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Bergwitz – Landesmeisterschaften Maiks Rennbericht
 
Steve hat früher immer gesagt „ Leute es sind Landesmeisterschaften“, da sollte immer etwas gehen. Ich habe das irgendwie so verinnerlicht, dass meine Motivationskurve bei diesem Wettkampf immer sehr weit oben ist. So war ich dann auch pünktlich 2 Stunden vor Beginn am Wettkampfort. Komischerweise sah alles noch gar nicht so nach Wettkampf aus und ich dachte schon ich hätte mich im Tag geirrt. Zugegebenermaßen sind 2 Stunden nun wirklich sehr früh, aber ich hatte ja noch die Medaillen und Pokale im Gepäck und die wollte ich rechtzeitig beim Veranstalter abgeben, sonst kriegen die wieder Panik. (Im letzten Jahr hatte ich diese erst nach dem Rennen abgegeben.) Die restliche Zeit wollte ich nutzen, um noch das Training der letzten Woche nachzuholen. Es regnete, ich verquatschte die Zeit mit der Konkurrenz. Als der Regen etwas nachließ, setzte ich mich dann doch auf meine Rennmaschine und fuhr die Strecke ab. Jetzt konnte ich endlich gute 10km für diese Woche in meinen Trainingskalender schreiben. Die Zeit wurde nun allmählich knapp, noch eine halbe Stunde bis zum Start und Einchecken musste ich auch noch. Doch dann wurde der Start um 20 Minuten verschoben und es blieb noch viel Zeit. Da ein Kälteschutzanzug erlaubt war, zog ich diesen dann auch an, allerdings nicht so sehr wegen der Kälte. Ein wenig Einschwimmen noch, dann der Start. Links und rechts neben dem Starterfeld wurden Rauchbomben gezündet. 4,3,2 und los. Bis zu ersten Boje ein Sprint, das war normal. Ich kam gut weg und war vorne mit dabei. Nach der Boje wurde es nicht ruhiger. Was war hier los? Bis auf einen Schwimmer, welcher enteilt war, waren wir immer noch eine ziemlich große Gruppe. An der zweiten Boje wurde immer noch um Positionen gekämpft, kein ruhiges Einreihen an die Füße des Vordermanns. Ich fühlte mich gut und rangelte mit. Nach der letzten Boje legte ich noch eins drauf und sprintete weiter nach vorne. Am Ufer machte ich zwei Hechtsprünge und war mit vorne. Neo runter und den Berg hoch. Neben mir lief Sören, doch das sah ich erst später auf dem Foto. Seine Probleme beim Neoausziehen fingen da schon an. Währen meiner auf der Hüfte baumelte, pfriemelte er immer noch im Rücken an der Schnur rum. Grammi (heute Staffelstarter), rief mir zu „Maik – erste Gruppe, vor euch nur eine Staffel“. Na dann. Wir sprinteten zu den Rädern. Nun bekam auch ich Probleme beim Ausziehen. Leider konnte ich mich nicht so einfach rausstrampeln und musste die Hand anlegen. Brutalstmöglich riss ich das Gummi über die Hacken. Zum Glück hatte ich den Transponder etwas höher unter dem Neo angebracht, so dass jetzt alles flutschte. Diesen Trick habe ich mir von Andreas Schultz im letzten Jahr abgeschaut, da ich damals schon ähnliche Probleme hatte. Noch drei Sekunden verlor ich beim Schließen des Helmes und dachte „Gut geschwommen, aber die Anderen sind wieder alle weg, wie schon in Arendsee“. Doch wahrscheinlich hatten alle ihre Probleme beim Wechsel und ich stieg als erster des Feldes aufs Rad. Das Anziehen der Schuhe war trotz Nässe kein großes Problem, noch vor der Kopfsteinpflasterpassage saßen diese sicher an meinen Füssen. In den Kurven musste man höllisch aufpassen besonders an der folgenden. Ich bremste fast auf null runter. „Immer noch besser als ungewollt absteigen“ dachte ich mir. Auf der Hauptstraße konnte ich erstmals Druck machen, da noch keiner überholt hatte, war ich auch höchst motiviert meine Position zu halten. An der Brücke kam der Staffelfahrer in Sicht und vor Ihm das Führungsfahrzeug. Jetzt gab es kein Halten mehr. Hinter der Brücke, kurz vor der Kurve war es soweit. Ich übernahm die Führung und durfte als Erster hinter dem blauen BMW das Feld der Athleten anführen. Es war zwar niemand an der Strecke, doch in meinen Ohren hörte ich Stimmen „Da kommt der Erste“. Das motivierte und ich trat mehr rein als ich konnte. Der Wind kam nun direkt von vorn, doch das machte mir nichts. An der spitzen Kurve schaute ich dann erstmals zurück, na groß war der Abstand nicht. Mit brennenden Oberschenkeln jagte ich über den Feldweg, an der Straße eine letzte Kontrolle nach hinten, der Abstand war nun größer. Also in Runde Eins würde mich keiner kriegen. Der BMW fuhr gerade weiter, ich bog in Runde Zwei ab. Ich wollte den Vorsprung unbedingt bis zum Wechsel halten, ich drückte wieder meine Pedale. Ich war nicht so gut wie im Vorjahr, das merkte ich schon jetzt. Trotz schmerzender Anstrengung und des Rückenwindabschnitts ging der Schnitt nicht über 39. Doch mein Vorsprung war immer noch ganz gut. Ich schlängelte mich in den Kurven an einigen Erstrundlern vorbei, was bei feuchter Fahrbahn nicht ganz einfach war. Ich hoffte, dass meine Konkurrenz ähnliche Probleme hatte. Als der Feldweg wieder auf die Straße führte sah ich meine Verfolger. Oh Sch… viel zu nah dran und auch noch eine ganze Gruppe. Ich stellte mir nochmals vor, wie es wäre als Erster auf der Straße zum See dem Ziel entgegenzubrettern. Das half. An der Kreuzung war dann auch wieder das Führungsfahrzeug vor mir. Doppelt motiviert, holte ich nochmal das Letzte raus und sprintete wie ein Besengter die Brücke hoch. Nur keinen Druck verlieren. An der Kopfsteinpflasterkurve bremste ich wieder fast auf null, nur um dann umso härter reinzutreten. Die Schuhe zog ich dann wirklich im allerletzten Moment aus und lief dann in den Wechselgarten ein. Der Sprecher rief sogleich das Eintreffen des Ersten in Verbindung mit meinem Namen aus. Damit nicht genug, zählte er auch gleich sämtliche Bergwitzplatzierungen und Altersklassenerfolge von 2010 angefangen auf. Als er beim 41 Platz in Arendsee letztes Wochenende angekommen war, dachte ich mir, „Das hätte er jetzt aber weglassen können“. Ich war nun längst an meinem Platz und als der Sprecher dann auch mitbekam, dass die Anderen mich überwechselten ließ er von mir ab. Noch immer habe ich Probleme in meine neuen Schuhe reinzukommen, diesmal verhakten sich meine Zehen im Schnürgummi. Damit ich jetzt nicht wieder ein Krampf bekam, setzte ich mich erstmal hin. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich endlich die Treter an. Als vierter lief ich dann auf die Strecke. Das sollte aber nicht lange halten, Ulf rannte als erster an mir vorbei, er war schnell, doch andere waren noch schneller. Bis zur ersten Wende waren bestimmt schon 10 Läufer an mir vorbei. Sören und auch Altersklassenkonkurrent Frank waren unter ihnen. Am Ende der Wendeschleife, sah ich kurz zurück, USC Einteiler, das musste Christian sein. Na lange würde es nicht dauern. An der Kreuzung wieder einer aus der Altersklasse, Jürgen vom TC Merseburg. Zum Glück sah er mich nicht. Ich hatte genau die Wenderunde als Vorsprung. Der Vierte meiner AK, Holger, kam dann auf der Gegengerade entgegen. Lief er in Arendsee noch auf den letzten zwei Kilometern an mir vorbei, wusste ich, heute wird er mich nicht kriegen. Nur nicht langsamer werden. Irgendwann lief Henrik vorbei, er war sehr schnell und sollte auch Christian noch einholen. In Runde 2 überholten dann weniger, die Schnellen waren halt schon durch. Auf dem letzten Kilometer war, wie schon in Aschersleben, dann auch Tony wieder ran. „Bleib dran“ rief er, aber mehr als 50m waren nicht drin. Für Platz 18 quält man sich halt nicht so, wie für Platz 1. Auf der Zielgeraden sprintete ich dann doch wieder, denn da lasse ich mich nicht mehr so gerne abfangen. Tolles Rennen, man müsste nur schnell laufen können. Die Siegerehrung zog sich dann gewohntermaßen etwas hin, da alle Altersklassen auch in der LM – Wertung ausgewertet wurden. Landesmeisterin in der Gesamtwertung und auch Siegerin Gesamt wurde Marie, herzlichen Glückwunsch. Landesmeister in der AK wurden Christian und Henrik. Andreas und ich wurden Vize. Bronze erhielt Sören, obwohl er Insgesamt sehr weit vorne war. Auch herzlichen Glückwunsch.
 
Maik Köhler, 29.06.2018
 
   
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