schwimmen so laufen wird, sagte ich ihm, dass ich heute ziemlich optimistisch bin. Das war ich tatsächlich, da der Wellengang des Sees zwar vorhanden, aber nicht allzu stark war. Wellen sind immer meine zweite Ausrede. Der Dampfer brachte uns wie immer weit hinaus. Einige machten den Vorschlag auf die andere Seite zu schwimmen und zurückzulaufen, Swim and Run quasi. Jan Albrecht meinte ein Taxi rufen wäre auch nicht schlecht. Trotz der guten Ideen machten wir uns nun zum Start bereit. Am Himmel braute sich bereits einiges zusammen und ich glaubte nicht mehr an ein trockenes Radfahren. Der Schwimmstart war auch wie immer, die Kampfrichter versuchten das Feld zurückzuhalten, das Feld versuchte los zu schwimmen. Bei drei erfolgte der Startschuss. Rechts neben mir Thomas, links Markus zumindest die ersten 100m. Nach weiteren 100 Metern war meine Brille halb mit Wasser gefüllt. Ich hängte mich an Thomas, Markus schwamm neben mir auf Hüfthöhe. 30 Meter weiter rechts war schon ein Grüppchen enteilt. Bestimmt Sucki und Martin. Aber auch zwei, drei Andere hielten mit. Nach 750 Metern war die Brille voll, einen Brustzug erlaubte ich mir zur Korrektur, Markus war direkt hinter mir. Hoffentlich tat es nicht allzu weh. Der Wellengang wurde stärker und Thomas war auf eine Länge weg. Ich mühte mich, wieder ran zu schwimmen. Schaffte es aber nicht, die „Wellen“, Markus merkte das wohl und war auf einmal neben mir. Ich war froh, mich jetzt hinter ihn hängen zu können. Markus hatte genügend Druck und schwamm die Lücke wieder zu. Rechts von uns muss ein größeres Schiff fahren dachte ich, die „Wellen“ schlugen höher. Ich war jetzt ein Stück hinter den Beiden. Von rechts näherten sich zwei weitere Schwimmer, die letzten 100 Meter schwamm ich dann da mit. Trotz noch höher werdenden Wellen. Schnell flitzte ich die Treppe, die anderen flitzten auch. Schneller Wechsel, beim Rausschieben sah ich noch Ulf zum Rad laufen. Meine Neotheorie scheint doch zu stimmen.
Radaufstieg klappte gut, vor mir war wieder Markus genau noch so barfuß wie ich. Eigentlich wollte ich Schuhe erst noch der Kurve anziehen, doch schon schoss Ulf vorbei, er hatte sie schon an. Glücklicherweise schlüpfte ich dann doch gleich in meine Treter, so konnte ich dann auch besser ziehen. Nach der Kurve war ich richtig froh, denn jetzt wehte der Wind sehr tüchtig. Die Oberschenkel brannten und ich kam nicht so recht vorwärts, kein gutes Zeichen. Am Waldrand hoffte ich vergeblich auf Windschutz. Im Gegenteil es wurde schlimmer der Himmel öffnete seine Pforten. Ab und zu blinzelte ich zwangsweise nach vorn, dann schnell wieder abducken. Gut das ich einen Helm aufhatte, der schützte ein wenig. Gerade als ich mir Gedanken machte, wo ich am besten absteige und mich unterstelle, fuhr Grammi vorbei. Ich beschloss meine Gedanken vom Aufgeben in Druck auf die Pedale zu ändern. Das klappte auch, Markus rückte ein Stück näher und an der Wende hatte ich ihn. Auch Christian war gut geschwommen wie ich auf dem Rückweg schon kurz nach der Wende merkte. Bei seiner Radform wird er mich wohl bald einholen. Sören war als nächster zu sehen, dann Dirk Mädicke und nicht weit hinter ihm Steve. Hüthchen hatte schon einen größeren Rückstand und wenn er den nicht zufährt wird er mich beim Laufen nicht kriegen. Um den Ort Schrampe herum kamen mir auch die anderen entgegen. Auch die Mädels waren dabei, Katja, Nadine und Senta. Wo waren bloß Anja und mein Kumpel Tom, hatte ich sie übersehen? Eigentlich konnte man alle gut beobachten, da der Wind von hinten kam und der Regen auf den Rücken prasselte. Bis zum Marktplatz passierte nicht allzu viel, selbiger hatte es jedoch in sich. Habe ich im letzten Jahr an dieser Stelle schon Zeit liegen gelassen, so war es heute einfach unterirdisch. Ich fuhr langsam, ich rutschte, ich verbremste, ich eierte, ich… Absteigen und laufen währe schneller gewesen. In der zweiten Runde zunächst Abstände kontrollieren, Markus und Christian waren beim Einbiegen in den Markt, Sören schon etwas weiter zurück und Steve gut beim Aufholen. Auf Höhe der Engpassage nahm ich auf der linken Seite Tom’s Frau Kati war, bei ihr jemand im USC Dress. Mist, das war mit Sicherheit Anja. Was war da los? Plattfuß? Dass es etwas mit dem Wellengang und dem Gewitter zu tun hatte, erfuhr ich erst später. Ich selbst kam jetzt besser vorwärts und fuhr schneller als in Runde eins ‚ „geht doch“. In Schrampe war ich etwas zu vorsichtig, folglich wurde ich von Christan überholt. Doch wegfahren sollte er erst mal nicht, an der Müllabladestelle überholte ich wieder. So übernahm ich auf der Rücktour die Tempoarbeit. Wieder beobachtete ich den Gegenverkehr, zum Ende der Runde war Christian wieder vorne. Vor dem Marktplatz war ich so 20 Meter hinter ihm, danach 200. Hatte der Regenreifen? Ich rutsche wieder und hätte mich an der kleinen Bordsteinkannte fast hingelegt. Egal, ich muss halt unterwegs mehr Druck machen. Die Ortschaft nahm ich diesmal mit Maximalgeschwindigkeit, Überrundungen standen an. Positionsmäßig verschob sich nicht mehr allzu viel. Beim letzten Check war mir auch klar, dass wenn ich einigermaßen gut laufe, all die hinter mir bleiben, die hinter mir bleiben sollen. Sören und Hüthchen räumte ich geringe Chancen ein. Auf jeden Fall wollte ich vor Conrad und Andreas vom MTC und Holger aus Ebendorf bleiben. Schließlich war Landesmeisterschafft und eine Medaille möglich. Im Wechselgarten angelangt, ging Sucki etwas schwerfällig auf die Strecke. Christian überholte ihn gerade und bei dem Tempo schnappe ich ihn mir auch noch. Beim Rauslaufen sah ich noch die Gruppe mit Steve und Dirk. Ich blickte auf die Uhr. Vor Kilometer 2 ist Steve nicht ran und dann mal sehen. Etwas vorsichtig nahm ich die Treppe zum Ufer, unten ging‘s dann links rum. Auf den geraden Stücken war Sucki in Sichtweite, langsam aber sicher lief ich zu ihm auf. Km 1 war geschafft, zwischen „Km 3“ und Km 3 lief Steve vorbei. Richtig geschätzt. Irritiert war ich nur von der Beschilderung. Gab es Km3 zweimal? An der Verpflegungsstelle schnappte ich mir einen Becher, Steve rannte vorbei. Dann drehte er noch mal um. Was macht er denn jetzt? Ist doch alles Zeitverlust, aber irgendwie rannte er dann schneller an mir vorbei und zu Sucki nach vorne. Noch vor der Fischerei war ich an Sucki vorbei und Harry Kühnelt (Dessau) an mir. Das erinnerte mich an die Ligawertung, es könnte sein, dass ich heute unser Dritter werde. Sören und Hüthchen lagen auf dem Rad weit zurück und Markus läuft nur wenig schneller als ich, so meine Gedanken. Ich versuchte etwas mehr Tempo und lief eine Weile hinter Harry. Auf der langen Geraden gelang dies auch, selbst Steve war wieder zu sehen (was für uns nicht gut war). Derart motiviert lief ich hinterher, doch die vielen Büsche des Uferdickichts sollte die Konkurrenz bald verdecken. Dann verschwand auch ich hinter dem Grünzeug, welch Vorteil. Überflüssiger weise ereilte mich als nächstes ein Krampf im Oberschenkel, hinten rechts, sehr unangenehm. Ich blieb sogleich stehen und stretchte. Zeit für einen Blick nach hinten fand ich jetzt auch. Keiner zu sehen, der Krampf ging so schnell wie er gekommen war. Einen halben Kilometer später wurde ich dann doch wieder überholt. … von den Triathlonfüchsen, zudem wie sich erst auf dem Treppchen herausstellte meine AK. Er lief aber so schnell, dass ich ihn bald nicht mehr sah. Dafür war auf einmal Steve wieder in Sicht. Was macht der denn? Es ist doch Wettkampf, so eine Trödelei. Ihm war übel und deshalb blieb er ganze zwei Minuten in den Büschen. Nun schien es aber wieder zu laufen. In Höhe Freibad kam Tony (TV Dessau) vorbei, allerdings mit dem Fahrrad. Er feuerte mich an, wie schön, Danke! Leider merkte ich kurze Zeit später, dass auch Carlo sich näherte, nicht so schön. Kurz vor der Verpflegung hielt Tony Becher mit Getränken bereit, ich nahm gleich mal die Cola. Hoffentlich war die nicht für Carlo bestimmt. Am offiziellen Stand nahm ich dann gleich noch eine. Tony informierte mich noch schnell, dass hinter mir weit und breit keiner zu sehen ist. Sehr beruhigend zu wissen. Er hätte mal besser den Weg für Carlo auskundschaften sollen, denn der bog gerade zum Bootsanleger „Queen Arendsee“ ab. Leicht verunsichert, nahm ich dennoch die richtige Spur. Die schnellen Läufer könnten ruhig öfter mal in die Büsche verschwinden oder extra Wege ausprobieren, dachte ich so bei mir, vielleicht stiegen dann auch meine Chancen. Auf dem letzten Kilometer dachte ich dauernd darüber nach, ob das Schild an der Treppe mit der Aufschrift „ZIEL“ wirklich für uns galt. Bei Kilometer 2, war das ja auch so eine Sache. Bisher mussten wir ja den elenden Berg an der Kaskade hoch und die ganze Straße entlang. Vor zwei Jahren rutschte ich auf eben jenem Abschnitt noch von Platz 2 auf 4 in der AK. Aber dann die Erlösung, Katrin wies freundlich den Weg zur Treppe, nicht ohne mich anzufeuern. Oben angelangt hörte ich sie nochmals „Maaaik“ rufen, aha jetzt kam doch noch jemand. Ich versetzte mich in den Sprintmodus (unter 4 min/km :-). Im Ziel warteten Steve und Christian schon auf mich. Die Freude war riesig, denn bei den anderen Teams war nur der MTC schon mit drei Leuten im Ziel. Nun traf Kurti ein, das war ja knapp. Wie er mir berichtete, hatte er nach dem Rad folgende Berechnung durchgeführt: Rückstand auf Maik ca. 4 min. ich laufe eine 44:02, Maik läuft 49 -50, müsste klappen. Gut gerechnet, falsch gedacht, Maik lief eine 48:14 und war 22 sec. eher im Ziel. Man freut sich halt, wenn man diesen oder jenen sportlich hinter sich lassen konnte. Es gab aber auch weniger erfreuliche Dinge. Anja und Tom mussten leider das Rennen abrechen, wegen der hohen Wellen und des einsetzenden Gewitters. Blöd auch, dass jetzt mindestens ein Wettkampf für die Rangliste fehlt und ein Platz in Landesmeisterschaft mit Medaille sicher drin gewesen wäre. Mein anderer Ebendorfer Konkurrent, Holger hatte einen Platten. Dirk erwischte es noch schlimmer, umgeknickt und Bänderriss, auf diesem Weg „gute Besserung“.


Maik Köhler, 10.09.2013

 
 
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Ein Tag vor unserem Urlaub wollten wir uns noch einen Triathlon gönnen. Sogar Oskar, kurz nach Ende seiner ersten Fußballsaison, war heiß auf ein Triathlonrennen. Wir mussten sehr früh los, da der Kinderwettkampf schon 9.30 Uhr startete. Wie schon im letzten Jahr, startete Ossi in einem Feld aus über 60 Kindern im Alter von 8 – 14. Er war hochmotiviert, zweimal hatte er hier schon die AK Wertung gewonnen. Dementsprechend waren seine Erwartungen. Nach einem guten Start, konnte er sich in der Gruppe vor dem Hauptfeld halten. Beim Rauslaufen war er ungefähr 10ter. Trotz Trispeed und Klettschuhen waren beim Wechsel noch Reserven erkennbar. Beispielsweise hätte er die Startnummer richtig rum anlegen können. Naja was soll’s, rauf aufs Rad und Kurbeln. Auch hier machte er eine gute Figur. Vor ihm kamen nur Jungs und Mädels zurück, deren Ambitionen am professionellen Rennrad zu erkennen waren. Auch ein Altersklassenmitstreiter war unter ihnen. Doch nun kam die Disziplin, die man auch beim Fußball gut trainiert, das Laufen. Mit langen Schritten, als würde er jede Woche einen Triathlon absolvieren, flitzte er los. Als siebenter überlief er den Zielstrich, eine Sekunde hinter ihm, sein Altersklassenkonkurrent. Das war knapp, aber er hatte er es wieder geschafft. Schade nur, dass die Siegerehrung während unseres Rennens durchgeführt wurde.
Wie gerade berichtet, schwammen wir schon. Zu meinem großen Leidwesen, mit Neo und nicht wie die Kinder ohne. Das ist immer so eine Sache, der Auftrieb und die Gleitfähigkeit bringen in der Regel auch für mich eine bessere Zeit. Nur war das Einschwimmen etwas zu knapp und der größte Nachteil der Gummipelle kam zum Tragen, die Schulterflexibilität. Folglich wurden meine Arme zu schnell, zu schwer. Selbst heute, am Montag, habe ich noch Muskelkater. Dabei lief der Start wie geplant, neben Sucki und Martin, schnell und gut weggekommen. Danach habe ich an der Boje Thomas vorbeischwimmen lassen und mich drangehängt. Ein paar Meter lief alles prima, doch dann war es als müsste ich jedes Mal Kurzhanteln aus dem Wasser heben. Unausweichlich ließ ich reißen. Ein kurzes Stück schwamm ich allein, langsamer, dafür mit weniger Gewicht auf meinen Hanteln. Links überholte Lena, auf einmal war sie weg. Ach du je, die zweite Boje. Ich musste Korrigieren und erwischte gerade noch Ulfs Füße, der wiederrum hinter Lena schwamm. Weiter ging’s, doch eine unsichtbare Hand begann wieder mit dem Auflegen von Gewichtsscheiben. Wieder musste ich reißen lassen. Grammi bot die letzte Chance zum mitschwimmen. Am Anfang der zweiten Runde ging dann nichts mehr. Rückenlage, einige Armzüge zur Lockerung . Zwar war Grammi jetzt auch weg, doch meine Hanteln hatte ich versenkt. Sogar Tempo konnte ich wieder machen, dennoch wurde ich von einer Schwimmerin überholt. Ihre Füße musste ich mir mit Steve teilen, wie ich später beim Rauslaufen sah. Hinter ihm stieg ich auch aufs Rad. Am leichten Anstieg zu den Windmühlen hin, fuhr ich vorbei. Als nächstes war der Dessauer Gordon Sprenger dran. Beide konnten nicht folgen. In Staffelde fuhr Dirk vorbei. Ich überlegte, Dirk ist nach dem Rad immer kurz vor oder kurz hinter mir, meine Chance alles wieder auszugleichen. Ich nahm also sein Tempo auf, was zunächst auch klappte. Auf der Zielgerade blies der Wind dann all zu stark von vorn, Dirk kam damit besser zurecht als ich und war jetzt auf 100m enteilt. Doch wie zuvor, konnte ich am leichten Hügel meine Stärken ausspielen und fuhr wieder auf Abstand ran. Hinter Staffelde kamen dann der Tangermünder Abraham und der spätere Dritte vorbei. Dann wurde vieles größer, zuerst das Tempo, dann die Lücke zu Dirk und zuletzt die Unübersichtlichkeit. Unter die Konkurrenz mischten sich überrundete Fahrer/innen. Hinter Wischer konnte ich dann nicht mehr so richtig aufschließen und begnügte mich mit dem einsammeln der Zweitrundler. Kurz vor Storkau auch Anja. Ein paar nette Grüße, weiter kam Thomas aus der Staffel in Sicht, schnell war ich auch an ihm vorbei. Auf dem Weg in den Wechselgarten sah ich Dirk schon die Schuhe anziehen, klar der war weg, aber der Abstand geht in Ordnung. Motiviert startete ich meine 10 km. Mal sehen wer es heute noch schafft, mich einzuholen. Gorden kam als einer der ersten vorbei, sein Tempo war annehmbar und ich ließ ihn nie mehr als 100m entkommen. Ein paar aufmunternde Worte ließ Anja noch los, ehe sie sich auf ihre zweite Radrunde begab. Bei Km 2 Thoralf. Im letzten Jahr holte mich die Staffel etwas eher, ergo ich lag ganz gut. Die Ebendorfer Jens Eckhardt und Torsten Schultz passierten mich in der Buschpassage. Als nächstes rechnete ich mit Steve, der brauchte bis zur letzten Verpflegungsstelle, hatte dafür aber ein super Tempo drauf. Nach der ersten Runde war es wieder soweit, Zweitrundler einsammeln. Schon der dritte Wettkampf, bei dem ich das Vergnügen hatte, an Nadine vorbeizulaufen. Den leichten Anstieg in Richtung Wischer nutzte ich um zu Gordon aufzuschließen. Der war völlig platt und als Tempomacher nicht mehr zu brauchen. Durch die Büsche und die Wohnsiedlung trottete ich hinter Zweitrundlern hinterher. Holger hatte mich zuvor noch passiert, am Anstieg davor. Was soll’s, drei der Unsrigen waren vor mir, dass sollte reichen. So genehmigte ich mir eine Cola für den letzten km. Ich hielt an und wollte gerade genüsslich ansetzen, da schoss Andreas vorbei. Hatte er es doch wieder geschafft, der Abstand wuchs sogleich. Ein Stück weiter wirkte meine Cola und ich ließ mich von Jan ziehen, er war auf seiner ersten Runde und das Tempo war machbar. Ihm ging es aber gar nicht gut und er musste in die Büsche. Bis ins Ziel war es nun nicht mehr weit und die Zuschauer feuerten mich an. Am Ende Platz 27 für mich und endlich ein paar Wochen Urlaub.


Maik Köhler, 10.09.2013

 
 
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Arendsee-TriathlonAntwortenAntworten
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Zum Thema: „Schwimmen wird überbewertet“ oder „Alptraum im Wasser“
Bisher war es für mich gut auszuhalten, als eine der Letzten aus dem Wasser zu kriechen und dann systematisch das Feld von hinten aufzurollen. Heute war alles anders.
Ich freute mich auf den Olympischen, Arendsee gehört schon wegen der tollen Laufstrecke zu meinen Lieblingswettkämpfen und mir war es nach Wischer (hatte Neo vergessen) auch egal ob mit oder ohne Neo. Dass ich 1,5 km gut durchhalte wusste ich, dass es dann doch nicht dazu kommt, hätte ich mir nicht erträumen lassen. Ich schwamm die ersten 1000m im hinteren Feld, freute mich, dass links und rechts von mir immer noch genug Sportler waren, das Boot fuhr diesmal auch nicht unmittelbar hinter mir. Zwischenzeitlich beobachtete ich den Himmel und machte mir bereits Gedanken, ob der Wettkampf bei Gewitter abgebrochen werden müsste.
Kurz hinter mir schwamm Herr Lampe, den ich durch meinen Brustschwimmgang aus Versehen heftig trat und ich konnte gut beobachten, dass er ständig Zickzack schwamm und viel zu weit nach rechts ausscherte…was für ihn zu guter Letzt scheinbar von Vorteil schien. Ich hatte trotz fehlender Krake am Ufer mein Ziel genau vor Augen und blieb kontinuierlich dran. Die Wellen wurden immer höher und ich vermutete ein Motorboot neben mir…war aber nicht so. Ich drehte mich rum.Hinter und neben mir ruderten die Schwimmer schon wild rum und versuchten, so wie ich auch, sich über Wasser zu halten. Dabei verlor ich dann meine Badekappe und meine Schwimmbrille. Das Wetter schlug schlagartig um, ein Sturm brach an, es schien zu regnen oder hageln…so genau konnte man das nicht mehr auseinander halten. Die Sicht war fast Null auf dem Wasser und ich bekam es mit der Angst zu tut. Die Wellen fühlten sich an wie auf dem Atlantik, Schaumkronen auf dem Wasser und ich kämpfte mich Richtung Ufer. Links hinter mir sah ich dann bereits ein gut befülltes Rettungsboot und haderte mit mir, den Rest bis zum Ufer durchhalten zu wollen…ich war irgendwie abgetrieben , aber trotzdem nicht mehr so weit vom Ufer entfernt , vielleicht könnte ich einfach woanders raus klettern und dann zum Ausstieg laufen? Da hörte ich dann die Stimmen vom Boot…holt sie jetzt raus!! Es blitzte, dass Gewitter war in vollem Gang. Ich kletterte an der Leiter ins Boot hinein. Da begrüßten mich neben einigen anderen Tom Scheschonk und Klaus Schmidt. Am Ufer fiel uns seine Frau Kati tränenüberströmt in die Arme. Für die wenigen Zuschauer, die noch am Strand standen, muss es auch ein Horror gewesen sein, auf das Unwetter und die Restschwimmer zu gucken. Einerseits froh, alles überstanden zu haben, andererseits deprimiert, den Wettkampf jetzt abbrechen zu müssen, lief ich wie ein begossener Pudel mit meinem Rad und meiner blauen Tüte durch die Gegend.
Auf der Strecke sah ich dann neidvoll auf Herrn Lampe, der es dann doch irgendwie noch geschafft haben muss.
Fazit: Diesmal war Schwimmen nicht überbewertet, ein Hoch auf Sucki...der mir bereits ein paar Stunden Schwimmen mehr angeordnet hat. Anja Köhler


Anja Köhler, 11.08.2013

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  Nach rechts und links rollender SmileyRe: Arendsee-Triathlon 
   
Trotz oder gerade aufgrund des richtigen und zum Glück auch rechtzeitigen Rennabbruchs kannst du nun so einen abenteuerlichen Erlebnisbericht hier einstellen. Schön das nichts Schlimmeres passiert ist.

Christian Damboldt, 11.08.2013

 
 
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Maiks Rennbericht zum Geiseltal-Hasse-See-TriathlonAntwortenAntworten
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Ergebnis und Rennbericht zu trennen, auf diese Idee hätte ich schon letztes Jahr kommen können. So lässt es sich einfacher Schreiben und keiner wird vergessen. Nur an der Zeitnahen Auslieferung muss ich noch arbeiten, so erscheinen heute gleich eine Reihe von Berichten, welche ich dann nur ins Forum stelle.
Da ihr schon wisst wer alles gestartet ist, fang ich gleich beim Schwimmen an. Startaufstellung, sehr wichtig, Ideallinie zur Boje und Sucki rechts neben mir. Besser geht es nicht. Nach kurzer Verzögerung liefen dann alle ins Wasser, ich machte nur einen Zusatzhechter und war gleich aus Suckis Höhe. Das Ziel war, mindestens bis zur Boje dranbleiben. Erstaunlicherweise gelang es mir fast zu leicht. War ich so gut oder ließ er es heute langsam angehen. Rechts neben Sucki hatte Thomas vom MTC die Gunst der Stunde genutzt. Von links kamen weitere Schwimmer, wahrscheinlich die beiden aus der Staffel. Hinter der Boje, nahm ich die Kurve etwas zu steil. Nach kurzer Korrektur erwischte ich noch die Beine von Thomas. Erst mal dranbleiben und Tempo halten. Beim Landgang flitzen alle, ich verlor ein paar Meter. Keine Zeit nach hinten zu schauen. Vor mir Thomas und nach seinen Aussagen der Dessauer Maik Friedrich. Dazu noch eine Mädel, Lydia Liebnitzky. Ah, die kannte ich vom letzten Jahr aus Löderburg, meine Hoffnung dranzubleiben stieg. Während die drei schon kräftig mit den Armen ruderten, ging ich gemütlich hinter ihnen. Das Wasser war nicht sehr tief, so kam gut zu Luft, während die Konkurrenz sich schon abmühte. Jetzt noch einen Hechter und schon war ich direkt hinter Lydia. Thomas links neben mir, schwamm hinter Maik Friedrich. Wir kämpften hart um unsere Positionen. Die letzten Meter schonte ich mich etwas zu viel und hatte beim Berganlaufen gleich ein wenig Rückstand. Dafür wechselte ich flott. Schnell die Schuhe an und an dem vor mir Fahrenden vorbei. Genau weiß ich nicht wer es war, so will ich hier keinen Namen nennen. Auf jeden Fall hörte ich Thomas von hinten rufen „Eh, hör auf zu Lutschen“. Ich drehte mich um und tatsächlich klebte er an meinem Hinterrad. Wenig später überholte Thomas, mein unliebsamer Begleiter war jetzt auf Abstand. Die nächste Kurve nutzte er, um ein paar Meter mehr als den vorgeschriebenen Abstand zwischen uns zu legen. Da ich selbst auch darauf bedacht bin, sauber zu fahren, war es mir recht. Nur sauber fahren heißt nicht gleich fahren lassen. Einen treffenden Kommentar findet ihr in Grammis Bericht zum Uni – Triathlon, dem ich nur zustimmen kann. Deshalb möchte ich gleich darauf hinweisen, wenn ich hier von Gruppe schreibe, heißt das nicht, hier wurde Windschatten gefahren. So konnte ich auf der Feldpassage meine Position halten. Auf der Hauptstraße hat mich dann der spätere Sieger Marcel Glaser überholt. Jetzt hatte ich zwei Schnellere vor mir und der Abstand wuchs zunehmend. In diese Lücke fuhr dann Grammi, nachdem er mir ein paar anerkennende Worte meine Schwimmleistung betreffend übermittelt hatte. Schnell holte er die anderen Beiden und die Lücke wuchs weiter. Auf der langen Abfahrt lief es besser. Viel schneller als selbst vermutet, rückte ich näher und wäre so auch langsam vorbei gerollt. Doch die Versuchung war zu groß und ich steckte einige meiner Körner in den Überholvorgang. Mit 64 km/h flog ich dann an allen vorbei. In der kleinen Steigung vor mir war dann schon die Spitze des Feldes mit Sucki und Thomas aus der Staffel versammelt. Jetzt ging es zurück nach Roßbach. Ich schickte mich an, die Fahrer der Spitzengruppe zu überholen, doch ein letzter Hügel setzte mir zu. Ganz plötzlich schien es, als würden sämtliche Kraftreserven meinen Körper verlassen. Nicht nur meine Gruppe sondern auch die zuvor Eingesammelten schossen an mir vorbei. Die vielen Kurven, sonst nicht so mein Spezialgebiet, verhalfen mir dann allerdings den Anschluss wieder herzustellen. Am leichten Anfangsanstieg der zweiten Runde konnte ich unsere Staffel und Sucki wieder einholen. Doch die von Grammi angeführte Spitzengruppe enteilte zusehends. In der Ferne konnte man sie auch nur noch schwer von den sich jetzt auf der Strecke tummelnden Jedermännern unterscheiden. Ich motivierte mich damit, möglichst mit hohem Tempo an diesen Erstrundlern vorbei zu düsen. In dieser Phase verlor ich wahrscheinlich die meiste Zeit nach vorn. Auf der Abfahrt rollte ich mehr, so war dann auch der Anstieg leichter zu nehmen. Während der vielen Kurven dachte ich nur daran, die richtige Ausfahrt zu erwischen. Das kostete weitere Sekunden. Trotzdem hatte ich das Gefühl, heute schnell gewesen zu sein. Ich wechselte als vierter oder fünfter. Selbst Ulf befand sich noch knapp hinter mir, was bisher noch nie der Fall gewesen war. Guter Dinge nahm ich den Lauf in Angriff. Doch jetzt kam gleich eine ganze Gruppe von Läufern vorbei, Olaf Ueberschär, die Dessauer Carlo Schulze und Gordon Sprenger sowie Peter Altner. Vor Ende der ersten Runde überholte Jens Eckhardt gefolgt von Christian Huth. Hätte nicht gedacht, dass das heute so schnell geht. Aber klar, wenn ich eine Minute auf den Kilometer verliere, passt das schon. Kompliment an Hüthchen, nur um einen mickrigen Platz verpasste er die Top 10. Die zweite Runde hatte den Vorteil, dass ich nun auch mal überholen durfte. Allerdings wurde ich von weiteren, der Ergebnisliste zu entnehmenden Überholungen nicht verschont. Einzig Bernhard möchte ich noch erwähnen, nutzte er heute die Gunst der Laufstrecke. Doch für die Teamwertung passt das schon.


Maik Köhler, 11.07.2013

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  Daumen nach obenRe: Maiks Rennbericht zum Geiseltal-Hasse-See-Triathlon 
   
*TOLL* 3. Platz der LL schon erkämpft, die Richtung stimmt. Hier mein Motivationsdaumen.

Christian Damboldt, 11.07.2013

 
 
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Maik’s Rennbericht zum UnitriathlonAntwortenAntworten
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Endlich mal Zeit für den Uni – Triathlon. Durch die Verschiebung des Termins konnte auch ich nun endlich mal wieder beim Unitriathlon starten. Ich meldete also nach. Dass mein Startplatz damit in die dritte Welle fällt, hatte ich mir schon denken können. Mit Christian zusammen, begab ich mich an den Start. Nach kurzem Einschwimmen ging es auch schon los. Das gemütliche Anschwimmen bei den letzten Rennen trieb zwar den Puls nicht so hoch und ich kam später auf dem Rad besser klar. Aber ich kam eben auch nicht so gut weg und war vorn nicht mit dabei. Aus diesem Grund zurück zur alten Taktik. Lossprinten und dann irgendwo dranhängen. Der Start klappte super, nach gut 20 Metern sah ich Sucki neben mir gerade vorbeischwimmen. Meine Füße waren noch den Schlägen der anderen Starter ausgesetzt, deshalb gab ich alles, um mich vom Sog des tagesbesten Schwimmers mitziehen zu lassen. Das klappte gut, einziges Manko, der starke Beinschlag. Beim Atmen musste ich aufpassen, auch etwas Luft zu erwischen. So ließ ich mich fasst bis zur ersten Boje ziehen und war dem Gedränge entkommen. Es wurde Zeit auf „gemütlich“ umzuschalten. An der dritten großen Boje kamen dann auch lauter „kleine gelbe Bojen“ in Sicht. Von Sucki war nur noch der Beinschlag in der Ferne zu sehen. Meine Arme wurden schwerer, die hinter mir Schwimmenden setzten links und rechts zum Überholen an. Ich hängte mich an den Linken und konnte sein Tempo gut halten. Im Gedränge der mit gelben Kappen bedeckten zweiten Welle, verlor ich zwar seine Füße aber nicht den Anschluss. Beim Lauf zum Rad musste der Neo runter. Ich hab immer Probleme, die Strippe des Reißverschlusses zu finden, diesmal bemerkte ich zu spät, dass ich sie bereits in den Fingen hatte. Dann ging alles flott und ich saß auf dem Rad. Vor mir der Wolfenbütteler Guido Pelz, welcher mich schon beim Schwimmen begleitet hat. Schnell die Schuhe an, so richtig Luft hatte ich noch nicht, fuhr aber an Guido vorbei. Nun begann eine regelrechte Jagd auf die vor mir Gestarteten. Bei km 4 bis 5 kam mir die Spitze entgegen, macht 12 km Vorsprung. Bei 38 – 40 km/h sind dass 18 - 19 Minuten, also lag ich etwas zurück. Gerade als ich so rechnete, wurde ich überholt. Von der Startnummer her einer aus der zweiten Welle. War es ein schneller Radfahrer an dem man sich orientieren konnte? Nein, das Tempo viel sehr schnell ab und ich fuhr meinerseits vorbei. Dann überholte Guido, noch einmal das gleiche Spiel. Bis zur Wende ließ ich dann aber keinen mehr vor. Ob die sich alle hinter mir ausruhen, um dann nach vorn zu fahren. Direkt am Hinterrad klebte Keiner, aber richtig weg kam ich auch nicht. 1km vor der Wende kam Sucki mir schon entgegen, den werde ich heute sicher nicht mehr einholen. An der Wende jubelten die Helfer mir zu. Dann merkte ich, die jubeln gar nicht. Sie wollten mir nur zu verstehen geben, dass der Kegel die Wende markierte und nicht um die Absperrung gefahren werden musste. Ich bremste scharf, so dass ich mit einem eleganten Slide am Ende doch außen rum fuhr. Guide war in der Zeit um den Kegel rum auch Christan war schon ran. Er hatte schon 20 Sekunden aufgeholt und war zu mir aufgefahren. Sogleich war ich motiviert, wieder Stoff zu geben und fuhr nach vorn. Sicherlich wurde fair gefahren aber aus dem Grüppchen kam ich nicht weg. Noch vor der S-Kurve überholte Christian. Ich nahm etwas raus, wegen der Windschattenbox, doch schon überholte der Nächste. Christan machte jetzt das Tempo, mein Tacho zeigte 40 an. Im Waldstück bemerkte ich einen Fahrer direkt am Hinterrad, so nicht dachte ich. Ich drückte voll aufs Pedal und fuhr wieder nach vorne auf und musste auch gleich irgendwie vorbei. Gar nicht so leicht, da so manch langsamer Fahrer dachte, von hinten kommt keiner. Einer fuhr sogar direkt neben dem Mittelstreifen. Mehrere Grüppchen wurden von mir und meinen Verfolgern passiert. Auf der Höhe Glindenberg wurde ich wieder überholt, diesmal einer von den Triathlonfuechsen. Wo kam der jetzt her? Aber auch hier das bekannte Muster, überholen, um dann langsamer zu werden. Aber was will man machen. Im Tunnel ein breit gestreutes Fahrerfeld. Diese Passage stellte mich schon fasst auf eine Geduldsprobe. Auf dem Plattenweg wollte ich dann endlich zum Überholen ansetzten, doch Christian schoss vorbei. Zum Glück kommt jetzt ein kleiner Hügel, den wollte ich nutzen, um mich wenigstens für den Wechsel etwas zu befreien. Mitten durch einen weiteren Pulk Radfahrer zog ich wieder an Christian vorbei. Die kleine Kuppe war zu schnell erklommen, ich legte die Kette ganz nach rechts und gab nochmal alles. Vor mir nur noch vereinzelt einige Fahrer, hinter mir jetzt eine größere Lücke. Gut, dass ich jetzt genügend Platz hatte, denn beim Absteigen fuhr ich fasst noch einen Freizeitsportler um. Dieser plante wahrscheinlich einen gemütlichen Wechsel, bei voller Ausnutzung der Fahrbahnbreite. Schnell war ich in meine Tretter geschlüpft und war wieder aus dem Wechselgarten raus. Christian war knapp hinter mir, ähnlich wie in Bergwitz, da war er kurz vor mir. Wie schon vor der Wende vermutet, konnte ich Sucki heute nicht stellen. Im Nachhinein gab die Liste Aufschluss. Während ich nach dem Rad auf Position 7 geführt wurde, lag er mit nur 6 Sekunden hinter dem Sieger Martin Fischer auf Platz 2. Genug der erfreulichen Dinge, dass Laufen musste noch absolviert werden. Bis zum Tor hatte ich Mühe einen aufrechten Gang bzw. Lauf zu erlangen. Der Rücken schmerzte auf ungewöhnliche Weise. Bis zum Tor war auch Christian an mir vorbei, es folgten die gleichen Kandidaten wie zuvor auf dem Rad. Nur das Spiel war jetzt eine neues, alle liefen viel schneller und ich konnte natürlich nicht mehr Kontern. Erst ab der Markierung 2 km fand ich einigermaßen meinen Laufstil. Jetzt überholte ich auch mal Einige, aber natürlich waren diese Läufer in den Wellen vor mir gestartet. Richtige Motivation kam dennoch nicht auf. Wahrscheinlich, weil ich nicht genau wusste wo ich lag oder weil jetzt weitere Athleten der dritten Well überholten. Auf der Geraden am Campingplatz konnte ich noch Nadine überholen. Dann erhielt ich einen Schultertipp, Kurti. Er freute sich, dass er es endlich wieder geschafft hatte, vor mir zu landen. Ich freute mich natürlich nicht, aber vom nicht freuen wird man auch nicht schneller. Meinen Glückwunsch an Kurti, in 10 Jahren möchte ich dann auch mal die AK 50 gewinnen. Am Ende freute ich mich doch wieder, Körper und Geist ließen nämlich noch einen Endspurt zu. Obwohl ich keinen mehr einholte, verhalf dieser mir zu Platz 23. Auf dem Protokoll nur eine Sekunde hinter mir, Vereinskamerad Marcus Görner. Auch Ole war mit 11 Sekunden dicht dran, aber heute hat‘s nochmal gereicht.


Maik Köhler, 11.07.2013

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Maik, Zugpferd, Motivator und Philosoph. *PRIMA*

Christian Damboldt, 11.07.2013

 
 
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Maiks Rennbericht - Landesmeisterschaften am BergwitzseeAntwortenAntworten
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Zuwenig gelaufen, kaum auf dem Rad gesessen und beim Schwimmen hat man mich zuletzt in Halle beim Wettkampf gesehen. So war mir vor dem Start in Bergwitz etwas mulmig. Aber besser etwas unter- als übertrainiert. Dazu kam eine nicht ganz so direkte Anfahrt, aber wir hatten Zeit mitgebracht. Da konnte ich dann noch in Ruhe 10km einrollen und im Anschluss mein Schwimmtraining nachholen.
Wir in der ersten, die Staffeln in der zweiten Welle, es ging los. Mein Ziel, das Tempo von irgend-jemand halten von dem ich dachte, er sei ein wenig schneller als ich. Ich suchte mir Markus raus, aber im Gedränge der Startaufstellung stand er plötzlich ganz woanders. Der Startschuss folgte, ich schwamm erst mal los. Bis zur ersten Boje wurde mächtig geprügelt. Es waren irgendwie mehr Schwimmer als gewöhnlich um mich, kein gutes Zeichen. An der Boje, überholte Ulf von links. Na prima, da hänge ich mich dran. Es ging sehr leicht, zu leicht. Auch schlug ich ihm immer auf die Beine. So kann das nicht weitergehen, deshalb setzte ich zum Überholen an. Erstaunt stellte ich fest, dass das auch sehr einfach ging. Was war denn los? War ich doch schneller als gedacht? Nein, natürlich nicht, Ulf hatte einen schlechten Schwimmtag und wir lagen bereits ein schönes Stück hinter der vorderen Gruppe, wie ich jetzt sah. Eine goldene Kappe glänzte in mitten dieser. Markus war also schon weg. Mit langen Armzügen versuchte ich den Abstand zu verringern, was nicht gelang. Kurz vor der vorletzten Boje überholte ein Gaensefurther und ich wurde von der Führungsarbeit befreit. So richtig schnell war der aber nicht und vor allem etwas orientierungslos. An der Boje war ich dann wieder vorn. Zu guter Letzt, schwamm plötzlich Jörg Küstermann AK 60 neben mir. Kein schlechter Schwimmer, doch eigentlich müsste ich ihm einige Längen voraus sein. Ich sprintete den Hügel hoch, bloß schnell aufs Rad. Alles klappe wie am Schnürchen und ich machte ein paar Sekunden gut. Beim Schuhe anziehen überholte der Hallenser Erik Bloß. Das motivierte mich, mein Tempo etwas nach oben zu korrigieren. An der Brücke sammelte ich ihn und einige Schnellschwimmer ein. Es rollte gut, ich schob mich Meter um Meter an die vordere Gruppe heran.
An dieser Stelle eine Anmerkung, mit Gruppe meine ich nicht, dass Windschatten gefahren wurde. Es hat sich nur im Rennverlauf gezeigt, dass man sich auch im korrekten Abstand nach dem Vordermann richtet.
Markus war bereits eingeholt und ich schwelgte gerade in meiner vermeintlich guten Radleistung, da wurde ich auch schon selbst überholt. Im Waldstück führte Grammi eine kleine Gruppe mit Ulf und Christian an mir vorbei. Ich ließ die Drei passieren, nahm etwas raus, wegen der Windschattenbox. Aber weiter sollten sie mir nicht entkommen. Dann die Wende, Ulf und Grammi machten mächtig Druck, ich fuhr an Christian vorbei um einigermaßen dranzubleiben. Wieder wurde das Waldstück passiert, der Abstand vergrößerte sich. Meine Kräfte schwanden allmählich, so musste ich auf einen kleineren Gang wechseln. Nach der Ortschaft zeigte dann Christian, dass er auf dem Rad noch größere Reserven hat und zog ziemlich schnell vorbei. Ich sehnte das Ende der Radstrecke herbei, der jetzt von vorne kommende Wind gab mir den Rest. Mit der letzten Reserve erklomm ich die Brücke stehend. Das Laufen im Hinterkopf, rollte ich bis zum Wechselgarten. Der Wechsel klappte schnell. Ein kurzer Blick zurück in den Wechselgarten offenbarte mir, wer mich bald überholen wird. Mein Vorsprung reichte gerade einen Kilometer, Steve und eine ganze Gruppe Dessauer überholte mich. Auch Dirk sollte heute vor mir landen, nach der ersten Wende war auch er vorbei. Dabei hatte ich eigentlich ein gutes Laufgefühl. Dieses wurde aber erst nach der ersten Runde bestätigt, als ich meinerseits Erstrundler passierte. Zuvor, auf der Zielgeraden, grüßte Anja vom Rad aus. Schade 30 Sekunden eher, dann hätten wir zusammen laufen können, wir hatten nämlich die gleiche Laufzeit. Nachdem ich die Wendeschleife das zweite Mal passiert hatte, war wieder ein Kontrollblick nach hinten möglich. Ich sah Markus im USC Dress, er war noch ein gutes Stück weg. Dafür aber gefährlich nahe, die Ebendorfer Jens Eckhard und Holger Rothenberger. Letzterer in meiner Altersklasse, er sollte mich, wenn möglich nicht abfangen. Gerade lief Sören vorbei. Heute unser dritter Mann und seine ersten Punkte für den USC. Er war schon beim Schwimmen vor mir, irgendwo am Anfang der Radstecke muss ich ihn dann eingeholt haben. Es ist halt schwer, jemand ohne USC Dress auf der Strecke zu erkennen. Auf jeden Fall lief er etwas zu schnell für mich. Obwohl ich meinerseits etwas anzog, passierten mich weitere Läufer. Beim Einbiegen auf die Zielgerade war Holger knapp hinter mir. Ich gab mehr als ich hatte, kam vor ihm ins Ziel und wurde somit Landesmeister AK 40. Ein kleines Dankeschön an alle Sänger, die mir bei der Siegerehrung ein Geburtstagsständchen brachten. Etwas gefeiert wurde auch noch, schöner kann ein Geburtstag nicht sein.


Maik Köhler, 11.07.2013

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  Daumen nach obenRe: Maiks Rennbericht - Landesmeisterschaften am Bergwitzsee 
   
Bergwitz war ein schöner Saisoneinstieg, Glückwunsch allen Finishern und Platzierten. Meine pinke Nemobadekappe hat hoffentlich einen neuen Besitzer gefunden, die muss doch raus ins weite Wasser.

Christian Damboldt, 11.07.2013

 
 
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Uni-Triathlon Magdeburg vom FeinstenAntwortenAntworten
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Mehr kann einem Organisationsteam kaum abverlangt werden: Terminverschiebung, neue Genehmigungen, keine Verkehrsregelung durch die Polizei, Gewitter kurz vor dem Start u. v. a. m.
Das alles haben Michael Kauert, sein Organisationsteam und seine vielen Helfer mit Bravour bewältigt - eine Riesenleistung!!!
Alle Helfer waren höchst motiviert und gut gelaunt - wo immer sie ihren Einsatz hatten - bis hin zur Siegerehrung mit erneut heraufziehenden dunklen Wolken. Der Wettkampf bei bestem Triathlonwetter konnte kaum besser ablaufen. Das verdient höchste Anerkennung und herzlichen Dank!!! - Wolfgang Poppy

Wolfgang Poppy, 05.07.2013

 
 
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Medaillenregen beim BergwitztriathlonAntwortenAntworten
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Mit Anja, Katja, Senta und Nadine bei den Damen und Christian, Steve, Sören, Maik, Bernhard, Markus, Andreas, Jan, Armin und Zacki bei den Männern stellte der USC Magdeburg eine der stärksten Mannschaften für die Sprintlandesmeisterschaften 2013 auf. Hinzu kommt noch die von Thomas Bradler (Radfahren) aufgestellte USC Mixstaffel mit Lena (Schwimmen) und Thoralf Kellerstraß (Laufen). Sandra Menzel zwar für Dresden startend, aber gefühlte USC -lerin und Max Jahns starteten beim Jedermann.
Nun zu den Erfolgen. Beim Jedermann holte Max Jahns den 1. Platz in der AK Jugend A in 1:20:17h und Sandra Menzel den 2. Platz in der AK. Ihre Topzeit von 1:14:25h reichte außerdem für den Bronzeplatz der Gesamtwertung. Die Staffel wurde nicht nur erste in der Mixwertung sondern sogar insgesamt schnellste Staffel. Daumen hoch für Christian, er lieferte die schnellste Zeit für den USC. Auf der Zielgeraden nahm er Steve noch 4 Sekunden ab und lief bei 1:03:59 über den Zielstrich. Der dritte Mann für die Punktwertung war dann Sören in 1:07:39. Nach meiner Berechnung bedeutet das Tagesplatz 3 und 270,56 Relativpunkte. Zum Vergleich: MTC (276,74) ; TV Dessau (271,71) Trimago (267,66). Mal sehen ob‘s stimmt. In der Wertung Landesmeisterschaft der Altersklassen stellte der USC mit Senta, Anja, Steve und Maik gleich vier Goldmedaillengewinner/innen. Vizelandesmeister wurde Christian und Katja holte die Bronzemedaille. Auch die knapp und weniger knapp am Podest vorbeigeschrammten sollen an dieser Stelle gewürdigt werden. Zum Lohn sind alle im Internet auf der Ergebnisliste verewigt. Ich mach mich jetzt an meinen Rennbericht und die Fassung für das nächste Jahrbuch.


Maik Köhler, 16.06.2013

 
 
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++++ 26. randstad professionals UNI TRIATHLON wird verschoben ++++AntwortenAntworten
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Liebe Triathletinnen und Triathleten,

nun ist es Gewissheit. Aufgrund der aktuellen Hochwasserlage sowie des geltenden Katastrophenalarms ist es uns unmöglich, am 12.6.2013 den UNI TRIATHLON durchzuführen. Da niemand absehen kann, wie sich die Lage entwickelt und niemand gefährdet werden soll und es unverantwortlich für alle Beteiligten wäre, am 12.6. den Wettkampf durchzuführen, haben wir uns entschlossen, den Termin auf den 3.7. zu verschieben. Landesverwaltungsamt und andere zuständige Stellen sind hierzu bereits informiert und angefragt. Wir werden uns mit weiteren Informationen in den nächsten Tagen nach Entspannung der Lage melden. Wir hoffen, dass wir auch in Eurem Sinnen handeln und den Traditionswettkampf nicht ausfallen lassen.

Sportliche Grüße an alle

Euer UNI TRI Org-Team

Michael Kauert, 05.06.2013

 
 
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Landesliga Sachsen – Anhalt, starkes Team beim Halle TriathlonAntwortenAntworten
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Zum Saisonauftakt in Halle wollten wir Triathleten vom USC nichts anbrennen lassen. Gleich 10 USC-ler fanden den Weg zum Osendorfer See. Nadine und Katja vertraten die Mädels. Bei den Jungs gaben Sören Weniger, Bernhard Penzlin und Bernhard Witte ihren Einstand. Sie waren zusammen mit Sucki, Markus und Andreas mit Zug und Rad angereist. Jan und ich komplettierten das Team. Damit sollte der neue Ligawertungsmodus (alle Wettkämpfe zählen, dazu die Relativpunktwertung) für uns nicht zum Problem werden.
Am ersten Renntag schien das Wetter zunächst nicht mitzuspielen. Regen den ganzen Tag. Auf dem Weg nach Halle allerdings, hörte es so langsam auf, auch die Straßen trockneten wieder ab. Zu guter Letzt, eine halbe Stunde vor dem Start, riss dann pünktlich der Himmel auf. Anmeldung und Check in verliefen etwas schleppend. Gerne hätte ich noch eine kleine Runde auf dem Rad gedreht, die Zeit wurde allerdings zu knapp. Noch ein wenig einschwimmen dann wurden wir rausgepfiffen. Nach einer kurzen, strengen Wettkampfeinweisung durften wir wieder ins Wasser.
Start – vorne ging die Post ab, dahinter schwamm eine große Traube. Ich mittendrin. Nach 100m hatte ich den Eindruck, meine Gruppe gefunden zu haben und hängte mich an die Füße meines Nachbarn. Aber irgendwie schwamm der nicht die Ideallinie und ich wechselte von links nach rechts, um dann wieder links zu schwimmen, ja wohin jetzt. Ich schaute hoch, vor mir schon ein kleines Loch zur nächsten Gruppe. In dieser konnte ich Ulfs Badekappe ausmachen. Ob ich da wieder rankomme? Ein Mädel schwamm vorbei, ich hinterher. Bald hatten wir das Boot erreicht, Zeit die Richtung zu wechseln. Bis zum Ausstieg wollte ich den Puls nicht unnütz hochtreiben. Der Hügel kam ja noch und auf dem Rad sollte mir, nicht wie im letzten Jahr die Luft wegbleiben. Endlich war der Balken erreicht. Ich war kaum oben, da rief Grammi mir zu „Beeil dich mal“. In den letzten Jahren hatte ich bei größerem Schwimmvorsprung regelmäßig seine Radgruppe verpasst. Also runter mit dem Neo. Helm, Nummer, Rad und Lossprinten. Ich drängelte mich an den anderen vorbei. „Da ist er ja“ stellte ich erfreut fest. Bis auf Ulf, hatten wir die ganze Gruppe vor uns überwechselt. Ich hatte den Eindruck, das Rennen geht jetzt erst los, um keinen Preis wollte ich die Beiden ohne mich fahren lassen. Aber nicht nur ich dachte so, Gordon Sprenger (Dessau) und Raik Recksiedler(SV Halle) fuhren kurz hinter mir. Zeit, meine Schuhe anzuziehen (klappte leider nicht so flüssig). Nachdem wir Ulf stellten, übernahm Raik die Führung, dann fuhr ich vorne. Die Gruppe schien scheinbar zu laufen. Kurz vor der Wende übernahm Grammi wieder, kaum waren wir um den Kegel rum, trat er mörderisch an. Ich hatte einen etwas zu hohen Gang drauf, Ulf und Gordon konnten schnell nachsetzten. Bei mir dauerte es etwas länger. Trotzdem fuhr ich wieder ran, die hinter mir fahrenden dankten mir es später. Als die Gruppe wieder zusammen war, merkte ich, dass vorne nicht gerade Tempo gemacht wurde. Es wurde ein wenig gebummelt, keine wollte so richtig Führungsarbeit leisten. Es wurde ein Dummer gesucht, der vorne fuhr. Ich meldete mich sofort, so kamen wir wieder ein Stück voran. An der nächsten Wende das gleiche Spiel, Grammi vorne, wir hinterher. Die Streckte füllte sich mit weiteren Startern, was die Verfolgung nicht gerade erleichterte. Die zweite Runde verlief ähnlich der ersten, während einige auch Tempoarbeit verrichteten, schonten andere ihre Kräfte für den nächsten Antritt, bzw. um diesem zu folgen. Wende, Antritt, Nachfahren, Vorfahren. Noch zwei Runden. Die Wende in Runde drei mischte die Gruppe dann aber doch auf. Der tagesschnellste Fahrer, Maximilian May (LTV Erfurt), fuhr zu uns auf. Nach dem Antritt setzte er noch eins drauf, nur Grammi und Gordon fuhren mit. Ulf und ein weiterer Fahrer setzten nach. Ich dachte mir, die hol ich wie zuvor. Doch es dauerte eine Runde bis ich wieder an Ulf vorbei war. Die anderen Drei waren längst weg. Zwischendurch hatten wir auch Sucki eingesammelt und später Jan überrundet. Hoffentlich haben die sich wenigstens in die Gruppe gehängt. Der Wechsel klappte nicht optimal. Eben alle noch hinter mir, übernahmen die anderen beim Laufen die Führung. Ich registrierte gerade Sucki beim Einlauf in den Wechselgarten, da fiel mir auf, dass 20 Meter vor mir Markus bereits den blauen Teppich hinter sich gebracht hatte. Später sagte er mir, dass auch er hinter mir fuhr. Na prima, da hab ich neben den Dessauern und Hallensern wenigsten einen der Unseren vorangebracht. Unser Team lag super, leider waren wir drei nicht die besten Läufer. Nach einer kurzen Aufmunterung, lief ich erst mal an Markus vorbei. Mit dem Hügel hatte er ähnliche Mühen wie ich. In diesem Jahr lag die Hürde nicht bei den zu überwindenden Höhenmetern, diesmal war der viele Schlamm wegzutreten. Bergab führte dann eine einzige Schlammrinne. Ich rutschte von links nach rechts. Auf dem Weg zurück zeigte Marki dann, dass er auf Malle gut trainiert hatte. Bis zum Ende der ersten Runde quälte ich mich, dranzubleiben, dann fiel ich etwas ab. Blieb noch der Anspruch, ihn nicht aus den Augen zu verlieren. Auf Runde 2 ließen wir noch ganze 10 Läufer passieren. Ich war dennoch zufrieden, trotz Schlamm 1:30 min. schneller gelaufen als letztes Jahr. Das schaffte John Heiland (SV Halle, Platz 1) nicht, er war eine gute Minute schlechter als im Vorjahr. Im Ziel dann eine 1:04:41, gute 5 Minuten besser als 2012. Auch Marathonläufer Sucki kam keine 40sec. hinter mir ins Ziel. Damit holten wir 252,10 Relativpunkten und Platz 5 in der Tabelle. Der Nächste war Sören in 1:06:04, leider wurde er wegen Überfahrens einer Linie disqualifiziert. Auch Neuzugang Bernhard Witte lieferte eine klasse Leistung, jagte er doch nur wenige Meter hinter Andreas Schulz (1:06:32)ins Ziel. Mallorca-Starter Jan Albrecht und Bernhard Penzlin komplettierten die Männer. Erwartungsgemäß erbrachten unsere IM 70.3 Siegermädels Katja und Nadine eine Topleistung und erkämpften sich den 3. bzw. 5 Ligaplatz.



Maik Köhler, 25.05.2013

 
 
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Erfolgreicher Saisonauftakt im Duathlon in DohnaAntwortenAntworten
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Es gibt sie doch noch: die Sonne! Auch wenn einige Triathleten sich vielleicht schon mit dem Gedanken trugen, in wärmere Gefilde auszuwandern, um weiter ihrem Sport zu frönen oder gar zum Wintertriathlon zu wechseln, so harten andere doch aus an dem Glauben an eine neue Triathlonsaison hier im kalten Deutschland. Manche wie die Nachwuchskader des TVSA überbrückten auch die Zeit im Trainingslager auf Mallorca und konnten sich somit optimal auf die kommende Saison vorbereiten. Und sie sollten dafür belohnt werden.

Die versprochenen 20 Grad und Sonnenschein lockten am Sonntag viele Athleten zum Krebser Duathlon nach Pirna, wenn sich auch die Sonne leider erst zur Siegerehrung zeigte. Für die Sachsen war dieser Wettkampf schon die Sachsenmeisterschaft im Duathlon. Die Sachsen-Anhaltiner nutzten diesen Wettkampf als Vorbereitung für die „großen Sachen“, die Landesmeisterschaft in Braunsbedra am kommenden Wochenende und die Deutsche Meisterschaft der Jugend und Junioren am 27./28. April in Cottbus.

Joel Niklas Maly vom USC Magdeburg war wie gewohnt als Einzelkämpfer angetreten, um sich mit den Mannschaften vor allem aus Halle, Chemnitz, Riesa, Leipzig, Dresden und Cottbus zu messen. Die weite Anreise sollte sich für ihn lohnen.
Der Wechselgarten war kurzfristig verlegt worden, da auf dem Sportplatz, auf dem sonst die Boliden auf ihren Einsatz warten, eine Woche zuvor noch mit einer Schneedecke bedeckt war.
Diese war zwar inzwischen getaut, aber die völlig durchnässte Wiese war auch kein optimaler Ort, um in die Rennschlappen zu schlüpfen, ohne massenweise Schlamm mitzuschleppen.

Über eine Strecke von 2,5km Laufen, 7km Radfahren und nochmals 1km Laufen starteten in der AK SchA/JugB 47 Athleten, von denen leider nicht alle das Ziel erreichten. Beim Start ging es erwartungsgemäß stürmisch zu, schon aufgrund der Sachsenmeisterschaft. Jedoch konnte sich Joel sogleich an die Spitzengruppe mit setzen und kam nach 7:27 min in der Vierer-Spitzengruppe in die Wechselzone. Nach einem schnellen Wechsel ging Joel als Zweiter hinter Willy Hirsch (SV Halle) auf die Radstrecke. Leider lief es hier nicht ganz so rund, so dass ihn noch zwei Athleten aus Halle und Leipzig überholten. Ab der Hälfte der Strecke beobachtete Joel aus sicherer Distanz, denn es war Windschattenverbot ausgeschrieben, das Wechselspiel der führenden Drei. Sie fuhren die meiste Zeit nebeneinander her. Keiner war bereit, sich zurückfallen zu lassen, um das Windschattenverbot einzuhalten. Für einen Spurt, um sich von der Gruppe abzusetzen, reichte es offenbar auch nicht. Irgendwann sind eben die Geschwindigkeitsgrenzen, die einem die Ablauflänge lässt, erreicht. Die Quittung dafür gab es prompt: Alle drei bekamen eine Zeitstrafe, da sie auch nach vorheriger Verwarnung nicht reagierten.

So kam Joel nach der 7km-Radrunde mit einem Rückstand von 19s auf den Führenden Hirsch als Vierter in die Wechselzone. Jetzt galt es, sich zu beeilen, denn auf 1km sind die Möglichkeiten, noch Zeit gutzumachen, sehr begrenzt. Und trotzdem schaffte es Joel, sich mit der schnellsten Laufzeit bis zum Zweiten Platz (8s Rückstand auf den Führenden) vorzukämpfen, sicher auch Dank seines guten Lauftrainings bei Hr. Eberding. Die Freude über die erkämpfte Platzierung war groß. Da die 3 Radlutscher noch ihre Strafminute aufgebrummt bekamen, durfte Joel am Ende sogar auf das Siegerpodest steigen.

Da kann man nur hoffen, dass bei den nächsten beiden Wettkämpfen auch alles klappt. Wir drücken Joel dafür die Daumen.

Andrea Maly


Heiko Maly, 18.04.2013

 
 
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Formtest in ChemnitzAntwortenAntworten
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Bei der (Rot)Fuchsjagd in Halle machte uns Steve auf die Swim and Run Serie des Chemnitzer Schwimmclubs aufmerksam. Dieser veranstaltet in den Monaten Januar, Februar und März jeweils einen Swim and Run Wettkampf. Sören Weniger und ich wollten eigentlich schon am 2. Wettkampf im Februar teilnehmen. Sören wurde allerdings von einer Grippe umgehauen und ich hatte a.G. des Wintereinbruchs so meine Zweifel, ob der Wettkampf überhaupt stattfindet, daher blieb ich zu Hause. Beim 3. Wettkampf (am 23.03.) stand einer Teilnahme jedoch nichts mehr im Wege - auch der scheinbar endlose Winter konnte uns nicht davon abhalten, nach Chemnitz zu fahren.
Nach entspannter Zugfahrt erreichten wir Chemnitz. Etwas orientierungslos suchten wir dann nach der richtigen Bushaltestelle von wo aus wir zum Sportforum fahren konnten. Nach einigem Suchen fanden wir die Haltestelle und es ging zum Ort des Geschehens. Ca. 50 Minuten vor dem Start erreichten wir die Schwimmhalle - genug Zeit um sich noch etwas einzuschwimmen. Um 13.00 Uhr war Start; die Distanz war genauso wie bei der (Rot)Fuchsjagd in Halle: 800m schwimmen und 5km laufen. Sören „kuschelte“ auf der Bahn für die Nachmelder mit fünf weiteren Athleten. Bei mir war es mit drei weiteren Sportlern etwas entspannter. Wir sprachen uns kurz über die Reihenfolge ab. Ich sollte mich eigentlich als Dritter einreihen, aber der Athlet der mir noch vor dem Start sagte, dass er auf jeden Fall langsamer seien wird als ich, ruderte plötzlich los als wäre es ein 50m-Sprint. „Nun gut, also bleibe ich erst mal hinten“ dachte ich mir - dabei befürchtete ich, dass ich schon bald auf den ambitionierten Kollegen vor mir aufschwimmen werde. Anfangs zogen meine Konkurrenten noch etwas weg. Nach 300m hatte mein Vordermann gut 15m Vorsprung, ich hoffte daher, nicht auf ihn aufzuschwimmen. Leider trat das Gegenteil ein und nach 500m klebte ich direkt an seinen (stark in alle Richtungen ausschlagenden) Füßen. Für den kompromisslosen Triathleten sind solche Situationen kein Problem - es wird einfach überholt - auch wenn kein Platz da ist. Ich bin aber eine Schissbuchse und da mein Konkurrent zum einen nicht ganz am Rand der Bahn schwamm und er zum anderen den beliebten Windmühlenstil verwendete und zudem noch Gegenverkehr herrschte, gab es für mich kein Vorbeikommen. Da es mir aber dann doch viel zu langsam wurde, beschloss ich, mich bemerkbar zu machen und ich haute ihm ein wenig auf die Füße - ich hoffte, dass er mich vielleicht an der Wende vorbeilässt - tat er aber nicht - also weiterhauen... Am Ende der 14. Bahn ergriff ich dann die Chance, es war kein Gegenverkehr, 10m vor der Wende scherte ich aus und gab Vollgas, ich war vor ihm am Ende der Bahn, stieß mich ab und konnte die letzten 100m frei schwimmen. 9 Sekunden vor meinem Gegner erreichte ich das „Schwimmziel“. 12:57 min verriet mir meine Uhr - sogar schneller als in Halle, das hätte ich nicht gedacht. Sören, der nach eigener Aussage nicht so viele Probleme mit der Konkurrenz hatte, schwamm eine 12:54 und war damit ebenfalls schneller als in Halle. Wir belegten die Plätze 10 und 11 nach dem Schwimmen. Bis zum Lauf hatten wir eine gute Stunde Zeit. Wir zogen uns langsam um und liefen uns warm. Dabei stellten wir fest, dass unser beider Lauftraining der letzten Wochen zu wünschen übrig ließ. Bei mir waren es in den letzten vier Wochen insgesamt etwa 12km lockeres Joggen -naja, damit war an eine Aufholjagd nicht zu denken.
Die Laufstrecke schlängelte sich durch das Sportforum und bestand aus zwei Runden. Obwohl Sören nur drei Sekunden vor mir startete, lies ich ihn von Beginn an ziehen. Ich konzentrierte mich darauf, den einzigen Konkurrenten in meiner AK hinter mir zu halten. Die erste Hälfte des Kurses war noch mit Schnee bedeckt. Zunächst ging es einen kleinen Anstieg hinauf - das ging noch ganz gut und ich dachte mir, dass es oben flach wird und ich schön im 4er-Schnitt ;-) weiterlaufen kann. Oben war es flach, aber es blies mir ein kräftiger Eiswind ins Gesicht - „Och nö und hier muss ich nochmal lang...“. Zu dem Eiswind gesellte sich dann noch der tiefe Schneeboden, sodass ich phasenweise das Gefühl hatte, auf der Stelle zu laufen - ich verlor auch gleich drei Plätze - andere hatten scheinbar weniger Probleme mit den Bedingungen als ich. Der Abstand zu Sören wuchs kontinuierlich.
Glücklicherweise war die zweite Hälfte der Runde asphaltiert, z.T. leicht abschüssig und der Wind kam überwiegend von hinten - man konnte also Luft holen für die zweite Runde. In eben dieser zweiten Runde verlor ich einen weiteren Platz, das war mir aber egal, denn mein Konkurrent aus der AK war und blieb (weit) hinter mir. Sören lief eine 20:45 und belegte insgesamt den 9.Platz und den 2. Platz in seiner AK. Ich lief 22:08 min, wurde 15. insgesamt und 1. in meiner AK. Nach dem Wettkampf gab es noch leckeren Kuchen und Urkunden für uns.
Wir hatten zwar das Auslaufen vergessen, aber das holten wir bei der Jagd nach dem Bus zum Chemnitzer Hbf. nach. Von da an verlief die Rückfahrt genauso entspannt wie die Hinfahrt.
Fazit: Gut organisierter Wettkampf, idealer Formtest für die Saison und super für das Selbstvertrauen, weil man bei der geringen Beteiligung auf jeden Fall auf dem Treppchen steht :-).
Vielleicht finden sich im nächsten Jahr ein paar mehr USCler, die ihre Form beim Swim and Run testen wollen.


Andreas Schulz, 30.03.2013

 
 
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Trainingslager mit Schneemännern in Klein SibirienAntwortenAntworten
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Während andere Triathleten nach Mallorca oder den Kanaren fliegen um Schnee zu schippen, trainiert der Early Bird des USC im März ein verlängertes Wochenende in Klein Sibirien. Im Volksmund wird dieses Gebiet auch Quedlinburg im Harz genannt. Bei minus fünf Grad schwamm sich unser kleiner Haufen Verbliebener im Wellnessbad Halberstadt erst einmal warm. Ein letzter Funken Hoffnung, dass wir (C., J., K. und ich) dieses Jahr den Einstieg in ein geregeltes Training weg von der Couch schaffen würden, trieb uns an. Nach 45 Minuten war Schluss, schließlich mussten wir noch die 100.000 Kilokalorien im Supermarkt zusammensammeln, die wir dieses Wochenende bestimmt verbrennen würden. Die Beute bunkerten wir in unserer niedlichen Ferienwohnung "Ferienglück" im farbenfrohen und von Holzbalken verzierten Fachwerkhäuschen der Innenstadt von Klein Sibirien. Die alten knacksenden Dielen und quietschenden Türen vermitteln einen Hauch von Mittelalter und heimischer Wärme.

Vor der nächsten Einheit füllten wir das Kaloriendefizit bei frischer Eierschecke. Eigentlich warteten wir auf die versprochene Sonne, die Seit gefühlten sechs Monaten nicht schien. Wir schwingen uns auf die MTBs und testen die Belastbarkeit der Federgabeln auf dem Kopfsteinpflaster unserer Sight-Seeing-Runde durch die verschlungenen Gassen der Innenstadt. Etwa 1200 liebevoll sanierter, bunter und vielfältiger Fachwerkhäuser - teilweise bis zu 600 Jahre alt - zieren die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Gassen. Wir holpern vorbei am Markt mit dem Renaissance-Rathaus mit der Roland-Statue, südlich davon über den Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche und dem Domschatz als Zeugnisse des Quedlinburger Damenstiftes.

Am Rande von Klein Sibirien begeben wir uns entlang der Bode Richtung Berge in den Schnee. Bei Stecklenberg probieren wir den steilen Anstieg in das Wurmbachtal hinauf in Richtung Friedrichbrunn. Nach 150 Höhenmetern geben wir schiebend auf. 60 cm tiefer Schnee ist kein Mountainbike Trail. Wir entscheiden uns über die weniger verschneiten Wege am Fuße des Berges Richtung Schloss von Ballenstedt zu fahren. Immer wieder kurze steile Anstiege und der Blick hinunter auf den Vorharz haben auch Ihren Trainingsreiz. Auf dem Schlossberg thront das fast 1000 Jahre Alte Schloss, dass zwischendurch vom Stift zum Kloster und dann 1525 durch Fürst Wolfgang von Anhalt zur Residenz umfunktioniert wurde. Wir genossen den weiten Blick über die weiß-grauen hoffentlich bald grünen Felder des Vorharz und flogen anschließend über den Asphalt gekühlt von Winterluft zurück in unser warmes Häuschen.

Im Restaurant Benedickt am Markt, wo kürzlich auch George Clooney speiste, kehrten wir ein. In Wohnzimmer-Atmosphäre ließen wir bei einem ausgezeichnetem Mal den Tag ausklingen.

Der nächste Morgen begann früh mit einem Sight-Seeing-Lauf über das Schloss mit kurzem Blick vom Schlossberg über die Stadt. Man ahnt schnell warum die Stadt für Filmproduktionen wie Goethe (2010) mit Moritz Bleibtreu oder die 7 Zwerge (2007) mit Otto Walkes ein perfekter Ort ist. Zurück ging es über den Abteigarten, Brühlpark und über Treppen und Wurzeln und Bergen an der Altenburgwarte. Daheim erwartete uns schon ein frisch gedeckter Tisch mit frischem Obstsalat.

Als wir dieses Wochenende planten, hatten wir die Vorstellungen von Frühling, Sonne und bergigen MTB-Touren. Wegen der tief verschneiten Wälder wählten wir spontan Strecken durch das wellige Vorland um Blankenburg. Erstes Ziel war die ca. 850 Jahre alte Burgruine Regenstein, die vom Sandstein aus einen traumhaften Blick über das Harzvorland bietet. Hungrig nach Anstiegen erklommen wir anschließend die ebenfalls fast 850 Jahre alte Blankenburg, die zurzeit saniert wird. Auch hier werden wir mit einer traumhaften Aussicht über Schneebedeckte Länder belohnt. Nachdem auch der zweite Wochenendeinkauf bei Aldi abgeschlossen war begaben wir uns über Wienrode Richtung Treseburg in einen langen Anstieg. Auf der 400 Meter hoch gelegenen und sagenumwobenen Roßtrappe ließen wir den Blick über die felsige Schlucht des Bodetals auf den Hexentanzplatz auf der gegenüberliegenden Seite schweifen. Nach dem Rodeln über Schneematch schossen wir 14 Prozent Gefälle hinab ins Tal zurück über Thale nach Quedlinburg. Gelockt vom Duft von K.s leckerer Eierschecke. Auf unserem Weg liegt noch die Teufelsmauer deren Felsrippen aus rotem Sandstein wie mythische Ungetüme aus dem Boden ragen. Wieder zurück ließen wir den Abend bei einem selbstgekochten Abendmahl ausklingen.

Am nächsten Morgen spulten wir noch einmal 10 km Laufen runter, um nach dem Frühstück auf die Langlaufski zu wechseln. In Friedrichsbrunn boten sich in der Langlaufarena Bodetal in Friedrichsbrunn beste Ski-Bedingungen auf bis zu 20 km Loipen verteilt auf drei gespurten Runden. Für J. und K. war das fast eine Prämiere, aber wie Naturtalente hatten sie den Dreh schnell raus und stürzten sich mutig in die teilweise Anspruchsvollen Abfahrten. Nach zwei Stunden war auch bei mir der Ofen aus und ein sehr schönes aktives Wochenende in Klein Sibirien neigte sich dem Ende.

Über eine Wiederholung bei Sonne und Wärme freue ich mich schon. Es gibt noch viel Historisches und natürlich Verwunderliches im Ostharz zu entdecken.


Steve Hellmann, 22.03.2013

 
 
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Schlammschlacht 2013AntwortenAntworten
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Die frühlingshaften Temperaturen der letzten Woche ließen mich hoffen, dass Training und Wettkampf von nun an bei Plusgraden bestritten werden könnten. Aber weit gefehlt, der Winter kommt wieder, sogar Schnee soll noch mal fallen. Da kann man schon fast von Glück reden, wenn man bei -1°C in Osterburg aus dem Auto steigt. Aber halt nur fast, denn der Wind wehte stürmisch und war mehr als kalt. Ich zog mir gleich noch eine Hose und ein Sweatshirt extra an. Wenigstens war es noch trocken und ich erst mal guter Dinge. Auf dem Weg zur Anmeldung sorgten bekannte Gesichter für Wettkampffeeling, endlich Saisonstart, endlich wieder quälen und schinden. Vom USC war noch Haiko angereist, auch Hüthchen ließ sich das Rennen vor der Haustür nicht nehmen. Im Wechselgarten kann man sich anschauen, dass auch bei der Schlammschlacht das Bild vom guten alten Mountainbike sich so langsam in eins mit lauter Crossbike‘s wandelte. Auch ich hatte mein altes Rennrad mit Crossbereifung mitgebracht. Ob das bei der geänderten Streckenführung wirklich eine so gute Wahl war? Eine kurze Testfahrt sollte Aufschluss geben. Die erste Überraschung bot sich nach gut 300m auf dem Radweg. Sportler mit Rad pflügten durchs Unterholz rechts neben mir. Alles Wettkämpfer, verdammt die Strecke führt jetzt schon durchs Gelände, nix mit Boden gut machen auf dem Asphalt. Ich drehte um und bog dann in die vorgesehene Wettkampfschneise, hui das geht ja mächtig hoch, mein kleinster Gang reichte nicht, ich musste absteigen. Nach zwei weiteren Versuchen schaffte ich die „Rampe“. Nun kann es losgehen.
3,2,1 Startschuss. Ich kam gut weg und lief gleich hinter Haiko. Ich fühlte mich gut und blieb erst mal dran. Wir liefen bis zur Gruppe mit Grammi auf, Haiko überholte. Ich überlegte, ob ich nicht etwas Körner sparen sollte und schon war Haiko weg. Das Tempo reichte mir aber auch so. Als wir dann auf dem Weg zum Wald hinunter liefen, fühlte ich mich wie ein Überflieger und setzte zum Überholen an. Zunächst an Andreas vorbei, der rief gleich „Macht Platz: Maik kommt“. Grammi und Marissa stoben sofort auseinander, um den schnellen Athleten vorbei zu lassen. Einige Worte des Unglaubens seitens Grammi musste ich dann doch über mich ergehen lassen. Nun ja, wirklich weit bin ich nicht gekommen, aber war trotzdem eine gelungene Einlage, fand ich. Der kleine nun folgende Hügel differenzierte die Sache dann noch etwas weiter auseinander, aber dann kam die zweite Luft. In einer kleinen Gruppe lief ich dann zusammen mit Katrin gegen den Wind. Beim Wechsel machte ich gleich ein paar Plätze gut und am oben beschriebenen Anstieg fuhr ich an drei weiteren Athleten vorbei und holte am Gipfel wieder Marissa ein. Vor mir jetzt noch zwei Fahrer, ja aber was machen die denn. Ich rief noch „ Hey zurück“, doch sie waren schon weiter geradeaus und ich links weg auf dem Weg nach unten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich wahrscheinlich meine beste Platzierung des Rennens inne. Im Wald wurde es dann ein mühsames auf und ab. Zwei, drei schnelle Fahrer überholten, hinter der nächsten Biegung, dann waren sie aber nicht mehr zu sehen. Ein Streckenposten winkte mir zu, sehr gut, richtig war ich schon mal. Jetzt war eine Passage mit drei Baumstämmen zu meistern, ich stieg vom Rad, schnell war ich an den Hindernissen vorbei und schon saß ich wieder im Sattel. „Mist“ ich hätte erst mal Einklicken sollen, also nochmal anhalten. Da waren auch die drei schnellen Fahrer wieder ran, die hatten eine kleine Extrarunde gedreht. Die letzte Schwierigkeit hieß dann „der Parcour“, an dessen Ende ich nur in der zweiten Runde nicht vom Rad musste. Anstrengendes Auf und Ab wechselte sich mit anspruchsvoller Streckenführung ab, einzig das Schlammloch war in diesem Jahr nicht mit Wasser gefüllt. Nach drei Waldrunden ging es dann zurück zum Wechsel. Ich hatte gehofft, wenigstens auf dem Rückweg dem Abzweig zu entkommen, es blieb mir aber nicht erspart. Sogar noch einmal absteigen musste ich. Auf dem Weg zur Laufstrecke kam dann schon der erste ins Ziel „Markus Liebelt“ gab der Sprecher durch. Auf dem Weg zum Wald kamen dann die anderen Spitzenkräfte entgegen Steffen Rarek gefolgt von Marcel Glaser, dann Uwe Köhn von Adreika und an sechster Position schon Grammi. Man muss der gefahren sein. Auch Haiko kam mir noch entgegen ehe ich in die Runde abbog. Er wurde 18ter, Christian Huth war kurz hinter ihm platziert, Glückwunsch den Kameraden. Ich selbst musste noch ein Grüppchen passieren lassen, bekam noch einen Krampf und erreichte dennoch überglücklich als 32igster das Ziel. Alles in allem ein gelungener Wettkampfauftakt 2013.


Maik Köhler, 09.03.2013

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Glückwunsch an die tollen Leistungen...

Michael Kauert, 15.03.2013

 
 
Starklachender Smiley
Radauftakt 2013 oder „Erste Auswirkungen von Facebook auf das USC Training“AntwortenAntworten
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Wie herrlich einfach ist es doch geworden, eine kleine Radrunde über die USC Facebook Gruppe anzuzetteln. Mit Sicherheit war Steve es leid, dauernd über schöne Urlaubsreisen mit Rad- und Lauftraining zu lesen. Es musste etwas getan werden, trotz Kälte, trotz Nässe. „Warum einen Wochenendbesuch in Magdeburg nicht gleich für eine gemeinsame Tour nutzen?“ Als hätten viele nur darauf gewartet, wurde kurzerhand einer seiner Vorschläge in die Tat umgesetzt. Für die Bördetour mit Wind und Hügeln wollte so recht keiner stimmen. Die Flachetappe östlich der Elbe lockte dann aber doch 10 Biker zur Sternbrücke. Sonntag kurz nach 11.00 Uhr setzte sich unser Gruppetto angeführt von Steve und Thomas in Richtung Plötzky in Bewegung. Ich hielt mich weiter hinten auf und quatschte ein wenig mit Haiko, Zacki und Joel. Vor mir kurbelten Jan und unsere drei Damen Katja, Sandra und Anja. Alles in allem ein fröhlicher und bunter Haufen hartgesottener Triathleten. Die Wege waren zunächst frei von Eis und Schnee und nach dem Passieren der „Magdeburger Wanderwege“ wurde ein flottes Tempo aufgenommen. Immer auf dem Damm entlang. Randau wurde zügig passiert und Schönebeck nur östlich gestreift. Am Abzweig Ranies ging es auf dem neuen Radweg nach Plötzky, auch hier konnte man schön langrollen. Nun sollte eine Schleife um die Seenplatte folgen, so fuhren wir weiter nach Pretzien. Beim Abzweig Dannigkow beschlossen wir, einen Abstecher nach Dornburg zu tätigen. Dieser endete jedoch in einer Umleitung durch die Bungalowsiedlung. Hier wurde es nicht nur steil durch die vielen Hügel sondern auch glatt durch den Restschnee. Zu meinem Glück fuhr ich ganz vorne neben Steve und Anja fuhr ganz hinten neben Thomas. Wer Anja kennt, sicher die beste Lösung für diesen Abschnitt. Schließlich fanden wir den Weg zur Hauptstraße und beschlossen nun über Dannigkow und Gommern zurück zu radeln. Die Bahnlinie sorgte nur für einen kurzen Stopp und schon ging es weiter. In Gommern radelten wir an der Wasserburg vorbei und gelangten wieder auf die Straße in Richtung Plötzky. In und hinter Plötzky wurden kurze Sprints (Haiko) und andere Sachen eingelegt. Um auf die avisierte Stunden- und Kilometerzahl zu kommen, nahmen wir den Abzweig über den Damm nach Heyrothsberge. Auf halber Strecke sorgte ein kurzer Abstecher in Richtung Vogelsang nochmal für Stimmung. Wieder wurde es glatt, wieder schimpfte Anja, doch diesmal war Thomas der Schuldige. Doch für langes Lamentieren war jetzt keine Zeit, die Kälte trieb uns heimwärts. Nach einem Sturz von Sandra und das ohne Glatteis, knipste Steve an der Brücke Heyrothsberge noch ein Erinnerungsfoto von der Gruppe und wir verabschiedeten uns von Jan und Katja. Wir fuhren zum Start zurück und machten damit ca. 65km voll (die Tachos zeigten abweichende Werte). Drei Stunden Grundlagenausdauer stehen nun im Trainingstagebuch und alle werden stolz auf sich sein. Doch wie heißt es so schön: „Einmal ist Keinmal“, bis zum nächsten Wochenende.
Maik


Maik Köhler, 20.02.2013

 
 
Starklachender Smiley
Swim & Run - Halle 20.1. 2013AntwortenAntworten
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Am ersten Wettkampftag des Jahres gaben die Jungs vom USC den Einstand in die Saison 2013, die Mädchen haben Fotos geschossen. Während unsere Ligatruppe in der offenen Klasse an den Start ging, mischte der jüngste USC er Joel Niclas Maly in der Jugend B ganz vorne mit. Kaderathleten aus Potsdam, Cottbus, Leipzig, Halle und anderen Regionen waren in Mannschaftsstärke vertreten, umso beachtenswerter seine Leistung als Einzelkämpfer. In einem somit sehr leistungsdichten Starterfeld setzte er sich mit Bravour durch und belegte einen hervorragenden 3. Platz. Lediglich Moritz Horn vom Potsdamer Leistungssportzentrum und Willy Hirsch aus der Kaderschmiede Halle kamen knapp vor ihm ins Ziel. Glückwunsch auch zu seiner Top -Schwimmzeit von 5:19 über 400m, was auch gleichzeitig die Erfüllung der Norm für den Landeskader Sachsen-Anhalt bedeutete.
Im Altersklassenwettbewerb ging es ruhiger zu. Die Konkurrenz bestand aus mehr oder weniger bekannten Gesichtern aus der Landesliga. Dazwischen zwar die Jugend A, oder wir bei denen (egal), aber das war dann doch eine andere Liga. Sie schwammen und liefen uns weg. Am Ende waren ca. 14 ambitionierte Starter vor uns, dann schon Christian und Steve, quasi als erste in unserer Liga. Lediglich Rodrigo Berger stand dann in der Ergebnisliste vor ihnen, d.h. er war nicht unbedingt schneller, aber wie das kam werde ich ihn noch fragen. Mit nur 30 Sekunden auf Steve, gab Sören Weniger einen guten Einstand in unser Team. Auch Andreas Schulz, Markus Wirth und Maik Köhler zeigten eine gute Frühform. Damit waren unter den ersten 11 AK-Athleten sechs vom USC. Obendrein gab es noch Medaillen und Urkunden mit spaßigem Hintergrund. So wurde dann Christian Goldmedaillengewinner in der AK 40, Steve bekam die Silbermedaille und Maik mit seien „50 Lenzen Bronze“. Das kam daher, dass alle Ü30 als AK 40, alle Ü40 als AK50 gewertet wurden. Bitte, bitte lieber SV-Halle, so prima ihr es auch organisiert habt, ändert das.
Ein kurzer Rennbericht folgt noch.


Maik Köhler, 20.01.2013

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Zurück zu alten Bestzeiten beim 15. Morgenpost Dresden MarathonAntwortenAntworten
  [23489 Ansicht(en)]  [4 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 08.11.2012]
  
Seit vier Jahren anhaltendem Motivationsloch, besser Motivationshöhle, war dort endlich Licht am Ende der Gruft. Doch was war an diesem Tag beim 15. Morgenpost Dresden Marathon geschehen, dass ich meine Erwartungen deutlich übertraf? Fleißiges Training war es mit Sicherheit nicht.
Haben der Dauerstressbetrieb am Arbeitsplatz und zahlreiche Überstunden meine anaerobe Schwelle nach oben verschoben? Ist stundenlanges Hintern-platt-sitzen das neuste Trainingsgeheimnis? Ist das abendliche Gläschen Rotwein auf den Frust nach motivationsfressender Arbeit, weil man mal wieder das Gefühl hat nicht vorangekommen zu sein, modernes Doping? Oder sind es die kräftiger gewordenen Arme vom Versuch sich aus dem post-gradualem Loch zu stemmen? Ist der tägliche Gruß des Murmeltiers, das mich angrinst, sobald ich Frühs im Bett die Augen aufschlage, schuld, weil ich am liebsten vor ihm weglaufen würde? Ist der Schweinehund, der 5:30 Uhr neben meinem Wecker lauert und dem ich am liebsten einen Braten vor das Maul werfen würde, damit er Ruhe gibt, der Grund für meine persönliche Bestzeit? Sind der tägliche Kuchen, den die lieben Kollegen einem kredenzen, um das enorme Energiedefizit zu stopfen, das man vor dem Rechner eingefahren hat, der Treibstoff für den Erfolg? Wohl eher sind es die zahlreichen reglosen Abende auf der Couch mit der Schale Nüsse in der Hand, weil auf dem Trainingsplan schließlich Regeneration steht.
Die Antwort auf diese Fragen ist einfach. Nach vier Jahren Arbeitsleben hat sich soviel Energie aufgestaut, die endlich den Ausgang am Ventil gefunden hat. Laufen ist das einfachste Projekt der Welt. Man läuft los, man kommt an. Das Ergebnis steht sofort in fetten Zahlen für alle sichtbar am Zielbogen und in den Urkunden. Und man erhält sofort oder noch nach Jahren von seinen Mitmenschen Anerkennung. Ganz unkompliziert, aber mit riesiger Wirkung.
Doch nun zur Veranstaltung. Über 8.000 Läuferinnen und Läufer starteten auf 10 km, 21km und Marathon bei traumhaften herbstlichen Bedingungen. Pünktlich zum Beginn leuchtet uns die Sonne den Weg entlang der Elbe vorbei an Semperoper auf breiten Straßen in Richtung Großer Garten. Dicht gedrängt schob sich das riesige bunte Teilnehmerfeld durch die Alleen. Zu meinem Erstaunen hatte ich nach 20 Minuten bereits die 5 Km Marke erreicht und lag schon 1:30 Minuten über Plan, der eher eine Wunschvorstellung war. Das Feld hatte sich bereits ausgedünnt. Viel Luft zum Atmen blieb hinter so manchem dünstenden Laufshirt dennoch nicht. Zahlreiche Percussion-Bands am Straßenrand trommelten die Luft wieder frei. Dazwischen trieben einen freundlich jubelnde Zuschauer an.
Irgendwann war ich in das Feld der ambitionierteren vorgedrungen, die bei diesem Sight-Seeing-Lauf so etwas wie Wettkampfstimmung verbreiteten und zu kontern versuchten. Bei der 15 Kilometer Marke war ich etwas überrascht, dass ich das vier Minuten Tempo weiter Problemlos halten kann. Voller Euphorie ging ich die letzten sechs Kilometer Elb-Brücken rauf und runter an mit der Aussicht, dass das heute ein erfolgreicher Tag wird. Da ich immer noch fleißig überholte, war das gut für das Selbstbewusstsein. Der Sprech sagte die letzten 400 Meter an, dessen Rand von tosenden Zuschauern gesäumt war. Der Kopf schaltete sofort auf Bahntraining, der Puls ebenfalls. Doch jetzt konnte nichts mehr passieren. Ich griff überglücklich nach der eisernen Medaille. Mit 1:30 Stunde wäre ich vollkommen zufrieden gewesen. Aber mit 1:24 Stunden bin ich zurück in alten sportlicheren Zeiten. Ich könnte laut schreien, aber ich lass das gute Gefühl einfach noch ein bisschen brodeln bis es wieder heißt „willkommen bei täglich grüßt das Murmeltier“.

Steve Hellmann, 21.10.2012

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  Starklachender SmileyRe: Zurück zu alten Bestzeiten beim 15. Morgenpost Dresden Marathon 
   
Oh, der Hellmann lauft ne 1:24. Aber das war zu erwarten! Ich sag nur Glückwunsch und komm gut durch den Winter.

Maik Köhler, 08.11.2012

  Zunge raussteckener SmileyRe: Zurück zu alten Bestzeiten beim 15. Morgenpost Dresden Marathon 
   
@micha: witzig. Die Konkurrenz war enorm. Die sieben Zwerge wollten einfach nicht ablassen.

Steve Hellmann, 29.10.2012

  Daumen nach obenRe: Zurück zu alten Bestzeiten beim 15. Morgenpost Dresden Marathon 
   
Prima, prima Steve!! Klasse Leistung. Ich hab mal noch ein Foto zu deinem Beitrag hinzugefügt. Stammt aus der Galerie von den Marathon-Webseiten.

Michael Kauert, 29.10.2012

  Daumen nach obenRe: Zurück zu alten Bestzeiten beim 15. Morgenpost Dresden Marathon 
   
Na bei deiner Hüpferei - an uns vorbei beim Bahntraining im September hab ich mit diesem Ergebnis gerechnet. Prima Steve - und jetzt noch ein Bildchen mit dir vor den Kenianern bzw. bei euch laufen bestimmt die Tchechen?

Christian Damboldt, 22.10.2012

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Ergebnisse 35. Harz-Gebirgslauf Wernigerode (13.10.2012)AntwortenAntworten
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(Wernigerode) Letzten Samstag startete ich auf der Halbmarathondistanz beim 35. Harz-Gebirgslauf in Wernigerode. Es war mein erster Berglauf und so konnte ich im Vorfeld nicht abschätzen, was da auf mich zukommt. Das Streckenprofil sah zumindest anspruchsvoll aus. Insgesamt standen etwa 650 Höhenmeter auf dem Programm, wobei der schwierigste Teil im Anstieg vom Ilsetal hinauf Richtung Paternosterklippe lag. Hier gab es 300 Höhenmeter auf 5 km zu bewältigen.

Wernigerode präsentierte sich wettermäßig von seiner besten Seite. Sonnenschein und etwa 10 Grad über Null. Pünktlich um 10:15 Uhr wurden die etwa 800 Halbmarathonstarter mit dem traditionellen Jagdhornsignal auf die Strecke geschickt.

Ich hatte mich zum USC-Triathleten-Tross gesellt. Christian, Christian und Haiko wollten es ruhig angehen und das Ganze als Test für den Halbmarathon in Magdeburg nehmen. Schon klar, die ersten 500m wird das auch klappen und dann wird doch schneller gelaufen. Ich sollte auch recht behalten. Mein Plan war erstmal zu versuchen, bis Kilometer 13 mit einem 5er-Schnitt zu laufen. Also los. Haiko war gleich weg. Wir drei liefen wirklich erstmal langsam los (1. Kilometer 04:53 min/km). Wir steigerten dann das Tempo auf 04:30 min/km bevor Christian dann meinte für Kilometer vier das Tempo auf 04:05 min/km zu erhöhen. Besonders bergab drückte Christian aufs Tempo. Nicht böse sein, aber von hinten sah das immer wie kurz vom Sturz aus. So ging das weiter bis Ilsenburg. Hier gab es dann erstmal Tee, wo ich dankend zugriff. Jetzt kamen die zwischen Kilometer 8 und 13 bereits angekündigten 300 Höhenmeter am Stück. Hier sollte sich unsere Laufgemeinschaft auflösen. Ich wollte in einem gleichmäßigen Tempo durchlaufen, um auf keinen Fall gehen zu müssen. Das klappte so gut, dass ich sogar Plätze gutmachte. Auf dem Weg nach oben überholte ich so um die zwanzig Läufer. Der Schnitt viel auf nur auf 05:32 min/km ab. Bei Kilometer 13, also am „Gipfel“, lag mein Gesamtschnitt bei 04:45 min/km und somit 15 Sekunden unter meinem angepeilten Schnitt an dieser Stelle.

Euphorisch drückte ich bergab aufs Tempo. Der Schnitt purzelte auf der hügligen Strecke auf 04:17 min/km für die nächsten Kilometer. Plötzlich sah ich ein USC-Trikot vor mir und ich kam auch wirklich näher. Zwischen Kilometer 17 und 18 gab es noch mal einen knackigen Anstieg bevor es bergab Richtung Ziel ging. Hier lief ich dann auch an Haiko vorbei. Bei Kilometer 22 „stürzte“ dann Christian vorbei und das obwohl ich mit 03:44 min/km unterwegs war. Folgen konnte ich ihm leider nicht mehr. Respekt. Im Ziel waren es dann 22,7 Kilometer in einer Zeit von 01:41:44 (04:29 min/km) und ich sehr sehr zufrieden. Ich melde mich jetzt erstmal für den Halbmarathon in Magdeburg an.

Fazit: Der Harz-Gebirgslauf ist eine super Laufveranstaltung mit einer super Laufstrecke.

Quelle: < href=http://hasselaner.over-blog.com/article-ergebnisse-35-harz-gebirgslauf-wernigerode-13-10-2012-111254784.html target=_blank>Hasselaner.over-blog.com

Stefan Brämer, 18.10.2012

 
 
Erschrocken guckender Smiíley
Radfahren?!AntwortenAntworten
  [24358 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 29.10.2012]
  
Hi

ich muss zugeben das mich triathlon eigentlich gar nicht wirklich interessiert,
ich bin weder ein guter läufer noch schwimmer..

was ich aber kann ist radeln , und das ist auch ziemlich flink + lange.

fahre alles mögliche , cross , mtb , rennrad.

ihr triathleten seid doch auch flink auf dem drahtesel (oder solltet es zumindestens sein)
ist es vllt mal möglich bei eurem fahrrad training mit zu machen?

gruß
Tom


Tom Egal, 03.10.2012

  Antworten
  FragezeichenRe: Radfahren?! 
   
Sag mal Tom. Heißt du wirklich "Egal" mit Nachnamen? Oder willst du hier anonym bleiben?

Michael Kauert, 29.10.2012

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
USC-meeting beim TeamTriAntwortenAntworten
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Wie ich letztes Jahr leider nur von Anderen erfahren hatte, ist der Teamtriathlon nicht nur ein Saisonabschluss, sondern auch das Sahnehäubchen unter den Veranstaltungen. Hier treffen sich noch einmal alle Triathleten, um die Saison sportlich ausklingen zu lassen. Leider gab es letztes Jahr Terminüberschneidungen, so dass ich diesen Termin sausen lassen musste.

Ich war froh, als ich in diesem Jahr mit Ronny darüber sprach und so zusammen mit Andreas ein Team bilden konnte. Nach kurzem Lamentieren über Sportlerkrankheiten und Rückenproblemen bei Andreas wies ich darauf hin, dass bei mir am Vortag schon eine Sprintdistanz auf dem Plan stand. Da wir aber aus der Landesliga die Rollen der Ersatzbänkler gewohnt sind, waren unsere Ambitionen, das Treppchen zu erklimmen, nicht gerade entscheidend und wir waren uns einig.

Noch etwas müde vom Vortag traf ich Ronny und Andreas gleich bei der Anmeldung. Der Radgarten war schon mit reichlich Material gefüllt, so dass wir erst ganz am Ende noch ein Plätzchen für unsere Räder fanden. Schon von Weitem konnte man an den Trikots sehen, dass der USC eine nicht unerhebliche Menge an Teilnehmern stellte. In jeder Ecke konnte man Weiß-Rot-Grün erblicken. Die Moderation verriet, dass 135 Teams am Start waren, was sich auch in der Länge der Warteschlangen vor den Toiletten niederschlug.

Schon vor dem Start ließ die Moderation und Einweisung erahnen, dass hier alles bestens durchorganisiert ist und man trotz einiger Spaßvögel, die die Wegmarkierungen ganz individuell ergänzt hatten, alles im Griff hatte und auch die Kampfrichter nicht zimperlich sein würden. Der Wechselbereich war schnell erklärt. Aus anderen Wettkämpfen hatte man gelernt, sich zwecks Übergabestelle vorher abzusprechen.

Start à la Löderburg. Andreas war als erstes im Wasser. Ronny und ich überschlugen schnell die Zeit und erkannten, dass Ronny auch endlich mal in seinen Neo steigen sollte. Da die Temperatur allmählich das Thermometer hinaufkletterte, war dies nicht unbedingt einfach, zumal die Gewissheit aufkam, dass die Gummipelle mindestens eine Nummer zu klein war. Aber zu zweit konnten wir ihn dann doch irgendwie hinein bekommen. Blieben nur noch die Zweifel, ob er es auch wieder hinaus schaffte.

Dieser Gedankengang erklärte mir dann auch, wieso ich Ronny schon mehrmals nach dem Schwimmen überwechselt habe.
Nach knapp 9 Minuten sahen wir Andreas dann zum Wechselbereich laufen. Der Wechsel mit Ronny klappte ohne Verzögerung. Jetzt noch schnell Toilettenpause nachholen und nach ein paar Minuten des Wartens war Ronny auch schon wieder in Sichtweite. Nahtloser Wechsel und beim Sprint Richtung Wasser gleich noch einen Platz gut gemacht. Auf dem Weg zur ersten Boje dann auch noch ein paar weitere zum Überrunden eingeholt, bis mir ein Schwall Wasser zur Verkostung gereicht wurde. Vor mir hatte wieder einmal jemand zum Brustschwimmen angesetzt und nahm jetzt die doppelte Breite ein. An der zweiten Boje überholte dann eine rosa Badekappe...? Beim zweiten Atmen nochmal genauer hinschauen... ah ja. Mit Flossen dran. Christians Alleinstellungsmerkmal funktioniert. So einfach kann das also sein, wenn man vorne mit schwimmt. Auf der letzten Gerade wollte ich dann wenigstens ein paar Meter weit dran bleiben, doch der Abstand vergrößerte sich trotz aller Bemühungen. Endlich dann den Strand erreicht. Ein letzter Sprint den Strand hinauf und den Transponder wieder an Andreas weitergegeben. Der machte sich auf zur ersten Radrunde und ich konnte wieder durchatmen.

Nachdem ich mich in aller Ruhe umgezogen hatte, nutzte ich die Zeit, die Sonne zu genießen und durch den Radgarten zu schlendern. Etwas außerplanmäßig hatte sich Ronny etwas früh zum Wechsel begeben, weshalb er schon fast am Ende der Warteschlange stand und nicht mehr an der verabredeten Übergabestelle. Ich stellte mich also auf den im Ziel geparkten Anhänger, um alles überblicken zu können und Andreas zeitig Bescheid geben zu können. Nach kurzem Warten kam er dann auch in den Wechselbereich und übergab an Ronny.

Nochmal knapp 35 Minuten warten. Währenddessen berichtete mir Andreas von mehrmals wechselndem leichten Wind, weshalb der Tacho wieder nicht das Maß für den Vortrieb darstellen sollte. Nach etwa 20 Minuten stellte ich mich in die Schlange der Wartenden. Direkt nach mir kamen auch Jan und Nadine hinzu, was wiederum zu einheitlichen Farben in der …… sorgte. In lockerer Atmosphäre witzelten wir mit Dirk über "15 Meter Restwindschatten" und sein kleines Kettenblatt (nur echt mit 50 Zähnen).

Ronny kam in den Wechselbereich gelaufen. Ich nahm sein Tempo mit ran zur Linie und schwang mich auf den Sattel. Die Schuhe rasteten schnell ein und schon ging es im Wiegetritt los. Die Gewissheit, dass mir sowohl Dirk als auch Steffen Rarek dicht im Nacken sitzen würden, fuhr mit und so wollte ich so lang wie möglich vorne bleiben. Der nächste Vordermann war vom Team A3k und hatte noch einiges an Vorsprung. Um wenigstens annähernd die Platzierung zu halten, musste ich an ihn herankommen.

An der Wende hatte er noch fast eine Minute Vorsprung, doch die sollte schon bald hinfällig sein. Mein Vorsprung zu Steffen war kein großes Polster, zu Dirk dagegen schon, dicht gefolgt von Jan. Etwas später, kurz vor Glindenberg, hatte ich dann endlich Mister A3k überholt, aber auch Steffen hatte nur noch 15 Sekunden zu mir. Er setzte in der letzten Kurve vor der Schleuse zum Überholen an. Ganz schmerzfrei sah das nicht gerade aus. Als dann der Anstieg begann, kam er irgendwie nicht von der Stelle.

Das mag ich besonders gern, erst überholen wollen, dann aber am Hügel ein Päuschen einlegen. Ich feuerte ihn an, er solle nochmal Gas geben. Mittlerweile spürte auch ich den Anstieg in den Beinen und sah, dass er wieder etwas zügiger fuhr. Ich ließ ein Stück fallen, um dann in ausreichendem Abstand hinter ihm den Hügel hinunter zu jagen. Nach 3 Kurven kam ich dann, froh die Position gehalten zu haben, zum Wechsel. Ich übergab an Andreas und stellte kurz danach etwas frustriert fest, dass soeben Martin Fischer mit seiner 5 Kilometer Runde fertig war. Naja, 20 Minuten Rückstand auf die zweite Bundesliga ist ja auch nicht wirklich schlecht. Ich folgte dem vom Moderator vorgegebenen Tagesmotto und holte gleich noch mein Rad ab.

Während meiner Pause konnte ich dann auch den Kampf um die Spitze mitverfolgen und unsere anderen Teams beim Wechsel anfeuern. Ein Aspekt, den ich so bei noch keinem anderen Wettkampf miterleben konnte. Man ist nicht nur mittendrin in einem Wettkampf, sondern hat auch noch die Möglichkeit die Atmosphäre mitzuerleben.
Trotz seiner Rückenprobleme konnte Andreas eine gute Laufzeit abliefern und sorgte dafür, dass die Lücke zu Ebendorf und einem A3k Team nicht wirklich groß wurde.

Als auch Ronny dann auf der Laufstrecke war, konnte er noch ein paar Meter zu den beiden Teams gut machen und sorgte für eine entspannte Ausgangslage für meinen Lauf. 50 oder 100 Meter Abstand waren es noch, so dass ich beide Teams schon auf den ersten Metern des Waldweges überholen konnte. Nachdem ich mir sicher war, dass sie nicht drangeblieben sind, reduzierte ich das Tempo, das ich natürlich viel zu schnell angegangen war.

Da sich das Laufen trotz meines hohen Tempos bei 3:45 … noch gut anfühlte, machte ich mit 3:50 weiter.
Kurz vor den ersten Bungalows kamen zwei USCler in Sicht. Einer joggte recht entspannt, der andere versuchte mitzuhalten. Nach ein paar Metern hatte ich Sucki überholt und blieb an Steve dran. Auf der Asphaltstrecke ging ich an Steve vorbei. Er gab mir die Worte mit, nicht zu schnell zu machen und keine 50 Meter weiter fingen die Seitenstiche an. Schönen Dank dachte ich noch und fluchte kurz. Hatte er jetzt recht gehabt oder war es Kopfsache (Nocebo-Effekt)? Ich musste kurz auf 4:08 runter gehen und lies Steve wieder vorbei. Entweder blieb ich an ihm dran oder er zog mich. Nach gut 800 Metern waren die Schmerzen wieder weg. Ich machte wieder längere Schritte und auch Steve zog wieder an, mit dem Unterschied, dass es bei ihm immer noch nach Joggen aussah. So zog er mich bis kurz vor die Zielgerade, an deren letzter Kurve er Tempo rausnahm und mich zusammen mit Andreas und Ronny vorbei über die Ziellinie laufen ließ. Wir bogen ab und feierten kurz, Ronny hatte schon sein Zieleis in der Hand. Steve gab seinen Transponder weiter.

Nach ausreichend vielen Getränken und Obst wollten wir uns noch einen Überblick über die Platzierung verschaffen. Mit einem 13. Gesamtrang und den 6. Platz in der Wertung <120 waren wir mehr als zufrieden. Beim Herausfiltern der S-A-Mannschaften ergab sich für die Landesligawertung ein fünfter oder eventuell sogar ein vierter Platz. Also knapp am Treppchen vorbei. Wir hofften dennoch. Man kann ja nie wissen, ob nicht eventuell noch eine Zeitstrafe noch nicht berücksichtigt wurde.

Nachdem alle USCler im Ziel angekommen waren, wurde entspannt auf die Siegerehrung gewartet. Als diese begann, war auch das letzte Team mit ihrem 3. Läufer auf der Strecke. In der Mixwertung >120 schaffte es unsere „wilde Hausgemeinschaft" auf den zweiten Platz. Bei der Prämierung der schnellsten Einzelzeiten punktete Sucki mit 7:26 bei der schnellsten Schwimmzeit. Zwischenzeitlich gab es großen Applaus für das mittlerweile ins Ziel laufende letzte Team. Da die Siegerehrung direkt hinter dem Zielbogen stattfand, wurde ihnen ein Empfang bereitet, den noch nicht einmal die Gewinner bekamen. Ein großer Pulk von Triahleten feierte die letzten Finisher.

Nach ein paar weiteren Ehrungen in anderen Kategorien kam dann auch die Wertung für die Landesliga an die Reihe. Mit der Hoffnung im Hinterkopf, vielleicht noch auf Platz drei zu landen, musste ich mich erst einmal nach Ronnys und Andreas Reaktion umschauen, als Grammi, etwas von den Beckenrandschwimmern erzählte. Etwas verdutzt ging ich dann den anderen beiden nach, die die Ansage offenbar deutlicher verstanden hatten und mir noch einmal zu verstehen gaben, dass wir erster waren. Alle anderen Teams hatten offenbar Teilnehmer in ihrer Mannschaft, die nicht gleichzeitig Mitglieder eines Vereins waren. Auf Platz zwei landeten die Ebendorfer Powerwaden und um das Bild noch abzurunden und die Personalstärke des USC zu verdeutlichen, wurden die USC-Masters mit dem dritten Platz belohnt.

Nach den Enttäuschungen bezüglich der Landesliga-Wertung beziehungsweise den eigentlich dazugehörigen Ehrungen war das fast schon ein versöhnlicher Saisonabschluss, den wir unter anderem auch dem MTC und ihrer tollen Organisation zu verdanken haben.

Christian Huth, 14.09.2012

 
 
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Löderburg – mit Mann und MausAntwortenAntworten
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Arendsee hatte gezeigt, es kommt nicht darauf an, wer den Artikel schreibt, sondern wer zuerst. Also mein Arendseerennbericht ist schon lange fertig, aber ich werde ihn erst in der grauen Winterzeit als Übergangslektüre ins Netz stellen.
Jetzt aber zum Löderburger Rennen. Schon in der Überschrift steht, alle waren da. (Der Vorteil für mich, ich brauch nicht jeden einzeln aufzählen und kann auch keinen vergessen.) Das war auch dringend notwendig, denn nach neuesten Berechnungen lag unser Team nunmehr 2 Punkte hinter Ebendorf auf dem dritten Tabellenplatz. Also konnten uns nur 19 Punkte und die Hoffnung, dass ein anderes Team 18 Punkte holt weiterhelfen. Wir reisten, wenn auch etwas holprig, sehr pünktlich an. Eine gute Gelegenheit die sehr windige und anstiegsreiche Strecke zu testen. Überhaupt sollte das Radfahren heute die Entscheidung bringen. Nur 23km standen auf dem Papier, aber es hätte 23 Meilen heißen müssen. Auch das Einschwimmen kam nicht zu kurz. 3 Minuten vor dem Start, bemerkte ich, dass unser Autoschlüssel sich noch im Einteiler befand. Die Nässe hat der Elektronik zwar nicht geschadet, ich wollte ihn aber trotzdem schnell noch loswerden und drückte ihn Tim in die Hand. Jetzt an die Startlinie, ich stellte mich neben Martin, dass hatte in Braunsbedra schon gut geklappt. In letzter Sekunde stellte sich aber noch ein Trupp Potsdamer vor uns, ganz schön frech die „Kleinen“. Ich wusste allerdings, dass die sehr schnell sind und sagte nichts. Dann ging‘s ab, die ersten 100 Meter sicher in 1:10 - 1:15, der Wasserschatten ermöglichte ein dranbleiben. Sucki war von rechts her rüber geschwommen und sortiert sich weiter vorne ein. Eine so breite Spitzte vor mir, mit so einem Tempo, das hatte ich noch nicht erlebt. Ich schätze 20-30 Sekunden kann man mit dieser Taktik rausholen. Ich wusste allerdings, dass ich so nicht durchschwimmen konnte. So entwickelte sich nach der ersten Boje dann doch eine Lücke. Allerdings schwamm ich irgendwie immer noch in einer Art Sog. Kurz vor der Zweifahnenboje zog Lydia Liebnitzky (der Nachname stand auf dem Einteiler) mit mir gleich. Ich hatte allerdings die Innenbahn und so dauerte es noch eine ganze Weile bis sie vorbei war. Ich hätte auch neben ihr weiterschwimmen können, was aber mehr Einsatz gekostet hätte. Also dranhängen, aber da war noch einer der das auch wollte. Weiße Kappe, grünes Brillengummi, Thomas. Hm, waren jetzt wieder alle ran geschwommen. Nein, hinter ihm war keiner. Im letzten Jahr hatte ich Thomas ja am Fuß gezogen, dennoch wagte er sich wieder an mir vorbei. Naja, nochmal kann ich mir das nicht erlauben und schwamm hinter ihm. Das Tempo war hoch aber machbar, das hohe Anfangstempo hatte ich auch schon wieder weggesteckt und der Ausstieg nahte. Ohne Neo ging der Wechsel blitzschnell. Das Mädel und einer aus Halles A-Jugend waren schnell gestellt. Auf der Hauptstraße einer vom USC, war das schon Sucki? Er war‘s und ich vorbei. Jetzt wurde mir endgültig klar, dass ich sehr schnell geschwommen sein musste. Später stellte sich heraus, dass Sucki noch den Wechsel üben muss. Der fuhr gerade wieder an mir vorbei. Hat wohl gemerkt, dass noch Reserven in der Wade stecken. Am Anstieg hinter dem Ort fuhr Sucki an einem der schnellen A-Jugend Schwimmer vorbei, dieser nutzte die Gelegenheit gleich aus um in seinen Windschatten rüber zu fahren. Ich blieb trotzdem freundlich und ermahnte nur, musste aber an beiden vorbei um nicht selbst zum Lutscher zu werden. Ich legte die Kette etwas weiter rechts, nahm den A… hoch und zog an. Es ging erstaunlich leicht und so kurbelte ich fleißig um den Abstand noch zu vergrößern. Jetzt sah ich nur noch Thomas vor mir, allerdings schon mit großem Abstand. Hinter der Rechtskurve in Schneidlingen stand dann auch der Wind günstig und ich hatte Zeit für ein Päckchen Gel. Lange verschnaufen wollte ich trotzdem nicht, hinter dem Abzweig nach Cochstedt konnte man auch nicht. Ging das nun schon wieder hoch, ich wuchtete schwere Gänge. Ich schaute mich um, „oh“ da waren dann auch gleich 3-4 Fahrer. In Cochstedt wuchtete einer, noch schwerere Gänge tretend an mir vorbei. „Ebendorf, Ebendorf“ rief er mir aufmunternd zu. Jetzt dranbleiben, runterschalten, schneller kurbeln, ein Hügel schaffte ich es noch, dann drehte er sich um. Nun merkte er, dass er nicht so richtig wegkommt. Aber wer Grammi kennt, der weiß auch, dass der noch eine Kohle auflegen kann. Das machte er auch und fuhr mir davon. Verschnaufen, keine Zeit, Ulf, Olaf und Jörg fuhren als nächstes vorbei. Wieder dranbleiben die dürfen nicht entkommen, der letzte Berg, ich sah schon den Abzweig meine Motivation stieg an. Geschafft höchstens 50 Meter auf Jörg, mit Rückenwind rückte ich jetzt näher, hätte jetzt schon vorbeifahren können. Aber wozu? Damit sie mich auf der Abfahrt einsammeln, nö. So konnte ich primma verschnaufen und wir rasten am Flugplatz vorbei. Das war meine Strecke! Nun noch die steile Abfahrt und zurück. Ich ging aus dem Sattel, der Wind blies gefährlich von der Seite, mein Rad lag schräg. An Jörg war ich schnell vorbei und pirschte mich an Olaf und Ulf ran. Ulf machte vorne aber kräftig Druck und bei Tempo 70 mit böigem Wind wäre ein Überholen doch etwas zu gefährlich. Am Abzweig war die Straße gut abgesperrt, dennoch gelang mir keine Ideallinie. Wahrscheinlich zu stark gebremst, jetzt am Hügel nochmal ranfahren war nicht drin. Wir sind ja auch gleich da. Hinter der Ortschaft drehte ich mich um, Dirk. Der holt mich immer auf den letzten Metern, das muss ich irgendwann mal ändern. Nach einem flotten Wechsel schlug ich kurz hinter ihm an der Zeittafel an. Auf den ersten Metern kam er mir auch nicht so schnell weg wie in Arendsee. Olaf hatte Ulf gerade eingeholt, aber weit weg waren sie noch nicht. Kurz vor der Brücke überholte Jörg wieder, hat ganz schön gedauert, ein gutes Zeichen. Meine Hoffnung heute weit vorne zu landen stieg mit jedem Meter. Erst recht nach der ersten Runde, „Nur noch eine Runde, sicher?“ fragte ich ungläubig. Na wenn das so ist, will ich mir die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. Eine Läuferin überholte, wieder Lydia vom Schwimmen, konnte die in meiner Runde sein, „Nee“. Sicherheitshalber blieb ich aber dran, um notfalls im Ziel vorbei zu sprinten. In den Kurven blickte ich mich jedes Mal um, kein bekanntes Gesicht in Reichweite. Erst- und Zweitrundler waren kaum zu unterscheiden. Kurz vor dem Einlauf in den Zielbereich ein jüngerer Sportler aus Wolfsburg (laut Einteiler), ich machte mir nicht die Mühe strengt zu sehr an. Lydia bog in die zweite Runde, ich in Richtung Ziel. Ein letzter Blick nach hinten verriet, heute kein Zielsprint. Im Ziel tummelten sich noch nicht allzu viele Athleten, ein Stückchen Melone. Steve versuchte gerade Torsten Blauwitz im Zielsprint noch abzufangen, 3sec. fehlten, egal heut zählt die Mannschafft. Eine Minute Später das gleiche Spiel mit gleichem Ausgang, nur waren die Akteure jetzt Christian und Daniel Ragoß. Doch die zwei Gänsefurther reichten nicht, um uns die 19 Punkte noch zu entreißen. Teil eins war erfüllt. Da Ebendorf gesundheitsbedingt einige ihrer Topathleten nicht an den Start schickte, konnten sie auch keine Punkteverbesserung erzielen. Damit war Platz zwei sicher. Nun konnten wir unsere Teamkameraden jubelnd in Empfang nehmen. Diesmal konnte ich streckenbedingt leider keine Angaben zu euren Positionen unterwegs machen. Eventuell schreibt ja noch einer, wie er (der Athlet, die Athletin) mit dem Wind kämpfte, diesen und jenen überholte und selbst überholt wurde. Anja zum Beispiel kam als letzte aus dem Wasser und startet ihre Aufholjagd, nur um nach dem Radfahren mit den Worten „Maik ist schon im Ziel“ „motiviert“ zu werden.


Maik Köhler, 29.08.2012

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Glückwunsch an alle zum Vizelandesmeister in der Teamwertung. Vielen Dank für die fleißige Teilnahme an allen Wettkämpfen. Es war wieder eine sehr spannende und aufregende Ligasaison und ich hoffe auch im nächsten Jahr auf rege Teilnahme und mgl. viele persönliche Ziele und auch Erfolge. Mein Beitrag zu Löderburg: Ich fand es toll von Steve durchs Wasser gezogen zu werden - vielen Dank dafür - und dann mit Grammi zusammen aus dem Wasser zu krabbeln. Die Radstrecke fand ich auch Klasse - die Anstrengungen des langen Aufstieges wurden ja mit einer gefühlt noch längeren Abfahrt sogleich entschädigt. PS: Glückwunsch auch an die Ebendorfer, ihr werdet uns im kommenden Jahr bestimmt wieder zu Höchstleistungen anspornen.

Christian Damboldt, 30.08.2012

 
 
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Geschafft! Wir sind Landesmeister!AntwortenAntworten
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Am Sonntag den 26.08.2012 versammelte sich wieder die Triathletengemeinde in Löderburg, um beim 14. Gänsefurther Schlossquellen-Triathlon dabei zu sein. Der Wettkampf war gleich¬zeitig Landes¬meisterschaften der Jugend B. Um 11.30 Uhr startete unter den Jugend¬lichen auch der Sportschüler Joel Niklas Maly vom USC/SC Magdeburg. Verglichen mit den letzten Jahren waren die äußeren Randbedingungen als geradezu angenehm zu be¬trachten. Immer¬hin 21 Grad Lufttemperatur und das Wasser war 23 Grad warm. Der Wind blies wie immer frisch auf. Dies bedeutete, dass der Neoprenanzug verpackt blieb. Beim Schwimmen kam Joel im vorderen Mittelfeld aus dem Wasser. Beim Radfahren kam er trotz der steifen Brise gut voran und fuhr Position um Position nach vorn. Vor dem abschließenden Lauf war ein ansprechender Vorsprung geschaffen, der im abschließenden Lauf nicht mehr aus der Hand gegeben wurde. Damit konnte Joel nach dem Duathlon-Landesmeistertitel im Frühjahr des Jahres, auch den Titel des Triathlon-Landesmeisters seiner Altersklasse erringen. Ein schöner Abschluss eines Jahres geprägt von Höhen und Tiefen. Nun heißt es erst einmal erholen, bevor in einigen Tagen mit dem Schulstart der Einstieg in die neue Trainingsperiode beginnt.

Andrea Maly

Heiko Maly, 27.08.2012

 
 
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15. Arendsee-Triathlon- immer für eine Überraschung gutAntwortenAntworten
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In diesem Jahr wollte ich in Arendsee etwas lockerer an den Start gehen. Zwei Regenerationswochen nach Havelberg und der dortigen schlechten Form beim Laufen hoffte ich wenigstens heute einen akzeptablen Schnitt halten zu können. Machte mir aber keinen Stress und hoffte noch unter 2h30 ins Ziel zu kommen.

Als wir von der Queen sprangen war es nahezu Windstill. Die Seite von der aus man im See startet war also in diesem Jahr egal. Die Spitzenschwimmer versammelten sich in der Nähe der Boje und begannen schon bei "noch 15" mit einer Slowmotion-Version ihrer Vorwärtsbewegungen.
Ich startete ganz links und fand zumindest zeitweise ein paar Füße im trüben Wasser vor mir. Ich hatte ein gutes Gefühl und konnte mich auf Technik konzentrieren. Mit Dreieratmung und kräftigen Armzügen kam ich gut voran. Nach der Boje auf der halben Strecke beschloss ich mehr Tempo zu machen und stellte auf Zweieratmung um. Rechts neben mir setzte sich ein Schwimmer fest, den ich wegen dem trüben Wasser nicht erkennen konnte. Hin und wieder schwammen wir recht nah beieinander, doch weder konnte ich mich absetzen, noch wollte ich ihn ziehen lassen. Trotz häufigerer Kurskontrollen eckten wir ab und zu aneinander an.
Dann war der Zielbogen endlich erreicht. Beim Ausstieg war ich völlig Baff, als mal wieder (wie schon in Wischer) Stefan von den Hasselanern neben mir aus dem Wasser lief. Ich wusste, dass wir ähnlich schnell schwimmen konnten, hatten uns nur diesmal beim Start nicht gefunden, dafür dann immerhin mitten auf dem See. Wir wechselten einpaar Worte und trennten uns dann im Wechselgarten.

Beim Landgang war ich laut Info der 28. Soweit schonmal nicht schlecht. Da ich in Wischer auf dem Rad nur minimal schneller war als Stefan und er mich zum Schluss beim Laufen überholte, wollte ich ausreichend Abstand auf dem Rad gewinnen und sammelte schon auf den ersten Metern zwei Leute ein. Wie erwartet kamen mir die Rövers als erstes entgegen, knapp dahinter Franzi, Maik und Dirk. Noch ein paar weitere Leute dahinter und dann die nächste Überraschung. Ich war schon an der Wendemarke und auf dem 15. Kurz hinter mir ein paar verfolger und auch Stefan, dicht gefolgt von Ronnie und auch Armin. Etwas weiter hinten dann auch Haiko, Linda und Anja. Ich behielt meinen Vordermann noch im Blick und versuchte dran zu bleiben.
Ab der Hälfte der zweiten Runde wurde dann auch überrundet, so dass es etwas dichter wurde. Meinen Vordermann hatte ich aus den Augen verloren, die Platzierung war nicht mehr auszumachen, wohl auch weil ich wegen dem mittlerweile wehenden Windes nicht mehr ganz so oft nach vorne schaute. An der Wende der dritten Runde dann wieder eine Frau vor mir. Nächste Überraschung: Ich überrundete hier niemanden, sondern hatte zu Franzi aufgeschlossen (In meinen bisherigen Wettkämpfen wäre das undenkbar gewesen). Ich konnte beim Überholen sogar noch ihr schickes Rad bewundern zog dann aber auch gleich davon. Mein Abstand zu Stefan hatte sich dann doch endlich vergrößert, so dass ich mir schonmal die Chancen für die Laufstrecke ausrechnete.
Wieder zurück in Arendsee packte mich der Übermut. Getreu dem Motto "Never Run A Changing System!1" Beschloss ich die Schuhe heut am Rad zu lassen (Immerhin Premiere für mich). Jetzt bloß nichts falsch machen. Ich schluppte kurz vor dem Markt heraus und lief barfuss durch die Wechselzone. Es lief wie am Schnürchen.

Knapp hinter der Zeitmessung überholte mich Holger Rothenberger um gleich darauf wie auf rohen Eiern die Treppe herunter zu tapsen. Ich zog wieder an Ihm vorbei und konnte mich Schritt für Schritt absetzen. Vor mir tauchte Tony Hebsacker auf und ich beschloss ruhig zu ihm aufzulaufen. Als ich endlich Zeit hatte um auf meine Uhr zu schauen gab es noch eine Überraschung für mich. Dort stand ein Schnitt von 4 min/km und es lief sich sehr angenehm. Bestimmt stören die Bäume das Signal... Ich behielt das Tempo bei. An der ersten Getränkestelle konnte ich dann auch zu Tony aufschließen. Von hinten näherten sich Schritte.
Ich zog an Tony vorbei und Jens Eckhardt wiederum an uns beiden. Ich blieb an Ihm dran. Das Tempo lag bei 3:55 min/km. Auf Dauer zu viel für mich, aber wer weiß was noch kommt. Auf der langen offenen Wiese bei Zießau sah ich dann in der Ferne einen weiß/rot/grünen Einteiler. Hierher hatte sich Maik also verlaufen. Ich hielt den Abstand auf Jens bei etwa 30 Metern das Tempo war wieder bei 4:04. Als es kurz vor dem Strandbad die Hügel hinauf ging nutze Jens einen Wadenkrampf sich nach mir umzusehen. Aha! Erste Schwächeanzeichen oder nur eine Finte? Weiter dran bleiben.
Wir zogen an Maik vorbei. Ich versuchte Ihm zu deuten, dass knapp hinter uns noch ein Ebendorfer sei, was vermutlich nur als Wörtergullasch bei Ihm ankam. Es ging auf die letzten Meter, so hoffte ich zuimindest. Doch der Weg zog sich noch einmal unendlich lang. Dann endlich bei den Kaskaden würde sich zeigen, ob Jens überzogen hatte und ich nocheinmal vorbei zeihen könnte. Er war schnell um die erste Ecke und mir aus dem Blick, als ich dann endlich den Berg hoch war, hatte sich sein Abstand mehr als verdoppelt. So ein Mist, wer hat ihn so schnell da hoch getragen? Ohne Verfolger lief ich weider mit meinem "heutigen" angenehm-fordernden Tempo von 4:04 als 8. ins Ziel. Gaaanz knapp unter meinen erhofften Zeitziel!1! Einen Schluck Wasser später machte Maik den 9. Platz in der Gesamtwertung für sich klar.
Haiko lies noch einen Moment lang auf sich warten und machte mit seinem 34. die Teamwertung komplett. Knapp dahinter folgten auch Ronny (43.) und Armin (52.). Bei den Frauen verpasste Anja mit dem 4. Platz leider das Treppchen, gefolgt von Linda auf Rang 11.

Nachdem sich alle verpflegt hatten kamen wir nicht um die vielen Massageliegen drumherum und genossen die aktive Regeneration. Eine Vorort auswertung der Ergebnisse bescheinigten mir sowohl eine gute Radzeit, sowie auch eine für mich fast unglaubliche Laufzeit (in Rückblick auf Havelberg). Maik freute sich sehr über seinen 2. Platz in seiner AK, ich konnte daneben mit einem 3. PLatz glänzen.
Da an dem Tag noch ein anderes großes Event auf dem Plan stand und es leider keine Altersklassenehrung gab, hatten es die meisten dann recht eilig wieder abzureisen und machten sich daran ihre Kinder einzusammeln.

Fazit: Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommen von irgendwo schnelle Beine her.

Christian Huth, 14.08.2012

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  Daumen nach obenRe: 15. Arendsee-Triathlon- immer für eine Überraschung gut 
   
Prima Jungs, auf euch ist einfach verlass. Mit den 19 Punkten die ihr in Arendsee geholt habt ist die Weiche zum Vizemeister gestellt.

Christian Damboldt, 27.08.2012

  Heulender SmileyRe: 15. Arendsee-Triathlon- immer für eine Überraschung gut 
   
Dass ich die Dampferabfahrt verpasst hatte, war der Altmark-Zeitung sogar eine Meldung wert. Siehe hier (unter "Splitter"): http://www.tf-obg.de/new/presse/2012roever_family_2012.pdf

Andreas Schulz, 16.08.2012

 
 
Gelber winkender Smiley
15. Arendsee-Triathlon- immer für eine Überraschung gutAntwortenAntworten
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In diesem Jahr wollte ich in Arendsee etwas lockerer an den Start gehen. Zwei Regenerationswochen nach Havelberg und der dortigen schlechten Form beim Laufen hoffte ich wenigstens heute einen akzeptablen Schnitt halten zu können. Machte mir aber keinen Stress und hoffte noch unter 2h30 ins Ziel zu kommen.

Als wir von der Queen sprangen war es nahezu Windstill. Die Seite von der aus man im See startet war also in diesem Jahr egal. Die Spitzenschwimmer versammelten sich in der Nähe der Boje und begannen schon bei "noch 15" mit einer Slowmotion-Version ihrer Vorwärtsbewegungen.
Ich startete ganz links und fand zumindest zeitweise ein paar Füße im trüben Wasser vor mir. Ich hatte ein gutes Gefühl und konnte mich auf Technik konzentrieren. Mit Dreieratmung und kräftigen Armzügen kam ich gut voran. Nach der Boje auf der halben Strecke beschloss ich mehr Tempo zu machen und stellte auf Zweieratmung um. Rechts neben mir setzte sich ein Schwimmer fest, den ich wegen dem trüben Wasser nicht erkennen konnte. Hin und wieder schwammen wir recht nah beieinander, doch weder konnte ich mich absetzen, noch wollte ich ihn ziehen lassen. Trotz häufigerer Kurskontrollen eckten wir ab und zu aneinander an.
Dann war der Zielbogen endlich erreicht. Beim Ausstieg war ich völlig Baff, als mal wieder (wie schon in Wischer) Stefan von den Hasselanern neben mir aus dem Wasser lief. Ich wusste, dass wir ähnlich schnell schwimmen konnten, hatten uns nur diesmal beim Start nicht gefunden, dafür dann immerhin mitten auf dem See. Wir wechselten einpaar Worte und trennten uns dann im Wechselgarten.

Beim Landgang war ich laut Info der 28. Soweit schonmal nicht schlecht. Da ich in Wischer auf dem Rad nur minimal schneller war als Stefan und er mich zum Schluss beim Laufen überholte, wollte ich ausreichend Abstand auf dem Rad gewinnen und sammelte schon auf den ersten Metern zwei Leute ein. Wie erwartet kamen mir die Rövers als erstes entgegen, knapp dahinter Franzi, Maik und Dirk. Noch ein paar weitere Leute dahinter und dann die nächste Überraschung. Ich war schon an der Wendemarke und auf dem 15. Kurz hinter mir ein paar verfolger und auch Stefan, dicht gefolgt von Ronnie und auch Armin. Etwas weiter hinten dann auch Haiko, Linda und Anja. Ich behielt meinen Vordermann noch im Blick und versuchte dran zu bleiben.
Ab der Hälfte der zweiten Runde wurde dann auch überrundet, so dass es etwas dichter wurde. Meinen Vordermann hatte ich aus den Augen verloren, die Platzierung war nicht mehr auszumachen, wohl auch weil ich wegen dem mittlerweile wehenden Windes nicht mehr ganz so oft nach vorne schaute. An der Wende der dritten Runde dann wieder eine Frau vor mir. Nächste Überraschung: Ich überrundete hier niemanden, sondern hatte zu Franzi aufgeschlossen (In meinen bisherigen Wettkämpfen wäre das undenkbar gewesen). Ich konnte beim Überholen sogar noch ihr schickes Rad bewundern zog dann aber auch gleich davon. Mein Abstand zu Stefan hatte sich dann doch endlich vergrößert, so dass ich mir schonmal die Chancen für die Laufstrecke ausrechnete.
Wieder zurück in Arendsee packte mich der Übermut. Getreu dem Motto "Never Run A Changing System!1" Beschloss ich die Schuhe heut am Rad zu lassen (Immerhin Premiere für mich). Jetzt bloß nichts falsch machen. Ich schluppte kurz vor dem Markt heraus und lief barfuss durch die Wechselzone. Es lief wie am Schnürchen.

Knapp hinter der Zeitmessung überholte mich Holger Rothenberger um gleich darauf wie auf rohen Eiern die Treppe herunter zu tapsen. Ich zog wieder an Ihm vorbei und konnte mich Schritt für Schritt absetzen. Vor mir tauchte Tony Hebsacker auf und ich beschloss ruhig zu ihm aufzulaufen. Als ich endlich Zeit hatte um auf meine Uhr zu schauen gab es noch eine Überraschung für mich. Dort stand ein Schnitt von 4 min/km und es lief sich sehr angenehm. Bestimmt stören die Bäume das Signal... Ich behielt das Tempo bei. An der ersten Getränkestelle konnte ich dann auch zu Tony aufschließen. Von hinten näherten sich Schritte.
Ich zog an Tony vorbei und Jens Eckhardt wiederum an uns beiden. Ich blieb an Ihm dran. Das Tempo lag bei 3:55 min/km. Auf Dauer zu viel für mich, aber wer weiß was noch kommt. Auf der langen offenen Wiese bei Zießau sah ich dann in der Ferne einen weiß/rot/grünen Einteiler. Hierher hatte sich Maik also verlaufen. Ich hielt den Abstand auf Jens bei etwa 30 Metern das Tempo war wieder bei 4:04. Als es kurz vor dem Strandbad die Hügel hinauf ging nutze Jens einen Wadenkrampf sich nach mir umzusehen. Aha! Erste Schwächeanzeichen oder nur eine Finte? Weiter dran bleiben.
Wir zogen an Maik vorbei. Ich versuchte Ihm zu deuten, dass knapp hinter uns noch ein Ebendorfer sei, was vermutlich nur als Wörtergullasch bei Ihm ankam. Es ging auf die letzten Meter, so hoffte ich zuimindest. Doch der Weg zog sich noch einmal unendlich lang. Dann endlich bei den Kaskaden würde sich zeigen, ob Jens überzogen hatte und ich nocheinmal vorbei zeihen könnte. Er war schnell um die erste Ecke und mir aus dem Blick, als ich dann endlich den Berg hoch war, hatte sich sein Abstand mehr als verdoppelt. So ein Mist, wer hat ihn so schnell da hoch getragen? Ohne Verfolger lief ich weider mit meinem "heutigen" angenehm-fordernden Tempo von 4:04 als 8. ins Ziel. Gaaanz knapp unter meinen erhofften Zeitziel!1! Einen Schluck Wasser später machte Maik den 9. Platz in der Gesamtwertung für sich klar.
Haiko lies noch einen Moment lang auf sich warten und machte mit seinem 34. die Teamwertung komplett. Knapp dahinter folgten auch Ronny (43.) und Armin (52.). Bei den Frauen verpasste Anja mit dem 4. Platz leider das Treppchen, gefolgt von Linda auf Rang 11.

Nachdem sich alle verpflegt hatten kamen wir nicht um die vielen Massageliegen drumherum und genossen die aktive Regeneration. Eine Vorort auswertung der Ergebnisse bescheinigten mir sowohl eine gute Radzeit, sowie auch eine für mich fast unglaubliche Laufzeit (in Rückblick auf Havelberg). Maik freute sich sehr über seinen 2. Platz in seiner AK, ich konnte daneben mit einem 3. PLatz glänzen.
Da an dem Tag noch ein anderes großes Event auf dem Plan stand und es leider keine Altersklassenehrung gab, hatten es die meisten dann recht eilig wieder abzureisen und machten sich daran ihre Kinder einzusammeln.

Fazit: Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommen von irgendwo schnelle Beine her.

Christian Huth, 14.08.2012

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
HavelbergbergbergbergbergbergbergbergAntwortenAntworten
  [23714 Ansicht(en)]  [2 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 05.08.2012]
  
Am Samstag den 28.07.2012 versammelten sich wieder einige Triathleten in Havelberg um beim 6. Hafentriathlon bzw. 3. Havelhammer zu schwimmen, radeln und laufen. Der Wettbewerb in Havelberg läuft außerhalb der Landesligawertung und trotzdem fanden einige USCler den Weg in den Norden von Sachsen-Anhalt (ein freies Wochenende wäre ja auch langweilig). So machten sich Christian D., Markus und Andreas am Hafentriathlon und Katja, Manuel, Christian H. und ich am Havelhammer zu schaffen.
Der Havelhammer startete bereits um 9.00 Uhr daher war frühes Aufstehen angesagt. Bereits 2 Stunden vor dem Start trafen wir in Havelberg ein, so dass die Startvorbereitung sehr entspannt ablief. Bis Manuel so 12 min vor dem Start in einer brutalen Gelassenheit mit der Frage um die Ecke kam: „Hat jemand ´ne Pumpe dabei?“ Äh ja, aber im Auto. Naja, der Mann hat Siegchancen, da soll es ja nicht an der Luft für die Reifen scheitern. Also im Laufschritt die 300 m zum Auto und zurück. Gott sei Dank wurde für den heutigen Wettkampf ein Neoverbot ausgesprochen, wenn ich den schon angehabt hätte, wär´s lustig geworden.
So, auf zum Start, der wegen der allgemeinen Hektik um 10 min verschoben wurde. Na toll. Gestartet wird schwimmend. Also alle rein in die Brühe und die ca. 50 m bis zur Startlinie zum leichten Einschwimmen nutzen. Katja und ich kamen gerade am Starterfeld an, da kam vom Bootssteg ein verlegenes „Und los“. Das war´s jetzt? Scheinbar. 1500m im Hafenbecken und in der Havel liegen jetzt vor uns. Wenn Maik seine Artikel schreibt klingt das ja immer irgendwie so: „Start - neben mir Jörg, knapp vor mir Martin Fischer, andere Seite Peter Altner, daneben Franzi …..“. Da kommt schnell mal ein halbes Dutzend Namen zusammen. Damit hab ich jetzt ein Problem. Da wo ich schwimme herrscht Anonymität. Ein bisschen wie im Fahrstuhl. Keiner spricht mit irgendwem und man duldet sich so nebenher. Und nach dem Namen fragen um einen Artikel im Maik-Style zu schreiben, will man ja auch nicht. Also das eigene Tempo finden und durch. Ich habe sehr schnell meinen Rhythmus gefunden und kam auch ohne Neo wirklich gut klar. Ab der zweiten Boje konnte ich sogar noch eine Schippe drauflegen und das Tempo erhöhen. Der letzte Teil des Schwimmens ging dann relativ schnell vorbei, da hier in der Havel mit „Rückenwind“ geschwommen wurde. Ca. 200 m vor dem Ausstieg plötzlich ein bekannter Kopf. Mein Schwager. Hautfarbene Mütze und weiße Brille, gut zu erkennen. Den hol ich mir noch. Vollgas. Am Ausstieg bin ich wirklich einen Platz vor Ihm. Super. Ich freu mich wie Bolle und da seh ich noch etwas erfreuliches (für mich): ein USC Anzug. Christian H. schlägt direkt vor mir auf die Zeitnahmetafel. Der Wechsel läuft solide. Christian huscht hinter mir durch und ging ca. 10 sec. vor mir auf die 66 km Radstrecke. Es galt nun 3 Wenderunden zu durchfahren. Gleich zu Beginn einer jeden Runde erfährt jeder Sportler warum Havelberg, Havelberg heißt. Das mit der Havel hatten wir ja schon, jetzt kam der Berg. Kein Brocken oder Kyffhäuser aber halt ein kleiner Berg. Oben angekommen, heißt es erstmal hinlegen und auf dem Rad gemütlich machen, schließlich dauert die Radtour heute etwas länger. Die ersten 11 km bis zur Wende laufen wirklich sehr gut. Obwohl oder vielleicht gerade weil ich nicht mit 100% Vollgas fahre. Es ist schließlich der erste Triathlon der über die Olympische Distanz hinaus geht und da weiß man ja nie, was mit einem so passiert (den Satz bitte für nachher merken). Vor und hinter den Wendepunkten wurde es natürlich immer interessant da man sehen konnte wo sich die anderen so aufhalten und Wendepunkte gab es heute 5 Stück. Als erstes kamen mir Jörg Röver und Manuel nebeneinander entgegen. Manuel war gerade am Überholen und somit auf dem Weg an die Rennspitze. Die beiden hatten schon einen guten Vorsprung auf den Drittplatzierten. An fünfter Stelle erkannte ich Thomas Röver. Etwas näher zur Wende kamen wir erst mein Schwager und kurz dahinter Christian entgegen. Ca. 1 min hat Christian mir bis hierher abgenommen. Mann o Mann, schnell unterwegs die beiden. Aber nicht beirren lassen. Nach der Wende dauert es nicht lange, bis mir Katja das erste Mal entgegenkam. Sieht wie immer locker aus auf dem Rad und ist trotzdem verdammt schnell unterwegs. Ca. 4 min. lag Sie zu diesem Zeitpunkt nur hinter mir. Auf dem Rückweg Richtung Havelberg gab es dann etwas Gegenwind. Zusammen mit der leicht ansteigenden Topografie bewirkte er, dass der Rückweg deutlich anstrengender war.
An den folgenden Wenden sah ich, dass Manuel seinen Vorsprung, erst noch mit Jörg Röver, dann irgendwann ohne ihn, gegenüber dem Restfeld ausbaute. Ich sah, dass Christian mir immer mehr enteilte und mir am Ende der Radstrecke über sechseinhalb Minuten aufgebrummt hatte. Ich sah auch, dass Katja sich mit der 2. besten Radzeit der Frauen auch auf den 2. Gesamtplatz der Frauen vorgeschoben hatte. An einer Wende rief ich ihr zu „zweite Frau“. Ansonsten zog sich das Feld sehr weit auseinander, so dass ich eigentlich die meiste Zeit allein vor mich hin fuhr. Nach der letzten Wende ging es noch einmal 11 km Richtung Havelberg. Auf halber Strecke kommt mir auf einmal jemand entgegen der verdammt schnell unterwegs ist. Das kann doch nicht sein, wieso fährt so einer hinter mir. Auf einmal kommen noch mehrere sehr schnelle Leute und dann wird mir klar: der Hafentriathlon wurde ja um 11.00 Uhr gestartet und die Athleten sind jetzt mit auf der Strecke. Und ganz vorn mit dabei, ca. an 5 Stelle, Christian D. Gut zu erkennen mit weißem Helm und Teamkleidung. Dann wird es bald richtig voll. Teilweise in Dreierreihen kommen mir die Sportler entgegen. Leider konnte ich Markus und Andreas zu diesem Zeitpunkt nicht im Feld erkennen (das lag aber auch daran, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht einmal wusste, dass die beiden am Start sind).
In der Wechselzone angekommen merkte ich schon, dass die Beine nicht mehr ganz frisch waren. Aber das muss ja auch so sein. Also Laufschuhe an und los. Mit mir aus der Wechselzone Thomas Vetter von den Gaensefurthern. Mit ihm bin ich in den letzten Wettkämpfen öfters zusammen vom Rad gestiegen. „Hier hat einer die Heizung angelassen“ sagt er zu mir beim Verlassen der Wechselzone. Wo er Recht hat, hat er Recht. 30 Grad und Sonne satt. Nicht mein Wetter. Als erstes geht es wieder den Berg hinauf wie beim Radfahren. Gelaufen werden 5 Runden á 3,3 km, d.h. 5 mal den Berg hoch. Was mit dem Rad noch gut funktionierte, tut beim Laufen schon echt weh.
Nach ca. 1 km laufe ich immer noch neben Herrn Vetter und meine Beine haben sich langsam an die neue Bewegung gewöhnt. Plötzlich meldet sich mein Magen. Ein paar krampfartige Schmerzen und Übelkeit überfallen mich. Was wird das jetzt? Kurze Zeit später verlasse ich die Strecke, um mich hinter einem Busch zu übergeben. Das stand aber nicht im Plan. Zum Ende der ersten Runde wiederholt sich das Schauspiel noch einmal, nachdem ich versucht hatte, ein Gel zu mir zu nehmen. Mein Magen hat aber nur den Retourschein ausgefüllt und die Sache wieder hoch geschickt.
Am Ende meiner ersten Runde lief ich an der Wechselzone vorbei und in diesem Augenblick kam Markus auf die Laufstrecke. Ich begrüßte ihn und er fragte wieviel ich noch muss. „Noch vier“ war meine Antwort. Kurz danach, wiedermal am Berg, schoss Andreas an mir vorbei. Ich sagte brav „Guten Tag“, aber ich glaub beim Wort Tag war er schon außerhalb der Hörweite, so schnell flitze er den Berg hoch. Markus und Andreas waren ganz schnell nicht mehr zu sehen und der Rest meines Rennens ist schnell erzählt: der Energielevel war voll runter, der Magen hat jede Aufnahme verweigert, daraus folgt langsames Traben (ganz langsam). Ich glaube ich wurde von Bäumen überholt. Naja aber getreu dem Motto „ DNF is no option“ quälte ich mich irgendwie ins Ziel - fertig.
Manuel hatte seine Rennen natürlich schon längst beendet und kam nach 03:17:36 als Gesamtsieger ins Ziel und verteidigte seinen Titel souverän vor Thomas und Jörg Röver vom MTC. Wie ich später erfahren habe, ging es Manuel nach dem Zielstrich nicht ganz so toll. Bei der Siegerehrung sah er aber wieder gut aus. Also nochmal herzlichen Glückwunsch zu dieser wirklich Wahnsinnsleistung bei diesen Wetterverhältnissen. Auch Christian H. drehte unbeirrt seine Kreise um das Hafenbecken und wurde im Ziel mit einem hervorragenden Gesamtplatz 14 und dem 3. Platz der AK-Wertung belohnt. Seine Zielzeit 03:41:36. Auch hier Hut(h) ab vor der Leistung, ganz besonders weil auch Christian ein paar Energieversorgungsprobleme hatte. Die Getränke, die vom Veranstalter gereicht wurden waren schon sehr, sagen wir mal, inhaltsschwach.
Unterdessen tobte im Frauenrennen eine Schlacht um die Podiumsplätze. Platz 1 war so gut wie vergeben an eine Athletin aus der Schweiz. Sie zog vorne auf und davon. Katja ging als 2. Frau auf die Laufstrecke und hatte die gesamte erste Runde damit zu tun den richtigen Rhythmus zu finden. Die erste Runde war dementsprechend etwas langsamer. So wurde sie hier von einer Athletin überholt. Katja konnte den Abstand aber relativ klein halten. Ab der zweiten Runde kam der Motor dann aber richtig zum Laufen und ab da soll es laut eigenen Aussagen sogar Spaß gemacht haben!!??? Spaß hin oder her, Anfang der zweiten Runde wurde Katja von einer Starterin aus München überholt, die an diesem Tag im Laufen nicht zu halten war. Damit war Katja auf den vierten Platz zurück gefallen. Aber die Läuferin aus der ersten Runde war noch in Sichtweite. Und in der vierten Runde war es soweit. Mit einer sehr konstanten Laufleistung (und Spaß !!??) über die 16,5 km, überholte Katja die Läuferin wieder und nahm ihr noch 1,5 min bis ins Ziel ab. Und so kam Sie nach 04:17:45 als 3. Frau gesamt und 1. in der AK-Wertung ins Ziel. Da bin ich wiedermal stolz auf meine Frau. Herzlichen Glückwunsch.

Zum Rennverlauf der drei USCler beim Hafentriathlon kann ich natürlich wenig sagen. Ich weiß nur, als ich ins Ziel kam standen Markus, Andreas und Christian D. nebeneinander ca. 10m hinter der Ziellinie mit einem kühlen bierähnlichen Getränk in der Hand und sahen aus wie frisch von der Kur. In dem Moment dachte ich nur „Jungs ihr habt alles richtig gemacht, bei dem Wetter war der Hafentriathlon und ´nen Bierchen die bessere Wahl“. Aber die Ergebnislisten zeigen ja, dass die drei nicht zum Spazierengehen in Havelberg waren. Christian ist wie so oft ganz vorn dabei und wird in 01:16:09 hervorragender gesamt 10. und 2. in der AK. Andreas belegt einen, wie ich finde, sehr starken 19.Platz im Gesamtklassement und kommt mit 01:19:56 als 4. seiner Altersklasse über den Zielstrich. Auch Markus zeigt mit 01:24:18 eine tolle Leistung und wird 38. im Klassement und 6. der Altersklassenwertung. Herzlichen Glückwunsch an die Drei.
Na dann bis zum nächsten Jahr wenn es wieder heißt: einmal durch die Havel und achtmal den Berg hoch in Havelbergbergbergbergbergbergbergberg.


Jan Albrecht, 03.08.2012

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  Daumen nach obenRe: Havelbergbergbergbergbergbergbergberg 
   
Toller Tag, super Leistung, prima Manuel, mal wieder souverän vor dem MTC und der Beitrag kurz und kappknappknappknappknapp...

Christian Damboldt, 05.08.2012

  Smiley dem der Kopf qualmtRe: Havelbergbergbergbergbergbergbergberg 
   
Deinen Begrüßung am Berg habe ich noch gehört. Eine verbale Reaktion war mir aber in dem Moment nicht möglich, weil mir alles weh tat. Ich versuchte aber noch meine Hand zum Gruß anzuheben... Als ich in der brütenden Hitze an dir vorbei lief, dachte ich mir nur: Mein Gott, die "Havelhammer"-Triathleten müssen fast dreimal soviel durch diese Hitze laufen wie ich - das ist doch Folter. Übrigens gab es vor Beginn des Hafentriathlons eine negative Überraschung für Christian D. An der Anmeldung erfuhr er, dass der Wettkampf ausgebucht ist. Das war sehr schlecht, denn er hatte sich nicht vorangemeldet. Man setzte ihn auf eine Warteliste - an achter Stelle. Wir fragten uns aber, wie die Veranstaltung ausgebucht sein kann. Am Vortag standen ca. 125 Athleten in der Meldeliste; das Teilnehmerlimit lag bei 170. Also bedeutet das, dass sich über 50 Sportler vor ihm nachgemeldet hatten. Wir hielten das beide für unwahrscheinlich... Somit ging ich zunächst alleine in den Wechselgarten um meinen Platz einzurichten. Als ich wieder heraus kam, kam mir aber Christian mit seiner "Ausrüstung" entgegen. Es waren wohl plötzlich doch noch Plätze frei geworden. Und wenn ich mir jetzt die Ergebnisliste anschaue, dann komme ich bei weitem nicht auf 170 Starter, selbst wenn ich jeden Staffelstarter einzeln zähle. Naja, Havelberg und sein Zeitnahme-Team, das passte noch nie so ganz... ...auf nach Arendsee... P.S.: Ist Katja mit ihrem dritten Platz nicht auch Landesmeisterin geworden? Denn die beiden Ersten waren doch nicht aus Sachsen-Anhalt.

Andreas Schulz, 03.08.2012

 
 
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Da wir direkt nach dem Wettkampf in den Urlaub fahren wollten, sollte das große Packen schon sehr früh beginnen. Um den ganzen Stress wieder loszuwerden, wollte ich pünktlich in Braunsbedra eintreffen und legte die Abfahrt auf 8 Uhr fest. Es kam aber etwas anders, so dass vor Ort nicht mehr viel Zeit blieb. Ein paar Meter rollen reichte gerade aus, um Schaltung und Bremsen zu testen. Start heute mit Neo, bei so einer kurzen Strecke. Mir war gleich klar, großen Vorsprung werde ich nach dem Schwimmen nicht haben. Einzige Möglichkeit etwas rauszuholen war vom Start an sprinten. Das klappte auch die ersten Meter recht gut. Vorne wirbelten die Füße von Martin Fischer, ich kurz hinter ihm. Es ging ein paarmal hin und her, aber ich blieb dran. Ich war nicht sicher, wie lange er noch in diesem Tempo schwimmt. Der Puls kletterte, Unsicherheit. Dranbleiben bis nichts mehr geht oder gleich reißen lassen. Ich entschied mich für das Letztere, wollte ja nicht japsend zusehen, wie die anderen vorbei schwimmen. Bis zur ersten Boje waren es nur noch ein paar Meter. Ich schwamm jetzt mein Tempo, mal sehen wie lange. Nach der zweiten Boje war neben mir immer noch keiner. Wo waren die anderen? Dicht hinter mir oder bin ich ein Stück entkommen? Der Landgang brachte Gewissheit. Ich sah Peter Altner 4 - 5m hinter mir, gefolgt von einer Gruppe aus ca. 6 Schwimmern. Wieder reinflitzen und nochmal Tempo machen, sonst bleiben die alle dran. Wo war eigentlich Jörg, der musste doch auch irgendwo sein. Keine 50m weiter tauchte er dann neben mir auf, er hatte wohl auf die zweite Runde gesetzt. Ich blieb dran, leider war da jetzt auch jemand an meinen Füssen. Die müssen doch abzuhängen sein, ich versuchte wieder nach vorne zu schwimmen, keine Chance. Dann eben schnell wechseln. Ich sprintete den Berg hoch, Jörg fluchte hörbar, er dachte wohl, er sei der Gruppe entkommen. Der Wechsel klappte gut, zusammen stiegen wir auf unsere Räder. An der Einfahrt zum Parkplatz musste ich allerdings schon wieder feststellen, dass ich einfach ein wenig zu langsam Rad fahre. Erst Jörg dann Grammi, immer versuchte ich noch mal Tempo zu machen, doch der Puls stieg gleich und die Beine wurden schwer. Die langgestreckten Anstiege taten ihr Übriges und wollten nicht enden. Bis zum letzten Anstieg waren dann auch alle Schwimmer meiner Gruppe vorbei. Auf der Abfahrt wollte ich wieder aufschließen, doch der starke Gegenwind wirkte meiner Hangabtriebskraft entgegen. In der Gruppe vor mir überholten sie sich jetzt gegenseitig. Ist ja nicht verboten, spart aber auch Kräfte. Der nächste Anstieg lag mir besser, aber der Abstand blieb. In der nächsten Ortschaft war die Truppe allerdings nicht mehr zu sehen und ich musste allein nach dem Weg fragen. Wozu waren da überall Feuerwehrleute, sollten die etwa den Weg weisen? Anscheinend ja, als ich schon die Hauptstraße weiter fahren wollte, pfiff mich einer von ihnen zurück. So ein Mist, ein kleines Handzeichen Sekunden vorher hätte genügt. Eventuell sollte man beim nächsten Mal ein paar Wegmarkierungen vornehmen. Nach der ersten Runde überholte Dirk, auch er hatte noch zwei Fahrer im Schlepptau. Leider kamen jetzt wieder die Anstiege, wenigstens in Sichtweite sollten sie bleiben. Kurz vor dem Wechsel blockierten Radfahrer die Straße, fuhren neben einander oder mittig auf der Fahrbahn. Erstaunt stellte ich fest, „die hatten ja auch eine Startnummer“. Das waren mal „Jedermänner“ im Sinne des Wortes. Ich bog ab, sie mussten noch eine Runde. Jetzt kam meine Lieblingsdisziplin, das Laufen. Schnell in die Schuhe und los, ich flitzte aus dem Wechselgarten. Ich trabte den leichten Anstieg hoch, hinter mir schon die nächste Gruppe. Warum waren heute alle in Gruppe unterwegs? Ich muss das Radfahren trainieren. Der schnellste überholte bei km 1. Kein Beinbruch, ich war ja heute auch schnell unterwegs. Dachte ich, noch bevor es wieder bergab ging, waren drei weitere Läufer vorbei. Dann überschlugen sich meine Beine, ich war schneller als ich laufen konnte. Eigentlich habe ich jetzt so langsam mit Christian gerechnet. Stattdessen, kaum von der Straße runter, überholte Holger. Ich biss nochmal ordentlich, doch bis zur Wechselzone klafften da schon 20-30 Meter. Anfang der zweiten Runde sah ich Anja vor mir. Motivation genug, um zu ihr aufzulaufen. Auf der langen staubigen Strecke war ich dann an ihr dran. In der Kurve zuvor hatte ich schon Christian gesehen, also noch mehr Tempo. Ich lief an Anja vorbei, letztes Mal war sie noch schneller, heute war ich dran ;-). 30 Meter vor uns lief Senta, auch sie war gut unterwegs. Dann musste ich mir aber doch ansehen, wie Christian vor mir das steile Stück hinunter sauste. Zum Glück war er der einzige, der mich auf der zweiten Runde noch einholte. Trotz einiger Überholungen, war ich heute sehr zufrieden mit meiner Laufleistung. Selbst Christian konnte mir nicht mehr so leicht davonlaufen. Auf der Straße hatte ich sogar den Eindruck, ein Stück aufzuholen. Ich spurtete bis ins Ziel, der nächste 9sec. hinter mir, das hat sich mal gelohnt. Mit einer Melone in der Hand setzte ich mich neben Christian, da lief auch schon Christian Huth ins Ziel. Schon machten wir uns Hoffnungen auf eine gute Punktzahl, leider waren die Merseburger und Gänsefurther knapp vor uns. Damit gibt es wieder mal 17 Punkte für uns. Andreas Schulz und Markus Wirth ließen auch nicht lange auf sich warten und kamen mit guten Zeiten ins Ziel. Nur Armin hatte vergessen, seinen Sattel nach dem Transport wieder hochzustellen und brauchte auf dem Rad etwas zu lange. Er trudelte kurz vor Anja ins Ziel. Die wiederum lag knapp vor Katrin Ronge, einer starken Läuferin vom MTC. Damit sicherte sie sich den vierten Platz insgesamt und bekam wie immer eine Medaille. Die nächste USC – Athletin war dann Senta. Sie startete beim Jedermann und konnte sich einen schönen Pokal für den zweiten Platz abholen. Linda und Nadine komplettierten das Damenfeld. Zeiten und Wertungen sind schon im Netz unter TVSA.



Maik Köhler, 24.07.2012

 
 
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Da wir direkt nach dem Wettkampf in den Urlaub fahren wollten, sollte das große Packen schon sehr früh beginnen. Um den ganzen Stress wieder loszuwerden, wollte ich pünktlich in Braunsbedra eintreffen und legte die Abfahrt auf 8 Uhr fest. Es kam aber etwas anders, so dass vor Ort nicht mehr viel Zeit blieb. Ein paar Meter rollen reichte gerade aus, um Schaltung und Bremsen zu testen. Start heute mit Neo, bei so einer kurzen Strecke. Mir war gleich klar, großen Vorsprung werde ich nach dem Schwimmen nicht haben. Einzige Möglichkeit etwas rauszuholen war vom Start an sprinten. Das klappte auch die ersten Meter recht gut. Vorne wirbelten die Füße von Martin Fischer, ich kurz hinter ihm. Es ging ein paarmal hin und her, aber ich blieb dran. Ich war nicht sicher, wie lange er noch in diesem Tempo schwimmt. Der Puls kletterte, Unsicherheit. Dranbleiben bis nichts mehr geht oder gleich reißen lassen. Ich entschied mich für das Letztere, wollte ja nicht japsend zusehen, wie die anderen vorbei schwimmen. Bis zur ersten Boje waren es nur noch ein paar Meter. Ich schwamm jetzt mein Tempo, mal sehen wie lange. Nach der zweiten Boje war neben mir immer noch keiner. Wo waren die anderen? Dicht hinter mir oder bin ich ein Stück entkommen? Der Landgang brachte Gewissheit. Ich sah Peter Altner 4 - 5m hinter mir, gefolgt von einer Gruppe aus ca. 6 Schwimmern. Wieder reinflitzen und nochmal Tempo machen, sonst bleiben die alle dran. Wo war eigentlich Jörg, der musste doch auch irgendwo sein. Keine 50m weiter tauchte er dann neben mir auf, er hatte wohl auf die zweite Runde gesetzt. Ich blieb dran, leider war da jetzt auch jemand an meinen Füssen. Die müssen doch abzuhängen sein, ich versuchte wieder nach vorne zu schwimmen, keine Chance. Dann eben schnell wechseln. Ich sprintete den Berg hoch, Jörg fluchte hörbar, er dachte wohl, er sei der Gruppe entkommen. Der Wechsel klappte gut, zusammen stiegen wir auf unsere Räder. An der Einfahrt zum Parkplatz musste ich allerdings schon wieder feststellen, dass ich einfach ein wenig zu langsam Rad fahre. Erst Jörg dann Grammi, immer versuchte ich noch mal Tempo zu machen, doch der Puls stieg gleich und die Beine wurden schwer. Die langgestreckten Anstiege taten ihr Übriges und wollten nicht enden. Bis zum letzten Anstieg waren dann auch alle Schwimmer meiner Gruppe vorbei. Auf der Abfahrt wollte ich wieder aufschließen, doch der starke Gegenwind wirkte meiner Hangabtriebskraft entgegen. In der Gruppe vor mir überholten sie sich jetzt gegenseitig. Ist ja nicht verboten, spart aber auch Kräfte. Der nächste Anstieg lag mir besser, aber der Abstand blieb. In der nächsten Ortschaft war die Truppe allerdings nicht mehr zu sehen und ich musste allein nach dem Weg fragen. Wozu waren da überall Feuerwehrleute, sollten die etwa den Weg weisen? Anscheinend ja, als ich schon die Hauptstraße weiter fahren wollte, pfiff mich einer von ihnen zurück. So ein Mist, ein kleines Handzeichen Sekunden vorher hätte genügt. Eventuell sollte man beim nächsten Mal ein paar Wegmarkierungen vornehmen. Nach der ersten Runde überholte Dirk, auch er hatte noch zwei Fahrer im Schlepptau. Leider kamen jetzt wieder die Anstiege, wenigstens in Sichtweite sollten sie bleiben. Kurz vor dem Wechsel blockierten Radfahrer die Straße, fuhren neben einander oder mittig auf der Fahrbahn. Erstaunt stellte ich fest, „die hatten ja auch eine Startnummer“. Das waren mal „Jedermänner“ im Sinne des Wortes. Ich bog ab, sie mussten noch eine Runde. Jetzt kam meine Lieblingsdisziplin, das Laufen. Schnell in die Schuhe und los, ich flitzte aus dem Wechselgarten. Ich trabte den leichten Anstieg hoch, hinter mir schon die nächste Gruppe. Warum waren heute alle in Gruppe unterwegs? Ich muss das Radfahren trainieren. Der schnellste überholte bei km 1. Kein Beinbruch, ich war ja heute auch schnell unterwegs. Dachte ich, noch bevor es wieder bergab ging, waren drei weitere Läufer vorbei. Dann überschlugen sich meine Beine, ich war schneller als ich laufen konnte. Eigentlich habe ich jetzt so langsam mit Christian gerechnet. Stattdessen, kaum von der Straße runter, überholte Holger. Ich biss nochmal ordentlich, doch bis zur Wechselzone klafften da schon 20-30 Meter. Anfang der zweiten Runde sah ich Anja vor mir. Motivation genug, um zu ihr aufzulaufen. Auf der langen staubigen Strecke war ich dann an ihr dran. In der Kurve zuvor hatte ich schon Christian gesehen, also noch mehr Tempo. Ich lief an Anja vorbei, letztes Mal war sie noch schneller, heute war ich dran ;-). 30 Meter vor uns lief Senta, auch sie war gut unterwegs. Dann musste ich mir aber doch ansehen, wie Christian vor mir das steile Stück hinunter sauste. Zum Glück war er der einzige, der mich auf der zweiten Runde noch einholte. Trotz einiger Überholungen, war ich heute sehr zufrieden mit meiner Laufleistung. Selbst Christian konnte mir nicht mehr so leicht davonlaufen. Auf der Straße hatte ich sogar den Eindruck, ein Stück aufzuholen. Ich spurtete bis ins Ziel, der nächste 9sec. hinter mir, das hat sich mal gelohnt. Mit einer Melone in der Hand setzte ich mich neben Christian, da lief auch schon Christian Huth ins Ziel. Schon machten wir uns Hoffnungen auf eine gute Punktzahl, leider waren die Merseburger und Gänsefurther knapp vor uns. Damit gibt es wieder mal 17 Punkte für uns. Andreas Schulz und Markus Wirth ließen auch nicht lange auf sich warten und kamen mit guten Zeiten ins Ziel. Nur Armin hatte vergessen, seinen Sattel nach dem Transport wieder hochzustellen und brauchte auf dem Rad etwas zu lange. Er trudelte kurz vor Anja ins Ziel. Die wiederum lag knapp vor Katrin Ronge, einer starken Läuferin vom MTC. Damit sicherte sie sich den vierten Platz insgesamt und bekam wie immer eine Medaille. Die nächste USC – Athletin war dann Senta. Sie startete beim Jedermann und konnte sich einen schönen Pokal für den zweiten Platz abholen. Linda und Nadine komplettierten das Damenfeld. Zeiten und Wertungen sind schon im Netz unter TVSA.



Maik Köhler, 24.07.2012

 
 
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Von 9.00 bis 17.00 Uhr Triathlon in WischerAntwortenAntworten
  [24135 Ansicht(en)]  [3 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 13.07.2012]
  
Los ging es mit dem Kindertriathlon, wir schickten Oskar ins Rennen. (er wollte auch :-) ) Die ehrgeizigen Eltern statten ihn letzte Woche noch mit Tri-Speed und Klettverschlussturnschuhen aus. Dazu noch ein paar Tipps zum Schwimmstart, auch der Wechsel wurde geprobt. Jetzt ging`s los, ein Schwimmer vorne weg dann eine kleine Gruppe, in der auch Oskar schwamm. Als 7ter aus dem Wasser, als 3ter auf dem Rad, super Wechsel. Auf dem Mountainbike ließ er dann nur wenige vorbei. Den Laufkilometer absolvierte er in 4:35, so schnell möchte ich auch mal sein. Inmitten von 12 und 14 jährigen wurde er 10ter insgesamt. In der AK TM8 erhielt er die Goldmedaille als Lohn für die Mühe. Als stolze Eltern hätten wir uns jetzt in den Biergarten setzten sollen. Aber Ossi will Fußballer werden und so ist noch kein Generationswechsel in Sicht, da werden wir jetzt mal wieder selbst beim Olympischen starten.
Zweite Disziplin Olympischer Triathlon
Ja, so eine Betreuung ist nicht ohne und die eigene Vorbereitung wird etwas hektischer. Startunterlagen holen und beim Zieleinlauf jubeln, Einchecken und Siegerehrung, zum Glück war das nicht unser erster Start. Beim Schwimmen dann wollte ich die gute Leistung der Vorwoche bestätigen und etwas Vorsprung heraus holen. Der Schwimmstart war sehr unübersichtlich und ich ein wenig nervös. Rechts von mir die Truppe vom MTC angeführt von Jörg, links war ein noch schnellerer Schwimmer, ich spurtete hin. Auch Jörg sah das und wechselte zu uns herüber, zwischen der ersten und zweiten Boje setzten wir uns ein paar Meter vom übrigen Feld ab. Er wollte unbedingt vor mir schwimmen, also ließ ich ihn. Was die beiden vor mir nicht wussten, ich aber schon ahnte, war, dass an der 3ten Boje die 16jährige Lena aus Thomas Bradlers Mixstaffel jetzt auf der Außenbahn überholte. Ähnlich wie am Kyffhäuser sollte sich das Tempo auf der zweiten Runde noch verschärfen. Unsere Gruppe streckte sich, doch ich konnte bei Jörg dranbleiben. Auf dem Rückweg wollte ich auch mal Tempoarbeit leisen, doch es war kein vorbeikommen. So sparte ich die paar Körner für den Wechsel. Auf die Gefahr hin, dass er mir das übel nimmt, überspurtete ich Jörg beim Rauslaufen, wechselte schnell und erfüllte mir den Traum als erster Einzelstarter auf dem Rad zu sein. Danke Jörg!
Lena hatte gut 1:30 min. raus geschwommen, so konnte Thomas mit Vorsprung Losfahren. Die zweite Staffel war nicht ganz so schnell, zudem war die Radfahrerin sehr nett und ließ uns beim Radaufstieg vor. Auch hier ein Dankeschön. Dann ging‘s los, auf der Anhöhe nach Wischer wurde sich nichts geschenkt. Hinter Wischer setzte sich aber Jörg an die Spitze, ich versuchte ihn nicht zu weit entkommen zu lassen. Insgesamt war das Radfahren nicht so leicht wie gedacht. In Arnim wurde ich dann von den Verfolgern Grammi und Ulf gestellt. Ich rechnete schon mit einigen anderen doch die ließen bis zur dritten Rund auf sich warten. Genaugenommen hat es nur Dirk wieder geschafft mich noch abzufangen. Noch ein paar Überrundungen, auch Anja war leider dabei, die lange Schwimmstrecke war schuld. Kurz vor dem Wechsel ein sichtbar angeschlagener Thomas, Krämpfe plagten ihn, Glücklicherweise nahte die Ablösung. Der Lauf durch den Wechselgarten war allerdings auch nicht ganz ohne. Kaum hatte ich die Schuhe an, traf die Verfolgermeute ein. Auch Christian war dabei. Er hatte wieder einen tollen Radsplitt (1:09:19) und eine super Schwimmzeit hingelegt. Am abwechslungsreichsten war das Laufen, nicht zuletzt weil das Feld jetzt an mir vorbeilief :-( , leider. Bis Km 1 schien ich uneinholbar zu sein, Toralf (Staffel) hätte sich das „Häng dich dran“ sparen können, denn die leichten Anstiege machten mir gehörig zu schaffen. Christian ließ nicht lange auf sich warten, im folgte Torsten in einem höheren Tempo. Der erste Ebendorfer war somit vorbei, aber noch blieb die Hoffnung. In Arnim ein paar aufmunternde Worte von Steve. In der zweiten Runde kamen ein paar Läufer dazu. Von weitem sah ich dann schon Nadine, ich brauchte aber bis zur nächsten Verpflegungsstation, bis sie mir zurief, dass sie sich schon auf meinen Bericht freue. Dirk Selle war auch gerade zur Stelle, allerding mit höherem Tempo und der Meinung: „Maik so wird das nichts“. Wie schon in Tangermünde, sollte er wieder recht behalten. Keine 500m weiter war Kurti zur Stelle, gleich wurde mir bewusst: „Der startet ja seit dieser Saison auch für Ebendorf“. Wie immer schaute er zu mir rüber, nur um zu schauen ob`s mir gut geht. Es ging mir gut, nur war ich nicht willens schneller zu laufen. Kurz vor dem Getränkestand der alles entscheidende und vernichtende Schlag der Ebendorfer, Holger neben mir auf der Überholspur :-(. Er war mit genügend Wut im Bauch gestartet, man hatte ihn letzte Woche am Kyffhäuser beim Schwimmen disqualifiziert. Angeblich hatte er in der ersten Schwimmgruppe schwimmend eine Boje ausgelassen. Allerdings passte seine Schwimmzeit nicht dazu. Das nur nebenbei. Zu allem Überfluss folgte in seinem Schatten Jürgen Kuhne und wie sollte es anders sein, gleiche AK wie wir. Jetzt brauchte ich erst mal eine Cola. Wer kam da noch, wenn ich keinen mehr vorließ blieb die Minimalchance. Ich schaute mich um, sah zwei vom MTC Runner`s Point. Die sind in der ihrer ersten Runde, also keine Gefahr. Meine Cola wurde mir hinterher gebracht, die Standbetreuerin gab alles. Genüsslich kippte ich sie hinter. Den Zeitverlust wollte ich jetzt mit einer Temposteigerung wettmachen, das klappte auch, keiner überholte mehr. Ich schaffte sogar selbst eine Überholung, allerdings nur den Läufer, der sich schon die ganze letzte Runde vor mir her schleppte und auch noch eine vor sich hatte. Nach dem Zieleinlauf lief ich gleich weiter ins Wasser hinein, dass tat gut. Der Sprecher kündigte Christian Huth an, hatte auch er mich noch fast eingeholt. Zacki, Haiko und Armin komplettierten unsere Herrenmannschaft. Unsere Damen Linda, Anja und Nadine wurden in dieser Reihenfolge 5te, 6te und 7te. Ich mach‘s mal kurz, denn es folgt noch der Jedermann. Steve`s 7ter, Christians 9ter und mein 17ter Platz reichten heute nicht für 19 Punkte. Wär ich nur zwei, drei Plätze besser. Denkbar knapp wurden die Ebendorfer hinter dem MTC Tageszweiter. Der MTC ist damit auch der alte neue Landesligasieger. Wir aber werden weiter um die Plätze kämpfen.
Dritte Disziplin Jedermann
Das war nicht geplant, aber beim Nachrechnen der Ergebnisliste, ist die Biergartenstimmung bei mir endgültig verflogen. Was tun? Armins Sohn Max startete beim Jedermann und wir wollten noch solange dableiben. Zuschauen ist auch nicht gerade meine Stärke, Zeit für Energienachschub fand ich auch. 12 € sind ja nicht die Hürde, eher schon das Unverständnis der anderen. Allerdings wurde das Kopfschütteln gleich mit Erwartungshaltung verbunden wurde. Was denken die sich, in 3 Wochen ist Halbdistanz an der Müritz, da kann man doch heute schon mal was testen. Ich bemühte mich zu erklären, dass ich auf keinerlei Platzierung aus war. Zudem sind beim Jedermann immer auch Spezialisten z.B. Schwimmer unterwegs. Jedermann heißt nicht, dass hier nur blutige Anfänger, Untrainierte und dergleichen starten. Zugegeben schon etwas verrückt, auf keinen Fall weiter zu empfehlen, aber durchaus mal interessant zu erfahren wie der Körper so reagiert.
Beim Schwimmen ging es dann auch wesentlich härter zur Sache als zuvor. Ich verpasste die ersten drei und prügelte mich stattdessen an der Boje. Beim Rauslaufen wurde auch gleich über mich ab gelästert. Ah da kommt er endlich (möchte Anja mal als fünfte beim Jedermann sehen). Eye Maiki zwei Frauen sind schon vor dir weg (wer mich kennt, weiß, dass die Frauenmasche bei mir sowieso nicht zieht). Eine von ihnen erwischte ich noch beim Wechsel, die andere nach dem ersten Radkilometer. Ich lag auf Platz drei. Allerdings war diese Position mit großen Schmerzen im Oberschenkel erkämpft. Genau das richtige für mich, neben dem schlechten Laufen muss ich auch noch die Weicheimentalität ablegen. Richtige Leistung war nicht abrufbar und dass nur zwei Fahrer kurz vor Ende überholten, hat mich dann doch schon erstaunt. Beim Wechsel in die Laufschuhe, erst mal hinsetzen, es sollte nicht der schnellste Wechsel werden. Andreas Schulz lief gerade in den Wechselgarten. Auf der Laufstrecke war es dann erstaunlich angenehm, ich lief leichtfüßig und dachte schon ans Überholen. Dieser Zustand hielt genau bis zur schattigen Verpflegungsstelle. Der Sprecher dort überlegte gerade, ob er mich nicht schon irgendwie von vorhin kannte. Andreas überholte „Du bist verrückt“. Das stimmt, aber was soll´s, jetzt muss ich bloß noch ins Ziel. „Tee oder Wasser“ rief der kleine Junge am Stand in Arnim. „Nüscht“ japste der neben mir, „ich hätte gern eine Cola“ sagte ich. „Cola ist alle“ sagte der Kleine. Ich nahm Tee, hm schön süß. Die Standbetreuerin erkannte mich jedoch sofort wieder. In Panik rief sie ungefragt „Cola, Cola“ und spurtete schon los. Für diese Herzlichkeit musste ich einfach anhalten. Nach dem ersten Schluck lief Marissa vorbei, „Hey du willst mich wohl überholen“ rief ich, wohlwissend, dass ich es sowieso nicht ändern konnte. Glückwunsch an dieser Stelle für Platz eins. Die Cola hauchte mir erneut neues Leben ein. Kurz vor dem Ziel wurde ich nochmals überholt. „Maik nochmal alles“ so Grammi mit Kind im Arm. Wie auf Kommando spurtete ich nach vorne, dass passte dem anderen aber nicht. Naja der Versuch war’s wert. Im Ziel dann 20 Sekunden hinter mir, Micha. „Wollte dich nicht demütigen, ein kleiner Sprint“, ha wer’s glaubt ;-). Mit 1:11:40 verpasste Sandra um nur 71 Sekunden das Treppchen, dennoch ist der Gesamtplatz 41 von 150 Startern bemerkenswert. Auch Max finishte in 1:17:40 seinen ersten Jedermann mit Bravour und kam auf Platz 95 ein.
Fazit: Ich muss mehr Schwimmen trainieren und dann noch mal 3 min. extra rausholen. Dann habe ich meine Gegner im Sack und kann obendrein beim Laufen 1 min. zusätzlich rumtrödeln. ;-)



Maik Köhler, 10.07.2012

  Antworten
  staunender hellblauer SmileyRe: Von 9.00 bis 17.00 Uhr Triathlon in Wischer 
   
...und ich glaubte schon, dass ich schneller als Micha geschwommen bin... Naja, wenigstens weiß ich jetzt, dass ich beim Wechsel nicht zu den Langsamsten gehöre. Micha, wir können uns ja das nächste Mal im Wechselgarten nebeneinander stellen, dann führe ich dir meinen Wechsel mal vor :-) Da ich ähnlich wie Maik vom Sport nicht genug bekommen kann, fuhr ich am Sonntag nach Taucha zum swim and run. Dort durfte ich mir dann von Triathleten aus der 2.Bundesliga eindrucksvoll zeigen lassen, dass das was ich mache nicht Schwimmen und Laufen ist, sondern Planschen und Joggen.

Andreas Schulz, 13.07.2012

  gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene AchseRe: Von 9.00 bis 17.00 Uhr Triathlon in Wischer 
   
Maik, du hast dich prima geschlagen auf beiden Strecken. Hut ab vor deiner Leistung. Beim Jedermann hatte man den Eindruck, dass hier "Nicht-nur-Volkssportler" starten (-; Es wurde getreten und gedrängelt was das Zeug hielt beim Schwimmstart. Als ob es hier um viel Geld ginge... Hat aber trotzdem viel Spaß gemacht. Irgendwie macht so ein Einteiler wohl doch ne Menge aus und spart Zeit, musste ich festsstellen. So kam Andreas Schulz kurz nach mir aus dem Wasser, wechselte aber 1min früher auf das Rad, mal abgesehen davon, dass ich fast vergessen hatte, meine Startnummer umzuschnallen und ich dafür auf das Schlimmste vom Sprecher und den Kamprichtern angebrüllt wurde, als würde ich kurz vor der Disqualifikation stehen...

Michael Kauert, 11.07.2012

  Daumen nach obenRe: Von 9.00 bis 17.00 Uhr Triathlon in Wischer 
   
... hm, Vorsprung beim Schwimmen gibst nach Marki mit zusätzl. Auftriebskörpern, also mehr Einheiten bei Pizza Hut/ all you can eat - das hat dann auch den Vorteil, dass du dich beim Laufen nicht extra Bemühen musst zum Trödeln - quasi eine winwin Situation!

Christian Damboldt, 11.07.2012

 
 
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Dem Streuselkuchen auf der Spur …AntwortenAntworten
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Am 1. Juli standen einige Triathleten vor der Wahl ... Kyffhäuser oder Wanzleben?? Einige entschieden sich für die Berge, andere fürs Spaßbad! So auch Alice, Annett, Elisa, Andreas, Matthias mit Anhang und ich.
Ich kannte das ja schon vom letzten Jahr, gestartet wurde in vier Wellen. So konnte ich Annett und Elisa noch zum Schwimmen begleiten, bevor ich gegen 12 selbst ins relative warme Nass durfte. Gleich nach dem Start zogen jedoch die drei Männer auf meiner Bahn davon. Hallo? Bin ich sooo langsam? Nein, versuchte ich mich zu beruhigen, die anderen sind halt ein bißchen schneller. Ich versuchte dranzubleiben und blieb nicht weiter als 1 Bahn zurück. Der Wechsel aufs Rad lief auch gut. Im Vergleich zum Vorjahr hielt sich das Wetter, die Sonne war zwar noch etwas schüchtern, aber dafür regnete es nicht. Auf der Radstrecke blies mir der Wind hauptsächlich schräg von vorn entgegen, in welche Richtung ich auch fuhr. Egal, treten, treten, treten. Unterwegs begegnete mir dann auf der Gegengeraden ein leicht abgekämpft aussehender Matthias, der in der Welle vor mir gestartet war. Was war da los? In der zweiten von zwei Radrunden wurde es langsam leer auf der Strecke. Ich hoffte nur nicht Letzte zu sein. Aber als ich dann auf die Laufstrecke wechselte, kamen mir doch Zweifel. Denn, ich war in der ersten von zwei Runden, die anderen, die noch unterwegs waren, garantiert schon in der zweiten von zwei … Auf der zweiten Runde guckte ich dann um mich. Niemand zu sehen. Aus dem Stadion hallte schon fröhlich Musik herüber und ich lief und lief. Plötzlich überholte mich jemand! Jetzt aber dranbleiben, sonst bin ich wirklich Letzte! Ah, ich schaffte es nicht. Mit allerletzter Kraft schleppte ich mich ins Stadion, auf die Schlussrunde. Der Stadionsprecher gab bekannt, dass nun Nadine Klooooß auf dem Weg zum Ziel war. Ich heiße nicht Klooooß!!! Wenige hundert Meter vor dem Ziel hörte ich anfeuernde Rufe der MalleDiven Annett und Elisa. Ich gab noch einmal Gas und flog mit wehendem Haupthaar durchs Ziel. Die Belohnung … na was wohl? STREUSELKUCHEN ;o)
Am Ende sahnten wir alle ab, ein Funktions-Shirt , ein Startnummernband, Kuli, Schlüsselband und für einige Medaillen: Alice – 1. Ihrer AK und 3. Gesamt, Andreas – 1. AK, Nadine 1. AK
Auch die anderen haben gut durchgehalten. Es war ein toller Tag, einige nutzten das Spaßbad noch einmal zum Planschen und zum Rutschen, weswegen ich auch beinahe die Siegerehrung verpasst hätte.


Nadine Kloss, 06.07.2012

 
 
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Wasserschattenschwimmen, Hochziehen lassen am Berg und Aufholen beim LaufenAntwortenAntworten
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Wenn man die Überschrift liest, könnte man denken: „Nichts getan und trotzdem im Ziel gelandet“. Aber ganz so einfach war es dann doch nicht. Der Kyffhäuser Triathlon ist schließlich der anspruchsvollste Olympische der Landesliga. Traditionell meldeten sich aber gerade die USC- Triathleten überdurchschnittlich zahlreich an. So stellten sich Linda, Senta, Zacki, Sucki, Christian, Steve, Ole, Haiko und ich der Herausforderung.
Schwimmen
Für viele eine Überraschung, Neoverbot. Ich hatte insgeheim schon auf diese Möglichkeit gesetzt, da der Stausee ja flach ist und sich somit in wenigen Tagen schnell aufheizen kann. Neben dem Hallentraining war ich letzte Woche zweimal draußen geschwommen, wohlgemerkt ohne Neo bei so 17 bis 18°C. Dagegen war der See in Kelbra geradezu warm, für mich ideal. Schwimmstart, wie immer hier, erst mal ein paar Hechtsprünge. Sucki und Martin Fischer schwammen schon rechts neben mir, an meiner linken hechtete Ulf. Irgendwie war der See aber tiefer als 2011 und ich musste auch in den Schwimmstil wechseln. Die beiden Schwimmer waren dann auch gleich weg und zu meiner rechten tauchte Thomas auf, ein Stück weiter dann,schwamm er dann vor. Ulf war nicht mehr zu sehen, war ich zu schnell? Nur nicht zu früh verausgaben, Maik! Rechts jetzt Jörg, ach was „Dranbleiben!“. Thomas machte Tempo und kurz vor der Boje ließ ich auch Jörg vorbei. Links tauchte Franzi auf, ich wusste also was jetzt kommt. Als Franzi vorne war, wurde unsere Gruppe deutlich schneller, Thomas wechselte an ihre Füße, wieder „Dranbleiben“. Aber Franzi war etwas zu schnell, Jörg startete noch einen Versuch die Lücke zu schließen, der Abstand blieb aber. Die zweite Boje war erreicht, ein Schwimmer aus Wurzen mischte auch noch mit, machte auch Tempo. Ich war jetzt hinten, biss mich fest, fasst in Thomas seine Füße hinein. Ich vermied es lediglich, an seinen Füssen zu ziehen. Als es flacher wurde ärgerte ich ihn noch etwas mehr und hechtete vorbei, so war ich wenigstens beim Landgang nicht letzter der Gruppe. Nach hinten schauen brauten wir nicht, der Vorsprung war quasi spürbar. Hechtend holten wir im flachen Wasser jetzt auch Franzi wieder ein. Jörg und oder der Wurzener schlossen die Lücke. Auf dem Weg zu Boje war ich hinter dem Sachsen, der aber wurde auf einmal langsamer, ich etwas links von ihm. Der Steg links war gleich zu Ende und die Wellen werden gleich einsetzen, Thomas war jetzt schon auf Höhe meines Vordermanns. Achtung, wenn der jetzt reißen lässt! Also zurückfallen lassen, um dann in den Wasserschatten von Thomas zu wechseln. Zu seinem Leidwesen, denn ich begann wieder ihn zu malträtieren. Ein paar Schläge und Hiebe weiter, hörte das Geplänkel auf. Franzi, Jörg, Thomas, ich und der Sachse so die Reihenfolge in Richtung Ausstieg. In bewährter Manier mogelte ich mich im Flachen nochmal an Thomas vorbei, sprintete zu Zeitnahme und löste kurz hinter Jörg mit ihm zeitgleich als 4-ter aus. Die Zeiten waren zwar nicht so toll, die Strecke aber auch 100 bis 200m länger. Ein wenig schneller als unsere Gruppe war da nur Martin Fischer der spätere Sieger. Vor ihm war Sucki, mit fast unerreichbaren 4 Minuten Vorsprung auf uns, schon längst über alle Berge. Na, nicht ganz alle. Er hatte sich nämlich um weitere nicht wenige Meter verschwommen. Wie ihm das bei dieser Strecke gelang, muss er euch dann selbst erklären. Angeblich war die Brille schuld, kann ja nicht jeder so einen „Fernseher“ wie ich tragen.
Für mich war das das beste, abwechslungsreichste und spannendste aller Schwimmrennen bei einem Triathlon, wenn auch etwas auf Rechnung von Thomas. Er kann mich aber ansonsten ganz gut leiden und witzelt ja schließlich auch ganz gerne mal auf meine Kosten. Bei Gelegenheit werde ich dann mal ein Bier ausgeben, sozusagen als Schmerzensgeld.
Rad
Ich wechselte extrem schnell, aber was baumelte da an meinem Lenker? Oh nein, mein Startnummernband. Also Rad wieder reinstellen, Nummernband anlegen und los. Der Wurzener und Jörg waren schon enteilt, Franzi auf dem Weg zur Straße gestellt und vor mir Thomas. Schön mal zu sehen, dass solch Topleute wie er, die Radschuhe auch nicht an die Füsse zaubern. Ich war schon besohlt, blieb aber hinter ihm, denn der erste Berg war nicht weit weg. Nochmal durchpusten und dann den Anstieg hoch. Ich wollte mich wieder festbeißen, was mir zunächst auch gelang. Nach der dritten Kurve tauchte Franzi wieder auf, „In Dresden gibt es viele Berge zum trainieren“. Wie schön dachte ich und versuchte das Tempo zu halten. Sie machte aber unerbittlich Druck, was auch Thomas bemerkte und seinerseits wiederum schneller wurde. Für mich zu viel des Guten, so zogen die beiden davon. Ich werde auf der Abfahrt schon wieder ran rollen, doch bis dahin war es noch ein Stück. Ich schaute mich mal um, keiner da. Steve hatte mich im letzten Jahr schon hier gekascht, immerhin, so tröstete ich mich waren die Verfolger noch nicht ran. Die erste Abfahrt war zu kurz, immerhin rückte Franzi näher. Noch eine Kurve, dann vorbei. Schon wieder ein kleiner Hügel, schon wieder Franzi. Steinthaleben ließen wir hinter uns. Auf dem Weg nach Badra wirbelte mir das Kampfrichtermotorrad ein Portion Staub in die Augen. Auf der längeren Geraden ließ ich Franzi hinter mir. Ich machte Druck und es schien als ob Thomas wieder näher rückte. Die Freude darüber war nur sehr kurzlebig, denn kurz vor Badra ging es wieder hoch. Ich versuchte das große Blatt, immer schön dranbleiben. Hinter der Ortschaft nochmal raus aus dem Sattel, ausruhen erst auf der Abfahrt zum Stausee erlaubt. Man kann da auch schneller Runterfahren, aber vor zwei Jahren ging ich da fast über die Planke, so was bleibt hängen. An den Zuschauern vorbei, Jubel. Auf dem Flachstück nahm ich etwas raus, verschnaufen und ein Schluck Zaubertrank aus der kleinen weißen Flasche mit dem roten Deckel. An der Kreuzung Kelbra unterhielten sich zwei Motorradfahrer, dummerweise genau in der Kurve. Ich musste stärker bremsen, weiter außen vorbei. Das kostete mich mindestens 3 Sekunden. Die langgezogene Steigung vor dem eigentlichen Berg war auch nicht gerade die Stelle an der ich Boden gut machte. „Wutsch, Wutsch“ meine Scheibe war es nicht, Ulf nahte. Nebenbei bemerkt ist die Wahl des Hinterrades am Berg so eine Sache. Für mich war die Scheibe wohl die beste, erstens die paar Gramm mehr spielen bei mir keine Rolle, zweitens gibt es keinen „Ausruhkranz“ auf der Kassette. „Sehr gute Schwimmzeit, Maik“, Anerkennung von Ulf gibt es sonst nur nach dem Rennen. „Zieh mich mit hoch“ entgegnete ich. Die ersten Kehren zeigten, dass Ulf wirklich einen Sog auf mich ausübte. Ich besann mich auf die Bergfahrtechnik, die mir auch auf den Bergetappen von Malle half. Ein Stück weit nach der Hälfte zog der Ebendorfer Torsten Schulz vorbei, meine eigentliche Schwimmgruppe war komplett und ich noch dabei, fast auf dem Kyffhäuser. Gedanken der Selbstzufriedenheit, aufwachen Maik du bist noch nicht im Ziel! Ulf schickte sich gerade an Torsten zu folgen, ich schaffte es nicht dranzubleiben. Meine Motivation war dahin, ich drehte mich wieder um, wieder keiner da. Stupide stapfte ich weiter. Dann vor mir ein Fahrer. Wer war das denn? Keine Startnummer, nur ein Freizeitsportler auf der Sonntagsrunde, er fuhr sehr gemütlich und ich vorbei. Hinter jeder Kurve vermutete ich jetzt das erlösende Schild Abzweig zum Kyffhäuserdenkmal zu sehen. Dann endlich die Abfahrt, Franzi hat mich nicht mehr eingeholt, auch Steve und Christian waren noch nicht zu sehen. Wieder war ich mit mir zufrieden. Knapp war es dennoch, Franzi sagte mir später, dass sie bis auf 10 Meter ran war. Temporeich ging es runter, bei Google waren es 1,7km bis zur S-Kurve. Auf die wollte ich vorbereitet sein, im letzten Jahr kam mein Rad durch eine Notbremsung an dieser Stelle zum Schlingern. Die Kurve kam 400m zu früh, ich bremste 70/30, es funktionierte zu gut, ohne Schlingern. Ich hatte leider etwas zu stark gebremst und musste aus dem Sattel. Auf der nächsten Abfahrt spürte ich schon den nächsten Verfolger im Nacken, mal sehen wie lange der sich meine Eierei so anguckt. Vor der scharfen Kurve nach Steinthaleben sprintete er vorbei und bremste scharf. Es war Dirk, mein Glück, da ich seine Abfahrkünste schon auf der Tour de Hell den Brocken herunter bewundern konnte. Nun brauchte ich nur seiner Linie folgen. „Nur“ bedeutete aber auch, sehr hohes Tempo, bis auf 82 km/h trieb er seinen Drahtesel voran. Nach der Ortschaft verlor ich dann aber doch an Boden, kämpfte aber bis Badra darum ihn nicht aus den Augen zu verlieren. Hinter Badra am kurzen Anstieg konnte ich dann schon Sucki von weitem her sehen. Er ging mit einer Minute Vorsprung auf die Laufstrecke, das müsste doch zu machen sein.
Laufen
Wieder wechselte ich schnell. Martin Fischer hatte gerade seine erste Runde absolviert und war uneinholbar. Am Trinkstand war man mit einschenken beschäftigt und rechnete so gar nicht mit mir. Ich hatte aber Durst, hielt an und suchte mir einen Becher mit Wasser. Sucki war noch zu sehen, ihn wollte ich einholen und spurtete los. Auf der ersten Geraden rückte ich dann langsam ein Stück näher an ihn heran. Ich tippte auf die dritte Runde, da wollte ich bei ihm sein. Nach der Kehre sah ich Steve durchs Tor laufen, oh nein das dauert kein zwei Runden, dann hat er mich schon. Wie gut, das er zu meinem Team gehört. Kurz vor der Zeltplatzeinfahrt war er dann auch schon bei mir. Hä, wie schnell war der den gesprintet. Aber nein, es war Christian der wohl schon in der Kurve hinter mir lief. Am Eingang der Wechselzone trafen sich dann gleich 5 USC Athleten. Sucki hatte schon sein Rundengummi, wir drei Verfolger waren auf dem Weg dorthin und Zacki wechselte gerade. Christian und Steve hatten den Turbo eingeschaltet und nicht zu halten. Zacki drückte kurz von hinten, von der Seite, zog mich noch ein Stück, um mir dann wegzulaufen. Dabei flitzte ich doch schon und da ich auf Sucki Boden gut machte blieb ich bei meinen Tempo. In der dritten Runde wurde es richtig schwer, nicht nur das feucht warme Klima drückte, sondern auch Sucki. Sozusagen auf die Tube, er wurde schneller. War ja klar, auf dieser Strecke hat man den Gegner gut im Blick. Auch er hatte bemerkte, dass ich nur langsam näher rückte und gab seinerseits nochmal alles. „Zur Strafe, dass du mich beim Schwimmen geschlagen hast, überrunde ich dich jetzt“ tönte Thomas herüber. Er lief seine letzte Runde und an uns vorbei. Wart mal ab Bursche, wenn ich erst laufen kann. Nachdem vorletzten Gummiholen hielt auch ich nach möglichen Rivalen Ausschau. Hm keiner zu sehen. Mein Focus galt wieder meinem Vordermann, jetzt holte ich wieder auf. An der letzten Wende überholte Franzi. „Das ich das in dieser Saison noch erleben darf“ war ihr Kommentar zu meiner Lauferei. Von ihr angestachelt mimte ich jetzt den Haile. Nach 15 Metern schon merkte ich jedoch, dass lange Schritte mächtig weh taten und ich ihr Tempo unmöglich durchhalten konnte. Schade denn sie war ruck zuck auf Suckis Höhe. Vielleicht schaffe ich den auch noch so, ging es mir durch den Kopf. An der Einfahrt war dann aber klar, es wird nicht reichen. Das Ziel war fast erreicht, lautes Japsen von hinten. Nochmal Tempo. Nach dem Wendepunkt sah ich das Unheil. Keine 5m hinter mir nahten Rodrigo und noch ein anderer Läufer. S… der ist in meiner AK. Sprint, die Hölle, der Oberschenkel zwackte. Letztes Jahr musste ich genau an dieser Stelle, 30 Meter vor dem Ziel wegen eines Krampfes im Zielsprint sogar anhalten und nun schon wieder das gleiche Schicksal? Dirk rief von der Seite „Maik gib alles, lass dich nicht einholen“. Zu spät, Rodrigo flitze vorbei, keine Chance Anjas Zieleinlauftechnik anzuwenden.
Im Ziel fühlte ich mich aber eher als Sieger, hatte ich es doch endlich geschafft, in allen Disziplinen mein persönliches Maximum rauszuholen. Bessere gibt es immer. Muss man den wirklich vor der ersten Frau im Ziel sein? Muss man immer mit für Punkte in der Teamwertung sorgen? Wir waren doch Super, „19 Punkte“, der USC startet jetzt durch, einfach toll. In der Ergebnisliste las ich, dass heute Landesmeisterschaften waren. Äh, wie jetzt, dass hatte ich nicht auf dem Schirm. Dann auch noch zweiter hinter Rodrigo. Spätestens hier muss ich gestehen, man oder ich musste vor ihm sein. Blöde Motorradfahrer oder einfach mal eher umdrehen.


Maik Köhler, 03.07.2012

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  gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene AchseRe: Wasserschattenschwimmen, Hochziehen lassen am Berg und Aufholen beim Laufen 
   
Prima Leistung und wieder ein sehr schöner Lagebericht von der Wettkampffront.

Michael Kauert, 05.07.2012

 
 
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17. 6. 2012, 6.30 Uhr, immerhin 1,5h länger geschlafen als die 6 Tage zuvor, ich zu Anja: „Ich muss heute zum Hopfenlauf, heute ist mein Tag“. Ungläubig sah sie mich an, „Wie heute ist doch Geburtstagsbrunch und wir waren gestern erst in Bergwitz“. „Nein“ sagte ich „für mich ist heute Lauf, ich bin in Form“.
Schließlich setzte ich mich durch und versprach brav um 12.00 Uhr nachzukommen. Ein paar kurze Dehnübungen, eine Banane, die Trinkflasche gefüllt, rauf aufs Rad und ab nach Schackensleben. Ich meldete für 6,4km, das musste reichen, der Rundkurs war schließlich anspruchsvoll. Außerdem sind Nebenstrecken für die Motivation ganz gut. Ich heftete mir die Startnummer an und quatschte erst mal mit den Leuten, die ich da so kannte. Es waren so einige, 4min. vor dem Start stellte Tom dann fest, dass ich ja keinen Transponder trage. Ach ja, den brauche ich wohl noch. Nun aber schnell, den Start wollte ich nicht verpassen.
Die Startlinie war breit und ich stand ganz rechts. Nur nicht in die zweite Reihe abdrängen lassen, ich wollte Bestzeit. Dann ging es los. Ich suchte Britta, die Lehrerin von Oskar, sie startete auch über 6,4 km und wenn ich einen guten Tag erwische, laufe ich ihr Tempo. Sie rannte weit vorne ungefähr auf Position 20. Man, macht die Tempo, aber irgendwie schaffte ich es in ihre Nähe, das Tempo jetzt schon Hölle. Was hatte ich mir da nur gedacht, aber es lief und ich machte lange Schritte. Es ging einen schmalen Weg entlang, wenigsten konnte jetzt keiner überholen. Der erste Kilometer 4:10 min., heute geht was, halte durch Maiki. Jetzt wurde der Weg wieder breiter und das Tempo annehmbar. Britta sagte später, sie ist nur so schnell angegangen, um der Drängelei zu entgehen. Also bisher alles richtig gemacht. Dann ein Schnaufen, Sven, Toms Nachbar und meine AK. Vielmehr brauche ich nicht zu sagen, er vorbei, ich natürlich hinterher. Geburtstag ist nachher. Jetzt kam der erste Anstieg, Sven machte Tempo ich ließ mich hochziehen. Nun wieder runter, meine Oberschenkel und meine Füße brannten. Mir war das heute egal, Hauptsache die Zeit stimmte. Der zweite Hügel brachte die Entscheidung, Sven packte Meter für Meter zwischen uns. Eine kleine Gruppe mit Tom an der Spitze lief zu mir auf. Er läuft sonst viel schneller als ich, aber er hatte ja auch noch die zweite Runde vor sich. Ich biss mich fest, 2,4 km schaff ich jetzt auch noch. Der Rest war Kampf, ich blieb bis ins Stadion dran. Ein Läufer beschleunigte nun mächtig, aha auch ein 6,4 er. Schnaufend wie ein Pferd lief ich an Toms Gruppe vorbei, aber den Läufer vor mir schaffte ich nicht mehr.
26:55 min. und so richtig alle. Das hätte mal gestern so sein können. Gesamtplatz 13 und alle Frauen hinter mir, super. Sven wurde erster in der AK, mir fehlte nur eine Minute zu ihm. Einziger Wermutstropfen Platz 3 war der Läufer vor mir gewesen, aber ich war glücklicher als gestern mit Bronze.



Maik Köhler, 21.06.2012

 
 
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Mein Gefühl im Ziel war nicht so gut. Gelaufen wie eine Wurst, auf dem Rad schlechter als vor zwei Jahren und das mit meinem neuen Hinterrad. Nur Schwimmen war endlich mal wieder etwas schneller, obwohl auch hier noch 10-20 Sekunden drin waren. Die LM am Bergwitzsee ist eigentlich mein Wettkampf, nur heute ging nichts, jedenfalls nichts wie erhofft. Vielleicht weil ich seit gestern 40 bin, meinte Anja, doch das ist natürlich Quatsch.
So, genug gejammert, jetzt zum Rennen. In Bergwitz muss man gut wegkommen und dann durchhalten. Die erste Boje kam früher als gedacht, ich war an Thomas seinen Füssen dran, Puste OK alles super. An der zweiten Boje war ich dann etwas unaufmerksam und Thomas war eine Länge weg, dafür war Ulf neben mir. Ich versuchte noch mal nach vorn ran zu schwimmen. Ulf sagte später“ Ich dacht du wolltest mir wegschwimmen“. Ich hielt das Tempo jedoch nicht lange und Ulf war wieder neben mir. Die Lücke war noch da, doch ich wollte heute eigentlich Wasserschattenschwimmen. Na dann eben hinter Ulf, ja so ist es richtig nur keine Kräfte vergeuden. Zum Schluss tauchte links noch eine Schwimmerin auf und ich hatte etwas die Orientierung verloren. Ich schaute hoch, jetzt war sie hinter ihm. „Wir sollten mal Wasserschattenschwimmen üben!“ Egal weiter, nur noch eine Boje dachte ich und schwamm voll gegen die selbige. Schade Ulf, dieses Jahr kommen wir wohl nicht zusammen aufs Bild vom Wasserausstieg. Neo öffnen war auch nicht so einfach, da der kleine Hügel etwas Laufarbeit erforderte. Alles andere klappte top. Ich schob gerade mein Rad zum Ausgang, da rief der Sprecher „Steve Hellmann vom USC macht sich auf die Radstrecke“. Hä, wohnt Steve in Dresden neben einer Schwimmhalle oder was war hier los. Ich war doch sonst immer vor ihm. Langsam konnte ich nicht gewesen sein, denn ich sah gerade wie Grammi den Helm aufsetzte. Na dachte ich, der muss mich jetzt erst mal einsammeln. Auf den ersten Radmetern wusste ich, er wird es leicht haben. Beine schwer wie Blei, Gegenwind. Kurz vor der Brücke „Ah, er kann wieder Schwimmen“, so sein Kommentar. Die Brücke hoch, dranbleiben, der Fahrer vor uns kam näher. Auf der Abfahrt wurde der Abstand zu Grammi dann doch größer, nun ja, eigentlich normal und nicht weiter schlimm. Nur hatte ich das untrügliche Gefühl, etliche Trainingsausfahrten mit wesentlich mehr Druck gefahren zu sein. Dennoch schaffte ich es wenigstens an dem Vordermann vorbei und überholte auch die schnellste Schwimmerin. In der Ortschaft ein weiterer Fahrer in Schlagweite, nach der Kurve wäre er fällig gewesen. Doch dann ein Caravan auf der Strecke. Der vor mir hatte noch gute 50cm bis zum Bordstein. Die Ordner gaben dem Fahrer auch noch Anweisung weiter zu manövrieren, anstatt ihn rechts ranfahren zu lassen :-(. Ich schrammte am Bordstein entlang, puh das war mehr als knapp. Ich musste mich erst mal wieder fangen, hinter mir muss die Strecke wieder frei gewesen sein. Denn links neben mir setzte, zu allem Überfluss, auch noch das Mädel von vorhin zum Überholen an. Aber sie setzte eben nur an, wie lange sollte das so gehen, muss ich jetzt abbremsen um keine Strafe zu kassieren. Doch dann besann ich mich, Arsch hoch und erst mal Powern. Sie rief noch „He he“, war mir aber egal, mein Tacho schnellte auf einen hohen 40iger Wert der bis zur Wende hielt. Die wollte ich nicht nochmal sehen. Jetzt war ich gespannt, wer noch so hinter mir war. Als erstes fiel mir Steve auf. Wann hatte ich den denn überholt? Nein, der Sprecher musste ihn irgendwie verwechselt haben. Trotzdem, auf dem Rad sollte er mich natürlich nicht kriegen, Druck Maiki, Druck. Auch Christian war in Schlagweite, dann Zacki und Christian Huth, Andreas, Jan, Katja, Armin, Staffelfahrer Thomas, Anja und Linda. Zuviel geguckt, neben mir auf einmal eine Gruppe. Alle schön im Windschatten, wie ging das denn, waren da nicht zwei Motorräder. Startnummern waren auch nicht zu erkennen. Viel schneller als ich waren sie auch nicht, ich musste mich zurückfallen lassen, um aus der Box zu kommen. Pit wird es bestätigen können, er kam mir gerade entgegen und rief „Ihr Luschen“. Auch mein Vordermann war so fair und ließ Abstand. Auch er zählte die Gruppe an, die fuhren aber unbeeindruckt weiter. Peter Altner überholte mich jetzt, er setzte der Gruppe nach, hielt sich aber brav an den zulässigen Abstand. Bei mir lief es jetzt etwas besser und die Gruppe kam nicht von mir weg. An der Brücke gab ich noch mal alles und ließ einen der Lutscher, sowie meinen Vordermann stehen. Jetzt kam auch noch Jörg in Sicht, er hatte sich in Moritzburg ausgepowert und hatte heute wohl nicht mehr so den Punch. Von den dreien die vor mir in den Garten liefen, waren einer Peter und die anderen die Gruppenfahrer. Zählt man eins und eins zusammenzusammen, könnte man, aber ich möchte mich mit Schuldzuweisungen zurückhalten. Sportlich finde ich es aber keinesfalls, wenn einer direkt am Hinterrad klebt. Beim Laufen kam natürlich Jörg als erster vorbei, ich bemühte mich um lange Schritte. Kurz vor dem Wendepunkt war Steve dann ran und auch schon weg. Er sagte nichts, war auch besser so. Wusste ich doch selbst, dass ich heute zu langsam war. Am Ausgang der Wendeschleife dann schon Christian Huth, also muss unser anderer Christian schon dicht hinter mir sein. Ich versuchte schneller zu laufen, keine Chance, ich war jetzt schon platt. Andreas, Jan und Zacki sah ich auch noch. Vor Ende der ersten Runde kam die Schwimmerin von hinten, laufen konnte sie noch besser. Auf der Geraden feuerte Linda mich an, sie fuhr gerade ihre letzten Meter. Auch Anja war irgendwo in diesem Bereich, aber ihre Disziplin kam ja noch. Zweite Runde, wieder alle schön grüßen. Christian lief zu mir auf, sein Tempo war eigentlich annehmbar, doch auch hier zeigte ich keinen Mumm. Auch Dessauer Läufer hatten mich passiert, die werden wohl wieder vor uns sein. Als dann Holger Rothenberger auf dem letzten Km noch überholte war ich vollends down. Grammi und er waren in meiner AK und bei meinem Glück auch noch der eine oder andere. Geknickt lief ich ins Ziel, dass Kurti und Björn noch hinter mir blieben, war ein schwacher Trost. Abhaken und auf ein paar Mannschaftspunkte hoffen, immerhin war ich unserer Dritter. Mit einem Stück Melone in der Hand verfolgte ich nun den Einlauf der anderen USC- er. Dann Sachen packen und Bier ausgeben. Zwischendurch erlaubte ich mir einen Blick aufs Protokoll, meine Stimmung erhellte sich schlagartig. 30 Sekunden Vorsprung vor dem vierten der LM Senioren I, also Medaille. Nun mit besser Laune und Spendierhosen warten auf die Siegerehrung. Als erstes wurde die Staffel mit Sucki, Thomas und Robin geehrt, mit 58min. hatten sie eine Topleistung erbracht. Auch unser Mädchenteam mit Carmen & Co lag an erster Stelle. Für Linda gab es Silber, sowie Wurst und Brot. Steve erhielt Gold und Wein, neben ihm stand Jörg mit Silber, ein Bild was nur wenige Athleten vorweisen können. Auch Katja und Anja erhielten eine Goldmedaille, für Jan und mich gab es jeweils Bronze. In der Landesligawertung kam unser Team auf den vierten Platz und 17 Punkte. Ich hoffe, der Kyffhäuser bringt uns noch die Wende, denn mit 13,14,17 stehen wir noch nicht so gut da.
Am Sonntag bin ich übrigens in Schackensleben gelaufen (mit gefühlt doppelter Geschwindigkeit). Den Bericht stelle ich noch ins Forum.


Maik Köhler, 19.06.2012

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  Starklachender SmileyRe: Brot und Wurst, Wein nur für Sieger 
   
Ja, der Neo bringt es nochmal. Ich hoffe allerdings, dass das Wasser wärmer wird und wir ohne die Gummipelle starten können.

Maik Köhler, 22.06.2012

  Daumen nach obenRe: Brot und Wurst, Wein nur für Sieger 
   
Drei Tage nach dem Uni-Triathlon war das eine ganz schöne Quälerei, aber dafür lief es erstaunlich gut. Vor allem das Radfahren mit Jan hat mir gefallen - du hast mich gut gezogen :-) Allerdings wurde mir einmal mehr klar, dass ich unbedingt einen Neo brauche, da scheint noch einiges an Zeit drin zu sein. Am Samstag (23.6.) fahre ich übrigens nach Leipzig zum Swim and Run. Ich war im letzten Jahr schon dort und kann den Wettkampf nur empfehlen, denn gerade das Schwimmen im glasklaren Kulkwitzer See macht Spaß - und das sagt einer, der das Schwimmen vor jedem Triathlonstart verflucht...

Andreas Schulz, 21.06.2012

  Daumen nach obenRe: Brot und Wurst, Wein nur für Sieger 
   
Glückwunsch zur Geburtstagsbronze. Mit Silber klappts vllt. durch Bahntraining. Dienstags 18:00 Uhr Seiler Wiesen. Benötigt wird eine solide Laufbasis siehe bspw. Oles Runde um den Barleber beim Uni-Tri.

Christian Damboldt, 20.06.2012

  japanischer Smiley (gelb) mit HutRe: Brot und Wurst, Wein nur für Sieger 
   
Ihr wart wieder Klasse. Ich freu mich für Euch alle. Weiter so. Den dritten LL Platz schafft Ihr noch...

Michael Kauert, 20.06.2012

 
 
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Waren beim letzten Rennen noch zwei Ausfälle (Auto, Magen) zu verzeichnen, so wurde heute unser Team in so nicht erwarteter Form verstärkt. Als Christian mir vor dem Rennen steckte, das Haiko ab sofort zu unserm Team gehört, dacht ich gleich „Super Sache“. Hast wohl meinen Bericht vom letzten Kyffhäuser-Rennen nochmal durchgelesen oder haben sie dich auf Malle weichgeklopft? Also Haiko, auf alle Fälle „Herzlich Willkommen“ beim USC, wir wünschen dir viel Erfolg mit unserem Team. Weiterhin ist positiv, dass Christian Damboldt seine Knieprobleme abgeschüttelt hat und auch wieder starten konnte. Zacki, Jan, Armin und ich komplettierten das Männerteam. Die Frauen hätten mit Linda, Katja und Anja ein eigenes Damenteam melden können, ich glaube ein Novum für die Landesliga.
1000m Bergabschwimmen standen als erstes auf dem Programm. Meine Taktik war langsamer Schwimmen dafür schneller Wechseln und Radeln. Ich suchte mir gar nicht erst irgendwelche Füße oder sonst wen. Der Start klappte diesmal super, gedankt sei dem Kutter, welcher zusätzlich eingesetzt wurde. Vorne wurde ordentlich gestrampelt, ich schwamm ruhig mit langen Zügen. Kurz vor dem Ausstieg habe ich einen Schwimmer mit Deutschlandbadekappe vorbeigelassen, mehr Orientierung im Feld war nicht möglich. Nun etwas Hektik an der Leiter, dann zahlte sich das langsame Schwimmen aus. Der Wechsel flutschte in allen Belangen und ich war gut bei Puste. Als Elfter verließ ich den Umziehgarten.
Rauf aufs Rad und voll in den Gegner rein, ich weiß nicht wer es war, aber er stand plötzlich vor mir. An dieser Stelle nochmals, „Sorry, Sorry“. Ich saß so schnell auf dem Rad und hatte nicht damit gerechnet, dass dort jemand mit dem Einklicken seiner Pedale beschäftigt sein könnte. Weiter vorne ist so was eigentlich nicht üblich, da wird normalerweise barfuß angefahren. Also beim nächsten Mal wieder etwas schneller Schwimmen. So langsam kann ich aber nicht gewesen sein. Nach der scharfen Kehre zu Beginn war Franzi schon in Sicht und die üblichen Schwimmnachbarn auch noch nicht allzu weit weg. Aber erst mal hochfahren zur eigentlichen Radstrecke. Zwei, drei Plätze machte ich gut und wurde selbst noch von einem Fahrer überholt. Den wollte ich mir auf der Geraden wiederholen. Ganz vorne fuhr man mit ordentlich Schmackes und ich mühte mich, den Abstand zu verringern. Kurz, nein ganz kurz vor der Wende kam mir dann die Spitze entgegen. Grammi rief mir erstaunt irgendetwas Anerkennendes zu, trotz dieser Zusatzmotivation schaffte ich es nicht, noch weiter aufzuholen. Nach meiner Wende konnte ich mir dann einen ersten Überblick über die Verfolger verschaffen. Als erster war da, nach ca. 200m Jens Abraham. Nach weiteren 200m folgte der nächste, dann kam schon ein kleiner Pulk und kurz dahinter Christian. Später berichtete er mir, dass in dem Pulk wohl nicht ganz sauber gefahren wurde. Auch Zacki lag gut im Rennen und Haiko war mit aufholen beschäftigt. Jan konnte ich nicht registrieren, er hatte ja keinen so auffälligen Anzug an. Dafür aber Armin und dahinter die Mädels. Alle gut im Rennen. Kurz vor dem Kreisverkehr sah ich dann wie Jörg die Führung an Gammi abgab, ich hatte nach Zuschauerangaben bereits 1.45 min. Rückstand. Mein Tritt war nicht mehr ganz so kraftvoll und der Abstand nach vorn wurde größer. Auf der zweiten Runde wurde ich noch von Jens Abraham vom TLV überholt, ließ mich aber vorerst nicht ganz abschütteln. Vielmehr änderte sich allerdings nicht, eventuell werde ich beim nächsten Olympischen etwas mehr Gel einpacken, da ich auf den letzten Kilometern etwas langsamer wurde.
Fürs Laufen war es allerdings nicht das Schlechteste, etwas Tempo rauszunehmen. Doch bevor ich losflitzen konnte, musste ich noch in meine Laufschuhe. Eine reine Katastrophe, was in der Vorbereitung kein Problem war, schien jetzt nahezu unmöglich. Erst im Stehen, dann im Sitzen, dann wieder Stehen der Fuß wollte nicht in den Schuh. Hinknien war die Lösung, einen kleinen Krampfanfall wegatmen, es war vollbracht. Allerdings war bereits der erste Verfolger eingetroffen. Nun aber schnell, mit flottem Tempo lief ich los. Trotzdem dauerte es nicht lange und Steffen Rarek flitzte vorbei. Kurz vor der Wende passierten mich noch drei weitere Läufer mit einem Mordstempo. (38-39iger Zeiten) Ich wusste schon gar nicht mehr, wie schnell da vorne gelaufen wurde. Wie auch, unter den ersten 10 nach dem Radfahren war ich schon seit Arendsee 2010 nicht mehr. Trotzdem ließ ich mich nicht entmutigen, nach der Wendeschleife war dann das Sichten der Verfolger angesagt. Christian war nicht dabei und die aus der Radgruppe vor ihm auch nicht mehr. Also haben die mich gleich, schlussfolgerte ich. Es sollte jedoch bis zur Treppe dauern. Christian lief erst auf Mitte der zweiten Hinrunde vorbei, aber mit flottem Tempo und dass nach seiner Verletzungspause. Dann klatschte er mit dem entgegenkommenden Zacki ab, was ich im gleich tat. Zacki riss mich fast um, ich werde in Zukunft mit keinem mehr abklatschen. Ein Stück weiter kamen schon die Spitzenläufer, als erster Matze von Trimago, dann einer aus Halle und Jörg vom MTC. Nur noch eine halbe Runde, jetzt bloß keinen mehr vorbei lassen. An der Wendewasserstelle sah ich aber schon das nahende Unheil, drei oder vier werden es wohl noch an mir vorbei schaffen. Leider war auch Holger Rothenberger aus Ebendorf dabei, meine AK, so ein Mist. Ich versuchte dranzubleiben, aber der Abstand wuchs zunehmend. Auf der Gegengeraden war auch Haiko gut unterwegs, als dritter USC-Starter wichtig für die Punkte. Auch Katja und Linda sah ich unterwegs, nur Anja hat sich irgendwie immer in den Wendeschleifen versteckt. Kurz vor dem Ziel nochmal Spannung. Dachte nicht, dass die blöde Treppe nochmal zu meinem Vorteil wird. Da hat doch einer gewagt mich noch vor der Treppe zu überholen, aber nicht mit mir. Mit großen Schritten hinterher, oben schwere Beine. Aber mein Puls beruhigte sich sehr schnell und es gab kein Halten mehr. Ich stürmte vorbei und bekam sogar noch einen Endspurt hin. Keiner sollte mich jetzt noch einholen. Auf der Zielmatte dann ein Krampf, aber egal ich hatte fertig, Glücksgefühle, ein Tolles Rennen. Christian war als 22igster in 02:01:12 schon im Ziel, ich auf 26 (02:03:17) und Haiko (02:08:00) auf 38, mal sehen was die Ligawertung sagt. MTC, Halle und Dessau sind klar vor uns, wahrscheinlich auch Ebendorf, der TLV und die Gänsefurther. In dieser Saison wird es wohl sehr schwer werden, nun ja letztes Jahr waren Halle und Bernburg auch Streichergebnisse. Als 4. USCer gab Jan Albrecht einen guten Einstand auf Platz 50 in 02:11:45, dann kam Zacki auf 57 in 02:13:18. Armin erzielte mit 44:27 die zweitschnellste nein drittschnellste USC-Laufzeit und wurde 60igster (02:14:25). Da Anja (9.) in 02:26:00 immer jemanden für die Ziellinie braucht, lief sie noch zu Katja (8.) in 2:25:59 auf. Linda mit 2:34:46 komplettierte das Ergebnis.
Siegerehrung: Daumen hoch für Christian. Es gab eine Bronzemedaille in der AK, seine Freude darüber war einfach zu schön und der Neid der anderen groß. Auch Katja durfte sich über eine Bronzemedaille freuen. Fast schon obligatorisch, Silber für Anja. Am 16. sind Landesmeisterschaften am Bergwitzsee, mal sehen wer dann wieder oben steht.


Maik Köhler, 04.06.2012

 
 
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IM 70.3 Mallorca 2012AntwortenAntworten
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Der IM 70.3 in Alcudia und das ganze Drumherum waren wieder mal eine gelungene Sache. Bestes Wetter (bis zu 30 Grad) und gute Orga. Steve u. Haiko waren diesmal die beiden einzigen Einzelstarter.

Der in Top-Form befindliche Steve hat sich im Vergleich zum letzten Jahr sogar um einige Minuten verbessern können. Haiko zeigte im Vergleich zum Vorjahr eine nur um wenige Sekunden abweichende schnelle Zielzeit. Als Grund für die fehlenden Sekunden gab Haiko leichte Verzögerungen auf dem Swimsplit aufgrund eines Tsunami‘s an. Auf der noch vor Ort stattgefundenen Pressekonferenz wurde er trotzdem noch offiziell im USC aufgenommen – Herzlich Willkommen.

Die drei Winterspec…äh …ialisten Markus W., Christian D. u. Matthias C. haben kurzentschlossen auf einen gemeinsamen Relaystart (USC Masters) umgesattelt (A.d.R.: zum Erhalt der Motivation von Steve u. Haiko für die lfd. Saison wurde auf Einzelstarts verzichtet). Die drei erreichten prompt u. sensationell den 3. Platz von 50 Teams. Kurzes Statement von Markus dazu: „Jahrelanges antrainieren von zusätzlich Auftriebskörpern im Hüftbereich. Christian hat den Bergziegen die Trääänen in die Augen getrieben und Matze ist gelaufen wie Haile zu seinen besten Zeiten“ – danke Markus.


Christian Damboldt, 02.06.2012

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  japanischer Smiley (gelb) mit HutRe: IM 70.3 Mallorca 2012 
   
Super Leistung, nochmals herzliche Glückwünsche.

Michael Kauert, 03.06.2012

 
 
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Halle Triathlon - 13 Punkte bei 66% Damenbeteiligung AntwortenAntworten
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Eigentlich wollte ich jetzt von unseren Glanzleistungen aus Halle berichten, nur so glänzend war es dort nicht gewesen. Aber von vorn. Überpünktlich trafen Anja, Linda und ich am Wettkampfort ein, so blieb noch genügend Zeit, unsere Räder mit frischer Luft zu versorgen. Bei Linda mit ihren 3 Bar war das auch bitter notwendig. „Sie wollte doch nicht etwa mit so einem platten Reifen fahren?“ Dann auf zur Anmeldung, Christian Huth war auch schon eingetroffen. Wir hatten noch viel Zeit und bauten daher eine kleine Campingburg auf. In Ruhe bereiteten wir uns auf den Wettkampf vor und hofften, dass Steve noch eintreffen möge. Leider hofften wir vergebens, hatte „ Malle“ ihn so alle gemacht. Jetzt schwächelte auch Christian noch, irgendwie hatte er was Schlechtes gegessen oder so. Um die Stimmung perfekt zu machen, stellte ich beim Einfahren bedrückend fest, dass es irgendwie nicht so lief. Jetzt aber mal positiv denken, schließlich konnten ja auch Linda oder Anja mit für Punkte sorgen.
Heute war der Kälteschutz erlaubt, 16,5°C Wasser-, 24°C Lufttemperatur. Eigentlich gute Bedingungen, ich schwitzte aber schon beim Neoanziehen. Dann ging alles viel zu schnell, Start. Die ersten 100m schwamm ich relativ ruhig und konnte mich gut neben Jörg, der rechts von mir schwamm, halten. Dann wurde es im Feld enger, eine Gruppe kam von links, ich nahm einige Schlucke der braunen Brühe, bah. Vor mir brodelte es, dranbleiben und Wasserschatten ausnutzen. Nochmal 100m, eine kleine Lücke tat sich auf. Nach weiteren 100m musste ich schon sehr kämpfen. Ich schaute nach vorn, kein Ende in Sicht. Jetzt begann Jörg mir zu enteilen, seine Beine waren schon besetzt und ich verlor weitere Meter. Den nächsten Begleiter erkannte ich an der Schwimmbrille, wie immer war es Ulf. Meine Schultern schmerzten schon (und heute am Montag immer noch), ich wollte aber unbedingt dranbleiben. Nach einer Ewigkeit, die rote Boje und dann rechts. Aber nichts mit rechts, irgendwie schwammen wir fasst zurück. Das rettende Ufer nahte. Jetzt über die Planke und Bergsprint. Meine Beine, schwer wie Blei schleppten meinen Körper den Hang hinauf. Wieder kein flitzten. Den Oberkörper raus aus dem Neo, schon besser. Mein Rad stand gefühlt viel zu weit. Jetzt ganz raus aus der Gummipelle, der Helm hakte, Startnummernband, Sekunde um Sekunde verging. Gleichzeitig mit Ulf schob ich mein Rad an, nur dass er im Wechselgarten schon vorn an der Radstrecke war. Beim rausrennen sah ich noch wie Thomas am Rand sein Rad richtete, er muss im Eifer des Gefechts gestürzt sein. Er würde mich bald wieder einholen, Matze Friedrich war auch kurz hinter mir, die Chance auf eine gute Gruppe. Dachte ich, dann kam die Ernüchterung. Auf dem Rad merkte ich sofort, du fährst heute bei keinem mit. So schwere Beine und einen so kurzen Atem hatte ich noch nicht mal an der letzten Rampe zum Brocken hoch. Mühsam kämpfte ich darum, eine 27 auf dem Tacho zu halten. Thomas flog mit einer Vierergruppe vorbei. Matze war längst weg und Ulf wahrscheinlich schon auf dem Rückweg. Auf halber Strecke kamen mir Jörg und dicht dahinter Grammi entgegen. Später sagte er mir, dass er auch hinter Ulf war. Irgendwann nehme ich mir die Zeit und werde ihm mal beim Wechseln zuschauen. Bevor ich aber mein Rad ganz ins Feld schmiss, wollte ich noch testen wie es rück zu laufen würde. Ein weiterer Fahrer kam vorbei, jetzt oder nie, „A… hoch“ hatte Grammi immer gesagt, ich blieb im Windschatten. Am Ende der ersten Runde hatte sich mein Gesamtzustand etwas gebessert und wir wechselten uns mit der Führungsarbeit ab. Nach der zweiten Runde, hörte ich, wie der Sprecher die letzten Schwimmer an das Zeitlimit von 2 Stunden erinnerte. Ich dachte an Anja, unterwegs sah ich sie leider nicht. Sie musste irgendwo hinter Linda sein, die wir kurz darauf passierten. Jetzt kam eine schnelle Fünfergruppe vorbei. Wieder „A… hoch“, ich fuhr uns ran, dann Wende. Es wurde stark gebremst. Für meinen Begleiter zu stark, er fuhr mir ins Hinterrad und legte sich erst einmal. Ich kam irgendwie rum, auf keinen Fall wollte ich den Anschluss verpassen, also A… ach ihr wisst schon. Das Tempo stieg nochmals, zu allem Überfluss ließ der fünfte der Gruppe eine Lücke, also zufahren. Vornehm gesagt „Ich ging wieder aus dem Sattel“, die Lücke war zu und die Post ging ab. Knapp 50 zeigte mein Tacho, dann stellte ich noch fest, dass die gar nicht wechselten. Der vorn machte genügend Tempo, ich war froh dranzubleiben, an Führungsarbeit war nicht zu denken. In der letzten Runde fuhr ich so an Franzi vorbei, die mich vorher die ganze Zeit auf Abstand hielt. In ihrer Gruppe fuhr auch Ulf, allerdings mit Schleifgeräusch. Ein weiterer Pechvogel war Christian, aber bei ihm war es nicht die acht im Rad sondern die im Magen. Nach der ersten Radrunde war bei ihm Schluss, dass wusste ich allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Beim zweiten Wechsel war ich flinker als die anderen. Doch das half nichts, sie liefen alle wieder an mir vorbei. Dazu noch die nachfolgende Gruppe Franzi, Ulf alle waren sie schneller. Dann mein Lieblingsberg, er kostete viel Kraft und der hinter mir trieb mich hoch. Durch schwarzen Dreck ging es wie immer abwärts, ich kam besser in tritt. Zum Ende der Runde munterte Moritz mich nochmal auf, er lief ins Ziel ich bog ab. Die zweite Laufrunde lief dann wirklich besser, ich stürmte den Berg. Unten an der Straße musste ich noch Conrad Engelhart vom MTC passieren lassen, verlor ihn aber bis ins Ziel nicht aus den Augen. Endlich, Zieleinlauf und Platz 40.
Jetzt sah ich auch Christian, er sah wirklich nicht gut aus und wär wohl besser zu Hause geblieben. Das hieß Anja und Linda rutschten in die Teamwertung, ich beschloss ihnen entgegen zu laufen. In trauter Zweisamkeit kamen sie auch schon um die Ecke gebogen, Anja lustig schnatternd, so wie immer. Ihrem Resümee zu Folge hat sie mitten auf der Schwimmstrecke auf Arendseemotivation umgestellt, immer hinter der roten Badekappe her. Fazit, die Schwimmstrecke war mindestens 250m länger ausgefallen, was die Schwimmzeiten und auch GPS-Uhrenträger bestätigen konnten. Beim Radfahren lagen ihr die fielen Wendepunkte nicht, so fuhr sie Linda auf Abstand hinterher. Beim Laufen waren sie dann schnell beieinander und am Ende zufrieden mit ihren Leistungen.
Zum Abschied: „Wir sehen uns in Bernburg an der Treppe“. Düstere Erinnerungen wurden in mir wach.


Maik Köhler, 27.05.2012

 
 
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Tangermünder Duathlon - Anja sahnt abAntwortenAntworten
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Osterburg und Braunsbedra hatten wir bereits gemeistert, jetzt fehlte uns nur noch ein Start, um die Duathloncupserie zu beenden. Die USC Triathleten Armin, Anja und ich, sowie die Staffel Thomas mit Armins Sohn Max machten sich auf den Weg nach Tangermünde, um sich nochmal Wettkampfhärte für die bevorstehenden Triathlon – Wettkämpfe zu holen. Heute sollten 5km Lauf, 28km Rad und wieder 5km Lauf absolviert werden. Wolken und Sonne wechselten sich ab und die für mich idealen 11°C ließen meine Erwartungen auf ein besseres Abschneiden als bei den letzten Wettkämpfen hoffen.
Start. Nach einer dreiviertel Stadionrunde, führte uns der erste Abschnitt über weichen Waldboden und gut zulaufende Feldwege. Noch im Stadion wurde vorne mächtig Dampf gemacht. Auffällig, Jörg Röwer und Stefen Rarek hatten schon eine kleine Lücke zum Rest des langgestreckten Feldes gerissen. Ich befand mich im vorderen Drittel und wollte Armin nicht zu weit entkommen lassen. Der machte ganz schön Tempo, also volle Lotte hinterher. Neben mir Dirk Selle vom MTC, gerade wollte ich ihn überholen, seine Antwort darauf: „bleib lieber hinter mir, du musst nachher noch Radfahren und nochmal Laufen“. Hm, eigentlich hatte er recht, dass Tempo war ohnehin schon hoch genug. 2km später zeigte sich, dass es eine gut Entscheidung war, denn ich konnte das Tempo dieser Gruppe nicht halten. Armin wiederum hielt sich gut in der Gruppe, in der neben Dirk auch Grammi lief. Eine halbe Stadionrunde nahmen sie mir ab, das war akzeptabel. Ich schob bereits mein Rad zur Straße, da war auch Max zum Wechsel auf Thomas eingetroffen.
Auf dem Rad nahm ich die Verfolgung auf und machte gleich ordentlich Druck, denn von Thomas wollte ich mich eigentlich nicht einholen lassen. Bis zur ersten Brücke sammelte ich schon fleißig Wettkämpfer ein. Hinter der Brücke war dann Armin dran, ich glaube er hatte noch nicht mit mir gerechnet ,-) . Die Jagd ging weiter. Fahrer um Fahrer verbesserte ich meine Position, auch an Tom, meinem Kumpel von der LG Hopfen vorbei. Das machte mir weiter Mut. Die nächste Brücke wurde hochgekracht, runterschalten war nicht nötig. In Wischer war ich dann wieder an Dirk dran und auch gleich vorbei. „Na wohl dazugelernt“, ich zeigte kurz meine Zunge. Etwas nach der Hälfte plötzlich ein rotes Trikot neben mir, ich dachte kurz an Thomas. Aber nein, es war die andere Staffel und der einzige Fahrer der mich überholen sollte, nun gut. Als noch ca.12km zu fahren waren, dann eine Frau vor mir, man muss die schnell gelaufen sein. Wie schnell, dass sollte ich dann später noch sehen. Mit hohem Tempo jagte ich nun in Richtung Tangermünde, teilweise über 50km/h. Was mich erstaunte war, dass ich noch immer Fahrer einsammeln konnte, sehr gut. Auch auf den letzten Radmetern schonte ich mich nicht gerade und zog nochmal an zwei Fahrern vorbei. Dann Wechseln, wie immer hinsetzten, dass kostet zwar Zeit und sieht nicht gut aus, aber jetzt bloß keinen Krampf riskieren. Ich hörte Dirk noch sticheln „Maik. Lauf schon mal los“. Ich hätte nicht gedacht, dass er so knapp hinter mir einkam. Zumindest war ich nun angespornt, ihn nicht so schnell vorbei zu lassen.
Einen eleganten Dreher bei der Zeitnahme, die Tafel war links der Transponder rechts, dann rüber noch schnell einen Becher Wasser schnappen. Ich flog über die Tartanbahn, also ich bin nicht hingefallen, sondern man glaubt es kaum, ich lief richtig. Was für eine Form, „der Selle kriegt mich nie“. Ich war schon ein Stück des Weges, da holte mich auch schon der erste auf den Boden der Realität zurück. Schon klar dachte ich, die waren ja vorhin auch schneller. Ein kurzer Blick genügte, Dirk hatte schon etwas aufgeholt. Nach gut der Hälfte war es dann soweit, ich blieb noch ein paar Meter dran, dann ein paar Meter auf Lücke. Es half nichts, keine Chance. Die erste Frau nahte, mit ihrem Tempo hätte ich Dirk schnell wieder ein gehabt. Neidvoll blickte ich ihr nach. Nun aber Motivation für mich, noch eine Frau vor mir. Wo kam die jetzt her? Ach ja, Staffel, der schnelle Radfahrer. Jetzt wollte ich es nochmal wissen. Seitenstechen, warum gerade jetzt. Mühsam kämpfte ich Meter für Meter. Kurz vor dem Stadion war ich dann vorbei. Keiner weiter hinter mir, trotzdem Spurtete ich im Stadion, die Zuschauer und die anderen sollten mal sehen wie gut ich heute drauf war. Der Stadionsprecher kündigte meinen Zieleinlauf ein, ich hatte schließlich extra meine Startnummer glatt gezogen. Komisch, keiner ließ sich was anmerken, niemand jubelte. Lediglich Grammi stellte fest, dass ich wohl einigermaßen gut gelaufen sein muss. Vielen Dank.
Auch Thomas gratulierte mir, sein Mitstreiter Max lief soeben ein. Für die beiden reichte es am Ende zum zweiten Staffelplatz, Glückwunsch. Der nächste war Tom, ein paar Minuten danach Armin. „Jetzt läuft die dritte Frau ein“. Anja, stolz wie Bolle, bog gerade in die Stadionrunde ein.
Zur Siegerehrung sahnte Anja dann ab. Nicht nur einen Pokal und Sekt für Platz drei, sondern noch ein Paar Laufschuhe nebst Briefkuvert mit Inhalt, sowie die Urkunde für den zweiten Platz in der Cupwertung kamen hinzu. Ich musste ihr beim Tragen helfen. Nun sind wir hoffentlich gut gerüstet für den Saisonstart am nächsten Sonnabend in Halle. Der Osendorfer See hat schon 14,5° C, mein Tipp: auf Neoverbot einstellen.


Maik Köhler, 13.05.2012

 
 
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Nachtrag zum 10. Geiseltal-DuathlonAntwortenAntworten
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Am 29.04.2012 fanden in Braunsbedra die Landesmeisterschaften Sachsen-Anhalt im Duathlon statt. Die äußeren Randbedingungen waren einfach traumhaft – Sonne satt und strahlend blauer Himmel. Ein Tag bestellt für die Sonnenanbeter. Für Joel Niklas Maly (USC Magdeburg /SC Magdeburg) war es die erste Teilnahme bei den Landesmeisterschaften.
Eigentlich hat er Duathlon noch nie so richtig gemocht. Doch nach dem vielversprechenden Finish am Vortag beim Cottbuser Rotec-Duathlon, bei dem er zum ersten Mal die Hallenser Konkurrenz hinter sich ließ, stieg berechtigterweise die Hoffnung auf den Landesmeistertitel.
Zuerst starteten die Kinder bis zur AK SchB und dann folgte der Schülerwettkampf, bei dem die AK SchA bis JugA gemeinsam ins Rennen gingen. Spannung lag in der Luft, die Leistungsdichte ist bei den Schülern sehr hoch. Beim ersten Laufen über 2km waren sich die Schüler einig, keiner erhöhte das Tempo und so ging es fast im Pulk in Richtung Wechselzone. Doch dann ging es zur Sache. Mehr und mehr zog sich das Feld beim Radfahren auseinander. So wurde es ein Zweikampf zwischen Joel und Erik Bloß (SV Halle), den Joel letztlich für sich entschied. Auch Willy Hirsch, der wie Joel in der JugB startet, hatte gegenüber Joel nur noch das Nachsehen auf dem Rad. Nach dem Wechsel auf die abschließende 1km Laufstrecke waren die Würfel zugunsten von Joel gefallen. Er gewann nicht nur in seiner Altersklasse sondern über alle Schüler, also auch über die älteren Jahrgänge und holte sich somit den Landesmeistertitel im Duathlon.
In Bezug auf die Fortschritte beim Laufen möchte Joel an dieser Stelle seinem Trainer Hr. Eberding vom SC Magdeburg danken.
Jetzt beginnt für Joel die Triathlon-Saison mit dem Viviman in Berlin als Auftakt im Rahmen der Kinderrangliste. Eine Woche später steht dann schon ein Höhepunkt (oder besser zwei) mit dem Jugendländervergleich und der Triathlon-Staffel-DM in Halle an.

Heiko Maly


Heiko Maly, 08.05.2012

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  Starklachender SmileyRe: Nachtrag zum 10. Geiseltal-Duathlon 
   
Auch von uns, Herzlichen Glückwunsch. Super Leistung, weiter so.

Maik Köhler, 13.05.2012

 
 
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Tour de Hell - Maik’s Bericht Teil 2AntwortenAntworten
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Fortsetzung:
Vorab sei gesagt, dass ich auch offen für Kritik bin und andere Sichtweisen im Forum eventuell akzeptieren könnte. Es darf also ruhig nachgetreten werden, für solche Späße bin ich ja offen. Noch detailliertere Berichte erscheinen dann im nächsten Jahr, in meinem Buch über die „Tour de Hell“ :-).
Siebente Etappe – Der Brockengipfel
Zur Erinnerung Thomas und Ole sind gerade auf und davon. Der Zeitpunkt zur Umkehr hätte idealer nicht sein können, da zog Christian Damboldt vorbei. Ich dachte mir, eine Fotomontage des Brockengruppenfotos ist viel umständlicher, also hinterher. Die Brockenstraße wurde flacher und ich ließ es ruhiger angehen. Im oberen Bereich konnte ich dann wenigstens an den Wandersleuten vorbeiziehen. Der nächste Fahrer überholte, ich blieb nochmals dran. Aber nur, weil er eine so schöne Schneise durch den nun rapide zunehmenden Menschenstrom bahnte. Nach der Station mit den Pferdekutschen half nur noch Wiegetritt. Immer wieder versuchte ich den rechten Schalthebel nach links zu biegen, obwohl schon lange kein ach so schönes Klickgeräusch mehr zu vernehmen war. An der Brockenwirthütte blickte ich vergebens nach links, na dann weiter bis zur alle Qualen erlösenden Plattform. Essen, Trinken schöne Fotos, weitere Teilnehmer trafen ein. Ein paar Filmaufnahmen habe ich schon aufbereitet. Auch Steve hat sicher schöne Videos und Fotos von unterwegs, er fuhr ja ständig hoch und wieder runter. Eine clevere Variante sich aus dem ganzen „mal sehen wer, wie drauf ist“ heraus zu halten. Eine gute Dokumentation über den Brockenaufstieg ist aber auch viel wert. „Achtung Matze, Kamera“ und schnell wieder aufsteigen.
Achte Etappe – Jetzt kommt die „Hölle“
Als alle noch bei Bier und Würstchen saßen, plante Anja schon die Fahrt ins Tal. Ich glaube nur der hohe Preis hat sie davon abgehalten, die Brockenbahn zu nutzen. Dann war auf einmal Carmen da, wie hat sie das bloß geschafft. Ich hätte nicht mal ‘nen Versuch gestartet, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Anstieg. Hut ab. Auch der von Pannen geplagte Sucki komplettierte das Feld, schnell noch ein Ergänzungsfoto mit den beiden. Dann lehrten alle ihre Becher, nur Anja war schon auf der Piste. Dirk sorgte für eine freie Bahn, so dass wir durch die Meute nach unten holperten. Nach der Gleisquerung wurde es dann schnell. Thomas, Franz und „ich glaube Ole war‘s“ fuhren Kamikaze an mir vorbei. Christian Huth, Armin und ich fuhren etwas ängstlicher (nur ca. 75km/h). Kurz noch Anja gegrüßt, wie alle anderen auch, dann war Schierke erreicht. Armin und Christian waren nicht mehr hinter mir und die Truppe vor mir kam in Sicht. Ich beschloss, aufzufahren. Mit knapp achtzig flogen wir nach Drei Annen. Einige Kurven wollten nicht enden, mir wurde fast schwindlig. Auf dem Flachstück durfte ich vorne etwas Tempomachen, dann übernahm Dirk. Franz fuhr 1,8cm hinter ihm. Ich ließ etwas mehr Platz, so konnte der Fahrtwind mitbremsen. Hinter mir Thomas, der wusste, dass mein Gewicht uns immer wieder heranrollen lies. Auch er hatte noch jemand im Gepäck. Ich erlaubte mir den Blick auf meinen Tacho 82km/h, dann Vollbremsung. Ein roter Audi verstellte den Weg, mein Rahmen vibrierte und mein Rad schlingerte. Schluss mit Lustig, zum Glück hatte ich ja mehr Platz gelassen. Wir kamen zum Stehen, alle waren OK. Schnell am Audi vorbei, bevor der wieder anfuhr. Dann kam das Ortsschild Wernigerode. Mir schien als wollte Franz vor Dirk das Schild passieren, was er auch schaffte. Ich wiederum wollte vor Franz da sein, was auch ich schaffte. Dann austrudeln bis zum Supermarkt 500m rechts. Glückwünsche an alle Ankömmlinge waren eigentlich oben am Berg angebracht, doch diese Textpassage ist auch nicht verkehrt. Vor allem weil alle, auch Anja, heil unten ankamen.
Letzte Etappe – Zurück
Obwohl der Zug gerade weg war, entschlossen sich die meisten auf den nächsten zu warten. Nach Kaffee und Kuchen, wartete der Zugschaffner als letzte Hürde. Leider schafften es nicht alle diese Person zu überwinden, aber das ist nicht meine Geschichte. Dirk, Franz, Ole, Christian & Christian, Steve, Haiko, ich und ein Fahrer vom Team Milrahm, hoffentlich habe ich alle, gönnten ihren Rädern noch keine Pause. Nach kurzem Wasserfassen fuhren wir Richtung Halberstadt. Gemütlich geht anders, wenn nicht gerade ein Hügel uns auf 30 abbremsen ließ, führte Dirk unsere Gruppe mit 40-55 Sachen entlang der B81. Einmal noch wurde mürrisch eine P-Pause zugelassen. Hinter Halberstadt führte die Route auf dem Radweg entlang. Das Tempo war nun behaglicher und Steve durfte mal vorne fahren. Ich glaube bei Westeregeln rollten wir wieder auf beschaulichen Landstraßen bis nach Wanzleben. Da der direkte Weg kürzer war, nahmen wir die viel befahrene Straße Richtung Ottersleben. Franz wollte seinen Ausflug in Schleibnitz beenden und machte daher nochmal Tempo, dann Tschüss und weiter. Wer jetzt ans Austrudeln dachte, kannte mich schlecht. Solange hinten dran zu fahren schafft eindeutig überschüssige Kräfte. So fuhr ich dann vor und sah zu, dass selbst am Hügel und an der Brücke auf meinem Geschwindigkeitsmesser als erste Zahl eine 4 abzulesen war. Diese Aktion brachte wenig Lob ein, wenigstens gab Ole zu, dass er jetzt endgültig geschafft war. Danke. Am Ottersleber Teich bog ich mit Steve ab, auf uns warteten ein Paar Grillwürstchen. Kurz nach 18.00 Uhr trafen wir ein.
Was bleibt noch zu sagen. Eine Bilderbuchtour mit hohem Unterhaltungswert und massenhaft Spaß , einfach klasse!
PS. Den Link zum Video gibt Anja euch auf USC – Facebook.


Maik Köhler, 05.05.2012

 
 
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Tour de Hell – Maik’s Bericht Teil 1AntwortenAntworten
  [23992 Ansicht(en)]  [4 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 04.05.2012]
  
Erste Etappe – Schwimmhalle.
Wie vereinbart fuhr unsere kleine Gruppe pünktlich von zu Hause aus los. Auch Armin folgte uns mit etwas Abstand. Auf der Diesdorfer reiten sich weitere Radler ein. Am Treffpunkt waren dann schon etliche Fahrer und Fahrerinnen versammelt. Kurz vor dem ersten Fototermin komplettierte auch Matze das Feld. Es war noch recht frisch aber die Sonne schien, was mich hoffen ließ, dass die prognostizierte Temperaturmarke von 25°C noch erreicht wird. Ich hatte mir gleich kurz- kurz befohlen, um später nicht den unnützen Ballast zu schleppen. Einige sahen aus als ob es zum Survival ging, was mir Angst machte. Andere wiederum waren so dick angezogen, wie es Armin nicht mal bei -10°C machen würde.
Zweite Etappe – irgendeine Schranke in Irgendwo
Das Feld setzte sich in Bewegung. Um nicht auf die wärmende Kleidung der anderen neidisch zu werden, fuhr ich gleich mal ganz nach vorne. Meine Bemühungen warm zu werden wurden aber durch den Ruf „nicht so schnell“ gebremst. Ich holte meine Kamera vor und filmte erst mal nach hinten, nur um zu sehen wer denn da meckert. Klar mit ‘ner dicken Hose an, wär ich ja auch langsamer, also Tempo raus. Jetzt kamen noch andere zum Warm fahren vor. So auch Dirk Mädicke, der ab Klein Rodensleben nicht nur den Streckenverlauf bestimmte. Steve rief noch „links“, da waren wir aber schon rechts rum. Immerhin konnte dadurch das von Bundesstraßen umgebene Wanzleben umfahren werden. Wie später von mehreren bestätigt wurde und wie auch ich fand, kamen wir so in den Genuss einer sehr schönen Alternativroute. Steve war auch zufrieden und so rollte das Feld in Richtung Harzvorland. Ein sehr kurzer Stopp an einer geschlossenen Bahnanlage sollte zu einer ersten Bewährungsprobe für mich werden.
Dritte Etappe – Huy „Was ist denn der Huy und … stand der denn auf dem Plan?“
Zunächst noch mal zur Schranke, die ging nämlich schon wieder hoch, alle fuhren los, nur Alice war dabei ihre Jacke um den Lenker zu wickeln. „Was machst du denn da, komm erst mal rüber auf die andere Seite!“ Die meisten hatten wohl Angst zurückzubleiben und waren schon mal weitergefahren. Glücklicherweise war Haiko noch zu greifen, in dessen Rucksack die Jacke passte. „Fahr schon mal los“ rief ich Alice zu und wir verstauten die Jacke. Jetzt mussten wir hinterher, Mühsam und mit Alice im Zweiertorpedo fuhren wir ans Feld heran. Die letzten Meter half auch der aufmerksam fahrende Dirk mit. Dann fuhr er wieder vorne und alle stürmten in Richtung Halberstadt hinterher. Moment mal wir wollten doch den Huy queren. Steve intervenierte nun doch und wir drehten um und fuhren zum Abzweig Krottorf zurück. Die Landschaft war wunderbar und die Temperatur kletterte auf meine Bekleidungsstärke. Alles richtig gemacht. In der Ortschaft Huy-Neinstedt ging es dann über Holperpflaster zum kleinen Anstieg die L84 hinauf. Das Pflaster sorgte dafür, dass Sucki einen an seinem Rad baumelnden Trinkflaschenhalter abbauen musste. Ich nutzte die „Chance“ und wartete auf ihn. Auch Markus muss irgendwo gewartet haben, so fuhren wir hinterher. Vor uns nur Alice, Carmen und Nadine, alle anderen mussten wahrscheinlich mal ihre Beine überprüft haben und waren nicht mehr zu sehen. Was so richtige Kerle sind, das sind auch Cavaliere, also Zweiertorpedo dreifach. Auf dem Hügel dann Volksfeststimmung als wären wir schon am Tagesziel. Eigentlich sollte bis Wernigerode durchgefahren werden. Doch Steve hatte die Rechnung ohne die dickbekleideten und vor allem hungrigen Begleiter gemacht. Da auch mir der Schweiß lief überlegte ich kurz, behielt aber mein Shirt drunter. Mit gefüllten Mägen und dünner bekleidet setzten sich alle wieder in Bewegung.
Vierte Etappe – Blau-Weiße Tanke in Wernigerode
Drei Dörfer wurden ohne Probleme durchfahren, dann wurde Super nachgefüllt. Einige ließen Altbenzin zurück, so fährt es sich leichter. Bis zum Ortsausgang wurde dann gemeinsam gefahren. Eine Tunneldurchfahrt erwies sich als nicht so schön, so dass wir „schon“ bei der zweiten Durchfahrt den richtigen Abzweig nahmen. In Wernigerode verabschiedete sich Alice von uns, sie hatte zu Hause das Licht brennen lassen und nahm alsdann den nächsten Zug. Im nächsten Jahr wird sie vorher auch ein paar Radausflüge mehr durchführen und uns dann hoffentlich bis nach oben begleiten.
Fünfte Etappe – Kaffeefahrt nach Schierke
Jedenfalls habe ich dort Kaffee für mich und meine Mitstreiter geholt, aber der Reihe nach. Steve hatte jedem freigestellt sein Tempo zufahren. Dirk sprengte geradezu seine Ketten und war nur noch in der Ferne zusehen. In Gesellschaft von Christian Huth und einem weiteren Fahrer nahmen wir die Verfolgung auf. Zu Thomas rief ich noch „komm mit“, aber der schien sich für das letzte Stück schonen zu wollen. Dann wurde es steiler hinter Christian entstand eine Lücke, welche ich schnell zufuhr. Der andere lies reißen, ganz und gar keine Cappuccino Tour. Auf einem etwas flacheren Stück sorgte ich für Tempo. Für den nächsten Anstieg war Christian zuständig. Dirk kam wieder in Sicht und schaute sich um, um zu schauen, wer noch folgen kann. Das motivierte Christian wiederum die Schlagzahl zu erhöhen. Es kann aber auch sein, dass ich langsamer wurde. Kurz, ich ließ auch reißen. Der Ort „Drei Annen“ kam in Sicht und ich wagte ein Blick zurück, da war er ja doch mein „Glocknerkönig“ Thomas. Hätte mich auch gewundert, wenn er mit den anderen im Schongang hochgedümpelt wär. Meine Taktische Meisterleistung bestand nun darin, auf ihn zu warten. Jetzt ging es nämlich ca. 2 km lang ziemlich flach zu und wir konnten nun gemeinsam die Lücke zu Christian wieder zu fahren. Fast an seinem Rad kam die nächste Steigung. Endlich dran, musste ich feststellen, dass Thomas nun weg war. Eigentlich schon fast oben, zeigte ich dann wenig Biss und lies meinen Vordermann zum zweiten Mal ziehen. Im Sparbetrieb, dafür aber wieder mit Thomas, erreichte ich Schierke. Unser „Vorteil“ wir hatten jetzt länger Pause als die Folgenden, der Brocken kam ja noch. Riegel wurden verzehrt. In einem naheliegenden Café konnte ich das oben besagte Heißgetränkt besorgen. Es passte gut zu Dirks XXL Riegel. Mehr oder weniger verausgabt trudelten jetzt alle nacheinander ein. Mit einem Tablett in der Hand spielte ich den Kellner und tat so als wäre ich für das letzte Stück noch sehr frisch. Es waren noch nicht alle am Zwischenstopp angelangt, da wurde schon wieder mit den Hufen gescharrt. Nicht mal auf Steve sollte gewartet werden, doch just in diesem Moment bog er mit Carmen im Schlepptau auf dem Parkplatz ein. Sie fuhr eine Recht hohe Übersetzung. Ein Blick auf den hinteren Zahlkranz verriet den Grund. Dass größte hintere Ritzel war kleiner als das eine Ritzel meines Damenrades am Potsdamer Hauptbahnhof. Gut, dass mir jetzt niemand eine Wette anbot.
Sechste Etappe – Karten auf den Tisch
Auch der letzte Maurer packte nun, wenn auch verhalten aus. Schnell formierte sich eine 6 bis 8 köpfige Gruppe, welche natürlich nur noch die Verfolgung von Dirk und Christian aufnahm. Damit sie nicht ganz außer Sichweite kamen, fuhr ich erst mal nach vorne, etwas Tempo machen. Thomas tat es mir gleich. Gemeinsam fuhren wir in die erste Kehre und erhöhten das Tempo nochmal. Die Gruppe schien unbeeindruckt und die Führung wechselte, ich glaube, Ole und Christian Damboldt taten sich an dieser Stelle hervor. Zunehmend wurde es steiler und die Gruppe kleiner. Als ein flacheres Stück folgte, setzte Thomas die erste Attacke. Ich setzte im nach und fuhr uns wieder heran. So leicht nicht mein Freund, dazu kannte ich ihn zu gut. Es wurde wieder steiler, dummerweise fuhr ich wieder vorn. Als es flacher wurde, nahm ich allmählich den Druck raus um etwas Puste zu sammeln. Eine Weile hielten alle still, mal sehen wer zuerst ansetzt. Thomas meinte später „Das war mir zu viel der Dümpelei“, so überholte er mit Ole am Hinterrad. Dann legte er noch einen Zahn zu und eine Lücke tat sich auf. Ich sagte zu Ole „Bleib dran“ und mobilisierte selbst nochmal alles. Anständig wie er ist, hat er es mir oben nochmal gedankt. Jetzt wurde es richtig Steil und Ole konnte besser folgen, ich leider nicht. Ans nächste Jahr denkend, ließ ich beide ziehen.




Maik Köhler, 02.05.2012

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  Tanzender SmileyRe: Tour de Hell – Maik’s Bericht Teil 1 
   
Das war ein traumhafter Tag mit Euch. Die Rückmeldungen "Das war der schönste Tag in diesem Jahr" und das Dauergrinsen aller auf den Fotos bestätigen dies. Danke auch an Dirk Mädicke (Osterburger Triathlonfüchse), der mit spontanen Routenvorschlägen die Hin-Tour jetzt vervollkommnet hat. Besonders das Hohe Holz bei Seehausen und die Miniserpentinen im Huy bei Athenstedt haben es mir angetan. In dem LKW-großen Pulk war es mit den wunderbar rücksichtsvollen, freundlichen, lustigen und homogen fahrenden 32 Mitstreitern sehr angenehm. Es war sehr angenehm neue Gesichter der Magdeburger und Oschersleber Rad- und Triathlon-Szene kennen zu lernen. Die Tour wurde regelrecht mit Colourspüler weich gespült, aber im positiven Sinne. Ein satteres Grün auf den Feldern und in den Wäldern und ein satteres Gelb des leuchtenden Rapps habe ich lange nicht gesehen. Von Autos auf den glatten und breiten Straßen war keine Spur zu sehen. Das wohlig warme Wetter und viel Sonne haben uns die Tour versüßt. An der Rück-Tour müssen wir noch Arbeit. An dem Tempo nicht. Bei teilweise 55 km/h im Windschatten Dirk‘s Wohnwagenbreiten Oberschenkel, war es doch recht gemütlich auf den Flachen Streckenabschnitten über Halberstadt und Egeln. (@Grammi: Es sieht dieses Jahr nicht gut aus für dich.) Hier noch mal die Hin-Tour: http://maps.google.com/maps?saddr=Brocken,+Harz,+Deutschland&daddr=51.86809,10.8022+to:51.98279,11.09604+to:51.97671,11.17766+to:52.1282,11.33425+to:Gro%C3%9Fe+Diesdorfer+Stra%C3%9Fe%2FL49&hl=de&ie=UTF8&ll=51.947651,11.204681&spn=0.433394,1.352692&sll=52.117047,11.520538&sspn=0.107939,0.338173&geocode=FexpFgMdhgGiACkLxkX12BOlRzFAHrIKW2YjHQ%3BFbpxFwMdGNSkACkJmbt4M3OlRzFwVvfsWWYjEw%3BFcYxGQMd6E-pACmjBtpvlJylRzFs7Epses3QIA%3BFQYaGQMdvI6qACmtfmyp4ZqlRzFQMjFpwY4gEw%3BFchpGwMdavKsACkPvQNcRIilRzFwkBxpwY4gEw%3BFYdsGwMdnLOwAA&oq=brocken&mra=dme&mrsp=5&sz=12&via=1,2,3,4&t=m&z=10

Steve Hellmann, 04.05.2012

  japanischer Smiley (gelb) mit HutRe: Tour de Hell – Maik’s Bericht Teil 1 
   
Es hat großen Spaß gemacht. Danke, dass ich mitfahren durfte, auch wenn das frühe Aufstehen nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählt. (-: Für diejenigen, die demnächst nach Mallorca fahren, sind die Berge dort jetzt nur noch halb so schlimm. Solch einen dicken Anstieg, wie am Brocken, hatte ich dort nicht.

Michael Kauert, 03.05.2012

  Erschrocken guckender SmiíleyRe: Tour de Hell – Maik’s Bericht Teil 1 
   
Bericht der Dümpelgruppe ab Schierke (Anja) Da wir ja die anderen sowieso nicht mehr sehen konnten, dümpelten wir frohen Mutes mit 7-8kmh vor uns hin, Matze stieg als Erster ab, wollte wohl seine Beine für noch härtere Anstiege schonen. Sandra, Linda und ich motivierten uns gegenseitig, wie stolz wir schon sind, dass wir es bisher überhaupt geschafft haben. Zwischenzeitlich schoss Steve ein paar Mal an uns vorbei und machte lustige Videoaufzeichnungen. Kurz hinter der Bahnschiene kämpfte ich gegen meinen inneren Schweinehund, nicht abzusteigen und siegte…vielleicht Dank des Mohnkuchens von Maschine Mädicke, den er in Schierke noch verteilte oder weil Sandra es so locker vormachte. Auch die Sprüche der Fußgänger, soll`n wir euch anschieben, konnten uns jetzt nichts mehr anhaben… wir hatten nur noch ein Ziel. Oben angekommen, fielen wir Frauen uns alle in die Arme, hätten wir nie gedacht, es zu schaffen. Hut ab, Katja! Du hast ja einige Männer abgehängt!! Besonders tragisch war es für die Letzten mit erschwerten Bedingungen - Carmen und Andreas, die sich wahrscheinlich gegenseitig unterstützten und nicht mal mehr aufs gemeinsame Gruppenfoto kamen. Aber Maik ist Profi in der Bildbearbeitung und wird das sicherlich noch hinkriegen. Übrigens fiel Nadine oben auf dem Brocken auf, dass sie die ganze Zeit mit angezogener Bremse gefahren ist und deshalb so schnell wie Matze war, der an diesem Tag seine goldene Wandernadel gewann. Ich persönlich hatte dann nur noch ein Problem. Wie komme ich den Brocken wieder runter. Vor lauter Angst bekam ich auf dem Berg keinen Bissen runter, überlegte hin und her.. ob ich mit der Brockenbahn fahre. Für mich sind schon leichte Hänge jedes Mal eine Qual, kann weder bergab Skaten noch Skifahren. Die Sprüche der anderen, trink doch mal einen Schierker Feuerstein, konnten mich auch nicht trösten…ich musste mich überwinden. Also fuhr ich eine viertel Stunde eher los, verkrampfte Schultern, verkrampfte Finger an der Bremse und zittrige Knie. Unterwegs grüßten mich dann alle, die mit 70kmh an mir vorbei rauschten … sieht doch gut aus..(ha,ha) Nadine, die treue Seele, blieb letztendlich in meiner Nähe und wir schafften den „Abstieg“. Und wir waren nicht die Letzten. Carmen hatte beim Abstieg eine Radpanne, die sie Gott sei Dank nicht vom Rad schmiss und kam dann gemeinsam mit Andreas später in Wernigerode an. Der Rest des Tages war dann noch sehr entspannend…Kaffee und Erdbeertörtchen auf dem Marktplatz, Eis am Bahnhof und eine „nette Plauderei“ mit dem Schaffner wegen der Räder, die den „vielen“ Rollstuhlfahrern im Zug den Platz raubten. .. Fazit: Ein toller Tag mit Sport, Spaß, Spannung und Therapie!!

Anja Köhler, 02.05.2012

 
 
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„Namenhafte Triathleten beim 10. Geiseltal-Duathlon“ - Anja holt ersten Titel der SaisonAntwortenAntworten
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„Namhafte Triathleten beim 10. Geiseltal-Duathlon“ - Anja holt ersten Titel der Saison
Sonntag, 29. April 2012
Manchmal freut man sich, wenn man nach einem Wettkampf in einem Artikel der Magdeburger Volksstimme erwähnt wird. Die Phase haben wir bereits überwunden, denn ab jetzt wird unsere Teilnahme bereits vorher in der Zeitung mit dem netten Attribut: “ namenhaft“ angekündigt.
So starteten wir heute bei 30°C, schon mal mit gehörigem Druck, wegen der hohen Erwartungshaltung. 2 Runden Stadion, 4 Runden Park- so der Plan für den ersten Laufabschnitt.
Für mich hätte es auch andersherum gepasst, zumal die 5km bestimmt ein Näherungswert zur tatsächlichen Strecke von, na sagen wir mal 5985m gewesen sind. Gefühlt waren sie noch länger, aber hoffentlich eine gute Vorbereitung auf kommende Wettkämpfe. Schon im Stadion enteilte mir Armin, der zusammen mit Thomas in der Staffel startete. Auf Anja wartete ich nicht erst, sie würde mich sowieso im Park einholen, Hitze mag sie ja. Nach der ersten Parkrunde konnte man schön die Abstände beobachten, Armin hatte schon ein paar Meter Vorsprung und Anja war kurz hinter mir. Bis zum Rad sollte sich das nicht wesentlich ändern.
Nach 26min. Lauf, endlich Radfahren. Zwei Runden a 11km waren zu absolvieren. Schon beim Wechsel machte ich einige Plätze gut. Auf dem Rad dann, ging es so richtig los, ich war nur am Überholen. Nach ca. 5km stoppte ein langgestreckter Hügel mit Gegenwind meine Tempofahrt, mühsam legte ich diesen Abschnitt ab. In der Abfahrt ging das Überholen dann weiter. Zum Abschluss der Runde ein kleiner Berg, die liegen mir ja. Also aus dem Sattel und mit großem Blatt weitere Fahrer einsammeln. In der zweiten Runde waren nur noch wenige zum Überholen, die meisten fuhren nicht viel langsamer als ich. Ein wenig lies auch die Kraft nach, gefühlt war ich in der zweiten Runde ein wenig langsamer. Auch die anderen USC Starter waren gut unterwegs, Thomas war sogar 35sec. schneller als ich und selbst Anja fühlte sich auf dem Rad wohler als beim Lauf.
Jetzt nur noch zwei Parkrunden. Schon in der ersten Runde liefen mühsam mit dem Rad eingesammelte Athleten wieder vorbei. Armin und Thomas lagen jetzt schon fast eine Runde vor mir. Dann zum Ende meiner zweiten Runde, plötzlich Armin hinter mir. Hä, wie das? „ Abzweig verpasst, eine Rund zu viel gelaufen“ rief er mir zu. Ich nur: „Bist du b…?“. Armin hatte gerade das Hütchen umkurvt, da rief ich nochmal zur Sicherheit „Vorne rechts“. Saisonvorbereitung ja Armin, aber deshalb im Wettkampf eine Runde mehr, das muss nicht sein. Thomas nahm es mit Humor, ihm blieb ja auch nichts anderes übrig. Am Ende erhielten beide eine Medaille für den vierten Platz. Naja Platz zwei dann beim nächsten Mal. Wenige Minuten nach mir, war dann auch Anja im Ziel. Für sie hatte es sich heute besonders gelohnt, neben Platz fünf im Hauptwettkampf wurde sie Landesmeisterin im Duathlon.


Maik Köhler, 29.04.2012

 
 
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1. Kyffer-Tour: Vom Winde verwehtAntwortenAntworten
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Eine gute Nachricht vorne weg. Ich kann wieder gehen. Nach der längsten und höchsten Tour bisher in diesem Jahr brennen die Oberschenkel als hätte jemand die Luftdruckpumpe Blow Joe direkt an meine Beine angeschlossen. Hiermit beantrage ich die Umbenennung der Kyffer-Tour in die Tour de Hell.
Doch zunächst der Tag in allen schonungslosen und beeindruckenden Details in all seinen Einzelheiten beschrieben. Nach der Umfrage zur Teilnahme an der Kyffer Tour mit dem Rennrad durch den Harz gesendet an 50 Leute meldeten sich tatsächlich drei Mitstreiter. Nach genauer Rückfrage hatten Sie nur den Teil mit Kaffee und Kuchen der Tourenbeschreibung gelesen. Daniel Heyder, Christian Damboldt und Haiko Schepel trafen in Quedlinburg zu 2000 Höhenmetern (Hm) und 135 Kilometern (Km) radeln ein. Christian erkannte bereits nach 500 Metern, dass es bei dieser langsamen Gurkentruppe nicht all zu anstrengend werden würde und riss sich die Look Pedalplatte ab. So rollte er ohne halt nur noch mit dem rechten Bein. Ihm blieb immer noch gute Luft, um uns alle 100 Meter über die aktuelle Steigung und Höhenmeter zu informieren. Bei acht Prozent Steigung aus Gernrode Richtung Mägdesprung haben wir schnell 200 Hm weg. Als hätten Daniel und Haiko den ganzen Winter im Trainingslager auf Mallorca verbracht, wurde Ihn bei diesem Anstieg nicht einmal warm. Haiko schützte seinen Kopf mit einer 5 cm dicken Taucher-Neoprenkappe. Aus Mitleid zu mir fuhren Sie aber nicht davon. Um eine kurze Pause zu provozieren viel mit die halbe Kurbel ab. Vor Mägdesprung vorbei an den Selkefällen vielen die mühsam gesammelten Höhenmeter bei 50 Km/h schnelle wieder ab. Das verfallene Hotel Marode ziert den Straßenrand des sonst zwischen Felsen und Nadelwäldern idyllisch gelegen Ortes.
Über welligem Terrain fuhren wir mit Heyder nach Hayda heider weiter. Weiße Wiesen im kaum besiedelten Land zeugten im April vom erneut einsetzenden Schneefall am Vortag. Eine steife Brise von vorn ließ den sehr sonnigen Tag wie Null Grad anfühlen. In einer langen rasanten Abfahrt öffnete sich beim Heraustreten aus dem Wald die weite Ebene um Kelbra vor unseren Füßen. Das Kyffhäuser Denkmal ragte auf dem Kyffhäuser Gebirge auf der anderen Seite weit aus dem Wald in den Himmel hinaus. Mit 19 Km/h schleppen wir uns gegen den Wind durch die Ebene.
Endlich geht es geschützt vom Wind die neun Prozent Steigung 300 Hm und 36 Kurven hinauf zum Denkmal. Damit Haiko besser Bergauf rollt hat er sich den Rucksack noch mit Gewichten vollgepackt und züchte mit Daniel schon mal vor. Bei Christian und mir galten andere physikalische Gesetz. Wir hielten an einem Brunnen, um dies zu diskutieren und die Flaschen wieder zu füllen. Irgendwann waren wir dann tatsächlich oben. Kaum zu glauben, dass wir hier beim Kyffhäuser Triathlon schon im Wettkamptempo hoch sind.
Vor unsere Nasenspitze erhebt sich das riesige und beeindruckende Kyffhäuser Denkmal zu Ehren von Barbarossa. Nur ein Bus mit Rentnern quetscht sich den schmalen 300 Meter langen Schotterweg hinauf und parkt direkt am Fuße des Monuments und blockiert die Sicht. Scheinbar haben die alten Herrschaften eine Sonnenallergie und schauen sich das Spektakel von drinnen an. Draußen ist die kühle Luft einfach zu sauerstoffreich. Wir wagen es trotzdem und klettern die nicht enden wollenden Wendeltreppen hinauf. Oben angekommen lassen wir den Rundumblick über das Kyffhäuser Gebirge, den Harz und die goldene Aue bis fast nach Halle schweifen, genießen den ruhigen Moment und staunen.
Nach einer ein Euro Lohn-Dumping Wurst und Kaffee stürzen wir uns die 36 Kurven mit den Knien auf dem Asphalt schleifend zurück ins Tal. Nur zu langsam fahrende Autos mit quietschenden Reifen bremsen den freien Fall.
70 Km Rückweg liegen noch vor uns. Bei steifer Briese, wieder einmal von vorn, pressen wir uns im Schneckentempo gegen den Wind über Rottleberode durch das Flachland. Dann erblicken wir endlich die Rettung. Es geht Wind geschützt in den Wald hinein und Bergauf Richtung Stolberg. In Stolberg angekommen staunen wir über die liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser, die sich in einer engen Gasse Richtung Schloss aneinanderreihen. Wir verlassen die Oase weiter Bergauf Richtung Benneckenstein. Christian zählt noch jeder Höhenmeter. Als wir wieder auf freier Fläche mit 10 Km/h Bergan gegen den Wind kämpfen, verstummen die Münder. Bis Friedrichsbrunn dem höchsten Punkt unserer Tour war noch etwas Arbeit nötig. Auf der 10 Km langen Abfahrt nach Bad Suderode hatten wir einige Minuten Zeit die dicken Beine wieder frei zu rollen. Vom Appetit getrieben vielen wir in der Fachwerkstadt Quedlinburg auf dem Markt ins Cafe Roland ein, um uns ein schönes großes Stück Schoko- und Mohnkuchen zu gönnen. In uriger Atmosphäre im warmen und nach Kuchen duftenden Café ließen wir den Triumph über die Berge passieren. 135 km und 1900 Hm und ein Antrag die Kyffer-Tour in Tour de Hell umbenennen zu dürfen. Schnitt 22,5 km/h. Sch? Wind. Das lasse ich nicht auf mir sitzen. Wir kommen wieder.

Steve Hellmann, 04.04.2012

 
 
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Ich kann einfach nicht genug bekommen...AntwortenAntworten
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Es ist September und Triathleten wissen was das heißt – eine lange Zeit des Wartens auf die neue Saison beginnt. Und da auch ich nur ungern warte, griff ich am letzten Wochenende zum Mittel der Überdosis, in der Hoffnung, dass die Wirkung lange genug anhält. Konkret hieß das: 1 WE und 2 x A3K.
Ich beschloss also am Samstag (11.9.) in Leipzigs Süden zu fahren, um am Team-Triathlon Markkleeberg teilzunehmen. Man kann hier auch als Einzelstarter antreten, was ich und ca. 100 weitere Triathleten taten. Die Distanz ist ungewöhnlich kurz: 0,3-10-3. Die Strecke präsentierte sich in einem Top-Zustand: der Markkleeberger See ist sehr klar, was es einem schlechten Schwimmer wie mir sehr erleichtert sich zu orientieren. Die Radstrecke ist eine neue, leicht hügelige, makellose Asphaltstrecke rund um den See und ohne Autos. Gelaufen wird teils auf der Straße und teils off-road mit einem kleinen aber feinen Anstieg zu Beginn. Knapp 37 Minuten benötigte ich für diesen Spaß und ich landete damit auf dem 22. Platz. Da 37 min viel zu wenig sind um eine Sucht zu befriedigen, packte ich schnell meine Sachen und fuhr weiter in Richtung Stausee Oberwald bei Hohenstein-Ernstthal, wo am Sonntag (12.9) der Sachsenring-Triathlon anstand. Ich startete dort über die kurze Distanz. Beim Schwimmen prügelte ich mich (wie gewohnt) im hinteren Feld mit all den anderen weniger-begabten ;-) Schwimmern herum, um dann weit abgeschlagen das kühle Nass zu verlassen. Auf der nicht leichten Radstrecke ackerte ich mich noch etwas nach vorn, spürte aber irgendwie doch den Vortag in den Knochen. Das Laufen war dann sehr zäh, vor allem wegen des Anstiegs (der auch wirklich ein ANSTIEG ist) zu Beginn der Laufrunde. Am Ende sprang ein 27. Platz heraus - mehr ist mit meinem Minimal-Trainingspensum auch nicht zu machen. Ich war froh im Ziel zu sein, doch die Wirkung der beiden Wettkämpfe verpuffte schnell und es dauerte nur ein paar Stunden und ich dachte schon wieder an die nächste Saison und hoff(t)e, dass alle meine „Problemzonen“:-), vor allem der Rücken und die Achillessehne, im nächsten Jahr mehr Training zulassen, damit es auch mal wieder etwas mehr nach vorne geht.

Solltet auch ihr von Triathlon nicht genug bekommen, könnt ihr es mir ja im nächsten Jahr gleich tun - vorausgesetzt beide Termine liegen wieder auf dem gleichen WE. Ich kann diese Tour nur empfehlen. Einziger Kritikpunkt sind die hohen Startgelder, für Markkleeberg habe ich 17 Euro und für den Sachsenring-Tri. 25 Euro bezahlt :-(.

Mit sportlichen Grüßen
Andreas

P.S.: Habt ihr eigentlich schon einmal darüber nachgedacht, so wie MTC, TLV etc., eine zweite Mannschaft für die Landesliga zu melden? Ich wäre dabei.

Für alle die sich gerne schmutzig machen: http://www.crossdeluxe.de/


Andreas Schulz, 13.09.2011

 
 
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Saisonende mit Superlativen für den USC MagdeburgAntwortenAntworten
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Kaum waren wir so richtig in Schwung gekommen ist die Saison auch schon wieder vorbei. Mit dem letzten von acht Landesligarennen ist es in Löderburg noch einmal richtig spannend geworden. Für den Tangermünder LV (TLV), den USV Halle und uns ging es um Platz drei in der Tabelle. Uns trennte nur ein Punkt vom drittplazierten TLV. So reisten wir wieder mit einer „kompakt stehenden Mannschaft“, wie es die Volksstimme in einem aufbauenden Artikel vorher ankündigte, an. Dem TLV hätten 17 Punkte gereicht, um nicht auf den vierten Platz abzurutschen. Wäre Steffen Rarek gestartet, wäre es richtig eng geworden, doch so war uns der dritte Platz zum dritten Mal seit 2008 sicher. Gerechnet hatte damit eigentlich keiner, nachdem Maik und ich wegen eines Bandscheibenvorfalls im Frühjahr erst spät in die Saison einsteigen konnten. Doch die Neuzugänge Daniel Heyder, Ole Kuklau und Christian Huth haben es mit Ihrem überraschend starken Blitzstart in Ihrer ersten Saison möglich gemacht. Freudestrahlend standen wir neben dem Meister Magdeburger TC und dem Vizemeister des neu gegründeten TÄVES Triathlon Team auf dem Podest, um den Pokal entgegen zu nehmen. Nach dem harten Sprint war kaum etwas von Erschöpfung zu spüren. In der Euphorie wurde schon wieder an den Team Triathlon am Barleber See am folgenden Wochenende gedacht.
128 Teams sollten an diesem Wochenende bei heißen Temperaturen am Barleber See an den Start gehen. In der Mixed Team Wertung war der USC bisher ungeschlagen auf Platz eins, doch starke Konkurrenz aus der Bundesliga hatte sich angekündigt. Das Team „Eine Henne mit 4 Eiern“ mit Sven Teuscher, Lydia Liebnitzky und Christoph Paul Clauß hielt bis zum Schluss seine vier Minuten Vorsprung aus dem Schwimmen und belegt Platz eins. Das Team „Die Fantastischen 3“ um Theodor Popp, Anita Marquart und Sebastian Gutsche verpassten noch im Zielspurt nach über drei Stunden den ersten Platz um wenige Sekunden. Christian Damboldt ging aus unserem Team um Franziska Tiex und Steve Hellmann als letzter Läufer mit zweieinhalb Minuten Vorsprung vor dem starken Läufer Steffen Rarek vom Team „Wenn´s mal wieder länger dauert“ auf die 5 Km Laufstrecke. Er lief mit Angst und dem Wissen, dass Rarek einen solchen Vorsprung an einem guten Tag zulaufen kann, was das Zeug hielt. Am Ende freuten wir uns Hobby-Triathleten über den dritten Platz in einem stark besetzten Feld. Der Landesmeistertitel in der Mixed-Wertung war uns aber sicher und dafür gab es dann die Goldmedaille. Bei der Siegerehrung wurden wir überrascht und stellten noch den Vizemeister mit dem Team „Die wilde Hausgemeinschaft“ um Maik und Anja Köhler und Armin Jahns und den dritten Platz mit dem Team „Bauchklatscher“ um Ronny Meier, Linda Maaß und Andreas Suck. Das zweidrittel USC Männerteam „Gorgonzola“ mit Haiko Schepel, Matthias Claßen und Michael Zack belegte insgesamt Platz 32 und das Mixed Team „ACC akut“ mit Christian Vorwerk, Dörthe Küster und Christian Mawrin Platz 80.
Damit ist die Saison leider schon wieder zu Ende, obwohl die Motivation noch ungebrochen ist. Nehmen wir den Schub mit in den Winter und hoffen Gesund zu bleiben und freuen uns auf weiter e spannende Rennen im nächsten Jahr.

Steve Hellmann, 11.09.2011

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  Tanzender SmileyRe: Saisonende mit Superlativen für den USC Magdeburg 
   
Prima, Glückwunsch nochmal uns allen. Es ist schon besser so, dass wir erst im Laufe der Saison in Schwung kommen. Würden wir von Anfang an sortiert starten, lösen wir ja nur Befindlichkeiten aus wenn wir die Konkurrenz auf die Plätze verweisen.

Christian Damboldt, 12.09.2011

 
 
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Glückliches Ende bei der O-See Challenge in ZittauAntwortenAntworten
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Vom 19.-21.08.11 fand der XI. Internationaler Cross-Triathlon im Naturpark Zittauer Gebirge statt.
Nachdem 2010 durch die Flut bedingt die Jubiläumsveranstaltung ausfallen musste, konnte in diesem Jahr der Cross-Triathlon sogar im Rahmen der X-Terra Europameisterschaft und der Deutschen Meisterschaft der DTU ausgetragen werden. Dieser Event fand dann am Samstag mit zahlreicher sogar internationaler Beteiligung statt, da zu der X-Terra Elite Challenge sogar Teilnehmer aus Australien und den USA angereist waren. Erwähnt sei noch, dass neben Cross-Spezialist
Ronny Dietz auch Sebastian Kienle sein Glück auf dem Mountainbike versuchte.

Neben den besten deutschen und internationalen Offroad-Triathleten wollten auch einige Kinder und Jugendliche hauptsächlich aus Sachsen und Sachsen-Anhalt ihr Glück auf der Cross-Strecke testen und so ihre ganz eigenen Erfahrungen sammeln.
Auch Joel Maly vom USC war nach seinem großen Erfolg beim Duathlon eine Woche zuvor am Arendsee die weite Reise angetreten und hatte bereits am Samstag ein bisschen von dem internationalen Flair dieses Triathlons schnuppern können. Allein die Rampe gleich zu Beginn der MTB-Strecke ließ einiges an Spannung erwarten.
Ein Cross-Triathlon ist schon etwas Besonderes und vielleicht war auch das der Reiz, dass der TVSA gemeinsam mit dem STV in diesem Jahr erstmalig die X-Kids Challenge mit in die Wertung für die Mitteldeutsche Kinderrangliste aufnahm.

Die Vorbereitungen waren für Joel gut gelaufen dank Trainingslager in Osterburg und Aktivurlaub in Kärnten. So hat man vielleicht auch als Flachlandtiroler eine Chance gegen die Almdudler. So weit so gut. Das Wetter war perfekt wie selten genug in dieser Saison. Die Stimmung bestens.
Zu Anfang liefen die Wettbewerbe der Jüngsten auch noch gut an, obwohl der Zeitplan straff geplant war. Alle 10 Minuten wurde so ein Wettbewerb gestartet. Das Problem war nur, dass nach den Schülern C (Strecke 0,1-2,5-0,4) die Schüler A und Jugend B (Strecke 0,4-10-2,5) an den Start gingen. Als sich die Führenden auf den MTB-Kurs machten, waren die ersten der Schüler C bereits auf der Laufstrecke, die restlichen auf der Radstrecke auf dem Rückkurs und zwar in der Nähe der Wechselzone unterwegs. Das Chaos kann man sich vorstellen. Ein Wunder, dass außer einem kleinen Radunfall nichts Schlimmeres passiert war. Genauso überrascht war wohl auch der Ordner, der die Schüler auf die Laufstrecke einwies, denn er schickte die führende Radgruppe der Größeren gleich noch mit dort entlang. Man kennt das ja: der Wettkampfstress, der Kopf sagt nur „hinter dem Vorgänger hinterher und in die Pedale getreten“... Und will man sich in so einer Situation noch mit dem Ordner anlegen, um die Richtung zu klären?
Nicht schlecht staunten dann die Trainer und Eltern, als bereits nach gut 6 min eine größere Radgruppe und zwar die Führenden ankamen, völlig ratlos und zu Recht verärgert. Schließlich ging es für einige auch noch um den Sachsenmeister. Dann die eilige Entscheidung: „Los! Den Wettkampf noch irgendwie zu Ende fahren.“ Nicht allen war in dem Moment klar, dass die, die sich beim Schwimmen Zeit gelassen hatten, bereits seit Minuten auf der richtigen Radstrecke unterwegs waren.

So kamen erwartungsgemäß die schwächsten der Gruppe teils noch vor den bis dahin Führenden an und hatten so, ohne es zu ahnen, einiges an Boden gut gemacht. Jetzt wurde endlich, wenn auch spät der Wettkampf abgebrochen und ein Neustart angekündigt. Das führte verständlicherweise zu noch mehr Verärgerung bei den Athleten. Sollte das alles bis hierher nur ein Trainingswettkampf gewesen sein oder gar nur Muskelerwärmung? Wenigstens wurde den Athleten eine Pause von 45 Minuten eingeräumt.
Wie konnte man den Wettkampf bzw. die bereits erbrachten Leistungen vielleicht noch retten? Man war sich in soweit einig: die Radstrecke wollten die meisten nicht noch einmal fahren. Vom STV waren einige Wettkampfbetreuer da. Es gab eine kurze Krisensitzung. Dann hieß es, es sei kein Problem, ähnlich einem Verfolgungs-rennen die Kids nach ihren Schwimmzeiten auf die Laufstrecke zu schicken.
Die Ereignisse überschlugen sich. Plötzlich war es doch wieder technisch ein Problem. Also wurde es, auch sehr zum Entsetzen der STV-Verbandsfunktionäre, ein Massenstart. Hätte man das vorher gewusst, hätte der Veranstalter sicher nicht ein zusätzliches Hindernis eingebaut in Form einer 2,5m breiten Brücke 30m nach dem Start. Dagegen wäre die zuvor genannte Rampe auf der MTB-Strecke, die leider aus Sicherheitsgründen für die Kids gestrichen wurde, sicher ein Kinderspiel gewesen.
Wenigstens behielten die Athleten die Nerven und überrannten sich nicht gegenseitig, so dass der Wettkampf schließlich doch noch ein gutes Ende fand.

Für Joel Maly hatte sich die Reise auf jeden Fall gelohnt. Er wurde 7. der Gesamtwertung und Altersklassen-Zweiter nach einem Swim and Run (0,4-2,5) in einer Zeit von 15:20 min. Bisher lässt der Verband leider die Entscheidung offen, ob die Ergebnisse in die Kinderrangliste eingehen oder nicht. Mit den wertvollen Punkten hätte Joel den Platz 3 klarmachen können. Andernfalls muss er es am nächsten Wochenende in Löderburg erneut versuchen.

Das war wirklich ein Triathlon mit allen Schikanen, aber somit unvergesslich, nicht nur für Joel.



Andrea Maly


Heiko Maly, 25.08.2011

 
 
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Arendsee – USC holt 18 Punkte und liegt nun auf Platz 3 in der LigawertungAntwortenAntworten
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6 Wochen ohne Triathlonwettkampf, war schon eine schwere Zeit für mich. Aber unser Urlaub war ja auch sehr schön und man muss ja nicht jede Saison 10 Wettkämpfe absolvieren. Die Spannung und Aufregung hielt sich dennoch in Grenzen, bis aufs Radfahren hatte ich nicht sehr viel trainiert. Beim Schwimmen und Laufen erwartete ich deshalb nicht allzu viel von mir.
In der Landesligateamwertung wollte unser Team aber weiter an Boden gutmachen, leider ist Christian Damboldt noch kurzfristig erkrankt, was gar nicht so recht in unser Konzept passte. Steve war dennoch extrem optimistisch, schließlich waren ja auch noch der andere Christian und Ole da. Also Maik „du musst dich voll reinhängen“ dachte ich, eventuell und wenn die anderen usw., könnte es ja doch klappen mit den Angepeilten 18 Punkten. Weiterhin starteten noch Linda, Franzi und Oliver für den USC.
Die Schwimmstrecke wurde auf 1000m verkürzt, das heißt schlecht für mich aber fürs Team könnte es passen. Obwohl ich schon vorher wusste, dass ich dieses Jahr nicht ganz vorne landen werde schwamm ich erst mal vorne mit. Dummerweise rechts von Thomas Röver, sodass ich ihn nicht gut im Auge hatte. Lange konnte ich dieses Tempo nicht halten, auch seine Füße waren schon besetzt und ich fiel zurück. Meine beschlagene Brille sorgte dafür, dass ich plötzlich alleine paddelte. Also öfter mal nach vorne schauen. Rechts neben mir kam jetzt Grammi vorbei, aber er war zu weit weg, um dahinter heften zu können. Ich hätte wohl gleich auf sein Angebot, mit ihm von Anfang an zu schwimmen, eingehen sollen. Obwohl, heute war er in einer Top Schwimmform und von mir nicht zu halten. Auf den letzten 300m schwamm ich dann Kopf an Kopf mit Marcel Glaser, was mich wenigstens dazu zwang, nicht zu sehr umher zu dümpeln. Beim Ausstieg ließ ich ihm den Vortritt. Von der Treppe aus konnte ich noch Kurti (siehe Bernburg) hinter mir sehen und wusste schon, der holt mich noch. Die Treppe war nicht so mein Ding, dennoch kämpfte ich mich tapfer empor. Es sah fast so aus, als wäre ich ein sehr guter Athlet. Beim Wechsel hatte ich dazu gelernt, machte wieder Boden gut und ging dicht hinter Marcel auf die Radstrecke. Auch Steve war schon aus dem Neo und Dirk Mädicke schob sein Rad an, sie fuhren kurz hinter mir los. Ich konzentrierte mich auf die vor mir Fahrenden, ganz schnell waren drei Mann eingesackt. Gut, sie pfriemelten an ihren Schuhen, ich war jedenfalls schneller. Mein Plan lautete: die Schuhe auf der ersten kleinen Abfahrt anzuziehen. Als hätten meine Verfolger nur darauf gewartet, zogen sie an dieser Stelle vorbei. Doch halt, es war Dirk der das Tempo machte, zwei weitere Kontrahenten hielten sich verdächtig nahe. Hinter Schrampe bestätigten die Kampfrichter meine Vermutung, eine Strafe gab es aber nicht. Ich ließ die Drei trotzdem nicht entkommen, Radfahren hatte ich ja gut trainiert. Sogar nach vorne machten wir Boden gut und ich hatte Franzi eher ein als im letzten Jahr. Der Wendepunkt nahte, gegenüber schob sich Grammi gerade auf den zweiten vor, die Rövers schon mit etwas Abstand. Nach der Wende konnte ich mich nochmals davon überzeugen, dass die Schwimmstrecke zu kurz war. Steve hatte ich schon ein paar Meter abgenommen, also weiter treten, treten, treten. Einen holte ich noch, einer holte mich. Dann den langen Wechselgarten runter laufen, ca. 200m Barfuß über den Beton. Taktisch clever, standen meine Schuhe als zweites Paar da. Obwohl ich weit vorne lag, war nur noch wenig Platz für mein Rad. Die Anderen sind ja auch nicht dumm. Ich lief schon ein ganzes Stück, da sah ich noch Steve einfahren, wir sollten uns bald wiedersehen. Kurti war noch nicht in Sicht und mit einem halbwegs akzeptablen Lauf, wer weiß, wer weiß. Doch zu früh gehofft, nach dem Stückchen bergab setzten schlimme Seitenstechen ein. Am besten die nächste Treppe rechts hoch, dachte ich. Das kommt bestimmt daher, dass ich seit dem Kyffhäuser nie mehr als 5km gelaufen bin und auch das nicht gerade oft. Ausreden habe ich immer parat, haha. Mit 6 min/km näherte ich mich dem Dampferliegeplatz. Nach einem aufmunternden Klaps von Steve sollte es eigentlich besser gehen. Doch Pit Krüger unterbrach extra seine Witzeleien mit den Touristen, nur um mir mitzuteilen, was ich ohnehin schon wusste. Torsten Blauwitz und Holger Rothenberger aus der AK waren auch nicht zu halten, wenn doch endlich dieses Seitenstechen aufhören würde. Nach Erreichen der Lichtung, wurde ich erhört. Zeit auf 5 min/km hochzuschalten. Ole zog vorbei, jedoch nicht ohne mich anzuspornen. Steve war an Steffen dran, Ole vor mir und kein weiterer Tangermünder in Sicht. Ich lief motiviert wie sonst was und sagte immer „ Meene, Meene mach mir Beene“. Der Leser wird sich fragen: Ist er jetzt übergeschnappt. Nein ist er nicht, vor mir lief gerade einer der hieß laut Anzug „Meene“ (Florian, vom Soltauer Sportklub). Jedenfalls blieb ich gut einen Km dran. Kurz darauf erlöste Christian Huth mich aus der Pflicht. Er rief „Dranbleiben“, aber meine Psyche tickte anders. Mit der Gewissheit, dass mein Team auf Kurs lag, wollte ich das Ziel nun etwas ruhiger erreichen. Allerdings hatte ich meine Rechnung ohne Andreas Fenske vom MTC gemacht. Zwei Kilometer vor dem Ziel sorgte er dafür, dass ich mit dem Laufen endlich begann. „Komm Maik wir laufen zusammen“, sein Tempo war annehmbar und so tat ich ihm den Gefallen (oder besser mir). Wurden wir jetzt immer schneller? Ich kam mir vor wie beim Bahntraining. Nach einem Km dachte ich: „Das reicht aber, schließlich ist Wochenende.“ Aber nein, Andreas wurde langsamer und schaute sich um, so ein Schweiß ;-( , widerwillig nahm ich nochmals Tempo auf. Die Oberschenkel brannten, ich sehnte den Abschlusshügel herbei, hier wollte ich reißen lassen, haha :-). Nee, natürlich nicht, ich habe alles gegeben. Mit hohem Puls erreichte ich die Straße ohne zu gehen, welch ein Erfolg. Obwohl das Ziel vor Augen lag, kam ich nicht annähernd wieder in Tritt. Von Hinten kamen noch drei Gegner angespurtet, sollen sie doch überholen, ich wollte nicht mehr. Überglücklich sagte ich: „XL bitte“ und ließ mir den Transponder abnehmen. Zufrieden mit mir beglückwünschte ich nun auch die Anderen. Unser Team hat mit den Plätzen 14. Steve, 19. Ole und 30. Christian die angepeilten 18 Punkte erreicht, eine absolute Topleistung. Damit haben wir jetzt einen Punkt Vorsprung vor Tangermünde und liegen auf dem 3. Platz. Der USC hat halt großes Potential und ist breit aufgestellt, egal wie lang die Schwimmstrecke ist. Glückwunsch auch an Franzi, sie wurde erste bei den Damen insgesamt. Nicht zu vergessen die Vizelandesmeister in der AK Ole und Linda, für Linda war es auch ihr erster Olympischer.
Zum Abschluss noch mal vielen, vielen Dank an Andreas. So ein Motivator aber auch. Ich sollte mich zum Lauftraining mit ihm verabreden, er lässt sicher keine Ausreden durchgehen.
Zusatz von Anja: Im Ziel stand meine Familie mit dem üblichen Blick „kannst du nicht schneller laufen“. Sogar mein Sohn Oskar schob mich die letzten Meter.
Zusatz von mir: „Nee, ich konnte nicht schneller“.
PS: Unser neues Outfit wurde von vielen Zuschauern bewundert und ich wurde mehrfach darauf angesprochen. Das Warten hat sich gelohnt. Vielen Dank nochmal an Christian Pötsch für seine Mühen und den damit verbundenen Stress.





Maik Köhler, 19.08.2011

 
 
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Sieger und Landesmeister in HavelbergAntwortenAntworten
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Am letzten Juli Wochenende wurde bereits zum 5. Mal der Havelberg Triathlon ausgetragen. Es wurden verschiedene Wettbewerbe durchgeführt auf die sich auch einige USC’ler verstreuten.

Samstag früh fiel pünktlich um neun Uhr mit dem letzten Regentropfen der Startschuss zum „HavelHammer“, eine Mitteldistanz bei der 1,5 km zu schwimmen, 66 km zu radeln und 16,5 km zu laufen sind. Hier nahmen Manuel Hille und Christian Huth vom USC teil. Manuel lieferte sich ein Kopf an Kopf Rennen mit Hagen Schröter vom MTC. Erst beim Laufen konnte sich Manuel durchsetzen und ging schließlich als Sieger aus dem Duell hervor und wurde damit auch Gesamtsieger dieses Rennens. Eine Top Leistung lieferte auch Christian, der den Havelhammer als Gesamtsiebenter finishte und damit auch Landesmeister seiner Altersklasse wurde – Glückwunsch euch beiden.

Parallel zur Mitteldistanz wurde der traditionelle Hafentriathlon durchgeführt. Eine Sprint-Distanz über 650m Schwimmen zwischen Spülinsel und Hafen, 22 km Rad und 6,6 km Laufen. Hieran nahmen neben mir auch Matthias Claßen und Andreas Schulz vom USC teil. Schließlich konnte sich Matze über den 23. Platz, Andreas über den 13. Platz und ich mich über den 2. Platz freuen.


Christian Damboldt, 03.08.2011

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  Grüner hüpfender SmileyRe: Sieger und Landesmeister in Havelberg 
   
der manuel. das ist ja abgefahren. und vor hagen. respekt. da bekomme ich gleich ein schlechtes gewissen wenn ich hier auf der couch suhle. glückwunsch auch an alle anderen. der usc glänz halt immer zum ende der saison ;) gruß steve

Steve Hellmann, 04.08.2011

  Grüner hüpfender SmileyRe: Sieger und Landesmeister in Havelberg 
   
Glückwunsch nochmal an alle Teilnehmern. Ich freu mich schon auf Arendsee. Hier noch ein etwas längerer Bericht von mir aus einem anderen Blog: http://eintrachtspaeningen.blogspot.com/2011/07/havelhammer.html viele Bilder zum Event sind unter folgendem Link zu finden: http://pns-server1.no-ip.org/laufen_bilder/30.07.2011-Havelberg/ulthm43.htm

Christian Huth, 03.08.2011

 
 
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Früher Meister und späte ChancenAntwortenAntworten
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Am 17. Juli wurde der 7. Geiseltal-Triathlon am Hasse See bei Braunsbedra ausgetragen. Mit am Start vom USC waren mit mir Steve, Ole, Matze und als einzige Frau Linda. Spannend wurde es gleich nach dem Schwimmstart. Ich versuchte an Steve, gut erkennbar dank seiner pinken Badekappe, dran zu bleiben. Aufgrund der vielen Teilnehmer und dem Gedränge an den Bojen ging mein Plan nicht auf. Steve, als schmerzfreier Wasserrowdy bekannt, konnte sich besser behaupten und nach den 750 m Schwimmen einen kleinen Vorsprung mit auf die Radstrecke nehmen. Ich nahm die Verfolgung auf, hatte an diesem Tag auch mal Erfolg und überholte Steve noch im ersten Viertel der 30 km langen Radstrecke. Auf der anschließenden 6 km Laufstrecke machte ich noch ein paar Plätze gut und lief als Zehnter in der Ligawertung ins Ziel, dicht gefolgt von Steve auf dem 15. Platz. Ole ging mit einer tollen Laufzeit als dritter USC’ler und dem 20. Platz in die Ligawertung ein und sicherte uns damit 18 Punkte für den 3. Platz in der Teamwertung – Spitze! Während es für den USC in der Landesliga weiter spannend bleibt, sicherte sich der MTC mit dem Team Riemer den Tagessieg und damit die vorzeitige Meisterschaft – Glückwunsch.

Christian Damboldt, 01.08.2011

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
1. Wanzleber Sparkassen-Triathlon AntwortenAntworten
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Am 3. Juli 2011 fand der 1. Wanzleber Sparkassen-Triathlon statt. Bei mal wieder nicht gerade besten Wetterbedingungen fanden sich 71 Sportler am Bördegymnasium ein, um sich 500 m durch das 25m-Becken des Spaßbades zu kämpfen, anschließend auf zwei Runden insgesamt ca. 23 km zwischen Wanzleben und Klein Germersleben zu drehen und dann noch ca. 4,5 km durch die Natur zu laufen. Aufgrund der Enge im Schwimmbecken waren die Teilnehmer auf vier Wellen verteilt, und so konnten die jeweils anderen Starter am Rand die ein oder andere interessante Schwimmtechnik beobachten und auch kommentieren (Rückengleichschlag habe ich jedenfalls noch bei keinem Triathlon gesehen). Nach dem Schwimmen ging es aufs Rad und das hieß gegen Regen und Wind. Trotz zugeregneter Brille und der Rechts-Links-Schwäche eines Helfers: „Rechts! Du musst rechts!! .. Äh nein! Links! Ich meine Links!!!“ schaffte ich es wieder zurück in den Wechselgarten und irgendwie auf die Laufstrecke. Die führte auf 2 Runden unter anderem durch die Kleingartensparte und endete dann im Stadion. Gleich hinter dem Ziel gab es den Grund, warum ich bei diesem Mistwetter überhaupt angetreten war .. Streuselkuchen! ;o)
Da ich die Einzige meiner Altersklasse war, heimste ich sogar noch eine Medaille ein. Das dürfte nächstes Jahr anders sein, denn dann sind auch Startpassinhaber startberechtigt.


Nadine Kloss, 13.07.2011

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  Daumen nach obenRe: 1. Wanzleber Sparkassen-Triathlon  
   
Glückwunsch Nadine, toll, dass du für den USC diesen neuen Triathlon ausgetestet hast. Ich hoffe der Kuchen hat geschmeckt - dann hätte Wzl den Test ja bestanden*g*

Christian Damboldt, 14.07.2011

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Sunshinecompany on TourAntwortenAntworten
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Am Sonntag fand in Wischer der Altmark Triathlon statt und endlich spielte auch das Wetter mit. 25°C und Sonne satt ließen Erinnerungen an das letzte Jahr mit über 35°C wach werden und so meldeten sich gleich sechs USC-Starter für die Olympische Distanz an.
Nachdem Pit Krüger kurz vor dem Start laut verkündet hatte, dass es heute keine roten Karten gibt und Windschattenfahren sofort hart bestraft wird, beschrieb er noch einmal den Schwimmkurs, der durch "große weiße" und "kleineblaue"(!) Bojen abgesteckt war. Das konnte mir ziemlich egal sein, dachte ich, da ich eh den Anderen hinterherschwimmen würde.

Der Startschuss fiel pünktlich und ich fand mich mitten im Getümmel wieder. Die ersten Meter lief es recht gut und ich konnte mich vor eine kleine Gruppe setzen bis mich jemand Links überholte. Dabei zog dabei so dicht an mir vorbei, dass er mir die Schwimmbrille halb herunter riss. Hätte ich sie doch nur unter die Badekappe getan...hätte, hätte...
Linkes Auge komplett gewassert, rechtes Auge undicht. Ich war also gezwungen neu zu justieren, ein kurzer Blick nach Hinten sagte mir jedoch, dass ich dann unter dem mir folgendem Gewühl untergehen würde. Also hieltich mich noch weiter links und richtete schnell die Brille.
Nach der dritten Boje wurde es dann immer einsamer vor mir. Ein weiterer Mitstreiter ließ, nach seinem dritten Ausreißversuch, fallen und hängte sich an mich dran. Das Loch nach vorne schien aber auch schon recht groß zu sein. Auf einmal waren dann alle weg. Ohne Vordermann war ich mit Kopf auf Höhe des Wassers auf der Suche nach einer kleinen blauen Boje. Irgendwie gefunden, schnell drumherum auch den Vordermann wieder gesehen. Der Abstand wurde nicht größer, aber auch nicht kleiner. Endlich raus aus dem Wasser rief man mir "67." zu. Nur gut dass ich die Teilnehmerzahl nicht kannte, doch ein Blick auf die Uhr reichte um zu wissen, dass ich hier mal wieder am meisten Zeit verloren hatte. Beim Wechsel bummelte ich dann noch mit dem fummeligen Zeitchip, aber das Protokoll verriet, dass ich hier dennoch Plätze gut gemacht hatte.

Die Radstrecke begann gleich mit einem kurzen Anstieg, doch die Konkurenz vom MTC verhalf mir genügend Ansporn zu entwickeln um schnell vorwärts zu kommen und auch gleich zu überholen. Nach ein paar Kurven fuhr man dann südlich recht offen im Wind. Die Windkraftanlagen verrieten, dass er nicht stark war, aber bis auf ein paar kleine Hügel war keine Abwechslung in der Landschaft zu erwarten. So beschränkte sich das Blickfeld auf Lenker, Vorderreifen und etwa 1,5 Meter Straße um dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Hinter Staffelde fuhr man dann teilweise in Waldgebieten, so dass man nur selten mit Rückenwind zu kämpfen hatte.
Zum Ende der dritten Runde dann ein Zischen am Vorderrad. Seltsamerweise recht laut, ich fuhr langsamer und beobachtete meinen Vordereifen genau. Er blieb unverändert doch das Zischen blieb. Ich machte wieder Tempo und dachte, dass ich vielleicht noch ein Stück damit fahren könnte. Doch auch nach weiteren zwei Kilometern blieb der Druck unverändert. Auch optisch konnte ich nichts erkennen, was das Geräusch verursachen konnte. Mit nervendem Zischen fuhr ich also weiter. Vor mir dann endlich auch ein bekanntes Trikot. Ich hatte Michael Zack in seinem neuen USC-Dress eingeholt und forderte ihn auf dran zu bleiben. Bevor ich dann in den Wechselgarten fuhr konnte ich noch drei weitere Fahrer überholen.

Auf der Laufstrecke kam ich schnell zu gutem Tempo. Am Anstieg konnte ich sogleich noch auf Mathias Gutsch von den Elbeblitzen aufschließen. Wir liefen noch ein Stück zusammen, bis uns jemand mit langen Schritten überholte. Ich blieb dran, doch Mathias musste reißen lassen. Trotz reichlich Schatten auf dem Waldweg fing die Sonne an zu drücken, in Arnim stand aber schon ein Anwohner mit Gartenschlauch und kaltem Wasser bereit. Es lief sich immer besser und so zog ich, an dem kurz zuvor überholenden wieder vorbei. Leider bekam ich nicht mehr mit, ob es seine erste oder zweite Runde war.
Auf der zweiten Runde brannten dann meine Füße, dank Synchronblasenbildung, durch die neuen Schuhe recht gleichmäßig, was es fast schon wieder erträglich machte. Wegen dem fehlenden Überblick, wusste ich nun nicht mehr, wer noch vor mir lief oder wer gerade auf seiner ersten Runde war. Als dann vor mir drei MTC-ler auftauchten war das dann egal. Ich beeilte mich und überholte jeden, der vor mir auftauchte. Etwa 200 Meter vor dem Zieleinlauf standen Steve und Christian an der Straße und riefen mir etwas von ,herannahenden Frauen hinter mir, zu. Der Lüge enttarnt feuerten sich mich darauf hin an, den 100 Meter vor mir laufenden noch zu überholen. Ich machte Tempo und als es auf die letzten Meter ging setzte ich zum Zielsprint an. Mein Vordermann ging den Sprint noch ein paar Meter mit, doch sichtlich erschöpft hob er beide Arme und brach dann ab, so dass ich ihn in Ruhe überholen konnte.

Im Ziel bekam ich dann auch gleich mit, dass dort heftig diskutiert wurde. Drei Teilnehmer wurden wegen Windschattenfahrens disqualifiziert. Gerüchte, dass auch der USC betroffen war bestätigten sich nicht.

Beim Auschecken fiel mir dann wieder das Problem mit dem Vorderrad ein. Jetzt war ich gespannt, warum es denn so gezischt hatte. Mein Vorderrad hat offensichtlich Verpackungsreste eines Riegels aufgesammelt, die sich dann in einer Bohrung meiner Gabel verklebt haben (daher fordere ich nachträgliche Zeitgutschrift wegen foulspiels und nachträgliche Ahndung gemäß Sportordnung2011, Absatz V, gegen Unbekannt).

Fazit:
Platz 12 für Steve in 2:20:54, Platz 14 für Christian in 2:21:50, Platz 27 für mich in 2:33:41, Platz 56 MIchael in 2:45:23, Platz 63 Matthias in 2:49:39 und Platz 92 für Martin Gaitzsch in 3:11:05


Christian Huth

Bilder: https://picasaweb.google.com/htuh.hc/2011_07_09_Altmarktriathlon?authuser=0&feat=directlink

Christian Huth, 12.07.2011

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  Daumen nach obenRe: Sunshinecompany on Tour 
   
Prima Christian, tolle Bilder und Glückwunsch uns allen zum 4. Platz in der Teamwertung!

Christian Damboldt, 13.07.2011

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Rückentest in WischerAntwortenAntworten
  [26883 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 12.07.2011]
  
Nachdem ich an den letzten beiden Wochenenden mein Glück bei Swim+Run bzw. Aquathlon Wettkämpfen in Leipzig und Berlin versuchte, entschied ich mich an diesem WE mal wieder das Rennrad hinzuzunehmen.
Ich meldete für die Jedermann-Distanz beim Altmark-Triathlon (der Rücken will einfach keine längeren Distanzen zulassen - aber ich will nicht klagen - Hauptsache Triathlon :-)).
Als ich im Waldbad-Wischer ankam, räumten die ersten "Olympischen" bereits den Wechselgarten. Ein Blick auf die Ergebnisliste der olymp. Distanz verriet mir, das die USCler wieder sehr gut abgeschlossen haben. Steve Hellmann als 12., Christian Damboldt als 14., Christian Huth als 27., Michael Zack als 56., Matthias Claßen als 63. und Martin Gaitzsch als 92. waren die Finisher des USC (ich hoffe, ich habe niemanden vergessen). Hervorheben muss man die Laufzeiten von Steve Hellmann und Christian Damboldt, sie hatten die dritt- und viertbesten Laufzeiten - awesome.
Nun war ich an der Reihe. Das Wetter war okay, kein Wind, keine Wellen, kein Regen (also nichts, was meine Motivation unter Null sinken lässt :-)), vielleicht ein wenig zu warm...
Das Schwimmen und ich werden wohl keine Freunde mehr, obwohl ich in Leipzig und Berlin das Gefühl hatte mich verbessert zu haben, war das heutige Schwimmen ein Schritt rückwärts. Ich blubberte so im Wasser herum und hatte Probleme mich zu orientieren, da ich vor bzw. neben mir niemanden schwimmen sah. Das macht es für einen schlechten Schwimmer wie mich noch schwerer anständig zu schwimmen. Aber alles geht einmal zu Ende und nach (unendlichen langen) 16:45 min saß ich dann auf dem Rad, zu diesem Zeitpunkt hatte der führende Tino Rosenburg aus Havelberg bereits 4 min Vorsprung auf mich. Auf der Radstrecke lief es ganz gut, obwohl ich 3 Wochen nicht zum trainieren kam. Ich arbeitete mich vom 15. auf den 7. Platz vor. Nach weiteren 26:45 min stellte ich das Rad ab und begab mich auf die Laufstrecke. Tino Rosenburg hatte zu diesem Zeitpunkt die Führung bereits an den Seriensieger Jörg Knop aus WOB verloren.
Laufen ist eigentlich meine Lieblingsdisziplin, aber 2,5 Jahre ohne Training machen halt nicht schneller. Also schaute ich mehr nach hinten als nach vorn. Ich konnte zwar noch 2 Läufer überholen, wurde aber meinerseits wieder von einem anderen Läufer überholt, sodass am Ende ein 6.Platz heraussprang. Gewonnen hat (wieder einmal) Jörg Knop und das mit fast 50 Jahren!! und mit einer Zeit von 59:25 min.
Michael Kauert wurde 11., ich muss ihn irgendwo auf der Radstrecke überholt haben, habe ihn dabei aber nicht erkannt...
Fazit: Platzierung gut, Zeiten so lala, Rücken hält, Selbstvertrauen geholt, für Havelberg angemeldet!

Andreas Schulz, 12.07.2011

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  gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene AchseRe: Rückentest in Wischer 
   
Hey Andreas, prima Leistung. Ich hab dich auch nicht erkannt. Die Geschichte mit dem Rücken kann ich gut nachempfinden. Hab seit ca. 3 Jahren auch immer häufiger damit Probleme. Naja, hat trotzdem Spaß gemacht, nur das Laufen lief bei mir auch nicht so toll, obwohl das ebenso mal meine Lieblingsdisziplin war.

Michael Kauert, 12.07.2011

 
 
staunender hellblauer Smiley
USC-Team dreimal in den Top 10 beim Kyffhäuser Bergtriathlon AntwortenAntworten
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Unser Team hatte in der Landesliga, nach einer bisher sehr mageren Ausbeute, einiges an Boden gut zu machen. So meldeten mit Steve, Christan, Daniel und mir gleich vier Starter um in jedem Fall unser Punktekonto aufzustocken. Unterstützt wurden wir von unserem Staffelteam, welches mit Sucki, Christian Pötsch und Markus mit großen Siegambitionen ins Rennen startete. Auch Haiko, der hoffentlich und spätestens im nächsten Jahr für uns startet, hatte gemeldet. Der Grundstein des Erfolges war gelegt.
Ein weiterer Baustein war das Wetter, da USC – Starter bei widrigen Bedingungen erst so richtig in Fahrt kommen. Eigentlich ist die Strecke ja so schon beschwerlich genug, aber das Wetter setzte noch eins drauf. Sturm und Regen waren angesagt. Da USC – Starter zu den ganz harten Burschen gehören, wurde zur Einstimmung auf die widrigen Bedingungen gecampt. Ich zeltete allerdings nicht, meine Frau hatte mich so schon für verrückt erklärt. Folglich fuhr ich morgens mit dem Auto und konnte mein Rad schon einmal auf Wind und Regen einstimmen. Daniel und Andreas leisteten mir Gesellschaft. Als wir ankamen, hatte der Wettergott dann doch Erbarmen mit dem Starterfeld und stellte den Regen ein. Ein starker Wind sorgte zudem dafür, dass die Straßen trockneten. Nur die Wellen des Stausees waren noch bedenklich hoch. Kurz und gut, ein Rennen für die härtesten der Harten, deshalb an dieser Stelle ein Glückwunsch an alle Finisher.
Nun zum Rennen. Ich hatte noch einen grünen Algenteppich vom letzten Jahr im Hinterkopf, heute gab es ganz sicher auch Algen, nur waren sie nicht zu sehen. Dafür gab es aber dunkle Soße für die Augen und eine kostenlose Moorpackung für die Füße. Das Einschwimmen wurde aufs Neofluten reduziert. Der Start erfolgte zügig, im hüfthohen Wasser bewegten wir uns springend vorwärts. Vor mir war nur Ulf, ein Meister dieser Disziplin, die anderen waren hinter uns. Leider wurde das Wasser tiefer, sonst hätten wir beide das Wasser sicher auf Platz 1 und 2 verlassen und nicht auf 3 und 7, so gut waren wir im Springen. Eigentlich wollte ich dann neben ihm schwimmen, aber die Wellen waren gegen mich, so blieb ich hinter ihm. Eine schnellere Schwimmgruppe setzte sich jetzt vor uns. Ein Blick nach vorne zeigte aber, dass die Gruppe nicht die Boje ansteuerte. Ich nahm deshalb den kürzeren Weg, nicht schneller dafür kräftesparender. Zu diesem Zeitpunkt überlegte ich mir schon, wie ich mich für die zweite Runde motivieren sollte. Jetzt tauchte Grammi an meiner rechten Seite auf, wir schwammen nebeneinander. Er hatte eine top Navigation und so hielten wir immer schön Kurs auf die Bojen. Die meisten schafften dass nicht und schwammen ein paar extra Meter. Ich schwamm jetzt mit deutlich ruhigem Puls ganz entspannt wie beim Wellenbaden und freute mich schon auf den kurzen Landsprint und die zweite Runde. Plötzlich fiel Grammi ab, ich drehte in Rückenlage, er winkte und rief dem Motorboot zu. Was war nur los? Das Boot kam rüber und ich sah an meinen Füßen die magentafarbene Kappe von Steve. Hat er also die richtigen Beine erwischt, also rum und Tempo machen für den Kameraden. Das Ufer nahte, kurz vor mir war Daniel. Er hechtete schon in der bewährten Art durchs Wasser. Völlig relaxt stieg ich aus dem Wasser und musste entsetzt feststellen, dass die zweite Runde erlassen wurde. Ich steckte die nun überschüssige Energie in meinen bis dato schnellsten Wechsel und stieg kurz nach Daniel aufs Rad. Auch Jörg Röver war noch in Schlagweite.
Der Abstand nach vorne stimmte also wieder. Nur mein Unheil droht ja bekannter weise immer von hinten, in Form von langsam schwimmenden Schnellläufern. Ich wählte die Verdrängungstaktik, sie klappte…, bis zum Hüfler. Bergflöhe waren klar im Vorteil, dennoch hielt ich mich wacker. Auf halber Höhe fuhr Steve dann an mir vorbei, vorne rückten wir näher an Daniel heran. Die kommende Abfahrt nutzte ich, um mich vor Daniel zu setzten, nicht ohne ihn nochmal anzuspornen. Hinter Steintalleben wurden die Anstiege leichter. Dafür war jetzt der Gegenwind derart brutal, dass es ein Wunder war, überhaupt vorwärts zu kommen. Ideales Terrain für Christian, der mit einer hohen Trittfrequenz zeigte, wie man hier zu fahren hat. Ich freute mich schon, da nun klar war, dass unser Team weit vorne lag. Am meisten aber durfte sich die Fahrerin in seinem Windschatten freuen. Moment mal, dass ging nun gar nicht, eine Dame die lutschte und noch dazu vor mir. Am nächsten Hügel trat ich kräftig rein und zog, in der Hoffnung auf eine baldige Abfahrt, an beiden vorbei. Ich wurde enttäuscht und das Manöver ging von vorne los. Dann endlich eine leicht abschüssige Gerade, jetzt wirkte auch mein erster Schluck Gel und das Tempo stieg. Sogar Steve rückte wieder greifbar nahe. Ein letzter kleiner Anstieg beendete meinen Höhenflug. Ein weiterer Bergfloh setzte zum Überholen an. Dann kam Christian, seine Begleiterin hatten wir zermürbt, na bitte, geht doch. Vor den kommenden Abfahrten hatte ich etwas Bammel, nicht ohne Grund wie sich später noch zeigte. Das schönste Stück des Tages war die Passage der Zuschauer. Mit geschätzten 70 folg ich an der jubelnden Menge vorbei. Bis Kelbra konnte ich auch nach vorne wieder Boden gut machen. Hinterm Biker – Treff wartete nun der Kyffhäuser. Nach der dritten Kehre entschwand Christian aus meinem Blickfeld, eine Kehre hinter mir hielt Daniel sich wacker. Gemeinsam erklommen wir das Hügelchen. Auf halber Höhe überholten zwei Tangermünder. Ich erklärte Daniel, dass das unsere direkten Konkurrenten in der Liga sind. Daniel sagte: „Die hol ich mir beim Laufen“, ich dachte: “Das will ich sehen“, sagte aber lieber nichts „Wozu den Jungen unnütz demotivieren“. Fünf Kehren vor dem Gipfel fuhr Holger Rothenberger, ein Altersklassengegner (heute Platz 1!), vorbei. Daniel konnte mitziehen, ich nicht. Die zwei müssen auch die Abfahrt mächtig runter gekracht sein. Ich fuhr zwar auch sehr schnell, konnte Daniel aber erst in Badra wieder einfangen. Der kurze Anstieg dort lag mir recht gut, so dass ich jetzt wieder vor ihm war. Die letzte Abfahrt verlangte nochmals volle Konzentration von uns. An der drittletzten Kurve hätte es mich fast entschärft, mein Bremsmanöver brachte mein Hinterrad ganz schön ins Schlingern. Uff, gerade nochmal abgefangen. Ums noch deutlicher zu sagen: „Das war heute keine Kaffeefahrt“.
Beim Wechsel musste ich mich setzten. Nicht elegant, aber krampflos bewährt. Daniel wechselte fixer als ich und piepste vor mir. Wir flitzten beide los wie die Feuerwehr beim Löscheinsatz. In Anbetracht der nun folgenden vier Runden, drosselte ich mein Tempo dann allerding doch etwas. Eins war jetzt schon klar, ich war heute sehr gut drauf. Noch besser aber meine Teamkameraden, alle sehr weit vorne und sehr gute Läufer. Das musste heute einfach der langersehnte 19-er für die Punktwertung werden. Jetzt fing der Regen wieder an, in Gedanken bei den noch Radfahrern, genoss ich weiter meinen Lauf. Die Strecke heute ideal, nahezu perfekt. Auf freiem Feld hatte man Rückenwind, rück zu war man durch eine Hecke vom Wind geschützt. Nur hinter der Wende hieß es „Kurz mal die Zähne zusammen“, genau mein Ding. Hatte ich schon erwähnt, dass die Schwimmstrecke verkürzt wurde? Stefen Rarek erinnerte mich etwas schmerzlich daran. Schon auf der Hälfte meiner ersten Runde lief er vorbei, wohlgemerkt auf seiner Zweiten („Oder war es doch etwas später? Hm, in meinem Kurzzeitgedächtnis scheint nur Platz für das Wesentliche zu sein“). Auch die Röverbrüder hatte er schon eingesackt. Ach, soll er sich doch mit Platz drei trösten, in der Teamwertung machen wir die Punkte. Schräg rüber auf der Gegenbahn sah ich Grammi, er hatte sich im Wasser seinen Arm ausgekugelt. Da die Bordwand des Bootes zu hoch war, rettete er sich selbst an Land, kugelte sein Arm an einer Bank wieder ein und startete seine Aufholjagt. Respekt, Respekt, trotzdem keine schöne Sache. (Aber tröste dich, mit meiner Schwimmzeit hättest du dich bloß über den undankbaren 4. Platz geärgert.) Auf der nächsten Runde sagte er zu mir: “Da bin ich wieder“ und reihte sich in die Riege derer ein, die mich überholten. Heute allerdings eine recht kurze Riege;-). Auf der dritten Runde lief ich ein Stück mit unserem Staffelläufer Markus, er sicherte seinem Team den Staffelsieg und motivierte mich für meine letzte Runde. Von hinten näherte sich jetzt Steve. Ich beschleunigte nochmal, um ihm kurzzeitig Windschatten zu geben. Jede Sekunde zählt, schließlich war Ulf nur kurz vor ihm.
In der letzten Runde waren keine Überrundungen mehr zu erwarten, die Gesellschaft nahm rapide ab. Wer sollte mich jetzt bloß Motivieren, außer der guten Frau am Ausgang des Zeltplatzes? Auf der langen Geraden dann, ein Läufer, leicht langsamer als ich. Mit einem Hochgefühl setzte ich zum Überholen an, doch plötzliches Ziehen im hinteren Oberschenkel bremste meine Euphorie und bremste mich. Zu allem Überfluss wurde ich jetzt von einem Läufer mit zackigem Schritt überholt. Maik, so eine kleine Verkrampfung musst du einfach weg atmen, dachte ich. Mit versteiftem Bein klappte das Überholen endlich. Nicht sehr elegant, aber geht doch. Jetzt schnell noch das letzte Gummiband holen und ab ins Ziel. Oh, bedrohlich nahe Chris Heinicke, aus Tangermünde auf der Gegenbahn. Also Endspurt, ich bog auf den Rasen ein, noch 50m. Dann blieb ich stehen, ein zu starker Krampf hinderte mich am vorwärts kommen. Chris war vorbei, humpelnd rettete ich mich ins Ziel. Trotzdem war ich Überglücklich, habe ich doch alles ausgeschöpft, mehr ging nicht, ein schönes Gefühl. Halle und Bernburg sind nun endgültig abgehakt.
Fazit. Platz 7 für Steve (2:07:58), Platz 8 für Christian(2:09:38) und mit einer Wahnsinnslaufzeit ( Platz 9 für Daniel (2:10:55). Er machte sogar sein Verspreche, zumindest teilweise, war und holte sich noch Jens Abraham aus Tangermünde. Große Klasse Männer, selbst Bundesligist Sebastian hatte das Nachsehen. Naja, er war ja nur zur Vorbereitung für nächste Woche dabei. Ich kam auf den 26 Platz. Hervorzuheben meine 46:12 beim Laufen, genau 8 Minuten schneller als im letzten Jahr. In der Altersklasse sogar Platz 4, genau wie Steve, Glückwunsch Maik, ganz groß. Bei all dem Lob, ist jetzt die Würdigung des ersten Platzes der Staffel angebracht. Sucki, Christian und Markus erhielten einen wohlverdienten Pokal und ein Sack voll nützlicher Trainingsutensilien. Alle waren stolz wie Bolle und wir knipsten noch ein Mannschaftsfoto.
PS. Den Bericht zu den Ergebnissen aus der heutigen Tagespresse hat Steve letztes Jahr Schon geschrieben, ihr findet ihn weiter unten, unter „Sommermärchen für Franziska Tiex beim Kyffhäuser Triathlon“ 2010. Ganz schön peinlich für die Volksstimme, finde ich.


Maik Köhler, 04.07.2011

 
 
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Bernburg, Startschwierigkeiten in der Sauna - NachtragAntwortenAntworten
  [26519 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 28.06.2011]
  
Nach nun mehr als 14 Tagen Abstand zum Rennen in Bernburg, gibt es jetzt noch einen kleinen Nachtrag. Naja, der Artikel schmorte schon einige Zeit auf meinem Rechner. Christian meinte am Wochenende, bei unserer schönen Sonnabend 9.00Uhr Tour, ich solle ihn trotzdem noch Hochladen.
Unser Mannschaftsziel, Punkte sammeln für die Ligawertung. 8.00 Uhr Treffpunkt Bahnhof, mit dem Zug hin, mit dem Rad zurück, wie jedes Jahr wenn es nach Bernburg geht. Heute trafen sich nur Christian und ich, aber egal. Die anderen ahnten wohl, dass es heute noch warm wird. Steve zog es vor, schon vor dem Rennen ca. 60 km Rad zu fahren. Der Rest fuhr Auto.
Anmeldung – Warmlaufen, nun gut, warm war es schon. Eine kleine Streckeninspektion nahmen wir trotzdem noch vor. Die Beine? Eigentlich ganz gut. Bis zum Start war noch reichlich Zeit, also einchecken und den Wechsel in Gedanken durchgehen. Für Heute hatte ich mir einen besonders schnellen Wechsel vorgenommen und meine Radbrille schon mal an den Helm geheftet. Der Neo war erlaubt, also rein in die Gummipelle und rauf auf die Fähre.
Die Fähre, war mit „Fußbodenheizung“ ausgestattet. Wem das nicht reichte, zog noch seine Pelle hoch. Gut, dachte ich 5-10min. Sauna, noch etwas Gewicht verlieren, dann ab ins Wasser. Falsch gedacht, das Starterfeld der Landgänger hatte etwas zu früh Posten bezogen und musste noch ein Stück Flussaufwärts. Diesen Trick merke ich mir mal fürs nächste Jahr. Mittlerweile kam ich mir vor, wie eine Schmorgurke unter hundert anderen Schmorgurken. Hatte ich schon erwähnt, dass sich die Lufttemperatur jetzt so um die 30 Grad bewegte. Nach einer Ewigkeit, hatten die Kampfrichter dann Erbarmen und ließen uns zu Wasser. „Klasse Maik, bis ins Wasser hast du es schon geschafft“, ohne umzufallen, starke Leistung.
Der Start. Es ging erst mal nicht los, an der Promenade herrschte immer noch Verwirrung. Ich hatte mich mit Grammi und Karsten sehr weit links eingeordnet. Hinter mir postierten sich Christian uns Steve. Das Feld trieb langsam aber sicher über den Startpunkt hinaus, zwangsweise musste nun gestartet werden. Mit anfangs gleichmäßigen und langen Zügen schwamm ich die erste Hälfte neben Karsten, gut dachte ich, er kommt ja immer weit vorne raus. In der Saalemitte wurde zwar deutlich schneller geschwommen, aber die Kurve kam ja noch und wir waren auf der Innenbahn. Danach zur Mitte rüber und das Tempo etwas erhöhen, um den Anschluss zu halten. Zuviel für mich, ich ließ Karsten vor und blieb zunächst dran. Plötzlich war er weg. Kopf hoch, irgendwie hatte ich eine etwas andere Richtung drauf. Jetzt lahmten auch noch meine „Flügel“, was war nur los? Ich hatte mich wohl überschätzt, links zog Peter Altner vorbei, rechts Grammi. Zeitgleich erklommen wir die Leitern. Wollte ich nicht eigentlich vor den beiden anlanden?
Der „schnelle“ Wechsel. Neo aus, super. Piepser um, Startnummernband hoch. Rad anrempeln, Helm fällt, Brillengläser verlassen ihre Fassung. Grammi neben mir, war schon nicht mehr neben mir. Jetzt aber Helm auf, Brille und Neo aus dem Weg . Ich startete neben Kurti von der LG Hopfen auf die Radstrecke, wir waren erst kürzlich zusammen im Trainingslager, also los.
Radstrecke. Der erste Hügel zur eigentlichen Radstrecke war geschafft, da war endgültig klar, dass heute nicht mein Tag war. Schwerfällig trat ich meine Kurbel, Kurti fuhr mir zwar nicht weg, doch wurden wir bereits von anderen stehen gelassen. Einer davon war Christian, er machte gut Druck und riet mir einen kleineren Gang zu fahren. Jetzt kam ich besser in Tritt, aber nicht schneller. Steve musste auch gleich kommen oder war der schon vor mir? Nach einer Ewigkeit nahte die Wende, weit vorn die Staffeln, gefolgt von Jörg, Thomas und Ulf. Schon mit Abstand, Karsten und dann Grammi. Christian wendete gerade, da zog Steffen Rarek an mir vorbei. Als ich dann drehte, sah ich schon Steve heran rollen. Bis zum nächsten Kreisel überholte ständig irgendwer. Nur Steve nicht. Muss wohl an seiner Anreise gelegen haben. Also Schwimmen war nicht so optimal, beim Radfahren wurde ich ständig überholt und jetzt Laufen?
Laufen. Eine Info Vorweg, ich bin auch im Ziel angekommen. Ich sag mal nur so viel, als Steve mich überholte waren schon einige an mir vorbei und er packte noch 50 Plätze zwischen uns. Vom Gefühl her war ich eher ein Zuschauer der sich ein Bild von der Strecke machte, als Teilnehmer beim Triathlon. Ich habe während der zwei Rund viel gesehen und war stets bemüht den entgegenkommenden Läufern ein Lächeln zu schenken. Bloß an der Treppe kam ich mir vor, wie Reinhold Mesner auf 8000 m Höhe, nur eben etwas wärmer. Mein Zuschauergefühl verstärkte sich, als ich zusehen durfte, wie Olaf Überschär auf der Zielgeraden noch den Staffelläufer abfing. Christian und Steve machten hingegen ein sehr gutes Rennen. Schade nur, dass ich der dritte Mann war und Armin und Matze noch weit hinter mir.
Zurück nach Magdeburg. Nachdem ich mich im Schatten und in der Saale wieder auf Normaltemperatur runter gekühlt hatte kamen meine Kräfte so langsam zurück. Wahrscheinlich wäre ich sogar schneller gewesen hätte ich mir diese Pause schon nach dem Radfahren gegönnt. Denn unsere Rücktour lief viel besser als das Rennen, mit Rückenwind rasten wir quasi gen Magdeburg.


Maik Köhler, 27.06.2011

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  Nach rechts und links rollender SmileyRe: Bernburg, Startschwierigkeiten in der Sauna - Nachtrag 
   
haha. köstlich. sehr amüsant. würden wir ein ranking für den witzigsten beitrag einführen, dann wäre dieser der aller beste. der artikel scheint auf deiner platte gut gereift. freu mich schon auf den nächsten artikel. hoffentlich bis zum sonntag. gruß steve

Steve Hellmann, 28.06.2011

 
 
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Stürmische Gewässer in BergwitzAntwortenAntworten
  [26355 Ansicht(en)]  [3 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 27.06.2011]
  
Am 19.6.2011 fanden die Landesmeisterschaften beim Triathlon am Bergwitzsee statt. Nachdem unsere Mannschafft im Vorjahr einige Medaillen abräumte, waren die Ziele natürlich hochgesteckt. Für den USC starteten Franzi, Linda, Daniel Heyder, Christian Hut, Matze, Armin, Andreas Schulz und Maik. Auch Sebastian war wieder dabei, leider nicht in unseren Farben.

Ein kräftiger Wind sorgte für einen ordentlichen Wellengang und anständigen Rückenwind auf dem Rad, leider nur nach dem Wendepunkt. Die Wassertemperatur war angenehm, trotzdem wurde mit Neo gestartet. Auf der ersten Hälfte der Schwimmstrecke war der Schwimmstil „Wellenbrechen“ angesagt, Wasserschatten kaum möglich. Bis zur ersten Boje hielt ich mich im ersten Schwimmfeld, dann zog Jörg Röver vorbei und ich hängte mich ran. Die Wellen zwangen mich immer wieder nach vorne zu schauen, so sah ich auch, dass die nächste Boje nicht mehr auf unserem Weg lag. Also Kursänderung und allein gegen die Wellen. An der Boje war auch Jörg wieder da.

Auf dem Rückweg kamen dann die Wellen von hinten und Franzi auch. Ich erkannte sie, wie immer am starken Beinschlag. Ihr zu folgen war sehr schwer und ich musste linkerseits einen weiteren Schwimmer passieren lassen. Rechts schwamm seit der Wende- Boje Ulf vom MTC neben mir, wir verabreden uns nie, treffen uns aber fast immer unterwegs. Die letzte Boje nahte. Jetzt wurde es eng. Immer wieder kam ich mit dem Schwimmer links ins Gehege, dann lies ich ihn vor. Den kleinen Hügel beim Wasserausstieg nahm ich im Sprint, nur keine Zeit verlieren. Aus unserem Team waren nur Daniel und Franzi vor mir.

Daniel der einen sehr guten Einstand gab, trödelte etwas beim Wechseln, sodass ich noch vor ihm aufs Rad stieg. Franzi war schon weg. Da ich diesmal „fast“ sehr schnell wechselte, konnte ich mir eine Lehrvorführung in Sachen Radaufstieg anschauen. Ulf übersprintete mich noch auf der Zeitnahmematte, dann mit Schwung aufs Rad, um mir gleich mal 50 Meter abzunehmen. Schönen Dank.

Der Bergwitztriathlon hat den Vorteil, dass man gleich zu Beginn an einer kleinen Eisenbahnbrücke einen Eindruck erhält, was heute geht und was nicht. Bei mir war‘s so mittel. Ich zog an Fanzi vorbei, kam aber vorne nicht näher heran. Als nächstes konnte ich mich davon überzeugen, dass die Kampfrichter heute ernst machen. Ulf überholte seinen Vordermann und just in diesem Augenblick kam ein Kampfrichterteam von hinten angebraust. Zeitstrafe für den Überholten, deshalb: „Immer schön die Bremshebel ziehen“, wenn man überholt wird. Jetzt kam der Wind so richtig auf, also klein machen und bis Selbitz durchbeißen. Nach der Ortschaft dann kurz Schwung holen (200m Rückenwind) und ab ins Waldstück.

Nach der Wende sah ich dann schon einige Kontrahenten hinter mir, die ich jetzt noch nicht erwartet habe. Nun gut, drei von ihnen ließ ich noch passieren. Dann wechseln und laufen, alles war super, ich flog quasi dahin. Nach dem ersten Wendepunkt Seitenstechen, so ein Mist. Zu der Zeit ist dann auch Daniel an mir vorbei, dem mit einer Laufzeit von 18:14 min. schnellstem Mann unseres Teams. Am Ende reichte es für Platz 16. „Super, weiter so.“ Nach der zweiten Hälfte bekam ich Gesellschaft von Christin Hut, dicht gefolgt von Matze. Beide mussten zwar noch eine Runde, machten mir aber trotzdem Mut für mein letztes Stückchen, vielen Dank. Das Ziel nahte. Ich hatte keine Lust zu sprinten, ein Blick nach hinten brachte Beruhigung. So lief ich entspannt dem Ende meines ersten gelungenen Wettkampfs für diese Saison entgegen. Knapp hinter mir dann, die alte und neue Landesmeisterin: Franzi. An dieser Stelle nochmals Herzlichen Glückwunsch. Als dritter Mann unseres Teams, "tut mir wirklich leid, dich vergessen zu haben", lief Andreas Schulz nach 1:16:39 durchs Ziel. Christian, Matze und Armin drehten noch schnell ihre letzte Runde und kamen auf den Plätzen 69,74 und 79 ein. Glückwunsch auch an Linda, die mit ihrer Leistung auf den Bronzeplatz ihrer AK in der Landesmeisterschaft kam. Alles in allem ein schöner Wettkampf. Ich bin sogar motiviert, es am Kyffhäuser noch einmal Olympisch zu versuchen.


Maik Köhler, 25.06.2011

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  Starklachender SmileyRe: Stürmische Gewässer in Bergwitz 
   
Ist schon okay. Ich mache mich ja auch ziemlich rar, da kann mich natürlich keiner kennen. Bier trinke ich zwar nicht, aber du kannst mir einen Iso-Drink beim Altmark-Triathlon spendieren

Andreas Schulz, 27.06.2011

  blauer, nachdenklicher SmileyRe: Stürmische Gewässer in Bergwitz 
   
Hallo Andreas, tut mir leid, dich nicht erwähnt zu haben. Ich werde dir beim nächsten mal ein kleines Trostbier spendieren, versprochen. Ich habe auch noch eine kleine Veränderung vorgenommen.

Maik Köhler, 26.06.2011

  Starklachender SmileyRe: Stürmische Gewässer in Bergwitz 
   
Ich startete auch für den USC

Andreas Schulz, 26.06.2011

 
 
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Barockman 2011AntwortenAntworten
  [26810 Ansicht(en)]  [3 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 28.06.2011]
  
Durch die berufliche Verlagerung von Steve nach Dresden dachten wir bereits im Herbst vergangenen Jahres über den Schloss-Triathlon in Moritzburg nach. Durch einen plötzlichen Motivationsschub von Steve und unter Berücksichtigung der limitierten Startplätze meldete ich mich kurz entschlossen noch Ende 2010 an. Ziemlich schnell gab es dann auch konkrete Trainingspläne von Steve und auch Sören Kohlert und Papa Michael Kohlert vom Tangermünder LV gesellten sich zu unserer kleinen Barockman-Gruppe.

Während meines eifrigen Trainings über den Winter und das Frühjahr wurde diese Langdistanz-Gruppe immer kleiner, so dass ich letztlich als Einziger von uns Vieren übrig blieb und sich die anderen verletzungsbedingt und aus Zeitmangel auf die ebenfalls angebotene Mitteldistanz verflüchtigten.

Mit dem näher rückenden Termin wurde auch ich immer nervöser bis dann am 17.06.2011 der Ausflug nach Dresden startete. Bei Steve und Sandra angekommen, stärkten wir uns mit Annett‘s mitgebrachtem Erdbeerkuchen getunt mit extra Pudding. Danach ging es für Steve und mich per Rad zur Anmeldung um ein bisschen Feeling für die Strecke zu bekommen. In Moritzburg trafen wir dann auch Sören, Michael und Markus Wirth, der uns an diesem Wochenende professionell zur Seite stand – verantwortlich u. a. für Beruhigungsbierchen und Fotos, die nie wieder gefunden wurden.

Während sich Sören und Michael der offiziellen Einweisung inkl. Pasta-Party hingaben, zog sich der Rest zum genüsslichen Schlemmen zu Steve und Sandra nach Hause zurück. Leider drangen am Abend trotzdem noch für Aufregung sorgende News zu uns durch: das Wasser hat 25 Grad!

Nach einer endlos erholsamen Nacht starteten Steve, Sandra, Markus, Annett und ich um halb sechs Uhr morgens zum Wechselgarten nach Moritzburg – alle wollten von Anfang an dabei sein um zuzuschauen wie ich geschmeidig wie ein Butterfisch das braune Teichwasser durchwühle. „5 vor 12“ kam dann doch noch das OK für den Neo – zum Glück setzte zeitgleich ein erfrischender Regen ein.

Begleitet von melancholischem Barockgedudel fiel dann auch pünktlich um sieben Uhr der Startschuss zur Langdistanz des 10. Schloss Triathlon Moritzburg. 2,5 Runden galt es um das Schloss herum zu schwimmen und dabei nach jedem Schwimmzug über Wasser den Vordermann im Auge zu behalten, denn unter Wasser war es einfach nur schwarz. Aber es hat Spaß gemacht, das Schloss und das Publikum immer im Blick zu haben und ab und an unter den schmalen Schlossbrücken hindurch zu schwimmen. Nach ziemlich genau 1 h (vielen Dank an meinen Vordermann :) konnte ich mich dann etwas überhitzt aus dem Neo befreien.

Zügig gewechselt ging es über die 5,5 km Zubringerstrecke hin zur 6-mal zu fahrenden Radrunde über jeweils 28 km. Zu Beginn waren die Straßen sehr nass und erschwerend musste auch das Paris-Roubaix Gedächtnispflaster bewältigt werden. Die Radrunde ist abwechslungsreich und wellig, je Runde mit knapp 200 Höhenmetern. Mit meiner stabilen Rundenzeit von 45-50 min konnte ich viele übereifrige Aero-Sprinter wieder einkassieren. Zum Ende meiner Raddistanz wurde ich dann endlich angefeuert von Annett, Sandra und Markus, die zwischenzeitlich den Schwimmpart der drei Mitteldistanzler Steve, Sören und Michael unterstützt hatten. Dabei schaffte Steve von den Dreien die beste Schwimmzeit (32 min auf 1,9 km).
Nach 5h und 5min war mein Radsplit für die knapp 180 km Geschichte und der Sprecher verkündete mir beim Wechsel zum Laufen, dass es um einen Top Ten Platz geht.

In diesem Moment hat mich das noch nicht wirklich interessiert, schließlich lag ja noch der Marathon vor mir und gerade im Rahmen einer Langdistanz ist die Zielzeit kaum zu kalkulieren. Also ging ich es ruhig an und avisierte 5 min pro km mit der Hoffnung, so lange genug durchzuhalten. 6 Runden über je 7 km waren zu laufen, um den westlichen Schlossteich, durch das Jagdrevier der sächsischen Könige, durch den Schlosspark sowie über die Schlossinsel. Sehr abwechslungsreich und weitestgehend durch den schattigen Wald bei angenehm kühlen Temperaturen. Die anderen drei wechselten zwischendurch auch nacheinander vom Rad zum Laufen wobei Sören die beste Radzeit schaffe (2:39 h auf 95 km). Ich hielt den km-Schnitt auch dank ausreichend Cola, Iso und viel Wasser zum abkühlen bis zur letzten Runde durch und finishte mit neuer persönlicher Bestzeit von 9:31:56 h. Im Ziel wartete bereits Steve, der trotz langem verletzungsbedingten Ausfall seine 2. Halbdistanz innerhalb von einem Monat in 5:08:15 h absolvierte. Sören und Michael finishten in 5:34:35 h und 06:03:54 -> Glückwunsch euch Dreien.

PS: Kurz vor dem Auschecken schaute ich mir noch schnell die vorläufigen Ergebnisse an und kam dank Markus‘ Hilfe gerade noch rechtzeitig zur Siegerehrung – da bin ich doch noch bis auf den 5. Gesamtplatz durch die Marathonzeit von 3:21:32 h vorgelaufen.


Christian Damboldt, 20.06.2011

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  Erschrocken guckender SmiíleyRe: Barockman 2011 
   
fazit des wunderschönen wochenendes: - 20 flaschen bier - zig meter toilettenpapier verbraucht - 2kg reis und nudeln - 10 qm Brunchbufett leer

Steve Hellmann, 28.06.2011

  Erschrocken guckender SmiíleyRe: Barockman 2011 
   
Absolut beeindruckend!!!

Andreas Schulz, 22.06.2011

  Daumen nach obenRe: Barockman 2011 
   
Glückwunsch Christian, du bist wirklich in einer TOP-Form. Ich drück dir die Daumen, dass das noch lange so bleibt. Weiter so. Nun bis du auf Platz 11 in der ewigen TVSA-Ironman-Liste vorgerückt. Ich hoffe, morgen bist du wieder einigermaßen fit.

Michael Kauert, 21.06.2011

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Plantschen statt Schwimmen beim Bernburger-Bären TriathlonAntwortenAntworten
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Der USC geht beim Bernburger Triathlon mächtig Baden. Temperaturen um die 30 Grad machten uns die Entscheidung auch nicht unbedingt schwer. Dabei fing alles so gut an.
Wie jedes Jahr wird man auf der Saale mit einer Fähre zum Schwimmstart chauffiert. Die Strömung war dieses Jahr recht schwach, so dass die Schwimmzeiten im Durchschnitt unter den Rekordzeiten vom letzten Jahr lagen. Manch einer hatte trotzdem eine mysteriöse und plötzliche Leistungsexplosion. Nach dem Start verteilte sich das Feld schnell auf die gesamt Breite der Saale. Jeder versuchte die optimale Strömung zu finden. Der Wasserausstieg entlang einer Leiter ist schwierig. Der Gang zum Rad zu kurz um den Neo richtig auszuziehen. Maik, Christian und Steve verließen an hervorragender Position um Platz 10 den Wechselgarten, aber bereits mit 0:20 bis 1:20 Minuten Rückstand auf Jörg Röver, Thomas Röver und Ulf Starke vom MTC. Christian konnte seine Position auf dem Rad verteidigen und war auf der windigen 40 km Strecke sehr gut unterwegs. Der MTC baute mit fairer Fahrweise im Vergleich zum letzten Jahr seinen Vorsprung weiter aus. Auch beim Laufen hielt Christian das Tempo und lief auf den letzten Metern noch an Christian Gramm (MTC) vorbei. Nur gegen den stärksten Läufer konnten er und der MTC nichts entgegen setzen. Olaf Überscher flog mit der schnellsten Laufzeit von 34 Minuten von hinten nach vorne ganz vorne durch und gewann auch wie im letzten Jahr mit über zwei Minuten Vorsprung vor Jörg und Thomas. Nicht-Schwimmer Rarek vom TLV schiebte sich noch vor Ulf auf Platz vier. Mit der Marke unter zwei Stunden lief Christian auf einen hervorragenden 13. Platz und hat sich damit dank seiner schnellen Radzeit (und seinen neuen Laufrädern) deutlich verbessert.

Für mich war meine beste Disziplin das Radfahren eine einzige Qual. Nach den gesteigerten Radumfängen der letzten Wochen war die Kraft endgültig raus und ich konnte nur zusehen, wie einer nach dem anderen an mir vorbeizog. So lernte ich auch mal die zweite Mannschaft des MTC kennen. In solchen Momenten ist es ratsam eine zweite Strategie im Hinterkopf zu haben, um nicht das Rad am nächst gelegenen Schrotthändler abzugeben. Bis in die Mitte des Feldes durchgereicht, rollte ich doch irgendwie in den Wechselgarten. Der Wechsel lief schnell und wie rebootet, sammelte ich beim Laufen einen nach dem anderen wieder ein. Auf den zwei fünf Kilometer langen Runden kommt man sich immer wieder entgegen, so dass man genau erkennen kann wie man im Rennen liegt und wer sich gerade am meisten quält. Steffen Rarek sah aus wie das leiden Christi. Nur Rodrigo Berger und Olaf Überschär flogen dem Ziel mit einem sehr schnellen Schritt entgegen.
Bei Maik schien es durch seinen verletzungsbedingten Trainingsrückstand beim Laufen nicht gut zu gehen. Mit deutlich schleppendem Schritt rettete er sich nach einer sehr guten Schwimm- und Radzeit auf Rang 72. Seine Pacing Strategie muss unbedingt überarbeitet werden.
Bei Matthias Claßen lief es besser. Das Trainingslager auf Mallorca scheint beim Laufen seine Früchte zu tragen. Rang 78 kurz hinter Maik.
Nachdem ich an Armin Jahns heran lief, nahm auch er nach einem kurzen freundlichen Plausch den Schritt wieder auf, um mit einer guten Laufzeit auf Rang 91 die Ziellinie zu überqueren. Vom Plausch erholt holte ich die fünftbeste Laufzeit und es reichte am Ende noch für einen 21. Rang. Für eine vordere Platzierung in der Teamwertung reichte dies dennoch nicht. Platz 5 und Punktgleich mit Täves Triathlon Team. Es ist aber lange nichts entschieden, denn es stehen noch sechs Rennen aus und die Saison ist lang, um noch etwas an der Form und Strategie zu arbeiten.

Steve Hellmann, 20.06.2011

 
 
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Doppelsieg für Maly im TriathlonAntwortenAntworten
  [26282 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 08.06.2011]
  
Bereits am Samstag gewann Joel Niklas Maly (USC Magdeburg) den 1. Rackwitzer Triathlon (Sachsen) über 400m Schwimmen, 10km Rad und 2,5km Laufen. Obwohl er nach dem Radfahren noch 1min 40s Rückstand zum Ersten in der Distanz der Schüler A / Jugend B hatte, lief er trotz der großen Hitze entlang der Schladitzer Bucht in einer hervorragenden Zeit von 10min 5s und konnte somit nicht nur seinen Rückstand aufholen, sondern auch noch seinen Vorsprung auf 53s ausbauen, was ihn schließlich zum Gesamtsieger dieses Wettbewerbes machte (Gesamtzeit 36min36s).

Am Sonntag ging es so gut „aufgewärmt“ in Richtung Uelzen (Niedersachsen), um sich dort am Oldenstädter See der Konkurrenz zu stellen. Die Strecke der Schüler A / Jugend B ging dieses Mal über 400m Schwimmen, 8km Rad und 2,6km Laufen. Nach einem super Schwimmstart schaffte Maly dabei sogar einen Start-Ziel-Sieg in einer Gesamtzeit von 34min4s und einem Vorsprung von über 1min vor dem Zweitplatzierten (Jug B).

Die Freude über seinen Doppelsieg konnte mit ihm auch sein Leichtathletik-Trainer beim SCM Hr. Kühne teilen.


Heiko Maly, 08.06.2011

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Herzlichen Glückwunsch, weiter so, prima Leistung.

Michael Kauert, 08.06.2011

 
 
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Heiß und fettig: Ironman 70.3 Mallorca im TrainingslagerAntwortenAntworten
  [26354 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 03.06.2011]
  
Zwar ist es bereits Mai und für ein Radtrainingslager etwas zu spät, doch uns (Annett, Sandra, Elisa, Haiko, Steve, Micha Z., Christian D. und Matthias) lockte das cremig-fruchtige spanische Eis, kühl-prickelnder Sangria und leckere Paella. Angespornt von dieser Fantasie waren wir mit unserem Touristenflieger in wenigen Stunden auf Mallorca.
Der Flug ist immer die größte Herausforderung. Vor allem, wenn man mit deutschen unterwegs ist. Die wissen alles besser und alles ist ein ständiger Wettkampf. Schon beim Einsteigen in den Flieger wird um jeden Millimeter gekämpft. - Muss wohl die 45iger Generation sein. - Bloß nicht freundlich sein und dem anderen etwas gönnen, man müsste ja sonst in der Mitte und nicht im Gang sitzen. Man hätte dramatische Einbußen im Komfort und würde ja nicht das bekommen, was man für seine Unmengen an gezahlten 140 EUROs erwarten könnte. Beim Aussteigen gehen natürlich die von hinten als erstes nach vorn aus dem Flieger und blockieren schön die vorderen Reihen, damit keiner an die oberen Gepäckfächer kommt. Die Gepäckausgabe könnte ja geschlossen sein, wenn man sich nicht beeilt. Aber die kennen wohl die spanische Mentalität nicht. Hier ist alles anders herum. Deutsche Sturheit trifft auf spanische Gelassenheit. Wir müssen warten am Gepäckband. Wer hätte das gedacht? Nachdem die Gepäckluken sich öffnen, stürzt sich die 45iger Generation auf ihre Beute. Man ist ja schließlich zum fünften Mal in diesem Jahr und nur für 3 Wochen hier und es zählt jede Sekunde.
Wir holen der Weile unsere Mietautos. Bei Sixt dauert das normalerweise keine 5 Minuten. In Spanien braucht man etwas Ausdauer, aber für diesen Moment haben wir Triathleten jahrelang trainiert. Nach einer Stunde gibt es dann endlich unsere sportlichen Flitzer und wir gleiten im Parallelflug gen Alcudia ans Meer, wo schon unsere traumhafte sandstein-farbene Finka mit endlosen Terrassen auf uns wartet. Zentral aber ruhig und 50 Meter vom Meer gelegen, da haben wir ein richtiges Schnäppchen geschlagen.
Rafael von Sunshine Bikes bringt schon mal unsere Rennräder, während wir die Mädels Einkaufen schicken. Dann trudeln auch Matthias und Haiko ein und wir drehen unsere erste 50 km Einrollrunde über LLubi und Santa Margalida vorbei an kargen Schafweiden.
Na! Und was kommt jetzt? Essen. Die 50 km waren wohl wahnsinnig hart und kräftezehrend. Deshalb gab’s erst mal ordentlich Pasta. Es wurde gegessen als stünde morgen eine 200 km Etappe an. Mit einem kleinen Läufchen rundeten wir den Tag ab.
Nach dem gemütlichen und reichhaltigen Frühstück auf der Terrasse in der Sonne, stand heute eine 85 km Begehung der Rennstrecke des Mallorca Ironman an. Über Pollenca ging es 500 Höhenmeter mit 5% Steigung hinauf nach Kloster Luc. Ich schleuste die Karawane geschickt an den Cafés in Pollenca vorbei, um nicht schon nach 10 Km die ersten Kaffeetrinker aus dem Windschatten zu verlieren. Die Steigung zum Kloster bewältigte jeder in seinem eigenen Tempo und genoss die Serpentinen und die traumhafte Aussicht auf das blaue Meer. Und oben gab es dann endlich Bier. Nach Inca sollte es jetzt erst mal für 15 km zügig Bergab gehen. Beschleunigen auf 70 km/h und dann wieder auf 10 runter Bremsen, wenn man das Knie auf dem Asphalt schleifen lässt, um in den Spitzkehren nicht aus der Kurve in den Abgrund zu fliegen. Ab und zu sprühen Funken unter den Pedalen. Herrlich. Bergab macht es mindestens genau so viel Spaß wie hoch. Aber irgendwie waren wir immer noch zu langsam, den Matthias konnte noch einen Eis-Laden am Straßenrand ausfindig machen. Pause und lecken. Zurück nach Alcudia war es dann wieder schön flach und der D-Zug konnte seine Fahrt aufnehmen. Vor der Essensbeladung war noch ein Schwimmchen und Läufchen drin. Die Bäuche beladen mit allerhand gesunden und ungesunden Dingen klang der Tag gemütlich aus.
Einen Tag vor dem Ironman schoben wir noch eine lockere 45 km Kafferunde nach Cala Saint Fincence ein. Hier bot sich wieder ein traumhafter Blick auf das Meer. Der Rest des Tages galt der Vorbereitung von Seele und Material auf das morgige große Event. Aus den Leihrädern wurde noch mal alles an Aerodynamik heraus geholt, was ein Klapprad zu bieten hat. Dann noch zur Anmeldung und das Rad einchecken.
Die Nacht war kurz und unruhig. Gegen 8 Uhr sollte der Start sein. Diesmal gab’s nur ein Krümelfrühstück. Dann ab zum Start im Hafen von Alcudia. Die wenigen Profis, darunter Faris und Raelert standen bereits am Wasser. Wir gaben ihnen einen 30 minütigen Vorsprung bis die Welle der Dreißigjährigen mit Christian und mir starte. Matthias und Haiko starteten jeweils 10 und 30 Minuten nach uns. Meine Zielstellung für den heutigen Tag stand fest. Gemütlich durchkommen, um noch ein Paar Körner für die nächsten Urlaubstage zu sparen und nicht gleich den Rücken wieder zu zerschießen. Die Aufregung und das kribbeln im Bauch ist nach neun Jahren Triathlon immer noch das gleiche. Diesmal stellte ich mich hinten an und ließ mich mit der Masse treiben. Auf dem Rechteckkurs von 1,9 km verteilte sich die Masse aber schnell und man trieb auf den Wellen im Meer. Keine Spur von Christian. Der war sicherlich schon weiter vorn. Der Neo schnürte so langsam die Arme ab. Der Ausstieg war noch in weiter Ferne. Später wurde mir erzählt, dass wir nach 30 Minuten aus dem Wasser kamen. Ohne Schwimmtraining hätte ich das nicht gedacht. Der Wechselgarten mit den Rädern im Gesamtwert von über 4 Millionen Euro war sehr lang. Christian wechselte zügig in 4 Minuten. Ich benötigte die doppelte Zeit, um in meine Kompressionsklamotten zu kriechen, was mir die Muskulatur während der Fahrt mit lockeren Beinen und mit weniger Muskelkater danach dankte. Die ersten flachen Kilometer auf dem Rad nach Polenca entlang der Küste verliefen bei Tempo 40 recht zügig. Ein ewig langer Fahrradkorso schlängelte sich auf den breiten Straßen Richtung Kloster Luc. Es ging in den Anstieg auf 500 Hm. Der Spaß sollte beginnen. In meinem Lance Trikot radelte ich flink mit hoher Frequenz in Spinnningmanier an dem nicht enden wollenden Korso vorbei. Das sollte ein ruhiger Tag werden und ich musste mich zwingen nicht zu überdrehen. Aber es machte riesige Freude. In einer kurzen Abfahrt bei Kloster Luc fuhr vor mir ein Typ der Aussah wie Christian. Ich rieb die Augen. Er war es tatsächlich. Wir waren beide gleichermaßen überrascht und erfreut den Rest zusammen zu bewältigen. Ich hatte wohl ordentlich überdreht, 2 Liter Wasser waren leer, doch das war erst mal egal, denn jetzt flogen wir 15 km bergab Richtung Inca. Mit über 70 km/h bretterten wir in die Spitzkehren der Serpentinen. Diesmal hielten wir nicht am Eisladen. Die restlichen 45 km waren wieder sehr flach und windig, ideal für die Leute mit Zeitfahrmachinen. Wir sahn da manchmal etwas alt aus mit unseren normalen Rädern. Die etwas zähen letzten Meter haben wir dann doch geschafft und gingen zum Laufen über. Die 21 km verteilten sich publikumswirksam auf 4 Runden entlang des Strands und der großen Promenade von Alcudia. Christian verabschiedete sich mit großen Schritten und ich stellte mich auf eine Durchhaltetaktik ein. Dies war gar nicht so schwer, denn die zahlreichen Zuschauer feuerten einen immer wieder an. Noch zu Faxen aufgelegt, kam ich auch an Sandra, Elisa, Annett und Micha vorbei, die sich mit Krawallgeräten ausgerüstet hatten. Cola und Gel war jetzt wesentlicher Bestandteil meiner gesunden Ernährung. Ohne das Zeug wäre ich heute noch in der brennenden Mittagshitze unterwegs. Alles was ich an Wasser zu greifen bekam, schütte ich über den Kopf. Christian lief dagegen die völlige „verzichten auf alles“ Taktik. Vorbereitung für die Langdistanz Moritzburg. Mal gerade einen Liter hatte er heute zu sich genommen und das Elend konnte ich dann in seinem Gesicht sehen als er plötzlich wieder vor mir her taumelte. Meine Anregung jetzt etwas zu trinken kam an und er erholte sich im Nu. Auf dem letzten Kilometer kam er wie ein junger Hüpfer freudestrahlend vorbeigehoppt und triezte mich noch über eine Brücke einen Endspurt hinzulegen, um statt 350-igster noch 349-igster zu werden. Dabei wollte ich noch locker auslaufen. Nach etwa 5Stunden im Ziel gab es dann aber ein schönes Foto von uns Zweien. Hier wartete auch schon unsere Support-Crew, die uns tatkräftig unterstützt haben. Haiko und Matthias sind später gestartet und hatten auch ihren Spaß mit etwa 5:30 und 6:00. Gewonnen hat Raelert mit knapp 4:00 und Faris wurde siebenter. So ging auch dieses wunderbare Ereignis zu Ende und wir füllten die leeren Bäuche bevor wir noch eine lockere Runde drehten.
Die nächsten Tage verliefen regenerativ bei Eis, viel Pasta, Schokolade, Chips, Bier und Gummitieren. Der Kaumuskel muss schließlich auch trainiert werden, um im Rennen die brettharten Powerbar Riegel herunter zu bekommen. Vier traumhafte Touren standen uns noch bevor. 110 km zum Kloster Randa von dessen 550 Meter hohem Berg man einen Traumhaften Blick über die Insel hat. Sandra formulierte es positiv: „Du musst dem Berg gut zureden“. „Ich-hasse-Berge-ich-werde-nie-Bergfahrer“-Bergfahrer Matthias trat hier am Berg vor lauter Kraft seine komplette Kurbel ab. Zum Trost gab’s oben Bier und Eis.
Die 130 km und 3000 Höhenmeter nach Sa Calobra wollte dann keiner mehr mitkommen. So genossen Christian und ich die Serpentinen-Straßenbaukunst zu zweit. Natürlich gab’s Eis. Am nächsten Tag fuhren wir noch die 85 km Mini-Version von Sa Calobra zum Kloster Betlem sehr versteckt gelegen bei Arta. Am selben Abend stand Micha’s 30igster auf dem Programm. Im Hafen von Alcudia gab es zur Feier des Tages die wohl beste Paella und den besten Sangria den wir je verzehrt haben. Am Abreisetag dann noch schnell eine kleine Runde auf einen Berg Richtung Cap Formentor, um die Aussicht über die Buchten und Berge zum Abschluss zu genießen und Kraft zu tanken, um am Flughafen gegen die 45iger zu bestehen.
Wir hatten 10 Tage viel Spaß und eine gute Mischung aus Urlaub, Aktivität, viel zu Essen und viel zu Lachen. Der nächste Urlaub und Ironman 70.3 folgt im nächsten Jahr.


Steve Hellmann, 02.06.2011

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  Erschrocken guckender SmiíleyRe: Heiß und fettig: Ironman 70.3 Mallorca im Trainingslager 
   
Aaahhh .. ich hoffe, ich kann nächstes Jahr mal wieder dabei sein. Nicht beim Ironman .. öhem .. bei Sonne, Eis und Sangria ;o)

Nadine Kloss, 03.06.2011

 
 
staunender hellblauer Smiley
„Anbaden“ in Halle AntwortenAntworten
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+++ 23.5.2012 Halle +++“Kannst deinen Neo im Auto lassen“ – mit diesen Worten wurde ich schon am Parkplatz begrüßt. Muss einer dieser Glückstage sein, dachte ich, andere (viele)dachten anders (laut fluchend). Vom USC war Linda schon da. Steve kam natürlich mit dem Rad, so konnte er sich das warmfahren sparen. So, jetzt Startnummer holen, dann Warmlaufen. Noch 30 min. bis zum Start, unser dritter Mann, Christian Hut, traf auch noch ein. Jetzt aber schnell, ein Helm musste er sich auch noch besorgen. Einchecken, alles bestens.

Am Start tummelten sich schon einige im Wasser, die Zeit wurde knapp. Wasser testen, gar nicht mal so kalt. Für meine Taktik brauchte ich nur noch Jörg Röver suchen, da wollte ich dran bleiben. „Noch eine Minute“. Die Leine ging hoch, wir schwammen, der Startschuss fiel wie immer nach dem Start. Relativ ruhig ging es über die ersten 100m, wir hatten die Ideallinie. Jörg schwamm rechts neben mir, links wurde ich überholt. Etwas Luft hatte ich noch, also hinterher in den Wasserschatten. Dem vor mir gefiel das nicht und so erhöhte er das Tempo, ich musste reißen lassen. Nach ca. 500 m ging es rechts weg, ich fiel etwas zurück, konnte die Gruppe aber noch halten. Der Ausstieg, aufpassen, nicht wieder zurück ins Wasser plumpsen, wie letztes Jahr. Dann die leidige Lauferei hoch zum Rad, Thomas und Jörg vor mir. Sie flitzten, ich flitze vielleicht beim nächsten Mal.

Startnummer, Helm und Brille schnappen, Rad nicht vergessen. Jetzt schnell raus aus dem Wechselgarten. Einer vom MTC war 20m vor mir, hinter mir Ulf Starke auch vom MTC. Jetzt rauf aufs Rad und erst mal Tempo aufnehmen, der Abstand nach vorne wurde schon größer. Wer war das nur…? Schuhe hatte er auch schon an.

Ulf zog vorbei, ich schlüpfte in seinen Windschatten. Zeit die Schuhe richtig anzuziehen, dann Richtung erste Wende. … es war Grammi. Ulf fluchte laut, meine Taktik dahin, ich flitze beim nächsten Mal auf jeden Fall. Nach der Wende kurz hinter uns, Dirk Mädicke. Wo kam der her? Muss wohl fleißig Schwimmen trainiert haben. Na schön fahren wir halt zu dritt, dachte ich noch so. Dann war er auch schon vorbei, „wollte sicher nicht mit uns, so daher dümpeln“. Taktik hin oder her, er war auf jeden Fall schneller als wir. Ohne Ulf, wäre ich jetzt etwas langsamer gefahren. Mein Puls war ziemlich hoch, da schickte er mich auch schon nach vorn. Recht hatte er und so wechselte ich mich mit Ulf ab. Steve kam uns entgegen, gute Schwimmzeit, schneller Wechsel so kennen wir ihn. Ein paar Wettkämpfer hatte er auch an seiner Seite, aber die hätten wohl ruhig mehr Druck machen können. In meiner Minigruppe machte Ulf den Druck, „Nochmal 100m Beißen“ um dann wieder hinter ihn zu schlüpfen. In der zweiten Rund sahen wir dann, dass mit dem Nachvornfahren wird wohl nichts. Dennoch ließen wir den Mut nicht sinken, mit etwas mehr Puste konnte ich endlich auch mehr Druck auf die Pedale geben. Die etwas langsameren Schwimmer hatten es leichter, die meisten von ihnen haben es in eine ca. 20 Mann starke Gruppe geschafft. Christian leider nicht, sonst wär er am Ende locker vor mir gelandet. Wie die meisten Damen, fuhr auch Linda alleine.

Die vierte Runde war geschafft, ich konnte Ulf jetzt endlich ziehen lassen und mein Tempo anschlagen. Schon im Wechselgarten packte er 20s zwischen uns. „ Ich muss unbedingt das flitzen erlernen“. Noch vor dem kurzen Anstieg rhythmische Schritte, die nachfolgende Gruppe. Mit Steve vorne weg, ging es dann sehr dynamisch den kleinen Berg hoch, nicht für mich. Drei Schritte nach vorn, gefühlte zwei Umdrehungen zurück. Immerhin schaffte ich es bis hoch. Der Puls wollte die ganze Rund nicht sinken, aber ich musste doch ins Ziel. Die zweite Runde lief dann besser, jetzt gab es auch Läufer in meinem Tempo, die liefen allerdings ihre erste Runde.

Hans-Peter, Jahrgang 1955, zog vorbei, immer schön dranbleiben. Es ging nichts mehr, überholt ruhig alle, ich wollte nur noch ankommen. Wenigstens blieb Christian hinter mir, sehr kameradschaftlich. Er lief ungefähr doppelt so schnell, muss aber noch Schwimmen trainieren. Steve wartete schon im Ziel, war fröhlich aufgelegt und wertete mit Ulf das Rennen aus. Als 7. Frau kam dann auch Linda nach 1:15:13 ein, sie musste sich im Zielsprint der harten Konkurrenz erwehren.
Die Auswertung ergab einen guten 17. Rang für Steve in 1:00:26, ich wurde, nur wenig langsamer als im letzten Jahr, 38. in 1:04:32 und Christian in 1:04:56 schließlich 39.


Maik Köhler, 26.05.2011

 
 
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Rückblick Duathlon-Cup 2011 / 9. Elbe-Brücken-LaufAntwortenAntworten
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Wie in jedem Jahr starten die USC‘ler verhalten in die Saison um die Konkurrenz nicht schon vorher zu demotivieren. An den drei Duathlon erprobten sich daher höchst strategisch nur vereinzelte Mitglieder.
Bei der Schlammschlacht in Osterburg startete mit mir noch Christian Huth. Als ich ihn zum Ende der dritten Radrunde zum zweiten Mal überholte bestätigte sich meine Vermutung, dass ich mit einigen weiteren leicht verpeilten Teilnehmen wohl eine kleine Extrarunde gedreht habe – bei mir war das natürlich Teil des schon o.g. Plans.
Am zweiten Rennen in Tangermünde testeten mit mir noch Matthias Claßen und Haiko Schepel die Wechsel zwischen Laufen und Radfahren. Während ich es im Hauptrennen gerade noch in die Top 10 schaffte, erreichten Matze und Haiko bei den Jedermännern jeweils den 2. Platz in der AK.
Der einzige USC’ler bzw. USC‘lerin beim dritten Rennen der Cup-Serie in Geiseltal war Franziska Tiex, welche einen eindeutigen Sieg einfuhr – Glückwunsch Franzi! Die Zweitplatzierte Jenny Frenzel (SV Wasserfreunde Stendal) konnte sich dafür mit dem Sieg in der ADREIKA-Duathlon-Cup-Wertung trösten. Bei den Männern gewann wiederholt und erwartet Steffen Rarek vom Tangermünder LV.
Parallel zum Geiseltal Duathlon fand in Magdeburg der 9. Elbe-Brücken-Lauf statt. Hier testeten Maik (nach Rückenbeschwerden im Frühjahr), Armin (nach Radsturz am Vortag), Micha (Formtest vor dem Trainingslager) und Linda die Fitness auf der 12-km-Strecke. Matze, Haiko und ich starteten auf der Halbmarathonstrecke und testeten die Form vor dem Ironman 70.3 in Alcudia.


Christian Damboldt, 22.05.2011

 
 
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Tour de Hell 2011AntwortenAntworten
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Zur traditionellen Tour de Hell starteten am Sonntagmorgen, den 1.Mai 2011, 4 Rennradler und 2 Rennradlerinnen. Um 8 Uhr ging es los bei „Kaiserwetter“ und noch etwas frischen Temperaturen. Steve, der Initiator der Tour hat sich in diesem Jahr nach Dresden verlagert und konnte nicht teilnehmen, dafür hat er Matthias und mich am Samstag noch zum Umzugskisten schleppen zum Hasselbachplatz bestellt um die Tour für uns etwas anspruchsvoller zu gestalten. Also lag es bei uns, die richtige Strecke über Wanzleben, Oschersleben, Schwanebeck bis zum Zwischenstopp nach Wernigerode zu finden. Der Nordwestwind half kräftig mit, so dass auch die weniger trainierten Teilnehmer die knapp 100 km in etwas über 4h bewältigten.
In Wernigerode stimmten wir uns an der bekannten Pausen-Tankstelle über den Anstieg auf den Brocken ab, der uns aufgrund der guten Sicht quasi schon ab Magdeburg nicht mehr aus den Augen ging. In zwei Gruppen sollte es weiter gehen: Matthias, Christian und ich starteten vorweg und nach einer etwas längeren Pause folgte Micha mit den beiden Frauen Elisa und Nadine.
Nach einem weiteren kurzem Zwischenstopp hinter dem ersten Anstieg bis Schierke fuhr Team Eins recht zügig über die schon bis 800 Höhenmeter renovierte Brockenstrasse bis hinauf zum Gipfel und trudelten dort im 10-min-Abstand ein. Auf dem Gipfel war es wie immer etwas zugig. Daher wurden schnell ein paar Erinnerungsbilder geschossen und dann ging es zum Imbiss – Zeit für Bratwurst und Bierchen. Nach dem kurzen Snack erhielten wir dann auch schon die Meldung, dass Team Zwei erfolgreich ein Cafe in Schierke erreicht hat und nicht mehr weiter radeln wird – dennoch „Hut ab“ für die Leistung der drei, deren Training im Wesentlichen aus dem „zur-Arbeit-Radeln“ besteht.
Team Eins hat sich dann auch schnell den Brocken herunter rollen lassen um die anderen im Cafe noch zu treffen. Nach kurzem Plausch und Lob wurde die Kaffeerunde getauscht und Micha, Elisa und Nadine radelten nach Wernigerode zurück und von dort aus ging es mit der HEX zurück nach Magdeburg. Team Eins hat sich in diesem Jahr für den Kompromiss, zurück nach Halberstadt zu radeln, entschieden und von dort aus ebenfalls mit dem Zug nach Magdeburg zu fahren. Team Eins hat damit insgesamt um die 180 KM inkl. Brocken bewältigt und Team 2 schaffte beachtliche 140 km. Im Herbst ist dann wieder eine weitere Auflage der Harz/ Brocken Tour in geplant.


Christian Damboldt, 07.05.2011

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  gelbgrüner rauchender SmileyRe: Tour de Hell 2011 
   
Moin Männer, der harte Kern wird wohl weicher?! Im nächsten Jahr werde ich mir mal ein Bild von der Lage machen. Die Tour steht bei mir schon im Kalender. Gruß aus Kiel

Stefan Kratzenstein, 19.05.2011

  gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene AchseRe: Tour de Hell 2011 
   
Kisten 6 Etagen schleppen ist doch eine optimale Vorbereitung ;) Nächstes Jahr bin ich natürlich wieder dabei. Für dieses Jahr würde ich dann für den September wieder die Harzer Panorama Tour ansetzen. Termin und Beschreibung folgt. Viele Grüße Steve

Steve Hellmann, 10.05.2011

  Daumen nach obenRe: Tour de Hell 2011 
   
Schöner Beitrag. Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr vielleicht noch so eine Tour zum Brocken hin bekommen. Dann würde ich gerne mal mitfahren.

Michael Kauert, 09.05.2011

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
ElbdeichmarathonAntwortenAntworten
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An Sonntag fand in der tausendjährigen Kaiserstadt Tangermünde, mit der 4. Auflage des Elbdeichmarathons, eines der ersten Saisonhighlights statt. Mit knapp 1300 Voranmeldung wächst die Veranstaltung von Jahr zu Jahr. Angeboten wurden neben dem Marathon auch Halbmarathon, 10km und für den Nachwuchs eine 3km Stecke.
Christian Damboldt und Ole Kuklau entschieden sich wie 405 weitere Starter für die 10km. Ich wählte wie auch in den beiden Jahren zuvor die Halbmarathonstrecke .Von dem stürmischen Wind am Freitag ist glücklicherweise nichts mehr zu spüren gewesen und so starteten bei 12°C und herrlichstem Sonnenschein etwas mehr als 500 Läufer auf die Halbmarathonrunde.
Nach einer kleinen Hafenrunde ging es gleich noch ein zweites Mal durch das Zuschauerspalier und dann hinaus aus der Stadt den Deich entlang. Schon kurz nach dem Start lief ich zusammen mit Stefan Brämer (LG Haeder), der ebenfalls die 90 Minuten Marke anpeilte.
Nach 8 Kilometern kamen wir in das Dörfchen Bölsdorf. Das ganze Dorf war auf den Beinen und vermittelte Volksfeststimmung. Als wir wieder auf die freien Flächen hinaus liefen mussten wir uns bremsen da das Tempo wegen der guten Stimmung unbemerkt zugenommen hatte. Allmählich zeigte sich auch, dass sich unser ruhiges Anfangstempo auszahlte. Wir holten immer wieder Läufer ein, die uns auf den ersten fünf Kilometern überholt hatten.
Nach Kilometer 12 hatten wir auch den Ort Buch erreicht, in dem nicht weniger gute Stimmung herrschte. Etwas fordernder wurde es nach dem fünfzehnten Kilometer. Auch wenn der Wind nicht stark wehte, so war der Widerstand dennoch zu spüren. Stefan und ich beschlossen abwechseln im Windschatten zu laufen.
Als es bei Kilometer achtzehn, nach einem kleinen Umweg über die Wiese wieder die Deichkrone hinauf ging, fiel Stefan zurück, ich wartete noch einmal auf ihn doch er konnte das Tempo nicht mehr halten. Nach 1:28:15 kam ich als Gesamt 18. und in der M30 als 3. ins Ziel. Stefan kam nur eine Minute nach mir ins Ziel.
Auf der 10er Strecke war Steffen Rarek nicht zu schlagen und gewann mit einer Minute Vorsprung. Als Zweiter lief Christian nach 0:35:35 über die Ziellinie. Ole verpasste mit 0:35:53 nur knapp das Treppchen der Gesamtwertung und kam 4 Sekunden nach Karsten Ballschmieter (MTC) ins Ziel. Der erste Platz in der M20 war dennoch sicher.

Christian Huth


Christian Huth, 12.04.2011

 
 
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Isch habe Rücken. Schätzelein!AntwortenAntworten
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Der USC hat Rücken. Dies ist die traurige Bilanz des letzten Treffens der Triathleten beim Bowlingabend. Gebückt mit der stützenden Hand auf dem Rücken wurden nicht mal alle Neune versenkt. Doch sie stehen nicht allein da. Laut DAK-Gesundheitsreport 2011 ist bereits jeder fünfte Jugendliche zwischen 15 und 29 Jahren wegen Rückenschmerzen in Behandlung. Wir sind doch keine 29 mehr, werden der Ein oder Andere sagen, aber die Probleme haben in der Regel alle dieselbe Ursache. Bewegungsmangel, falsche, einseitige oder zu intensive Belastung.
„Hä?“, werdet ihr euch Fragen. „Wir gehen doch Schwimmen, Laufen und Rad fahren. Was sollen wir noch tun?“.
Es beginnt schon früh am Morgen. Aufstehen, schnell das Brötchen reingeschoben und auf das Rad in 10 Minuten zur Arbeit. Weil es entspannter ist und ich die Zeit heute Abend brauche um noch zum Lauftraining zu fahren. Dann 8 bis 9 Stunden im Büro auf den Hintern gesetzt. Nach drei Stunden. Oh! Der Popo ist eingeschlafen. Oh! Eine neue Email empfangen, da muss ich schnell antworten. Nach sechs Stunden. Die Maus-Schulter ist fest. Egal die wird heute Abend beim Tempolaufen wieder locker. Nach sieben Stunden. Der Kunde ruft an. Das System ist ausgefallen. Er muss in zwei Minuten unbedingt etwas arbeiten. Hecktisch wird telefoniert, um das Problem zu lösen. Wir rufen den Kunden wieder an. Kunde ist schon in den Feierabend. Mmm. Dann war’s wohl doch nicht so wichtig, aber irgendwie verkrampft die Rückenmuskulatur. Nach 8 Stunden. Der Chef kommt rein und will unbedingt noch heute die Powerpoint Präsentation überarbeitet haben. Ihm gefällt die Farbe der Seitenzahlen nicht.
Misst. Gleich ist Training. Wir brettern in 9 statt 10 Minuten nach Hause um die Laufsachen zu schnappen und brettern zum Training. Wir kommen am Sportplatz an und sparen uns die Erwärmung, denn wir sind ja gerade schon ordentlich geradelt. Die Beine und der Rücken sind steif. Irgendwie geht es heute gar nicht so locker. Der Trainer kündigt heute 12 mal 400 Meter Tempolauf an. Es geht auch schon los. Irgendwie werden die Beine schon. Wir müssen erst einmal reinkommen.
Wir fassen uns an den verspannten Rücken und sagen uns: „Irgendwie ging es ja doch. Die Beine waren heute ganz gut.“ Wir traben nach Hause. Dehnung muss heute ausfallen, das bringt sowieso nichts, wir kommen sowieso nicht mit den Händen an die Füße. Wir wollten doch noch im Internet etwas nachschauen, Emails schreiben und die Kapazitätsgrenze der Facebook und Twitter Datenbanken mit wichtigen Offenbarungen – „wir bohren gerade in der Nase“ - testen. Bewegung ist jetzt nicht gut. Die Beine müssen doch regenerieren.
Am nächsten morgen. Wir stehen auf. Die Waden ganz hart. Das war gestern ein gutes Training, dann werden wir bald viel schneller. Schnell ein Brötchen reingestopft. Wir brettern mit dem Rad zur Arbeit. Wieso ist die Präsentation nicht fertig und der Kunde hat schon fünf Mal angerufen? Aber setzten sie sich doch erst mal hin. …. Nach drei Jahren Berufstätigkeit und jeden morgen Grüßt das Murmeltier. …. Endlich Feierabend. Beim eiligen Aufstehen. Ein Schuss in den Rücken. Wir gucken nicht nur wie der Glöckner, wir sehen bestimmt auch gerade so aus. Buckelig schleifen wir über den Boden und wollen doch noch zum Tempotraining, dann wird das schon wieder. Bewegung macht mich schließlich wieder Gesund.
Zurück zur Frage. Wir sind doch Triathleten und leben schließlich gesünder als, die die nie Sport treiben. Prinzipiell stimmt dies. Aber zum Triathlon gehören nicht nur Schwimmen, Radfahren und Laufen. Das Training sollte auch immer den Lebensumständen angepasst sein. Wer den ganzen Tag sitzt oder Monotone Tätigkeiten ausführt, bekommt eine verkürzte oder geschwächte Muskulatur. Durch Stress ist diese zusätzlich angespannt. Durch anschließendes Tempotraining verhärtet sie zusätzlich und bilden sogenannte Myogelosen. Dies sind druckschmerzhafte Verdickungen. Die Muskulatur kann dann nicht mehr richtig funktionieren und die Leistung geht spürbar in den Keller. Und macht man fleißig weiter, dann hat das schwere Folgen für den Gelenkapparat, da die stützende Muskulatur nicht mehr belastbar ist. Bandscheibenvorfälle und ISG-Blockaden sind einigen bereits bekannt. Auch den Profis wie Maik Petzold in 2010, doch er hatte schnelle und professionelle Hilfe und hat seinen Trainingsstil angepasst und noch eine erfolgreiche Saison hingelegt. Uns als Hobby Triathleten bleibt da häufig nur die Selbsthilfe bzw. Verletzungsprophylaxe.
Dabei sollte man mehrmals wöchentlich (2-3 Mal) ab 30 Minuten an seiner Rumpfmuskulatur arbeiten. Denn diese ist die Basis um beim Laufen die schweren Erschütterungen zu dämpfen. Ein Dämpfungsschuh kann sonst auch nicht mehr viel Schützen. Wichtig ist „nach der Saison ist vor der Saison“. In der Übergangsperiode sollte die Rumpfmuskulatur verstärkt aufgebaut werden. Viele gehen ohne in die Pause und klagen dann über Beschwerden. Monotonie ist auch hier Gift. Die Übungen sollten immer wieder angepasst werden, um noch Reize zu setzen und Dysbalancen zu vermeiden. Die Dosis macht aber das Gift. Man sollte mit wenigen leichten Übungen anfangen, sonst droht Überlastung. Es hilft nicht es einmal die Woche krachen zu lassen und dann wegen Rücken alle folgenden Einheiten auszulassen oder zu verschieben.
Genügend Übungsvorschläge für viel Abwechslung findet man im Internet zahlreiche. Zum Beispiel diese Videoanleitungen:
http://www.diet.com/workout/
Die „Stabi“-Übungen sind komplex und schulen auch die Intermuskuläre Kommunikation. Zur Verbesserung der intramuskulären Kommunikation und mehr Biss ist isoliertes Krafttraining an Geräten wichtig.
Nach der Kräftigung kommt die Dehnung bzw. Mobilisierung.
Es Hilft nicht die Muskeln ständig unter Spannung zu setzen um Leistungsfähiger zu werden. Die Muskelfasern müssen auch entspannen, um sie wieder mit Sauerstoff zu versorgen und Stoffwechselendprodukte abzubauen, damit sich keine schmerzhaften Myogelosen bilden. Besonders kann dies durch 10 minütiges lockeres Auslaufen, Ausrollen, Ausschwimmen geschehen. Sofort nach den Intervallen ins Auto steigen, bedeutet langfristig den Muskeltot. Anschließend folgen die Dehnung und das immer nach jeder Einheit 15 bis 20 Minuten. Gerne wird 3 Minuten etwa 5 Sekunden hier und da an sich herum gezerrt, doch Dehnung sollte man ernst nehmen. Die Dehnung sollte 30 Sekunden gehalten werden. Tiefes Ein- und Ausatmen hilft dabei tiefer in die Dehnung zu kommen. Und es gibt mehr als nur drei Übungen. Aus dem Yoga kann man sich eine Menge abschauen und ständig variieren. Mit dem Yoga Sequence Builder kann man sich einiges an Repertoire herauspicken:
http://www.yogajournal.com/poses/sequence_builder

Bleiben dann noch Myogelosen über, kann man sich von seiner Freundin oder seinem Freund eine Massage schenken lassen.
Einige Trainingsgrundsätze hier zusammengefasst:
- Erst die Basis (Rumpf) trainieren, dann spezifisches Tempotraining
- Die Dosis macht das Gift: Langsam steigern, um Überlastungen vorzubeugen
- Das Training den Lebensumständen anpassen
- Erst kräftigen dann Dehnen
- Dehnung nach jeder Einheit
- Monotonie vermeiden
- Im Büro viel sitzen vermeiden und ggf. 15 Minuten Yoga oder Stabi einschieben
Wer sein Training etwas anpasst wird nicht nur gesünder weiter trainieren sondern auch erfolgreicher sein. Isch habe Rücken! Schätzelein. Gehört dann hoffentlich der Vergangenheit an.


Steve Hellmann, 17.02.2011

 
 
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Franziska Tiex gewinnt 35. Magdeburger SilvesterlaufAntwortenAntworten
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Das Jahr 2010 geht mit einem letzten sportlichen Höhepunkt beim 35. Magdeburger Silvesterlauf zu Ende. Das Triathlon Team vom USC Magdeburg ließ sich ebenfalls unter den 370 Teilnehmern blicken und es sollte sich zeigen, dass unseren Frauen am Weihnachtsbuffet am zurückhaltesten waren.

Franziska Tiex gewann die 5 km bei den Frauen und auch Anja Köhler zeigte mit ihrem vierten Platz von 50 Starterinnen, dass sie ihre Form einer langen Laufsaison sehr gut gehalten hat. Dabei waren die Bedingungen auf der Strecke alles andere als für Bestzeiten konzipiert. Meterhoher Schnee und glattes Eis machten die sonst flache Runde zu einem Hindernisparcour. Koordination und Hüftstabilität waren dabei besonders gefragt, deshalb sahen wir dies als besondere Herausforderung.

Alle bekannten Gesichter der Magdeburg Lauf- und Triathlon-Szene hatten sich versammelt. Jörg Friese (VLG 1991 Magdeburg) gewann die 5 km vor Uwe Haake und Florian Kloß (VLG 1991 Magdeburg). Christian Huth (USC Magdeburg) lief auf Platz 9. Über die 10 km Eis und Schnee kämpften sich nach langer Trainingspause weitere USCler. Steve Hellmann (28.), Maik Köhler (49.), Armin Jahns (56.), Michael Kauert (63.).

Der Silvesterlauf ist immer wieder ein gelungener Jahresabschluss. Nun ist es Zeit Pläne zu schmieden und das Training wieder langsam aufzunehmen und nach vorne zu schauen. Ich wünsche allen einen sportlichen Start in das Jahr 2011.

Steve Hellmann, 06.01.2011

 
 
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Winterliche Tage auf der Sonnenloipe in Friedrichsbrunn (Harz)AntwortenAntworten
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Die schneereiche Zeit zwischen den Feiertagen Weihnachten und Silvester
war ideal um durch Skilanglauf dem Weihnachtsbratenspeck Einhalt zu
gebieten. Dafür bietet der kleine Ort Friedrichsbrunn im Harz - keine
Stunde Fahrt von Magdeburg - mit der „Langlaufarena Bodetal“ perfekte
Bedingungen. Auf Rundkursen durch verschneite Wälder und über
schneebedeckten Wiesen sind bis zu 30 km auf sehr gut gespurte Loipen
möglich.

Die kürzeste der Loipen ist die Sonnenloipe mit einer Länge von 4,5 km (40
Minuten). Sie führt ausschließlich über Wiesen und bietet einen herrlichen
Blick auf den Ort Friedrichsbrunn. Eine gesunde Gesichtsbräune nach der
Ausfahrt ist garantiert.

Eine weitere Loipe, die Rambergloipe, hat eine Länge von 8,5 km (1
Stunde). Die größtenteils durch Wald verlaufende Strecke führt an der
Viktorshöhe und der großen Teufelsklippe vorbei und ist daher
landschaftlich besonders attraktiv. Durch kurze schnelle Abfahrten kommt
richtig Spass auf und erfordert etwas koordinatives Geschick.

Beide genanten Loipen können zu einer großen 14 km (2 Stunden)
Friedrichsbrunner Runde mit 100 Metern Höhenunterschied miteinander
verbunden werden.
Wer noch Dampf in den Armen hat stöckelt über flache Wiesen mit der Sonne
im Nacken 5 km nach Alrode und dreht dort eine 4 km Schleife.
Weitere Informationen zu Streckenkarten und Schneebedingungen findet ihr
zur Skilanglaufarena Bodetal unter:
http://www.bodetal.de/startseite/wintersport/langlaufarena-bodetal.html

Ein Skiverleih befindet sich in der Forststraße und ist ab 9 Uhr geöffnet.
Wer allerdings auf modernen und nicht über 20 Jahre altem Material
unterwegs sein möchte, der sollte sich nach alternativen Verleihstationen
umschauen.

Skilanglauf ist Ideal um im Winter Ausdauer, Kraftausdauer und
Koordination zu trainieren und einen winterlichen Umfangshöhepunkt bei
gleichzeitiger mentaler Entlastung zu setzen. Als unspezifische
Trainingsform bietet dies die entscheidenden Grundlagen für das Lauf-,
Schwimm- und Radtraining in den kommenden Monaten.

Also, eine Fahrgemeinschaft zusammentrommeln und auf nach Friedrichsbrunn.

Steve Hellmann, 06.01.2011

 
 
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Kühle Brise beim 3. RügenmarathonAntwortenAntworten
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Am 16.Oktober war es mal wieder an der Zeit für einen Marathon. Im Frühjahr hat es ja leider aufgrund eines Mittelfußbruchs und damit verbundenen mehrwöchigem Trainings-Totalausfall nicht geklappt. Auch an eine Langdistanz war in dieser Saison daher nicht zu denken.

Umso mehr hab ich mich auf die Herausforderung eines Herbstmarathons gefreut. Ein passender Lauf war schnell ausgemacht, hab ich doch schon eine Weile darüber nachgedacht mal in meiner Geburtsstadt zu starten.

Dennoch schaute ich an diesem Morgen etwas verunsichert aus dem Pensionsfenster direkt auf den Start- und Zielbereich im Stralsunder Hafen. Graue Wolken, Regen in den Pfützen und auch die Wellen der Ostsee ließen nicht auf ein laues Lüftchen schließen. Und so nahm das übliche Drama der Unsicherheit über die passende Kleidung seinen “Lauf“ der fast genauso lang anhielt wie der Marathon im Anschluss. Jacke, Shirt o. Pullover… mit jeder auf- und abziehenden Wolke revidierte ich meine vorherige endgültige Entscheidung. Und als ich mich dann endlich von Annett, die später trotz Erkältung erfolgreich den 7 km Brückenlauf absolvierte, verabschiedete und mit Jacke das Zimmer zum Start verließ, stand ich 2 Minuten später doch wieder vor der Tür weil ich mich nach Begegnung der ersten Läufer eben doch gegen eine Jacke entschied.

Nach diesem besonnenen Morgen stand ich gerade noch rechtzeitig 5 Minuten vor dem Startschuss im Läuferfeld und musste mich zur Seite schieben lassen, weil der selbst teilnehmende Bürgermeister von ganz hinten aus der Menge für ein Erinnerungsbildchen ganz nach vorne musste.

Ziemlich schnell nach dem Start lichtete sich das Feld und so steuerte ich im halben Dutzend der Rügenbrücke entgegen, das erste kleine Hindernis auf der Strecke. Nach diesen Höhenmetern auf einer Gesamtlänger der Brücke von knapp 5 km ging es, auf Rügen angelangt, über Asphalt, Kopfstein, Schlammweg, Pfützen … durch den kleinen Ort Altefähr. Nach der Dorfquerung trennten sich mitten auf dem Acker an der Westküste Rügens die Halbmarathonläufer von uns. Übrig blieb mit mir ein Führungsradler und ein Läufer vom FC Union Berlin, dem späteren Gesamtsieger. An dieser Stelle noch mal mein Dank für den Zug-Spurt bis zum Wendepunkt gegen den Nordostwind mit Windstärke 4 bei ebenso kühlen Temperaturen.

Die Kälte und der starke Wind wurden glücklicherweise nicht noch durch einen sich mit ab und an tiefhängenden schwarzen Wolken androhenden Regen verstärkt. Ganz im Gegenteil gab es auch sonnige Motivationsmomente. So lief ich ab km 27 allein mit der kühlen Brise im Rücken an der Ostseeküste zurück nach Stralsund. Vorbei an den wenigen Verpflegungsstellen aber doch etlichen Helfern an den Weggabelungen passierte ich die 30 km in unter 2h.

Ab km 34 ging es dann noch über einige schweißtreibende Schwellen der steilen Küstenlandschaft bevor man dann bei km 38 über den alten Rügendamm zurück zum Stralsunder Hafen lief. Ziemlich geschafft beendete ich diesen doch eher anspruchsvollen Marathon als Gesamtzweiter und mit 2:53h sogar in aktueller persönlicher Bestzeit.


Christian Damboldt, 22.10.2010

 
 
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Laufbericht: „ Der Berg ruft - Brockenmarathon“ - 09.10.2010 Harzgebirgslauf WernigerodeAntwortenAntworten
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Nach einer unruhigen Nacht mit gesamter Familie in der JH (Abendbrot war mit Nudeln und Kartoffeln völlig auf Läufer eingestellt), startete ich am 9.10.2010 9.00 Uhr meinen ersten und lang ersehnten Brockenmarathon, auf den ich mich nun schon seit Wochen mit strengem Marathon-Plan (von Maik !!) vorbereitet hatte.

Die ersten 9km bis Ilsenburg waren kein Problem, das Starterfeld von ca. 700 Läufern schob sich langsam in Bewegung. Nur vereinzelt drängelten ein paar „alte Hasen“. Es herrschte eine lustige Stimmung, noch wurden Witze gerissen und Fotos geschossen. Von Ilsenburg aus ging es über die Stempelsbuche( km15) zum eisernen Tisch(km 17), wo dann doch schon alle schnauften. Beim steilen Anstieg auf der Panzerstraße zum Brocken gab es genau Einen in meiner Sichtweite, der diese Strecke mit den Worten: „Das gibt Abzug bei der A-Note“ durch lief. Ob alt ob jung, ob Super- Marathoni oder Anfänger- Jeder quälte sich Schritt für Schritt den super-steilen Weg bis km19 auf den Brocken. Nur dem Marathon-Husky neben mir, der sein Herrchen im Schlepptau hinter sich her zog, schien die Strecke nichts auszumachen. Nach 2:13 h Kam ich stolz bei Sonnenschein und genialem Ausblick auf dem Brocken an, in freudiger Erwartung auf den Bergablauf. Hier oben warteten bereits die ersten Brockenwirtgäste, die alle Läufer super anfeuerten.

Beim „Bergablaufen“, wo ich als erstes den „eisenharten „Bergaufläufer“ überholte, wurde ich dann über den weiteren Streckenverlauf aufgeklärt und erfuhr von Anstiegen zwischen km34 und km37. Unterwegs traf ich auf eine Supermarathonläuferin aus Leipzig, die den Brocken auch das erste Mal bezwang. (allerdings war dies der 10. Marathon in diesem Jahr!!)

Wir hatten beide ein gutes Tempo und liefen die Strecke über den Hohnekopf(km30), die Steinerne Renne(km34) und die Mönchsbuche(37). In regelmäßigen Abständen kamen die Verpflegungsstellen, an denen ich regelmäßig anhielt und mich zwischen Haferschleim, Malzbier, Schokolade… entscheiden musste. Mein Powerbar kam gar nicht zum Einsatz.

Den Rest der Strecke meisterte ich zu meiner Verwunderung völlig problemlos (mein letzter Marathon Köln liegt mit furchtbarer Erinnerung 2Jahre zurück) und kam freudestrahlend nach 42km und über 1000Höhenmetern nach 4:15h ins Ziel. Dort warteten dann schon Maik und Armin, die ebenfalls ihren Halbmarathon gut und mit tollen Zeiten überstanden hatten. (1:49/Armin, 1:53/Maik) Vielleicht können wir fürs nächste Jahr mal eine USC-Staffel für den Marathon planen, lohnt sich wirklich!! Anja Köhler


Anja Köhler, 12.10.2010

 
 
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Anja und Christian siegten beim 2. Herrenkrugparklauf über die 20 km AntwortenAntworten
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„Wer läuft, will auch gewinnen!“ - ein Rennbericht von Maik Köhler.

Im Trainingsplan stand Ruhetag. Allerdings waren wir am Freitag faul, so hieß es Nachmelden für den 2. Herrenkrugparklauf und 20km abspulen. Ein Trainingslauf – haha, schon bei der Anmeldung sah ich Ulf Holzapfel von der BSG Roadrunner - jenen Läufer, der mich im Vorjahr auf der Zielgeraden noch im Endspurt um den 3.Platz der AK 35 brachte. Er sah gut vorbereitet aus und startete wieder über 20 Km, mein Kampfeswille war geweckt. Während ein Großteil der Läuferschar über die 10 Km um Ranglistenpunkte kämpfte, meldete sich der „typische USC Triathlet“ für die 20-iger Runde an, so auch Christian, Matze, Haiko, Armin, Anja und ich.

Runde eins - Beobachten

Schon beim Start hatten es alle Teilnehmer sehr eilig, Ursache waren die vielen Mücken. Um 10.14 Uhr ging’s dann auch los. Ich stand weiter vorn, um das Renngeschehen besser beobachten zu können und gleich mal 50m zur Konkurrenz gut zu machen. Mein Gegner aus dem Vorjahr muss auch so gedacht haben. Er war jedenfalls noch weiter vorn und lief zackig los, ich hängte mich dran. Auf der langen Geraden sah ich noch, wie Christian alle hinter sich ließ und sich wahrscheinlich nur noch mit dem Führungsfahrzeug duellierte. Mein Rennen sollte spannender werden. Nach Km 1 holte mich Haiko ein, ich wollte zwei Runden schaffen und überlegte gar nicht erst. Außerdem war ich nicht sicher, das jetzige Tempo überhaupt durchlaufen zu können. Km 3, unerwartet früh, Armins Stimme („Man ist der wieder mal fit.“), er unterhielt wahrscheinlich die Gruppe um Anja und Matze. Die Gruppe kam näher und Matze mit seinem Kumpel Andreas (auch AK35) zogen vorbei. Nicht so Armin, er nahm wahrscheinlich extra einen Gang raus, um mit mir zu plauschen bzw. mich aufzubauen. Ich machte ihm deutlich, dass ich heute vor dem Läufer mit dem roten Shirt (Ulf) ankommen möchte. Meine Taktik, dranbleiben und 2Km vor den Ziel Tempo machen. Jetzt sah ich wie Matze an meinem Gegner vorbei zog, gar nicht gut, denn der hängte sich dran. So musste auch ich mein Tempo ein wenig steigern. Auf der Geraden durch den Biederitzer Busch kam Grammi angeradelt, er war heute Zuschauer bzw. Kinderbetreuer und sagte uns netter weise die derzeitigen Platzierungen durch. „Elter, Zwölfter“ zu uns und kurz danach „erste Frau, Super Leistung“ zu Anja. So Aufgebaut ging es zur Verpflegungsstelle (in diesem Jahr besser postiert), ich nippte nur am Becher und konnte ein paar Meter gutmachen. Anja ließ sich etwas mehr Zeit. Matze kam nicht so recht von uns weg und so ging bei Km 9 Ulf wieder nach vorn. An der Getränkestelle im Zielbereich blieben Matze und Andreas erst einmal stehen. Ich, kurz dahinter, musste mit einem Schlenker meinen Becher über deren Köpfe hinweg balancieren. Aber Hauptsache wieder vorbei und Meter gutgemacht. Zur Hälfte der Strecke ein Blick zur Uhr, 44 Minuten. Bestens, eine 1.28 wie im Vorjahr war immer noch drin und die Konkurrenz in greifbarer Nähe. Zu greifbar wie ich fand, denn ich musste Armin bremsen, nicht am Roten vorbeizulaufen.

Runde zwei – der Kampf um Platz drei

Wieder auf dem Weg Richtung Biederitz wurde es kenianisch. Matze zog an und erhöhte das Tempo deutlich. Wollte er uns jetzt zermürben? Andreas ging mit, auch Armin war nicht mehr zu halten, meine Atmung war jetzt deutlich aus der Gruppe herauszuhören. Ulf hängte sich in den Windschatten der Drei, ich hatte keine Wahl mehr und zog mit ihm gleich. Er erkannte mich und fragte, wie es so geht dies Jahr oder irgend so etwas. Ich antwortete, aber zu einem Gespräch reichte die Luft nicht. Leichter Gegenwind bewog uns beide, so dicht wie möglich an den Dreien dran zu bleiben. An der Schranke zum Biederitzer Busch wurde es etwas eng, Matze war so höflich und lies uns vorbei, dann war er plötzlich weg. Doch keine Zeit zum Umdrehen, Armin drückte weiter aufs Tempo. Ulf konnte nicht mehr folgen. Ich hängte mich an Andreas. Die Lücke zu Armin wurde größer, jetzt oder nie - ich lief zu ihm auf. Bis zum Wasserstand liefen wir einige Meter raus, kurzes Nippen und weiter. Nun kamen auch andere Läufer in Sicht, ein verbissen kämpfender Triathlon Veteran aus Osterburg maulte: „Wenn du mir die Schuhe ausziehen willst, sag Bescheid!“. Ich war gar nicht so dicht, mein Atem ging nur so laut. Trotzdem alle Achtung dem Gewinner der AK 50. Wir zogen vorbei. Auf der Herrenkrugstraße überholten wir eine 10Km Läuferin, sie hatte schwer zu kämpfen. Das Ziel im Visier, flogen Armin und ich über die letzten Kilometer. Hinterm Spielehaus ein letztes Überholmanöver, der Läufer hob noch anerkennend den Daumen. Er wusste wohl genau so wenig wie Armin, dass soeben das Rennen um Platz 1 in der AK 45 entschieden wurde. Schon erleichtert bogen wir Richtung Ziel ab. Ein letzter Blick zurück, doch was war das, Matzes Kumpel Andreas schickte sich an uns den 8. Gesamtplatz noch streitig zu machen. Jetzt forcierte ich das Tempo noch mal, Armin blickte verblüfft zu mir und musste jetzt selbst ein wenig beißen. Nach 1:27:01 durchliefen wir gemeinsam das Ziel. Andreas kurz hinter uns. Grenzenlose Freude, als wäre dieser Lauf der Saisonhöhepunkt. Nach 1:28 dann, pünktlich wie ein Uhrwerk kam Ulf rein, sehr solides gleichmäßiges Tempo, ich hab‘s ja gewusst. 2 Minuten später dann, lief auch Matze durchs Ziel. Wir gratulierten uns gegenseitig. Noch besser als wir waren Haiko in 1:23:15 (1. Platz M 40) und Christian in 1:13:07. Für Christian war das der Gesamtsieg - GRATULATION!!, der ihm einen Essensgutschein im Herrenkrughotel einbrachte. Im Übrigen muss man dafür gar nicht so schnell sein, man braucht nur eine Frau, welche die weibliche Wertung gewinnt. Glücklicherweise habe ich so eine!! Anja kam in 1:30:51 als erste Frau durchs Ziel. Unterstützt und prima unterhalten wurde sie dabei vom Brockenmarathonsieger Jörg Friese, der gerade die zweite Runde zum Auslaufen nutzte. Im nächsten Jahr werde ich dann hoffentlich auch in 1:20 „Auslaufen“.


Maik Köhler, 16.09.2010

 
 
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Erfolgreiche USC Triathleten beim 2.HerrenkrugparklaufAntwortenAntworten
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Knapp 300 Läufer gingen am vorigen Samstag über 3 verschiedene Distanzen an den Start zu einem der schönsten Rundkurse Magdeburgs. Die Triathleten vom USC entschieden sich rein zufällig alle für die 20km Strecke. Zweimal galt es bei bestem Wetter die knapp 10 km lange Runde durch den Herrenkrug, die Elbwiesen, den Biederitzer Busch und den Elbauenpark zu bewältigen.

Nach 1:13:07 h erreichte Christian Damboldt als Erster das Ziel, gefolgt vom „USC Anwärter“ Haiko Schepel (6./ 1:23:15), dem „Pärchen“ Maik Köhler und Armin Jahns (beide 8./ 1:27:01), Matthias Claßen in Vorbereitung auf den Berlin Marathon (15./ 1:30:12) und der vor Freude strahlenden Anja Köhler die mit diesem Vorbereitungslauf auf den Brockenmarathon mit einer Zeit von 1:30:51 h als schnellste Frau das Ziel erreichte.


Christian Damboldt, 15.09.2010

 
 
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USC Teams räumen ab – 2 Pokale beim Magdeburger TeamtriathlonAntwortenAntworten
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Das letzte Triathlonwochenende der Saison steht in Sachsen-Anhalt traditionell im Zeichen des Team-Spirits. Bei der Veranstaltung, welche vom Magdeburger Triathlon Clubs organisiert wird, müssen 3 Athleten eines Teams einen Triathlon in Staffelform bewältigen. Zu allererst schwimmen die Starter nach einander jeweils 500 m, danach fahren sie hintereinander 21 km Radfahren und dann musste Jeder der Eisenmänner/-frauen 5km laufen. Auch der USC war mit drei stark besetzten Mix-Teams am Start. Dabei starteten die Mannschaften USC I, als Titelverteidiger in der Reihenfolge C. Damboldt, F. Tiex, S. Gutsche in der Altersklasse < 120. Auch der USC II in der Besetzung A. Suck, L.-M. Maaß, M. Zack startete in der AK<120. Die Mannschaft „Die wilde Hausgemeinschaft“ (M. Köhler, A. Köhler, A Jahns) startete in der AK über 120.
Mit einem spektakulären Massenstart, welcher einen Sprint über den gesamten Strand des Barleber Sees beinhaltete, wurden die 131 Staffeln auf die Reise geschickt. Andreas, der Flipper der Abteilung verließ das Wasser als vierter, der ersten Welle in einer Zeit von 5:33. Maik folgte knapp dahinter in 5:55. Christian übergab den Transponder nach 6:51, an die wie gewohnt stark schwimmende Franziska (6:12). Ihre Mühe wurde am Ende des Tages noch mit dem Ehrenpreis der schnellsten Schwimmerin gebührend gewürdigt. Auch Sebastian (6:09), Linda (9:41), Anja (10:02) und Armin (7:55) lieferten ein solides Schwimmen ab. Als zweites Team wechselte das USC I – Team auf die Radstrecke. Christian welcher mitten in der Marathonvorbereitung steckte, ärgerte sich nach seiner etwas enttäuschenden Radzeit (37:43), das er bei der kurzen Strecke gar nicht auf Touren gekommen sei. Maik und Sebastian machten auf der Radstrecke ordentlich dampf. Maik fuhr eine beachtliche 35:03. Sebastian, der trotz Pedal-Einrastproblemen und dem verklemmen des Radsensors bei der Tunneldurchfahrt am Mittelkanals es noch auf einen guten 35:32 Rad-Split schaffte, hoffte bis zu seinem finalen Lauf nur noch, das er, Christian und Franziska die ihm am Wendepunkt angesagten 2 Min Rückstand auf das erste Mix Team etwas verkleinern konnten. Als das Führungsfahrrad vor Franziska in den Wechselbereich einfuhr, war klar das die beiden exzellente Laufzeiten hingelegt haben mussten (Christian 17:06; Franzi 19:34), dass es auch dieses Jahr mit dem Sieg mit dem Mix-Team reichen könnte. Damit wurde Taktik etwas verhaltener als sonst die 5km anzugehen, um hinten raus nicht wieder zu platzen über den Haufen geworfen. Es gab nur noch eine Taktik: Lauf um dein Leben, das darfst du jetzt nicht mehr versauen. Also schnaufte Sebastian los, flog nach ca. 800m an Linda und vielen anderen vorbei die nun eine Runde oder mehr zurück waren. Die Muskeln brannten wie feuer, aber die Anfeuerungen der Zuschauer und der Sieg vor Augen pushten bis zum letzten Millimeter der der Strecke. Und, Und, Und, … 17:35 ... Es hat gereicht!!! In tollen 3:05,06 erreichte das USC I Team als erste Mix-Mannschaft und als gesamt 12. Team die Ziellinie. Dies war 10 Minuten und sieben Sekunden schneller als noch 2009. In der Landesmeisterschaftswertung belegte das Team welches zusammen mit den Männermannschaften gewertet wurde einen beachtlichen 5. Platz. Die große Überraschung war perfekt, als die „Wilde Hausgemeinschaft“ auf die Ziel gerade einbog und am Ende feststand, auch ihre tolle Leistung (3:22,28)soll mit einem silbernen Kelch des Triumphes belohnt werden (2. Platz Mix>120) . Auch die USC II- Mannschaft schlug sich wacker mit den noch nicht so erfahrenen Triathleten Andreas und Linda. Diese konnte sich aber viel von dem Know-how des Erfahrenen Triathleten Michael Zack abgucken und werden in der Zukunft weitere Leistungssteigerungen erkennen lassen. Das Team kam als 7. Mix-Team AK<120 in einer Zeit von 3:31,29 ins Ziel. Alle Teilnehmer freuen sich jetzt auf eine hoffentlich verletzungsfreie Wintersaison. In welcher der ein oder andere USC’ler wieder bei einer Schwimm-, Duathlon- oder bei einer der vielen Laufveranstaltungen an den Start gehen wird.

Sebastian Gutsche, 14.09.2010

 
 
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3.Paltz für C. Damboldt beim 2. Sportscheck Nachtlauf MagdeburgAntwortenAntworten
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Am 03.09.2010 nahmen Christian Damboldt und Sebastian Gutsche die 5 km beim 2. Sportscheck Nachtlauf Magdeburg als Trainingswettkampf in Angriff. Auf der 5km Strecke gingen 396 Läufer an den Start über die 10km Strecke, welche anderthalb Stunden später startete, gingen sogar 638 Läufer auf die Strecke. Christian und Sebastian positionierten sich strategisch weit vorne, in die dem Startschuss entgegenfiebernden Läufermeute. Als der Knall ertönte startete Sebastian mit seinen gewohnt schnellen Schritten durch. Er wollte sich der Schubserei und der Sturzgefahr auf den ersten Metern entziehen und machte ordentlich dampf. „Ist schon geil hinter dem Führungsfahrzeug hinterher zu rennen, auch wenn es nur für ein oder 2 Kilometer ist“ kommentierte er ausgepumpt seine etwas umstrittene Renntaktik im Ziel. Christian der genau weiß wie Sebastian tickt, ließ sich nicht beirren und spulte sein Programm, nachdem er Gutsche nach 1,5 km überholte gewohnt ab. Er lief in einer grandiosen 17:04 als dritter hinter Ralf Trautmann (SG Blau-weiß Niegripp – 16:49) und Florian Hausl (Hgl Wernigerode – 16:55) ins Ziel. Sebastian erreichte als achter in 18:17 den durch Zuschauer gespickten Zielkorridor. Beide konnten sich außerdem zusammen mit dem Team „Magdeburger Agenturblitze“ über den 1. Platz in der Teamwertung freuen.

Sebastian Gutsche, 14.09.2010

 
 
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Landesliga Saisonfinale in LöderburgAntwortenAntworten
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Am Samstag den 28.August 2010 startete das letzte von 9 Wettkämpfen der Landesliga Sachsen- Anhalt. Schon im Vorfeld des Wettkampfes, stand die Reihenfolge der Vereine auf dem Siegertreppchen fest. Der Magdeburger Triathlonclub lag unangefochten auf Platz 1, dahinter reiten sich der Tangermünder LV, der USC Magdeburg sowie der Merseburger TC ein. Da es aufgrund der Streichergebnisse, nur noch eine rechnerische Chancen gab sich vor dem TLV auf Platz 2 des Podestes zuschieben und die Merseburger Triathleten den USC‘lern auch nur noch mit einem 20 Punkteresultat den 3. Platz streitig machen hätte konnen, entschieden sich unsere Athleten S. Gutsche, M. Köhler und C. Damboldt ihren sportlichen Fokus auf den Staffelwettbewerb zu legen.
Pünktlich um 13.00 Uhr fiel der Startschuss für den Fitness- und Staffel-Triathlon (500m Schwimmen, 23 Km Rad, 5 Km Laufen). Es gingen 41 Staffeln und 141 Einzelstarter an den Start. Für einen schnellen Schwimmauftakt über die 500m sorgte Sebastian. Er erreichte das Ufer als zweiter aller Starter in einer Zeit von 6:40 und übergab den Staffeltransponder als erster auf Maik. Köhler der als einer der besten Radfahrer des USC Magdeburg bekannt ist machte sich hoch motiviert auf den knapp 23 km langen Radkurs. Die anspruchsvolle und stark windanfällige Strecke sollte ihm nach seinem Halbdistanz-Start in Berlin eine Woche zuvor alles abverlangen. Nach 40 Minuten und 45 Sekunden übergab er als dritte Staffel den Staffelstab an Christian. Auf der durch Pfützen gespickten Strecke konnte er den Podestplatz verteidigen. Aber die zwei führenden Teams konnte er trotz einer tollen Laufzeit von 18:50, doch nicht mehr gefährlich werden. Aber tröstlich war es das in dem 2. platzierten Team „Maja“ ebenfalls ein USC’ler (Steve Hellmann) seinen Dienst verrichtete.
In dem um 15.30 Uhr gestarteten Landesliga-Rennen ging es eigentlich nur noch um ein Thema: „Welcher Athlet kann sich die Lorbeerkrone der diesjährigen Saison auf sein Haupt setzen?“. Hier ging es so eng wie noch nie zu. Mattias Friedrich, Karsten Meier und Jörg Röver (alle Magdeburger TC) lagen so dicht beieinander, dass jeder noch gewinnen konnte und zwar in Sekundenabständen. Die 750 m lange Schwimmstrecke absolvierte Franziska Tiex als schnellste des USC in einer Zeit von 10:08, dahinter folgte mit bereits 44 Sekunden Rückstand Sebastian Gutsche und bei ca. 12 Min. Christian Damboldt mit Steve Hellmann im Doppelpack. Wie es Maik und Steve bereits berichtet hatten, zerrte der Wind unaufhörlich an den Rädern der Athleten und saugte ihnen die Kräfte aus den Beinen. Sebastian schloss nach Rund 18 km auf Franziska auf und machte weiter druck um sich einen Puffer für bevorstehenden 5 km Lauf herauszuarbeiten. Er wollte sich nicht noch einmal so eine Blamage einhandeln wie am Kyffhäuser, da er auch diesmal mit einem kleinen Infekt kämpfte. 3km vor dem zweiten Wechsel übernahm Steve die USC interne Führung und wechselte wenige Sekunden vor Sebastian in die Laufschuhe. Beide bewältigten die 5km nahezu im gleichen Tempo. Steve lief mit einer Zeit von 1:15,16 ins Ziel, Sebastian folgte mit einer 1:15,39. Durch eine Zeitstrafe wegen Windschattenfahrens erhielt Steve eine einminütige Zeitstrafe, so dass S. Gutsche den 15. Platz und damit den 3. Platz in seiner Altersklasse belegte und S. Hellmann nun einen Platz dahinter im Protokoll geführt wurde. Franziska erreichte das Ziel als schnellste Frau und als dritte USC Starterin, in einer guten Zeit von 1:17,53 (21. Pl.).
Auch die weiteren Ergebnisse der USC’ler konnten sich sehen lassen:
Christian Damboldt 1:18:36 (23. Pl.), Maik Köhler 1:22,41 (34. Pl.), Michael Zack 1:23,26 (39. Pl.), Linda-Madeleine Maaß 1:41,53 (73. Pl. – 2. Pl. AK)
Bei der am Abend veranstalteten 20 Jährigen TVSA Jubiläumsfeier, wurden die besten Athleten und Athletinnen sowie besten Vereine der Saison geehrt. Dabei errang Franziska Tiex den 2. Gesamtrang, hinter Marisa Pfeifer (MTC) und Daniela Pfeifer (Merseburger TC). Bei den Herren fehlte zwar noch ein Stück zu den Podestplätzen, aber mit Rang 9 Steve Hellmann, Rang 11 Sebastian Gutsche, Rang 13 Christian Damboldt, Rang 14 Maik Köhler und Rang 27 Michael Zack gehören auch die Männer des USC zu den schnellsten der Liga. Dies belegt auch der hart erkämpfte bronzefarbene Mannschaftsplatz, über den sich das gesamte USC Team freute und gebührend feierte.


Sebastian Gutsche, 06.09.2010

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  Grüner hüpfender SmileyRe: Landesliga Saisonfinale in Löderburg 
   
Hallo Basti, das ist ein sehr schöner Artikel. Die Saison mit euch hat wirklich riesigen Spass gemacht, weil diesmal so ziemlich alle am Punkte sammeln beteiligt waren und es bis zum Schluss gegen Merseburg noch richtig spannend war. Für nächstes Jahr ist alles offen. Ich hoffe du hast viel Spass in deinem Praktikum und gesellst dich mal zu dem ein oder anderen Training/Lager zu uns. Vielleicht ist ja noch mal Zeit für eine Abschiedsfete um Franzi und dich gebührend zu verabschieden. Viele Grüße Steve

Steve Hellmann, 06.09.2010

  japanischer Smiley (gelb) mit HutRe: Landesliga Saisonfinale in Löderburg 
   
Ich kann mich nur dem Lob von Christian anschließen. Basti du warst in dieser Saison sehr engagiert, ein dickes Lob auch von mir dafür. Dein Einsatz wird uns fehlen, wenn du nicht mehr in Magdeburg bist. Für deinen weiteren beruflichen und sportlichen Weg wünsche ich dir die besten Erfolge. Vielleicht belibst du dem USC ja trotzdem erhalten, hattest ja schon so etwas durchklingen lassen.

Michael Kauert, 06.09.2010

  Daumen nach obenRe: Landesliga Saisonfinale in Löderburg 
   
Hut ab noch mal für alle Mitstreiter dieser Saison für die Verteidigung des 3. Platzes in der Landesliga. Und Lob an Gutschi über die sportlichen Leistungen hinaus für die Berichterstattung.

Christian Damboldt, 06.09.2010

 
 
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Gelungene Primäre über die olympische Distanz für Florian Fischer. Gutsche S. mit Platz 2 in der Ak 25AntwortenAntworten
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Schon seit Tagen hat Petrus kein erbarmen mit den Oderstädtern und öffnete ständig sein Pforten für Gewitter, Sturm, Platzregen und Hagel. Die beiden USC Starter beim 26. Helene- See Triathlon in Frankfurt (Oder) Florian Fischer und Sebastian Gutsche, hofften das der Wettergott doch wenigstens am Wettkampftag ein erbarmen hat und sie mit diesen Wetterkapriolen in frieden lassen würde. In der vorangegangenen Nacht viel jedoch noch ordentlich Niederschlag, aber ca. anderthalb Stunden vor dem Start riss die Wolkendecke auf und die Sonne erwärmte die Luft auf extrem schwüle 27 °C.
Aufgrund der Wassertemperatur und der Schwimmstrecke von über 1,8km entschieden die Kampfrichter, dass mit dem von vielen Athleten geliebten Neopren geschwommen werden durfte. Sebastian entschied sich für einen Kurzarmneopren, was sich als gute Entscheidung herausstellen sollte. Flori verzichtete mit den Worten: „Das Wasser ist doch warm und ich hab doch keine Ahnung wie ich aus dieser Gummi-Pelle rauskommen soll“ auf die Schwimmhilfe. Pünktlich um 11.00 Uhr schickten die Veranstalter die 83 Starter und Starterinnen auf die Strecke. Sebastian übernahm sofort im Wasser die Initiative und konnte sich mit Norman Fenske – 2. Bundesliga TuS Neuköln - schon auf den ca. 800 m bis zur ersten Boje einen leichten Vorsprung zu den Verfolgern heraus arbeiten. Auf dem Rückweg überließ er Norman die Führungsarbeit und sparte einige Körner für die bevorstehenden Aufgaben. Florian behauptete sich zu dieser Zeit im hinteren Mittelfeld. Fenske verließ als erster das Wasser, dich gefolgt von Sebastian. Dieser verlor aber bei dem 250 m langen Anstieg über den Kiesstrand der Helene einige Meter und mussteauch noch seinen alten Vereinskameraden Domenique Bogs kurz ziehen lassen. Nach den anfänglichen leichten Rhythmusproblemen stabilisierte sich Sebastians Leistung auf dem Rad und er konnte die Lücke zu Dominique innerhalb der ersten Hälfte der ersten von zwei Radrunden zufahren. Er konnte sich jedoch nicht entscheidend absetzten, da sich Domenique gekonnt in seinen Windschatten über den Rest der Strecke mitziehen lies. Sebastian wechselte an 15. Stelle auf die Laufstrecke und dann begann das totale Debakel. Schon auf den ersten 2 Kilometern viel ihm das Laufen sichtlich schwer. Auch die weiteren Kilometer in dem schwülwarmen und durch den Regen aufgeweichten Waldabschnitt führten zu kurzen Trap –Pausen, weil nichts mehr richtig ging wie es gehen sollte. Auf Platz 25 rettete er sich mit sichtlich durch die Anstrengungen und persönlicher Unzufriedenheit gezeichnetem Körper ins Ziel. „Man war das ein hartes Rennen, das Schwimmen war echt gut, aber der Rest war doch totale Grütze. 8 Min langsamer als letztes Jahr. Ich hab allein 7 Minuten beim Laufen verloren, da tröstet auch nicht wirklich der 2. Platz in der Altersklasse ganz besonders wenn man sich einfach mehr vorgenommen hat.“ resümierte Sebastian sichtlich enttäuscht über sein Ergebnis. Florian lieferte hingegen ein ziemlich konstantes Rennen ab. Da er aufgrund seiner Klausurverpflichtungen in den vergangenen Wochen auch nicht viel Zeit zum trainieren übrig blieb, kann er mit seinem ersten olympischen Triathlon wirklich zufrieden sein. Er wurde in der stark besetzten AK20 fünfter und belegte Platz 60 in der Gesamtwertung – ohne Neopren wohlgemerkt.
Der Sieg ging an Norman Fenske (TuS Neuköln) in 2:07,21, vor Olaf Ueberschär (Triathlon Team- Mitteldtl.) in 2:08,32 und Frank Rutkowski (SCC Berlin Triathlon) in 2:15,11.


Sebastian Gutsche, 16.08.2010

 
 
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Trotz toller Einzelleistungen mit Streichergebnis nach Hause AntwortenAntworten
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Am Sonntag den 01.08.2010 machte sich eine dreiköpfige Delegation unserer Abteilung auf zum drittletzten Landesligarennen dieser Saison. Ein Großteil der Leistungsträger war leider durch private, dienstliche oder sportliche Verpflichtungen verhindert. Die junge und schnelle Franziska Tiex vertrat unsere Abteilung, bei den deutschen Meisterschaften der Junioren in Merzig und konnte sich über einen tollen 13. Platz und einer starken Zeitverbesserung von 5:01 Minuten innerhalb eines Jahres freuen. Daher ging es nur für Christian Damboldt, Christian Pötzsch und Sebastian Gutsche, in das rund 70 km entfernte Mieste, zum 25. Drömlingstriathlon. Einen besonderen Dank gilt Christian Pötzsch, der sich noch kurzfristig überreden ließ mit zu machen, um überhaupt eine Wertungsmannschaft stellen zu können.
Um 10:30 erfolgte der Start der drei Wellen, die im Abstand von 30 Minuten auf die 600m Schwimm-, 27 km Rad- und 8 km langen Laufstrecke geschickt wurden. Unsere Jungs gingen gemeinsam in der zweiten Startwelle an den Start. Die Spannung stieg von Sekunde um Sekunde und das Miester Schwimmbad brodelte, als die 46 Athleten der zweiten Welle, nach dem Startschuss durchs Wasser pflügten. Sebastian wechselte als dritter in 9:33 auf das Rad, Christian Damboldt folgte 2 Minuten und Christian Pötzsch nochmals 1:34 Minuten danach. Nach Rund 9 km musste Sebastian ein Pulk von Athleten ziehen lassen, die noch mal einen Blick ins Regelwerk der DTU werfen sollten. Denn bei Windschattenverbot sollte ein Abstand von 10m mal 3m mittig zum Vordermann eingehalten werden. Die Windschattenbox muss beim Überholen innerhalb von 15 Sekunden durchfahren werden. Aber nur gut das die Kampfrichter nach innen verspiegelte Brillen trugen und es diesmal keine Zeitstrafen hagelte. Christian Pötzsch hatte auf dem Rad die schnellsten Beine unseres Teams und konnte sogar noch den Christian vor dem zweiten Wechsel überholen. Das Laufen ging dann über Wald- und Wiesenwege, bei einem doch recht warmen und sonnigen Sommertag nicht ganz so schnell vor rüber wie gewohnt. Sebastian finishte als 15. und zweiter in seiner Altersklasse in 1:26,18, was um 4 Minuten deutlich schneller war, als noch ein Jahr zuvor. Christian Damboldt lief als 18. in 1:27,14 ins Ziel. Christian Pötzsch komplettierte das Teamergebnis mit Platz 37 und einer Zeit von 1:35,42. Am Ende des Tages stand dann leider fest das es nur zu Platz 5 und damit 16 Punkten in der Teamwertung gereicht hat. Es kommt nun auf die letzten zwei Rennen an, um den 3. Rang in der Liga zu sichern.
Über den Tagessieg konnte sich Sebastian Clemen vom OSSV Kamenz freuen. Er bewältigte die Strecke in 1:18,54. Der zweite Rang ging an Olaf Überschär vom Triathlon-Team Mitteldeutschland, in 1:19,58. Mit Rang drei ging die Bronzemedaille in die Landeshauptstadt an Matthias Friedrich vom Magdeburger Triathlon Club.


Sebastian Gutsche, 08.08.2010

 
 
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USC’ler abseits der Landesliga erfolgreich beim Havelberg-TriathlonAntwortenAntworten
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Was machen Triathlon verrückte Sportler an einem landesligafreien Wochenende? Sie suchen sich anderweitige Triathlonveranstaltungen, um ihre Form auszubauen oder zu erhalten. Somit machten sich drei Sportler des USC auf zum Havelberg Triathlon: Michael Zack, Christian Damboldt und Sebastian Gutsche. Alle Drei gingen über die Sprintdistanz (650 m Schwimmen-22 km Rad- 6,6 km Laufen) an den Start.

Pünktlich um 10 Uhr viel der Startschuss für die 104 Athleten des Sprint- und des Staffelwettbewerbs. Bereits eine Stunde zuvor, wurden die 35 Athleten die den Inselhammer (1500 Schwimmen – 66 km Rad und 15 km Laufen) absolvieren wollten auf die Strecke geschickt. Sebastian setzte sich sofort an die Spitze des Schwimmfeldes und durchschwamm den Havelberger-Hafen als schnellster, in einer Zeit von 9:22. Christian folgte als 7. in einer Zeit von 10:19. Auch Michael stieg bereits als 9. in einer Zeit von 10:29 aus dem Wasser. Schon 200 m nach dem ersten Wechsel mussten alle Athleten einen 500m langen Hügel der in der Spitze einen Anstieg von 7 Prozent besaß überwinden, bevor es auf die wellige und durch starken Gegenwind geprägte Radwendestrecke hinaus ging. Auf der Rücktour blies der Wind glücklicherweise kräftig von hinten, sodass die Sportler mit fast 50 km/h über den rauen Asphalt dem zweiten Wechsel entgegen jagten. Sebastian verlor auf der Radstrecke 2. Plätze und wechselte als Dritter in die Laufschuhe. Christian machte auf der Radstrecke 2. Plätze gut und wechselte als 5. auf seine Paradedisziplin. Sebastian versuchte an seine gute Laufform von den deutschen Hochschulmeisterschaften anzuknüpfen, die eine Woche zuvor stattfanden, um nach vorne den ein oder anderen Platz gut zu machen. Leider machten sich dann doch die Anstrengungen der letzten Wochen bemerkbar. Er konnte zwar noch auf wenige Sekunden an den zweitplatzierten Nico Hopf heran laufen. Es fehlten jedoch die entschiedenen Kräfte, um doch noch mit einen Spurt an ihm vorbei zu ziehen. Somit beendete er das Rennen als Dritter in einer Zeit von 1:15,18 hinter dem Cottbuser Thoralf Berg (M 35) und Nico Hopf(M30) vom TV 1848 Coburg. Der Weltmeister im Quadrathlon Thoralf Berg und erfolgreiche Triathlet kam als achter nach 10:20 Minuten aus dem Wasser, schaffte in 34:29 Min die beste Radzeit und erreichte mit der schnellsten Laufzeit des Tages 25:16 in 1:10,03 das Ziel. Christian trotz seiner langen Verletzungspause hoch motiviert, machte auf den zwei schönen, aber doch anspruchsvollen Laufrunden, noch einige Sekunden gut. Ihm gelang es sogar noch bis auf 22 Sekunden an Sebastian heran zu laufen. Spöttische Mäuler spekulierten, dass Christian auf die orangeleuchtenden Laufschuhe von Sebastian reagiert, wie Motten auf Licht. Er konnte sich über einen tollen 5. Platz und dem 2. Platz in seiner Altersklasse mit einer Zeit von 1:15,40 freuen. Diese Platzierung beweist ihm, zurück auf dem Weg zur alten Form zu sein. Michael komplettierte das gute Mannschaftsabschneiden mit dem 14. Platz und Platz 3. in der AK25 in einer Zeit von 1:21,47.

Zufrieden resümierten alle Teilnehmer des USC Magdeburg, dass der Havelberg Triathlon ein gelungener und bis auf kleine Kinderkrankheiten gut organisierter Wettkampf war. Und man diesen Wettkampf auch im nächsten Jahr in den persönlichen Wettkampfkalender aufnehmen wird.


Sebastian Gutsche, 25.07.2010

 
 
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USC’ler abseits der Landesliga erfolgreich beim Havelberg-TriathlonAntwortenAntworten
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Was machen Triathlon verrückte Sportler an einem landesligafreien Wochenende? Sie suchen sich anderweitige Triathlonveranstaltungen, um ihre Form auszubauen oder zu erhalten. Somit machten sich drei Sportler des USC auf zum Havelberg Triathlon: Michael Zack, Christian Damboldt und Sebastian Gutsche. Alle Drei gingen über die Sprintdistanz (650 m Schwimmen-22 km Rad- 6,6 km Laufen) an den Start.

Pünktlich um 10 Uhr viel der Startschuss für die 104 Athleten des Sprint- und des Staffelwettbewerbs. Bereits eine Stunde zuvor, wurden die 35 Athleten die den Inselhammer (1500 Schwimmen – 66 km Rad und 15 km Laufen) absolvieren wollten auf die Strecke geschickt. Sebastian setzte sich sofort an die Spitze des Schwimmfeldes und durchschwamm den Havelberger-Hafen als schnellster, in einer Zeit von 9:22. Christian folgte als 7. in einer Zeit von 10:19. Auch Michael stieg bereits als 9. in einer Zeit von 10:29 aus dem Wasser. Schon 200 m nach dem ersten Wechsel mussten alle Athleten einen 500m langen Hügel der in der Spitze einen Anstieg von 7 Prozent besaß überwinden, bevor es auf die wellige und durch starken Gegenwind geprägte Radwendestrecke hinaus ging. Auf der Rücktour blies der Wind glücklicherweise kräftig von hinten, sodass die Sportler mit fast 50 km/h über den rauen Asphalt dem zweiten Wechsel entgegen jagten. Sebastian verlor auf der Radstrecke 2. Plätze und wechselte als Dritter in die Laufschuhe. Christian machte auf der Radstrecke 2. Plätze gut und wechselte als 5. auf seine Paradedisziplin. Sebastian versuchte an seine gute Laufform von den deutschen Hochschulmeisterschaften anzuknüpfen, die eine Woche zuvor stattfanden, um nach vorne den ein oder anderen Platz gut zu machen. Leider machten sich dann doch die Anstrengungen der letzten Wochen bemerkbar. Er konnte zwar noch auf wenige Sekunden an den zweitplatzierten Nico Hopf heran laufen. Es fehlten jedoch die entschiedenen Kräfte, um doch noch mit einen Spurt an ihm vorbei zu ziehen. Somit beendete er das Rennen als Dritter in einer Zeit von 1:15,18 hinter dem Cottbuser Thoralf Berg (M 35) und Nico Hopf(M30) vom TV 1848 Coburg. Der Weltmeister im Quadrathlon Thoralf Berg und erfolgreiche Triathlet kam als achter nach 10:20 Minuten aus dem Wasser, schaffte in 34:29 Min die beste Radzeit und erreichte mit der schnellsten Laufzeit des Tages 25:16 in 1:10,03 das Ziel. Christian trotz seiner langen Verletzungspause hoch motiviert, machte auf den zwei schönen, aber doch anspruchsvollen Laufrunden, noch einige Sekunden gut. Ihm gelang es sogar noch bis auf 22 Sekunden an Sebastian heran zu laufen. Spöttische Mäuler spekulierten, dass Christian auf die orangeleuchtenden Laufschuhe von Sebastian reagiert, wie Motten auf Licht. Er konnte sich über einen tollen 5. Platz und dem 2. Platz in seiner Altersklasse mit einer Zeit von 1:15,40 freuen. Diese Platzierung beweist ihm, zurück auf dem Weg zur alten Form zu sein. Michael komplettierte das gute Mannschaftsabschneiden mit dem 14. Platz und Platz 3. in der AK25 in einer Zeit von 1:21,47.

Zufrieden resümierten alle Teilnehmer des USC Magdeburg, dass der Havelberg Triathlon ein gelungener und bis auf kleine Kinderkrankheiten gut organisierter Wettkampf war. Und man diesen Wettkampf auch im nächsten Jahr in den persönlichen Wettkampfkalender aufnehmen wird.


Sebastian Gutsche, 25.07.2010

 
 
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36 Grad und es geht noch heißer beim Altmark TriathlonAntwortenAntworten
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In meinen acht Jahren im Triathlon Sport war das heute wohl der heißeste Tag. Ähnliches gab es bisher nur 2003 beim Triathlon am Arendsee. Christian’s Thermometer zeigte 40 Grad im Schatten. Damit war Wischer bei Stendal heute der heißeste Ort Deutschlands und ausgerechnet hier fand der Altmark Triathlon statt. Christian Damboldt, Sebastian Gutsche, Maik Köhler, Michael Zack, Mattihas Claßen und ich waren uns einig, heute zählte das Ankommen und das am besten gesund. Der Tangermünder LV wechselte gleich ganz auf das Staffelrennen, was den Druck für die Teamwertung herausnahm und wir das Rennen gemütlich angehen konnten.
Geschwommen wurden zwei Runden mit insgesamt 1500 Metern im angenehmen warmen Wasser. Nachdem ich letztes Wochenende beim Kyffhäuser Bergtriathlon recht gemächlich geschwommen bin, nahm ich mir heute vor an Maik dran zu bleiben. Im Schnitt ist er fünf Zentimeter pro Sekunde schneller. Das sollte doch kein Problem sein, wenn man nur hinterher schwimmt. Der Startschuss viel und das Feld spritzte in sehr hohem Tempo breitgezogen auf die erste 200 Meter entfernt liegende Boje zu. Mein Plan ging kurz auf und ich war an Maik seinen Beinen dran. Die Lunge und die Arme waren kurz vorm Platzen, da zogen einige an mir vorbei. Ein kurzer Blick rechts rüber in Christian Gramm (MTC) seine Augen, die mir sagten, dass er sich heute nicht noch einmal eine schlechte Schwimmzeit wie am Kyffhäuser leisten wollte und es ebenfalls auf Maik seine Flossen abgesehen hat. An der Boje war es dann geschehen. Zack!!! Nein nicht Micha. Die kleine Minilücke wurde von stämmigeren Schwimmern zugemacht und dann war Maik auf und davon. So dümpelte ich ziemlich am Limit im nächsten Feld hinterher. Sebastian erging es da viel besser, denn er führte neben Patrick Lücke (Sangerhausen) das Feld deutlich mit über einer Minute Vorsprung vor den Verfolgern des MTC an.
Schnell durch den kochenden Sand des Strandes und auf das Rad, setzte ich wie üblich zur Verfolgung an. Die erste der drei Runden verlief sehr zügig. Das Tempo von Jens Abraham (Tangermüder LV), der üblicherweise vorbeifliegt, konnte ich sehr gut mitgehen. Ich befürchtet schon, dass er bewusst das Tempo wegen der Hitze niedrig hielt. Als ich dann noch am sehr langsam fahrenden Jörg Röver (MTC) vorbei fuhr, machte ich mir Sorgen vielleicht zu überhitzen. Jörg stieg dann auch aus dem Rennen aus und reichte später den Läufern sportlich fair Wasserflaschen zur Abkühlung. Das ist Sportsgeist. Auf meiner dritten Runde holte ich dann wie geplant Maik und Sebastian, doch ich merkte wie es unter dem Helm immer heißer wurde und mir der Kopf fast abbrannte. Ich musste das Tempo deutlich drosseln und aufrecht fahren um genügend Kühlung durch den Fahrtwind zu bekommen. Kurz vor dem Wechsel zum Laufen, rollten Maik und Sebastian wieder an mir vorbei. Eine kühle Flasche Wasser für den Kopf im Gepäck hätte mir das wahrscheinlich erspart. Maik hatte ich schon nach einigen Laufmetern eingesammelte. Er reichte mir eine rettende kühle Flasche Wasser für meinen Überhitzten Kopf. Wir philosophierten noch einige Meter darüber, dass es heute doch recht warm sei und das wir das heute locker zu ende bringen. Die Abkühlung setzte neue Kräfte frei, doch Sebastian und der MTC waren längst weg.
Die Bewohner von Wischer und Arnim sind traditionell das beste Publikum in der Liga. Sie holten die Gartenschläuche, Wannen und Flaschen aus ihren Häusern und sorgten so für ständige Erfrischung, von der man jede nutzte. Dann folgte eine längere Durststrecke durch Wald über staubigen und ansteigenden Forstweg. Am Ende des Hügels leuchtete Sebastians Neonfarbenes Cap. Ich lief heran und bergab vorbei und davon, um auf der zweiten Runde noch einmal alle Duschen mitzunehmen. 50 Meter vor dem Ziel versuchte noch jemand an mir vorbei zu gehen, doch ein Schalter in meinem Kopf legte sich um und schaltete auf Angriff. Von meiner Sprintfähigkeit am Ende des Rennens überrascht, wurde ich neunter. Es stellte sich heraus, dass der vermeintliche Angreifer ein Staffelläufer war, also ein schöner aber überflüssiger Endspurt. Sebastian wurde Landesvizemeister in seiner Altersklasse an 16. und Christian lief knapp dahinter auf 18. Position ein und sicherten uns damit 19 Punkte in der Teamwertung hinter dem MTC. Maik (27.), Michael (27.) und Mattias (49.) retteten sich ebenfalls aus der Hitze ins Ziel. Maik liegt damit in der Einzelrangliste auf Platz zwei hinter Christian Gramm.
Franziska Tiex startete über die Sprintdistanz und wurde sensationell dritte in der Gesamtwertung und wie üblich erste bei den Frauen. Damit liegt sie in der Einzelrangliste nun auf Platz 3 hinter Marisa Pfeifer (MTC) und Daniela Bollmann (Stadtwerke Team Merseburg).
Für unsere Position in der Liga bedeutete der heutige Tag den Gleichzug mit dem Tangermünder LV auf den zweiten Platz. Vier Rennen liegen noch vor uns. Es kann also noch einmal spannend werden. Vermutlich entscheidet sich wieder alles im letzten Rennen der Saison.

Steve Hellmann, 12.07.2010

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  Daumen nach obenRe: 36 Grad und es geht noch heißer beim Altmark Triathlon 
   
Maik Köhler darf hier an der Stelle auch nicht vergessen werden. Durch seine Top-Leistungen und -platzierungen ist er zwischenzeitlich auf Platz 2 der Landesliga/Ranglistenwertung hinter Grammi gerutscht. Super Maik, weiter so.

Michael Kauert, 14.07.2010

  Erschrocken guckender SmiíleyRe: 36 Grad und es geht noch heißer beim Altmark Triathlon 
   
Jawoll! Und nicht zu vergessen die tolle Leistung von Anja, die auf der kurzen Strecke Dritte bei den Frauen wurde. Franzi: Dein Sieger-Baumkuchen ist, glaube ich, schon weggeschmolzen ;o) Ich war jedenfalls an diesem Tag froh, dass ich es überhaupt ins Ziel geschafft habe! Bis demnächst, Nadine

Nadine Kloss, 13.07.2010

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Sommermärchen für Franziska Tiex beim Kyffhäuser TriathlonAntwortenAntworten
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Am Wochenende des 04.07.2010 sollte ein Sommermärchen am Stausee von Kelbra beim Kyffhäuser Bergtriathlon geschrieben werden. Wir, Markus Wirth, Christian Pötzsch, Michael Zack, Franziska Tiex und ich in Begleitung von Sandra, reisten in der Hitze dieses Sommers bereits am Vortag des wohl anspruchsvollsten olympischen Triathlons in Mitteldeutschland an, um uns nicht nur zu akklimatisieren, sondern auch in gemütlicher Runde bei Pasta, Bier und Grillwurst zu entspannen. Zackig die Zelte – oder besser Franzis Zeltpalast, für den man eigentlich eine Baugenehmigung benötigt hätte - aufgebaut, schwangen wir uns anschließend auf die Räder, um am Anstieg des sechs Kilometer langen und steilen Kyffhäuser s die nicht vorhandene Form zu testen und den Trainingsrückstand der letzten Monate wett zu machen. Nach über 40 serpentinenartigen Kurven und ein Paar kurzen knackigen Sprints oben angekommen, stellten wir fest, dass 39 Zähne vorne und 25 hinten gerade ausreicht, um mit relativ hoher Frequenz den Berg hochzufliegen. Der Hungerast trieb uns zügig hinunter. Mit am Boden schleifenden Knien zischten wir durch die spitzen kurz aufeinander folgenden rechts-links Kombinationen. Der Asphalt ist von den Fußrasten der Motoräder aufgekratzt. Ein Zeichen für den Spaß den man hier hat. Im Zeltlager war das Nudelmahl bereitet. Micha verzichtet auf das übliche Wurstdoping, was sich am nächsten Tag an seiner gemütlichen Schwimmzeit zeigen sollte. Doch im Anstieg am Berg und beim Laufen zeigte sich die kluge Entscheidung in einer guten Ziel -Zeit. Der warme Sommertag klang mit einem Bilderbuchsonnenuntergang aus.
Am nächsten Morgen krochen wir vom harten Boden geformt aus den Tipis und Prinzessin Franzi aus ihrem Palast. Beim Frühstück stand weiteres Carboloading an. Es wurde gespeist wie vor einem 10-fachen Ironman. Wie im Flug verging die Zeit bis zum Start in der Mittagshitze.
Alle Athleten trafen sich am Strand vom Stausee und wateten in das Meer von Algen. Geräusche von angewiderten Sportlern halten über den See. Als der Startschuss fiel, war der Ekel vergessen und der Algenrasen wurde zerhackt. Auf offenem Wasser blies der Wind die Wellen über den Kopf. Franzi, Maik, Gutschi und Marki waren längst weg, als ich registrierte, dass das hier ein Wettkampf und keine Tauchveranstaltung ist. Meine Wasserlage fühlte sich sehr gut und schnell an. Nur verwunderlich war, dass ich niemanden im Pulk erkannte. Ich machte mir Sorgen viel zu langsam gewesen zu sein. Während ich noch auf offener See trieb, hangelte sich Franzi bereits nach 22 Minuten an den Füßen von Bundesligist Per Bittner aus dem Wasser. Eine Weile danach folgte Sebastian Gutsche zusammen mit den Röver Brüdern vom Magdeburger Triathlon Club. Dann kamen Maik und Markus. Und tatsächlich bin ich es zu gemütlich angegangen und folgte mit einigen Minuten Rückstand an fünfzehnter Position. Doch es sollte eine schöne Aufholjagd auf dem 40 Kilometer Bergkurs werden. Kaum sitzt man auf dem Rad muss man schon den Hüfler hinauf. Der erste Aufruf an die Beine, dass es heute hart wird. Als Christian Gramm (Magdeburger TC) am Anstieg an mir - mit seiner typischen 20 Schläge Trittfrequenz auf dem 56iger Blatt - an mir vorbei kroch, fasste ich wieder Mut, weil er normalerweise Minuten vor mir aus dem Wasser kommt. So richtig kam er am Berg nicht weg, was mir das Gefühl gab heute schnell auf dem Rad zu sein. In der Tat sammelte ich noch einige Kollegen ein. Zunächst ging es eine Runde mit kurzen knackigen Anstiegen und sehr schnellen Abfahrten durch grüne ländliche Landschaft. In der kurvigen Abfahrt zurück vorbei am Strandbad holte ich mir noch zwei Radler. Dann ging es mit über 50 km/h getrieben vom jubelnden Spalier der Zuschauer flach Richtung zweiter Runde über den Kyffhäuser. Ich freute mich. Jetzt konnte das Rennen beginnen.
Ziemlich zügig flog ich schon an Markus (Wasserfreunden Stendal) heran, der es immer wieder schafft nach ordentlichem Trainingsrückstand in nur wenigen Wochen zu sehr guter Form aufzustreben. Ein Talent eben. Kurz vor ihm fuhr sichtlich frustriert über meine Aufholjagd mehrmaliger Ironman Hawaii Finisher Patrick Lück (Sangerhausen). Eigentlich zählt man ihn zu den Top 5 bei so einem Rennen, aber das schien nicht sein Tag, wie er später auch bestätigte.
Es folgte mein Lieblingsabschnitt auf dem man bergab mit 70 km/h sich den kühlenden Fahrtwind um die Ohren hauen lassen kann. Dann noch einmal über einen welligen Parkuhr auf dem ich endlich erst Maik dann Franzi und Basti einsammelte. Zu unserer Freude ließ ich mir von ihnen noch einmal bestätigen, dass wir in der Mannschaftswertung an zweiter Stelle lagen. Doch es folgten noch einmal 10 harte Kilometer Laufen in praller Sonne.
Im Wechselgarten an etwa siebenter Position angekommen schüttete ich mir meine extra bereitgestellte Wasserflasche über den Kopf. Das Wasser war brühend heiß und beeinträchtigte etwas meine Orientierung. Ich irrte im Wechselgarten herum, um den Ausgang zu finden. Die Zuschauer riefen mir zu: Steve!!! Hier raus. Es vergingen wohl einige wertvolle Sekunden, so dass Basti wieder dran und vorbei war. Genau wie es mir gefällt, lief ich im Windschatten in seinem Nacken hinterher. Zwei Runden – 5 km – lang konnte ich so gut erholen und ging dann auch in die Führungsarbeit als wir zum Überholvorgang vorbei an Christian Gramm ansetzten, was ihm wahrscheinlich nicht sehr gefiel. Ich war mir sicher, dass in der Teamwertung heute nichts mehr anbrennt und lief die letzten beiden Runden einen lockeren Stiefel, um mich vor dem Hitzetod zu bewahren. Vor mir wankte noch Chris Heinicke mit Rundenrückstand über das Feld. Eigentlich läuft er 10 Km in 36 Minuten, aber im Triathlon konnte er dies bisher noch nicht zeigen. Heute benötigte er ganze 48 Minuten. Soviel wie unser Micha, der sein Lauftraining fast ausschließlich auf die Wettkämpfe beschränkt. Das ist eben das spannende am Triathlon.
In der Kurve, die auf den Rückweg führt, kann man sehr gut die Verfolger beobachten. Ich sah Basti nicht mehr, der am Ende noch vier Minuten auf mich verlor. Ich war etwas überrascht als Franzi immer näher kam, also stellte ich mein Bummeln wieder ein, um die Teaminterne Führung nicht auf den letzten Metern abzugeben. Dann kam der Zieleinlauf und die Zuschauer waren wirklich aus dem Häuschen. Ein neunter Platz und viereinhalb Minuten schneller als letztes Jahr, damit hätte ich vor dem Start und bereits während des Schwimmens nicht gerechnet. Es folgten Franzi (14.) mit einem grandiosen Rennen und dem überlegen Sieg bei den Frauen. Basti (19.) sorgte dahinter trotz kleinem Einbruch beim Laufen als dritter in unserem Team für wichtige Punkte. Somit entfernen wir uns weiter von Merseburg und kommen Tangermünde auf Platz zwei liegend überraschend näher. Es folgten Maik (44.), Micha (49.) und Christian (53.) nach spannenden Duellen gegen ihre Rivalen der Liga. Per Bittner (ALZ Sigmaringen) gewann mit 10 Minuten Vorsprung vor Hagen Schröter und Karsten Meier vom MTC.
An dieser Stelle Danke ich noch meiner Freundin Sandra, die in der Hitze uns nicht nur kräftig angefeuert und Mut gemacht hat, sondern auch für eindrucksvolle Bilder über Freude und Leid sorgte. Wie immer können diese Fotos unter www.steve-hellmann.de unter Races bestaunt werden.


Steve Hellmann, 11.07.2010

 
 
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Landesliga wieder spannend durch Bernburger Bären TriathlonAntwortenAntworten
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Am Sonntag, den 13.06. 2010 fand zum sechsten Mal der Bernburger Bären Triathlon statt. Wir vom USC waren wieder in guter Besetzung mit Maik Köhler, Christian Damboldt, Michael Zack, Matthias Claßen und Steve Hellmann vertreten, um den dritten Platz in der Landesliga zu sichern. Maik, Christian und ich fuhren mit dem Zug nach Güsten, um von dort bis Bernburg schon einmal locker einzurollen. Bei angenehm kühlem Wetter draußen und warmen Wasser in der Saale waren die Bedingungen ideal für gute Resultate.
Der Bernburger Triathlon zählt mit zu den schönsten und familiärsten Wettkämpfen der Saison. Die Fahrt mit dem Dampfer zum Startpunkt und das Schwimmen in der Saale macht ihn so besonders. Auch wenn man nicht so fit ist ein Grund mehr dabei zu sein. Der Dampfer, beladen mit allen Athleten in ihre schwarzen Neoprenanzüge gezwängt, legte vom Wechselgarten ab und fuhr stromaufwärts zum Start. Die übliche Nervosität bei allen war zu spüren. Das Leidenklagen und „Ach , das Training lief dieses Jahr ganz schlecht; ich mache ganz ruhig“ sind die typischen Untertreibungen. Doch nach dem Sprung vom Dampfer in den reißenden Strom und nach dem Startschuss ist alles vergessen. Maik preschte mit vorne weg. Das Feld verteilte sich auf die gesamte Breite der Saale. Irgendwo im zweiten vorderen Feld der 80 Starter mischten Christian und Steve das Wasser auf. Haiko und Matthias ließen sich in der Strömung im hinteren Feld treiben. Nach tausend Metern und etwas mehr als 10 Minuten ist die Wildwasserparty vorbei. Steve grüßte Maik noch kurz im Wechselgarten und ging dann auf die 40 km lange Radstrecke.
Christian Gramm (Magdeburger Triathlon Club) führte das Rennen wie gewohnt mit einer starken Radperformance an. Nach 10 km Segeln im Seitenwind war schon der Wendepunkt der zwei Runden zu fahrenden Strecke zu sehen. Dies war eine gute Gelegenheit die vor einem liegenden zu zählen und den Abstand zu messen. Mit etwas Abstand hinter Grammi folgte ein Pulk mit den Favoriten, Olaf Überscher (Stadtwerke Leipzig Team), Hagen Schröter (MTC), Jens Abraham (Tangermünder LV) und weitere. Eine Minute dahinter kam Steve und später noch Maik. Aber den Pulk allein Einzuholen war bei dem Wind unmöglich. Bis zum Laufen änderte sich an dem Bild kaum etwas, außer das noch Steffen Rarrek (TLV) auf den letzten Metern noch an mich ran und vorbei züchte. Wie gewohnt flog er auf der 9 km Laufstrecke noch auf Platz vier vor.
Währenddessen musste Grammi seine Führung an Olaf und Jens abgeben, die sich eine spannende Schlacht lieferten. Zunächst keuchte Olaf vorne weg und Jens im Windschatten locker hinterher. Später ging Jens an ihm vorbei. Doch die Taktik ging nicht auf und Olaf holte seine zweite Luft heraus und entschied das Rennen für sich. Jens kam gefolgt von Hagen als Zweiter ins Ziel.
Mit einer neuen persönlichen Bestzeit auf dieser Strecke und einem etwas unspektakulären Rennen ohne Zweikämpfe kam Steve als elfter in Ziel, gefolgt von Christian in den Zwanzigern, der sich Maik beim Laufen noch holte. Für Maik war es ebenfalls ein hervorragendes Rennen, der sich nicht nur durch sein neues Equipment kontinuierlich steigert. Sein Fleiß zahlt sich langsam aus. (Lehrer müsste man sein. :) Matthias verfolgte noch Michael, aber Michael hatte den besseren Eistee. Beide kamen in der hinteren Hälfte ins Ziel.
Für die Landesliga bedeutet dieser Tag erneut größte Dramatik und Spannung. Der einst konkurrenzlose MTC kassierte heute nur 19 Punkte. 20 gingen an den TLV. Vor einigen Wochen in Halle war dies noch umgekehrt, so dass sich beide den ersten Platz in der Liga teilen. Wir vom USC sind weiter ungefährdet auf dem dritten Platz. Die sonst so starken Ebendorfer ließen sich bisher noch nicht richtig Blicken.
Und weil Radfahren so viel Spass macht, radelten Maik, Christian und Franziska Tiex die 45 km gleich noch nach Hause, um traditionell in Magdeburg noch ein Eis zur Belohnung auf den erfolgreichen und schönen Tag zu schlecken. Damit sind die Beine für das nächste Rennen beim Bergwitz Triathlon wieder locker.
Vielen Dank Bernburger Bären für die Gelungene Veranstaltung. Ihr macht auch den besten Kuchen der Liga. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserer Begleitung, Matthias Freundin und Haiko Schepels Frau, die fleißig Bilder schossen und unserer Team unterstützten.


Steve Hellmann, 13.06.2010

 
 
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DM Wintertriathlon in OberstaufenAntwortenAntworten
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Am 28.02.2010 fanden die deutschen Meiserschaften (DM) im Wintertriathlon in Oberstaufen (Allgäu) statt. Ihr werdet euch jetzt sicher Fragen, was ist eigentlich Wintertriathlon?
Eis baden, Wodka trinken und saunieren? Daneben. Das ist es vielleicht in Schweden. Beim Wintertriathlon wird gelaufen, Mountainbike gefahren und Ski gelaufen. In Oberstaufen geht das Ganze dann auch noch durch die Alpen. Also alles Bedingungen, die man als Magdeburger nicht kennt.
Ich reiste also mit vollem Nicht-Wissen an und ließ einfach alles auf mich zukommen. Gott sei Dank war vor meinem Start noch das Elite Rennen, das sich später als gar nicht so Elite herausstellte, denn da hätte jeder mitmachen können, der scharf auf den deutschen Meistertitel ist. Hier konnte ich erst mal Zuschauen und lernen. Die Elite – unter anderem Gewinner der Langdistanz in Roth Michael Göhner – und die nicht so Elitären durften 6 km Laufen, 12 km Mountainbike fahren und 8 km Ski Langlaufen. Im Grunde läuft alles wie beim Triathlon. Nach dem Laufen geht es in den Wechselbereich. Dort werden die Lauf- gegen die Radschuhe getauscht. Helm auf. Rad geschnappt und aus die Wechselzone schieben und dann erst losfahren. Ist der Radkurs geschafft, vor der Wechselzone absteigen und das Rad zu seinem Stellplatz schieben. Hier werden Radschuhe gegen Langlaufschuhe getauscht, die Ski und die Stöcke in die Hand genommen und wieder zum Wechselzonen Ausgang gelaufen. Dann erst Ski an und los ins Schneevergnügen gerade Wegs zum Ziel. Göhner hat übrigens nicht gewonnen und Marcel Glaser ehemals Naumburg, den ich beim vorbeiflitzen kurz in der Menge erspähte auch nicht.
Nach dem Elite Rennen war es für mich an der Zeit bei dem Jedermann Rennen das Gelernte in die Tat umzusetzen um den Sieg zu erhaschen. Die erste Hürde gab es beim Check in meines 28-Zoll Stadt-Rads in die Wechselzone. Der Kampfrichter wies mich nett darauf hin, dass meine Reifen mit 1,3 Zoll zu schmal sind und nicht der DTU Wettkampfordnung entsprechen. Na toll. Ich bin seit 8 Jahren Triathlet und dann so was. Ich drückte auf die Tränendrüsen und durfte außer Wertung starten. Da haben die anderen Athleten noch mal Glück gehabt. Den Preis – Kompressionssocken von 2XU im Wert von 50 Euro gab es Gott sei Dank schon vor dem Start.
Nachdem ich meinen Platz in der Wechselzone ordentlich präpariert hatte, ging es auch schon an den Start der 3km Laufrunde, 8km Mountainbike und 4km Langlauf. Der Startschuss fiel und alle 100 Athleten waren davon gestürmt. Mühsam las ich sie nacheinander wieder auf. Vor allem auf der Passage mit 10% Gefälle. Bergab ist halt meine Lieblingsdisziplin. Im Nu war die Runde zu Ende und ich sprang aufs Rad. Eine 16% Steigung, mit einer kräftigen Böe von vorn, türmte sich vor mir auf. Wie immer ging es Bergab am besten und ich Arbeitet mich so auf Platz 14 vor. Die 8km erwiesen sich als sehr kurzer Trip und das Langlaufen stand an. Hier kam die nächste Überraschung. Nicht nur das Anziehen der Skischuhe dauerte verhältnismäßig lange, auch das Ein klicken der Ski. Nach dem Radeln waren die Füße wie Gummi und mit den Brettern untern den Füßen stapfte ich los wie Charlie Chaplin. Zudem war mein Ski ein klassischer und gefühlt skateten 100 Leute im Alter von 14 bis 90 mit der dreifachen Geschwindigkeit an mir vorbei. Im Wintertriathlon wird also geskatet. Ohne mich. Ich machte klassisch in der Loipe weiter. Mein Gedanke aufzugeben verflog als ein weiterer Läufer im klassischen Stil an mir vorbei schlich. Ich hängte mich rein und fasste wieder Mut und wie immer ging ich Berg ab an ihm vorbei. Zwei Runden trieb er mich vor sich her. Wir kassierten sogar eine Skaterin. Im Zielspurt und wie man es bei dem langsamen Tempo nennen möchte, hatte ich 5 Meter die Nase vorn und war Glücklich angekommen zu sein.
Was lernen wir daraus? Das nächste Mal die Wettkampfordnung lesen und Skating Ski besorgen. Und das nächste Mal könnte am 14.03.2010 beim ITU Wintertriathlon Weltcup 2010 in Mals, Italien sein. Hier kann jeder mitmachen und die 750 Höhenmeter überwinden. Mal sehen wie es mir morgen geht.


Steve Hellmann, 28.02.2010

 
 
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4. Tour de Hell am 1.5.2010AntwortenAntworten
  [27757 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 02.03.2010]
  
Hallo Sportsfreunde,

es ist wieder so weit. Wie jedes Jahr steht traditionell die Tour de Hell von Magdeburg zum Brocken an.

Datum: Sa. den 1.5.

Die Distanzen sind:
1. 120km von MD zum Brocken und mit der Bahn von Wernigerode zurück oder
2. 240km die gesamte Strecke von MD zum Brocken und zurück.

Das Tempo: Es wird sportlich gefahren aber nicht gerast. Also
25-30km/h. Es gibt Tempomacher und die die im Feld mitrollen können.
Letztes Jahr waren wir 16 Leute. Da kommt ordentlich Wind auf.
Auf www.steve-hellmann.de gibt es unter RACES eine kleine Story mit Pics zum letztjährigen Höllenritt.


Ihr solltet auf jeden Fall bereits mindestens 3x100km am Stück in
diesem Jahr gefahren sein um die 240km zu schaffen bzw. nicht zu sehr zu
leiden. Nicht um sonst heißt es "Tour de Hell" ;)


Bitte meldet euch bei mir bis 1.4. wenn ihr mitkommen möchtet.


grüße

steve

Steve Hellmann, 27.02.2010

  Antworten
  japanischer Smiley (gelb) mit HutRe: 4. Tour de Hell am 1.5.2010 
   
Hi Steve, wenn ich es schaffe, genug km auf dem Rad zusammen zu bekommen, dann würde ich auch mitkommen. Kann es aber nicht versprechen. Micha

Michael Kauert, 02.03.2010

 
 
Fragezeichen
Triathlon Verband Sachsen-Anhalt pleite?AntwortenAntworten
  [29724 Ansicht(en)]  [4 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 05.11.2009]
  
Ist der Triathlon Verband Sachsen-Anhalt pleite?

Ronal Krüger, Triathlet und Vorsitzender des TVSA schilderte im Landtag Magdeburg die Situation und die Nöte des Verbandes.

Wird es finanzielle Hilfe geben oder ist die Existenz des Verbands in gefahr?

Hierzu sein Diskussionsbeitrag:

Werte Damen und Herren,

mein Name ist Ronald Pitt Krüger und ich bin seit einem Jahr 1. Vorsitzender des TVSA.

Triathlon: Schwimmen - Radfahren-Laufen

Als ich vor einem Jahr mein gewähltes Amt im Triathlonverband-
Sachsen-Anhalts übernahm, habe ich gewusst, dass es ein schweres Amt wird.
Die DTU befand sich in der Umstrukturierung und in Neuwahlen und in unserem Bundesland haben, dank der ehemaligen LSB-Führung, Verbände und Vereine unter deren, in meinen Augen,“ Nicht richtig abgesprochenen Handlungen“ zu leiden.
Damals war ich Sozialausschussvorsitzender in Osterburg und freue mich über die Landessportschule inklusive Schwimmhalle in Osterburg , und bin froh dass es keine Würstchenbude geworden ist.

Meine Damen und Herren
Wir als Triathlon- Verband bestehen seit knapp 20 Jahren und sind mit 460 Mitgliedern nicht gerade ein mitgliedsstarker Verband in unserem Land. Sportart 3 Disziplinen
Stellen aber mit einem Thomas Springer den amtierenden Deutschen Meister im Triathlon 2009, der auch in den letzen Jahren international sehr erfolgreich war.
Wir haben Deutsche Seniorentitel gewonnen nehmen an Weltmeisterschaften und an anderen Großveranstaltungen auf dieser Welt siehe am 11.10.09 auf Hawaii zum Ironman teil.
Von uns werden 13 Kinder und Jugendliche an der Landesportschule in Halle betreut und das von einem Trainer, der auf Honorarbasis arbeiteten muss und maßgeblich an den Erfolgen vom Hallenser Thomas Springer und unser Kinder und Jugendlichen beteiligt ist.
Wir haben in unseren Verband ,zur Zeit 26 Vereine, die jedes Jahr 21 Veranstaltungen organisieren, an denen 2009 namentlich gelistet 3 642 Triathleten teilgenommen haben.
Das liegt daran das viel Athleten aus anderen Sportarten einen Abstecher zu unserem Sport wagen.
Und es werden von Jahr zu Jahr mehr.

Triathlon, meine Damen und Herren, ist eine olympische Disziplin, in der mit Stephan Vuckowic 2. Platz sowie Jan Frodeno 1. Platz die deutschen Flaggen bei Olympia und WM gehisst wurden.
Sie können mir eins glauben
Ich hätte es auch gern gesehen, wenn der amtierende deutsche Meister aus Sachsen-Anhalt wie es üblich ist nach Australien zur WM gefahren wäre.
Aber mit 1 200 € Abschlagszahlung im Monat, hätte ich ihm nicht mal den Radtransport finanzieren, geschweige meinen Trainer, wie es auch üblich ist, mitschicken können.

Unser Geschäftsführer ist geringfügig beschäftigt, unser Landestrainer arbeitet auf Honorarbasis und die Stadt Halle hat die Miete für die Geschäftsstelle erhöht.
Von den 34 223 € die wir beantragt haben, haben wir eine Kürzung auf 23 143 € erhalten.
Davon wurden uns bis jetzt 10 914,84 € überwiesen.
Das sind knapp 1 200 € im Monat.
Damit, meine Damen und Herren, kann ich Insolvenz anmelden.

Wir schreiben heute den 7.Oktober 2009.
Die ganze Saison bin ich in Vorleistung gegangen, hab meine Ersparnisse aufgebraucht, meine Sponsorengelder für Trainingslager unserer Kinder ausgegeben und privat nicht einen Euro Fahrgeld abgerechnet. Weil das Geld dafür einfach nicht da ist!!!!
Ich wohne in Arendsee ----Geschäftsstelle in Halle.
Meinem Landestrainer habe ich erlaubt, zeitweise in Sachsen zu arbeiten, weil ich ihm nicht jeden Monat seinen Lohn zusichern konnte.
Ich bin von den gewählten Mitgliedern verpflichtet worden, mich um die laufenden Geschäfte, Mitglieder, Veranstaltungen und die Jugendarbeit zu kümmern und vor allen Dingen dazu, dies auch durchzusetzen.
Aber verraten Sie mir bitte, wie ich das alles unter diesen Bedingungen machen soll.

Wir haben durch das über eine Jahr lang nicht funktionierende System, von wem auch immer ins Lebende gerufen, einfach unsere Schmerzgrenze erreicht.
Bis zum heutigen Tage füllen wir unzählige Formulare aus, geben Erklärungen ab, stellen Anträge und kämpfen, ohne dass jemand Verantwortliche eine Entscheidung trifft, ums Überleben.
Am 10. August 2009 habe ich bei einer Veranstaltung mit LSB-Ministerium und IB Bank auf unsere Finanzielle Situation hingewiesen.
Vorlesen Blatt 2 Frau Eggert

Dies, meine Damen und Herren, ist eine Hinhaltetaktik, die kein Mensch nachvollziehen und verstehen kann.
Nicht einer unserer Verbände ist schuld an dieser Misere. Aber wir deren Kassenbücher Jahrelang sauber waren und dazu stehe ich, leiden drunter.
Wenn das die Sportpolitik ist in unser Bundesland und diese weiterbetreiben will, bin ich hier mit meinen Triathleten verkehrt.

Am 15.November 2010 werde ich vor meinen Verband treten und eine Erklärung abgeben.
Wie diese aussieht, liegt daran, ob ich noch gewillt bin, dieses Ehrenamt unter diesen katastrophalen Bedingungen auszuführen.

Der Triathlet und jeder andere Sportler in Sachsen-Anhalt möchte eigentlich nur seinen Sport betreiben.
Lassen Sie uns endlich nach monatelangem Warten damit anfangen, und geben sie bitte dem LSB seine Eigenständigkeit zurück.

Ein weiteres Hinauszögern der uns zugesicherten Gelder verkraftet unser Sport in Sachsen –Anhalt nicht, und ein neues Konzept und Änderungen erst recht nicht.

Ronald Krüger
1. Vorsitzender
TVSA

Steve Hellmann, 28.10.2009

  Antworten
  Erschrocken guckender SmiíleyRe: Triathlon Verband Sachsen-Anhalt pleite? 
   
Um Himmels Willen, Steve! Erstmal nachdenken, dann schreiben! Ich finde es bewundernswert, erstaunlich und unterstützenswert, dass ein Land wie Sachsen-Anhalt als rote Laterne des Triathlons in Deutschland den Deutschen Meister stellt. Er würde auf einer WM schließlich auch Sachsen-Anhalt repräsentieren und ich weiß zwar nicht, wie es sich aktuell mit Fördermitteln verhält, aber ich kenne es so, dass die eben auch nach nationalen und internationalen Erfolgen vergeben werden. Womit wir bei der Rückfinanzierung einer Investition in den Leistungssport wären. Im Übrigen würde es - soviel ich weiß - bei einer Unterstützung einer Reise zur WM nicht um eine Bezahlung gehen, wie im Profibereich, sondern um eine Aufwandsentschädigung. Und dafür ist ein Verband sogar da. Sicher auch die DTU. Mal ehrlich, soll jemand bei der DM für Sachsen-Anhalt starten oder bei der WM für Deutschland und das alles selbst bezahlen??? Dann kann er auch für Oma starten, wenn die das Geld gibt. Uberleg mal, was der Springer an Zeit und Kraft investiert hat, um Deutscher Meister zu werden, und dann können wir ihm nix dazugeben, um den nächsten Schritt zu tun. Peinlich! Bei dem Geld, von dem Pitt redet, handelt es sich um Geld, das zugesagt, dann gekürzt und dann immernoch nicht gezahlt wurde. Dadurch wird der Verband zahlungsunfähig. Darüber hat er sich beschwert und die Geschichte mit Thomas Springer diente als Beispiel. Die Verteilung der Gelder im Verband steht überhaupt nicht zur Diskussion. Nicht auf der Anhörung und nicht hier auf der Uni-Seite. Da musst du dich schon selbst engagieren, um daran was zu ändern. :-) Ich bin auch nicht der Meinung, dass erfolgreiche Leute sofort losziehen müssen, um Gutes zu tun. Die sollen erstmal trainieren, damit sie nicht gleich wieder von der Bildfläche verschwinden. Durch Vorbildwirkung kann schon genug bewirkt werden. Wenn die Laufbahn zu Ende ist, ist noch genug Zeit, sich zu bedanken. Darüber sollte dann allerdings jeder mal nachdenken, der Sportförderung genossen hat. Da bin ich deiner Meinung. Grammi

Christian Gramm, 05.11.2009

  Erschrocken guckender SmiíleyRe: Triathlon Verband Sachsen-Anhalt pleite? 
   
Hi Steve Ich kann Stefan nur zustimmen. Ich habe dir diesbezüglich gestern schon eine Mail geschickt und hänge den Text jetzt hier einfach mal an. Ich denke die Diskussion die du hier anstößt ist eine grundsätzliche über den Leistungssport, seine Finanzierung und seine Berechtigung. Unter Berechtigung verstehe ich hier vor allem die Rechtfertigung für einen relativ kleinen Personenkreis gewisse finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, die die Allgemeinheit in dieser Form nicht bekommt. Wenn du meine Meinung dazu hören willst! Ja, ich finde es mehr als nur gerechtfertigt, wenn Gelder für Kinder und Jugendliche eingesetzt werden, damit diese ihren Leistungssport ausüben können. Ich bin der Meinung, dass in diesem Bereich viel zu wenig Mittel investiert werden. Der Sport stellt ein gewisses Spiegelbild unserer Gesellschaft dar und diese ist in jedem Fall leistungsbezogen. Die Möglichkeiten die Sport allgemein und Leistungssport im speziellen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bietet, würde wesentlich höhere Mittel rechtfertigen als die aktuell eingesetzten. Ich bin klar dafür, dass sowohl im Breiten- als auch im Leistungssport mehr Geld investiert werden sollte um gerade Jugendlichen mehr Perspektiven zu eröffnen. Jede hier investierte Summe wird sich langfristig vielfach bezahlt machen. Der Sport stellt eine Möglichkeit dar, die Gesellschaft positiv weiterzuentwickeln. Du hast meiner Meinung nach teilweise auch recht. Erfolgreiche Sportler die naturgemäß einen gewissen Bekanntheitsgrad haben, sollten diese Popularität nutzen, um ihren Sport noch populärer zu machen. Jemand der eine gute Förderung empfängt, sollte auch bemüht sein etwas zurückzugeben. Wenn aber ein Thomas Springer gerade erst deutschlandweit den Durchbruch geschafft hat mit einem sicherlich immensen persönlichen Aufwand, dann sollten aber nicht sofort gleich etliche Leute von ihm mehr Engagement einfordern für die verschiedensten Projekte. Leider sind Spitzenleistungen und zu starke Involvierung in viele Projekte kontraproduktiv. Deshalb sollte man an dieser Stelle mit solchen Forderungen auch vorsichtig sein. Der Sport und gerade Kinder und Jugendliche brauchen in jedem Fall Idole denen man nacheifern kann. Aus diesem Grunde sollte sich auch jeder professionelle Sportler seiner möglichen Vorbildrolle bewusst werden. Es ist in jedem Fall wünschenswert, wenn Spitzensportler einen Beitrag zur positiven Darstellung des Sports in der Öffentlichkeit liefern. Ausgehend von einer Grundförderung im Kadersystem des deutschen Sports, die nicht sehr hoch ist, kann man aber kaum darauf beruhend die Sportler verpflichten bestimmte Projekte zu unterstützen. In vertretbarem Maße wird das jeder verantwortungsvolle Sportler von sich aus schon machen, aber man kann daraus kaum eine Verpflichtung ableiten. Um hier mal ein Fazit zu ziehen: Ich befürworte auch eine schnelle Hilfe für den TVSA. Es sollten öffentliche Mittel eingesetzt werden, um den Verband wieder zu konsolidieren. Diese Hilfe sollte allen Mitgliedern zugute kommen. Mir stellt sich aber die Frage ab wie vielen Kindern du eine Hilfe für den Leistungssport gerechtfertigt finden würdest? 30, 50 oder erst 100? ... Und wenn es nur 5 Kinder wären die damit ihren Sport ausüben könnten, wäre es aus meiner Sicht eine gute Investition! Du sprichst von einem Allgemeinwohl und von Allgemeinheit und klammerst dabei den Leistungssport aus. Breitensport ja, aber diese 13 Kinder sind doch viel zu wenige, als das sie wichtig wären??? Ist das wirklich deine Meinung? Das finde ich in keiner Weise gerechtfertigt! Wenn es finanzielle Unterstützung für den TVSA gibt, sollte diese für alle Bereiche eingesetzt werden. Auch und besonders für den Leistungssport, denn wenn Sportler unglaublich viel Engagement in den Sport investieren, dann sollten ihnen hierfür auch die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Dabei geht es nicht um eine professionelle Bezahlung sondern um eine hochwertige Unterstützung und Steuerung bei der Ausübung des Sports. Dies ist besonders im Jugendbereich von grundlegender Bedeutung! Ich kann deine Argumentation deshalb nur sehr begrenzt nachvollziehen! Ja zum Triathlon, ja zur Unterstützung des TVSA, ja zur Unterstützung des Breitensports aber auch ein ganz klares ja zur Unterstützung des Jugendleistungssports! Das Zitat von Stefan mit dem Leistungssport als Zugpferd des Breitensports trifft den Nagel wohl auf dem Kopf! Sportliche Grüße Matthias Bendler

Matthias Bendler, 05.11.2009

  Schimpfender Smiley (Blubbert)Re: Triathlon Verband Sachsen-Anhalt pleite? 
   
Hallo Steve, ich bin da nicht ganz Deiner Meinung, bzw. verstehe ich nicht, wie Du Dir Arbeit des TVSAs vorstellst. Der Hilferuf von Pitt Krüger, sollte jedem erstmal die Bedeutung des ehrenamtlichen Amtes im Sport vor Augen führen. Viele Dinge werden von uns Sportler inzwischen als selbstverständlich angesehen. Dinge, wie zum Beispiel das Bestehen einer Liga und die Veranstaltung von Wettkämpfen mit Kampfrichtern nach einem einheitlichen Reglement. Es gehört sicherlich in den Aufgabenbereich des Landesverbandes dieses Aspekte des Wettkampfbetriebes zu organisieren und zu verwalten, doch bin ich mir sicher, dass an dieser Stelle des Breitensports noch kein Geld fliesst. Diese Aufgaben werden mit Sicherheit zum größten Teil mit ehrenamtlichen Engagement bewältigt. Wenn ich dann zudem noch lese, dass monatlich nur 1200,- zur Verfügung stehen, um Miete und den Trainer zu finanzieren, dann finde ich das echt traurig. Ich bin aber froh, dass das wenige Geld, welches überbleibt, in den Nachwuchs investiert wird. Denn da besteht wenigstens die Chance, dass dies später dem Sport wieder zu Gute kommt. Ich würde es als Verschwendung sehen, wenn die paar übrig gebliebenden Euro in Triathlet \"Müller\" investiert werden würden, der die Sprintdistanz uner 3 Stunden bewältigen will. Daher unterstütze ich auf jeden Fall den Aufruf von Pitt Krüger und hoch lebe der Leistungssport! (Denn der ist das Zugpferd des Breitensports!)

Stefan Kratzenstein, 04.11.2009

  Smiley dem der Kopf qualmtRe: Triathlon Verband Sachsen-Anhalt pleite? 
   
Als ich Pitt (Ronald Krüger) seinen Beitrag zur Situation des Verbandes gelesen habe, war ich zunächst sehr betroffen. Sportler, die das gleiche Hobby wie ich mit größter Leidenschaft durchführen sind in Nöten. Doch nach einigem Nachdenken, stellte sich mir die Frage, was sind eigentlich die Aufgaben des TVSA? Wenn der TVSA sich über öffentliche Mittel finanziert, sollte er dann nicht auch die Mittel für das Allgemeinwohl ausgeben? Ich weiß, dass er dies tut. Zum Beispiel werden Kampfrichter ausgebildet, die bei Veranstaltungen für das wohl des Breitensportlers in Form von Ordnung sorgen. Das ist gut so. Die breite Masse profitiert. Pitt geht in seiner Ansprache aber beispielsweise darauf ein, dass ein Vorzeigeathlet des Landes nicht zur WM fahren kann. Von öffentlichen Mitteln profitiert scheinbar nur einer. Ist das gerecht? Ich würde es als gerechtfertigt empfinden, wenn von Thomas Springer für das allgemeine Wohl des Triathlons in SA etwas zurück kommen würde. Zum Beispiel könnte er sich als Leitfigur in der Öffentlichkeit zeigen. Als Vorbild in Projekten an Schulen, wo Bewegung und gesunde Ernährung zur Prävention von Hyperaktivität und Übergewicht bei Kinder promotet wird. Die Triathlonjugend.de verfolgt mit der Asics-Schüler Tour initiert durch Heino Grewe-Ibert solch ein Projekt. Ich befürworte eine schnelle Hilfe für den TVSA, damit der Breitensport mit über 400 Mitgliedern darunter nicht leidet. Aber eine Hilfe für den Leistungssport der nur 13 Kinder betreut, finde ich nicht gerechtfertigt. Es sei denn, es kommt für die Allgemeinheit etwas zurück. Für Gegenargumente bin ich offen. Was denkt ihr?

Steve Hellmann, 28.10.2009

 
 
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USCler erfolgreich beim 21. Teamtriathlon 2009AntwortenAntworten
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Am 06.09.2009 fand der 21. RIEMER-Teamtriathlon, der letzte Triathlon der Region statt. Für 125 Teams galt es jeweils 3x: 500m zu schwimmen, 22km zu radeln und 5km zu laufen.

Soweit nichts Neues - bis auf die diesjährige USC Strategie: Mixed Teams.

Und so fanden sich an diesem zugigen Sonntagmorgen *Die wilde Hausgemeinschaft* (Maik & Anja Köhler, Armin Jahns), *Swim Fast/ Bike Hard and Run Like The Wind* (Astrid Schubert, Michael Zack, Matthias Ullmann) und das *USC Mixed Team* (Sebastian Gutsche, Franziska Tiex, Christian Damboldt) in der Wechselzone am Barleber See ein um sich auf das Rennen mit vielen gut besetzten Teams aus Leipzig, Halle, Berlin, Potsdam, Hildesheim, Magdeburg usw. einzulassen.

Während es in der Männer- und Frauenwertung zu spannenden Duellen zwischen den jeweiligen Teams um die Spitzenposition kam übernahm unser *USC Mixed Team* von Beginn an die Führung in der Mixed Wertung und konnte diese über die einzelnen Disziplinen sogar gegen die starke Konkurrenz zweier Berliner Teams bis zum Finish ausbauen. So freuten sich Basti, Franzi und Christian über den Gesamtsieg in der Mixed Team Wertung und darüber hinaus über den dritten Platz in der Wertung der Team- Landesmeisterschaft Sachsen Anhalts.

Freuen konnten sich auch unsere beiden anderen Mixed Teams über die Plätze 5 und 11 in dieser Wertung. Wobei *Die wilde Hausgemeinschaft* im kommenden Jahr mit ggf. neuer AK-Einteilung mit einem Podestplatz liebäugelt.

Nicht zu vergessen unsere weiteren Mediziner, die im Männerteam *ACC akut* im guten Mittelfeld finishten.

Christian Damboldt, 13.09.2009

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
USC Triathlon Team holt Bronze nach 11. Gänsefurther TriathlonAntwortenAntworten
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USC Triathlon Team holt Bronze nach 11. Gänsefurther Triathlon
Die Zeit der Abrechnung war gekommen. Am 30.8. sollte sich der Ausgang der diesjährigen Landesliga beim 11. Gänsefurther Triathlon in Löderburg entscheiden. Wir reisten mit der gesamten Mannschaft geschlossen und motiviert an, um den dritten Platz in der Ligawertung zu gegen die SG Eintracht Ebendorf verteidigen.
Es sollte aber auch ein USC-internes Kräftemessen werden. Der Startschuss fiel für die 750 Meter schwimmen. Das Tempo war von Anfang an gewohnt hoch. Mit der Spitze ging Maik Köhler als erster von uns aus dem Wasser, gefolgt von Franziska Tiex. Dann kamen wie an einer Perlenkette aufgereiht Manuel Hille, Steve Hellmann, Christian Damboldt und Sebastian Gutsche. Als hätten sie das Formationsschwimmen geübt. Gutsche und Tiex nutzten die Entscheidung ohne Neogeschwommen zu sein zu ihren Gunsten und gingen als erste auf die Radstrecke. Maik verlor deutlich und wurde auf den ersten Metern durchgereicht. Utz Hamann und Michael Zack folgten mit geringem Abstand nach dem Schwimmen und konnten beim Rad aufschließen.
Die Entscheidung um die Positionen viel dann bereits auf der anspruchsvollen Radstrecke. Der starke Wind blies einen wie Papier auf dem Asphalt hin und her. Nur Hille züchte wie ein Pfeil an allen vorbei und eroberte somit die Top Ten. Um so schöne war es auf dem letzten Teilstück der 23 Km als der Wind von hinten kam und Geschwindigkeiten von 70 Km/h auf dem Tacho standen.
Hille ließ auf den 5 Km Laufen nichts mehr anbrennen und eroberte sich Platz 8 hinter Athleten wie Marcus Herbst (SV Halle) und Phillipp Hermann (Zeppelin-Team Potsdam). Hille ist damit mit Abstand der beste des USC Teams. Auf Platz 14 und mit eineinhalb Minuten Rückstand folgte Hellmann. Damboldt flog bis auf 30 Sekunden mit einer gewohnt starken Laufleistung an Hellmann heran.
Gutsche schob Holger Rothenberger (SG Eintracht Ebendorf) noch um einen Platz nach hinten und landete nach einem sehr guten Lauf auf Platz 22. Nach seiner ersten sehr guten und langen Saison ist mit ihm im nächsten Jahr auf jeden Fall zu rechnen.
Tiex ebenfalls in ihrer ersten wettkampfreichen Saison sichert sich den zweiten Platz bei den Frauen und geht mit einer attraktiven Geldprämie nach Hause. Viel mehr zählt für sie aber der sportliche Erfolg. Mit ihren 18 Jahren stehen ihr noch alle Wege offen.
Hamann und Köhler lieferten sich auf den letzten Metern noch ein packendes Sprintduell. Hamann hatte am Ende noch die meisten Körner.
Zack bildete den Abschluss einer erfolgreichen Saison.
Damit zählt der USC weiterhin zu den Top Drei Teams der Liga. Den ersten Platz belegte der Magdeburger TC und den zweiten der Tangermünder LV.
Um nicht zu vergessen: Im Jedermann Rennen zuvor feierte Anja Köhler ihren Erfolg als dritte Frau in ihre Altersklasse.

Steve Hellmann, 01.09.2009

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Herzliche Glückwünsche an alle, die bei diesem tollen Erfolg mitgewirkt haben. Hut ab vor den tollen Leistungen in dieser Saison. Weiter so.

Michael Kauert, 10.09.2009

 
 
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Neu: Zeitschrift triathlon im Monatsrhythmus - nicht mehr im Startpass enthaltenAntwortenAntworten
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Die Zeitschrift triathlon erscheint ab Dezember im Monatsrhythmus. Sie wird ab 2010 nicht mehr im DTU-Startpass enthalten sein. Startpassinhaber können ihren Bezug jetzt fortsetzen und sich für ein Abonnement mit zahlreichen Extras entscheiden.


Die Zeitschrift triathlon und die Deutsche Triathlon Union gehen ab 2010 getrennte Wege. \"Wir haben die Zeitschrift in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich vom Verbandsorgan zur Mitgliederzeitschrift entwickelt\", sagt Herausgeber Frank Wechsel. \"Nun ist es Zeit, die nächste Stufe zu zünden.\"

Hintergrund der Beendigung des Vertrags sind die Sparzwänge im Verband, die eine Fortsetzung der bisherigen Zusammenarbeit nicht weiter zuließen. Der spomedis-Verlag und die DTU haben zwar noch über eine Zusammenarbeit im kleineren Rahmen verhandelt, doch war dem Verlag die Beibehaltung der hohen inhaltlichen Qualität der Zeitschrift für die Leser wichtiger, als die Kooperation um jeden Preis fortzusetzen.



Michael Kauert, 31.08.2009

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  Daumen nach obenRe: Neu: Zeitschrift triathlon im Monatsrhythmus - nicht mehr im Startpass enthalten 
   
Finde ich gut. Die Zeitung wird zunehmend uninteressant. Immer nur Ironman und kaum nationale Beiträge. Trainingstipps kommen zu kurz. Die Räder sind immer die teuersten. Sie rühmt sich mit den höchsten Absatzzahlen, aber das ist ja kein Wunder, wenn sie pauschal mit dem Startpass mitgeliefert wird. In Zukunft wird das anderst aussehen, da gebe ich Micha recht. Gruß

Stefan Kratzenstein, 05.11.2009

  Daumen nach untenRe: Neu: Zeitschrift triathlon im Monatsrhythmus - nicht mehr im Startpass enthalten 
   
Ich denke, das werden die DTU bzw. die Zeitschriftenbetreiber noch bereuen. Kann mir nämlich nicht vorstellen, dass soviele diese Zeitschrift zusätzlich noch Abonnieren werden.

Michael Kauert, 01.09.2009

  Grüner hüpfender SmileyRe: Neu: Zeitschrift triathlon im Monatsrhythmus - nicht mehr im Startpass enthalten 
   
Na toll. Das sind ja tolle Entwicklungen. Und der Preis des Startpass bleibt bestimmt der gleiche? Erst nehmen Sie den Trainingsteil aus der Zeitschrift und veröffentlichen es in einem extra Blatt der Triathlon Training, so dass nur noch ein Klatsch und Tratsch Heft überbleibt. Und das wollen sie jetzt auch extra Verkaufen? Na viel Erfog. Da müssten Sie dann doch mehr bieten oder wieder beide Heftchen zusammenlegen. Und demnächst? Die DTU trennt sich vom Triathlon?

Steve Hellmann, 01.09.2009

 
 
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Ostseeman Glücksburg Triathlon 2009AntwortenAntworten
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Am Freitag, den 31. Juli war es endlich soweit. Steve & Sandra und Christian & Annett entflohen dem stressigen Alltag für ein entspanntes, verlängertes Wochenende an die Ostsee. Wäre da nicht noch ein Triathlon…

…der Ostseeman 2009, der noch im Hinterkopf herumschwirrt und für etwas Stress bei dem ein oder anderen Wochenend-Ausflügler sorgte.

Angekommen bei frischer Landluft *puh* im Heuhotel *hatschi* Hof Reumoos ging es dann auch schnell an die letzten Vorbereitungen und damit direkt an die Ostsee zum „Warmplanschen“. Diese erwies sich mit der doch etwas kühlen Wassertemperatur, etlichen Steinen statt Sand und allerlei „glibbrigen Getier“ nicht gerade als bevorzugte Schwimmstrecke für den kommenden Sonntag…

… genauso wenig wie der anschließende Lauf mit kurzen Steigerungen durch die Schleswig – Flensburger „Gebirgszüge“ wo man als trainierter Altmark- und Bördeläufer doch seine Flachlandstärken nicht wirklich zum Vorteil nutzen konnte. Was soll’s, die kurzzeitig aufkommende Unruhe wurde mit Schokoeis, viel Pasta und Schlummerbierchen verdrängt.

Am Samstag ging es dann zunächst entspannter zum Frühstück, um anschließend die Radstrecke abzuchecken. Und da war sie auch schon wieder - die Aufregung nach dem kurzen welligen Ritt über die Hügel rings um Glücksburg. Dann gab es kein zurück mehr. Nach dem Einchecken und der Besichtigung des Wechselgartens, ging es abends früh ins Bett.

Am Sonntag galt es dann schon um halb fünf aufzustehen, um nach der „seeligen“ Nachtruhe noch gemütlich zu frühstücken. Dann ging alles ganz schnell. Und so standen Steve und Christian kurz vor sieben Uhr im seichten Wasser der Ostsee. Leider etwas zu spät, so dass wir durch die örtlichen Rugby Spieler daran gehindert wurden uns noch einzuschwimmen.

Nach kurzer Andacht fiel der Startschuss zum 8. Flensburger Pilsener Ostseeman. Dann ging die Prügelei los, als wäre in der Ostsee nicht Platz genug *g*. Egal mal wie, jedenfalls musste Christian die Schwimmbrille mehrmals wieder an die rechte Stelle rücken. Schon längst aus den Augen verloren, bemerkte Christian zum Ende der 2. Schwimmrunde einen routinierten und ihm wohl bekannten Schwimmer neben sich. Die Ostsee kam den Teilnehmern der 3,8 km Schwimmstrecke an diesem Tag mit ihrer fast spiegelglatten Oberfläche sehr entgegen und so stiegen Steve und Christian noch bei bester Laune nach etwas über einer Stunde fast zeitgleich aufs Rad.

Überrascht war Christian dann doch über das sehr früh angesetzte hohe Tempo, was sich bei dem ein oder anderen vielleicht später noch bemerkbar machen sollte. Steve und Christian zogen, angefeuert von Sandra und Annett, den Großteil der 180km Radstrecke ihre Runden mit gleicher Geschwindigkeit.

Im letzten Viertel mussten wir dem höheren Anfangstempo Tribut zollen. Steve nahm etwas Tempo heraus und Christian kompensierte seinen Leistungseinbruch mit allem was er noch an Gels, Riegeln und Iso-Drinks zur Hand hatte. Damit konnte er sich in der letzten Radrunde wieder fangen und ging motiviert auf die 42,2km Laufstrecke und sammelte konstant und ohne Pause die Rundenkordeln.

Steve, der Christian noch motivierend durch fast die gesamte Radstrecke begleitete, sah sich nun auf der Laufstrecke mit dem Problem der fehlenden Umfänge beim Lauftraining konfrontiert. Nach zwei Runden streikten seine Beine insbes. die Knie und so musste er das Rennen abbrechen.

Christian lief unterdessen von einem Verpflegungspunkt zum nächsten. Von Runde zu Runde, unterstützt durch den Motivationschor von Annett und Sandra, gelang es ihm im letzten Viertel sogar noch das Tempo zu erhöhen, so dass er schließlich mit einer Zeit von 9h und 46min und einem starken 27. Gesamtplatz finishte.


Christian Damboldt, 05.08.2009

 
 
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Sonne, Berge, Strand und ein Paar Triathleten am KyffhäuserAntwortenAntworten
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Da kam er endlich, der lang ersehnte Sommer, nachdem es seit Wochen unentwegt regnete. Und er kam rechtzeitig mit 30 Grad zum wohl härtesten Triathlonrennen der Landesliga Sachsen-Anhalt, dem Kyffhäuser Triathlon.

Die Olympische Distanz mit seinen 700 Höhenmetern könnte man fast mit dem Schliersee Triathlon, wo die Internationalen Deutschen Triathlon Meisterschaften stattfinden, vergleichen. Die Prominenz des Triathlons war auf jeden Fall schon mal da. Christian Ritter (Hans Grohe Team, 1.Bundeskiga), Per Bittner (ehemals Stadtwerke Team Leipzig, 1. Bundesliga) und Markus Herbst (SV Halle) statteten ihrer Heimat einen Besuch ab.

Wir vom USC waren natürlich auch zahlreich vertreten und reisten bereits einen Tag vorher an, um die Radstrecke mit ihrem steilen Anstieg und mit ihren 36 Kurven schon mal unter die Lupe zu nehmen. Am Abend genossen wir den Sonnenuntergang am Stausee von Kelbra bei einem großem Topf Nudeln frisch vom Campingkocher erhitzt. 2 Kg gingen für 5 gefräßige Mäuler drauf. Micha bestellte sich dazu noch 5 Bratwürste und 2 Schüsseln voll mit Cornflakes. Nur für den Fall, dass er sich im Rennen verfährt und vielleicht in den Alpen wieder raus kommt.
Danach verzogen wir uns in unsere Tipis auf die schön straff aufgeblasenen Isomatten und lauschten bis 3 Uhr in der Früh den schrillen Gesängen der Motorradgang von neben an.

Am nächsten morgen krochen wir mit Muskelkater zwischen den Schultern aus den Zelten und putzten uns am See die Zähne zwischen denen tote Mücken klebten. Der Himmel war strahlend blau und die Sonne kündigte 30 Grad an. Um der Hitze zu entgehen schlossen wir uns vor dem Start des Rennens eine Stunde lang (Micha noch länger) auf dem Klo ein. Wie das vor jedem Rennen so üblich ist.

Und dann war es endlich wieder so weit. Der Startschuss viel und wir durften auf die 1,7 km lange Schwimmstrecke ohne Neo. Michas Ernährungskonzept ging auf und schoss an mir vorbei. Ich kam ins Grübeln. War etwa das Wurstdoping für seine Leistungsexplosion der Grund? Oder waren es nur die 50 Kilo Algen an meinen Füßen, die das weiterkommen verhinderten? Doch ich zog so meine Bahn und holte den Wurstdoper wieder ein, als er vermutlich in einem grünen Teppich fest hing. Nach dem Ausstieg aus dem Wasser versuchte der Moderator mich mit der Ansage meiner Schwimmzeit zu motivieren. Danke. Das ging voll daneben.

Am liebsten hätte ich mir eins von den vielen 5000 Euro Plastikfahrrädern geschnappt und die Zeit wieder raus gefahren. Nur waren die schon alle auf der Radstrecke.
Doch auf dem Rundkurs schien mein Puls dann endlich anzuspringen. Auf der zweiten Schleife am Fuße des Kyffhäusers sammelte ich dann einen nach dem anderen ein. Irgendwann oben angekommen schießt man gleich mit über 70 Km/h wieder runter. Aber nicht bis in den Wechselgarten wie man vermuten könnte. Nein, es kamen noch weitere steile und kurze Anstiege, die Steffen Rarek (TLV 94) nutze um sein Plastikrad an mir vorbei zu schieben.

Nach dem Wechsel begann die Hitzeschlacht auf der 10 km Laufstrecke über den Zeltplatz. Ab hier hieß es durchhalten und nicht überhitzen. Auf dem 2,5 km Rundkurs hatte man die Konkurrenz immer schön im Blick. Jan Burmester (TLV 94) kam kurz von hinten in meine Reichweite doch hatte er sich wohl an unserem Christian Damboldt etwas verheizt. So konnte ich entspannt dem Ziel entgegenlaufen.
Gewonnen haben aber andere. Christian Ritter (1. Platz), Per Bittner (2. Platz) und Markus Herbst (3. Platz).

Hier noch die Einlaufzeiten unseres USC Magdeburg Triathlon Teams:
14 Hellmann, Steve 2:21:57
17 Damboldt, Christian 2:25:51
25 Gutsche, Sebastian 2:34:06
38 Pötzsch, Christian 2:43:04
39 Zack, Michael 2:43:50

Steve Hellmann, 11.07.2009

 
 
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USC beim Bergwitz LM Sprint TriathlonAntwortenAntworten
  [28685 Ansicht(en)]  [2 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 08.07.2009]
  
Am 20.06.2009 war es wieder Zeit für den Sprint-Triathlon am Berwitzsee. Es galt 500m zu Schwimmen, 20km zu Radeln und 5km zu Laufen.

Der USC war erneut stark vertreten, so wurde Franzi Landesmeisterin, Maik Vizelandesmeister und Basti und Micha jeweils Dritter der Landesmeisterschaft in der ihrer Altersklasse.

Der Gesamteinlauf mit Christian Damboldt (20./ 59:44), Sebastian Gutsche (23./ 1:00:22), Marvin Bürkner (27./ 1:01:02), Maik Köhler (32./ 1:03:49), Franziska Tiex (40./ 1:05:26) und Michael Zack (55./ 1:07:55) reichte für den vierten Platz und damit 17 Punkten in der Mannschaftswertung.

Der USC festigt damit den 3. Platz in der Landesliga und verkürzt den Abstand zum TLV.


Christian Damboldt, 07.07.2009

  Antworten
  gelbgrüner Smiley, steckt manchmal Zunge rausRe: USC beim Bergwitz LM Sprint Triathlon 
   
Berwitzsee? Haha. Das kommt gleich nach titikakasee ;) Habt ihr schön gemacht. Bin Stolz auf euch.

Steve Hellmann, 08.07.2009

  gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene AchseRe: USC beim Bergwitz LM Sprint Triathlon 
   
Hallo Christian und die anderen, prima Leistungeen. Weiter so.

Michael Kauert, 08.07.2009

 
 
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Die Bären sind losAntwortenAntworten
  [28910 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 18.06.2009]
  
Bei bestem Wetter fand am Sonntag, den 14.06.2009, der Bernburger Bären-Triathlon statt. 65 Athleten trafen sich im Rahmen der Landesliga um 1 km zu Schwimmen, 40 km Rad zu fahren und 10 km zu laufen. Das Highlight des Rennens ist die Dampferfahrt auf der Saale zum offiziellen Schwimmstart. Geschwommen wird stromabwärts.

Gekommen sind vor allem die Teams, die nach der Krone der Liga greifen wollen. Vor allem der Magdeburger Triathlon Club (MTC), der Tangermünder LV und wir vom USC Magdeburg, die ihren zweiten Platz aus dem letzten Jahr verteidigen möchten.

Das Rennen war bis zum Schluss spannend. Selten war die Konkurrenz so eng zusammen. Nach dem Schwimmen waren wie gewohnt der MTC mit Thomas Röver, Christian Gramm und Ulf Starke am schnellsten. Unsere USCler Maik Köhler, Christian Damboldt und Sebastian Gutsche folgten knapp dahinter. Von den Tangermündern war wie gewohnt noch nicht viel zu sehen.

Auf dem Rad änderte sich das Bild schnell. Karsten Bombach (MTC) übernahm mit der schnellsten Radzeit des Tages die Führung und Christian Gramm flog hinterher.

Doch entschieden hat sich das Rennen am Ende beim Laufen. Gramm und Bombach wurden auf Platz 9 und 8 durchgereicht. Dafür lief Thomas Röver mit der viertbesten Laufzeit auf Platz 3 vor. Gewonnen haben am Ende die, die keiner kennt, Stephan Aris (Friesen) vor Christian Köhler (Coburg). Steffen Rarek (Tangermünder LV) flog noch auf Platz 4 von Platz 20 nach dem Radfahren mit der gewohnt schnellsten Laufzeit vor.

Der USC konnte sich mit Steve Hellmann (Platz 14), Christian Damboldt (Platz 17) und Manuel Hille (Platz 18) den dritten Platz vor dem MTC und dem Tangermünder LV in der Team Wertung sichern (vorausgesetzt es hat sich keiner verrechnet).

Am nächsten Wochenende steht bereits der nächste Wettkampf beim Bergwitz Triathlon an. Hoffentlich wird es wieder genau so spannend.

Steve Hellmann, 16.06.2009

  Antworten
  gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene AchseRe: Die Bären sind los 
   
es muss natürlich hinter dem mtc und tangermünder heißen ;)

Steve Hellmann, 18.06.2009

 
 
Erschrocken guckender Smiíley
Bilder Uni-TriathlonAntwortenAntworten
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Hi,

hat denn jemand noch Bilder vom 22. Uni-Triathlon gemacht?

LG
Janek

Janek Radomsky, 09.06.2009

  Antworten
  japanischer Smiley (gelb) mit HutRe: Bilder Uni-Triathlon 
   
Hallo, die Fotos kommen noch. Ist im Moment viel zu tun und ein wenig Bearbeitung brauchen die ja auch.

Michael Kauert, 17.06.2009

  gelbgrüner Smiley, steckt manchmal Zunge rausRe: Bilder Uni-Triathlon 
   
ja mit bildern ist es wirklich mau. es waren doch so viel mit knippsen da. schickt doch mal was.

Steve Hellmann, 16.06.2009

 
 
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Tour de Hell zum Brocken mit VerlustenAntwortenAntworten
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Am 1. Mai ehrten 15 Rennradler und eine Rennradlerin den Tag der Arbeit und klotzten so richtig ran. Im Jahr 2001 rief ich die Tour 180 km von Magdeburg zum Brocken und zurück ins Leben. Damals quälte ich mich bei 37 Grad noch allein durch die glühende Landschaft der Börde, des Huy und des Harzes. Im Jahr 2006 waren wir dann schon zu zehnt. Stefan Kratzenstein gab dem Unternehmen seinen heutigen Namen. Die Tour de Hell. Da 180 km nicht genug waren, fahren wir seit dem auch 240 km, um den seichten Wellen des Huy einen Besuch abzustatten.
Acht Uhr in der früh haben wir uns in Magdeburg getroffen und ich war erstaunt alle versammelt in ihren bunt leuchtenden Trikots am Start zu sehen. Sie wussten wohl nicht worauf sie sich einlassen werden.
In Zweierreihe ging es dann endlich Richtung Brocken auf breiten und leeren Straßen los. Wie eine Formation Vögel flogen wir gegen den Wind an den gelb leuchtenden Rapsfeldern vorbei. Nur in den vorderen Reihen pfeiften sie schon nach wenigen Minuten – aber das war kein Lied. Die Börde ist bekannt für den Wind, der einen langsam zermürbt.
Nach 20 Minuten gleich hinter Niederndodeleben die erste Bergwertung. Gute acht Prozent Steigung. Hier will sich noch keiner die Blöße geben und beißt sich in der Gruppe fest. Danach haben sich erst mal alle ausgetobt und es gingen keine weiteren Attacken.
Nächster Halt vor dem Huy ist Krottorf. Es gesellen sich zwei weitere Verrückte zur Gruppe dazu. Der Zug rollt weiter und wie beim Speed Dating wechseln sich die nebeneinander fahrenden im Minutentakt ab. Es wird über Material und Training gefachsimpelt und über die längsten Touren und die dicksten Beine geprahlt. Bei der Streckenlänge hält Stefan mit 450 km am Stück wohl den Rekord. Danach kommt der Harry mit seiner Einsamen Tour durch die Po Ebene mit 200 km und dann wohl ich und etliche andere mit ihren Cafe Racer Touren.
Die Kilometer verstrichen und so habe ich erst bei der nächsten Bergwertung nach dem Huy wieder etwas den Blick über die grünen Felder schweifen lassen. Und da auch schon wieder die erste Attacke. Benni schaltet in den ersten Gang und fliegt fast davon. Das gepose kurz vor Wernigerode nimmt zu. Schließlich will man kurz vor dem Anstieg zum Brocken wissen wie die anderen drauf sind. Doch dann legt das Gehabe schnell eine Pause ein als vor uns ein Motorradfahrer seinen Bog im Straßengraben parkte und den Chrome mit Erde bedeckt. Christian D., der in letzter Zeit von Unfällen heimgesucht wurde und dessen Erst Helfer Lehrgang noch am frischesten scheint, kümmert sich um den Kerl bis der Rettungswagen kommt.
Der Biker wurde versorgt und für uns ging es erst mal für kurze Zeit besonnen weiter. Für Utz wahrscheinlich zu besonnen. Der hatte zu viele Reserven in den Beinen und riss mal eben sein Schaltwerk ab. Die Tour de Hell kennt keine Gnaden. Das war leider das Aus. Wir frimelten die Kette notdürftig zusammen, so dass er noch bis zum Bahnhof rollen konnte.
Mit unserem Konvoi rollten wir über das Kopfsteinpflaster des Wernigeröder Marktes. Streifenpolizisten auf zwei Beinen ermahnten uns das Rad drei Meter durch die bevölkerte Fußgängerzone zu schieben. Etwas Unterhaltung für die zahlreichen Leute in den Eiskaffes neben dran.
In Hasserode war das Feuer dann eröffnet. Harry drosch motiviert vorne weg, zügig in den Berg hinein. So 8 bis 14 Prozent Steigung erwarteten uns auf dem Weg durch den Wald nach Schierke. Für Stefan, Benni und Christian G. schien das Tempo zu kuschelig. Sie legten noch mal einen drauf und zogen davon. Meine Pulsuhr blinkte bei 170 in den dunklen Wald. Die Gruppe zerteilte sich in 14 Teile. Gerne wäre ich hinterher geflogen, aber ich musste erst mal die Jacke ausziehen.
Nächster Halt Schierke. Die Jungs konnten wohl nicht mehr und brauchten eine Pause bevor sie die letzten Steilen sechs Kilometer den Brocken hinauf steigen. Nach wenigen Minuten war die Gruppe wieder beisammen und der nächste Startschuss viel für den letzten Anstieg.
Harry brauchte wohl etwas länger Pause und steckte sich eine Panne. Blitzschneller Reifenwechsel mit dem Michelin Pro Race 2. Ein Problem. Verbandszeug und ein Familien Pack Reifenheber hätten wir gebrauchen können. Nachdem die 8 Bar Reifendruck mit der 10 cm Pumpe auf dem Reifen waren, ging es an die Aufholjagd.
Tatsächlich sammelten wir da noch einige ein, deren Kurbeln nicht mehr so gut rotierten. Nach 120 km brauch man eben etwas Biss und noch einen Tuck Freiraum zur maximalen Pulsgrenze, um die knackigen Steigungen platt zu machen.
Oben auf dem Brocken bei 1142 Metern angekommen, sind alle Glücklich. Schnell auf dem Gruppenfoto in die Kamera gegrinst und zügig wieder runter nach Schierke in die Kneipe zum Bier trinken.
Ordentlich durchgerüttelt von der Brockenstraße trifft man sich noch schnell in Schierke zum Bier bevor es dann durch spitze Kurven mit 60 Km/h gen Wernigerode geht. In Wernigerode teilt sich dann die Gruppe in die „ich kann ich nicht mehr und fahre mit der Bahn“ und in die „ich kann nicht mehr, merke aber auch nix mehr und fahre weiter“ Gruppe. Nach 200 km wurde es dann tatsächlich etwas anstrengender und der Wind drückte wieder von vorne. Ein Speichenbruch und ein Platten bei Pannenstecher Harry gönnte uns dann ncoh mal eine kurze Verschnaufpause. Aus 16 Leuten blieb am Ende nur noch ein Häufchen von 6 Leuten, die in Magdeburg glücklich und mit leicht wund gescheuertem Hintern in Magdeburg ankamen. 12 Stunden, eine Speiche, zwei Schläuche, 1 Rahmen, 1 Kette und ein Schaltwerk hat der ganze Spass gekostet. Die unzähligen Bananen und Liter Cola habe ich nicht gezählt.
Vor lauter Glückshormonen ist für den Herbst eine zweite Auflage der Tour de Hell geplant. Mal sehen wie lange die Euphorie hält. Ich bin auf jeden Fall wieder dabei.

Steve Hellmann, 06.05.2009

 
 
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Tour de Hell zum BrockenAntwortenAntworten
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Hallo USCler,

es ist wieder so weit. Wie jedes Jahr steht traditionell die Tour de Hell zum Brocken an.

Datum: Fr. den 1.5.

Die Distanzen sind:
1. 120km und mit der Bahn von Wernigerode zurück oder
2. 240km die gesamte Strecke von MD zum Brocken und zurück.

Das Tempo: Es wird sportlich gefahren aber nicht gerast. Also 28-30km/h. Es gibt Tempomacher und die die im Feld mitrollen können.

Ihr solltet auf jeden Fall bereits mindestens 3x120km am Stück in diesem Jahr gefahren sein um die 120km zu schaffen bzw. nicht zu sehr zu leiden. Nicht um sonst heißt es \"Tour de Hell\" ;)

Bitte meldet euch bei mir bis 1.4. wenn ihr mitkommen möchtet.

Bisher haben wir 6 Anmeldungen

grüße
steve


Steve Hellmann, 21.03.2009

 
 
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Sternhagelschnell und Sternhagelblau auf Fuchsjagd zum PokalAntwortenAntworten
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Am 16.01.2009 reisten die Triathleten des USC Magdeburg zur Fuchsjagd nach Osterburg. Nein, wir haben nicht die Sportart gewechselt und liegen jetzt nach Füchsen auf der Lauer. Sondern Fuchsjagd ist der Name eines Schwimmwettkampfs der besonderen Art. Die Veranstaltung wurde von „Pitt“ Krüger (Triathlonfüchse Osterburg) ins Leben gerufen und an der Landessportschule in der Altmark durchgeführt. Bei ihrem Debüt traten gleich 10 Mannschaften bestehend aus drei bis fünf Mitgliedern gegeneinander an.

Der USC schickte gleich zwei Mannschaften mit den klangvollen Namen Sternhagelschnell und Sternhagelblau ins Rennen. Die Namen entsprachen unserer fantastischen Strategie: Sternhagelschnell holt den Sieg und Sternhagelblau feiert.

Als Pitt kurz vor 21 Uhr das Rennen erklärte, schauten einige Teilnehmer etwas überrascht. Jede Mannschaft schwimmt innerhalb von sechs Stunden so viel Bahnen, wie sie kann. Dabei ist immer jeweils nur ein Mitglied pro Mannschaft im Wasser. Es kann beliebig gewechselt werden. Nach jeder abgelaufenen Stunde werden die Anzahl der Bahnen pro Mannschaft sichtbar für alle an eine Tafel geschrieben. Die führende Mannschaft erhält den Fuchs. Nach sechs Stunden hat die Mannschaft mit den meisten Bahnen gewonnen.

Wir waren alle Beeindruckt von der Form des Wettkampfes, aber motiviert bis 3 Uhr morgens durchzuhalten. Dann viel der Startschuss. Sternhagelschnell hatten sich für die Taktik entschieden, dass nach 200 Meter innerhalb der Mannschaft gewechselt wird. Sternhagelblau wechselten erst nach fünf Minuten, während der MTC beispielsweise nach 1000 Metern wechselte.

Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich, so dass die erste Stunde sehr schnell vorüber ging. Dann wurden die ersten Zwischenstände an die Tafel geschrieben. Jubel machte sich im Team Sternhagelschnell (Maik Köhler, Sebastian Gutsche, Andreas Suck, Steve Hellmann, Franziska Tiex) breit, als bekannt wurde, dass sie 90 Bahnen (4,5km) geschwommen sind und vor dem Favoriten Magdeburger TC (Jörg und Thomas Röver, Ulf Starke) einen komfortablen Vorsprung heraus geschwommen sind. Erfreulich war auch der vierte Platz von Sternhagelblau (Christian Pötzsch, Utz Hamann, Astrid Schubert, Michael Zack, Thomas Kettner). Spannend blieb es aber dennoch. Alle waren dicht zusammen platziert und lagen nur zwei oder drei Bahnen auseinander.

Sternhagelschnell festigte seinen Vorsprung in den nächsten Stunden. Auf den folgenden Plätzen blieb es aber weiter spannend. Sternhagelblau lag Kopf an Kopf mit den Wasserfreunden aus Stendal. Beide Mannschaften schenkten sich keinen Meter.

Ab 24 Uhr wurden die Arme dann langsam etwas schwerfällig. Müdigkeit machte sich breit, aber das Tempo blieb hoch und die Zweikämpfe packend. In der letzten Stunde holten alle Mannschaften ihre letzten Reserven heraus und wechselten bereits nach 50 Meter. Es wurde hektisch und laut. Man feuerte sich gegenseitig an. Sternhagelblau konnten so den knappen Rückstand auf die Wasserfreunde reduzieren. Der Podestplatz war in greifbarer Nähe und auch der MTC war nicht mehr weit weg. Das Wasser schäumte. Die Arme drehten wie Mühlen.

Dann kam der Schlusspfiff. Sechs Stunden Schwimmen mit körperliche Höhen und Tiefen waren zu Ende. 176,4 Kilometer haben die 10 Mannschaften am Ende hinter sich gebracht. Endlich wurde der Schlussstand an die Tafel geschrieben. Jubel im Team Sternhagelschnell. Die Strategie, die zunächst als Scherz gedacht war, ging auf. Der Fuchs und Pokal geht an das Team Sternhagelschnell. Und auch Jubel bei Sternhagelblau, die in letzter Sekunde auf Platz drei - an den Wasserfreunden vorbei - rutschten. Und der MTC auf Platz zwei war auch fast noch zu erreichen.

Im Siegesrausch ging es dann, nach einer sehr anstrengenden, aber spannenden Nacht, ins Bett. Zwei Tage abwechslungsreiches Trainingslager an der Sportschule Osterburg standen uns noch bevor.
Pitt kündigte an auch im Jahr 2010 wieder eine Fuchsjagd zu veranstalten. Wir hatten Spass und sind hoffentlich wieder dabei.

Steve Hellmann, 01.02.2009

 
 
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2 Plätze frei: Trainingslehrgang an der Landessportschule Osterburg vom 16.-18.1.2009AntwortenAntworten
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2 Plätze frei: Trainingslehrgang an der Landessportschule Osterburg vom 16.-18.1.2009


Am Wochenende vom 16.-18.1.2009 veranstaltet der USC ein Trainingslehrgang an der Landessportschule Osterburg. Bisher haben sich 10 Teilnehmer angemeldet. 2 Plätze sind damit noch frei. Bei Interesse zur Teilnahme kann sich noch bei Steve Hellmann (Mobil: 01636073680, stevehellmann {at} web.de) gemeldet werden.

Am Freitag den 16.1. steht das Staffellangstreckenschwimmen Fuchsjagd von 21 bis 4 Uhr auf dem Plan. Ein Team von maximal 5 Teilnehmern und einem Zeitnehmer schwimmt in einer vorgegebenen Zeit soviel Bahnen wie sie können.

Am Samstag und Sonntag ist ein umfangreicher Trainingslehrgang speziell für das Schwimmen und Laufen geplant. Die Kosten für den Schwimmwettkampf betragen 30 EUR pro Team. Die Kosten für Übernachtung mit Vollpension und Nutzung der Sportstätten betragen etwa 70 EUR.

Bei Interesse einer Teilnahme bitte schnell bei mir melden.

Viele Grüße


Steve Hellmann


Steve Hellmann, 30.12.2008

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  Zunge raussteckener SmileyRe: 2 Plätze frei: Trainingslehrgang an der Landessportschule Osterburg vom 16.-18.1.2009 
   
Alle Plätze sind bereits vergeben

Steve Hellmann, 13.01.2009

 
 
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Wasserschlacht am BosporusAntwortenAntworten
  [28942 Ansicht(en)]  [2 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 03.11.2008]
  
Am 26.10.2008 fand in Istanbul der 30. Intercontinental Istanbul Eurasia Marathon statt.
Eigentlich war die Reise als Städtetrip geplant doch nach kurzer Recherche im Netz bin ich doch ziemlich schnell auf dieses Event gestoßen und hab mich auch sofort für einen Saison-Abschluss-Lauf in der sonnigen Metropole am Bosporus entschieden. Doch schon am Samstagabend begann es sich in Istanbul „fest zu regnen“. Schlechter kann es morgen auch nicht sein dachte ich …
doch auch am Sonntagmorgen hielt der Regen weiter an und so lief ich im strömenden Regen zu den Bussen die uns von einer Sammelstelle der Altstadt zum Start auf die asiatische Seite der City brachten …
Und der Regen hielt an, so dass wir Läufer quasi bis 2 Minuten vor dem Start in den Bussen blieben …
Und es schüttete weiter. Läufe im Regen bin ich schon gewohnt doch so viel Wasser von oben und auch von unten (aus den Hügeln des Umlandes sammelte sich das Wasser in kleinen Flüssen auf der Laufstrecke) muss man wirklich nicht haben …
Und es goss weiter bis zum Ziel wie aus Gießkannen. Und hinter her immer noch. In Istanbul wurde teilweise Katastrophenalarm ausgerufen und so sah man im TV vollgelaufene Straßenzüge und darin schwimmende Autos. Am Ende war ich dann doch froh mit einer Zeit von 03:13:24 meine pers. Bestzeit nochmal um ein paar „Minütchen“ gesteigert zu haben. Für den besten Deutschen auf der Marathondistanz hat es auch gereicht. Nach einem ebenfalls regnerischen Herbstmarathon 2007 in Dresden bin ich ja mal gespannt ob es 2009 noch nasser geht *g*.

Christian Damboldt, 02.11.2008

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  japanischer Smiley (gelb) mit HutRe: Wasserschlacht am Bosporus 
   
Hi Christian, Hut ab und herzlichen Glückwunsch für das Erreichte.

Michael Kauert, 03.11.2008

  Grüner hüpfender SmileyRe: Wasserschlacht am Bosporus 
   
manchmal muss es eben regnen, um einen Bestzeit zu erreichen ;) und bester Deutscher. Herzlichen Glückwunsch.

Steve Hellmann, 02.11.2008

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Damboldt bei der Langdistanz Cologne 226 erfolgreichAntwortenAntworten
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Am 7.9.2008 fand in Köln die zweite Auflage des Cologne 226 statt. Die Veranstaltung bietet über alle Distanzen auch eine Langdistanz über 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42km Laufen an. Mit den kurzen Distanzen gibt sich ein USCler natürlich nicht zufrieden.
Eigentliche hatte sich Christian Damboldt zwei Jahre auf die Langdistanz beim Ostseeman in Glücksburg vorbereitet. Doch leider wurde er eine Woche vor seinem großen Traum bei einer Trainingsausfahrt auf dem Rad von einem Auto erfasst und bewusstlos mit einem Schädelhirntrauma ins Krankenhaus gebracht. Nachdem er wieder aufwachte, waren seine ersten Fragen an den Arzt: „Wann kann ich wieder starten.“ Doch das Votum für den Ostseeman viel negativ aus. Christians Traum schien geplatzt zu sein.
Eine Woche später hatte er jedoch sein Rad wieder zusammengeflickt und den zerbrochenen Helm gegen einen neuen getauscht. Zwei Wochen später ging er für den USC Magdeburg beim Triathlon in Arendsee wieder an den Start. Der Kopf hielt und so suchten wir nach einer Ausweichveranstaltung, um die gute Form auszunutzen. Und es sollte nicht umsonst gewesen sein, denn zum Ende der Saison gab es da noch den Cologne 226. Noch ein kurzentschlossener war Markus Wirth (SV Wasserfreunde Stendal), der Christian bei den Strapazen begleitete. Für beide war es eine Premiere auf der Langdistanz.
Vor einer Langdistanz heißt es meistens früh aufstehen. Um 4 Uhr mussten wir runter von den Luftmatratzen und den nervösen Magen noch mit einer Kleinigkeit versorgen. Während um dieser Zeit die Kölner in Scharen aus den Kneipen fallen, fuhren wir durch die Innenstadt zum Fühlinger See am Stadtrand. Im Dunkeln wurden in der Wechselzone die Sachen akribisch zurechtgelegt. Der Kommentator Scherzte über die Lautsprecheranlage und gab noch einige Hinweise.
Der Start war für um 7 Uhr angesetzt. Langsam ging auch die Sonne auf und färbte den Himmel rot. Während die Athleten in ihren schön warmen Neoprenanzügen an der Startlinie auf der Regattastrecke warteten, sprach ein Pfarrer noch ein Gebet. Für einen Moment kehrte Ruhe ins hecktische treiben ein.
Peng. Der Startschuss viel. Entlang des Ufers der Regattastrecke entzündeten sich Fackeln. Wie an einer Perlenkette aufgereiht, schwammen die Triathleten den 1,9km langen Kurs bis zu einer Wendeboje und wieder zurück. Ein sehr schneller Kurs bei dem Markus bereits nach genau 1 Stunde das Wasser in den Wechselgarten verließ. Christian folgte gleich nach 1:02 und holte den Rückstand auf der Radstrecke schnell auf.
Zu fahren waren 4 Runden à 45km auf einem sehr flachen Wendekurs. Die Gegner kamen sich auf der gleichen Strecke immer wieder entgegen, so dass man einen sehr guten Überblick über den Rennverlauf bekam. Im Laufe des Tages kam kräftiger und kühler Wind auf, der bei einigen am Gemüht knabberte.
Bereits auf der ersten Runde merkte man, dass der Cologne 226 erst in seiner zweiten Auflage ist. Zunächst haben Helfer Markus und Christian in die falsche Richtung gewiesen. Aus 180km wurden dann schon 182km. Doch dann wurde es gefährlich als Markus mit einem entgegenkommenden Radfahrer kollidierte. Doch Markus kam mit einem Schrecken davon. Umstritten war auch die 6 Minuten Zeitstrafe für Christian, der an Stelle der 10 Meter Abstand zum Vordermann wohl nur 9 Meter hatte. [Vom Ironman Frankfurt oder Roth sind wir ganz andere Bilder gewohnt. Und zwar bei den Profis, wo es um die ersten Plätze geht.] Christian musste die Zeitstrafe in der Wechselzone absitzen, schloss aber auf Markus innerhalb von 30km wieder auf.
Nachdem der 180km Ritt in etwa 5:40 Stunden überstanden war, gingen beide noch fröhlich und frohen Mutes auf die 42km Laufstrecke. Zunächst waren 4 Runden à 7km um den Fühlinger See zu laufen. Schmale und flache Asphalt und Schotterwege wechselten sich ab. Die Probleme kommen meistens beim Laufen, wenn der Magen nichts mehr Aufnehmen will. Es sind meistens nicht die Beine, die Probleme bereiten, sondern der Magen und der Kreislauf. Das Schlägt, dann schnell auf die Stimmung und erste Gedanken aufzugeben machen sich breit. So auch bei Markus auf der dritten Runde. Doch um aufzugeben war er nicht gekommen. Er versuchte sich zu erholen und hangelte sich bis Km 28 durch. Ab dort ging es dann auf einer neuen Strecke über 14km entlang der Rheinpromenade bis in die City von Köln. Markus hatte sich wieder erholt und forcierte das Tempo.
Christian hatte weniger Probleme und lief Zielstrebig der 10:30 Stunden Marke entgegen. Obwohl sich die Witterung verschlechterte - starke Böen von vorn und kurze Regenschauer - verschärfte er das Tempo und kam freudestrahlend mit einer Gesamtzeit von 10:27:42 ins Ziel. Es war geschafft. Die harte Vorbereitung hatte sich gelohnt; die Zielstellung sogar übertroffen.
Auch Markus hat sein Ziel erreicht. Nach spontaner Entscheidung mal eine Langdistanz zu machen, um zu wissen, wie es sich anfühlt, ist er jetzt um eine Erfahrung reicher. Nach 11:39:15 hat er erleichtert gefinisht. Potential die 10 Stundenmarke zu durchbrechen, wäre vorhanden.
Für beide war der Cologne 226 bestimmt nicht die letzte Triathlon Langdistanz Versuchung. Einmal auf den Geschmack gekommen, lässt einen der Gedanke nicht wieder los. Christian Damboldt versucht sich nächstes Jahr auf jeden Fall am dritt größten Langdistanz Event Ostseeman in Glücksburg.

Steve Hellmann, 09.09.2008

 
 
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USC Vizemeister der „Gaensefurther Schlossbrunnen“ Landesliga - „Tour de Gans“AntwortenAntworten
  [30387 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 29.08.2008]
  
Zum Schluss wurde es noch einmal spannend. Am Wochenende des 24.8.2008 fand das letzte Rennen der „Gaensefurther Schlossbrunnen“ Landesliga - „Tour de Gans“ statt. Der 10. Gaensefurther Triathlon war Austragungsort des großen Finales, bei dem die SV Wasserfreunde Stendal noch einmal richtig aufholten. Während sie am Anfang der Saison nicht zu sehen waren, steigerten sie sich in den letzten fünf Rennen kontinuierlich und zogen von den letzten Tabellenplätzen vorbei an der SV Eintracht Osterburg an die dritte Position.
Maßgeblich beteiligt an der Aufholjagd war Markus Wirth, der am Wochenende sogar vor dem Altmark-Triathlon Gewinner Jörg Röver (MTC) auf Rang 7 lief und nur Sekunden hinter Thomas Röver (MTC) finishte. Christian Ritter (Hansgrohe Team, 1. Bundesliga) gewann mit einem deutlichen Vorsprung das Rennen.
Doch der erste Platz der Favoriten des MTCs und der zweite des USC Magdeburgs in der Tabelle waren nie wirklich gefährdet. Der USC hat dieses Jahr eine sehr gut funktionierende Mannschaft. Am sehr guten Ergebnis der Teamwertung haben sich Steve Hellmann, Christian Damboldt, Michael Zack, Christian Pötzsch, Utz Hamann, Mail Köhler, Thomas Kettner, Manuel Hille und Steffen Holstein verdient gemacht.
Steve Hellmann kam in der Einzelwertung sogar auf Rang 5 und Christian Damboldt auf Rang 6. Der Neuzugang in der Mannschaft Michael Zack platzierte sich gleich auf einem hervorragenden 12. Rang. Unser Landesmeister auf der Olympischen Distanz Christian Pötzsch liegt auf Rang 20. Die ersten drei Plätze belegt der MTC mit Thomas Röver, Jörg Röver und Christian Gramm.
Für den USC Magdeburg war es die erfolgreichste Saison. Damit wird schon wieder auf das nächste Jahr geschaut, denn die Konkurrenz wird reagieren. Auch der MTC ist als Favorit in greifbare nähe gerückt. Die Tour de Gans wird spannender.


Steve Hellmann, 28.08.2008

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  Daumen nach obenRe: USC Vizemeister der „Gaensefurther Schlossbrunnen“ Lande 
   
Herzliche Glückwünsche an alle, die mit beteiligt waren und zum Primaergebnis beigetragen haben.

Michael Kauert, 29.08.2008

 
 
Tanzender Smiley
USC Magdeburg führt die Landesliga Tabelle anAntwortenAntworten
  [30071 Ansicht(en)]  [ Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: ..]
  
Nach fünf von neun Rennen führt der USC Magdeburg zum ersten Mal in seiner Geschichte die Tabelle der Triathlon Landesliga Sachsen-Anhalt an. Zum zweiten Mal in dieser Saison konnte sich das Team letztes Wochenende beim 20. Altmark-Triathlon die maximale Punktzahl von 20 möglichen Punkten holen. Dies hat gezeigt, dass der Magdeburger Triathlon Club (MTC) zwar Favorit aber nicht unschlagbar ist. Damit stehen jetzt zwei Magdeburger Mannschaften an der Tabellenspitze der Liga. Ein Zeichen dafür, dass es in Magdeburg optimale Trainingsbedingungen für Triathleten gibt.

Es bleibt jedoch spannend, denn es stehen noch drei Rennen aus. Der MTC wird versuchen im nächsten Rennen in Mieste frühzeitig ihren Sieg in der Liga zu sichern. Dann haben sie die maximale Anzahl von 5 mal 20 Punkten erreicht. Die Wasserfreunde aus Stendal, derzeit auf Rang 12, sind immer für eine Überraschung gut und kommen wie gewohnt aus dem Tabellenkeller schnell an die Spitze heran. Der USV Halle ist aber die stärkste Konkurrenz unmittelbar auf Rang 3.


Steve Hellmann, 25.07.2008

 
 
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Nach 4. Geiseltal-Hasse-See Triathlon Landesliga weiter spannendAntwortenAntworten
  [29930 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 16.07.2008]
  
Am Wochenende, des 12./13 Juli 2008 veranstaltete der SV Braunsbedra in Roßbach an der Hasse ein Wochenende im Zeichen des Triathlons. Zunächst brachte der Veranstalter im Rahmend es 2. Mitteldeutschen Firmenteam Triathlons den Unternehmen der Region den Triathlonsport näher. Somit bot sich eine Gelegenheit das Mitarbeiterklima zu stärken und sich in der Wirtschaftsregion zu präsentieren. Mit 130 Teams bestehend aus jeweils drei Mitgliedern wurde ein neuer Teilnehmer Rekord erreicht.

Am Sonntag folgten dann die Wettkämpfe für die Jedermänner und Frauen und der Lizenzwettkampf. Über die Distanzen von 0,6km Schwimmen, 28km Radfahren und 6km Laufen gingen auch einige Prominente wie Christian Ritter vom Hans Grohe Team und Marcel Glaser aus Naumburg an den Start. Ritter, der Wettkämpfe in der 1. Triathlon Bundesliga bestreitet, konnte sich am Ende deutlich absetzen und gewann mit einem neuen Streckenrekord von 1:18:21.

Auf den Folgeplätzen blieb es bis zum Schluss spannend. Raik Rechsiedler vom SV Halle konnte sich mit einem Abstand von sechs Sekunden vor Sebastian Liebald vom Team Erdinger Alkoholfrei auf den zweiten Platz retten. Florian Pasemann vom USV Halle verpasste um kanpp 13 Sekunden das Treppchen.

Der USC Magdeburg zeigt sich dieses Jahr mit einem starken Team und arbeitet sich immer weiter nach vorne. Steve Hellmann konnte den leichten Rückstand auf die Spitzengruppe vom Schwimmen auf der hügligen Radstrecke zumindest zu Markus Wirth von den Wasserfreunden Stendal und zu Marcel Glaser zufahren. Der laufstarke Glasersetzte sich dann aber schnell ab und belegte Platz 5 und Steve Hellmann verlor beim Laufen eine Platzierung und endete auf Platz 10. Markus Wirth hatte einen schlechten Tag und viel beim Laufen auf Platz 17 zurück.
Christian Damboldt vom USC Magdeburg konnte trotz umfangreichen Trainings in der Vorbereitung für die Langdistanz beim Ostseeman im August eine schnelle Laufzeit hinlegen und finishte auf Platz 13. Michael Zack und Utz Hamann sicherten dann die Punkte für die Teamwertung in der Landesliga. Damit könnte der USC die maximale Punktzahl von 20 erreicht haben. Das wäre das beste Ergebnis in der Geschichte des USC.

In der Gesamtwertung der Liga darf der USC dann kurz Höhenluft schnuppern, denn er würde dann vor dem Magdeburger Triathlon Club und dem USV Halle kurzfristig auf Platz 1 liegen. Es stehen jedoch noch vier Rennen aus, womit es weiter spannend bleiben sollte.

Steve Hellmann, 15.07.2008

  Antworten
  gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene AchseRe: Nach 4. Geiseltal-Hasse-See Triathlon Landesliga weiter  
   
Hallo, den erfolgreichen USClern. Erstmal herzliche Glückwünsche zu den Primaleistungen. Weiuter so und ich drück die Daumen, dass Ihr am Ende wenigstens einen realistischen Platz 2 belegt.

Michael Kauert, 16.07.2008

 
 
Gelber winkender Smiley
USC auf ReisenAntwortenAntworten
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Xterra German Tour in Jena

Am vergangenen Sonntag dem 06.07.2008 fand in Jena – Thüringen der dritte von vier Wertungsläufen der Xterra German Tour statt.
Der erste Cross-Triathlon, nach zwei Cross-Duathlon in dieser Serie, bot er zum ersten Mal die Möglichkeit die volle und nicht wie beim Cross-Duathlon die reduzierte Punktzahl für die Gesamtwertung zu erhalten.
Dementsprechend könnte man am Start zum Beispiel den AK25 Xterra-Weltmeister 2007 Lars Fricke aus Apolda begrüßen. Der USC Magdeburg wurde von Christian Pötzsch vertretten.

Pünktlich 12:30Uhr begaben sich ca. 55 Athleten auf den Weg zur Startline die Rund 1,6 Kilometer Flussaufwärts in Jena-Wöllnitz liegt.
Mit Erhalt einer letzten kurzen Einweisung starteten die 55 Athleten kurz nach 13Uhr in der ca. 17 Grad warmen Saale. Nach rund 1,6km erreichten sie die einzige Boje auf dem ersten Streckenabschnitt und somit den Ausstieg aus der Saale. Christian Pötzsch konnte die Saale als 19ter verlassen und sich nach ca. 80Meter Landgang über einen Damm in den kleinen Schleichersee stürzen. Im mindestens 5 Grad wärmeren Schleichersee wurden die letzen 300m der 1,9Kilometer Schwimmdistanz absolviert.
Nach einem zähen Wechsel auf das Mountainbike konnte Christian Pötzsch auf der Mountainbikestrecke seine Stärke ausspielen. Auf der 35Km langen mit ca. 750 Höhenmetern bestückten Piste gelang es ihm bis auf Platz 6 vor zu stoßen. Die letzten 30 Minuten auf dem Bike musste er allerdings recht einsam absolvieren, da das Loch zu den vor ihn liegenden Fahrern zu groß war.
Auf der anspruchsvollen Laufstrecke, die drei mal zu absolvieren war, änderte sich die Situation durch die Streckenführung schnell. Auch Lars Fricke war für einen kurzen Moment zu sehen.
Das Profil enthielt von kleinen Absätzen über Querfeldeinstücken, Treppenläufen, kleinen Gräben und Unterführungen die nur im geduckten zu absolvieren waren eine breite Palette an Anforderungen um das Prädikat Cross zu verdienen.
Christian Pötzsch konnte auf der 10Km langen Laufstrecke seine Position nicht ganz verteidigen und viel zwischenzeitlich auf Platz 8 zurück, konnte aber mit einer letzen Tempoverschärfung auf den letzen 400 Metern den 7ten Platz in der Gesamtwertung zurück erkämpfen.

Mit einer Zeit von 2h29min und 36 Sekunden erreichte er damit gut 18 Minuten nach dem AK25 Weltmeister Lars Fricke, Sascha Wingenfeld der 2004 deutscher Xterra Vizemeister wurde und Jens Buder das Ziel und sichert sich den zweiten Platz in der Altersklasse 20.


Christian Pötzsch, 10.07.2008

 
 
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2. Tour de Hell zum BrockenAntwortenAntworten
  [30451 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 18.06.2008]
  
Am Sonntag, den 15.6. zogen fünf mutige USCler mit ihren Triathlon-Rädern los den Brocken des Harzes von Magdeburg aus zu erklimmen. Trotz aller Wetterwarnungen machten sie sich auf, die waghalsige Strecke von 240km abzuspulen. Und sie sollten belohnt werden. Mit 10 Grad war es etwas kühl, aber es blieb trocken. Auf der Hinfahrt führte die Strecke durch die Börde und den 314m hoch gelegenen Huy vorbei an dem Benediktiner-Kloster Huysburg von wo aus der Brocken bereits zum Greifen nahe ist.
Nach 90km ist Wernigerode erreicht. Bei einem kleinen Boxenstopp füllten wir schnell noch die Depots, um ordentlich Ballast für den Aufstieg aufzuladen, um das Vorderrad am steilen Anstieg auf der Straße zu halten. Bevor es aber richtig den Berg hoch geht, drehen wir vor dem Radhaus noch schnell eine Poserrunde auf dem mit Menschenmassen gefüllten Marktplatz und zeigen unsere kräftigen glatt rasierten Beine. Die eigens für uns angereiste Blaskapelle spielt von der riesigen Bühne auf, um uns anzufeuern. Im Slalom kreisen wir um die jubelnden Massen.
(Vielleicht haben Oma und Opa auch nur ihren Stock gehoben, um uns zu ermahnen abzusteigen. Unter dem Einfluss von Red Bull konnten wir das aber nicht mehr unterscheiden.)
Und da ist es auch schon zu sehen. Das Ortsausgangsschild von Wernigerode. Es zeigt 18km bis Schierke. Das Kräftemessen geht los. Durch den kühlen Wald begleitet vom rauschen des Baches sorgen wir für etwas Global Warming. Die Körpertemperatur zeigt 160 an. Wenige Minuten später gibt es schon das erste Opfer. Mein Cornieriegel viel mir aus dem Mund und bleibt leblos auf dem kalten und feuchten Asphalt liegen. Egal. Wir kommen wieder.
Bei 600Hm in Schierke wird es erst mal wieder flach. Zeit für eine kurze Verschnaufpause um die Lungen ordentlich mit Kohledampf der vorbeifahrenden Harzer Schmalspurbahn zu füllen. Am folgenden Steilstück von etwa 15% muss man langsam wieder etwas davon abgeben. Die Aerodynamik unserer Zeitfahrmaschinen verliert langsam an Effizienz. Statt eines 53iger Kettenblatt wäre ab und an mal ein 52iger fällig. Die Karbongabel zeigt bei den 10cm tiefen Schlaglöchern ordentliche Dämpfungseigenschaften. 500 Meter vor der Bergspitze sammelten wir auch schon die Ersten Radsportfreunde wieder ein, die zu früh Gas gegeben hatten. Sie mussten an einem Felsvorsprung verschnaufen und taten so, als würden sie auf uns warten. Dann begann der Schlussport bei 20% Steigung. Jeder möchte der Erste am heiligen Stein, der die Höhe 1142m anzeigt, sein. Der Puls steigt. 160. 161. 162. Mmm. Erholt sieht anders aus. (Anmerkung der Redaktion)
Vorm Fels stehen dann wieder alle vereint zum obligatorischen Gruppenfoto zusammen. Keine drei Sekunden später sitzen alle im Brockenhotel bei Bier mit Erbsensuppe.
Als das Glas leer ist, wird uns klar: „Wir müssen den ganzen Weg wieder zurück“.
Aufsitzen. Bei 50 Kilometer pro Stunde und Hirn erschütternden Schlägen von unten rappeln wir über die vom Regen ausgespülte Brockenstraße zurück gen Schierke. Hier wird die Straße schön glatt. Wir nehmen bei 80 km/h noch mal Fahrt auf und werfen uns in die serpentinenartigen Kurven, vorbei am verloren gegangenen Cornieriegel. In eineinhalb Stunden hoch und in zehn Minuten wieder runter bis Wernigerode von wo aus es dann mit Tunnelblick und 40km/h bei Rückenwind zielstrebig zurück nach Magdeburg geht. Schließlich wollen wir kein EM Spiel verpassen. Kurze Anstiege von 10% zwischen durch sind ab sofort nur noch Dellen.
In Magdeburg angekommen, wird beim kurzen Durchatmen die restliche schwefelhaltige Brockenbahnluft raus geblasen und vorm Fernseher das Pils aufgemacht. Ich freue mich auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: „Auf zur Tour de Hell“.

Steve Hellmann, 17.06.2008

  Antworten
  Heulender SmileyRe: 2. Tour de Hell zum Brocken 
   
Super Leistung, schade, dass ich nicht dabei sein konnte.

Michael Kauert, 18.06.2008

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Auftakt in der Landesliga beim 4. Bernburger Saale-Bären TriathlonAntwortenAntworten
  [30461 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 11.06.2008]
  
Der erste Triathlon in der Landesliga Sachsen-Anhalt fand am Sonntag den 8.6.2008 in Bernburg an der Saale bei traumhaften Wetterbedingungen statt. Knapp 70 Teilnehmer nahmen in familiärer Atmosphäre an dem besonderen Triathlon teil. Wegen der Fahrt mit einem Dampfer auf der Saale zum Schwimmstart hebt sich der Triathlon von anderen Veranstaltungen ab. Die Triathleten werden gemeinsam einen Kilometer von der Wechselzone entfernt vom Dampfer in die Saale entlassen, um dann mit der Strömung zurück zu schwimmen.

Nach dem Startschuss gingen die Favoriten vom Magdeburger Triathlon Club Thomas Röver und Christian Gramm mit Florian Pasemann vom USV Halle in Führung. Nach dem Wechsel führte Christian das Rennen auf dem Rad, wurde aber auf der 40km Radstrecke schnell von Ralf Gergs vom Leipziger Triathlon überholt. Doch es blieb spannend, denn Olaf Ueberschär vom LFV Oberholz startete mit der besten Laufzeit von 35 Minuten auf der etwa 10km Laufstrecke eine rasante Aufholjagd. Im Schlussspurt entschied sich das Rennen aber für Gergs. Ueberschär wurde zweiter, gefolgt von Hagen Schröter vom Magdeburger Triathlon Club, der erst als 14. aus dem Wasser kam und durch eine hervorragende Rad- und Laufleistung noch auf den dritten Platz vorlief.

Für den USC lief es nicht weniger spannend ab. Der USC ging mit sechs Teilnehmern an den Start und konnte in der Mannschaftswertung für die Landesliga 18 von 20 Punkten sammeln. Manuel Hille erbrachte für seinen dritten Triathlon eine hervorragende Leistung. Nach zunächst schwachem Schwimmstart konnte er auf dem Rad seine Stärke ausspielen und fuhr zwischenzeitlich auf Platz 13 vor, wo er Steve Hellmann ablöste. Im Ziel blieb ihm Platz 16. Steve Hellmann zeigte mit der achtschnellsten Laufzeit eine gute Form und lief nach mäßigem Radfahren auf Platz 15. Christian Damboldt sorgte dann mit wenigen Minuten Abstand für die nötigen Punkte in der Teamwertung.

Alles in allem war es ein sehr gelungener Start für den USC in die Saison bei einem traumhaften Wettkampf.


Steve Hellmann, 11.06.2008

  Antworten
  Gelber winkender SmileyRe: Auftakt in der Landesliga beim 4. Bernburger Saale-Bären 
   
Herzlichen Glückwunsch an alle USC´ller. Prima Leistung. Sportliche Grüße Micha

Michael Kauert, 11.06.2008

 
 
Erschrocken guckender Smiíley
komerzielle Bilder vom uni-triathlon?^AntwortenAntworten
  [31528 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 16.07.2008]
  
Gibt es komerzielle Bilder vom Uni-Triathlon die man einsehen und bestellen kann? Letztes Jahr war das tri-ranch.eu!

Weiß da jemand was drüber?

Janek Radomsky, 09.06.2008

  Antworten
  japanischer Smiley (gelb) mit HutRe: komerzielle Bilder vom uni-triathlon?^ 
   
Also, bei uns kannste die kostenlos haben. Nur Bild-Nr. durchgeben, ich schick dir die dann in höherer Auflösung.

Michael Kauert, 16.07.2008

 
 
Gelber winkender Smiley
Bilder vom 21.Uni-TriathlonAntwortenAntworten
  [30168 Ansicht(en)]  [2 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 07.06.2008]
  
Hallo Sportsfreunde.
Ist es möglich nicht - kommerzielle Fotos die vom Wettkampf gemacht worden der Allgemeinheit zur verfügung zu stellen?
Gibt es eine Bilddatenbank in die man Bilder vom 21.Uni-Triathlon stellen kann?
Ist jemand bekannt ob irgendwo im TV ein Beitrag läuft?

Jens Sauerhering, 06.06.2008

  Antworten
  FragezeichenRe: Bilder vom 21.Uni-Triathlon 
   
Noch was anderes, tri-ranch.eu hat doch sicher wieder komerzielle Bilder gemacht, weiß jemand wann die zur Verfügung stehen? Janek

Janek Radomsky, 07.06.2008

  japanischer Smiley (gelb) mit HutRe: Bilder vom 21.Uni-Triathlon 
   
Hallo Jens, es gibt 2 Möglichkeiten. Entweder Du stellst Deine Fotos auf einen deiner Server und schickst mir den Link dahin, dann kann ich den von hier aus bei www.uni-triathlon.de eintragen. Den Link könntest Du auch selbst eintragen, wenn Du dich einloggst. 2. Möglichkeit ist, Du lässt mir die Bilder zukommen (per Mail, oder CD oder FTP...) und ich bereite die dann als Galerie hier auf und stell sie ein.

Michael Kauert, 06.06.2008

 
 
Smiley dem der Kopf qualmt
Schwimmstrecke länger als 750mAntwortenAntworten
  [31691 Ansicht(en)]  [6 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 05.06.2008]
  
Laut einiger erfahrener Schwimmer und auch meines Erachtens war die Schwimmstrecke wesentlich länger als 750m gestern!

Was sagt ihr dazu?

Janek Radomsky, 05.06.2008

  Antworten
  japanischer Smiley (gelb) mit HutRe: Schwimmstrecke länger als 750m 
   
So, Jungs. Es waren tatsächlich wirklich einige Meter mehr dieses Jahr. Um genau zu sein, laut GPS-Vermessung 848m. Dafür ist diese Strecke aber sicher fairer als die in den Vorjahren, weil Abkürzen kaum möglich ist. Wir hoffen, Ihr habt Euch nicht allzu schlimm strapazieren müssen und konntet die Mehr-Meter einigermaßen wegstecken. Dann hoffetnlich wieder im nächsten Jahr bei genauso tollem Wetter.

Michael Kauert, 05.06.2008

  Gelber winkender SmileyRe: Schwimmstrecke länger als 750m 
   
Ich habe auch 37 Plätze zum Vorjahr gut gemacht. Beim Rad war ich nur 4 Minuten besser als letztes Jahr, wobei ich gedacht hatte ich wäre noch schneller gewesen!

Janek Radomsky, 05.06.2008

  Küssender SmileyRe: Schwimmstrecke länger als 750m 
   
Naja war nicht so schlimm bei dem Wetter.War auch 2 min langsamer aber das wird wohl am Training gelegen haben. Schwimmen war schon o.k.

Jens Sauerhering, 05.06.2008

  Roter Smiley mit SonnenbrilleRe: Schwimmstrecke länger als 750m 
   
Ja, 900m habe ich auch gedacht, meine Schwimmzeit zu letztem Jahr war 2 min schlechter! Mal schaun ob sich noch jemand meldet der es 100%ig weiß.

Janek Radomsky, 05.06.2008

  Erschrocken guckender SmiíleyRe: Schwimmstrecke länger als 750m 
   
hab mal bei map24 nachgemessen. ich würde sagen, dass es 900m waren. würde auch mit meiner schwimmzeit hinkommen. die letzten jahre war es ja nie so heiß. da war eine kurze strecke ok. so fand ich die streckenlänge diesmal gar nicht so schlecht.

Steve Hellmann, 05.06.2008

  Erschrocken guckender SmiíleyRe: Schwimmstrecke länger als 750m 
   
Hallo, naja ich kenne meine Zeit noch nicht, aber mir kam die Schwimmstrecke nicht zu lang vor. Vielleicht liegt es daran das sie die letzten Jahre meines Erachtens nach immer zu Kurz war :). Das Wasser hatte ja auch eine angenehme Temperatur, so dass es auf 50m mehr oder weniger auch nicht ankam :) (plus die 50m die ich mehr mache weil ich Zick-Zack schwimme ;)) gruß Stefan

Stefan Gluege, 05.06.2008

 
 
Erschrocken guckender Smiíley
Startplatz zu vergeben.AntwortenAntworten
  [30192 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 01.06.2008]
  
Hallo! ich bin für den 04.06. gemeldet, kann aber leider aus beruflichen Gründen doch nicht teilnehmen. Wer möchte meinen Startplatz übernehmen? Für 14,- + 20,- Euro Transponderpfand. Umbuchung auf euren Namen ist danach kein Problem, habe bereits mit Michael Kauert darüber gesprochen. Meldet euch hier im Forum oder mailt an flse@gmx.net. Danke
Florian

Florian Seidel, 21.05.2008

  Antworten
  Smiley dem der Kopf qualmtRe: Startplatz zu vergeben. 
   
Hallo Florian, hast du noch jemanden gefunden, der deinen startplatz übernimmt oder startest Du nun doch? Grüße Michael

Michael Kauert, 01.06.2008

 
 
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Erfolgreicher Test beim TUIfly Marathon HannoverAntwortenAntworten
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Am 04. Mai 2008 absolvierten Christian Damboldt und Steve Hellmann erfolgreich ihren Frühjahrs Marathon zur Vorbereitung auf ihre Langdistanz beim Ostseeman in Glücksburg. Bei traumhaftem Wetter und vor tobendem Publikum lief es sich besonders leicht. Als um 9 Uhr in der Früh der Startschuss viel waren bereits hunderte versammelten um den Pulk von über 1000 Marathonläufern auf die Reise durch die Stadt Hannover zu schicken. Auf überwiegend asphaltierter und glatter Strecke verlief der Kurs auf breiten Straßen vom Maschsee weg vorbei an beeindruckenden Baudenkmälern hin zum Mittellandkanal und zurück in den Zielbereich vor dem gigantischen Rathhaus.

Christian und Steve genossen die Kulisse und konnten ihre persönlichen Ziele mehr als erreichen. Christian beendete nach einem konstanten Lauf die 42km Strecke in 03:18:05 mit einer Platzierung im ersten zehntel des Feldes. Steve folgte vier Minuten später mit einer Zeit von 03:22:01. Für beide war es der bisher schnellste Marathon mit Verbesserungen im zweistelligen Minutenbereich.

Nach dem Zieleinlauf wurde sich mit einem obligatorischen Erdinger Alkoholfrei erfrischte. Nach ein Paar Lockerungsübungen besuchten wir noch die Sportmesse und schoppten ein wenig Material, um in den verbleibenden drei Monaten den Ostseeman weiter vorzubereiten. Die Grundsteine sind damit gelegt. Es kann nur besser werden.


Steve Hellmann, 04.05.2008

 
 
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Runners Point Duathlon Cup Auftakt bei Schlammschlacht in OsterburgAntwortenAntworten
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Am Samstag, den 8. März 2008, fand in der Sportschule Osterburg der 6. Cross-Duathlon \"Schlammschlacht\" statt. Der Name „Schlammschlacht“ ist dabei Programm. Obwohl es tagelang nicht geregnet hatte, führte das einzigartige Rennen durch tiefe Pfützen und Schlammlöcher über welliges Terrain. Es standen zwei Streckenlängen zur Auswahl. Die Jedermänner absolvierten 1,5km Laufen, 10km auf dem Mountainbike oder Crossrad und nochmal s eine Runde Laufen über 1,5km. Der Hauptwettkampf in dem man Punkte für den Runners Point Duathlon Cup sammeln konnte, verlief über die Distanzen 5km Laufen, 20km Rad und 5km Laufen. Nachdem der Bürgermeister von Osterburg das Rennen frei gab, setzte sich der Laufstarke Marcel Glaser vom SSV Eintracht Naumburg an die Spitze, der das Rennen am Ende mit einem Vorsprung von zwei Minuten vor Rodrigo Berger von ADREIKA Halle gewann. Auf den Plätzen 2 bis 4 ging es etwas spannender zu. Hier lagen Christian Becker (Platz 3) vom Triathlonsport Schwerin und Hagen Schröter (Platz 4) vom Magdeburger TC nur wenige Sekunden hinter Rodrigo.
Steve Hellmann vom USC Magdeburg sicherte sich den neunten Platz und Christian Damboldt mit technischen Schwierigkeiten Platz 27 von mehr als 60 Teilnehmern. Beide konnten damit aber in ihren Altersklassen aufs Podium. Steve errang in der AK2 den ersten Platz und Christian Platz 3 in der AK3.
Die Schlammschlacht hat ihrem Namen wieder alle Ehre gemacht. Es blieb kein Körperteil trocken bzw. sauber. Anschließend gab es nach der Fahrraddusche auch eine kleine Pastaparty in der Mensa der Sportschule Osterburg.
Für den Runners Point Duathlon Cup stehen in den kommenden Wochen noch zwei Rennen aus, bei denen gepunktet werden kann. Am 12.4. findet der 6. Tangermuender Duathlon und am 27.4. der 6. Geiseltal-Duathlon statt. Im Geiselthal ist gleichzeitig Landesmeisterschaft im Duathlon. Im Cup bleibt es also spannend.

Steve Hellmann, 11.03.2008

 
 
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Erfolgreicher Test beim TVSA Triathlon Schwimmcup in HalleAntwortenAntworten
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Die Triathleten des USC Magdeburg testeten am 26.1.2008 beim TVSA Triathlon Schwimmcup in Halle über die Strecken 1500m und 50m Freistil ihre Form. Die siebenköpfige Mannschaft schneidete mit drei Triathleten sehr erfolgreich ab. Neuzugang Andreas Suck sorgte bei der Konkurrenz vom SV Halle und Zeppelin-Team OSC Potsdam, die unter anderem in der ersten Bundesliga starten, für Aufsehen. Nachdem er über die 1500m Freistil das Feld zunächst anführte, viel er nach 400m auf die Dritte Position leicht zurück, konnte den Abstand aber bis zum Ende halten. Mit einer Zeit von etwa 17 Minuten wäre er Reif für die Europameisterschaften.

Die Form stimmte auch bei Maik Köhler und Christian Damboldt, die in ihrer Altersklasse den ersten und zweiten Platz belegten. Im Vergleich zum vorherigen Jahr und zu den aufgestellten Erwartungen konnten alle Athleten des USC persönliche Bestzeiten erzielen. Dies lässt darauf schließen, dass das Training richtig angelegt ist und im Hinblick auf die Triathlon Saison noch einiges Potential vorliegt.

Nach dem Wettkampf stärkten sich die USCler noch mit Pasta in der schönen Hallenser Innenstadt und ließen den Tag in einer gemütlichen Runde ausklingen.

Steve Hellmann, 27.01.2008

  Antworten
  Gelber winkender SmileyRe: Erfolgreicher Test beim TVSA Triathlon Schwimmcup in Halle 
   
Hi an alle erfolgreichen USC´ler. Herzlichen Glückwunsch. Schade, dass ich nicht dabei sein konnte.

Michael Kauert, 27.01.2008

 
 
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Uni-Triathlon 2008 SchwimmenAntwortenAntworten
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Wäre es denn nicht möglich den Start für das Schwimmen etwas zu entschärfen.Etwa ein Wasserstart und dann von einer anderen Stelle zum Beispiel am Sürfereinstieg dann hat man nicht gleich nach 100m die erste Boje wo dann alles drunter und drüber geht.
Mit freundlichen Grüßen
Euer Sportsfreund

Jens Sauerhering, 06.10.2007

 
 
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9. Gaensefurther Schlossbrunnen Triathlon: Hochkarätige Besetzung im letzten RennenAntwortenAntworten
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Am 19.08.2007 fand das letzte Rennen der Landesliga Sachsen-Anhalt in Löderburg statt. Der erste Platz in der Rangliste der Liga war aber bereits entschieden. Nach neun Veranstaltungen ging der Sieg an die Favoriten des Magdeburger Triathlon Clubs um Christian Gramm, Thomas und Jörg Röver. Überraschender zweiter wurde der SV Wasserfreunde Stendal um Markus Wirth, Michael Ehrig und Alexander-Stefan Albrecht. Dritter wurde der USV Halle. Der USC Magdeburg konnte nach einem starken Saisonauftakt den neunten Platz von 21 Teams erreichen und ist seit Jahren der Abstinenz wieder im Mittelfeld der Liga vertreten.

Es sollte ein spannendes und ereignisreiches Wochenende beim 9. Gaensefurther Schlossbrunnen Triathlon werden. Neben den Regionalliga Wettkämpfen der Frauen und Männer, sowie Masters, INJOY Fitness und Staffel Triathlon fand der Preisgeldwettkampf statt. Für die Zuschauer boten sich an einem warmen Sommertag spannende Duelle.

Angelockt von der Attraktivität des Wettkampfes kamen zahlreiche Athleten aus der ersten und zweiten Bundesliga. Dem entsprechend war das Feld stark besetzt. Den Preisgeldwettkampf konnte Christian Ritter (Hansgrohe Team Schramberg) vor Philipp Hermann (OSC Potsdam Zeppelin-Team) und Marcus Herbst (SV Halle) für sich entscheiden. Erst hinter den jungen Nachwuchskader Athleten kam der MTC und USC. Die Defizite der nicht Profis gegenüber dem Nachwuchs zeigten sich deutlich auf der flachen Laufstrecke von fünf Kilometern.

In einigen Wochen steht zum Saisonabschluss noch der Team Triathlon am Barleber See in Magdeburg an. Wir sind gespannt auf eine riesige Triathlon Party mit Freunden und Familie.

Steve Hellmann, 22.08.2007

 
 
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USC Magdeburg erfolgreich bei den Landesmeisterschaften beim 10. Concordia-Arendsee-TriathlonAntwortenAntworten
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Dieses Jahr ist das Jahr der Jubiläen sachsen-anhaltinischer Triathlonveranstaltungen. Neben dem Uni-Triathlon, der zum zwanzigsten Mal stattfand, feierte der Triathlon am Arendsee zehnjähriges bestehen. Darüber hinaus gab es einen Teilnehmer Rekord mit je 130 Startern über die Olympische- und Jedermann Distanz. Zwar zeigte sich das wechselhafte Wetter mit zeitweise leichtem Regen nicht von seiner besten Seite, doch die Athleten und die zahlreichen Zuschauer an der Strecke verbreiteten eine großartige Stimmung.

Der USC Magdeburg ging bei den Landesmeisterschaften auf der Olympischen Distanz mit sieben Männer und einer Fraue an den Start und konnte in den Altersklassen mehrere Podiumsplätze erzielen. Astrid Schubert wurde hinter Steffi Wollweber (USC Magdeburg/SG Eintracht Ebendorf) Vizelandesmeisterin in der Altersklasse 2 und insgesamt acht beste Frau. Bei den Männern erhielt Steve Hellmann hinter Jörg Röver (Magdeburger TC, 1. Platz) und Jerome Schönemann (TV Sangerhausen, 2. Platz) die Bronzemedaille für den dritten Platz in der Altersklasse 2.

Wie jedes Jahr fuhren die Athleten gemeinsam vom Radhausplatz von Arendsee mit den Bussen zur Anlegestelle der Queen, um mit dem Raddampfer zur Mitte des Sees zu fahren. Pitt (Ronald) Krüger, der Organisator, erklärt während der Fahrt die Strecke. Die Spannung an Bord steigt als der Dampfer anhält und alle von der Queen ins Wasser springen. Als der Startschuss fällt ist das Gewühl zwischen dem Starken Wellengang groß. Der Schwimmausstieg am Rande des Ufers in 1500 Metern Entfernung ist trotz der leuchtend gelben Krake kaum zu erkennen. Nach hundert Metern hatten sich bereits zwei Gruppen gebildet. Nur leider hatte sich eine um die Favoriten Jörg Röver und Florian Pasemann (SV Halle) komplett verschwommen. An statt in Richtung südliches Ufer zu schwimmen, peilten sie das Westufer an. Nach etwa Hundert Meter bemerkte es die Spitze, legte einen neuen Kurs ein und büßte etwa eine Minute ein.

Christian Gramm (Magdeburger TC) übernahm auf dem Rad wie gewohnt die Führung, doch Thomas Röver (Magdeburger TC) folgte nur wenige Sekunden. Das Rennen entschied sich anschließend auf der zehn Kilometer langen Laufstrecke um den See. Pasemann kam nach einer Aufholjagd mit der schnellsten Laufzeit, gefolgt von Röver auf Platz zwei und Marcel Glaser (SSV Eintracht Naumburg) auf Platz drei, als erster ins Ziel. Grammi verfehlte trotz überragender Radzeit nur knapp den dritten Platz.

Bei den Frauen gewann Diana Riesler vor Katharina von Koch und Catherine Wegener alle vom SV Braunsbedra und Starterinnen in der Regionalliga.

Im Ziel versorgte der Sponsor der Triathlonverbands Gaensefurther Schloss Quelle die Athleten mit ihren Getränken. Daneben sorgten zahlreiche Imbissstände für das Wohl der Zuschauer.

Anschließend an die Olympische Distanz fand noch der Triathlon der Jedermänner statt. Hier starte Stefan Kratzenstein (USC Magdeburg) und kam auch als erster vor Christian Gramm, der vom ersten Wettkampf noch nicht genug hatte, aus dem Wasser. Stefan konnte bis zur Wendepunktmarke den Vorsprung halten, konnte dann den Attacken von Grammi nichts entgegenhalten. Stefan spielte seine Stärke auf der Laufstrecke aus und holte sich die Führung zurück und Gewann seinen ersten Triathlon.

Doch die Party sollte noch nicht zu Ende sein. Anlässlich des Jubiläums durfte Pitt vor allen Zuschauern eine Runde im, von der Freiwilligen Feuerwehr Arendsee mit eisigem Wasser gefüllten, Swimmingpool drehen. Dann durfte er von einem aus Stahlteilen und 35 Kilogramm schweren Zeitfahrrad zehn Runden auf dem Radhausplatz drehen, um anschließend in der Dämmerung mit einer brennenden Fackel zu Laufen. Die Show hatte großen Unterhaltungswert. Später wurde in einem Partyzelt die Siegerehrung durchgeführt und zu Musik bis in die Nacht getanzt. Gegen Mitternacht gab es noch ein tosendes Feuerwerk.

Der 10. Concordia-Arendsee-Triathlon war ein riesiges Fest und ist durch seine familiäre Stimmung und den Start von der Queen einzigartig in Sachsen-Anhalt.

Steve Hellmann, 21.08.2007

 
 
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Großartige Stimmung und Hitze beim 19. Altmark-TriathlonAntwortenAntworten
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Am Samstag den 14. Juli fand der traditionsreiche Altmark-Triathlon über die Sprint- und Olympische Distanz statt und steht kurz vor seinem zwanzigsten Jubiläum. Nach anhaltender Kälte und Regen folgte ein Wochenende mit Temperaturen weit über 30 Grad.

Zunächst hieß es für die Jedermänner an den Start für 750m Schwimmen, 14,5 km Rad und 5 km Laufen zu gehen. Für den USC Magdeburg war Bernd Kampe dabei, der aus beruflichen Gründen wahrscheinlich vorerst zum letzten Mal teilnahm. Dafür hat er sich in den letzten Tagen noch ein Mal ordentlich vorbereitet, um unter die Top Ten zu kommen. Am Ende lief er als glücklicher siebter, begleitet vom Beifall der zahlreichen Zuschauer, ins Ziel.

Gewonnen hat Michael Kovermann, der nach seinem bekanntlich schlechtem Schwimmstart beim Radfahren und Laufen ordentlich Tempo machte. Steffi Wollweber (SV Eintracht Ebendorf/früher USC Magdeburg) konnte in ihrer noch jungen Laufbahn ihren Titel bei den Frauen erfolgreich verteidigen. Doch es war knapp, denn Simone Menz vom VfL Wolfsburg war ihr mit einigen Sekunden Abstand nur knapp auf den Fersen.

Während es bei den Jedermännern noch angenehm warm war, stiegen die Temperaturen gegen Mittag auf über 30 Grad. Auf dem 1,5 km langen Schwimmkurs konnten sich die Starter des Landesligawettkampfes erst noch etwas erfrischen, doch dann wurde es heiß. Patrick Lücke vom SV Sangerhausen kam als erster aus dem Wasser. Die Favoriten Thomas Röver und Christian Gramm (Magdeburger TC) spielten ihre Stärke auf dem Rad aus. Obwohl Grammi nicht gerade als guter Läufer bekannt ist, ließ er das Feld hinter sich und lief scheinbar noch mit Rückenwind eine super Zeit und rettete seinen Vorsprung vor Thomas bis ins Ziel. Stefan Kratzenstein hat sich gut von seinem Ironman Debüt in Roth erholt und punktete als vierter für den USC Magdeburg.

Für mich ging nach einer anstrengenden Tempowoche leider nicht viel und wurde nach anfänglichem gutem Start unter den ersten Zehn nach 800 Metern nach hinten durchgereicht. Auf dem Rad war dies leider nicht anders und beschloss diesen Tag als Trainingseinheit auf dem 13. Platz als Altersklassen zweiter zu beenden und die Stimmung zu genießen. Christian Damboldt genoss auch den Tag, aber mit steigender Form und unterbot sein Gesetzes Ziel um sieben Minuten.

Für die Zuschauer war es ein spannendes Rennen und sie heizten den Läufern richtig ein. Die Stimmung in der Altmark ist immer wieder ein Erlebnis. Auf der Laufstrecke vorbei an Einfamilienhäusern haben die Hausbesitzer ihre Gartenschläuche zu einer erfrischenden Dusche umfunktioniert oder reichen kühles Wasser. Andere sitzen im Garten im Campingstuhl bei einem kühlen Bier und rufen aufmunternde Worte zu.
Alles in allem könne wir uns auf das nächste Jahr freuen, wenn es 20 Jahr Altmark Triathlon heißt.

Nach fünf von neun Rennen in der Landesliga führt der Magdeburger TC mit 94 Punkten knapp vor dem USV Halle. Der USC Magdeburg ist seit Jahren des hinterher Laufens auf dem fünften Rang in der Spitze mit dabei.

Steve Hellmann, 18.07.2007

 
 
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Kratzenstein und Hollstein erfolgreich beim Ironman Quelle Challenge RothAntwortenAntworten
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Stefan Kratzenstein und Steffen Hollstein vom USC Magdeburg haben sich am Sonntag den 24. Juni 2007 einen Lebenstraum erfüllt. Sie traten beim Ironman Quelle Challenge Roth an, um ihre Grenzen zu erfahren und ihren inneren Schweinehund herauszufordern. Beide haben ihre persönliche Ziele bei ihrem Debüt übererfüllt und finishten über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km in einer Zeit von 09:53:22 (Stefan) und 10:14:43 (Steffen).
Von uns USClern gebührt ihnen riesiger Respekt. Für unseren Nachwuchs seid ihr die Ikonen.
Gestartet wurde im Main-Donau Kanal ab 6:00 Uhr. Die Profis gingen 6:20 Uhr ins Wasser, gejagt von den Amateuren von denen einige gar nicht wie Amateure laufen.
Stefan ließ es beim Schwimmen mit knapp 57 ordentlich krachen, während Steffen sich von der Strömung für 1:12:45 treiben ließ. Ein Ironman wird eben nicht beim Schwimmen gewonnen, wie sich später herausstellte.
Nach einer kurzen und schnellen bergab Passage ging es dann auf den Solarer Berg. Stefan beschrieb die Stimmung auf der „lenkerbreite Gasse“ wie bei Alp D’Hueze der Tour de France. Die Stimmungsmacher am Straßenrand trieben die Rennfahrer mit Musik und Beifall über die Spitze. Stefan und Steffen benötigten beide etwas über 5 Stunden. Ein Schnitt von über 34 Km/h.
Nach dem Radeln war es aber noch nicht vorbei und es schloss sich der geliebte Marathon an. Nach dem Radfahren ist man in der Regel gut warm und es läuft gut an. Doch der Mann mit dem Hammer wartet hinter jeder Ecke darauf, dass er zuschlagen kann. Wenn da nicht die Freunde wären, die einem in so einer Situation gut zureden, dann fragt man sich wohl öfters: „Was mach ich hier eigentlich?“. Doch beide konnten sich über sehr gute Laufzeiten freuen. 03:40:40 für Steffen und 03:38:19 für Stefan. Das Adrenalin wird ihnen hoffentlich noch über die nächsten Tage erhalten bleiben.
Gewonnen hat aber ein anderer. Nämlich Chris McCormack aus Australien (07:54:23) und bei den Frauen Yvonne VAN VLERKEN (08:51:55) aus den Niederlanden. Doch das spielt für die meisten keine Rolle, denn jeder der es schafft, hat es seinem Schweinehund gezeigt.
Stefan und Steffen haben damit unter uns eine kleine Euphorie entfacht. Mal sehn wer der nächste Ironman unter den USCler wird.

Stefans Bericht gibt es auf seiner Seite: eisenschmieden.blogspot.com

Steve Hellmann, 29.06.2007

 
 
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Triathlon Shop in MagdeburgAntwortenAntworten
  [34094 Ansicht(en)]  [2 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 04.07.2007]
  
Grüße,

weiß jemand zufällig wo ich in Magdeburg, Triathlon Bekleidung kaufen kann??

MfG

Christian Pötzsch, 29.06.2007

  Antworten
  japanischer Smiley (gelb) mit HutRe: Triathlon Shop in Magdeburg 
   
Hallo Christian, einen speziellen Triathlonshop gibts in MD nicht. Teilweise kannst Du Sachen für Triathlon bei Intersport auf dem Breiten Weg, Sports-Scheck im Allee-Center, Fahrardhaus Schneideram Heinrichplatz oder Sport 2000 am Ullrichshaus kaufen.

Michael Kauert, 04.07.2007

  roter FeuersmileyRe: Triathlon Shop in Magdeburg 
   
Hat sich erledigt, hab mein Geld nach Thüringen gebracht =) !

Christian Pötzsch, 03.07.2007

 
 
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Wer kennt sich mit Kyffhäuser-Tri aus.AntwortenAntworten
  [32676 Ansicht(en)]  [2 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 08.06.2007]
  
Würde gern noch eine Olympische Distanz zur Vorbereitung auf den Hamburg-City Man machen . Wollte mir dazu den Kyffhäuser-Triathlon aussuchen .Startgeld ist ja O.K aber wenn ich die Startliste sehe frage ich mich warum meldet sich da keiner an ? Bis jetzt acht für olympische.
Da ich lieber in der Masse untergeh ,naja bin halt nicht so schnell als Einsteiger im fortgeschrittenen Alter, überlege ich doch vieleicht nach Bad-Bodenteich zu fahren.
Wer kann den Erfahrungen oder eventuelle Gründe nennen.
Würde doch gern in Sachsen Anhalt bleiben.Undhabe nur an diesem Wochenende noch Zeit.

Jens Sauerhering, 07.06.2007

  Antworten
  Daumen nach obenRe: Wer kennt sich mit Kyffhäuser-Tri aus. 
   
Hallo, der Wettkampf an sich ist echt schön. Ich habe vor 3 Jahren die kürzere Variante mitgemacht. Die Radstrecke für den olympischen ist echt knackig. Du fährst vom See aus erstmal hinauf zum Kyffhäuser. Das bedeutet erstmal dicke Beine. In den letzten Jahren war es sogar so, dass der Wettkampf wegen Mangel an Teilnehmern abgesagt wurde. Ich überlege aber auch schon, ob ich hinfahre und den Langen mitmachen. Gruß

Stefan Kratzenstein, 08.06.2007

  japanischer Smiley (gelb) mit HutRe: Wer kennt sich mit Kyffhäuser-Tri aus. 
   
Ich denke, der Kyffhäuser wird vielen zu schwer sein. Die Radstrecke hat es ganz schön in sich.

Michael Kauert, 07.06.2007

 
 
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Ländertreffen bei den Deutsch-Polnischen Hochschulmeisterschaften (DPHM) im TriathlonAntwortenAntworten
  [33001 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 05.06.2007]
  
Am 2. Juni 2007 trafen sich etwa 100 Studenten deutscher und polnischer Hochschulen zum Triathlon über die olympische Distanz am Senftenberger See für ein Kräftemessen und einen kulturellen Austausch.
Die Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) und die Universität Magdeburg traten mit acht Athleten an, um im Feld der Supersportler ihr bestes zu geben. Andere Hochschulen fuhren mit Bundesligisten ihr schwerstes Geschütz auf. Johannes Utz vom Tri Team Heuchelberg für die WG Karlsruhe gewann schließlich das Rennen in einer Zeit von 1:48:20 vor Matthias Bergermann vom SC Bayer 05 Uerdingen für die Uni Bochum. Bei den Frauen gewinnt die Svenja Bazlen vom TF Feuerbach für die WG Würzburg vor Anne Haug vom TV 48 Erlangen für die WG München.
Ganz umsonst war der Start zwischen den vielen Profis für unsere Hochschulen aus Magdeburg dennoch nicht. Konnten doch alle Athleten, getrieben von der Meisterschaftsatmosphäre, persönliche Bestzeiten erkämpfen. Unsere schnellsten Wettkämpfer Jörg Röver vom MTC, knapp gefolgt von Stefan Kratzenstein, blieben mit ihrer Zeit unter zwei Stunden und würden damit in der Landesliga Sachsen-Anhalt um den ersten Platz kämpfen. Bei den DPHM konnten sie die Plätze 21 und 25 belegen.
Astrid Schubert, Markus Wirth, Steve Hellmann, Björn Böhm, Sören Kohlert und Thomas Kettner liefen mit persönlich schnellen Zeiten in der zweiten Hälfte des Starterfeldes ins Ziel.
Der Atmosphäre kam die Streckenführung sehr zu gute. Nach 1,5km Schwimmen, verlief die 38km Radstrecke über vier Runden auf einer Wendestrecke, sodass man immer wieder Blickkontakt mit dem Feld hatte und sich von dem höllischen Tempo an den ersten Positionen überzeugen konnte. Die 10km Laufstrecke führte am Ufer des Senftenberger Sees ebenfalls auf einer asphaltierten Wendestrecke, die fünf mal zu laufen war, entlang, auf der man seine Verfolger auf dem Rückweg direkt in die Augen schauen konnte.
Alles in allem war die DPHM nicht nur ein persönlicher Erfolg für uns, sondern auch eine Erfahrung wert, was die Profis leisten. Mit einer gehörigen Portion Wettkampfhärte, Motivation und Aufregung sehnen wir uns schon dem 20. Uni-Triathlon entgegen, der bereits vier Tage später in unserer Hochschulstadt Magdeburg ansteht.

Steve Hellmann, 04.06.2007

  Antworten
  gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene AchseRe: Ländertreffen bei den Deutsch-Polnischen Hochschulmeiste 
   
Hallo Steve & Co, wie schon soft gab es bei den DHM mal wieder ein Debut auf der olympischen Distanz. In diesem Jahr war es Thomas Kettner, dessen Bemühungen im Training sich ausgezahlt haben und er mit 2:24:.. das Ziel erreicht hat. Gratulation, Thomas! Ich hoffe ihr habt noch ein paar Körner für den Showdown am Barleber See aufgespart! Wir sehen uns ... Stefan

Stefan Kratzenstein, 05.06.2007

 
 
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Wie sind die Wassertemperaturen am BarleberAntwortenAntworten
  [33176 Ansicht(en)]  [2 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 04.06.2007]
  
Kann schon jemand sagen wie das Wasser im Barleber See zum Triathlon sein wird?
Dürfen wir schwimmen?

Jens Sauerhering, 01.06.2007

  Antworten
  Tanzender SmileyRe: Wie sind die Wassertemperaturen am Barleber 
   
Wassertemperaturen Sachsen-Anhalt vom 01. Jun. 2007 Arendsee 21°C Barlebersee 22°C Kiesgrube Strandbad Adria 21°C Neustädter See/ Magdeburg 18°C Talsperre Kelbra 22°C siehe: http://www.barleber-see.de

Michael Kauert, 04.06.2007

  Roter Smiley mit SonnenbrilleRe: Wie sind die Wassertemperaturen am Barleber 
   
Also ich war schon drin und das Wasser ist mit 18 Grad sommerlich warm. Im Wettkampf also eher eine Temperatur bei der man ins Schwitzen kommt.

Steve Hellmann, 04.06.2007

 
 
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Spreewald Duathlon (19-84-5) - Generalprobe gelungenAntwortenAntworten
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Spreewald Duathlon (19-84-5) - Generalprobe gelungen
Am Wochenende hatte es mich in den Spreewald verschlagen, wo ich zusammen mit einem ausdauernden Regen- und Sturmgebiet am Spreewald Duathlon teilnahm. Die Zeit bis zum Start in Roth (Quelle Challenge 3,8 – 180 - 42) verrennt und es war Zeit für eine Generalprobe, die auch auf jeden Fall gelungen ist.
Der Halbdistanz- Duathlon erwies sich als Teilnehmermagnet für Athleten aus ganz Deutschland. Dementsprechend wurde auch ordentlich Material aufgefahren. Es ging mir nicht zum ersten Mal so, dass ich mich vor dem Start, zwischen den ganzen hageren Typen und ihren High-Tec Zeitfahrmaschinen ganz klein und bedeutungslos gefühlt habe.
Um 11Uhr fiel der Startschuss. 115 Teilnehmer starteten bei anhaltenden Regen auf die 19km Laufstrecke, die auf sandigen Waldboden rund um den Briesener See führte. An dieser Stelle hatte der Regen auch mal was gutes, denn der Sand hat sich dadurch relativ verfestigt und man fühlte sich nicht wie bei einem Wüstenlauf. Vom Start weg wurde ein sehr hohes Tempo gelaufen, was gar nicht meinem Plan entsprach und ich mich sehr zurück hielt, so bin ich etwa nach 500m an ca. 50. Position auf die Waldstrecke abgebogen. Die anfänglichen hohen Geschwindigkeiten haben sich dann aber schnell relativiert und so habe ich schnell die ersten Ausreißer eingeholt. Mit 1:12:24 (0:38:05@10km) bin theoretisch schneller gelaufen als beim Berlin Halbmarthon. Allerdings vermute ich, dass etwa 300m bis zu den wirklichen 19km gefehlt haben. Wie auch immer, Position 12 nach dem Laufen!
Auf dem Rad hießen mich dann die wilden Wetterbdingungen willkommen, aber gelobt sei, was hart macht! Am dichten Wald hatte man noch einen Hauch vom „Rückensturm“ und auf dem Rückweg stand man auf dem freien Feld. Reine Kopfsache! Kopf runter, Kette rechts und nicht darüber nachdenken! Mit 2:27:58 auf 84km konnte ich auf Platz 8 (3. AK) vorfahren und konnte diesen mit einer 0:19:50 auf den letzten 5km Laufen auch verteidigen. Die Form stimmt also! Roth kann kommen!
Fazit: Gut organisierter Wettkampf mit angenehmer Strecke! Sehr empfehlenswert! … es gibt auch eine Sprintdistanz!

Ergebnisse und Bilder & Video: http://www.spreewald-triathlon.de/


Stefan Kratzenstein, 14.05.2007

 
 
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Die Hitze bleibt - 4. Platz im Runners Point Duathlon Cup beim 5. Geiseltal DuathlonAntwortenAntworten
  [33189 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 02.05.2007]
  
Das Wetter zeigte sich wieder von seiner besten Seite. Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein mit über 20 Grad startete das letzte Rennen im Rahmen des Runners Point Duathlon Cups in Braunsbedra beim 5. Geiseltal Duathlon. Knapp 100 Teilnehmer meldeten sich für die Distanzen über 5 km Laufen, 20 km Radfahren und 2,5 km Laufen in der Jedermann- und Landesmeisterschaftswertung. Prominente Gesichter wie Bundesligist Christian Ritter und Duathlon meister Marcel Glaser waren natürlich wieder zahlreich vertreten.
Als der Bürgermeister von Braunsbedra den Startschuss im „Stadion des Friedens“ der Stadt abgab, forcierten über die rote Tartanbahn die ersten gleich nach Bundesligamanier das Tempo und reihten sich wie an einer Perlenkette nacheinander auf. Nach zwei Runden ging es über weitere vier in den anliegenden Park, wo einige Läufer bereits überrundet wurden.
Nach dem Wechsel zum Rad schickten uns die Veranstalter vom SV Braunsbedra auf die sehr windige Radstrecke. Hier lauerte bereits nach wenigen Metern für uns Flachländer eine leichte Herausforderung. Ein kurzer aber sehr steiler Anstieg unterbrach den Rhythmus. Die ebenso steile Abfahrt danach entschädigte mit Tempo 60 km/h, das man auf die lange Gerade noch eine weile mitnehmen konnte, wo schon der Wind lauerte und es einem wieder etwas schwerer machte. Die Runde war zwei Mal zu fahren und damit der steile Hügel noch ein Mal zu überwinden.
Der Wechsel zum zweiten Laufen im Park brachte noch einmal Spannung ins Feld. Schnelle Wechselzeiten sind bei der kurzen Distanz ein muss, wenn man vorne dabei sein möchte. Für mich bahnte sich ein Kopf an Kopf Rennen mit Axel Zielke vom SV Halle an, jedoch war ich nach wenigen Metern wieder allein, bis ich auf die nächste Zweigruppe auflief. Beim Einlaufen zurück im Stadion und 300m vor dem Ziel waren es dann noch 10 Meter bis zu Sebastian Schmidt vom SV Braunsbedra. Der Moderator kommentierte die Spannung: „Es sieht so aus als könnte er noch heran laufen.“ Doch aus den 10m wurden nur noch 5m. Aber am Ende konnte ich mich über einen 13. Platz mit einer persönlich hervorragenden Zeit von 1:09:13 Stunde in der Landesmeisterschaftswertung Sachsen-Anhalts im Duathlon freuen. Damit gab es noch mal 13 Punkte und 5 Bonuspunkte für drei absolvierte Duathlon für den Runnerspoint Duathlon Cup. Dies verhalf mir in der Rangliste auf Platz 4 hinter Michael Dohl (Platz 3) vom Magdeburger TC, Rodrigo Berger (Platz 2) und Jens Abraham (Platz 1) beide vom USV Halle. In der Altersklassenwertung der Landesmeisterschaften durfte ich dann noch auf das Podium des Zweitplatzierten. Erster wurde Steven Erdmann vom SSV Eintrach Naumburg.
Gesamtsieger wurde Bundesligist Christian Ritter vom Hansgrohe Team mit einer Zeit von 1:02:08 Stunden, gefolgt von Marcel Glaser vom SSV Eintracht Naumburg und Maik Friedrich vom SV Halle.
Steffi Wollweber vom USC Magdeburg, die jetzt für die SG Eintracht Ebendorf startet, hatte ebenfalls einen erfolgreichen Tag und kam auf das Podium.
Alles in allem waren die Landesmeisterschaften beim 5. Geiseltal Duathlon wieder sehr gut organisiert und von zahlreichen Zuschauern begleitet. Das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite.

Steve Hellmann, 30.04.2007

  Antworten
  Gelber winkender SmileyRe: Die Hitze bleibt - 4. Platz im Runners Point Duathlon Cu 
   
Hey Steve, der vierte Platz ist klasse! Gratuliere! Langsam kommst du doch in Form! Da werde ich lieber noch einmal mehr laufen gehen bis zum Uni- Triathlon ...

Stefan Kratzenstein, 02.05.2007

 
 
Tanzender Smiley
2. Stendaler Swim& RunAntwortenAntworten
  [32657 Ansicht(en)]  [3 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 30.04.2007]
  
Am Wochenende fand das 2.Stendaler „Swim & Run“ statt. Zwei Dinge waren schon vorab toll: Erstens war es nicht so schlechtes Wetter wie im Vorjahr und zweitens hatte ich die Ehre, erstmalig eine Titelverteidigung anzugehen.
Um 9.00 Uhr war der Start und wurde in diesem Jahr von deutlich mehr Teilnehmer wahrgenommen. Es wurden zunächst in zwei Läufen 500m auf der Kurzbahn geschwommen. Gestartet wurde mit 4-5 Schwimmern pro Bahn, was teilweise zu groben Unsportlichkeiten auf den Bahnen führten, die sogar zu einer zeitweiligen Disqualifikation führten, welche später wie egalisiert wurde. Zudem gab es auch Probleme bei der Zeitnahme, die dazu führten, dass einige Schwimmer zu viel und andere „wahrscheinlich“ zu wenig schwammen. Letzen Endes kam es doch zu streckenweise sehr „überraschenden“ Schwimmzeiten im Starterfeld.
Der Lauf wurde, wie schon im letzten Jahr, als Verfolgungsrennen durchgeführt, so dass man mit dem Rückstand aus dem Schwimmen auf die veränderte 5,3km Laufstrecke ging. Auch ging es wieder in der Manier eines Crosslaufes über Stock und Stein. Wenig überraschend gingen, wie schon im Vorjahr, zu nächst die Schwimmer der Wasserfreunde Stendal auf die Laufstrecke, gefolgt von Thomas Röver, Ulf Starke, Claudia Tutsch und mir (danach kamen natürlich noch mehr!). Die Schwimmer waren schnell eingeholt und ich konnte auch relativ schnell Claudia und Ulf hinter mir lassen wodurch ich dann an zweiter Position hinter Thomas lief, der bis zum Schluss ein kontrolliertes Rennen lief und schließlich 29 Sek. vor mir ins Ziel einlief. Für eine Überraschung sorgte Claudia Tutsch, die durch eine beeindruckende Laufleistung, mehr als deutlich ihren Titel verteidigte und sogar als dritte, nur 59 Sek. nach mir die Ziellinie überquerte!
Alles in allem war es wieder ein toller Wettkampf, den ich jeden von Euch für das nächste Jahr empfehlen möchte!
Gruß aus Berlin
Stefan

PS: Ergebnisse findet ihr unter www.altmark-triathlon.de
Volksstimme: http://www.volksstimme.de/vsm/sport/sachsen_anhalt/stendal/?em_cnt=278800


Stefan Kratzenstein, 23.04.2007

  Antworten
  gelbgrüner Smiley, steckt manchmal Zunge rausRe: 2. Stendaler Swim& Run 
   
Das Lob sollte wohl an Stefan gehen. Es gibt hier Gott sei Dank noch mehr Leute, die ihre Wettkampferlebnisse schildern, um andere zu motivieren. Leider kann ich schon aus finanziellen Gründen nicht alle Wettkämpfe mitmachen. Deshalb spare ich jetzt bis die Triathlon Saison los geht. Darauf freue ich mich am meisten.

Steve Hellmann, 30.04.2007

  gelbgrüner rauchender SmileyRe: 2. Stendaler Swim& Run 
   
Ja Steve, toll! Grüß Stefan :-)

Stefan Kratzenstein, 23.04.2007

  Daumen nach obenRe: 2. Stendaler Swim& Run 
   
Prima Steve. Weiterso.

Michael Kauert, 23.04.2007

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Hitze beim 5. Tangermünder Duathlon im Rahmen des Runners Point Duathlon CupsAntwortenAntworten
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Am Samstag veranstaltete der Tangermünder LV den fünften Tangermünder Duathlon im Sportstadion der Stadt im Rahmen des Runners Point Duathlon Cup Sachsen-Anhalt. Bei blauem Himmel und Sonnenschein stieg das Thermometer auf über 25 Grad und lockte über 70 Teilnehmer aus der Triathlon- und Laufszene sowie neugierige Hobbysportler, die Duathlon einfach nur mal ausprobieren wollten.
Es waren zahlreiche bekannte Gesichter, wie Thomas Röver und Christian Gramm vom Magdeburger Triathlon Club am Start. Man hätte beide aber am Ende des Rennens viel weiter vorne, wenn nicht sogar auf dem Podium, erwartet. Beide nutzten wie zahlreiche andere Athleten das Event während eines Radtrainings wahrscheinlich zur Vorbereitung für den Langdistanz Triathlon Quelle Challenge Roth im Juni.
Auch wenn einige nicht alles gaben, blieb das Rennen trotzdem spannend. Nachdem der Startschuss im Stadion viel, wurde das Tempo sofort hoch angegangen. Nach einem Kilometer vielen die ersten schon zurück. Die Hitze und der sandige Boden erschwerten das Rennen zusätzlich. Steffen Rarek vom SV Teutschenthal lief den fünf Kilometer Rundkurs mit einer Zeit von 00:17:38. Rodrigo Berger vom ADREIKA Team Halle wechselte weiter abgeschlagen, gefolgt von Kersten Adler vom SC DHfK Leipzig, als zweiter auf die 28 Km Radstrecke. Adler fuhr gegen den stark wehenden Wind mit 00:41:24 die schnellste Radzeit und erkämpfte sich nach einer zweiten fünf Kilometer Laufrunde den Sieg in der Gesamtwertung.
Michael Kovermann meldete sich nach langer Verletzungspause eindrucksvoll mit einem vierten Platz zurück. Zwar konnte er an alte Laufzeiten nicht anknüpfen, aber er verpasste auf Grund eines sehr schnellen Radsplitts nur um wenige Sekunden das Treppchen.
Ich konnte meine Laufzeiten wegen meines deutlich abwechslungsreicheren und effizienteren Trainings dagegen gegenüber dem letzten Jahr weiter verbessern. Auf den zweiten fünf Kilometern verfehlte ich sogar nur knapp die magische 20 Minuten Marke. Ich hoffe, dass diese bis zum Ende der Triathlonsaison noch fallen wird, so dass ich zu den schnellen Läufern noch weiter aufschließen kann.
Der Runners Point Duathlon Cup bleibt damit weiterhin spannend und die Platzierungsfrage weiterhin offen. Das letzte Rennen steht am 30. April bei den Landesmeisterschaften beim Geiselthal Duathlon in Braunsbedra noch aus. Es locken weiterhin wertvolle Punkte für den Cup. Es werden sicherlich zahlreiche Top Athleten anreisen um sich den Titel für den Duathlon Landesmeister zu holen und einige Punkte streitig machen.
Am Schluss eines heißen Tages wurde der 5. Tangermünder Duathlon mit der Siegerehrung und einer Verlosung beendet. Der Sonnenbrand hat sich auf Grund attraktiver Preise und eines sehr gut organisierten und spannenden Rennens für viele gelohnt. Doch die Spannung bleibt bis zum nächsten Rennen in Braunsbedra erhalten.

Steve Hellmann, 19.04.2007

 
 
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Drei mal Treppchen für USC beim Triathlon-Schwimm-Cup 2007 in HalleAntwortenAntworten
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Am Samstag fuhren zehn Triathleten und Schwimmer vom USC Magdeburg gemeinsam zum Triathlon-Schwimm-Cup 2007 vom TVSA nach Halle. Die Nervosität war bei uns allen deutlich zu spüren, denn es sollte für die meisten der erste Wettkampf dieser Art werden.
Zum Auftakt der Veranstaltung wurden 50 Meter gesprintet. Die Favoriten kamen ganz klar vom SV Halle, Zeppelin-Team OSC Potsdam und SC DHfK Leipzig mit Athleten wie Christian Ritter, Gregor Buchholz, Bittner und Per Ritter aus der ersten Triathlon Bundesliga. Doch wir sollten einige Überraschungen erleben. Zwischen die Junioren schob sich noch unser Neuzugang Maik Köhler mit einer Zeit von 29,5 Sekunden an die neunte Position gefolgt von Adrian Schubert und Bernd Zabel mit 29,8 Sekunden. Damit sollte ein kleines Stück Selbstsicherheit für die nachfolgenden Läufe aufgebaut worden sein.
Nach einer kurzen Pause ging es auch gleich an den Start für die 1500 Meter Strecke. Gestartet wurde paarweise auf den acht Bahnen. Der Großteil von uns hatte im ersten Lauf die Möglichkeit sich mit den Erstliga-Triathleten zu messen. Der Rest ging in einem zweiten Durchgang an den Start.
Bereits auf den ersten Hundert Metern wurde der Unterschied zwischen erster und dritter Liga deutlich. Während der erste Athlet nach unter 18 Minuten siegte, hielt Rene Klesinski mit etwa 19:28,4 Minuten am besten von uns mit. Bereits 300 Meter weit abgeschlagen vom ersten, folgten Bernd Zabel, Svilen Ivanov und Stefan Kratzenstein mit etwa 23 Minuten. Der Rest von uns konnte nach dem ersten Schwimmjahr mit seiner Leistung hoch zufrieden sein. Die überraschenden Resultate aus dem 50 Meter Sprint zeugen von Potential unserer Mannschaft. Für die kommenden Monate bis zum Uni-Triathlon und den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Lausitz am Anfang der Saison heißt es an der Grundlage und der Wettkampfhärte zu arbeiten, um noch mal einige Minuten aufzuholen. Rene, Bernd und Maik kamen am Ende noch in den Genuss in ihrer Altersklasse auf dem Podest zu stehen.
Im Anschluss an den Wettkampf gab es noch eine Spaßstaffel mit 10 mal 50 Meter bei der es besonders darauf ankam besonders schnell die Badekappe zu tauschen. Das Teamwork hat gut funktioniert und wir schwammen auf den fünften Platz.
Alles in allem war es ein sehr schöner Wettkampf mit vielen Glücksgefühlen im Bauch und einer ersten Leistungsüberprüfung, die Lust auf mehr gemacht hat.


Steve Hellmann, 01.02.2007

  Antworten
  Daumen nach obenRe: Drei mal Treppchen für USC beim Triathlon-Schwimm-Cup 20 
   
Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern für die Superleistungen. Micha

Michael Kauert, 02.02.2007

 
 
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TriathlonAntwortenAntworten
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Hallo Leute, wer würde am 27.01 mit zum Triathlon- Schwimmen nach Halle kommen?
Gruß
Stefan

Stefan Kratzenstein, 30.11.2006

 
 
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18. BRANDES-TeamtriathlonAntwortenAntworten
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Zum Abschluss der Triathlonsaison fand der traditionelle Team-Triathlon am Barleber See in Magdeburg statt. Mit 94 Teams à drei Startern wurde ein neuer Teilnehmerrekord erzielt. Dabei meinte es das Wetter bei bedecktem Himmel und 25 Grad gut mit uns und Regen setzte erst am Ende der Veranstaltung ein.
Jedes Teammitglied musste zunächst nacheinander die 500 Meter Strecke schwimmen bis dann der erste auf das Rad auf die 20km nach Heinrichsberg gelassen wurde. Hat der dritte des Teams die Radstrecke absolviert, gilt es in der letzten Disziplin 5 km um den Barleber See zu laufen.

Das Rennen war wie jedes Jahr prominent besetzt. Duathlon-Weltmeister in der TM 30 über die Langdistanz Marcel Glaser und Schwimmerin Antje Buschulte waren dabei. Glaser konnte mit seinem Team Deutsche Vermögensberatung nach einer spannenden Aufholjagd das Rennen für sich entscheiden.

Wir vom USC Magdeburg waren dieses Jahr auch zahlreich vertreten. Stefan Kratzenstein, der einen hervorragenden Saisonauftakt mit einem Sieg beim Stendaler Duathlon \"swim & run\" hatte, bildete sein Mix-Team CSLC United Sports und konnte in dieser Kategorie den dritten Platz belegen.

Das Team TriOOO um Svilen Ivanov, Markus Wirth und Steve Hellmann belegten einen hervorragenden fünften Platz in der Landesmeisterschaftswertung. Für Svilen war dies erst sein zweiter Triathlon. Markus und Steve konnten erst vor zwei Wochen einen Doppelsieg beim Triathlon in Löderburg feiern.

Als reines USC Team belegten Astrid Schubert, Christian Vorwerk und Christian Mawrin, getarnt als ACC und mit neuer Teamkleidung gesponsert von HEXAL, Platz acht in der Mix-Teamwertung. Auch Christian Vorwerk kann dieses Jahr stolz von einem Erfolg im Quadrathlon beim Ratscher Bergseetriathlon berichten. Ansonsten machten sie in ihrer neue Teamkleidung einen sehr zufriedenen Eindruck.

Neuzugang Sebastian Müllers nutze den Tag, um auch seine Familie von den Erlebnissen beim Triathlon zu überzeugen. Er startete mit seinem Vater und seiner Schwester und fuhr eine persönliche Bestzeit. Für ihn verlief die Saison mit einigen Treppchengängen in seiner Altersklasse sehr erfolgreich und blickt freudestrahlend in die kommende Saison.

Alles in allem geht diese schöne Triathlonsaison ihrem Ende zu. Der BRANDES-Teamtriathlon ist dabei ein krönender Abschluss, nicht nur für leistungsorientierte, sondern auch für die ganze Familie. Das Organisation-Team um Christian Gramm vom Magdeburger TC hat dabei auch einen kleinen Pokal verdient. Wir freuen uns auf nächstes Jahr.

Steve Hellmann, 04.09.2006

 
 
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Erfolgreich gefinished beim 5. OstseeMan Triathlon in GlücksburgAntwortenAntworten
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Erfolgreich gefinished beim 5. OstseeMan Triathlon in Glücksburg

Wer an den Norden und die Ostsee denkt, der hat zunächst einmal flaches, weites Land und vor allem Wind vor Augen. Dass dieses Klischee nicht immer stimmen muss, bewies der 5. OstseeMan in Glücksburg bei Flensburg.
Über 800 Starter gingen bei traumhaftem Sommerwetter über die Ironmandistanz von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen an den Start. Neben der Staffelwertung sammelten sich 375 Einzelkämpfer um 7 Uhr in der Früh am Strand des Flensburger Fjord. Die Nacht war nach der Pastaparty am Vorabend für alle Beteiligten sehr kurz. Ein wunderschöner Sonnenaufgang und eine wahnsinnig familiäre Stimmung übertönten jede Müdigkeit. Tausende von Zuschauern, Freunden und Bekannten hatten sich bereits am Schwimmstart auf dem Steg eingefunden, um dem Specktakel zu folgen und um die mutigen Athleten anzufeuern.

Als der Startschuss viel war alle Aufregung vergessen. Die Masse bewegte sich langsam ins Wasser. Erst nach 400 Metern sortierte sich das Feld und ein freies kontaktloses Schwimmen war möglich. Der Wellengang war unerwartet flach und das Wasser mit 23 Grad angenehm warm. Nur der salzige Geschmack, die vielen Quallen und der Seetang bedurften etwas Gewöhnung. Ab und an teilte der vorgestreckte Arm die zwanzig Zentimeter großen Wesen in mehrere Stücken und glitten über das Gesicht.
Anders als bei einer Sprintdistanz war das Tempo angenehm ruhig. So bleib etwas Zeit sich die Unterwasserwelt anzuschauen. Der Dreieckskurs führte über zwei Runden nahe des Ufers vom Strandbad Glücksburg. Der erste Athlet ging bereits nach knapp 50 Minuten aus dem Wasser. Während ich mir eine Zeit von eineinhalb Stunden ausgerechnet hatte, kam ich überraschenderweise schon nach 01:07:00 zwischen den tosenden Mengen an.

Nach einer kurzen Dusche den Beutel geschnappt und im Umkleidezelt die Radsachen gemütlich angezogen, ging es auf die 30 km Radrunde, die sechs Mal zu fahren war. Nach einigen Minuten kam bereits der erste knackige aber kurze Anstieg mit etwa sieben Prozent Steigung. Dann führte die gut asphaltierte Strecke über welliges Terrain bis zum Verpflegungspunkt bei 15 km, wo Getränke und Bananen gereicht wurden. In den kleinen Orten sammelten sich Zuschauer, vor allem Kinder, am Straßenrand in Liegestühlen und auf Decken und sorgten mit Trommeln, Rasseln und Tröten für ordentliche Stimmung und feuerten jeden einzelnen Radfahrer bis zum Schluss an. Kleine Kinder reihten sich mit ausgestreckter Hand zum Abklatschen an der Straße auf.
Nach dem Verpflegungspunkt führte die Strecke auf eine Erhöhung, von der man auf das Meer blicken konnte. Nach einer rasanten Abfahrt kam das steilste Stück mit fast acht Prozent Steigung an der die Zuschauer fleißig applaudierten. Wer hier mit viel Schwung rein fuhr, ersparte sich eine Menge Stampferei. Es folgte eine freie windanfällige Wendestrecke bei Holnis. Wer eine gute Aerodynamik hatte, war hier klar im Vorteil, denn der konnte sich gegen den Wind sehr klein machen und nach dem Wendepunkt zurück den Rückenwind bei über 40 km/h genießen und für den nächsten sehr welligen Abschnitt Kraft tanken. Dann kam wieder ein Berg ab Stück in den Ort Glücksburg hinein in Richtung Strand. Im Ort feuerte man gut 60 km/h die kurvigen Straßen runter, bis man die 25 Höhenmeter bis zum nächsten Verpflegungspunkt auf dem Jungfernberg die 8 Prozent Steigung wieder hinauf muss. Hier erwarteten die Zuschauer die Athleten wie die Fahrer der Tour de France in Alpe d’Hueze und schickten sie auf die nächste Runde.
Nach der vierten Runde und 120 gefahrenen Kilometern waren die ersten sichtlich geschafft. Während meine Beine noch einiges hergegeben hätten, streikte der Magen, so dass ich erst einmal auf Bananen verzichtete. Ich konnte aber beruhigt weiter fahren, denn ich hatte einen dreiunddreißiger Schnitt und war bereits eine Stunde unter meiner Zielvorgabe. So sparte ich die Körner für den Marathon, denn ich konnte für meine erste Langdistanz schwer abschätzen, wie der Körper auf den Wechsel vom Rad zum Laufen reagieren würde.
Weierlesen unter \"Races\" auf www.steve-hellmann.de

Steve Hellmann, 08.08.2006

 
 
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Radtraining am Wochenende für Laien in Gruppen.AntwortenAntworten
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Bin Hobby Triathlet , damit ich nicht einroste!
Gibt es den fürs Wochenende Trianingsgruppen die sich freiwillig zusammenfinden.
Starte immer am Sonntag früh und sehe sehr viele die alleine ihre Kreise ziehen.vielleicht kann mann sich ja zu Trainings-Gruppen zusammenfinden nach dem Vorbild vom Berlin-Marathon und dem SCC-Running , dabei findet man dann auch mal jemanden der in einen Verein eintritt. für mich nicht möglich da ich auf Montage arbeite und keine festen Arbeitszeiten habe.

Jens Sauerhering, 09.07.2006

 
 
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Sieg und drei in den Top Ten beim 18. Altmark TriathlonAntwortenAntworten
  [34158 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 10.07.2006]
  
Nach den hitzigen Tagen der letzten Wochen, fing es ausgerechnet heute beim 18. Altmark Triathlon an zu regnen. Der Himmel war grau und ein Ende der Wasserfälle war nicht in Sicht. Dennoch, pünktlich zum Startschuss zum Jedermannrennen im Strandbad Wischer bei Stendal ließen die Schauer nach. Zahlreiche Zuschauer ließen sich das Ereignis nicht entgehen und die Athleten schienen die Abkühlung zu genießen. Die Wassertemperatur war mit über 24 Grad angenehm warm. Deshalb wurde ein Neoprenverbot ausgesprochen.

Dann viel der Startschuss und Bernd Kampe führte die Meute über die ersten hundertfünfzig Meter an. Doch die Favoriten Markus Wirth und Jens Bendler übernahmen dann die Spitze. Markus von den Wasserfreunde Stendal ging mit 20 Sekunden Vorsprung und Heimvorteil, bejubelt von den Zuschauern, als erster aus dem Wasser. Mit einer Minute Rückstand folgten Steve Hellmann, Bernd Kampe und Sven Lisurek vom USC.
Auf der Rad- und Laufstrecke tat sich in den ersten Reihen nicht viel. Spannende taktische Spiele blieben also aus. Markus Wirth belegte trotz Fußverletzung und ein halbes Jahr Trainingspause im Laufen den zweiten Platz. Jens Bendler, der in Wischer schon einige Siege auf dem Konto hat, kam auf Platz 4 ins Ziel. Steve Hellmann taufte sein neues Zeitfahrrad im Regen mit einem fünften Platz und verbesserte sich gegenüber den Vorjahren. Kurz vor dem Zieleinlauf konnte Sven Lisurek seine Laufstärke ausspielen und noch an Steve auf den 6 Platz heran laufen. Bernd Kampe zeigte, wie auch die Jahre zuvor, trotz Trainingsrückstand eine konstante Leistung.

Überraschend, wie sie selbst sagt, war der erste Platz für Steffi Wollweber vom USC bei den Frauen. Überglücklich genoss sie ihre erste Siegerehrung auf dem Treppchen. Wir gratulieren an dieser Stelle und hoffen, dass hier noch einige Ehrungen folgen werden.

Alles in allem ist der Altmark Triathlon, neben dem Uni-Triathlon, bei den Triathleten vom USC zum heimlichen Favoriten gereift. Das liegt wohl auch an der besonderen Atmosphäre und der professionellen Organisation des Wettkampfes.

Steve Hellmann, 08.07.2006

  Antworten
  Grüner hüpfender SmileyRe: Sieg und drei in den Top Ten beim 18. Altmark Triathlon 
   
Herzlichen Glückwunsch an Steffi für den Sieg und alle Superplatzierten vom USC. Micha

Michael Kauert, 10.07.2006

 
 
roter Feuersmiley
USC Sportler wo seid ihr?AntwortenAntworten
  [35088 Ansicht(en)]  [2 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 08.07.2006]
  
Hallo Sportfreunde,
am Wochenende war die 2. Auflage des Bernburger Triathlon. Dieser Wettkampf ist Bestandteil der Landesligawertung, in dem die Vereine Punkte sammeln können. Beim Blick auf die Starterliste bekommt man jedoch schnell den Eindruck, dass wir, der USC Magdeburg, nicht interessiert sind, ins Wettkampfgeschehen einzugreifen. Daher habe mich dazu entschieden diesen kleinen Appell an Euch zu richten.
Beim Schwimmtraining in der Diesdorfer Halle sind selten weniger als 10 Schwimmer auf der Bahn. Betrachtet man die Entwicklung der Schwimmleistung in der vergangenen Zeit, braucht sich keiner zu verstecken, denn jeder von Euch hat sich stark verbessert oder seine gute Form beibehalten. Daher ist es doch auch mal an der Zeit, dies in einem Wettkampf zu präsentieren.
Viele von Euch beklagen einen Form- und Zeitmangel und meiden deshalb Wettkämpfe. Beim diesjährigen Uni- Duathlon wurde meiner Meinung nach ein Tiefpunkt in der Wettkampfmoral erreicht, als zwei unserer leistungsstärkeren Athleten sich lieber als Zuschauer postierten. Viele der anderen Gesichter, die ich vom Schwimmen kenne, wurden gar nicht gesehen.
Als kleinen Ansporn für Euch, möchte ich mal Björn hervorheben, der in seinen 10 Monaten in Indien weder eine Schwimmbahn gesehen hat, noch weder per Rad noch mit seinen Füßen, nur einen Kilometer trainiert hat. Björn hat uns und unsere Uni bei den Hochschulmeisterschaften in Erdingen und auch beim Uni Duathlon vertreten.
Besonders in Zeiten, in denen man keine Zeit für das Training hat, bieten sich Wettkämpfe an. Eine kurze intensive Belastung durch einen Wettkampf ist dann mehr wert, als 3.5km auf der Schwimmbahn zu ackern.
Ich würde mich freuen, wenn mein kleiner Appell an Euch Früchte trägt und wir uns spätestens am 8.7. beim Altmark Triathlon in Stendal/ Wischer sehen!

Gelobt sei, was hart macht!
Stefan


Stefan Kratzenstein, 20.06.2006

  Antworten
  Grüner hüpfender SmileyRe: USC Sportler wo seid ihr? 
   
Hier sind wir. Und zwar sind wir aus unseren Löchern gekommen und zwar als sich andere verkrochen haben. Bei Regen sind doch immerhin 4 vom USC beim 18. Altmark Triathlon angetreten. Und das nicht ganz ohne Erfolg. Steffi belegte bei den Frauen den 1. Platz. Gratuliere.

Steve Hellmann, 08.07.2006

  Schimpfender Smiley (mit erhobenem Zeigefinger)Re: USC Sportler wo seid ihr? 
   
Hallo Stefan, was den Bernburger Triathlon war, kann ich nichts dagegen sagen, aber beim Uni-Duathlon waren doch immerhin 16 USC-Starter dabei. Siehe unter diesem Link. Übrigens, herzliche Glückwünsche noch zum 1. Platz in der USC-Wertung.

Michael Kauert, 21.06.2006

 
 
Erschrocken guckender Smiíley
Dank und AnerkennungAntwortenAntworten
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Nach jedem Triathlon empfinde ich eine gewissen Unausgewogenheit zwischen den Erwartungen und Ansprüchen (!) der Teilnehmer, der Anerkennung, die den Siegern zuteil wird, und der Würdigung der Leistung, die der Veranstalter mit seinen Helfern erbringt.
Wegen der Ungewissheit, die uns die Wassertemperatur beschert hat, habe ich vor dem Wettkampf erstmalig einen Blick in das DTU-Regelwerk geworfen. Was da alles von den Veranstaltern gefordert wird, macht deutlich, wie wenig sich ein Triathlon aus dem Ärmel schütteln lässt. Das war mir natürlich nicht wirklich neu, aber die vielen Details haben es mir sehr anschaulich vor Augen geführt.
Am Ende sind die Erfolgreichen und die Konkurrenzlosen geehrt worden. Über die Macher hat - wie üblich - niemand ein Wort verloren. Schade! Alle sind froh, wenn der Wettkampf ohne gravierende Probleme abläuft. Als Nutznießer gratuliere ich dem Veranstalter zu dem vollbrachten Werk, bei dem ich trotz der kurzfristigen Improvisation keine Schwächen erkennen konnte, und danke ihm und allen seinen Helfern für den gelungenen Wettkampf.
Wolfgang Poppy - http://www.ttz.uni-magdeburg.de/usc/projekt/gfx/smiley/bubble.gif


Wolfgang Poppy, 13.06.2006

 
 
Erschrocken guckender Smiíley
Zustand der Radstrecke in HeinrichsbergAntwortenAntworten
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Seit Anfang des Jahres wird an der Ortsdurchfahrt Heinrichsberg gebaut (ab und zu jedenfalls).
Das breite Loch im Asphalt, sowie der Straßendreck sind eine potentielle Gefahrenquelle. Besonders, wenn einem in der Kurve eine Gruppe entgegenkommt (Ist jemandem ein Crash bekannt?)

Warum ist es nicht möglich, mit zwei Schippen Asphalt und einer Kehrmaschine die Strecke zu entschärfen?


Rolf Kolb, 08.06.2006

 
 
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Hochschulmeisterschaften 2006 im Triathlon in ErdingAntwortenAntworten
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Die diesjährigen internationalen deutschen Hochschulmeisterschaften im Triathlon finden im Rahmen des 13. Stadt-Triathlon in der altbayerischen Herzogstadt Erding in Oberbayern am 28. Mai 2006 statt.
Die zu absolvierenden Strecken sind eine abgewandelte Form der Olympischen Distanz mit 1,5 km Schwimmen, 48,5 km Radfahren und 10 km Laufen.

Teilnehmen können Studenten und Mitarbeiter der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Meldung erfolgt über die Hochschulsporteinrichtung oder Steve Hellmann vom USC Magdeburg Abteilung Triathlon. Das Startgeld und die Kosten für die Anreise übernimmt die Hochschule. Die Anreise organisieren wir zentral mit einem Hochschulfahrzeug. Übernachtung ist vor Ort in einer Sporthalle möglich. Schlafsack und Isoliermatte sind mitzubringen.

Bei Interesse an einer Teilnahme bitte bei Steve Hellmann bis zum 30. April melden.


Informationen zum Stadttriathlon gibt es unter: http://www.trisport-erding.de/

Steve Hellmann, 29.03.2006

 
 
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Die harte Variante des Duathlon – CrossduathlonAntwortenAntworten
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Am 26. Februar fand am Leipziger Auensee das Pendant zum Sachsen-Anhaltischen Crossduathlon Osterburger Schlammschlacht statt.
Bei schönstem winterlichem Wetter mit Temperaturen unter Null und Schneefall trafen sich 35 Triathleten, Läufer und Mountainbiker im schönen Auenwald an der Elster. Bei diesen Bedingungen war das Starterfeld dementsprechend mit sehr guten Athleten besetzt. So konnte Per Bittner vom SV Halle, der auch internationale Wettkämpfe bestreitet, mit einem Start Ziel-Sieg den ersten Platz belegen.
Der sieben Kilometer Lauf führte über zwei Runden durch flaches Gelände. Der Boden war gefroren, so dass Spurrinnen und Löcher die Strecke zu einem wahren Geschicklichkeitspfad machten. Einige Läufer hatte wegen der Kälte Eiszapfen im Bart.
Nach der Wechselzone ging es auf das Rad über vier Runden im Auenwald und den Dam der Elster. Wer dachte, zu einem Crossduathlon gehören auch richtige Berge, der musste feststellen, dass auch flaches Terrain einiges von den Athleten abfordert. Nachdem man beim Laufen ordentlich ins schwitzen kam, kühlte der eisige Fahrtwind ordentlich. Teilweise war die Strecke stark vereist, wo es auch zu Stürzen kam.
Wer bremst verliert, traf hier voll und ganz zu. Die Kurbel immer ordentlich drehen und mit Tempo 35 einfach über das Eis fliegen. Ruckartige Bewegungen oder Bremsmanöver sollte man sich lieber sparen. Die Schneedecke war noch nicht zu dick, so dass man die Eisflächen in den meisten Fällen rechtzeitig sehen konnte. In den Kurven riss es einem schon mal das Hinterrad weg, wobei einem ganz schön mulmig werden kann.
Äste auf dem Weg oder von den Bäumen hängend, machte das ganze abwechslungsreich. Eine Federgabel hätte den Schultern und dem Rücken sicherlich gut getan.
Nach dem Rad ging es dann auf die letzten vier Runden und 3,5 km Laufen. Hier wurde es noch einmal spannend. Steigungen, die man auf allen Vieren hochkletterte würzten die ansonsten flache Runde und trieben einem so richtig das Laktat in die Beine.
Nach fast zwei Stunden war die Hatz vorbei und aller Schmerz für kurze Zeit vergessen.
So früh im Jahr, bietet sich ein Crossduathhlon für den Test der Form oder einfach für die Abwechslung im Training an. Vorsicht ist aber Geboten, den die Verletzungsgefahr ist groß.

Steve Hellmann, 27.02.2006

 
 
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Neue Trainingseinheit – MTBAntwortenAntworten
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Hallo USC-Triathlon-Freunde,

ab Donnerstag den 23.2.06 biete ich ein wöchentliches Mountainbike Training an.

Über Feldwege geht es in das Gelände der Hohen Börde zur Schulung des runden Tritts und der Kraft. Die Strecke ist teilweise sehr anspruchsvoll mit kurzen aber starken Anstiegen mit losem Untergrund und schlammigen Passagen. Die Streckenlänge kann zwischen 35 und 50 km variiert werden und dauert etwa zwei bis drei Stunden.
Ihr solltet schon einmal im Gelände gefahren sein. Unbedingt erforderlich sind wasserdichte oder –abweisende Überschuhe und Klick-Pedalen. Eine Federgabel ist nicht unbedingt notwendig, falls man breite Reifen (2 Zoll) fährt. Ihr solltet auch immer zwei ein Euro Stücken für die Waschanlage dabei haben, denn die Fahrt wird schlammig.

Zeit: Donnerstags, 16.00 Uhr
Treffpunkt: Uni-Platz (Fitness Class)

Bei Interesse meldet euch bitte bei mir bis spätestens Mittwoch, den 22.6.06.

Tel.: 0391-5693898
Mobil: 0151-18436285


Viele Grüße


Steve Hellmann

Steve Hellmann, 19.02.2006

 
 
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Interessante Lauf, Rad und MTB Trainingstrecken in MagdeburgAntwortenAntworten
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Wer interessante Lauf, Rad und MTB Trainingstrecken in und um Magdeburg sucht, kann sich auf http://steve-hellmann.de/ in der Rubrik \"TRAINING\" informieren.
Zur Streckenbeschreibung gibt es auch eine Landkarte. Wer eine Runde plant, der meldet sich einfach bei mir.

Steve Hellmann, 03.01.2006

 
 
Smiley dem der Kopf qualmt
Wie gewöhne ich mich an Salzwasser?AntwortenAntworten
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Hallo Triathlonfreunde. Wie einige von Euch wissen plane ich eine Langdistanz im Sommer. Der Ostseeman 2006. Bisher habe ich schon Wettkämpfe im Salzwasser bestritten, aber nur Sprints. Wer hat Erfahrungen mit Langdistanzen im Meer. Wie gewöhne ich mich an Salzwasser? Kann ich das Trainieren?

Steve Hellmann, 10.12.2005

 
 
Smiley dem der Kopf qualmt
Facharbeit über triathlonAntwortenAntworten
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Hallo
suche Material für mein Facharbeitsthema das lautet
\"Triathlon an der Leistungsgrenze? Eine Untersuchung auf sportbiologische Sicht\"
Dazu bräute ich z.B. Sportmedizinische Untersuchungen des Triathlons, Verletzungsgefahr, Anpassungserscheinungen, etc.
Wäre echt um Hilfe froh
danke
Karl

Karl Kuhbandner, 03.11.2005

 
 
Fragezeichen
SCHWIMMEN, ORGANISATORISCHE SCHWIERIGKEITENAntwortenAntworten
  [33728 Ansicht(en)]  [2 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 26.10.2005]
  
Eine neue Regelung mach nach Auskunft des Bademeisters ab sofort 2 Sachen nötig:

- Für unsere Übungsgruppe muss während des Trainings mind. 1 Übungleiter (über 18J. und gültiges Rettungschwimmerabzeichen Silber) am Beckenrand stehen

- Teilnehmer des Trainings benötigen einen Mitgliedsausweis, den sie an der Kasse vorzeigen um weiterhin freien Eintritt zu haben

Also, wie gehts weiter?

Marco Apel, 22.10.2005

  Antworten
  Erschrocken guckender SmiíleyRe: SCHWIMMEN, ORGANISATORISCHE SCHWIERIGKEITEN 
   
Den Namen hab ich schon wieder vergessen das war der Typ mit der Glatze. Der Aushang auf den der sich bezieht, kommt allerding von einer Etage höher, Glaube Bäderamt.

Marco Apel, 26.10.2005

  Erschrocken guckender SmiíleyRe: SCHWIMMEN, ORGANISATORISCHE SCHWIERIGKEITEN 
   
Welcher Schwimmeister war denn da am Freitag?

Michael Kauert, 25.10.2005

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Time to say good byeAntwortenAntworten
  [34544 Ansicht(en)]  [2 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 02.12.2005]
  
Hallo Sportfreunde, unser Univerein bringt es nunmal mit, dass die
Gesichter, besonders auf der Schwimmbahn, recht schnell wechseln. In dieser
Saison haben sich einige dieser verabschiedet, die unsere Fahne immer hoch
getragen haben. Diese sollen hier nochmal verabschiedet werden.
Tschüß Micha Seide, wir sehen und im nächsten Juni und alles Gute in
Berlin! Hey Vroni Müller, die Frauenregatta wird ohne Dich langsamer sein!
Viel Erfolg in Leipzig! Tschüss Svilen Ivanov!
Alles Gute daheim in Bulgarien! Hey Roland! Auch Dir wünschen wir alles Gute
und viel Erfolg in Ungarn!
Hey Björn, Du kommst doch wieder, oder? Bis dahin viel Spaß in Indien!
Sollte ich jemanden vergessen haben, dann bitte ich Euch es nachzutragen!
Ich bin noch bis zum Ende März in Lethbridge, Canada! Aber denkt nicht, dass
ich hier schlafe! :-) Also haut rein!
Stefan

Stefan Kratzenstein, 18.10.2005

  Antworten
  Erschrocken guckender SmiíleyRe: Time to say good bye 
   
Hi Alle in Magdeburg, heute habe ich mir diese Seite seit langer Zeite wieder angeschaut und war ich total überrascht, daß Ihr noch an mich erinnert:) Aber das gefällt mir gut:) Na dann einige Infos über mich: Im Sommer habe ich die Uni absolviert(als Dipl.Ökonom) Seit 5 Wochen arbeite ich in Budapest bei EDS. Ich habe mit dem Sport gar nicht aufgehört hier in der Hauptstadt, und habe ich mit Athletik angefangen.Das werden wir mal sehen............... Also alles Gute und viel Erfolg in der Zukunft!!!!! Roland aus Ungarn

Roland Soltesz, 02.12.2005

  gelbgrüner rauchender SmileyRe: Time to say good bye 
   
Svilen bleibt uns doch noch ne weile erhalten.

Marco Apel, 22.10.2005

 
 
Grüner hüpfender Smiley
SchwimmenAntwortenAntworten
  [33938 Ansicht(en)]  [ Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: ..]
  
Hi,
Ich kommen nach Magdeburg als Erasmus student. Ich will mich fuer naechste TR Saison vorbereiten. Wie kann ich aufmelden. Wo? Danke Dan

Bakes Daniel, 30.09.2005

 
 
Erschrocken guckender Smiíley
Schwimmen, gehts schon wieder los?AntwortenAntworten
  [33728 Ansicht(en)]  [ Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: ..]
  
Ham wir ab heute wieder in der Diesdorfer?

Marco Apel, 26.08.2005

 
 
blauer, nachdenklicher Smiley
neu an der uni magdeburgAntwortenAntworten
  [34079 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 26.08.2005]
  
Hey,Leute!!!
gehe im oktober nach magdeburg um BWL zu studieren und interessiere mich für triathlon....und würde gerne mit diesem sport anfangen...bin aber blutiger anfänger in diesem sport... was muss ich tun?

Aileen Heuer, 12.08.2005

  Antworten
  Starklachender SmileyRe: neu an der uni magdeburg 
   
die arme hoch reissen, im kreis rennen und laut schreien! und wenn die erst panik vorbei is einfach mal an den michael kauert wenden oder zum schwimmtraining aufschlagen. die trainingszeiten waren im letzten semester mo & mit 20.00-22.00Uhr in der schwimmhalle diesdorferstr. so werden sie auch sicher bleiben. keine angst wir beissen echt selten! ;)

Marco Apel, 26.08.2005

 
 
Erschrocken guckender Smiíley
Ozon - \"tu ma lieber die mörchen\"AntwortenAntworten
  [33655 Ansicht(en)]  [2 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 30.06.2005]
  
http://de.wikipedia.org/wiki/Ozon

Marco Apel, 30.06.2005

  Antworten
  Starklachender SmileyRe: Ozon - \\\"tu ma lieber die mörchen\\\" 
   
naja wees nicht. das sieht da oben (in der strukturformel) schon ionisiert aus. naja auf jeden fall isses nicht jut!

Marco Apel, 30.06.2005

  gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene AchseRe: Ozon - \\\"tu ma lieber die mörchen\\\" 
   
Danke Marco, siehst Du hatte ich doch zum größten Teil Recht. Nur mit dem CO2 nicht unbedingt. Dann passt mal schön auf am Sonntag mit dem Radfahren, dass Ihr nicht zuviel von dem Zeug schluckt.

Michael Kauert, 30.06.2005

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
USCler bei den Deutschen HochschulmeisterschaftenAntwortenAntworten
  [34323 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 15.06.2005]
  
Nach Hamburg im letzten Jahr fanden die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Triathlon dieses Jahr in Brandenburg statt. Mit sieben Athleten der Universität Magdeburg vertraten wir unsere Hochschule auf der Olympischen Distanz und traten gegen das siebzigköpfige starke Feld an.

Astrid Schubert und Marthe Dressler stürzten sich bei den Frauen in die siebzehn Grad kalten Fluten der Regattastrecke auf dem Beetzsee, der im August Austragungsort für die Junioren Weltmeisterschaften im Rudern sein wird. Michael Seide, Bernd Kampe, Christian Damboldt, Björn Böhm und Steve Hellmann kämpften als Team in der Männerwertung.

Das Wetter bereitete uns nicht gerade Freude, so hielten wir uns bis zum Start im Bus warm. Der Nieselregen konnte uns aber nicht die Stimmung verderben und so starteten wir auf der Regattastrecke, 1500 Meter vom Wechselgarten entfernt. Als der Startschuss viel, zog sich das Teilnehmerfeld bereits nach den ersten 100 Metern in die Länge und es trennte sich die Spreu vom Weizen. Michael ging als dreizehnter gefolgt von Björn aus dem Wasser und ließ auch beim Radfahren nicht nach.

Die Radstrecke verlief auf einer sehr befahrenen Landstraße mit leichten Steigungen und vor allem viel Wind. Die 20 km Strecke musste zwei Mal absolviert werden. Leider musste Björn auf Grund eines Raddefekt aufgeben, so konnte er uns aber als einer der weniger Zuschauer uns weiteren Mut zurufen. Auch Bernd wurde vom Pech verfolgt und bekam eine unberechtigte Zeitstrafe wegen Windschatten fahren, beim überholen einer deutlich langsameren Mitstreiterin auf der für den Autoverkehr nicht abgesperrten Straße. Steve konnte einige Plätze auf dem Rad gutmachen. Astrid und Marthe beendeten das Radfahren mit einer fast identischen Zeit. Die zehn Kilometer Laufstrecke teilte sich in sechs Runden auf wechselnden aber flachen Untergrund.

Michael hatte sich bereits einen Puffer erarbeitet und sicherte sich trotz eines Einbruchs beim Laufen mit einer Zeit von 2:16:23 den 13 Platz. Von den zwei Wettkämpfen dieser Woche geprägt, lieferte sich Steve noch ein aufregendes Kopf an Kopf Rennen auf den letzten Runden. Mit einer Zeit von 2:25:42 ging für ihn eine harte Wettkampfwoche auf Platz 32 zu Ende. Demotiviert von der Zeitstrafe und einem Raddefekt belegte Bernd Platz 44, obwohl es nach dem Schwimmwechsel sehr gut für ihn ausgesehen hatte.

Astrid und Marthe gingen mit einem engen Frauenfeld ins Ziel und freuten sich auf eine wohlverdiente warme Dusche nach einem sehr kalten Tag.

Alles in allem war es ein freudiges Rennen mit Höhen und Tiefen. Etwas enttäuscht waren wir von dem mangelnden Interesse der Zuschauer der Stadt Brandenburg und der Teilnehmer der Hochschulen.

Es war der erste Triathlon der Stadt und bedarf noch einiger organisatorischer Verbesserungen. Dennoch fuhren wir mit Glücksgefühlen und Zuversicht für das nächste Jahr entspannt nach Hause und hoffen, dass wir für die kommende Saison noch einige Athleten unserer Universität begeistern können.

Steve Hellmann, 14.06.2005

  Antworten
  Daumen nach obenRe: USCler bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften 
   
Hi Steve, herzliche Glückwünsche an Dich und die anderen USCler, die bei den Hochschulmeisterschaften gestartet sind. Ihr habt ja 1/10tel des Starterfeldes gestellt, gut das Ihr mitgemacht habt (-; Wie war das mit der Radstrecke, mussten wirklich 2x40km Rad gefahren werden? Dafür wäre die Endzeit aber ziemlich gut. (-;

Michael Kauert, 15.06.2005

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
18. Uni-Triathlon - Ergebnisse nun auch auf www.uni-triathlon.deAntwortenAntworten
  [35195 Ansicht(en)]  [ Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: ..]
  
Nach einer etwas länger dauernden Anpassung der Ergebnisse an die Erfordernisse der datenbankbasierten Webseiten von uni-triathlon.de sind die Ergebnisse vom diesejährigen Uni-Triathlon nun auch hier direkt verfügbar.

In der ewigen Bestenliste (Hall of Fame) gab es an der Spitze keine Veränderungen. Hier führt weiterhin Christian Gramm. Beste Frau hier ist weiterhin Sabine Willberg.

Herzlichen Glückwunsch auch für den besten USC-Starter beim diesjährigen Uni-Triathlon. Die interne Vereinswertung gewann hier Michael Seide vor Stefan Kratzenstein und Steve Hellmann.

Michael Kauert, 13.06.2005

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Plätze im VW-Bus nach Leipzig freiAntwortenAntworten
  [35384 Ansicht(en)]  [ Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: ..]
  
Ich fahre mit einem VW-Bus am 17.4. um 7.00 Uhr morgens nach Leipzig zum Marathon, fahre gegen 16.00h wieder über Dessau nach Magdeburg. Es wären noch 2-3 Plätze frei. Bitte melden bei Neumann Guido, Mail: gjn@gmx.de.

Guido Neumann, 05.04.2005

 
 
Gelber winkender Smiley
Lauftraining auf 17.30 Uhr verschobenAntwortenAntworten
  [33823 Ansicht(en)]  [ Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: ..]
  
Liebe Sportler und Sportlerinnen vom USC,

ich bedanke mich erst einmal für das rege Interesse am Montagslauftraining. Da es um 18 Uhr doch noch schnell dunkel wird, haben wir beschlossen zunächst erst mal 17.30 Uhr anzufangen. Wer also ab Montag, den 14.3. dazu stößt, trifft uns im Stadtpark am Sportplatz am Adolf-Mittag-See jetzt ab 17.30 Uhr.

Bis dahin. Liebe Grüße

Steve Hellmann


Steve Hellmann, 08.03.2005

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Spezielles Lauftraining ab 7. MärzAntwortenAntworten
  [34192 Ansicht(en)]  [4 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 11.04.2005]
  
Hallo Triathlonfreunde vom USC,

ich biete ab dem 7. März bis zum 30. Mai jeweils montags ein umfangreiches Lauftraining auf den Seilerwiesen im Stadtpark an. Zielstellung ist die Vorbereitung auf die kommende Saison durch effizienteres Training mit Konditions-, Kraft- und Schnelligkeitsübungen, sowie Tests auf der Laufbahn für die 5 bis 10 km Distanz. Dabei werden wir kontinuierlich die Laufergebnisse überwachen, um Verbesserungen festzustellen und gegebenenfalls das Training anpassen, um auf die gewünschte Zielzeit zu kommen. Lange Ausdauerläufe finden weiterhin individuell statt, die auch weiterhin notwendig sind um eine allgemeine Ausdauer beizubehalten.

Wer Anregungen hat, ist willkommen diese mit einzubringen. Bitte teilt mir bis zum 4. März über das Forum bei Uni-Triathlon mit, ob ihr an der Trainingssitzung teilnehmen möchtet.

Wichtig: Unbedingt eine Pulsuhr mitbringen, wer hat. Beim ersten Mal werden wir einen kleinen Test durchführen, damit wir deinen optimalen Trainingsbereich feststellen können.

Sportlicher Gruß

Steve Hellmann

Steve Hellmann, 15.02.2005

  Antworten
  Tanzender SmileyRe: Spezielles Lauftraining ab 7. März 
   
Hallo, kann man jetzt noch mitmachen beim Lauftraining? Auf welche Zeit und welchen Treffpunkt habt ihr Euch geeinigt? Danke Uwe

Uwe Kölsch, 11.04.2005

  Erschrocken guckender SmiíleyRe: Spezielles Lauftraining ab 7. März 
   
@ Dierk Voraussichtlich 17.30 Uhr oder 18.00. Je nachdem, wie die Resonanz ist. @ Micha Diese Saison wird mal etwas zusammen Dampf gemacht ;)

Steve Hellmann, 17.02.2005

  Daumen nach obenRe: Spezielles Lauftraining ab 7. März 
   
Hi Steve, das finde ich ja prima. Hoffe, dass sich viele finden und dadurch die Schlagkraft des USC Triathlon verbessert wird (-; Werd wohl nicht so häufig kommen können, wegen Familie, Hausbau und Arbeit ... Micha

Michael Kauert, 17.02.2005

  Erschrocken guckender SmiíleyRe: Spezielles Lauftraining ab 7. März 
   
Hallo Steve, wann (Uhrzeit) soll das Lauftraining dennn stattfinden? Gruß Dierk

Dierk Wagenschein, 17.02.2005

 
 
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Online-Umfrage bezüglich Nahrungsergänzungspr. im Triathlon als FacharbeitsthemaAntwortenAntworten
  [34000 Ansicht(en)]  [ Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: ..]
  
Sehr geehrte Triathleten,

schon seit vielen Jahren bin ich im Leistungssport (Leichtathletik und Handball) sehr aktiv und habe nun als Schüler des 12. Jahrgangs eines Hildesheimer Gymnasiums den Leistungskurs Sport gewählt.

Im Rahmen meiner Facharbeit habe ich das Thema: \"Mit Nahrungsergänzungspräparaten zum Erfolg im Triathlon?\" zu bearbeiten und möchte darin unter anderem erfassen, wieviel Prozent der Triathleten Nahrungsergänzungspräparate vor, während oder nach dem Triathlon zu sich nehmen. Dabei soll vor allem zwischen der Professionalität der Sportler und Höhe der Belastung (Art des Triathlone) differenziert werden.

Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu bekommen, suchte ich nach einer Möglichkeit möglichst viele Triathleten befragen zu können und kam auf die Idee einer Online-Umfrage, die ich ausgearbeitet und unter www.Fragebogen.de.gg ins Netz gestellt habe.

In dieser Umfrage haben die Triathleten die Möglichkeit - wenn sie sich zur Teilnahme bereit erklärt haben - ihre persönlichen Erfahrungen mit Nahrungsergänzungspräparaten zu äußern.

Daher möchte ich Sie höflich bitten mich in meiner Arbeit zu unterstützen und an der Online-Umfrage teilzunehmen. Der benötigte zeitliche Rahmen betragt nur ungefähr 2 min.

Für Fragen stehe ich unter der Email-Adresse gutheim@t-online.de gern zu Ihrer Verfügung.

Über Ihre Mithilfe bei meiner wissenschaftlichen Arbeit würde ich mich sehr freuen und wäre auch gern bereit, Ihnen die Ergebnisse zukommen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Philipp Gutheim

Schüler des 12. Jahrgangs
Gymnasium Himmelsthür/Hildesheim
www.gymnasium-himmelsthuer.de


Philipp Gutheim, 04.02.2005

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
5ter beim Overberg Rooibos Triathlon - South AfricaAntwortenAntworten
  [33499 Ansicht(en)]  [ Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: ..]
  
Ein Traum ist war geworden. Einmal einen Triathlon in Afrika zu bestreiten. Zwar war es kein Ironman, aber immerhin ein Sprint. Lange habe ich auf diesen Tag hingefiebert und endlich war es soweit. Um 6 Uhr in der Früh bin ich aufgestanden und hab mein Rad in mein Auto geladen und alles Wichtige vorbereitet. Es sollte ein heißer Tag werden, denn schon am Morgen waren es über 20 Grad. Die Fahrt nach Gansbaai von Cape Town dauert über die N2 zweieinhalb Stunden. Die Landschaft ist atemberaubend. Die Straße führt über den Sir Lowery Pass. Sehr hoch gelegen und mit einer wunderschönen Aussicht über Somerset West und die Küste bis hin zum Tafelberg zieht sich die serpentinenartige Straßenführung über das Gebirge in Richtung Hermanus, dem Walbeobachtungsgebiet schlecht hin. Einige Kilometer hinter Hermanus liegt Gansbaai, ein kleiner Fischer Ort. Im Hafen der Stadt sollte der Triathlon stattfinden.

Zunächst gingen die Kids an den Start und legten für ihr alter ein ordentliches Tempo hin. Danach kamen wir, die Alten, mit der A-Jugend an den Start. Leider waren nicht all zu viele Teilnehmer gekommen, aber dafür umso hochkarätigere Burschen und Frauen, deren Ausrüstung und Aussehen etwas zum grübeln brachte.

Der erste Blick in Wasser versprach einen warmen Badetag. Die Sonne stand mittlerweile im Zenit und Schatten waren bei 30 Grad leider nicht mehr zu finden. Das Wasser im Hafen war nach dem ersten Schwimmversuch dann doch etwas kälter, als die Außentemperatur versprach. 14 Grad gab das kristallklare und ruhige Meer her. Super. Alle im Wetsuit und ich friere mir einen ab.

Als dann endlich der Startschuss viel, war die Kälte vergessen und ich machte mich hinter den anderen her, die nicht sehr langsam begannen. Warum auch, denn es war ja nur ein Sprint. Ich konnte zwar nicht sehen, wo wir lang geschwommen sind, aber dafür sah ich umso mehr, was sich unter uns abspielte. Zunächst durften wir durch einen größeren Strauch braunen Seetangs schwimmen, doch dann war der felsige Boden mit all seiner schönen Vegetation zu bestaunen. Vorbei an den Fischkuttern und einigen Bojen führte die Strecke zurück zum Strand und dem Steg, wo die Fahrräder im Wechselgarten standen. Von den mageren 30 Startern, war ich noch im Mittelfeld, bis es dann endlich auf das Rad ging. Ich brauchte trotz der Hitze eine weile, um mich an einen runden Tritt zu gewöhnen. Die Strecke führte auf einer endlosen Geraden, durch das nichts. Die Hitze flimmerte auf dem Asphalt. Seinen Vordermann konnte man immer sehen, auch wenn er einige Kilometer weiter weg war. Schritt für Schritt näherte ich mich. Glücklicherweise, habe ich dann einige Fahrer einholen können, trotz des starken, angenehm kalten Gegenwinds. Mein neues Rad, ist nicht gerade ein Triathlon Rad und ich hätte mir deshalb etwas Berge gewünscht. Der Slooping Rahmen und die Triathlon untypische Sitzposition ohne Triathlonaufsatz riefen geradezu, nach einem steilen Anstieg. Wie in fast jedem Wettkampf ist das Radfahren meine Stärke. So konnte ich mich auf Platz acht vorarbeiten.

In der Wechselzone ging es gewohnt zügig und ich flog schon nach einigen Metern an den nächsten drei Läufern vorbei. Fast jeden Kilometer wurden von den Helfern kleine Wassertüten gereicht, von denen man nur eine kleine Ecke abbeißt und dann das Wasser heraussaugt oder sich über den Kopf kippt. Die Laufstrecke ist ähnlich herausfordernd, wie die beim Bernburger Duathlon. Der Weg führte durch eine schmale Gasse zwischen eines Elektrozauns und Felswand. Einige Läufer haben an diesem Zaun noch mal ordentlich Schub bekommen, der sie über die sandigen und steilen Dünen, der Küstenlandschaft trug. Die kühle Brise vom Meer war meine Rettung. Ab und zu flaute der Wind ab und die Hitze stieg einem in den Kopf. Die ersten vier jungen Athleten konnte ich leider nicht mehr einholen. Mit 1 Stunde 14 Minuten bin ich, für ein Event außerhalb der Saison, sehr zufrieden und ich hatte wieder dieses riesige Grinsen im Gesicht endlich wieder einen Triathlon gelaufen zu sein. Die Aufregung im Vorhinein hat sich wieder mal gelohnt.

Steve Hellmann, 16.11.2004

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Veränderte SchwimmzeitenAntwortenAntworten
  [34694 Ansicht(en)]  [ Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: ..]
  
Das Schwimmtraining für den USC, Abteilung Triathlon, findet absofort mittwochs und freitags jeweils 20.00-22.00Uhr in der Diesdorfer Schwimmhalle statt.

Michael Kauert, 11.10.2004

 
 
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Deutsche Hochschulmeisterschaften in HamburgAntwortenAntworten
  [34681 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 01.10.2004]
  
Am Samstag den 05.09.04 reisten fünf der USC Triathlon Maschinen nach Hamburg, um dort unsere Uni bei den Hochschulmeisterschaften zu vertreten. Dort angetroffen, gesellten sich unsere Sportfreunde Gunnar Rieber und Michael Seide, die am Sonntag als Lokalmatadoren ins Geschehen eingreifen wollten zu uns. Nach einer gemütlichen Nacht in der Sporthalle der Uni Hamburg klingelten um 4:30 Uhr die Wecker und es wurde zum Frühstück geladen.

Um 7:30 fiel der Startschuss für die Herrenriege. Es ging auf der olympischen Distanz 1,5 km durch die Alster, was nicht unbedingt angenehm und somit die Athleten, die ohne Anzug ins kühle Nass sprangen ein Sonderlob bekommen sollten. Weiter ging es bejubelt von tausenden Zuschauern durch die Wechselzone auf die Radstrecke. Während auch die letzten Herren die Alster verließen starteten die Damen, vertreten durch Veronika Müller und Astrid Schubert. Die Radstrecke führte am Hafen entlang über die Reeperbahn, wo Schweißperlen die Sicht auf die Touristenmagneten verhinderten. Nach 40km auf Hamburgs Straßen kam das Finale auf der 10km Laufstrecke entlang der Alster. Als erster, der USC Elitesportler überquerte Michael Seide mit einer Zeit von 2:20.16,9 die Ziellinie und belegte damit einen beachtlichen 81. Platz. Dicht gefolgt von Gunnar Rieber (99.), der mit 5 min Rückstand auf Michael, Einzug in die Top 100 hielt. Es folgten Stefan Kratzenstein (106.), Bernd Kampe (128.) und Björn Böhm (132.)

Veronika Müller konnten mit einer hervorragenden Zeit von 2:37:56 einen beachtlichen 17. Platz in der Damenwertung belegen, dicht gefolgt von Astrid Schubert.

Ein besonderer Glückwunsch geht an unsrer Sportfreunde Astrid und Björn, die das erstmal die olympische Distanz bewältigten! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Wir bedanken uns beim Sportzentrum der Universität für die Unterstützung, die sie mit der Bereitstellung des Busses und der Begleichung der Startgebühr geleistet haben. Vielen Dank!

Stefan Kratzenstein, 29.09.2004

  Antworten
  gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene AchseRe: Deutsche Hochschulmeisterschaften in Hamburg 
   
Man bin ich neidisch. Da sitze ich hier bei 30 Grad in Afrika und ihr macht fleissig sport. Naja. Ich habe mich jetzt auch einer Schwimm- und einer Laufgruppe angeschlossen und dann bin ich naechstes Jahr wieder mit dabei. Hallo Micha. Wieso schmeisst du nicht den Controllingkram hin und wirst Profi. Wer mit so einem bisschen Lalla Training ne 2:20:00 rennt is nicht uebel. Du koenntest problemslos die zwei stunden knacken. Start 7:30 Uhr ist Hart. Ich hoffe es war bei euch waermer als bei uns letztes Jahr. Schoene Fotos. Also. gruesse von der anderen seite der Welt und ich eine schoene winterpause wuensche ich euch. Bei mir faengt die saison gerade an.

Steve Hellmann, 01.10.2004

 
 
Erschrocken guckender Smiíley
17. Magdeburger Team-TriathlonAntwortenAntworten
  [34799 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 18.08.2004]
  
Wo gibt es Infos über den Team Triathlon (Strecken, Anmeldung)?

Andreas Stephanik, 16.08.2004

  Antworten
  japanischer Smiley (gelb) mit HutRe: 17. Magdeburger Team-Triathlon 
   
Frag mal bei Thomas Warnke nach. Hier seine eMailadresse: t.warnke@hightechsoft.de

Michael Kauert, 18.08.2004

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Drei mal Treppchen beim 16. Altmarktriathlon für den USCAntwortenAntworten
  [34538 Ansicht(en)]  [2 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 21.07.2004]
  
Und wieder ein gutes Wochenende für den USC Magdeburg beim 16. Altmarktriathlon in Wischer. Bei angenehmen 20 Grad Luft- und Wassertemperatur und einer stärkeren Briese Wind traten 81 Athleten die Olympische Distanz über 1,5 Km Schwimmen, 40 Km Radfahren und 10 Km Laufen an.

Hardy Naumann und Stefan Kratzenstein konnten dem Favoriten Mario Kopf vom USV Halle zwar nicht das Wasser reichen, konnten sich dennoch im vorderen Feld behaupten. Hardy konnte in seiner Altersklasse mit einer hervorragenden Zeit von 2:23:37 den dritten Platz feiern und belegte damit in der Gesamtwertung Rang 14.
Stefan belegte mit einer Zeit von 2:28:09 Rang 20.

In der Sprintwertung über die 750 Meter Schwimmen, 15 Km Radfahren und 5 Km Laufen durften sich Bernd Kampe und Steve Hellmann über ein überraschendes Ergebnis freuen. Beide haben das Training in diesem Jahr auf ein Minimum reduziert, um sich auf ihr Studium zu konzentrieren und konnten im Feld der 64 Starte ganz knapp hinter dem Sieger Jens Bendler vom SV Kali Wolmirstedt landen. Bernd belegte in seiner Altersklasse mit einer Zeit von 1:03:01 Rang zwei und in der Gesamtwertung Rang 7. Steve lief mit nur 30 Sekunden Vorsprung vor Bernd als fünfter ins Ziel und sicherte sich damit Rang eins in seiner Altersklasse.

Alles in allem war es in einem gut besetzten Starterfeld ein erfolgreiches und spannendes Rennen.

Steve Hellmann, 14.07.2004

  Antworten
  gelbgrüner Smiley, steckt manchmal Zunge rausRe: Drei mal Treppchen beim 16. Altmarktriathlon für den USC 
   
@Micha Na ist doch klar. USC erster, Kali zweiter. Irgenwann vielleicht mal. :))

Steve Hellmann, 21.07.2004

  Daumen nach obenRe: Drei mal Treppchen beim 16. Altmarktriathlon für den USC 
   
Herzlichen Glückwunsch an alle erfolgreichen USCler, die mit minimalem Aufwand maximale Erfolge erzielt haben. wie sähe es erst aus, wenn das Training intensiviert werden würde? (-;

Michael Kauert, 21.07.2004

 
 
Daumen nach oben
Sven in Roth am 4.7.AntwortenAntworten
  [36303 Ansicht(en)]  [2 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 04.07.2004]
  
Hallo Sven. Wir drücken dir ganz kräftig für deine erste Langdistanz in Roth die Daumen. Wir werden alle ganz gespannt den Livestream auf www.challenge-roth.com verfolgen. Wir freuen uns auf deine Impressionen. Also, gib Gas!!!

Steve Hellmann, 01.07.2004

  Antworten
  Grüner hüpfender SmileyRe: Sven in Roth am 4.7. 
   
Super Sven. Ich habe deinen Zieleinlauf natürlich voller Spannung mit verfolgt und gratuliere dir zu deinem Erfolg. Mit so wenig Vorbereitung eine Langdistanz zu absolvieren erfordert eine Menge Durchhaltevermögen, dass du mit einer Zeit von zwölf Stunden und zehn Minuten bewiesen hast. Schade, dass dies vorerst deine erste und letzte Langdistanz war. Hätte dich im nächsten Jahr gern begleitet. Wir sind natürlich alle sehr gespannt auf deinen Bericht und deine Fotos. Aber jetzt heißt es erst mal erholen. Eine Woche Schokoladendiät soll da sehr gesund sein.

Steve Hellmann, 04.07.2004

  gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene AchseRe: Sven in Roth am 4.7. 
   
Hallo Sven, auch von mir uns Vera alles Gute und besseres Wetter. Hals und Beinbruch und komm gesund wieder.

Michael Kauert, 02.07.2004

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Drei mal Treppchen für USC in BergwitzAntwortenAntworten
  [34611 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 02.07.2004]
  
Am 19.6. war es wieder soweit, der mittlerweile schon 14.
Bergwitzsee-Triathlon. Vom Wetter her alles andere als ein schöner
Wettkampftag, bis 15 min vor dem Start war der Himmel pechschwarz und es
schüttete wie aus Eimern.
Pünktlich zum Schwimmstart kamen die Sonne zum Vorschein und die Triathleten
auf die 500m Schwimmstrecke, in das 18°C kalte Wasser. Hier herrschte aber
wie jedes Jahr Neoprenverbot, nur Badekappen wurden aufgrund der Witterung
zur Pflicht.
Nach weiteren 20km Rad und 5km Lauf um den Bergwitzsee belegte Stefan
Kratzenstein mit 1:00:47h den 3. Platz der Gesamtwertung, bei den Frauen kam
Veronika Müller auf den 4. Platz.
In der M20 belegte Stefan Kratzenstein den 1. Platz und Sebastian Baecke den
3. Platz.
Den Gesamtsieg holten sich Sebastian Liebald vom Triathlon Team Jena mit
einer Zeit von 0:58:16h und auf Platz 2 Dirk Reddmann, der Vorjahressieger.

Steve Hellmann, 01.07.2004

  Antworten
  Daumen nach obenRe: Drei mal Treppchen für USC in Bergwitz 
   
Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und Platzierten (-: Noch eine Bemerkung zum Wettkampf. Ich finde es nicht gut, dass in Bergwitz das Tragen von Neoprenanzügen nicht gestattet ist. Schließlich handelt es sich um eine genehmigte Veranstaltung des TVSA, so dass die Regeln der DTU gelten. Diese besagen, dass das Tragen von Neoprenanzügen bis 22,9°C gestattet ist. Ich werde das bei der nächsten Verbandstagung ansprechen.

Michael Kauert, 02.07.2004

 
 
Grüner hüpfender Smiley
Wer möchte mit zum Holsten Cityman am 05.09.2004 in Hamburg?AntwortenAntworten
  [33722 Ansicht(en)]  [ Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: ..]
  
An alle Studenten vom USC/Triathlon: Da das Teilnehmerlimit für die Studentenhochschulmeisterschaft am 5. September in HH fast schon erreicht ist, sollten wir uns schnellstens anmelden.

Infos gibts hier: http://www.holstencityman.de/

Ich habe heute mit Herrn Gläser vom Sportzentrum gesprochen und er hat mir zugesichert, dass uns unsere Uni, ähnlich wie im letzten Jahr, mit einem eigenen Bus unterstützt und zudem auch noch die Startgebühr zahlt! Das einzige, was er von mir noch wissen muss, ist die Anzahl der studentischen Starter!!

Wer also starten möchte, der melde sich bitte bis spätestens Freitag den 2.7. bei mir unter der Nummer: 0170/2148436!!!!!

Triathletische Grüße,

Bernd Kampe

Bernd Kampe, 30.06.2004

 
 
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Schwimmhallenöffnungszeiten um eine Woche verlängertAntwortenAntworten
  [33855 Ansicht(en)]  [ Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: ..]
  
Die Stadt Magdeburg hat sich entschlossen, die geplante Schließzeit der Schwimmhallen Magdeburgs aufgrund des schlechten Wetters um eine Woche zu verschieben. Nach Auskunft des Bäderamtes Magdeburg schließen die Schwimmhallen (außer Elbehalle) nunmehr vom 7. Juni bis 19. August 2004. Vereine können in Abstimmung mit den jeweils verantwortlichen Hallenmeistern noch bis zum 7. Juli die Hallen nutzen, ehe dort über den Sommer das Wasser abgelassen wird.

Michael Kauert, 27.05.2004

 
 
Grüner hüpfender Smiley
Uni-Triathlon.de belegt Platz 2 bei Kampf um beste VereinshomepageAntwortenAntworten
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Mit unserer Homepage www.uni-triathlon.de belegte unser Verein, Abteilung Triathlon den 2. Platz im Wettbewerb Beste Vereinshomepage 2003. In dem vom Landessportbung Sachsen-Anhalt ausgeschriebenen Wettbewerb mussten wir uns nur dem Wassersportclub Friedersdorf www.wsc-friedersdorf.de geschlagen geben. Auch 2004 wird dieser Wettbewerb wieder durchgeführt werden. Natürlich sind wir auch wieder mit dabei. Als kleines Schmankerl für den 2. Platz gibt es eine Erfolgsprämie, die unserem Abteilungskonto gutgeschrieben wird, so dass das Jahresabschlussbowling wieder gesichert ist. (-:

Michael Kauert, 17.05.2004

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
USCler Triathleten wieder aktivAntwortenAntworten
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Seit dem Duathlonwochenende am 9.5. in Bernburg sind die USCler Triathleten wieder aktiv am Wettkampfgeschehen beteiligt. Bernd Kampe, Christian Schlager, Stefan Kratzenstein und Steve Hellmann nutzten die Gelegenheit um sich gezielt auf den Uni-Triathlon vorzubereiten. Die 5 km Laufstrecke durch den Park mit Steigungen bis zu 15 Prozent stellte höchste Ansprüche an die Triathleten. Hier zeigte sich, wie gut das Training in den vergangen Monaten verlaufen ist, wo noch Reserven sind und was der einzelne noch verbessern kann.

Der 30 km lange Fahrradkurs war überwiegend flach mit kurzen steilen Anstiegen, die den Puls nochmals erhöhten. Der Wind blies nicht gerade schwach und kam zum Großteil von vorn oder der Seite. Wer hier trotzdem Kraft sparen konnte, gab auf den nochmals im Park zu absolvierenden 5 km den letzten Rest. Platzierungen in den Top 20 waren für die Triathleten des USC Magdeburg ein erster Erfolg in diesem Jahr.


Steve Hellmann, 11.05.2004

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Leipziger Duathlon entfälltAntwortenAntworten
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Laut Sächsischem Triathlon Verband fällt der für den 4.4.2004 geplante Leipziger Duathlon ins Wasser. Gründe sind mutmaßlich Sponsoren, die sich nicht mehr am finanziellen Rahmen beteiligen möchten. Damit ist der ohnehin karge Duathlonkalender um einen Interessanten Wettbewerb ärmer geworden.
Wer einen Ausweichwettkampf sucht ist am Samstag den 03. April 2004
beim 4. Magdeburger Messelauf herzlich willkommen.

Steve Hellmann, 23.03.2004

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Uni-Triathlon sucht noch HelferUni-Triathlon sucht noch Helfer>AntwortenAntworten
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Noch sind es fast 3 Monate noch bis zum Start des diesjährigen 17. Uni-Triathlons. Doch haben sich schon jetzt 189 Sportfreunde für den Triathlon angemeldet. Da zeichnet sich vielleicht ein neuer Teilnehmerrekord ab. Die Veranstalter haben wegen des großen Zuspruchs im letzten Jahr das Teilnehmerlimit nochmals um 50 Starter auf nunmehr 300 Starter erhöht. Damit ist die Veranstaltung jetzt mehr als ausgelastet, sollte diese Zahl erreicht werden.

Was uns jedoch noch Sorgen bereitet ist, dass ich im Moment noch zuwenig Helfer gemeldet haben, um den Triathlon absichern zu können. Es werden also noch dringend Helfer gesucht, die bei der Durchführung des Wettkampfs mithelfen. Für jeden Helfer gibt es nach der Veranstaltung 10€ + 1 Uni-Tiathlon-T-Shirt und eine Helferparty, die etwas später stattfindet. Also liebe Leute, wenn Ihr noch Bekannte habt, die als Helfer Unterstützung geben wollen oder Ihr selbst thelfen wollt meldet Euch bitte per Mail bei Michael Kauert (mychak@web.de) oder schickt Eure Nachricht hier ab.

Michael Kauert, 14.03.2004

 
 
roter Feuersmiley
Berlin-MarathonAntwortenAntworten
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Nachem ich bereits 4-5mal am Berlin Marathon teilgenommen habe, jedoch aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen 2 Jahre pausieren musste, wollte ich eigentlich in diesem Jahr wieder beim Berlin-Marathon starten. Mit Erschrecken habe ich feststellen müssen, dass die Startgebühren ziemlich stark gestiegen sind, um nicht zu sagen, stark in Richtung Verdopplung wandern. Nachdem ich damals 60DM bezahlen musste sind es jetzt schon fast 60€. Tut mit leid, aber bei solchen Gebühren werde ich wohl nicht mehr als Teilnehmer in Berlin starten. Zudem hat sich der Preis für die Transpondermiete auch mehr als verdoppelt. Ich werde den Eindruck nicht los, dass man aktive Sportler hier immer mehr abzocken möchte. Das betrifft nicht nur den Wettkampfbereich, nein auch in der Sportbekleidung nehmen die Preise Höhen an, dass einem die Augen tränen. Ich finde diese Entwicklung sehr schade und kann nur hoffen, dass sich noch mehr Sportler meiner Meinung zukünftig anschließen werden, damit die Organisatoren mal wieder auf eine realistische Ebene zurückfinden.

Vielleicht könnt Ihr mit Eurer Meinung dazu beitragen, dass den Organisatoren mal die Augen geöffnet werden.
Michael Kauert

Michael Kauert, 01.03.2004

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Achtung:Veränderte SchwimmzeitenAchtung:Veränderte Schwimmzeiten>AntwortenAntworten
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Ab dem 1.3.2004 gelten für die Abteilung Triathlon veränderte Schwimmzeiten. Unser Schwimmtraining findet nunmehr wie folgt statt:



Dienstags: 18.30-20.00Uhr

Donnerstags: 18.30-20.00Uhr



Das Schwimmen findet weiterhin in der Diesdorfer Schwimmhalle statt. Leider haben wir für die Elbehalle keine Zeiten bekommen.

Michael Kauert, 19.02.2004

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Wer kommt mit nach Italien?AntwortenAntworten
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Hallo liebe Leute,

wir haben vor, vom 28.04.-07.05.2004 zum Radfahren in die Toscana zu fahren. Wir, das sind bisher Vera, Sabine, Micha und evtl. Frank und Cathleen. Wahrscheinlich werden wir uns dort eine oder mehr Ferienwohnung(en) mieten. Kosten pro Ferienwohnung (ca. 2-4 Personen) betragen 400-500€ pro Woche und Ferienwohnung. Anfahrt erfolgt mit privatem PKW. Geplant sind immer 3 Personen pro Auto. Also, wer noch Lust hat mitzukommen, schickt mir einfach eine eMail an: Michael Kauert.

Michael Kauert, 16.02.2004

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Draftingdiskussion: DTU muss vielleicht bald Farbe bekennenAntwortenAntworten
  [34287 Ansicht(en)]  [2 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 15.02.2004]
  
Durch die neue Windschattenregel der DTU glauben sich viele Triathleten um sportliche Chancen betrogen. Auf dem eigens geschaffenen Portal draftathlon.com ist heftiger Protest entflammt. Inzwischen haben sich über 500 Veranstalter und Sportler gegen die verkleinerte Windschattenbox von 5x2 Metern gewandt, unter ihnen die komplette deutsche Langdistanz-Elite.



Die Änderung des Paragraphen 5.2.3 der Sportordnung sei notwendig geworden, nachdem der europäische und der Welt-Dachverband diese Regeländerung bereits eingeführt hatten, sagt DTU-Präsident Dr. Klaus Müller-Ott. Die Umsetzung sei, das hätten alle Bundeskampfrichter einstimmig bestätigt, unproblematisch.



Kampfrichter sicher überfordert
Athleten und Rennorganisatoren sind anderer Meinung: Wenn schon die bisherige Regel eines Mindestabstands zum Hinterrad des Vordermannes von zehn Metern kaum zu kontrollieren gewesen sei, könne die Einhaltung noch geringerer Abstände mit bloßem Auge kaum mehr abgeschätzt werden. Die Sportler befürchten Willkürentscheidungen überforderter Kampfrichter, die Veranstalter eine Welle von Protesten nach jedem Zieleinlauf.



Ohrfeige für starke Radler
Auch die von 3athlon.de befragten DTU-Kadersportler, naturgemäß zurückhaltender in ihrer Kritik, stützen das Argument, durch die Halbierung des Mindestabstands sei das Fahren im Windschatten praktisch legitimiert und der Charakter der Sportart ein anderer. Bei Geschwindigkeiten um 40 Stundenkilometer sparen die dicht auffahrenden Verfolger erheblich Kraft, Radspezialisten werden sozusagen per Gesetz benachteiligt.



Der Paragraph sei eine Ohrfeige für alle guten Radfahrer, findet Normann Stadler in seinem Statement auf draftathlon.com. Der Deutsche Meister über die Mitteldistanz wurde nach einer spektakulären Radflucht auf Hawaii von den starken Läufern einer kraftsparend zusammenarbeitenden Verfolgergruppe abgefangen und fiel noch auf Platz vier zurück. Auch die WTC hatte am 19. Oktober mit der neu eingeführten, so genannten Stagger Rule das Fahren im Windschatten indirekt ermöglicht



Ausweitung auf längere Strecken logisch
Dass die derzeit nur für die Kurzstrecke und darunter liegende Distanzen geltende DTU-Regel auf lange Sicht auch für Mitteldistanz und Langstrecke gelten soll, wird in keiner der 500 Wortmeldungen bezweifelt. Die Ausweitung scheint nach der Argumentationskette der DTU sogar zwingend, weil sie mit der Übernahme der ITU-Regel eine Irritation zahlreicher ausländischer Gaststarter verhindern will. Unterschiedliche Regelwerke für verschiedene Distanzen müssten aber deutsche Breitensportler erst recht verwirren.



Hobbysportler besonders gefährdet
Deren Sicherheit dürfte durch zunehmendes Gedränge auf den Radstrecken nun zusätzlich gefährdet werden: Viele der Teilnehmer gerade auf kürzeren Distanzen manövrieren ihr Gefährt noch nicht sicher genug, um bei halbierten Fahrabständen plötzlichen Gefahren noch sicher ausweichen zu können. Die Triathlon-spezifische Zeitfahrgeometrie der Rennmaschinen ist dafür auch gar nicht geeignet.



Veranstalter machtlos
Die Veranstalter können daran wenig ändern. Würden sie, wie erste Impulse durchaus vermuten ließen, in ihrem Rennen weiterhin die alte 10x3 Regel durchsetzen wollen, täten sie dies ohne Genehmigung des Dachverbands und ohne den Einsatz von DTU-Kampfrichtern. Versicherungsrechtliche Probleme, beispielsweise nach Auffahrunfällen auf dem Radkurs, wären nicht absehbar, Anfechtungen des Klassements vorprogrammiert.



Der Zündstoff war den Entscheidungsträgern der DTU möglicherweise bewusst. Selten wurde eine Änderung des Regelwerks so zurückhaltend publiziert wie diese wohl tiefgreifendste in der Geschichte des deutschen Triathlon. Der nun aufkommende Massenprotest könnte die Verantwortlichen zwingen, im Konfliktfeld zwischen der ITU und den eigenen Mitgliedern Farbe zu bekennen.



Quelle:

www.tri2b.com

Michael Kauert, 13.02.2004

  Antworten
  blauer, nachdenklicher SmileyRe: Draftingdiskussion: DTU muss vielleicht bald Farbe bekennen 
   
Andererseits ist es bei der steigenden Beliebtheit des Triathlons bald gar nicht mehr anders möglich, Wettkämpfe ordnungsgemäß durchzuführen und damit die 3 mal 10 Meter Windschattenbox einzuhalten. Schmale Straßen und Teilnehmerzahlen jenseits der 200 machen dies nur durch enorme Kosten oder hohen Personalaufwand möglich. Diese Kosten werden natürlich auf die Startgebühr umgeschlagen.
Nun könnte man aus den Veranstaltungen auch Ganztages-Wettkämpfe machen und die Teilnehmer in Blöcken starten lassen. Der Reiz des unmittelbaren sichtbaren Vergleichs mit den Konkurrenten ist damit nicht vorhanden und schreckt einige Sportfreunde wieder ab. Dies ist sicherlich nicht das Ziel derjenigen gewesen, die seit Jahren versuchen den Triathlon als Breitensport unter das Volk zu bringen. Dass die Einhaltung der Windschattenbox auch bei großen Teilnehmerzahlen möglich ist, zeigte letztes Jahr der Holsten Cityman, bei dem die Jury ohne Gnade Übeltäter disqualifizierte. Hier war aber auch das nötige Kleingeld durch Sponsoren und ein saftiges Startgeld vorhanden. Wer in der Hochsaison jedes Wochenende Wettkämpfe bestreitet, wird bei diesen Preisen auf eine ausgewogene Ernährung verzichten müssen, um seinen Geldbeutel zu schonen.
Die totale Windschattenfreigabe wird wohl bald kommen. Die Verkleinerung der Windschattenbox ist nur eine nett gemeinte Geste, um den wahren Freunden des Triathlons das letzte Mal das Gefühl von „Ich, allein gegen die Zeit“ zu geben. Meinen neuen Triathlonaufsatz kann ich damit wohl als Kleiderhaken benutzen, denn der wird dann wohl auch bald verboten sein. Schade! Ich hatte mich gerade an ihn gewöhnt.

Steve Hellmann, 15.02.2004

  blauer, nachdenklicher SmileyRe: Draftingdiskussion: DTU muss vielleicht bald Farbe bekennen 
   
Die Diskusion hat wohl nie ein Ende. Mit der Windschattenfreigabe bzw. Verringerung auf 5x2 wird das Wesen des Triathlons zerstört. Das Radfahren wird damit fast unbedeutend und zögert Entscheidungen nur noch heraus. Außerdem wird die Sturzgefahr dramatisch erhöht und der Triathlonlenker zur tödliche Falle.
Wer führt solche Ideen eigentlich ein? Fußballer? Golfer? Wo ist die Logik?

Auf www.draftathlon.com könnt ihr übrigens gegen diesen Quatsch abstimmen. Deutschlands bekanntesten Triathleten haben dies bereits getan.

Steve Hellmann, 13.02.2004

 
 
Grüner hüpfender Smiley
Jahresabschluss-Bowling für USC-Triathlon-MitgliederAntwortenAntworten
  [34956 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 12.11.2003]
  
Es ist wieder soweit. Am 18.12.2004, 20-22.00Uhr, findet wieder unser Jahresabschlussbowling statt. Gebucht sind 2 Bahnen im Bowling Treff Sudenburg, Lemsdorfer Weg 27, 39112 Magdeburg. Teilnehmen können alle Mitglieder im USC Magdeburg, Abteilung Triathlon. Die Teilonahme ist für alle kostenlos. Nur Getränke und Speisen müssen selbst bezahlt werden. Wer sich beteiligen möchte schickt eine kurze Mitteilung am meine Mailadresse unter Kontakt oder trägt sich ins Forum ein.

Michael Kauert, 10.11.2003

  Antworten
  Tanzender SmileyRe: Jahresabschluss-Bowling für USC-Triathlon-Mitglieder 
   
Juhu!!! Bin natürlich dabei.

Steve Hellmann, 12.11.2003

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Durchschlagender Erfolg für den TriathlonAntwortenAntworten
  [35752 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 12.11.2003]
  
Durchschlagender Erfolg für den Triathlon-Weltcup in Hamburg: Zuschauer und Aktive überschlugen sich beim Lob für die Veranstaltung, die mit 4.830 Teilnehmern schon die Nummer drei in der Welt hinter Chicago und London ist und erst zum zweiten Mal über die Bühne ging.

Und vier Sportler der Universität Magdeburg hatten die Ehre das Rennen um die Internationalen Deutschen Hochschulmeisterschaften aufzunehmen, an denen auch bekannte Gesichter wie Ralf Eggert (Uni Kiel) und Ilja Horstmann (OSC Potsdamm) oder Julia Nieke (Gewinnerin des 16. Uni Triathlon bei den Frauen) teilnahmen.

Daniela Düring, Veronika Müller, Matthias Bendler, Arne Reiss und Steve Hellmann stellten das Hochschulteam für unsere Uni und das gar nicht mal so schlecht. Matthias lief in seiner ersten Olympischen Distanz in der Gesamtwertung der Männer von 1689 Startern auf Platz 101 in 2:14:12, gefolgt von Arne auf Platz 182 in 2:18:59 und Steve in 2:22:00 auf Platz 245. Bei den Frauen konnte Veronika den 37. Platz in 2:35:07 und Daniela bei ihrem olympischen Triathlon-Debüt den 195. Platz in 3:10:44 belegen.

Der Startschuss viel für uns Sonntag acht Uhr in der Früh bei nassen Verhältnissen, als die erste Staffel von 150 Triathleten in die 17 Grad warme Binnenalster, je nach persönlicher Härte mit oder ohne Neoprenanzug, die 1500 Meter Lange Distanz auf sich nahmen. Der Kurs führte durch das etwas trübe Wasser unter Brücken hindurch. Sichtweite gleich Null. Der Ausstieg befand sich am Rathhausplatz, wo schon die ersten Zuschauer Wettkampfstimmung verbreiteten und die Sportler in einer Geräuschkulisse durch die 700 Meter Lange Mega-Wechselzone trugen. Die erste Wechselzeit konnte hier schon mal fünf Minuten betragen. Danach führte uns die 40 km Radstrecke aus der City entlang eines Damms bis zu einem Wendepunkt mit Verpflegung und Zwischenzeitnahme.
An dieser Stelle sein ein riesiges Lob an die Wettkampfrichter auf den Motorrädern ausgesprochen, die das Windschattenfahren konsequent mit Disqualifikationen bestraften und vor unseren Augen schon drei von den insgesamt fünf roten Karten zogen. Leider mussten einige Athleten ihr Rad zurück in den Wechselgarten schieben, die auf Grund technischer Defekte oder Stürzen auf Kopfsteinpflasterstraßen im Industriehafen ausschieden.

Auch Veronika blieb von einem Defekt nicht verschont und fuhr im wahrsten Sinne des Wortes mit angezogener Handbremse, aber dafür auch ganz schön schnell. Ein alt gewordener Bautenzug verhinderte das Lösen der Bremse von der Felge, sie konnte das Rennen jedoch leicht enttäuscht fortsetzen.

Arne und Steve gingen dann zusammen auf die 10 km Laufstrecke einmal um die Alster herum, bis sich Arne nach einem Kilometer freundlich verabschiedete und die Verfolgung der 2:17 Stunden Marke auf sich nahm. Nach einem acht Kilometer langem Alleingang waren dann endlich wieder einige Athleten zu sehen, in deren Sog man die letzten Meter durch eine enge, von applaudierenden Zuschauern gesäumte Straße, bis ins Ziel noch einmal den letzten Rest Energie zündete. Als dann auf dem tobenden Platz vor Hamburgs Rathaus der Name des einlaufenden Athleten erschien und auf der Videoleinwand vor der Tribüne man groß im Bild war, wussten wir, dass es vollbracht war.

Es ist schon ein unglaublich kribbelndes Gefühl bei solch einer Kulisse zu starten, bekam man von allen Teilnehmern zu hören. Der Holsten Cityman war wirklich perfekt organisiert und es gab weder Pannen noch andere Probleme.

Später kamen dann die Jedermänner noch in den Genuss beim World Cup der Profis zuzuschauen, die inmitten der City ganz nah bei den Zuschauern acht Runden auf dem Rad und drei zu Fuß absolvieren durften. Unger, Petzold und Co liefen ein Tempo, bei dem sich jeder Hobbysportler nur fragen kann: „Wie machen die das?“.

Zum Abschluss der Saison also der schönste und größte Abgang, der die Spannung für das nächste Jahr jetzt schon hoch hält. Wir freuen uns auf jeden Fall riesig für 2004 mit dem Auftakt beim Uni-Triathlon und einer hoffentlich ähnlich erfolgreichen Saison für den USC Magdeburg Triathlon.


Steve Hellmann, 14.09.2003

  Antworten
  japanischer Smiley (gelb) mit HutRe: Durchschlagender Erfolg für den Triathlon 
   
Hi Steve, nun sieht man Deinen Beitrag endlich. Gruß Micha.

Michael Kauert, 12.11.2003

 
 
Tanzender Smiley
15. Magdeburger Team Triathlon AntwortenAntworten
  [34755 Ansicht(en)]  [2 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 10.09.2003]
  
Am Sonntag fand nun schon mittlerweile der 15. Team-Triathlon am Barleber See statt.
Bei anfänglich miserablen Wetterbedingungen trafen die durchtrainierten Athleten trotzdem mit unerschütterlich guter Laune zur Anmeldung ein. Hier wurde nun die Startreihenfolge der drei Team-Mitglieder und der Teamname angegeben und dann ein Transponder zur Zeitnahme, ein Schweißarmband und die wichtigen Startnummern in Empfang genommen. Nun konnte jeder Athlet sein liebstes Stück (Fahrrad!) mit allem Wettkampfzubehör in den Wechselgarten schieben, sich zusammen mit seinen Teamkameraden auf das Rennen vorbereiten und vielleicht noch eine ausgeklügelte Taktik einfallen lassen - so wie wir das auch getan hatten! (diese Taktik ist natürlich streng geheim! Gruß an Jens und Marco!)

Nach vorheriger Einweisung wurde fast pünktlich um halb zwoelf der Startschuss gegeben und die jeweils ersten Teammitglieder begannen in das kalte Nass zu springen und es auf einer Länge von 500 Metern ordentlich umzuwühlen. Recht schnell wurde der anfängliche Haufen von Badekappen zu einem langen Band gezogen. Die Nasen vorn hatten schon nach der ersten Runde die Triathleten vom Team Kali Wolmirstedt. Diese Position gaben sie bis zum Ende des Wettkampfes auch ungerechter Weise nicht mehr her – trotz dessen die nachfolgenden Teams alles versuchten, um ihnen den Sieg abzuknüpfen.
Merklich von der guten Laune der schwitzenden Athleten hatte sich auch zwischenzeitlich die Sonne anstecken lassen und sich durch die dichte Wolkendecke gedrängelt, so dass es schon auf der 21km Radstrecke angenehm warm wurde und zum Laufen (5km) hin schon beinahe brütend warm. So erreichte das Team von Kali Wolmirstedt als erstes nach 3:09:25h im herrlichsten Sonnenschein das Zielband! Gefolgt von dem Team Green Machine und Den Kampfschweinen. Gratulation!


Unser Team, genannt die Hawaiianer, lief an 8. Stelle mit 17 Minuten Rückstand zum ersten Team ins Ziel und lies uns mit der Sonne um die Wette strahlen und vergessen, dass zum Beispiel schläfrige Polizisten nicht auf den richtigen Radweg hingewiesen hatten. Bei dieser Veranstaltung stand ja auch der Spaß an oberster Stelle! Ein Dank gilt dem Veranstalter, dem MTC, für einen gut ausgerichteten Wettkampf!

„Aloa“!




Bernd Kampe, 09.09.2003

  Antworten
  gelbgrüner Smiley, steckt manchmal Zunge rausRe: 15. Magdeburger Team Triathlon  
   
Hallo Bernd, prima Leistung. Da hast Du fürs nächste Jahr ja schon ein Ziel und eine Aufgabe, Dich und Deine Manschaft zu verbessern.

Michael Kauert, 10.09.2003

  gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene AchseRe: 15. Magdeburger Team Triathlon  
   
Das klingt sehr verlockend. Zum Abschluss der Saison nochmal ein echtes Highlight. Glückwunsch.

Steve Hellmann, 09.09.2003

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Regelmäßiger Newsletter von www.uni-triathlon.deAntwortenAntworten
  [34204 Ansicht(en)]  [ Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: ..]
  
Ab sofort gibt es einen neuen Service auf www.uni-triathlon.de. In mehr oder wenig regelmäßigen Abständen informiert ein Newsletter die Nutzer unserer Site über Aktuelles rund um das Triathlon- und Vereinsgeschehen, Eettkampftermine, Ergebnisse, Kleinanzeigen und vieles andere mehr. Wer den Newsletter bestellen möchte, muss natürlich registrierter Nutzer bei uni-triathlon.de sein. Ehemalige Starter beim Uni-triathlon sind automatisch registriert.

Michael Kauert, 30.08.2003

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
World Championship 2003 - Quadriathlon SprintAntwortenAntworten
  [35192 Ansicht(en)]  [ Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: ..]
  
Am 05.07.2003 wurde mit dem 3. Uckermärkischem Granit-Man die Weltmeisterschaft in der Extremsportart Quadrathlon Sprint ausgetragen. Es war eine Strecke von 1000 m schwimmen, 25 km Rad, 5 km Kajak und 5 km laufen zu absolvieren.


Das Magdeburger Sportlerteam setzte sich aus Dirk Arbter vom USC Magdeburg, Matthias und Jens Bendler vom WBF Kanu Magdeburg zusammen. Am Freitag reisten wir bei noch gutem Wetter an den Uckermärkischen See. Am Morgen des Wettkampftages verschlechterte sich das Wetter erheblich, Nieselregen und Starkwind. Dirk und Matthias fanden den Wind gar nicht schlecht. Sie erhofften sich mit ihren Seekajaks Vorteile gegenüber den wackeligen Rennbooten.
Das Teilnehmerfeld umfaste ca. 80 Sportler aus den Ländern Tschechien, Slowakei, Ungarn, Polen und Deutschland.
Das schwimmen erfolgte im Strandbad Prenzlau. Bei 19°C Wassertemperatur noch recht angenehm. Hier wurde den Sportlern bei bis zu 0,5 m hohen Wellen einiges abverlangt. Den Wechsel auf das Rad waren wir vom Triathlon gewöhnt und es ging auf die wellige Radstrecke. Die Veranstalter sorgten hier für einen hervorragenden Ablauf.


Nach dem Rad ging es ins Kajak. Dabei mussten wir feststellen wie schwierig ein Kajak unter Wettkampfbelastungen und Wellen zu fahren ist.
Auf der flachen Laufstrecke änderte sich an den Platzierungen nicht mehr viel.
Am Ende sind wir mit unseren erbrachten Leistungen sehr zu frieden und belegten die Plätze 11. Matthias Bendler, 13. Jens Bendler und 18. Dirk Arbter. In dem international stark besetzten Feld ein super Ergebnis.



Am Ende steht für uns eines fest, Quadrathlon ist noch härter und eine Steigerung zum Triathlon. Die Weltmeisterschaft war ein hervorragend organisiert Wettkampf und wir sind im nächsten Jahr wieder dabei.

Jens Bendler, 09.07.2003

 
 
blauer weinender Smiley mit Tränen und heruntergezogenem Mund
Trauer um Andre VölkelTrauer um Andre Völkel>AntwortenAntworten
  [36631 Ansicht(en)]  [1 Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: 01.07.2003]
  
Das sind Nachrichten, die man nicht glauben will - wo sich der Geist dagegen stemmt, sie
als traurige Wahrheit anzuerkennen. André, langjähriger Teilnehmer unseres
Uni-Triathlons und Mitglied unserer Abteilung Triathlon des USC Magdeburg ist am vergangenen
Sonnabend auf der Radstrecke des Wendland-Triathlons gestürzt und noch an der Unfallstelle
verstorben. Unfassbar.



Seit Beginn der 90er Jahre kenne und schätze ich André als einen sehr warmherzigen
Menschen, als wir beide - fast gleich alt - begannen, uns dem Triathlon zu verschreiben. Meine
aktiven Ambitionen legten sich zwar einige Jahre später, doch André steigerte sich von
Jahr zu Jahr in seinen Leistungen, was jeder an seinen guten Platzierungen im Feld der Finisher
sehen konnte. Ich denke er war besessen von dieser Sportart und hat hart daran gearbeitet, seine
Ausdauer und Leistungsfähigkeit zu verbessern. Vor einigen Jahren, als ich noch die
Ergebnis-Protokolle per Rad in Magdeburg ausfuhr, hatte er stets in seiner außgewöhnlich
freundlichen Art gesagt: Komm rein, wir trinken noch eine Tasse Kaffeeleider habe ich immer
mit dem Hinweis dankend abgelehnt, noch viele Protokolle im Rucksack zu haben. Hätte ich es
nur getan, ich hätte noch viel mehr über André erfahren.



André, wir werden dich nie vergessen!



Eckard Specht - 30. Juni 2003


Eckard Specht, 01.07.2003

  Antworten
  blauer weinender Smiley mit Tränen und heruntergezogenem MundRe: Trauer um Andre Völkel 
   
Das ist ja wirklich ein Schock. Komme gerade von einer Dienstreise und bin wie gelähmt. Erst vor einigen Jahren das mit Tommy Schacht und nun das mit dem André. Man kann es wirklich nicht fassen und es wird sicher eine Weile dauern, ehe diese schreckliche Wahrheit in das Bewusstsein vorgedrungen ist.

André war erst vor nicht allzu langer Zeit zu uns gestoßen und war eine echte Bereicherung unserer Abteilung Triathlon im USC. Wir alle trauern um André und möchten all seinen Freunden und Angehörigen unser tiefstes Beileid ausrichten.

Michael Kauert, 01.07.2003

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Matthias Bendler und Steve Hellmann - USC Magdeburg - auf zwei und drei AntwortenAntworten
  [35546 Ansicht(en)]  [ Antwort(en)]  [Letzte Antwort am: ..]
  
Matthias Bendler und Steve Hellmann - USC Magdeburg - belegten die Plätze zwei und drei in der Altersklasse 20 beim 13. Bergwitzseetriathlon 2003. Insgesamt konnten sie sich auf den Plätzen vier und zwölf behaupten. Sven Lisurek konnte sich nach einem Missglückten Schwimmstart noch bis auf Platz 19 vorkämpfen.
Über 140 Teilnehmer fanden sich am Bergwitzsee in der Nähe von Lutterstadt-Wittenberg ein, um sich die begehrten Trophäen zu sichern. Auf einer 500 Meter langen Strecke ging es auf dem Dreieckskurs bei 20 Grad Wassertemperatur um die Verteilung der ersten Ränge. Es herrschte striktes Neoprenverbot, was auch den nicht-Neoprenanzugbesitzern sehr zu gute kam. Der großräumige und sehr gut organisierte Wechselgarten ließ viel Raum um sich in der Rangliste noch etwas nach oben zu schieben. So waren nach dem Wechsel auf das Rad die ersten zehn besten Athleten schon ausgemacht und die Verfolger hielten sich mit Abständen von jeweils 10 Sekunden hinter dem erstplatzierten Cornelius Wermann vom USV Halle auf.
Sven Lisurek vom USC Magdeburg konnte sich nach seinen Startschwierigkeiten beim Schwimmen zusammen mit André Völkel beim Radfahren vom Hauptfeld lösen und die Verfolgungsjagd aufnehmen. 25 km/h Windgeschwindigkeiten machten die Tour bis zum Wendepunkt bei 10 km zu einer kleinen Herausforderung. Wer sich hier die Kräfte richtig eingeteilt hatte, konnte auf dem Weg zurück zum Wechselgarten etwas Rückenwind genießen und die Durchschnittsgeschwindigkeit etwas aufbessern. Hatte man die kurzen Kopfsteinpflaster- und Schotterstraßenabschnitte ohne Panne überstanden, ging es nach kurzer Getränkeaufnahme auf der 5 km langen Laufstrecke am See entlang. Hier lief sich Bendler auf Platz 4 vor. Hellmann lief auf Platz 12 und Lisurek ließ sieben Mitstreiter im Endspurt stehen. Platz 34 für Völkel.
Die Siegerehrung ging an Cornelius Wermann, USV Halle, Marcel Rawiel vom SC DHFK Leipzig und Peter Altner vom USV Halle.
Danke an die Organisation von den TriathlonFreunden aus Wittenberg für die reichliche Verpflegung und die spitzen Moderation.

Steve Hellmann, 28.06.2003

 
 
Heulender Smiley
Kein Schwimmtraining in der Diesdorfer Schwimmhalle vom 10. Juli bis 20. AugustAntwortenAntworten
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Wie mir das Bäderamt mitteilte, bleibt die Diesdorfer Schwimmhalle vom 10. Juli bis 20. August 2003 geschlossen (Sommerpause). Das Schwimmtraining wird demzufolge in dieser Zeit wie nicht stattfinden. Je nach Wetterlage schlage ich vor, dass wir uns ab dem 10. Juli Abends 19.00Uhr am Barleber See treffen und dort das Schwimmtraining fortführen.

Michael Kauert, 18.06.2003

 
 
Schimpfender Smiley (Blubbert)
Windschattenfahren - Beitrag von Steffen DoernbrackAntwortenAntworten
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Hallo Zusammen und als erstes einen herzlichen Glückwunsch zu eurer gelungenen Veranstaltung-aber ich glaube, dafür wurdet ihr ja schon durch das herliche Wetter und den Teilnehmerrekord belohnt (auch wenn das mitunter wohl auch mancher als Strafe aufgefasst haben mag, sich bei dieser Hitze um solch eine Menge Atleten zu sorgen-verständlich). Ich denke also, dass eure Veranstaltung eine grosse Werbung für unseren Sport war und bestimmt alle Zuschauer zu Fans dieser Sportart werden liess und den einen oder anderen vielleicht auch im nächsten Jahr an den Start bringt. Nur ein kleiner Wermutstropfen bleibt-und darauf hattet ihr nur begrenzt Einfluss-das leidige Problem des Windschattenfahrens. Es bleibt mir unverständlich, warum die vorhanden Schiedsrichter nicht mit der gegebenen Härte durchgriffen, da es sich um die vorn liegenden Athleten ausschliesslich um Leistungssportler handelt, die mit diesen Regeln ausführlich vetraut sein sollten. Bedauerlich ist auch, dass das Windschattenfahren einen bedeutenden Einfluss auf das Ergebnis auf den vordersten Plätzen bei den Männern hatte. Dieser Einfluss wurde bei den Frauen wenigsten zum Teil durch eine starke Leistung der Siegerin kompensiert, die den \\\"Verfolgerinnen\\\", nachdem diese in einem starken Männerpulk am Ende der Radstrecke fast aufgeschlossen hatten, auf der Laufstrecke wieder entkommen konnte (sehr aufschlussreich ist hierzu das Bild 51 von Eckardt Specht, das die Führende vor der Meute zeigt). Auch ein Blick auf die Zeiten zum Beginn der Laufstrecke lassen nur den Schluss zu, dass sich hier der eine oder andere Express gebildet hatte. Wozu erlässt man Regeln, wozu setzt man Kampfrichter ein und warum gibt es überhaupt das Windschattenfahrverbot, wenn es doch nicht durchgesetzt wird (Natürlich weiss ich um die Problematik der Genehmigung). Mir geht es hier auch nicht um den Middle of the Pack-Athleten, der zumeist sowieso sich selber und den Regeln treu bleibt oder um die Freizeitsportler, deren Ziel das Finishen ist. Es geht um die Teilnehmer, die versuchen, und teilweise gelingt ihnen das auch, durch unsportliches Verhalten einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Werden sie dafür nicht bestraft, sind alle anderen Teilnehmer gezwungen ebenso zu handeln, wollen sie nicht ständig die Leute vorne auf dem Podium sehen, die im Express an ihnen vorbeigedampft sind und denen dann zu ihrer herausragenden sportlichen Leistung gratuliert wird. Also entweder wird der ganze Windschattenkäse offiziell oder inoffiziell unter den Tisch fallen gelassen und es entwickeln sich normale Triathlon-Windschatten-Rennen oder die Regeln werden konsequent, besonders im Spitzenbereich, durchgesetzt. Ich weiss, dass Ihr ebend dafür nur bedingt verantwortlich seid, aber vielleicht könnt Ihr es an die zuständigen weitertragen, damit demnächst nur die vorne stehen, die sich an die Regeln halten-egal ob mit Windschatten oder ohne.



Macht weiter so mit eurer Veranstaltung, eine verletzungsfreie Wettkampfsaison und vielleicht bis zum nächsten Jahr,



Steffen Doernbrack


Michael Kauert, 16.06.2003

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  gelbgrüner Smiley, steckt manchmal Zunge rausRe: Windschattenfahren - Beitrag von Steffen Doernbrack 
   
Dem Lob aller möchte ich mich anschließen und der größte Dank geht wohl an Michael Kauert, der mit seiner Management-und Marketingerfahrung wohl das aufregenste Event in unserer Region auf die Beine gestellt hat bzw. fortführt. Zum Windschattenfahren: Auf Sprüche, wie \"Vielen Dank das du das Tempo gemacht hast\" kann ich wohl getrost verzichten. Eine Meute von 20 Leuten abzuhängen die an meinem Hinterrad lutschten ist bei 40 Sachen verdamt schwierig. Viele die Triathlon des Triathlons wegen betreiben, die werden sich nicht irgendwo im Feld ausruhen, sondern heizen was die Lunge her gibt, egal ob da ein Möchtegernradler sich da um drei Plätzchen an meinem Hintern vorbei nach vorne schiebt. Am Ende eines jeden Triathlons ist es das kribelnde Gefühl im Bauch und das Grinsen im Gesicht, das man solch schmarotzende Type bei einer knallharten Durchsetzung des Windschattenverbots abgehängt hätte. Drum freu ich mich schon auf nächstes Jahr und da werden Windschattenfahrer selbst in meinem Windschatten keine Zeit zum Ruhen haben. :))) Ik freu mich.

Steve Hellmann, 16.06.2003

  Daumen nach obenRe: Windschattenfahren - Beitrag von Steffen Doernbrack 
   
Hallo micha, ich blase in das gleiche horn, herzlichen dank für die und äußerst gelungene veranstaltung. ihr seid die größte veranstaltung dieser art in sachsen anhalt. herzlichen glückwunsch und respekt vor der org. leistung. wenn sie dann noch durch kontrollierte fairness abgerundet wird, kann man sie als perfekt bezeichnen. und das wollen wir ja eigentlich >alle
Markus Hünniger, 16.06.2003

 
 
japanischer Smiley (gelb) mit Hut
Ergebnisse Uni-Triathlon 2003 jetzt auf www.uni-triathlon.deAntwortenAntworten
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Hallo Leute,


endlich geschafft. Nach Stundenlanger Wochenendarbeit (-; sind die Ergebnisse jetzt auch unter www.uni-triathlon.de verfügbar. Vorteil hier. Man kann nach Personen suchen, nach Altersklassen, Vereinen und vieles andere mehr sortieren. Viel Spaß beim Recherchieren unter folgendem Link Ergebnisse hier klicken.

Michael Kauert, 16.06.2003

 
 
Grüner hüpfender Smiley
Bilder vom 16. Uni-Triathlon, Teil 1AntwortenAntworten
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Hallo,

habe gerade unter Bildarchiv die ersten 108 Bilder von gestern abgelegt. Wer den Link nicht findet, hier die URL dazu: Bilder von E. Specht.

Christoph Kadlubski hat mir dankenswerter Weise eine CD mit 250 weiteren Bildern gegeben, die er gestern geschossen hat. Morgen wird eine Auswahl davon ebenfalls zu sehen sein. Danke!

Gruß Eckard

Eckard Specht, 12.06.2003

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  blauer, nachdenklicher SmileyRe: Bilder vom 16. Uni-Triathlon, Teil 1 
   
Ich bin traurig. Weiß jemand ob es von mir auch ein kleines bildchen gibt, wo vielleicht auch nur meine Nase drauf ist.

Steve Hellmann, 13.06.2003

  Roter Smiley mit SonnenbrilleAuch noch Bilder vom 16. Uni-Triathlon, Teil 1 
   
Wo wir schon mal dabei sind, Florian Hans hat uns auch freundlicherweise Bilder zur Verfügung gestellt. Bilder von Florian Hans.

Michael Kauert, 13.06.2003

  Erschrocken guckender SmiíleyRe: Bilder vom 16. Uni-Triathlon, Teil 1 
   
Hier nun die versprochenen Bilder von Christoph Kadlubski, insgesamt 275 schöne Digitalphotos. Vielen Dank an Christoph für das Bereitstellen und viel Spaß beim Ansehen.

Eckard Specht, 13.06.2003

  japanischer Smiley (gelb) mit HutRe: Bilder vom 16. Uni-Triathlon, Teil 1 
   
Hallo Ecki, vielen Dank für die Bilder. Kannste die mir vielleicht irgendwo auf den FTP-Server stellen? Ich hab die Digitalbilder übrigens auch schon auf dem Server und zwar unter Bilder vom 16. Uni-Triathlon von Vera und Micha und Ecke.

Michael Kauert, 12.06.2003

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
Falk Cierpinski vom SV Halle gewinnt 16. Uni-Triathlon bei besten Wetterbedingungen und TeilnehmerrekordAntwortenAntworten
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Falk Cierpinski vom SV Halle hat den 16. Uni-Triathlon gewonnen. In einer Zeit von 1:08:53h verwies er Christian Prochnow (1:09:06h) vom OSC Potsdam Zeppelin Team und Mathias Dietze (1:12:27) von Head-Line ZT OSC Potsdam auf die Plätze.


Bei den Frauen gewinnt Julia Nieke vom SV Berlin-Chemie in 1:22:48h vor Nicole Walte vom SV Kali Wolmirstedt (1:24:02h) und Anita Schulz vom SC DHfK Leipzig (1:24:29h).


Bei besten Wetterbedingungen lieferten sich die insgesamt 248 Starterinnen und Starter, einen packenden Wettkampf.
Nachdem Christian Prochnow nach dem Schwimmen mit fast einer Minute Vorsprung deutlich geführt hatte, bildete sich beim Radfahren eine 3 köpfige Spitzengruppe, zu der Falk Cierpinski und Ilja Horstmann (der Vorjahres Fünfte) gehörten.
Diese Drei gingen auch fast gemeinsam nach dem Radfahren auf die 5,5km-lange Laufstrecke und lieferten sich einen packenden Dreikampf. Leider musste Ilja Horstmann kurz vor dem Ziel verletzungsbedingt ausscheiden, so dass er in den Ausgang des Rennens nicht mehr eingreifen konnte.
Auf der Zielgraden kam es zu einem packendem Finish zwischen Falk Czierpinski und Christian Prochnow, das Falk letztlich für sich entscheiden konnte.
Bei den Frauen gab es einen Quasi-Start-Ziel-Sieg für Julia Nieke, die von anfang an das Rennen bei den Frauen bestimmt. Hingegen lieferten sich Nicole Walte und Anita Schulz ebenfalls einen packenden Zweikampf, den am Ende Nicole Walte für sich entschied.

Mit 248 Starter und Starterinnen vezeichnete der 16. Uni-Triathlon einen neuen Besucherrekord (fast 23% mehr als im letzten Jahr). Allen Beteiligten (TeilnehmerLn, Organisatoren, HelferLn) und Zuschauern gilt der besondere Dank des Veranstalters USC-Magdeburg für die Ermöglichung dieses tollen Wettkampfes. Mit diesem Stimmungsbild verabschiedet sich das Org-Team des diesjährigen Uni-Triathlons und wünscht allen TriathletLn noch eine gute Wettkmapfsaison und ein Wiedersehen im nächsten Jahr.


Übrigens können die Ergebnisse zunächst erstmal unter folgender Adresse abgerufen werden: www.meusegast.de


Michael Kauert, 12.06.2003

 
 
gelber lachender Smiley, dreht sich um die eigene Achse
32° und 0% RegenwahrscheinlichkeitAntwortenAntworten
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Das wäre ja prima, wenn das Wetter so bliebe, wie unter www.wetter.com für Magdeburg, den 11.06.2003 vorausgesagt wird. Nachdem wir im letzten Jahr einen total verregneten Wettkampftag hatten, wir aber trotzdem Teilnehmerrekord verzeichnen konnten, scheint uns der Wettergott in diesem Jahr gnädig gestimmt zu sein. Drücken wir die Daumen, dass die Vorhersage eintrifft. Die aktuelle Wettervorhersage für Magdeburg kann man unter www.wetter.com abrufen.

Michael Kauert, 05.06.2003

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  blauer, nachdenklicher SmileyRe: 32° und 0% Regenwahrscheinlichkeit 
   
Kleines Wetter-Update: Die aktuellen Temperaturen liegen bei 20 Grad mit Wind aus Westen bei 20 km/h. Einzelne Niederschläge und Gewitter sind laut Wetter.de zu erwarten. Das bedeutet also Regenreifen vorsichtshalber einpacken.

Steve Hellmann</